Museum Alpin
Die Runde beginnt an der Via Maistra vor der Chesa Delnon, einem Engadinerhaus aus dem 17. Jahrhundert. Schau dir das Haus genau an, denn es gehört schon zum Thema: Das Museum Alpin ist ein heimatkundliches Museum, und eine seiner Dauerausstellungen widmet sich genau diesem Haustyp, dem traditionellen Engadinerhaus. Du stehst also vor dem ersten Ausstellungsstück, bevor du die Tür öffnest.
Drinnen wird es alpin im wörtlichen Sinn. Eine SAC-Hütte samt Inventar ist aufgebaut, daneben geht es um die Geschichte der Bündner Jagd, um die Mineralien des Engadins und um den Bergbau der Region. Fauna und Flora des Val Bernina und des Oberengadins sind multimedial aufbereitet. Die Sonderausstellungen drehen sich oft um den Tourismus im Oberengadin und um die kulturellen Veränderungen, die er ins Tal gebracht hat. Das passt zu Pontresina, wie du später auf dem Friedhof von Sta. Maria sehen wirst.
Das Museum ist der einzige Stopp der Runde, der Eintritt kostet, und es hat nicht das ganze Jahr geöffnet. Hinein lohnt es sich für alle, die vor dem Gang ins Val Roseg wissen wollen, was in diesen Bergen lebt und im Gestein steckt, und für Familien, deren Kinder mit Jagd, Mineralien und Hütte mehr anfangen als mit Fresken. Bist du knapp in der Zeit, reicht der Blick auf das alte Engadinerhaus von außen.
Von hier gehst du 480 Meter, etwa 10 Minuten, hinauf zur Kirche Sta. Maria oberhalb des Dorfs.












