Pontresina auf eigene Faust: Kirchen, Burgturm, Val Roseg

Fresken aus dem 12. Jahrhundert, ein fünfeckiger Burgturm aus der Zeit um 1200 und der Blick ins Bernina-Massiv: eine kurze Dorfrunde mit Abstecher ins Val Roseg.

7 Stationen 3,9 km ~58 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Pontresina
Stopp 1 von 7
440 m·6 min
Museum Alpin
Geh nach Osten und bergauf zur Kirche Sta. Maria oberhalb des Dorfes.
Willkommen in Pontresina! Ich bin Alex, und hier oberhalb des Dorfes verbirgt eine schlichte Steinkirche einen seltenen Bilderschatz.
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Die Runde durch Pontresina im Überblick

Sieben Stationen, Start und Ziel am selben Ort: vom Museum Alpin hinauf zu Sta. Maria und zum Burgturm Spaniola, dann zu San Niculò und zum Aussichtspunkt Chünetta, hinaus zum Val Roseg und über San Spiert zurück. 3,9 km, reine Gehzeit 58 Minuten, mit Museum und kurzen Pausen knapp drei Stunden.

Eintritt kostet nur das Museum, alles andere ist frei. Route, Karte und GPS-Navigation von Stopp zu Stopp laufen kostenlos im Browser; der AI Tour Guide ist eine optionale Ergänzung.

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Blick auf Pontresina

Die Route

Pontresina Stadtrundgang Karte: sieben Stationen rund ums Dorf

7 Stopps 3,9 km 58 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 7 Stationen auf dieser Route

  1. Museum Alpin in Pontresina, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Museum Alpin
  2. Sta. Maria in Pontresina, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Sta. Maria
  3. Burgturm Spaniola in Pontresina, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Burgturm Spaniola
  4. San Niculò in Pontresina, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4San Niculò
  5. 5Aussichtspunkt Chünetta
  6. Val Roseg in Pontresina, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Val Roseg
  7. San Spiert in Pontresina, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7San Spiert
  8. Das ist die ganze Runde.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station durch deinen Pontresina Rundgang

  1. 1

    Museum Alpin

    Museum Alpin in Pontresina, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Runde beginnt an der Via Maistra vor der Chesa Delnon, einem Engadinerhaus aus dem 17. Jahrhundert. Schau dir das Haus genau an, denn es gehört schon zum Thema: Das Museum Alpin ist ein heimatkundliches Museum, und eine seiner Dauerausstellungen widmet sich genau diesem Haustyp, dem traditionellen Engadinerhaus. Du stehst also vor dem ersten Ausstellungsstück, bevor du die Tür öffnest.

    Drinnen wird es alpin im wörtlichen Sinn. Eine SAC-Hütte samt Inventar ist aufgebaut, daneben geht es um die Geschichte der Bündner Jagd, um die Mineralien des Engadins und um den Bergbau der Region. Fauna und Flora des Val Bernina und des Oberengadins sind multimedial aufbereitet. Die Sonderausstellungen drehen sich oft um den Tourismus im Oberengadin und um die kulturellen Veränderungen, die er ins Tal gebracht hat. Das passt zu Pontresina, wie du später auf dem Friedhof von Sta. Maria sehen wirst.

    Das Museum ist der einzige Stopp der Runde, der Eintritt kostet, und es hat nicht das ganze Jahr geöffnet. Hinein lohnt es sich für alle, die vor dem Gang ins Val Roseg wissen wollen, was in diesen Bergen lebt und im Gestein steckt, und für Familien, deren Kinder mit Jagd, Mineralien und Hütte mehr anfangen als mit Fresken. Bist du knapp in der Zeit, reicht der Blick auf das alte Engadinerhaus von außen.

    Von hier gehst du 480 Meter, etwa 10 Minuten, hinauf zur Kirche Sta. Maria oberhalb des Dorfs.

    Öffnungszeiten
    Sommer (Jun. – Mitte Okt.): Mo–Sa 15:30–18:00, So geschlossen; Winter (Mitte Dez. – Mitte Apr.): Di–Sa 15:30–18:00
    Preis
    CHF 9 Erwachsene, CHF 3 Kinder (6-16), unter 6 kostenlos, CHF 22 Familie
  2. 2

    Sta. Maria

    Sta. Maria in Pontresina, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Von außen wirkt Sta. Maria wie eine schlichte Kirche über Pontresina, umgeben vom Dorffriedhof. Berühmt ist sie für das, was drinnen wartet: Fresken aus dem 12. und dem 15. Jahrhundert ziehen sich durchgehend über alle vier Wände. Im Chorraum ist Christus als Pantokrator dargestellt, die Hand zum Friedensgruß erhoben. Wenn du nur kurz hineinschaust, schau zuerst dorthin.

    Die Kirche hat eine Rolle in der Kirchengeschichte des Tals gespielt. Sie gehörte zu jener Kirchgemeinde im Oberengadin, in der die Reformation zuerst Fuß fasste. Seit 1640 ist allerdings San Niculò im Dorf die Pfarrkirche; Sta. Maria gehört heute der politischen Gemeinde und wird für Abdankungen und Hochzeiten genutzt. Sie ist außerdem eine der Kirchen, die den alten Saumpfad vom Rheintal nach Italien in die Po-Ebene säumen, wie San Romerio bei Brusio, San Pietro bei Poschiavo oder Santa Perpetua in Tirano.

    Nimm dir Zeit für den Friedhof, der mehrfach erweitert wurde. Rund um die Kirche liegen Bergführer begraben, darunter der Jäger und Bergführer Gian Marchet Colani. Oft aufwendig gestaltet sind die Gräber der Hoteliersfamilien Pontresinas: Enderlin, Gredig, Klainguti, Saratz, Stiffler, Stoppany. Zwischen diesen Steinen liest du in zwei Berufen ab, wovon das Dorf gelebt hat.

    Der Innenbesuch ist frei, aber nur zu bestimmten Zeiten möglich. Wer sich für alte Wandmalerei interessiert, sollte die Runde so legen, dass er die Tür offen findet. Zum Burgturm Spaniola in der Nähe sind es nur 120 Meter, gut 2 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Jun 8 – Jul 19, 2026: Mo/Mi/Fr 15:30–17:30; Jul 22 – Okt 23, 2026: Mo–Fr 15:30–17:30
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Burgturm Spaniola

    Burgturm Spaniola in Pontresina, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir steht die gut erhaltene Ruine eines mächtigen Bergfrieds, und der Grundriss ist ungewöhnlich: nahezu regelmäßig fünfeckig. Ursprünglich hatte der Turm vier Geschosse. Im zweiten lag talseitig gegen Südwesten ein rundbogiger Hocheingang, erreichbar über eine gedeckte Holzgalerie. Die Balkenlöcher und Steinkonsolen dieser Galerie sind noch da. Achte außerdem auf die schmalen Scharten im zweiten und dritten Geschoss und das Viereckfenster ganz oben. An der Nordostseite hing ein Aborterker, dessen Konsolsteine du ebenfalls noch erkennst. Von der Ringmauer, die den Turm in etwa 5 Metern Abstand umgab, ist im Gelände kaum etwas übrig.

    Gebaut wurde der Turm um 1200, schriftliche Belege gibt es dafür nicht. Vermutlich saßen hier die Herren von Pontresina, urkundlich zwischen 1244 und 1307 belegt und damals die wichtigste Familie des Oberengadins. 1244 gerieten sie mit dem Bischof von Chur in Streit und verloren das Kanzleramt; im selben Jahr wurde der Turm verwüstet. 1261 war er wieder instand gesetzt, und die Familie scheint sich behauptet zu haben: 1294 verpfändete sie das Kanzleramt, ein bischöfliches Lehen, an Andreas Planta.

    Mit Symon von Pontresina starb die Familie wohl aus; sein Lehen, den Zehnten von Pontresina und Celerina, erhielt die Familie Murell. Im 15. Jahrhundert wurde der Turm verlassen, um 1550 beschreibt ihn Ulrich Campell bereits als Ruine. 1934 und 1994 wurde er gesichert.

    Auch der Name ist ein kleines Rätsel. „Spaniola“ ist neueren Datums und seine Herkunft unklar; Nicolin Sererhard schrieb um 1740, der Turm trage den Namen des Dorfes. Der Turm ist jederzeit frei zugänglich. Weiter geht es 880 Meter, etwa 12 Minuten, hinunter ins Dorf zu San Niculò.

    Öffnungszeiten
    Immer zugänglich
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    San Niculò

    San Niculò in Pontresina, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    San Niculò ist die evangelisch-reformierte Dorfkirche im Dorfteil Laret und steht unter kantonalem Denkmalschutz. Vor ihr stand hier eine vorreformatorische Kapelle, die dem heiligen Nikolaus geweiht war. Die heutige Kirche entstand 1640 nach Vorschlägen von Gaudenz von Planta. Den Namen Planta kennst du schon vom Burgturm, wo ein Andreas Planta das Kanzleramt übernahm.

    Was du siehst, ist ein barocker Längsbau mit Satteldach und vieleckigem Chor, die Wände gegliedert durch Lisenen. Auf der Südseite zählst du fünf Rundbogenfenster, drei am Schiff und zwei am Chor. Schau dir das Westportal an: Die Tür stammt von 1820/30, die Schnitzereien teils noch von 1640. Säulen tragen einen Dreiecksgiebel mit einem Obelisken in der Mitte. Benutzt wird die Tür nicht mehr, weil sie direkt auf die Hauptstraße führt. Oben auf dem Giebel der Westfassade sitzt der goldene Hahn.

    Der Turm hat eine bewegte Geschichte. Beim Dorfbrand von 1718 wurden die Dächer zerstört und 1720/21 erneuert, 1845 kam die Turmuhr dazu. Ursprünglich stand der Turm an der Nordseite des Schiffs. 1887 versetzte der Architekt Jakob Ragaz ihn in alter Form an den Chorscheitel, mit achteckigem Aufsatz und der alten Zwiebelhaube von 1720. Die Wetterfahne trägt die Jahreszahl der Versetzung.

    Kurz nach ihrer Fertigstellung diente San Niculò als Vorbild für die Kirche Bel Taimpel in Celerina, die ihr in Grundriss und Maßen gleicht. Die Kirche ist frei zugänglich. Zur Chünetta ist es nur eine Minute, 40 Meter.

    Öffnungszeiten
    Täglich 08:30–18:30
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Aussichtspunkt Chünetta

    Nach Museum, Kirchen und Ruine wechselt die Runde hier das Thema. Auf der Chünetta steht eine öffentliche Bank, und der Blick geht ins Bernina-Massiv. Hier wird nichts erklärt; du setzt dich und schaust.

    Nutze die Bank auch zum Entscheiden. Jetzt kommen die beiden längsten Etappen der Runde, und beide drehen sich ums Val Roseg. Willst du die Schleife zum Taleingang mitnehmen, geht es 1090 Meter, etwa 15 Minuten, weiter. Reicht dir das Dorf, ist das hier ein guter Punkt, um die Runde zu beenden.

    Öffnungszeiten
    Immer zugänglich
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Val Roseg

    Val Roseg in Pontresina, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Eingang ins Val Roseg stehst du am unteren Ende eines Tals, das rund 12 Kilometer in die Berninagruppe hineinreicht. Es ist ein linkes Seitental des Val Bernina, durchflossen von der Ova da Roseg. Der tiefste Punkt des Talbodens liegt auf 1770 Metern, der höchste auf 2160 Metern am Lej da Vadret, einem 1,5 Kilometer langen See. Ganz hinten liegt der Roseggletscher, östlich davon der Piz Roseg.

    Das Tal ist weitgehend unberührt und autofrei, genutzt wird es sanft für Wanderungen und Langlauf. Unterwegs liegen zwei Alpen mit sprechenden Namen, Alp Prüma und Alp Seguonda, die erste und die zweite Alp. Auf 1999 Metern steht das Hotel und Ausflugslokal Roseg Gletscher, von dort führt ein Bergwanderweg über die Fuorcla Surlej zurück ins Engadin. Ganz hinten, auf 2610 Metern über dem Lej da Vadret, liegt die Coazhütte des Schweizer Alpen-Clubs.

    Am 14. April 2024 um 06:56 Uhr brach beim Piz Scerscen auf etwa 3600 Metern ein Bergsturz los. Zwischen acht und neun Millionen Kubikmeter Fels, Geröll, Schnee und Eis gingen nieder, der Schuttkegel reicht rund 5,5 Kilometer weit bis auf 2050 Meter hinunter.

    Für die Runde genügt der Taleingang; das ganze Tal ist ein eigener Ausflug, frei zugänglich, und in der Saison fährt ein Pferdeomnibus hinein. Zurück ins Dorf nach San Spiert sind es 1090 Meter, etwa 17 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr geöffnet (autofreies alpines Seitental; ganzjährig zu Fuß oder mit dem Rad frei zugänglich). Der Pferdeomnibus ins Tal verkehrt in der Sommer- und Wintersaison täglich nach einem veröffentlichten Fahrplan.
    Preis
    Zugang und Wandern frei; optionaler Pferdeomnibus Pontresina–Hotel Roseg Gletscher CHF 25 einfach / CHF 37 retour (Kinder 4–12 Jahre CHF 12.50 / 18.50)
  7. 7

    San Spiert

    San Spiert in Pontresina, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    San Spiert ist die römisch-katholische Kirche Pontresinas, etwas abgerückt von der Via Maistra im gleichnamigen historischen Dorfteil. Ihre Geschichte beginnt lange vor dem heutigen Bau: 1485 ließ die Familie Tempesta hier aus eigenem Vermögen und mit bischöflicher Erlaubnis eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Geistes errichten. Die Kapelle ist verschwunden, doch 1941 fand man in den Kellern des Hauses Aebli ihre Überreste. An dessen Fassade erinnert eine lateinische Inschrift an den Stifter, den Priester Johannes Tempesta Maurici von Pontresina.

    1549 wurde Pontresina reformiert, und für über drei Jahrhunderte gab es keine katholische Messe mehr. Erst ab 1891 feierte man wieder Gottesdienste, ab 1893 kam regelmäßig ein Priester aus St. Moritz und hielt die Messe im Gemeindesaal des Schulhauses.

    Die heutige Kirche hat eine überraschende Vorgeschichte. Im Januar 1923 kaufte die Gemeinde für 115.000 Franken das Restaurant-Casino Tais, mit Restaurant, Casino-Saal und einem Stall darunter. Aus dem Saal wurde eine Kirche mit 100 Plätzen, geweiht am 15. Juli 1927; aus dem Restaurant wurde das Pfarrhaus. Zwischen beiden fügte man einen quasi-romanischen Turm ein. Ab 1955 kam ein Erweiterungsbau dazu, mit einem großen Chor, rechts der Bruder-Klausen-Kapelle und links einer Sakristei.

    Der Eintritt ist frei. Wenn du hineingehst, denk daran, dass du in einem ehemaligen Casino-Saal stehst. Zurück zum Museum Alpin und damit zum Start sind es nur 150 Meter, etwa 2 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Täglich 09:00–17:00
    Preis
    Kostenlos
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Pontresina Route geladen
Museum AlpinSta. MariaBurgturm SpaniolaSan Niculò+3
Alle 7 Stopps sind schon auf der Karte.
Du drückst nur auf Start.
AI Tour Guide

Du kennst jetzt die Runde. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Pontresina entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 7 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

7Stopps 3,9km 58 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Wege durch Pontresina

Nicht jeder will alles. Diese Varianten folgen der empfohlenen Reihenfolge und lassen einen Teil der Runde weg.

Dorf und Burghügel

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5

Für alle, die Geschichte und Kunst wollen und das Tal auslassen. Vom Museum Alpin über Sta. Maria und den Burgturm Spaniola bis San Niculò und zur Bank auf der Chünetta sind es 25 Minuten reine Gehzeit. Eintritt kostet nur das Museum. Mit Innenbesuchen knapp zwei Stunden.

Ohne Museum, ganz frei

Stopps: 2, 3, 4, 5, 6, 7

Für einen Tag, an dem das Museum geschlossen hat oder du lieber draußen bist. Von Sta. Maria bis San Spiert gehst du 47 Minuten, kein Stopp kostet Eintritt. Zum Ausgangspunkt am Museum Alpin sind es danach noch 2 Minuten.

Kirche, Aussicht und Tal

Stopps: 4, 5, 6, 7

Für Naturmenschen mit wenig Zeit. Von San Niculò über die Chünetta zum Val Roseg und zurück nach San Spiert sind es 33 Minuten reine Gehzeit, alles ohne Eintritt. Mit kurzen Halten etwa eineinhalb Stunden.

Wie lange dauert dieser Pontresina Rundgang mit allen Stopps?

Die reine Gehzeit für die ganze Runde liegt bei 58 Minuten. Die Etappen im Dorf sind kurz, oft nur ein oder zwei Minuten; die beiden längsten führen von der Chünetta zum Val Roseg und von dort nach San Spiert, jeweils 1090 Meter.

Realistisch rechnest du mit knapp drei Stunden, wenn du das Museum Alpin besuchst, in Sta. Maria die Fresken anschaust und an jedem Stopp kurz stehen bleibst. Ohne Museum bist du in gut zwei Stunden durch. Die Variante Dorf und Burghügel braucht knapp zwei Stunden, die Variante Kirche, Aussicht und Tal etwa eineinhalb.

Bevor du in Pontresina losgehst

  • Start und Ziel: Empfohlen ist der Start am Museum Alpin an der Via Maistra, dort endet die Runde auch wieder. Du kannst aber an jedem Stopp einsteigen.
  • Tageszeit: Ein Nachmittag passt gut. Museum Alpin und Sta. Maria sind nur zu bestimmten Zeiten innen zugänglich und nicht das ganze Jahr geöffnet; prüf am Tag selbst, ob beide offen sind, wenn du hinein willst.
  • Eintritt: Nur das Museum Alpin kostet Eintritt, mit Ermäßigungen für Kinder und Familien. Sta. Maria, San Niculò und San Spiert sind frei, Burgturm, Chünetta und Val Roseg liegen offen im Gelände.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Pontresina
AI Tour Guide

Dein Guide für Pontresina wartet, wenn du so weit bist

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Pontresina, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

7Stopps 3,9km 58 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf dieser Engadiner Runde anders macht

Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch durch Pontresina: Er begrüßt dich am Start, erzählt an jedem Stopp die Geschichte des Orts und stellt dir Fragen. Merkt er, dass dich die Bergführergräber mehr fesseln als barocke Fassaden, verschiebt er das Gewicht. Du kannst jederzeit unterbrechen, etwa um zu erfahren, wie das rätoromanische Puter klingt oder wie die Hoteliersfamilien das Dorf geprägt haben. Die Route bleibt dabei dieselbe. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach nimmst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder zahlst 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zur Runde durch Pontresina

Kann ich vom Taleingang weiter ins Val Roseg?

Ja. Das Tal ist autofrei und ganzjährig zu Fuß oder mit dem Rad frei zugänglich. In der Sommer- und Wintersaison fährt außerdem ein kostenpflichtiger Pferdeomnibus nach Fahrplan bis zum Hotel Roseg Gletscher. Plan dafür einen eigenen halben Tag ein.

Was bedeuten die Namen San Niculò, San Spiert und Museum Alpin?

Sie sind rätoromanisch im Idiom Puter: San Niculò heißt Sankt Nikolaus, San Spiert Heiliger Geist, Museum Alpin Alpenmuseum.

Lohnt sich die Runde mit Kindern?

Ja, die Etappen sind kurz. Das Museum Alpin mit SAC-Hütte, Jagd und Mineralien spricht Kinder meist mehr an als Fresken, es gibt Kinder- und Familientickets. Der Burgturm Spaniola ist frei zugänglich und gut zum Erkunden von außen.

Was kann ich mit Pontresina noch verbinden?

Wer mehr von Graubünden sehen will, findet eigene Rundgänge in Davos und in Chur.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei einem der 7 Stopps: Museum Alpin verlangt eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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