Kopenhagen auf eigene Faust: Von Tivoli bis Christiansborg

Vom Tivoli über Schloss Rosenborg und Nyhavn bis nach Slotsholmen: Kopenhagens Königsstadt zu Fuß, im eigenen Tempo und ohne Führungstermin.

13 Stationen 10,1 km ~2 Std. 18 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Kopenhagen
Stopp 1 von 13
640 m·8 min
Tivoli
Halte dich nach Norden Richtung Kopenhagener Rathaus.
Hej, willkommen in Kopenhagen! Ich bin Alex, und mitten in dieser modernen Stadt fährt eine Achterbahn noch immer nach erstaunlich alter Schule.
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Kopenhagen auf eigene Faust: der Rundgang im Überblick

13 Stopps vom Tivoli bis zum Schloss Christiansborg: 10,1 km, reine Gehzeit 2 Std. 18 Min. Mit den lohnenden Innenbesuchen wird daraus ein voller Tag; wer alles von innen sehen will, teilt auf zwei Tage.

Frei sind Kastellet, Die kleine Meerjungfrau, Gefion-Brunnen, Nyhavn und die Kirchenräume von Marmorkirche und Erlöserkirche. Eintritt kosten etwa Runder Turm, Schloss Rosenborg und Schloss Amalienborg. Route, Karte und GPS-Navigation sind kostenlos; der AI Tour Guide führt dich auf Wunsch im Gespräch durch die Tour.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 13 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum Kopenhagen Stadtrundgang: 13 Stopps auf 10,1 km

13 Stopps 10,1 km 2 Std. 18 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 13 Stationen auf dieser Route

  1. Tivoli in Kopenhagen, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Tivoli
  2. Kopenhagener Rathaus, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Kopenhagener Rathaus
  3. Runder Turm in Kopenhagen, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Runder Turm
  4. Schloss Rosenborg in Kopenhagen, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Schloss Rosenborg
  5. Kastellet in Kopenhagen, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Kastellet
  6. Die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Die kleine Meerjungfrau
  7. Gefion-Brunnen in Kopenhagen, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Gefion-Brunnen
  8. Marmorkirche in Kopenhagen, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Marmorkirche
  9. Schloss Amalienborg in Kopenhagen, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Schloss Amalienborg
  10. Nyhavn in Kopenhagen, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Nyhavn
  11. Erlöserkirche in Kopenhagen, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Erlöserkirche
  12. Børsen in Kopenhagen, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Børsen
  13. Schloss Christiansborg in Kopenhagen, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13Schloss Christiansborg
  14. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station durch deinen Kopenhagen Rundgang

  1. 1

    Tivoli

    Tivoli in Kopenhagen, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Rundgang beginnt mitten in der Innenstadt, direkt neben dem Hauptbahnhof, vor einem Vergnügungspark, der älter ist als fast jeder andere: Tivoli öffnete am 15. August 1843 und ist nach Dyrehavsbakken im nahen Klampenborg der zweitälteste noch betriebene Freizeitpark der Welt. Mit 4,25 Millionen Besuchern im Jahr 2024 ist er zugleich der meistbesuchte Freizeitpark Skandinaviens.

    Die Gründungsgeschichte ist ein Stück politischer Schlauheit. Georg Carstensen überzeugte König Christian VIII. mit dem Satz, wenn das Volk sich amüsiere, denke es nicht an Politik. Er bekam eine Lizenz für fünf Jahre und gegen jährliche Pacht rund 61.000 Quadratmeter auf dem Festungsvorfeld vor dem Westtor, dem Vesterport. Bis in die 1850er Jahre lag Tivoli damit noch außerhalb der Stadt. Der erste Name, „Tivoli & Vauxhall“, borgte sich Glanz bei berühmten Lustgärten in Paris und London.

    Von Anfang an gab es Bauten im Stil eines erträumten Orients, ein Theater, Musikpavillons, Restaurants, Blumengärten, ein Karussell und eine frühe Achterbahn. Abends leuchteten farbige Lampen, und an manchen Abenden spiegelte sich ein Feuerwerk im See, der ein Rest des alten Festungsgrabens ist. Fast dreißig Jahre lang, von 1843 bis 1872, leitete der Komponist Hans Christian Lumbye die Musik.

    Ein richtiger Tivoli-Besuch ist ein eigenes Programm und kostet Eintritt, an der Kasse gibt es auch ein Kombiticket. Für den Rundgang reicht der Blick auf den Eingang; komm lieber an einem Abend wieder, wenn dich Fahrgeschäfte und Lichter reizen.

    Von hier sind es 620 Meter, rund 9 Minuten, bis zum Rathaus am Rathausplatz.

    Preis
    DKK 180 Erwachsener; DKK 90 Kind; kombiniert Ticket DKK 469
  2. 2

    Kopenhagener Rathaus

    Kopenhagener Rathaus, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Kopenhagener Rathaus, auf Dänisch Københavns Rådhus, beherrscht den Rathausplatz mit seiner roten Backsteinfassade. Hier sitzen der Stadtrat und der Oberbürgermeister. Entworfen hat den Bau der Architekt Martin Nyrop im Stil der Nationalromantik, gebaut wurde von 1892 an, fertig war das Haus 1905.

    Es ist bereits das sechste Rathaus der Stadt, und die Vorgänger standen woanders: rund 500 Meter nordöstlich, am Gammeltorv und Nytorv, dem ältesten Markt der mittelalterlichen Stadt. Über das allererste Rathaus weiß man kaum etwas. Zwei spätere fielen den großen Stadtbränden von 1728 und 1795 zum Opfer. Das fünfte Rathaus am Nytorv, ein klassizistischer Bau von Christian Frederik Hansen, steht noch heute und dient als Gerichtsgebäude.

    Die Rathaushalle ist frei zugänglich und einen kurzen Blick wert. Wer mehr sehen will, bucht die kostenpflichtige geführte Rathaustour.

    Weiter geht es 900 Meter, etwa 12 Minuten, zum Runden Turm. Damit betrittst du die Stadt Christians IV., der dir auf dieser Route noch oft begegnen wird.

    Name vor Ort
    Københavns Rådhus
    Öffnungszeiten
    Mo–Fr 09:00–16:00, Sa 09:30–13:00 (Zugang eingeschränkt aufs Vorderhaus), So geschlossen
    Preis
    Rathaushalle frei zugänglich; geführte Rathaustour 80 DKK
    Website
    kk.dk ↗
  3. 3

    Runder Turm

    Runder Turm in Kopenhagen, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Runde Turm, Rundetårn, ist kein Wehrturm, sondern eine Sternwarte aus dem 17. Jahrhundert, eines der vielen Bauprojekte von König Christian IV. Er gehört zum Trinitatis-Komplex, zusammen mit der Trinitatiskirche und einer Bibliothek, die als erste Räume der 1482 gegründeten Universitätsbibliothek diente.

    Hinter dem Bau steht der Wettlauf der europäischen Seemächte: Wer Kolonien wollte, brauchte genaue Navigation, und dafür Sternwarten. Die erste nationale entstand 1632 in Leiden, nur fünf Jahre später folgte Kopenhagen. Angeregt hatte das Christian Longomontanus, Nachfolger des in Ungnade gefallenen Tycho Brahe und erster Professor für Astronomie der Universität. 1625 schlug er dem König einen Ersatz für Brahes abgerissene Sternwarte Stjerneborg vor, zunächst auf einem Hügel draußen in Valby. Daraus wurde ein großer Plan in der Stadt, auf einem Grundstück, das der König schon 1622 neben den Studentenwohnheimen von Regensen gekauft hatte. Als Architekt gilt Hans van Steenwinckel der Jüngere, der die Vollendung nicht mehr erlebte.

    Das Besondere erlebst du beim Hinaufgehen: Ein spiralförmiger Gang windet sich siebeneinhalb Mal um den Kern bis zur Plattform in 34,8 Metern Höhe, mit Blick über die Dächer der Altstadt. Der Eintritt ist günstig und gehört zu den lohnendsten des Tages.

    Bis Schloss Rosenborg sind es 920 Meter, rund 12 Minuten, und wieder steckt Christian IV. dahinter.

    Name vor Ort
    Rundetårn
    Öffnungszeiten
    Sommer (Apr–Sep): täglich 10:00–20:00. Winter (Okt–Mär): Mo–Di 10:00–21:00, Mi–So 10:00–18:00
    Preis
    60 DKK Erwachsene, 40 DKK Studierende, unter 18 frei
  4. 4

    Schloss Rosenborg

    Schloss Rosenborg in Kopenhagen, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schloss Rosenborg, Rosenborg Slot, begann 1606 bescheiden als königliches Sommerhaus auf dem Land. Christian IV. ließ es im Stil der niederländischen Renaissance mehrmals erweitern, bis es 1624 seine heutige Gestalt hatte. Mit der Planung verbunden sind die Architekten Bertel Lange und Hans van Steenwinckel der Jüngere, derselbe Name wie am Runden Turm.

    Bis etwa 1710 wohnten hier dänische Herrscher. Danach zog der Hof nur noch zweimal ein, beide Male im Notfall: nach dem Brand von Christiansborg 1794 und während des britischen Angriffs auf Kopenhagen 1801.

    Der Höhepunkt drinnen ist der Lange Saal im dritten Stock, 1624 als Ballsaal fertiggestellt, später Empfangs- und Bankettsaal und erst im 19. Jahrhundert Rittersaal genannt. Christian V. ließ zwölf Wandteppiche mit seinen Siegen im Schonischen Krieg aufhängen. Die Stuckdecke aus dem frühen 18. Jahrhundert zeigt das dänische Wappen mit dem Elefantenorden und dem Dannebrogorden. Hier stehen der Krönungsstuhl der absolutistischen Könige und der Thron der Königinnen mit drei silbernen Löwen davor, dazu eine große Sammlung Silbermöbel, meist aus dem 17. Jahrhundert.

    Das Museum zeigt die königlichen Sammlungen von Christian IV. bis ins 19. Jahrhundert. Wenn du auf dieser Route nur ein Schloss von innen siehst, dann dieses. Plane eine Stunde ein; online zahlst du etwas weniger als an der Kasse.

    Jetzt kommt die längste Etappe: 2010 Meter, etwa 28 Minuten, bis zum Kastellet.

    Name vor Ort
    Rosenborg Slot
    Öffnungszeiten
    Größtenteils täglich 10:00–17:00; 2.11.-23.12. Mo geschlossen, Di–So 10:00–16:00
    Preis
    140 DKK online / 150 DKK an der Kasse
  5. 5

    Kastellet

    Kastellet in Kopenhagen, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Kastellet, die Zitadelle, gehört zu den am besten erhaltenen Festungen Nordeuropas. Du erkennst die Form schon auf der Karte: ein Fünfeck mit Bastionen an den Ecken, umgeben von Wällen. Drinnen stehen unter anderem die Zitadellenkirche und eine Windmühle. Militär ist hier bis heute aktiv, zugleich ist das Gelände ein öffentlicher Park.

    Den Anfang machte wieder Christian IV.: 1626 ließ er nördlich der Stadt an der Küste die Sankt-Annæ-Schanze bauen, die die Hafeneinfahrt bewachte. Sein Plan, den Stadtwall bis hierher zu verlängern, wurde erst Mitte der 1640er Jahre fertig, kurz nach seinem Tod. Nach der schwedischen Belagerung von 1658 bis 1660 holte man den niederländischen Ingenieur Henrik Rüse, der die Anlage ausbaute. Offiziell hieß sie Citadellet Frederikshavn, alle sagen Kastellet.

    Die Festung war Teil der Verteidigung gegen die Briten in der Schlacht um Kopenhagen 1807. Der Maler Christen Købke, ein Name aus dem Goldenen Zeitalter der dänischen Malerei, wuchs hier auf und malte das Gelände immer wieder. Am 9. April 1940 nahmen deutsche Truppen, die im nahen Hafen landeten, die Zitadelle ohne Widerstand ein.

    Der Eintritt ist frei. Ein Gang über die Wälle tut nach den Innenräumen gut.

    Zur kleinen Meerjungfrau sind es nur 590 Meter, rund 8 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Winterhalbjahr 06:00–20:00, Sommerhalbjahr 06:00–22:00
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Die kleine Meerjungfrau

    Die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Stell dich auf eine Überraschung ein: Die kleine Meerjungfrau, Den lille Havfrue, ist gerade 1,25 Meter groß und wiegt 175 Kilogramm. Die Bronzefigur von Edvard Eriksen sitzt auf einem Stein am Wasser der Langelinie-Promenade und zeigt eine Meerjungfrau, die zum Menschen wird. Klein und unscheinbar, und trotzdem seit ihrer Enthüllung am 23. August 1913 eines der Wahrzeichen der Stadt.

    Die Vorlage ist Hans Christian Andersens Märchen von 1837. In Auftrag gab die Figur 1909 Carl Jacobsen, Sohn des Carlsberg-Gründers, nachdem ihn ein Ballett nach dem Märchen im Königlichen Theater begeistert hatte. Er bat die Ballerina Ellen Price, Modell zu stehen. Nackt wollte sie das nicht, also stand Eriksens Frau Eline Modell. Die beliebte Geschichte, das Gesicht stamme von Price, stimmt nicht.

    Nur einmal hat die Figur ihren Stein offiziell verlassen: Zur Expo 2010 reiste sie von Mai bis Oktober nach Shanghai in den dänischen Pavillon. Solange saß eine autorisierte Kopie auf einem Stein im See des Tivoli. Immer wieder wurde die Figur beschädigt und beschmiert; die Stadt hat sogar erwogen, sie ein paar Meter in den Hafen zu setzen, damit niemand mehr hinaufklettert.

    Der Besuch kostet nichts und ist jederzeit möglich. Zehn Minuten reichen. Weiter geht es 460 Meter, etwa 6 Minuten, zum Gefion-Brunnen, einem weiteren Geschenk aus dem Hause Carlsberg.

    Name vor Ort
    Den lille Havfrue
    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Gefion-Brunnen

    Gefion-Brunnen in Kopenhagen, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Gefion-Brunnen am Hafen ist das Gegenteil der Meerjungfrau: groß, wuchtig, voller Bewegung. Die Göttin Gefjon treibt vier Ochsen an, die einen Pflug durch die Erde reißen. Die Figuren schuf der Bildhauer Anders Bundgaard von 1897 bis 1899, Becken und Schmuck waren 1908 fertig, am 14. Juli 1908 floss zum ersten Mal Wasser.

    Gestiftet hat den Brunnen die Carlsberg-Stiftung zum 50-jährigen Bestehen der Brauerei. Eigentlich sollte er auf dem Rathausplatz stehen, an dem du am Morgen vorbeigekommen bist; man entschied sich dann für diesen Platz beim Kastellet. Viele Jahre lief er nicht, nach einer Sanierung ab 1999 wurde er im September 2004 neu eingeweiht.

    Die Szene erzählt, wie die Insel Seeland entstand, auf der Kopenhagen liegt. Nach der Ynglinga-Saga versprach der schwedische König Gylfi der Göttin so viel Land, wie sie in einer Nacht umpflügen konnte. Gefjon verwandelte ihre vier Söhne in Ochsen, pflügte ein Stück Land heraus und warf es ins Meer. Das Loch füllte sich mit Wasser; Snorri Sturluson identifiziert es mit dem Mälaren bei Stockholm.

    Der Brunnen ist frei und jederzeit zugänglich. Von hier sind es 860 Meter, rund 12 Minuten, zur Marmorkirche.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Marmorkirche

    Marmorkirche in Kopenhagen, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Marmorkirche, Marmorkirken, heißt offiziell Frederikskirche und bildet den Mittelpunkt des Viertels Frederiksstaden. Schau nach oben: Ihre Kuppel ist mit 31 Metern Spannweite die größte Kirchenkuppel Skandinaviens. Sie ruht auf zwölf Säulen, außen glänzen vergoldete Fensterrahmen, an den Wänden stehen Statuen, innen leuchtet ein farbiges Fresko.

    Die Geschichte dahinter ist eine von Ehrgeiz und leeren Kassen. Nicolai Eigtved entwarf die Kirche um 1740, zusammen mit dem ganzen Viertel, zum 300-jährigen Jubiläum der ersten Krönung eines Oldenburgers. Sein Entwurf war noch prunkvoller, mit einer deutlich höheren Kuppel. König Frederik V. legte am 31. Oktober 1749 den Grundstein, doch Sparzwänge und Eigtveds Tod 1754 bremsten den Bau. Der Franzose Nicolas-Henri Jardin machte ab 1756 eine klassischere Marmorkirche daraus, bis Johann Friedrich Struensee die Pläne 1770 aufgab. Fast 150 Jahre stand die Kirche danach als Ruine da.

    Der Kirchenraum ist frei. Das eigentliche Erlebnis ist die Kuppel: Hinauf geht es nur mit einer kostenpflichtigen Führung für höchstens 15 Personen. Wer das will, plant den Vormittag danach.

    Schloss Amalienborg liegt nur 400 Meter entfernt, etwa 6 Minuten.

    Name vor Ort
    Marmorkirken
    Öffnungszeiten
    Mo–Do 10:00–17:00, Fr 12:00–17:00, Sa 10:00–17:00, So 13:00–17:00. Kuppel-Führungen Di–So 13:30, max. 15 Personen
    Preis
    Kirche frei; Kuppelbesteigung 50 DKK Erwachsene, Kinder 0-12 frei
  9. 9

    Schloss Amalienborg

    Schloss Amalienborg in Kopenhagen, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schloss Amalienborg ist kein einzelnes Schloss, sondern vier: Vier gleiche klassische Fassaden mit Rokoko-Räumen dahinter umrahmen einen achteckigen Platz, in dessen Mitte Frederik V. hoch zu Ross steht. Hier wohnt die königliche Familie, heute König Frederik X. und Königin Mary.

    Gebaut wurden die vier Palais für vier Adelsfamilien. Erst als Christiansborg 1794 abbrannte, kaufte die Königsfamilie sie und zog ein. Vorher stand auf dem Gelände ein anderes Schloss, Sophie Amalienborg, von 1669 bis 1673 für Königin Sophie Amalie gebaut. Es endete in einer Katastrophe: Bei einer Opernaufführung zum Geburtstag Christians V. im April 1689 fing eine Bühnendekoration Feuer, Theater und Schloss brannten nieder, rund 180 Menschen starben.

    Der Platz ist frei zugänglich, das Museum kostet Eintritt. Für Fans der Königsfamilie lohnt es sich, wer nur einen Innenbesuch macht, nimmt besser Rosenborg.

    Nach Nyhavn sind es 620 Meter, rund 8 Minuten, vorbei an der Amaliehaven am Wasser.

    Öffnungszeiten
    Außerhalb Sommer: Di–So 10:00–16:00, Mo geschlossen. 28.3.-1.11.: täglich 10:00–16:00 (auch Mo)
    Preis
    125 DKK Erwachsene (Museum), 80 DKK Studierende, unter 18 frei
  10. 10

    Nyhavn

    Nyhavn in Kopenhagen, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Nyhavn ist das Postkartenmotiv der Stadt: ein Kanal voller historischer Holzschiffe, gesäumt von bunten Stadthäusern aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert. Das älteste steht in der Nummer 9 und stammt von 1681. Der Kanal führt vom Kongens Nytorv bis zum Inneren Hafen.

    Christian V. ließ ihn von 1670 bis 1675 ausheben, von dänischen Soldaten und schwedischen Kriegsgefangenen. Er war das Tor vom Meer in die Altstadt, hier wurden Fracht und Fang umgeschlagen, und die Gegend war berüchtigt für Bier, Seeleute und Prostitution. Als die Schiffe größer wurden und nach dem Zweiten Weltkrieg Lastwagen die Fracht übernahmen, leerte sich der Hafen. Ab den 1960er Jahren kämpfte ein Verein um die Wiederbelebung, 1977 wurde Nyhavn Museumshafen für alte Schiffe, 1980 wurde der Kai, zuvor Parkplatz, zur Fußgängerzone.

    Hans Christian Andersen lebte insgesamt 18 Jahre hier. Von 1845 bis 1864 wohnte er in der Nummer 67, wo eine Gedenktafel hängt, von 1871 bis 1875 in der Nummer 18, heute ein Andersen-Souvenirladen. Achte auch auf die Brücke über den Kanal: Die erste war 1874 ein provisorischer Holzsteg, die heutige stammt von 1912.

    Nyhavn ist frei und rund um die Uhr offen. Schau und fotografiere, aber setz dich zum Essen lieber ein paar Minuten abseits des Kais hin. Dann geht es 1390 Meter, etwa 19 Minuten, hinüber nach Christianshavn zur Erlöserkirche.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  11. 11

    Erlöserkirche

    Erlöserkirche in Kopenhagen, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schon von weitem siehst du, warum die Erlöserkirche, Vor Frelsers Kirke, berühmt ist: Um die Turmspitze windet sich außen eine Spirale, die man bis ganz oben besteigen kann. Der Blick reicht weit über die Innenstadt. Hör auch hin: Das Glockenspiel spielt jede volle Stunde Melodien, von 8 Uhr morgens bis Mitternacht.

    Christian IV. plante Christianshavn 1617 als eigenständige Kaufmannsstadt auf Amager, und die brauchte eine Kirche. Nach einem Provisorium begann der Bau nach Plänen von Lambert van Haven erst 1682, geweiht wurde 1695, aber noch ohne Turmspitze. Die kam erst unter Frederik V.: Lauritz de Thurah verwarf den alten Entwurf, und 1752 war die Spitze fertig. Am 28. August 1752 stieg der König selbst hinauf.

    Hartnäckig hält sich die Legende, der Architekt sei vom Turm gesprungen, als er merkte, dass die Spirale falsch herum, gegen den Uhrzeigersinn, läuft. Daran ist nichts: Thurah starb sieben Jahre später im Bett, und nichts deutet darauf hin, dass er mit seinem Werk unzufrieden war. Unten lohnt ein Blick auf die Mauern aus roten und gelben Ziegeln, anders als bei Christian IV. ohne festes Muster gesetzt.

    Die Kirche ist frei, die Turmbesteigung kostet Eintritt. Bei Regen oder Wind kann der Turm schließen. Bei klarem Wetter ist das der Turm des Tages für alle, die schwindelfrei sind.

    Zurück über das Wasser nach Slotsholmen sind es 870 Meter, rund 13 Minuten, bis zur Børsen.

    Name vor Ort
    Vor Frelsers Kirke
    Öffnungszeiten
    Turm täglich 09:00–20:00 (letzter Einlass 30 Min vor Schluss). Turm ganzen Januar sowie 24.-25.12. geschlossen; witterungsbedingte Schließungen (Regen/Wind) möglich
    Preis
    Kirche frei; Turmbesteigung 70 DKK Erwachsene
  12. 12

    Børsen

    Børsen in Kopenhagen, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Børsen, die alte Börse, ließ Christian IV. von 1619 bis 1640 als Warenbörse bauen, später wurde sie zur Wertpapierbörse. Sie gilt als herausragendes Beispiel der niederländischen Renaissance in Dänemark und steht unter Denkmalschutz. Berühmt war vor allem ihre Turmspitze: die Schwänze von vier ineinander verschlungenen Drachen, 56 Meter hoch.

    Am 16. April 2024 zerstörte ein Feuer das Gebäude, die Drachenspitze stürzte ein. Was du heute siehst, ist eine Baustelle der Restaurierung. Die Børsen ist derzeit geschlossen, du siehst sie nur von außen, und das kostet nichts.

    Gerade deshalb lohnt der kurze Halt: Du stehst vor einem Stück Stadtgeschichte im Wiederaufbau. Christiansborg liegt gleich nebenan, 430 Meter oder etwa 6 Minuten entfernt.

    Preis
    Kostenlos (nur Außenansicht; wegen Restaurierung geschlossen)
  13. 13

    Schloss Christiansborg

    Schloss Christiansborg in Kopenhagen, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schloss Christiansborg auf Slotsholmen ist das Machtzentrum Dänemarks: Hier sitzen das Parlament, das Folketing, das Büro der Regierungschefin oder des Regierungschefs und das Oberste Gericht. Es ist das einzige Gebäude der Welt, das alle drei Staatsgewalten eines Landes beherbergt. Kein Wunder, dass die Dänen „Borgen“ sagen, wenn sie ihre Politik meinen. Auch der Monarch nutzt Teile, darunter die königlichen Empfangsräume, die Schlosskirche und den Marstall.

    An dieser Stelle steht seit 1167 eine Burg: Bischof Absalon baute damals auf einer kleinen Insel vor dem Hafen die erste. Das heutige Schloss ist schon das dritte mit dem Namen Christiansborg, und zwei Brände prägen sein Gesicht. Nach den Feuern von 1794 und 1884 stehen hier drei Epochen nebeneinander: die barocke Reitbahn von 1738 bis 1746, die klassizistische Schlosskirche von 1826 und der neobarocke Hauptbau, fertig 1928.

    Drinnen lohnen vor allem die Festsäle, dazu die Ruinen der früheren Burgen und die Schlossküche. Der Eintritt richtet sich nach dem Bereich, es gibt aber auch ein Kombiticket. Für Politik- und Geschichtsfans lohnt es sich, wer am Nachmittag müde ankommt, verlegt den Besuch auf einen zweiten Tag.

    Hier endet der Rundgang. Die GPS-Navigation führt dich auf Wunsch zurück zum Tivoli.

    Name vor Ort
    Christiansborg Slot
    Öffnungszeiten
    Festsäle/Ruinen/Küche: täglich 10:00–17:00 (30.3.-1.11.). Marstald: täglich 13:30–16:00 (Sommer 10:00–17:00, keine Pferde 8.6.-19.7.). Schlosskirche: Mo–Sa geschlossen, So 10:00–17:00 (außerhalb Sommer)
    Preis
    DKK 60-150 Studierende; DKK 85-150 Erwachsene; Kombiticket DKK 225
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Kopenhagen Route geladen
TivoliKopenhagener RathausRunder TurmSchloss Rosenborg+9
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Kopenhagen entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 13 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

13Stopps 10,1km 2 Std. 18 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Tag in Kopenhagen

Die ganze Route ist mit Innenbesuchen mehr, als ein Tag hergibt. Diese drei Teilstücke funktionieren auch allein.

Altstadt und Christian IV.

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die wenig Zeit haben und Geschichte von innen sehen wollen: vom Tivoli über das Rathaus und den Runden Turm zum Schloss Rosenborg, 33 Minuten reine Gehzeit. Eintritt kosten Tivoli, der Runde Turm und Rosenborg; die Rathaushalle ist frei.

Meerjungfrau, Marmorkirche und Königsresidenz

Stopps: 6, 7, 8, 9, 10

Für den klassischen Nachmittag am Wasser: von der kleinen Meerjungfrau über den Gefion-Brunnen, die Marmorkirche und Amalienborg bis Nyhavn, 32 Minuten zu Fuß. Bis auf das Museum in Amalienborg und die Kuppelführung der Marmorkirche ist alles frei.

Christianshavn und Slotsholmen

Stopps: 10, 11, 12, 13

Für einen zweiten Tag oder den späten Teil: von Nyhavn hinüber zur Erlöserkirche und zurück zu Børsen und Christiansborg, 38 Minuten Gehzeit. Bezahlt werden die Turmbesteigung der Erlöserkirche und die Bereiche von Christiansborg.

Wie lange dauert der Kopenhagen Rundgang mit Innenbesuchen?

Die reine Gehzeit von 2 Std. 18 Min. täuscht: Mit Rundem Turm, Rosenborg und dem Turm der Erlöserkirche von innen, dazu kurzen Blicken an den übrigen Stopps, bist du rund sechs Stunden unterwegs, die Mittagspause nicht eingerechnet. Alle Innenbesuche passen deshalb nicht in einen Tag.

Für die Kuppelführung der Marmorkirche passt dieser Plan: Start um 9 Uhr am Tivoli, um 9:19 Uhr im Rathaus, um 10:01 Uhr am Runden Turm, um 10:43 Uhr in Rosenborg für eine Stunde, um 12:11 Uhr am Kastellet. Mit kurzen Halten an Meerjungfrau und Gefion-Brunnen stehst du um 13:17 Uhr vor der Marmorkirche.

Für zwei Tage teilst du so: am ersten vom Tivoli bis Schloss Amalienborg mit 93 Minuten reiner Gehzeit, am zweiten von Nyhavn über Christianshavn bis Christiansborg mit 38 Minuten. Dann reicht die Zeit für Christiansborg in Ruhe.

Vor dem Start in Kopenhagen

  • Start: Empfohlen am Tivoli, direkt neben dem Hauptbahnhof. Du kannst aber an jedem Stopp einsteigen.
  • Ende: Am Schloss Christiansborg auf Slotsholmen. Die GPS-Navigation führt dich auf Wunsch von dort zurück zum Start.
  • Bester Tag: Am besten an einem Werktag: Dann kommst du an der Route am verlässlichsten in die Innenräume, und die Kuppelführung der Marmorkirche findet statt.
  • Tageszeit: Früh losgehen: Mit Start um 9 Uhr bleibt genug Luft für die Innenbesuche.
  • Kosten: Frei sind Kastellet, Meerjungfrau, Gefion-Brunnen, Nyhavn, die Rathaushalle sowie die Kirchenräume von Marmorkirche und Erlöserkirche. Route, Karte und GPS-Navigation kosten nichts. Für den AI Tour Guide bekommst du zum Start 100 Gratis-Credits, danach wählst du: diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Essen und Pausen zwischen Rathausplatz und Hafen

Kopenhagen isst man am besten mittags auf Brot und zwischendurch am Hotdog-Stand. Smørrebrød gibt es in den guten Häusern meist nur zum Lunch, die Pausen dazwischen holst du dir bei Würstchen, Kaffee und Gebäck.

John's Hotdog DeliGilt vielen als Hotdog-König der Stadt. Nimm die klassische dänische Variante mit Ketchup, Senf, Remoulade, Gurken, Zwiebeln und Röstzwiebeln. (am Hauptbahnhof, beim Start am Tivoli)
Restaurant FodkoldHotdog und ein kleines Carlsberg zum kleinen Preis: der günstige Imbiss direkt beim Rathaus. (am Rathausplatz)
Den Økologiske PølsemandBio-Schweinswurst, auch in der gegrillten Version. Den Unterschied machen die Saucen: eingelegte Mayo, Honigsenf, Ketchup und Zwiebeln. (am Runden Turm)
Domhusets SmørrebrødIn der Kattesundet 18, gleich bei der Strøget: günstige belegte Brote, abgerechnet pro Stück. Probier das Stjerneskud mit Ei, Krabben und Kaviar.
Schønnemann und KronborgSchønnemann serviert seit 1877 Smørrebrød, nur mittags und fast immer ausgebucht. Ist es voll, weich auf Restaurant Kronborg bei der Strøget aus: altmodisch gemütlich, in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert, mit Kanonenkugel aus dem englischen Bombardement.
RoastKaffeebar in der Studiestræde 16, eine gute Adresse für einen starken Espresso.
Broens GadekokkenStreetfood aus Containerständen unter freiem Himmel, die bessere Wahl für ein Mittagessen als die Restaurants am Nyhavn-Kai. (auf der anderen Hafenseite gegenüber von Nyhavn)
Apollo BarEtwas versteckt abseits des Hafens: Kaffee, Cocktails und Kleinigkeiten zu fairen Preisen. (in einer Seitenstraße von Nyhavn)

Touristenfallen in Kopenhagen: Nyhavn-Preise, Hütchenspieler, falsche Polizei

  • Restaurants am Nyhavn-Kai: Direkt am Wasser zahlst du spürbar mehr als ein paar Minuten weiter, ohne besseres Essen. Faustregel: Restaurant sichtbar am Kai, englische Karte draußen, hohe Preise schon bei den Hauptgerichten? Dann ist es für Touristen kalkuliert. Ausnahme ist Judie mit Smørrebrød auf einem alten Boot. (Nyhavn)
  • Essen im Tivoli: Ordentlich, aber überteuert. Der Hotdog ist die vergnügliche Ausnahme. (Tivoli)
  • Hütchenspiel auf der Strøget: Karten raten, Kugel unter dem Becher finden: So sind schnell 500 Kronen weg. Einfach weitergehen.
  • Falsche Polizisten: Reisende berichten von angeblichen Polizisten, die nach Ausweis und Bargeld fragen und dann Geld verlangen. Echte dänische Polizei will nie Bestechung; lass dir immer den Dienstausweis zeigen.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Kopenhagen
AI Tour Guide

Dein Guide für Kopenhagen ist bereit, wenn du es bist

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Kopenhagen, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

13Stopps 10,1km 2 Std. 18 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Kopenhagen anders macht

Auf dieser Route begegnet dir Christian IV. an fast jeder Ecke, und genau da kann der AI Tour Guide ansetzen: Er begrüßt dich am Tivoli, erzählt unterwegs, fragt, ob dich eher die Könige, die Brände oder die Carlsberg-Geschenke an die Stadt reizen, und merkt sich das für die nächsten Stationen. Willst du wissen, wer Struensee eigentlich war, der den Bau der Marmorkirche stoppte, oder warum Tycho Brahe in Ungnade fiel, unterbrichst du ihn einfach und das Gespräch geht dort weiter.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zum Rundgang durch Kopenhagen

Runder Turm oder Erlöserkirche: Welcher Turm lohnt sich für den Blick über Kopenhagen?

Beide, aus unterschiedlichen Gründen. Der Runde Turm ist etwas günstiger und unabhängig vom Wetter gut zu besuchen. Beim Turm der Erlöserkirche gehst du außen um die Spitze, dafür schließt er bei Regen oder Wind.

Kann man im Marstall von Christiansborg die Pferde sehen?

Ja, in den königlichen Ställen, die zu den Bereichen von Christiansborg gehören, die du besuchen kannst. Nur im Sommer gibt es eine Zeit, in der dort keine Pferde stehen.

Welche Eintritte fallen auf dieser Route an?

Kostenpflichtig sind Tivoli, der Runde Turm, Rosenborg (online etwas günstiger), das Museum in Amalienborg, die Kuppel der Marmorkirche, der Turm der Erlöserkirche und Christiansborg, wo es auch ein Kombiticket gibt. Für Kinder und Jugendliche sind Runder Turm und Amalienborg frei.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 5 der 13 Stopps: Tivoli, Runder Turm, Schloss Rosenborg, Schloss Amalienborg und Schloss Christiansborg verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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