Bukarest auf eigene Faust: Vom Athenäum zum Dorfmuseum

Vom Konzertsaal mit Riesenfresko über Ceaușescus Palast und die Altstadt bis zu Bauernhäusern am Herăstrău-See: Bukarest auf 13,7 km zu Fuß.

13 Stationen 13,7 km ~3 Std. 17 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Bukarest
Stopp 1 von 13
1140 m·14 Min.
Rumänisches Athenäum
Geh nach Süden Richtung CEC-Palast.
Salut, willkommen in Bukarest! Ich bin Alex, und das berühmteste Konzerthaus dieser Stadt verdankt seine Existenz unzähligen kleinen Spenden.
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Bukarest auf eigene Faust: die Route im Überblick

13 Stopps auf 13,7 km, Start am Konzerthaus Rumänisches Athenäum, Ziel ist das Freilichtmuseum Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”. Die reine Gehzeit beträgt 3 Std. 17 Min.; mit der Führung im Parlamentspalast und mehreren Museen wird daraus ein voller Tag, entspannter teilst du die Strecke auf zwei Tage.

Altstadt, Kirchen, Plätze und Park kosten nichts, Eintritt verlangen sechs Häuser. Route, Karte und GPS-Navigation von Stopp zu Stopp sind kostenlos im Browser; der AI Tour Guide ist optional und erzählt unterwegs die Geschichten dazu.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 13 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Bukarest Stadtrundgang auf der Karte

13 Stopps 13,7 km 3 Std. 17 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 13 Stationen auf dieser Route

  1. Rumänisches Athenäum in Bukarest, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Rumänisches Athenäum
  2. CEC-Palast in Bukarest, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2CEC-Palast
  3. Parlamentspalast in Bukarest, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Parlamentspalast
  4. Parcul Carol I in Bukarest, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Parcul Carol I
  5. Patriarchalkathedrale von Bukarest, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Patriarchalkathedrale von Bukarest
  6. Altstadt von Bukarest, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Altstadt von Bukarest
  7. Kloster Stavropoleos in Bukarest, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Kloster Stavropoleos
  8. Revolutionsplatz in Bukarest, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Revolutionsplatz
  9. Nationales Kunstmuseum von Rumänien in Bukarest, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Nationales Kunstmuseum von Rumänien
  10. Cantacuzino Palast in Bukarest, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Cantacuzino Palast
  11. Nationalmuseum des rumänischen Bauern in Bukarest, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Nationalmuseum des rumänischen Bauern
  12. Arcul de Triumf din București in Bukarest, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Arcul de Triumf din București
  13. Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” in Bukarest, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”
  14. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Bukarest Rundgang Station für Station, von Palästen bis zu Bauernhäusern

  1. 1

    Rumänisches Athenäum

    Rumänisches Athenäum in Bukarest, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der runde, reich verzierte Bau mit seiner Kuppel ist das Konzerthaus der Stadt und gilt als ihr renommiertester Saal: Hier spielt die George-Enescu-Philharmonie, hier findet das George-Enescu-Festival statt. Der Stil ist neoklassizistisch mit romantischen Zügen. Vor dem Gebäude liegt ein kleiner Park mit einer Statue des Dichters Mihai Eminescu, von dort hast du die Fassade gut im Blick.

    Die Idee kam von Bürgern, nicht vom Staat. 1865 gründeten Persönlichkeiten wie Constantin Esarcu, V. A. Urechia und Nicolae Kretzulescu eine Kulturgesellschaft, die ein Haus für Kunst und Wissenschaft wollte. Der französische Architekt Albert Galleron entwarf es auf einem Grundstück, das der Familie Văcărescu gehört hatte. Eingeweiht wurde 1888, gebaut noch bis 1897. Ein Teil des Geldes kam über eine öffentliche Sammlung, die 28 Jahre lief; ihr Slogan „Dați un leu pentru Ateneu!“, also „Gebt einen Leu fürs Athenäum!“, ist in Rumänien bis heute bekannt.

    Am 29. Dezember 1919 stimmten hier führende Rumänen für die Vereinigung von Bessarabien, Siebenbürgen und der Bukowina mit dem alten Königreich: Großrumänien war besiegelt. 1992 rettete eine umfassende Restaurierung, unter anderem durch den Restaurator Silviu Petrescu, das Haus vor dem Einsturz. Die neun Millionen Euro teilten sich die Regierung und die Entwicklungsbank des Europarats.

    Drinnen lohnt sich der Blick vor allem für das Fresko von Costin Petrescu: 75 Meter lang und 3 Meter hoch zieht es sich innen um die runde Wand des Konzertsaals. Der Saal hat 600 Plätze im Parkett, die übrigen verteilen sich auf 52 Logen; im Erdgeschoss liegt ein ebenso großer, prunkvoller Konferenzsaal. Der Besuch kostet Eintritt; wann du hinein kannst, erfährst du an der Kasse. Wer Musik liebt, erlebt den Saal am schönsten bei einem Konzert.

    Vom Athenäum gehst du 1140 m, etwa 16 Minuten, zum CEC-Palast. Den Namen Costin Petrescu merkst du dir am besten, er taucht später am Cantacuzino Palast wieder auf.

    Name vor Ort
    Ateneul Român
    Preis
    15 RON; Menschen mit Behinderung und Geflüchtete aus der Ukraine frei
  2. 2

    CEC-Palast

    CEC-Palast in Bukarest, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der CEC-Palast an der Calea Victoriei ist ein Bankgebäude, das wie ein Schloss auftritt. Über allem sitzt eine Kuppel aus Glas und Metall, der Eingang trägt einen halbrunden Giebel auf zwei Paaren korinthisch verspielter Kompositsäulen. An den vier Ecken stehen eigene Baukörper mit Giebeln, Wappen und Kuppeln im Renaissancestil. Gegenüber steht der Postpalast aus derselben Zeit; die beiden gehören zusammen ins Bild.

    Gebaut wurde für die staatliche Spar- und Depositenkasse, die Alexandru Ioan Cuza 1864 per Gesetz gegründet hatte. Den Grundstein legten am 8. Juni 1897 König Carol I. und Königin Elisabeta, fertig war der Palast 1900, nach Plänen des Architekten Paul Gottereau und mit Anleihen an die französische Architektur des späten 19. Jahrhunderts. Heute sitzt hier die CEC Bank, die Nachfolgerin der alten Kasse.

    An dieser Stelle stand bis 1875 ein Kloster, das dem heiligen Johannes dem Großen geweiht war. Es stammte aus dem 16. Jahrhundert, Constantin Brâncoveanu ließ es 1702 und 1703 restaurieren, danach verfiel es und wurde abgerissen. Auf den ersten Sitz der Sparkasse an diesem Platz folgte dann der heutige Bau.

    Den Palast siehst du von außen, ein Innenbesuch gehört nicht zum Rundgang. Hinter den Mauern liegt eine große Halle unter der Hauptkuppel mit dem Wandbild „Fortuna verteilt Güter für die Unabhängigkeit“ von Mihail Simonidi; er malte auch die Decke des Festsaals, an dessen Wänden bis 1948 Porträts von Carol I., Elisabeta, Ferdinand I. und Maria hingen. Für die Fassade lohnt es sich, einmal um die Ecken zu schauen.

    Zum Parlamentspalast sind es 1130 m, gut 17 Minuten. Auf dem Weg kommst du am Nationalen Geschichtsmuseum Rumäniens vorbei.

    Name vor Ort
    Palatul C.E.C.
    Preis
    Kostenlos (nur Außenansicht)
    Website
    cec.ro ↗
  3. 3

    Parlamentspalast

    Parlamentspalast in Bukarest, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schon der Anmarsch zeigt, worum es hier geht: Größe. Der Parlamentspalast misst 270 mal 240 Meter, ist 84 Meter hoch und reicht 92 Meter in die Tiefe, mit neun Ebenen über und neun unter der Erde. Er steht auf dem Arsenalhügel, der ursprünglich 18 Meter hoch war; die Seite zum Bulevardul Libertății wurde künstlich aufgeschüttet, damit der Bau noch mächtiger wirkt.

    Geplant wurde er vor der Revolution von 1989 als Haus der Republik oder Haus des Volkes, im Geist des sozialistischen Realismus. 2012 galt er als größtes ziviles Verwaltungsgebäude der Welt nach Fläche, als teuerstes und als schwerstes. Seit 2021 liegt das Parlament in Bangkok bei der Fläche vorn, und beide übertrifft das Pentagon als militärischer Bau. Unter den teuersten Architekturprojekten überhaupt steht er auf Platz zwei.

    Was du siehst, ist vor allem ein Denkmal für Nicolae Ceaușescus Personenkult. Der Bau kostete und kostet enorm viel Geld, doch rund 70 Prozent stehen leer; vieles wurde nicht für die Menschen geplant, die hier arbeiten sollten, sondern für die Wünsche eines Diktators. Viele beschreiben ihn deshalb als hässlich und zugleich auf seine Art beeindruckend, und genau diese Spannung macht den Besuch aus.

    Hinein lohnt sich für alle, die die Ceaușescu-Zeit verstehen wollen oder einfach einmal erleben möchten, wie sich solche Dimensionen von innen anfühlen. Hinein kommst du mit der kostenpflichtigen Standardführung. Plane sie als festen Block in deinen Tag ein, denn danach geht es noch weit.

    Vom Parlamentspalast gehst du 1830 m, etwa 26 Minuten, zum Parcul Carol I, einem der Orte, an denen die Geschichte des Landes im Grünen erzählt wird.

    Name vor Ort
    Palatul Parlamentului
    Öffnungszeiten
    Täglich 09:00–16:30
    Preis
    Standardführung 85 Lei; Studierende 19–26 Jahre (mit gültigem Ausweis) 55 Lei; Kinder 7–18 Jahre 40 Lei; Kinder 0–6 Jahre (in Begleitung) frei
  4. 4

    Parcul Carol I

    Parcul Carol I in Bukarest, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Parcul Carol I ist ein französischer Garten, der zum Teil auf dem Filaret-Hügel liegt. Du läufst an Brunnen, Denkmälern und alten Ausstellungsbauten vorbei, und mit etwas Höhe kommen Ausblicke über die Stadt dazu. Der Park ist rund um die Uhr offen und kostet nichts; seit 2004 steht er als historisches Denkmal unter Schutz.

    Entworfen hat ihn der französische Landschaftsarchitekt Édouard Redont ab 1900, unter Aufsicht von Constantin Istrati, damals Präsident der Rumänischen Akademie. Eröffnet wurde er 1906 zum 40. Jahrestag der Krönung von König Carol I. Anfangs umfasste er 36 Hektar samt dem 20.000 Quadratmeter großen Filaret-See und beherbergte die Bukarester Ausstellung von 1906. Von ihren Pavillons sind nur das Technische Museum und die Römischen Arenen unter freiem Himmel geblieben.

    Die Kommunisten benannten den Park in Freiheitspark um und tauschten nach 1948 die Büsten von Ioan Lahovary und Constantin Istrati aus. Seitdem stehen hier George Coșbuc, Alexandru Sahia und Nicolae Bălcescu, alle drei von Constantin Baraschi, sowie der „Schusterdichter“ Dumitru Theodor Neculuță von Emil Mereanu.

    Bewegt ist die Geschichte des Grabs des Unbekannten Soldaten. 1923 zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs eingeweiht, kam es 1958 nach Mărășești und machte einem Mausoleum für kommunistische Helden Platz. 1991 kehrte es zurück, 2007 wurde es noch einmal versetzt, näher an seinen ursprünglichen Ort. Achte außerdem auf den Cantacuzino-Brunnen von 1870, den Brunnen der Bergwerke von 1906, die Riesenstatuen, den Tierkreisbrunnen von 1934 und eine kleine Moschee von 1923, gebaut als Zeichen der Versöhnung.

    Vom Park sind es 1490 m, etwa 21 Minuten, zur Patriarchalkathedrale von Bukarest.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Patriarchalkathedrale von Bukarest

    Patriarchalkathedrale von Bukarest, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Patriarchalkathedrale steht auf dem Patriarchenhügel und ist das geistliche Zentrum der rumänischen Orthodoxie. Sie gehört zu einem ganzen Ensemble: Glockenturm, Kapelle und Residenz des Patriarchen sowie der Patriarchenpalast, früher Sitz der Abgeordnetenkammer. Schau dir die Gruppe als Ganzes an, bevor du hineingehst.

    Gestiftet haben die Kirche der Woiwode Constantin Șerban und seine Frau Bălașa, gebaut wurde zwischen 1654 und 1658, geweiht 1658 unter Mihnea III. den heiligen Kaisern Konstantin und Helena. Wer der Baumeister war, weiß niemand; überliefert sind nur die Namen der beiden Beamten, die den Bau beaufsichtigten, Radu Dudescu und Gheorghe Sufariu. 1668 zog der Sitz der Metropolie der Walachei von Târgoviște nach Bukarest, die Kirche wurde Kathedrale, und seit 1925 ist sie Patriarchalkathedrale.

    Was du heute siehst, ist nicht mehr der Bau von damals. Die Kirche wurde immer wieder restauriert, etwa 1792 bis 1799, 1834 bis 1839, 1850, 1886 und 1932 bis 1935, und bekam dabei Ergänzungen und Änderungen. Drinnen ruhen in einem silbernen Schrein die Reliquien des heiligen Dimitrie Basarabov, die am 13. Juli 1774 aus Bulgarien hierherkamen.

    Der Besuch kostet nichts, und hinein lohnt es sich für alle, die eine lebendige orthodoxe Kirche erleben wollen. Mit etwas Glück hörst du byzantinischen Gesang: Der offizielle Chor heißt Tronos, besteht seit 1997 aus Psalten, Geistlichen und jungen Theologen.

    Von der Kathedrale gehst du 1050 m, etwa 16 Minuten, hinunter in die Altstadt von Bukarest.

    Name vor Ort
    Catedrala Patriarhală din București
    Öffnungszeiten
    Täglich: 07:00–20:00
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Altstadt von Bukarest

    Altstadt von Bukarest, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Altstadt ist klein, etwa einen halben Quadratkilometer groß, und dicht gepackt mit alten Gebäuden, von denen viele als Denkmal geschützt sind. Im Westen begrenzt sie die Calea Victoriei, im Norden der Bulevardul Regina Elisabeta bis zur Piața Universității, im Süden der Splaiul Independenței. Der Bulevardul Ion C. Brătianu schneidet sie von Nord nach Süd in zwei etwa gleich große Hälften. Das ganze Ensemble steht auf der Liste der historischen Denkmäler.

    Hier liegen die Orte, an denen Bukarest gewachsen ist: die Curtea Veche, der alte Fürstenhof, und der Hanul lui Manuc, ein historisches Gasthaus. Dazu kommen die Kirchen Stavropoleos und Sfântul Anton sowie zahlreiche weitere alte Häuser. Lass dir Zeit für die Gassen, denn das Viertel erschließt sich am besten im Schlendern.

    Such auf der Piața Bisericii Sfântul Gheorghe-Nou den offiziellen Kilometer Null Rumäniens, von dem aus die Entfernungen im Land gemessen werden. Rund um die Kirche Sfântul Gheorghe Nou liegt ein kleiner Park, und im Parcul Colțea steht der Brunnen Vioara Spartă, die „zerbrochene Geige“. Die Stadt restauriert das historische Zentrum nach und nach, also wundere dich nicht über die eine oder andere Baustelle.

    Die Altstadt ist immer zugänglich und kostet nichts. Zum Kloster Stavropoleos sind es nur 300 m, etwa 4 Minuten.

    Name vor Ort
    Centrul istoric al Bucureștiului
    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Kloster Stavropoleos

    Kloster Stavropoleos in Bukarest, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die kleine Kirche des Klosters Stavropoleos ist ein Beispiel für den Brâncoveanu-Stil, die rumänische Spielart des Barock mit reichem, fein geschnitztem Schmuck. Lass dir Zeit für die Details an Portal und Fassade. Geweiht ist sie den Erzengeln Michael und Gabriel, heute lebt hier eine Gemeinschaft von Nonnen.

    Gebaut wurde 1724 unter Fürst Nikolaus Mavrocordatos. Bauherr war der Archimandrit Ioannikios Stratonikeas, ein griechischer Mönch aus Pogoniani. Er errichtete Kirche und Kloster im Hof seines Gasthauses und finanzierte das Kloster aus dessen Einnahmen, damals nichts Ungewöhnliches. 1726 wurde er Metropolit von Stavropolis, griechisch „Stadt des Kreuzes“, und von diesem alten Bischofssitz hat das Kloster seinen Namen. Ioannikios starb am 7. Februar 1742 mit 61 Jahren und liegt in seiner Kirche begraben.

    Gasthaus und Nebengebäude wurden Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen, Erdbeben brachten die Kuppel zum Einsturz; ihre Malereien wurden Anfang des 20. Jahrhunderts restauriert. Neben der Kirche steht ein Bau aus jener Zeit nach Plänen von Ion Mincu, mit Bibliothek, Saal und einer Sammlung von Ikonen und Kirchengerät aus dem frühen 18. Jahrhundert, dazu Fragmente von Wandmalereien aus Kirchen, die im Kommunismus zerstört wurden.

    Das Kloster pflegt die byzantinische Musik, mit eigenem Chor und der größten Sammlung byzantinischer Musikbücher Rumäniens. Seit 1991 leitet Vater Iustin Marchiș die Gemeinschaft, die alte Bücher, Ikonen und Gewänder restauriert. Der Besuch ist frei; hinein lohnt sich für jeden, der Ruhe sucht.

    Von hier gehst du 1020 m, etwa 14 Minuten, zum Revolutionsplatz und kommst dabei durch die Pasajul Macca-Vilacrosse.

    Name vor Ort
    Biserica Stavropoleos
    Öffnungszeiten
    Täglich 08:00–19:00
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Revolutionsplatz

    Revolutionsplatz in Bukarest, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Revolutionsplatz an der Calea Victoriei bist du wieder in der Nähe des Starts, denn auch das Athenäum steht hier. Rundherum siehst du den früheren Königspalast, heute das Kunstmuseum, das Hotel Athénée Palace, die Universitätsbibliothek und das Denkmal der Wiedergeburt. Bis 1989 hieß der Ort Palastplatz.

    Achte auf das Gebäude des ehemaligen Zentralkomitees der Kommunistischen Partei. Von seinem Dach flohen Nicolae Ceaușescu und seine Frau am 22. Dezember 1989 mit dem Hubschrauber. 1990 zog der Senat ein, seit 2006 nutzt es das Innenministerium.

    Zwei Kundgebungen markieren Höhe und Absturz des Regimes. Am 21. August 1968 verurteilte Ceaușescu hier offen den sowjetischen Einmarsch in die Tschechoslowakei und war danach so beliebt wie nie. Am 21. Dezember 1989 wollte er diesen Moment wiederholen, die Staatsmedien sprachen von spontaner Unterstützung, doch die Versammlung kippte in den Volksaufstand, der das Regime beendete.

    Auch das Reiterstandbild von König Carol I. hat eine Geschichte. Der kroatische Bildhauer Ivan Meštrović schuf es 1930, die Kommunisten zerstörten es 1948 und zahlten ihm nie eine Entschädigung. 2005 beschloss das Kulturministerium die Rekonstruktion nach einem Modell aus Meštrovićs Familie, 2007 erhielt Florin Codre den Auftrag. Sein Entwurf brachte ihm Plagiatsvorwürfe ein, enthüllt wurde die Statue im Dezember 2010. Der Platz ist frei zugänglich.

    Zum Nationalen Kunstmuseum von Rumänien sind es nur 220 m, etwa 3 Minuten.

    Name vor Ort
    Piața Revoluției
    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    Nationales Kunstmuseum von Rumänien

    Nationales Kunstmuseum von Rumänien in Bukarest, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Nationale Kunstmuseum von Rumänien sitzt im früheren Königspalast und zeigt drei Welten unter einem Dach: mittelalterliche rumänische Kunst, moderne rumänische Kunst und die internationale Sammlung, die die Königsfamilie zusammengetragen hat.

    Der Palast trägt die Spuren von 1989: Bei der Revolution wurde das Museum beschädigt. 2000 öffnete ein Teil wieder mit der modernen und der internationalen Sammlung, im Frühjahr 2002 folgte die mittelalterliche Abteilung. Sie zeigt auch Werke, die aus Klöstern gerettet wurden, die in der Ceaușescu-Zeit verschwanden. Ein Höhepunkt der Hausgeschichte war 2005 die Ausstellung „Schatten und Licht“ mit 77 Werken aus vier Jahrhunderten französischer Malerei, von Poussin bis Picasso.

    In der modernen Abteilung stehen Skulpturen von Constantin Brâncuși und Dimitrie Paciurea, dazu Gemälde von Theodor Aman, Nicolae Grigorescu, Theodor Pallady, Gheorghe Petrașcu und Gheorghe Tattarescu. Die europäische Galerie im Südteil baut auf 214 Werken aus der Sammlung von König Carol I. auf, mit El Greco, Rembrandt, Bruegel dem Älteren, Rubens und Domenico Veneziano; außerdem findest du Tintoretto, Jan van Eyck und Impressionisten wie Monet und Sisley. Halte Ausschau nach Jacopo Amigonis Porträt des Sängers Farinelli, einer Kreuzigung von Antonello da Messina und Alonso Canos Christus an der Säule.

    Hinein lohnt sich für alle, die Brâncuși im Original sehen oder die Kunstgeschichte des Landes in einem Zug erleben wollen. Den Eintritt erfährst du an der Kasse.

    Vom Museum gehst du 1230 m, etwa 18 Minuten, die Calea Victoriei entlang zum Cantacuzino Palast.

    Name vor Ort
    Muzeul Național de Artă al României
    Öffnungszeiten
    Mi–Fr 10:00–18:00; Sa–So 11:00–19:00; montags und dienstags geschlossen sowie am 1., 2., 6., 7. und 24. Januar, an Ostern, Ostermontag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag, am Tag der Arbeit, 1. Juni, 15. August, 30. November, 25. und 26. Dezember; am ersten Mittwoch im Monat Eintritt frei
    Website
    mnar.ro ↗
  10. 10

    Cantacuzino Palast

    Cantacuzino Palast in Bukarest, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Cantacuzino Palast an der Calea Victoriei 141 ist derzeit geschlossen, du siehst ihn von außen. Das lohnt sich trotzdem: Zwei Löwen bewachen den Eingang, Tore und Zäune im Stil Ludwigs XIV. geben dem Haus etwas Fürstliches. Gebaut ist es im französischen Beaux-Arts-Stil, einige Räume sind neorokoko gestaltet.

    Der Architekt Ion D. Berindey errichtete den Palast 1901 und 1902 für Gheorghe Grigore Cantacuzino, einen früheren Ministerpräsidenten, den man wegen seines sagenhaften Reichtums „den Nabob“ nannte. Das Haus war berühmt für seine Bälle. Für die Ausstattung holte Cantacuzino gefeierte Künstler: George Demetrescu Mirea, Nicolae Vermont und Costin Petrescu, denselben Maler, dessen Fresko das Athenäum schmückt. Von Vermont stammen sechs Medaillons, drei davon signiert und 1907 datiert.

    Am 10. August 1913 wurde hier der Frieden von Bukarest unterzeichnet, der den Zweiten Balkankrieg beendete; Rumänien erhielt die Süddobrudscha. Im Zweiten Weltkrieg saß im Palast das Präsidium des Ministerrats. Über den Sohn Mihai, der 1929 starb, ging das Haus an seine Witwe Maruca, die im Dezember 1939 den Komponisten George Enescu heiratete.

    Nach Enescus Tod 1955 verfügte sie, dass der Palast ein Museum für ihn werden solle, 1956 wurde das Nationalmuseum George Enescu gegründet. Inzwischen ist das Ensemble stark verfallen; das Gedenkhaus hinter dem Palast, in dem Enescu und Maruca lebten, wurde leergeräumt und ist einsturzgefährdet.

    Vom Palast sind es 940 m, etwa 14 Minuten, zum Nationalmuseum des rumänischen Bauern.

    Name vor Ort
    Palatul Cantacuzino
    Status
    Derzeit geschlossen
  11. 11

    Nationalmuseum des rumänischen Bauern

    Nationalmuseum des rumänischen Bauern in Bukarest, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Nationalmuseum des rumänischen Bauern an der Șoseaua Kiseleff zeigt das Leben auf dem Land: Trachten und andere Textilien, Ikonen, Keramik und Alltagsgegenstände, insgesamt mehr als 100.000 Objekte. 1996 wurde es zum Europäischen Museum des Jahres gekürt. Schon das Gebäude, das traditionelle rumänische Bauformen aufgreift, ist sehenswert; Nicolae Ghica-Budești entwarf es, gebaut wurde von 1912 bis 1941 auf dem Gelände der früheren Staatlichen Münze.

    Gegründet hat das Museum 1906 Alexandru Tzigara-Samurcaș. Im Kommunismus zog ein Museum der Kommunistischen Partei ins Haus. Am 5. Februar 1990, nur sechs Wochen nach Sturz und Hinrichtung Ceaușescus, öffnete das Bauernmuseum wieder. Im Keller erinnert ein Raum mit ironischem Blick an Stücke aus dem alten Parteimuseum, ein Detail, das du nicht verpassen solltest.

    Kurz darauf, bei der Mineriade im Juni 1990, wurde das Museum verwüstet, weil man es mit der Zentrale der Nationalen Bauernpartei verwechselte. Eines der bekanntesten Ausstellungsstücke ist „das Haus im Haus“: das Wohnhaus des Bauern Antonie Mogoș aus Ceauru im Kreis Gorj. Schon Tzigara-Samurcaș zeigte es bewusst nicht naturgetreu, Gegenstände aus dem Inneren standen draußen, Nebengebäude waren nur angedeutet. Die Kommunisten stellten es konventionell im Dorfmuseum auf, 2002 kam es zurück, und heute knüpft die Ausstellung wieder an die ursprüngliche Idee an.

    Hinein lohnt sich für alle, die Rumänien jenseits von Palästen verstehen wollen. Das Museum kostet Eintritt, und der letzte Einlass ist schon vor Schluss, also komm nicht zu spät.

    Zum Arcul de Triumf din București gehst du 1990 m, etwa 27 Minuten, die längste Etappe der Route.

    Name vor Ort
    Muzeul Țăranului Român
    Öffnungszeiten
    Mi–So 10:00–18:00, Mo+Di geschlossen, letzter Einlass 17:00
    Preis
    20 RON Erwachsene; 10 RON Senioren; 5 RON ermäßigt
    Website
    mntr.ro ↗
  12. 12

    Arcul de Triumf din București

    Arcul de Triumf din București in Bukarest, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Arcul de Triumf din București steht mitten im Verkehr, dort, wo die Șoseaua Kiseleff auf die Boulevards Constantin Prezan, Alexandru Averescu und Alexandru Constantinescu trifft. Er ist 27 Meter hoch, hat eine einzige Öffnung und eine strenge, kastenförmige Gestalt. Für die Arbeit am Marmor aus Rușchița holte man neben rumänischen Bildhauern auch zehn aus Italien.

    Der Bogen erinnert an Rumäniens Teilnahme am Ersten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten, nach dem fast alle Gebiete mit rumänischer Bevölkerung zum ersten Mal vereint waren. Er gehört in eine Reihe mit der Krönungskathedrale von Alba Iulia, dem Mausoleum von Mărășești, dem Heldenkreuz auf dem Caraiman und dem Grab des Unbekannten Soldaten, das du im Parcul Carol I gesehen hast.

    Bukarest hatte schon viele Triumphbögen, nur hielt keiner: Provisorische Bögen entstanden 1848, 1859, 1878, 1906 und 1918. Der von 1918 war aus einem Material, das dem Regen nicht standhielt. 1922 schlug Bürgermeister Matei Gh. Corbescu zur Parade für die Große Vereinigung einen neuen Bogen aus Holz vor, bis Geld für einen prächtigen da wäre. Den dauerhaften entwarf Petre Antonescu, gebaut 1921 und 1922, renoviert 1935 und 1936 und erneut seit 2014.

    Der Innenbesuch kostet Eintritt. Wer sich für den Ersten Weltkrieg und die Entstehung Großrumäniens interessiert, für den lohnt er sich; wer vor allem das Dorfmuseum im Blick hat, kann den Bogen auch von außen würdigen.

    Vom Triumphbogen sind es 1390 m, etwa 21 Minuten, zum Ziel der Route, dem Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”.

    Öffnungszeiten
    Sommer (01.04.-31.10.): Di–Fr 10:00–18:00 (letzter Einlass 17:30), Sa–So 11:00–19:00 (letzter Einlass 18:30), Mo geschlossen. Winter (01.11.-31.03.): Di–So 09:00–17:00 (letzter Einlass 16:30)
    Preis
    15 RON Erwachsene, 8 RON ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner)
  13. 13

    Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”

    Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” in Bukarest, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Ufer des Herăstrău-Sees endet die Route in einem Dorf, das es so nirgends gab: Häuser aus allen Landesteilen, vom 17. bis ins 20. Jahrhundert, stehen hier unter freiem Himmel beieinander. Achte auf die Fundamente. Häuser aus Hügel- und Bergregionen stehen hoch, die aus der Ebene meist niedrig, und wo oft Feinde einfielen, baute man sie halb in die Erde.

    Der Volkskundler und Soziologe Dimitrie Gusti schuf das Museum, weil das Dorf für die rumänische Kultur so wichtig war; noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebte der größte Teil der Bevölkerung auf dem Land. Am 10. Mai 1936 eröffnete König Carol II. das Museum, am 17. Mai kam das Publikum. Die Anlage plante der Schriftsteller, Regisseur und Bühnenbildner Victor Ion Popa, das Geld gab die Königliche Kulturstiftung. Gusti nannte sein Werk den „traurigen Klang der Glocken der Geschichte Rumäniens“.

    Jedes Haus wurde vor Ort Stück für Stück zerlegt und mit Zug, Fuhrwerk oder Boot nach Bukarest gebracht, um hier wieder aufgebaut zu werden. Schwere Zeiten blieben nicht aus: Im Zweiten Weltkrieg litt das Museum unter Flüchtlingen aus Bessarabien, die hier unterkamen, 1997 und 2002 brannte es. Trotzdem wuchs es weiter, der jüngste Flügel öffnete 2016.

    Für alle, die gern draußen sind und Details mögen, ist das ein schöner Abschluss nach einem Tag voller Paläste. Die Freiluftausstellung kostet Eintritt, und das letzte Ticket gibt es schon eine Weile vor Schluss. Plane genug Zeit ein, denn das Gelände ist groß und lädt zum Umherstreifen ein.

    Öffnungszeiten
    Freiluftausstellung Sommer: Mi–So 09:00–19:00; Winter: Mi–So 09:00–17:00. Haupteingang Kiseleff 28: Sommer Mo 09:00–17:00, Di–So 09:00–19:00; Winter täglich 09:00–17:00. Letztes Ticket 60 Min vor Schließung.
    Preis
    40 RON Erwachsene
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Rumänisches AthenäumCEC-PalastParlamentspalastParcul Carol I+9
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13Stopps 13,7km 3 Std. 17 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Bukarest in Etappen: drei Varianten der Route

Die ganze Strecke an einem Tag mit allen Innenbesuchen ist viel. Diese Varianten teilen sie nach Zeit, Interesse und Budget auf.

Zentrum an einem Tag: Athenäum bis Kunstmuseum

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

Für alle, die an einem Tag die großen Bauten, die Kirchen und die Altstadt sehen wollen. Rund 8,2 km mit 1 Std. 57 Min. reiner Gehzeit. Eintritt kosten das Rumänische Athenäum, die Führung im Parlamentspalast und das Nationale Kunstmuseum von Rumänien; der Rest ist frei.

Der Norden mit drei Museen

Stopps: 10, 11, 12, 13

Für einen zweiten Tag oder für alle, die sich vor allem für das Leben auf dem Land interessieren. 4,3 km mit 1 Std. 2 Min. reiner Gehzeit, vom Cantacuzino Palast über das Bauernmuseum und den Triumphbogen bis zum Dorfmuseum. Eintritt kosten Bauernmuseum, Triumphbogen und Dorfmuseum.

Ohne Eintritt: Kirchen, Altstadt, Revolutionsplatz

Stopps: 5, 6, 7, 8

Für knappe Zeit und kleines Budget. Von der Patriarchalkathedrale durch die Altstadt und am Kloster Stavropoleos vorbei zum Revolutionsplatz sind es 2370 m und 34 Minuten reine Gehzeit. Alle vier Orte sind frei zugänglich.

Wie lange dauert der Bukarest Rundgang mit Museen?

Die reinen Gehzeiten der Etappen ergeben zusammen 3 Std. 17 Min. Dazu kommt, was du drinnen verbringst: die Standardführung im Parlamentspalast, das Fresko im Athenäum, die Gemäldesäle im Kunstmuseum, dazu Bauernmuseum, Triumphbogen und das weitläufige Dorfmuseum. Wer alles von innen sehen will, braucht realistisch zwei Tage.

Am ersten Tag gehst du vom Athenäum bis zum Kunstmuseum, 1 Std. 57 Min. reine Gehzeit. Startest du am Vormittag, erreichst du den Parlamentspalast nach 33 Minuten Gehzeit, früh genug für die Führung. Am zweiten Tag reichen 1 Std. 2 Min. Gehzeit für den Norden: Ab 10:00 Uhr am Cantacuzino Palast bist du um 10:24 Uhr am Bauernmuseum, nach anderthalb Stunden dort um 12:21 Uhr am Triumphbogen und nach einer halben Stunde um 13:12 Uhr am Dorfmuseum. Die kostenlose Runde durch Kirchen und Altstadt schaffst du mit 34 Minuten Gehzeit in einem halben Tag.

Bevor du in Bukarest losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Rumänischen Athenäum, das Ziel ist das Dorfmuseum Dimitrie Gusti. Du kannst an jedem Stopp einsteigen, für einen zweiten Tag etwa am Cantacuzino Palast.
  • Der richtige Tag: Wähl deinen Tag mit Bedacht: Kunstmuseum, Bauernmuseum, Triumphbogen und die Freiluftausstellung des Dorfmuseums haben feste Ruhetage.
  • Kosten: Die Eintritte für Erwachsene summieren sich auf 175 Lei (auf Preisschildern oft RON): Athenäum 15, Parlamentspalast 85, Bauernmuseum 20, Triumphbogen 15 und Dorfmuseum 40. Den Eintritt im Kunstmuseum erfährst du an der Kasse.
  • Route und AI Tour Guide: Route, Karte und GPS-Navigation laufen kostenlos im Browser. Für den AI Tour Guide bekommst du zum Start 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.
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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Bukarest, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

13Stopps 13,7km 3 Std. 17 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide zwischen Athenäum und Dorfmuseum anders macht

Auf dieser Route liegen Königspaläste, ein Parlament aus der Ceaușescu-Zeit, Klosterkirchen und Bauernhäuser oft nur wenige Gehminuten auseinander. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch: Er begrüßt dich am Athenäum, erzählt an jedem Ort die Geschichten weiter, fragt, ob dich eher die Revolution von 1989 oder die Kunst der Kirchen reizt, und richtet das Gespräch danach aus. Was hier offen bleibt, etwa wie die Familien in den Häusern des Dorfmuseums ihren Alltag lebten oder was die Muster auf den Trachten im Bauernmuseum erzählen, kannst du unterwegs vertiefen und ihn dabei jederzeit unterbrechen.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Bukarest zu Fuß

Gibt es in Bukarest Ermäßigungen bei den Eintritten auf dieser Route?

Ja. Im Rumänischen Athenäum haben Menschen mit Behinderung und Geflüchtete aus der Ukraine freien Eintritt. Im Parlamentspalast gibt es ermäßigte Tickets für Studierende mit gültigem Ausweis und für Kinder, die Kleinsten zahlen in Begleitung nichts. Das Bauernmuseum hat Tickets für Senioren und ermäßigte Tickets, am Triumphbogen zahlen Schüler, Studenten und Rentner ermäßigt.

Kostet das Nationale Kunstmuseum Eintritt?

Ja, den Eintritt erfährst du an der Kasse. An mehreren Feiertagen bleibt das Museum außerdem geschlossen.

Ändern sich die Öffnungszeiten des Triumphbogens im Winter?

Ja. Im Sommer und im Winter gelten unterschiedliche Zeiten, und der letzte Einlass liegt jeweils kurz vor Schluss.

Welche Städte passen zu einer Reise ab Bukarest?

Am nächsten liegt Sofia mit 295 km. Etwas weiter, je 448 km entfernt, sind Belgrad und Istanbul; für beide gibt es ebenfalls einen Rundgang mit kostenloser GPS-Route.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
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