Museum der Ursprünge des polnischen Staates
Hier beginnt die Geschichte, die du auf dem Rest der Route in Stein, Silber und Bronze wiederfindest. Das Museum der Ursprünge des polnischen Staates ist ein archäologisches Museum mit mehr als 17.000 Exponaten, und sein Thema ist klar umrissen: Polen im Mittelalter und Gnesen als erste Hauptstadt des Landes samt seiner Region.
Die Idee wuchs aus den Ausgrabungen, die 1948 begannen. Man wollte wissenschaftlich belegen, wo und wie der polnische Staat seinen Anfang nahm. 1956 entstand das Haus als Zweigstelle des Archäologischen Museums in Posen. Zur Tausendjahrfeier des polnischen Staates 1966 beschloss man, die Arbeit auszuweiten, 1973 wurde das Museum eigenständig, und der Bau des heutigen Gebäudes in der ulica Józefa Kostrzewskiego 1 begann. Im März 1983 öffnete die Dauerausstellung, und das Haus erhielt seinen heutigen Namen.
Diese Ausstellung von 1983 war die erste in Polen, die Multimediatechnik einsetzte. Die heutige Dauerausstellung, eröffnet am 12. April 2012, greift im Titel bewusst auf sie zurück. Damals wurde das gesamte Museum neu konzipiert und mit EU-Fördermitteln modernisiert. Es ist das einzige Museum in Polen, das mittelalterliche Kultur und Kunst des Landes dauerhaft zeigt.
Lohnt sich der Eintritt? Wenn du die Namen Mieszko, Dąbrówka und Bolesław am Dom einordnen willst, statt sie nur zu lesen, ja: Plane etwa anderthalb Stunden ein. Danach gehst du 860 Meter, rund 11 Minuten, zum Jelonek.










