Marseille auf eigene Faust: vom Pharo zur Bonne Mère

Vom Palast der Kaiserin über den alten Hafen und den Panier bis hinauf zur goldenen Madonna: acht Stationen, fast alle ohne Eintritt.

8 Stationen 7,9 km ~1 Std. 58 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Marseille
Stopp 1 von 8
1,6 km·20 Min.
Palais du Pharo
Geh Richtung Osten zum Vieux-Port
Willkommen in Marseille. Ich bin Alex, und Marseilles kaiserlicher Palast wurde fertig, ohne dass der Kaiser je darin übernachtete.
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Dein Rundgang durch Marseille auf einen Blick

Acht Stationen vom Palais du Pharo über den Vieux-Port de Marseille, die Vieille Charité, die Kathedrale La Major, das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers und das Fort Saint-Jean hinauf zu Notre-Dame de la Garde und hinunter zur Basilique Saint-Victor de Marseille: 7,9 km, reine Gehzeit 1 Std. 58 Min., mit Besichtigungen ein voller Tag.

Fast alles ist frei, Eintritt kosten nur die Ausstellungen im Mucem und im Fort. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide erzählt auf Wunsch mit.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 8 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum Marseille Stadtrundgang vom Pharo bis Saint-Victor

8 Stopps 7,9 km 1 Std. 58 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Palais du Pharo in Marseille, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Palais du Pharo
  2. Vieux-Port de Marseille, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Vieux-Port de Marseille
  3. Vieille Charité in Marseille, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Vieille Charité
  4. Kathedrale La Major in Marseille, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Kathedrale La Major
  5. Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers
  6. Fort Saint-Jean in Marseille, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Fort Saint-Jean
  7. Notre-Dame de la Garde in Marseille, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Notre-Dame de la Garde
  8. Basilique Saint-Victor de Marseille, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Basilique Saint-Victor de Marseille
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Marseille Rundgang: acht Stationen von Hafen bis Hügel

  1. 1

    Palais du Pharo

    Palais du Pharo in Marseille, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du beginnst an einem Palast, in dem nie jemand gewohnt hat, für den er gebaut wurde. Louis-Napoléon Bonaparte, damals noch Präsident, wünschte sich 1851 bei einem Besuch einen Wohnsitz in Marseille und schoss eine Million Franc zu. Der Genfer Architekt Samuel Vaucher wählte das Gelände gegenüber dem Fort Saint-Jean, mit Blick über Hafen und Bucht, und legte 1853 seine Pläne vor. Gedacht war der Palast für Kaiserin Eugénie, und wer die Villa Eugénie in Biarritz kennt, erkennt die Verwandtschaft.

    Der Bau begann am 15. August 1858, dem Geburtstag Napoleon Bonapartes, und kam kaum voran: Es fehlte an Geld, und der Stein wurde zugleich für die neue Kathedrale gebraucht. 1861 musste Vaucher gehen, Henri-Jacques Espérandieu übernahm. Merk dir den Namen, er begegnet dir heute noch zweimal. Als Napoleon III. 1870 stürzte, war der Palast nach zwölf Jahren noch unfertig, und die Menge schlug die kaiserlichen Embleme von der Fassade.

    Nach dem Tod des Kaisers verklagte die Stadt die Witwe; am Ende überließ Eugénie 1884 Palast und Gärten der Stadt, unter der Bedingung, dass sie dem Gemeinwohl dienen. Das Gelände ist täglich frei zugänglich. Nimm dir die Zeit für den Jardin du Pharo und den Blick über die Hafeneinfahrt, das ist hier der eigentliche Gewinn.

    Von hier sind es 1610 Meter, gut 20 Minuten, hinüber zum alten Hafen.

    Öffnungszeiten
    Täglich: 07:00–21:00
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Vieux-Port de Marseille

    Vieux-Port de Marseille, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Vieux-Port ist seit der Antike der natürliche Hafen der Stadt und bis heute ihr Treffpunkt. Hier endet die Canebière, die große Hauptstraße Marseilles, und seit 2013 gehört das Hafenbecken zum großen Teil den Fußgängern. Lass dir Zeit, an der Kaimauer entlangzugehen und das Treiben zwischen Booten, Cafés und Spaziergängern auf dich wirken zu lassen.

    Für einen Kaffee mit Aussicht ist La Caravelle über dem Hotel Bellevue eine gute Adresse, für etwas Süßes oder ein Sandwich die Patisserie Journo mit tunesischem Gebäck. Ein richtiges Mittagessen hebst du dir besser für später auf, denn direkt am Wasser zahlst du vor allem für die Lage.

    Vom Hafen geht es 930 Meter, rund eine Viertelstunde, hinauf in den Panier, das alte Viertel, wo dich hinter hohen Mauern ein überraschend stiller Innenhof erwartet.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Vieille Charité

    Vieille Charité in Marseille, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Von außen siehst du nur Mauern aus rosa und gelblichem Molassestein vom Cap Couronne, 112 auf 96 Meter, ohne ein einziges Fenster nach draußen. Das war Absicht. Die Vieille Charité war ein Armenhaus, und im 17. Jahrhundert ging Frankreich brutal gegen Bettler vor: Wächter, die man Chasse-gueux nannte, also Bettlerjäger, griffen sie auf. Wer nicht aus Marseille stammte, wurde ausgewiesen, wer von hier war, eingesperrt.

    Geh durch das Tor, und alles ändert sich. Drei Stockwerke mit Arkadengängen umschließen einen Hof von 82 auf 45 Metern, in dessen Mitte eine runde Kapelle steht, gekrönt von einer ovalen Kuppel und mit einem Portikus aus korinthischen Säulen. Sie gilt als einer der eigenwilligsten Entwürfe von Pierre Puget. Puget starb 1694, sein Sohn François vollendete die Kapelle 1704.

    Die Idee entstand schon 1622, das Grundstück kam 1640, die ersten Pensionäre ein Jahr später. Gebaut wurde nach Pugets großem Plan aber erst ab 1671, und weil die Schöffen der Stadt immer wieder kürzten, war das Ganze erst 1749 fertig. Seit 1951 stehen Kapelle und Hospiz unter Denkmalschutz.

    Hinein lohnt sich für jeden, schon des Hofs wegen. Die Dauerausstellungen des Musée d'Archéologie Méditerranéenne und des Musée d'Arts Africains, Océaniens et Amérindiens sind kostenlos; plane eine Dreiviertelstunde ein, wenn dich eines davon reizt.

    Nur 500 Meter, sechs Minuten, und du stehst vor der Kathedrale.

    Öffnungszeiten
    Di–So 09:00–18:00, Mo geschlossen (außer Ostermontag/Pfingstmontag); geschlossen 1.1., 1.5., 1.11., 11.11., 25.12. Kasse schließt 30 Min vor Museumsschluss. Sommer-Sonderöffnung 9.7./30.7./13.8./27.8. 19:00–23:00.
    Preis
    Kostenlos (Dauerausstellungen: Musée d'Archéologie Méditerranéenne + Musée d'Arts Africains, Océaniens et Amérindiens)
  4. 4

    Kathedrale La Major

    Kathedrale La Major in Marseille, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Gestreift, gewaltig, mit Kuppeln wie aus Byzanz: Die Kathedrale La Major steht am Westrand der Altstadt über dem Quai de la Joliette. Gebaut wurde sie ab 1852 nach Plänen von Léon Vaudoyer und Henri-Jacques Espérandieu, demselben Mann, der den Pharo übernahm. Weil ihr Bau den Stein verschlang, stockte der Palast der Kaiserin. 1896 war sie fertig und wurde zur Basilica minor erhoben, seit 1906 ist sie Monument historique.

    Der Ort ist viel älter als der Bau. Schon um 400 stand hier eine Bischofskirche mit Taufkapelle, deren Fundamente beim Neubau ausgegraben wurden. Sarazenen zerstörten sie dreimal, zuletzt 923; Bischof Pons II. begann 1073 eine romanische Kathedrale. Von deren Chortürmen ist der südliche, die Tour de l'Évêché, in der Form des 19. Jahrhunderts erhalten. In der Revolution wurde das Bistum aufgehoben, die Glocken eingeschmolzen, die Skulpturen zerstört.

    Der Eintritt ist frei, und ein kurzer Blick ins Innere lohnt sich für alle, die die Dimensionen spüren wollen.

    Weiter geht es 840 Meter, etwa zwölf Minuten, zum Mucem am Wasser.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–19:00 (Sommer, 01.04.-31.10.); Täglich 10:00–17:30 (Winter, 01.11.-31.03.)
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers

    Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers, kurz Mucem, ist der moderne Gegenpol zu allem, was du bisher gesehen hast. Der Architekt Rudy Ricciotti hat den Bau entworfen, dessen spitzenartige Fassade aus Beton zum Bild der Stadt geworden ist. Eröffnet hat ihn Präsident François Hollande am 7. Juni 2013, als Marseille Kulturhauptstadt Europas war; 2015 erhielt das Haus den Museumspreis des Europarats.

    Inhaltlich geht es um die Gesellschaften rund ums Mittelmeer: Anthropologie, Archäologie, Geschichte, Kunst, dazu Wechselausstellungen, die oft aktuelle Themen aufgreifen. Den Grundstock bilden die Sammlungen des früheren Pariser Museums für Volkskunst und Traditionen.

    Für Architektur und Aussicht musst du nichts zahlen: Die Dachterrasse des J4, die Gärten und die Fußgängerbrücke hinüber zum Fort sind frei. Die Ausstellungen kosten Eintritt und lohnen sich für alle, die anderthalb Stunden Zeit und Interesse am Mittelmeerraum mitbringen.

    Zum Fort Saint-Jean führt die GPS-Route 860 Meter, rund 13 Minuten.

    Name vor Ort
    Musée des civilisations de l'Europe et de la Méditerranée
    Öffnungszeiten
    Mo, Mi, Do, Fr, Sa, So 10:00–19:00; Di geschlossen; geschlossen 1. Mai, 25. Dez.
    Preis
    11 EUR
  6. 6

    Fort Saint-Jean

    Fort Saint-Jean in Marseille, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Fort aus rosa Kalkstein von La Couronne bewacht die nördliche Seite der Hafeneinfahrt. Auf diesem Felssporn fand man Spuren der ersten griechischen Siedler aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Seinen Namen hat es von den Johannitern, die sich hier Ende des 12. Jahrhunderts niederließen. Achte auf die beiden Türme: den mächtigen viereckigen, den König René Mitte des 15. Jahrhunderts errichten ließ, und den runden Leuchtturm von 1644.

    Die eigentliche Festung ist eine Strafe. Marseille hatte sich gegen Ludwig XIV. erhoben, 1660 belagerte das königliche Heer die Stadt. Die Zitadelle sollte weniger den Hafen gegen Angriffe von See schützen als die Stadt selbst in Schach halten und notfalls beschießen können. Der Chevalier de Clerville baute sie zwischen 1668 und 1671, ab 1679 verstärkte Vauban sie mit einem breiten, flutbaren Graben.

    Später saß hier Philippe Égalité mit zwei Söhnen gefangen, am 5. Juni 1795 ermordeten Royalisten eingesperrte Jakobiner. Bei der Befreiung im Zweiten Weltkrieg explodierte ein deutsches Munitionsdepot und zerstörte mehrere alte Gebäude.

    Die Außenbereiche sind frei und reichen für die meisten völlig; die Innenräume siehst du nur mit dem Mucem-Kombiticket.

    Jetzt kommt die längste Etappe: 2160 Meter, 36 Minuten, hinauf zu Notre-Dame de la Garde. Wer die Beine schonen will, nimmt am Mucem den Bus 60 bis vor die Basilika.

    Öffnungszeiten
    Mi–Mo 10:00–20:00, Di geschlossen (gleiche Zeiten wie das MuCEM)
    Preis
    Außenbereiche kostenlos; Innenräume/Ausstellungen nur mit MuCEM-Kombiticket (11 EUR, gemeinsam mit J4)
  7. 7

    Notre-Dame de la Garde

    Notre-Dame de la Garde in Marseille, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Marseillais nennen sie la Bonne Mère, die gute Mutter. Die Basilika thront auf einem Kalkfelsen von 149 Metern, den die Mauern eines alten Forts um weitere 13 Meter erhöhen. Franz I. ließ diese Festung 1536 gegen die Belagerung durch Karl V. bauen. Davor stand hier schon seit 1214 eine Kapelle. Seit dem Mittelalter gilt die Madonna als Beschützerin der Seeleute und Fischer.

    Gebaut hat die heutige Kirche, du ahnst es, Henri-Jacques Espérandieu, ein protestantischer Architekt, im romanisch-byzantinischen Stil; geweiht wurde sie am 5. Juni 1864. Über dem Glockenturm von 41 Metern und einem Sockelturm von 12,5 Metern steht die 11,2 Meter hohe Madonna mit Kind aus vergoldetem Kupfer.

    Drinnen gibt es zwei Kirchen: unten die romanische Krypta, in den Fels gehauen, oben die Oberkirche mit ihren Mosaiken. Zwischen 2001 und 2008 wurden der grüne Stein aus der Gegend von Florenz, der unter der Luft gelitten hatte, und die Mosaiken restauriert, die Einschüsse von der Befreiung und den Ruß der Kerzen trugen.

    Die Basilika kostet keinen Eintritt. Für Neugierige lohnen das Museum, seit 2013 geöffnet, mit Ex-voto und Kunstwerken aus 800 Jahren, und die Krypta.

    Bergab sind es 1050 Meter, rund 16 Minuten, zur letzten Station.

    Öffnungszeiten
    Museum/Krypta täglich 09:00–17:00 (letzter Einlass 17:00)
    Preis
    Eintritt frei (Basilika); einige Aktivitäten und Führungen kostenpflichtig
  8. 8

    Basilique Saint-Victor de Marseille

    Basilique Saint-Victor de Marseille, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zum Schluss wartet eine Kirche aus der Spätantike. Die Basilique Saint-Victor de Marseille wurde 415 gegründet und wirkt mit ihren dicken Mauern eher wie eine Festung als wie eine Kirche. Unter ihr liegen Krypten, die auf einem griechischen Steinbruch aus dem 2. Jahrhundert vor Christus ruhen. Wer bis hierher gekommen ist, steigt also zum Abschluss tief in die Anfänge der Stadt hinab.

    Jeden Februar endet hier eine Prozession, bei der kleine Kekse in Bootsform gesegnet werden, die Navettes, zur Erinnerung an die Verbindung der Stadt mit dem Meer. Die bekannteste Adresse dafür ist der Four des Navettes in der Rue Sainte, Marseilles älteste Bäckerei, die seit 1781 Navettes backt; der Erzbischof segnet sie am Morgen von Lichtmess.

    Die Kirche ist täglich geöffnet und frei, eine gute Viertelstunde reicht für Kirchenschiff und Krypten. Ist Freitag, wartet in der Nähe La Relève mit Aïoli. Von hier führt dich die GPS-Navigation auf Wunsch zurück zum Start.

    Öffnungszeiten
    Täglich: 09:00–19:00
    Preis
    Kostenlos
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Palais du PharoVieux-Port de MarseilleVieille CharitéKathedrale La Major+4
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Marseille entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 7,9km 1 Std. 58 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Marseille Rundgang

Du musst nicht alles an einem Tag schaffen. Diese Abschnitte der Route funktionieren auch allein, jeweils mit zusammenhängenden Etappen.

Morgenrunde ohne Eintritt

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die Marseille in einem halben Tag kennenlernen wollen: Palast, Hafen, Armenhaus und Kathedrale. 41 Minuten reine Gehzeit, kein einziger Eintritt, denn auch die Dauerausstellungen der Vieille Charité sind frei.

Panier und Hafeneinfahrt

Stopps: 2, 3, 4, 5, 6

Für Architektur- und Museumsfans: vom Hafen durch den Panier zur Kathedrale und weiter zu Mucem und Fort. 45 Minuten reine Gehzeit. Eintritt nur, wenn du die Ausstellungen sehen willst (Kombiticket für Mucem und Fort).

Nachmittag mit Weitblick

Stopps: 6, 7, 8

Für alle mit wenig Zeit, die vor allem den Blick und die zwei großen Kirchen wollen: vom Fort Saint-Jean hinauf zu Notre-Dame de la Garde und hinunter nach Saint-Victor. 52 Minuten reine Gehzeit, alles ohne Eintritt, solange du die Fort-Ausstellungen auslässt.

Wie lange dauert der Marseille Rundgang mit Museum und Basilika?

Die Route beginnt mit kurzen, flachen Etappen am Hafen und im Panier und hebt sich den langen Weg für den Nachmittag auf: 36 Minuten vom Fort Saint-Jean hinauf zur Basilika. So siehst du zuerst, wie die Stadt am Wasser gewachsen ist, und blickst später von oben auf genau diese Orte zurück.

Mit Innenbesuch der Vieille Charité, anderthalb Stunden im Mucem und Zeit für Basilika und Museum oben auf dem Hügel kommst du auf rund 6 Std. 50 Min., mit Mittagspause auf knapp acht Stunden. Startest du um 9 Uhr am Pharo, stehst du um 10:15 an der Vieille Charité, gegen 11:40 am Mucem und mit einer Stunde Pause gegen 16:50 vor Saint-Victor. Lässt du die Mucem-Ausstellungen weg, reichen gut fünf Stunden.

Die kürzeren Varianten brauchen 41, 45 oder 52 Minuten reine Gehzeit, dazu die Zeit an den Stationen.

Bevor du in Marseille losgehst

  • Start: Empfohlen am Palais du Pharo; du kannst aber an jeder Station einsteigen, die GPS-Navigation führt von dort weiter.
  • Ende: An der Basilique Saint-Victor de Marseille. Auf Wunsch führt dich die GPS-Navigation im Browser zurück zum Start.
  • Bester Tag: Starte morgens, damit dir oben bei Notre-Dame de la Garde noch genug Zeit für das Museum bleibt. Achte bei der Wahl des Tages darauf, dass Vieille Charité, Mucem und Fort-Ausstellungen nicht jeden Tag geöffnet haben.
  • Kosten: Ohne Museumsbesuch zahlst du nichts. Eintritt kosten nur die Mucem-Ausstellungen, für junge Besucher gibt es Vergünstigungen.
  • Abkürzung zur Basilika: Bus 60 fährt ab Vieux-Port, Hôtel de Ville oder Mucem bis vor die Basilika, etwa alle 20 Minuten; die Fahrt ist günstig.

Essen und Pausen zwischen Panier und Saint-Victor

Gut essen heißt in Marseille: ein paar Gassen weg vom Wasser. Sonntags haben die meisten Restaurants geschlossen, plane die Mittagspause dann großzügig.

La CaravelleKaffee und Croissant mit Hafenblick, eine der Ausnahmen an der sonst teuren Kaimauer. (Am Vieux-Port, über dem Hotel Bellevue)
Patisserie JournoTunesisches Gebäck und Sandwiches, ideal für einen schnellen Imbiss vor dem Weg in den Panier. (Am Vieux-Port)
Chez ÉtienneSeit mehr als 80 Jahren im Geschäft, heute geführt von Pascal Cassaro. Bestell die klassische Pizza moitié-moitié und frittierte Supions mit Knoblauch und Petersilie. (43 rue de Lorette, Le Panier)
La RelèveFreitags gibt es Aïoli als Gericht: entsalzener Kabeljau, gedämpftes Gemüse, Eier und Knoblauchmayonnaise. Ein guter Abschluss nach Saint-Victor. (41 rue d'Endoume, im Viertel Saint-Victor)
Apéro am Cours Honoré d'Estienne d'OrvesHier trinkst du deinen Pastis in Hafennähe, aber zu Preisen, die die Einheimischen nicht als Abzocke empfinden. (Zwei Minuten vom Vieux-Port)

Touristenfallen in Marseille rund um den Hafen meiden

  • Das erste Café an der Kaimauer: Die Terrassen direkt am Wasser sind teuer und mittelmäßig. Fünf Minuten landeinwärts isst du besser und zahlt etwa die Hälfte. (Vieux-Port)
  • Bouillabaisse am Hafen: Aufsteller und Bildmenüs locken mit dem berühmten Fischeintopf, oft teuer und selten gut. Einheimische essen ihn kaum. Wenn du ihn unbedingt willst: Chez Michel in der Rue des Catalans, wo der Fisch vorher gezeigt wird. Billig ist das allerdings nicht. (Vieux-Port)
  • Petit Train zur Basilika: Der Touristenzug ist nicht billig und gibt dir oben nur 20 Minuten. Mit Bus 60 kommst du zum selben Ziel und bleibst so lange, wie du willst.
  • Falsche Unterschriftensammler: Gruppen mit Klemmbrett, manchmal angeblich gehörlos, bitten um eine Unterschrift für einen guten Zweck und verlangen danach Geld. Freundlich ablehnen und weitergehen.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Marseille
AI Tour Guide

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Was der AI Tour Guide in Marseille anders macht

Auf dieser Route hängt vieles zusammen, was man allein leicht übersieht: derselbe Architekt am Pharo, an der Kathedrale und auf dem Hügel, derselbe rosa Stein in Armenhaus und Festung. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch durch Marseille, erzählt diese Geschichten im Gehen, fragt nach, was dich reizt, und vertieft genau das, etwa wie das Leben der Pensionäre in der Vieille Charité aussah oder was die Ex-voto oben in der Basilika erzählen. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zum Rundgang in Marseille

Kann ich zu Notre-Dame de la Garde auch hinauffahren?

Ja. Bus 60 fährt ab Vieux-Port, Hôtel de Ville und Mucem bis vor die Basilika, etwa alle 20 Minuten. Die Fahrt ist günstig, und für vier Personen gibt es das Ticket Groupe 4.

Muss ich im Mucem Eintritt zahlen, um die Brücke und die Dachterrasse zu sehen?

Nein. Die Außenbereiche, also das Fort Saint-Jean, die Gärten, die Fußgängerbrücke und die Dachterrasse des J4, sind frei. Eintritt zahlst du nur für die Ausstellungen; junge Besucher sehen die Dauerausstellungen gratis, und für Familien gibt es ein eigenes Ticket.

Wo esse ich am Sonntag entlang der Route?

Das ist in Marseille schwierig, denn die meisten Restaurants schließen sonntags. La Mercerie und Double Zero gehören zu den Ausnahmen; sonst helfen Bäckereien und Imbisse am Vieux-Port.

Lohnt sich ein Abstecher aus Marseille hinaus?

Mit einem zweiten Tag ja: Cassis liegt nur 16 km entfernt am Meer, Aix-en-Provence 27 km im Hinterland, und für Römisches bietet sich Arles an.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei einem der 8 Stopps: Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers verlangt eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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