Potosi auf eigene Faust: Silberberg und Altstadt

Vom alten Festplatz hinaus zum Cerro Rico und zurück zur Münze, deren Silber um die Welt ging: ein Tag zu Fuß durch die Geschichte von Potosí.

8 Stationen 10,9 km ~2 Std. 52 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Potosí
Stopp 1 von 8
290 m·4 min
Plaza 10 de Noviembre
Gehe nach Süden zur Iglesia y Convento de San Francisco.
Willkommen in Potosí! Ich bin Alex, und der Berg über dieser kolonialen Höhenstadt veränderte einst mit seinem Silber die Weltwirtschaft.
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Der Rundgang auf einen Blick

Acht Stopps führen dich von der Plaza 10 de Noviembre hinaus zum Cerro Rico und zurück in die Altstadt bis zur Casa de la Moneda de Bolivia. Die Strecke misst 10,9 km, die reine Gehzeit beträgt 2 Std. 52 Min.; mit den Innenbesuchen füllt sie einen ganzen Tag.

Plaza und Berg sind frei, Kirchen, Klöster und Museen kosten Eintritt. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos; der AI Tour Guide ist optional und erzählt dir unterwegs die Geschichten im Gespräch.

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Blick auf Potosí

Die Route

Karte zum Potosí Stadtrundgang mit Cerro Rico

8 Stopps 10,9 km 2 Std. 52 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Plaza 10 de Noviembre in Potosí, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Plaza 10 de Noviembre
  2. Iglesia – Convento de San Francisco in Potosí, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Iglesia – Convento de San Francisco
  3. Cerro Rico in Potosí, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Cerro Rico
  4. Kathedrale von Potosí, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Kathedrale von Potosí
  5. Iglesia de San Lorenzo de Carangas in Potosí, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Iglesia de San Lorenzo de Carangas
  6. Museo Santa Teresa in Potosí, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Museo Santa Teresa
  7. Torre de la Compañía in Potosí, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Torre de la Compañía
  8. Casa de la Moneda de Bolivia in Potosí, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Casa de la Moneda de Bolivia
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Potosí Rundgang zwischen Silberberg und Klöstern

  1. 1

    Plaza 10 de Noviembre

    Plaza 10 de Noviembre in Potosí, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier beginnt alles: Die Plaza 10 de Noviembre ist das alte Herz der Villa Imperial. Rund um sie standen die Gebäude, die Potosí regierten und reich machten, die Casas Reales, die erste Casa de la Moneda, die Iglesia mayor und der Cabildo. Früher hieß der Platz Plaza de Regocijo, Platz der Freude, nach den Feiern, die hier stattfanden.

    Seine heutige Gestalt geht auf das späte 19. Jahrhundert zurück, und er gehört zum Kulturerbe Boliviens. Schau dir die vier Skulpturen an: die Freiheitsstatue, einen Reiher an einem der Brunnen, eine Muse und einen Putto. 2014 wurde der Platz umgestaltet, mit neuen Pflanzen in den Beeten, Wasserbrunnen und restaurierten Figuren.

    Wiedereröffnet wurde er am 9. November 2014, im Gedenken an die Erhebung von 1810, die zusammen mit anderen Ereignissen 1825 in die Unabhängigkeit Boliviens mündete. Bis heute ist der Platz die Bühne der Stadt: Übers Jahr finden hier Bürger- und Kulturveranstaltungen statt, und der Aufenthalt kostet nichts.

    Die Kathedrale an der Platzseite hebst du dir für später auf; du kommst vom Cerro Rico genau hierher zurück. Jetzt geht es 290 Meter, etwa vier Minuten, zum Convento de San Francisco, dem Haus des ältesten Ordens der Stadt.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Iglesia – Convento de San Francisco

    Iglesia – Convento de San Francisco in Potosí, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Franziskaner waren die ersten, die sich in Potosí niederließen: 1547 gründeten sie ihren Konvent, auf Betreiben von General Pedro de Hinojosa und Fray Gaspar de Villarroel. Ihre erste Kirche war, wie fast alle frühen Kirchen der Stadt, bescheiden und wurde mit dem Wachstum Potosís bald zu klein. Im 17. Jahrhundert erweiterte man sie, 1707 riss man sie schließlich ab.

    Der Neubau wurde 1726 vollendet und am 13. Oktober desselben Jahres eingeweiht. Achte auf den Turm mit seinen zwei Geschossen und auf das Portal. Innen ist die Kirche eine dreischiffige Basilika mit kreuzförmigen Pfeilern: Das Mittelschiff trägt ein durchgehendes Tonnengewölbe, die Seitenschiffe Kuppeln, die Vierung drei Halbkugelkuppeln, die Mauern sind aus Bruchstein und Kalk gefügt.

    Der eigentliche Schatz ist der Kreuzgang. Er stammt aus dem 16. Jahrhundert, ist im Stil der Renaissance aus Stein gehauen und war ursprünglich einstöckig und quadratisch, mit sieben Rundbögen auf jeder Seite über dorischen Säulen. Er gilt als der älteste Boliviens.

    Hinein kommst du nur mit Führung und gegen Eintritt. Für alle, die sich für Kolonialarchitektur interessieren, lohnt sich das wegen des Kreuzgangs; passt die Führungszeit nicht, genügt ein Blick auf Fassade und Turm. Von hier führt die längste Etappe des Tages hinaus: 4580 Meter, rund 85 Minuten, bis zum Cerro Rico. Nimm dir Zeit, die Stadt liegt hoch.

    Öffnungszeiten
    Mo–Fr: 1st Führung 15:00, 2nd Führung 16:00
    Preis
    Bs 20
  3. 3

    Cerro Rico

    Cerro Rico in Potosí, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir steht der Berg, ohne den es Potosí nicht gäbe. Die Spanier nannten ihn Cerro Rico, den reichen Berg, oder schlicht Cerro Potosí; auf Quechua heißt er Sumaq Urqu, der schöne, gute Berg. Im Volksmund ist er ganz aus Silbererz gemacht, und tatsächlich gilt er als die reichste Silberquelle der Menschheitsgeschichte.

    1545 begann die spanische Krone hier mit dem Abbau. Drei Jahrhunderte lang, vom 16. Jahrhundert an, kam nach gängiger Rechnung rund 80 Prozent des Weltsilbers aus diesem Berg, und etwa 85 Prozent des Silbers der zentralen Anden. Das meiste ging nach Spanien, und Potosí wuchs zu einer der größten Städte der Neuen Welt. Im ersten Jahrhundert des Bergbaus wurde sogar der Gipfel abgetragen; seine heutige Form hat der Berg seit dem 17. Jahrhundert.

    Schau dir die Hänge an: Sie sind weitgehend kahl, nur wenige Pflanzenarten haben sich angesiedelt, und an den Hängen leben Vizcachas. Abgebaut wird bis heute, von Kooperativen in Stollen unter Tage und im großen Tagebau San Bartolomé der Empresa Minera Manquiri. Der Preis ist hoch: Ohne Schutz gegen den ständigen Staub erkranken viele Bergleute an Silikose, ihre Lebenserwartung liegt bei etwa 40 Jahren.

    Der Berg ist auch ein Nationalsymbol. Der Überlieferung nach schwenkte Simón Bolívar auf dem Gipfel eine Fahne, als Zeichen für die Gründung einer neuen Nation. Ein Jahr später beschloss der Kongress die Farben Gelb, Rot und Grün und ein Wappen mit Kondor, Alpaka und dem Cerro Rico.

    Der Halt am Berg kostet nichts. Zurück geht es 4850 Meter, etwa 67 Minuten, zur Kathedrale von Potosí an der Plaza 10 de Noviembre, wo der Reichtum des Berges in Stein und Silber sichtbar wird.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    Kathedrale von Potosí

    Kathedrale von Potosí, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du stehst wieder an der Plaza, vor der steinernen Fassade der Kathedrale von Potosí. An ihrer Stelle stand die alte Hauptkirche, die 1807 einstürzte. Schon im Jahr darauf, am 6. September 1808, begann Fray Manuel de Sanahuja mit dem Neubau: ein spanischer Franziskaner und Architekt von Beruf, der den Klassizismus nach Potosí brachte und zur selben Zeit weitere Kirchen und Profanbauten entwarf.

    Die Vollendung erlebte er nicht. Sanahuja ging nach La Paz und starb dort 1834; fertig wurde die Kathedrale 1836, feierlich geweiht am 4. April 1838 unter der Präsidentschaft von Marschall Andrés de Santa Cruz, der die Patenschaft übernahm. Stilistisch verbindet der Bau den Barock der Vizekönigszeit mit klassizistischem Einfluss, heute ist er eine Basilica minor.

    Mit dieser Kathedrale endet die Reihe der großen Kathedralen Hispanoamerikas, auf ihrem klassizistischen Höhepunkt. Innen bewahrt sie bedeutende Reliquien aus Gold und Silber und eine Orgel, die Simón I. Patiño stiftete. Ein Teil dient als Museum für religiöse Kunst.

    Der Eintritt lohnt sich für alle, die das Silber des Berges in sakraler Kunst sehen wollen. Danach geht es 410 Meter, etwa fünf Minuten, zur Iglesia de San Lorenzo de Carangas, einer der ältesten Kirchen der Stadt.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa: 09:00–12:00, 14:30–18:00
    Preis
    Bs 20
  5. 5

    Iglesia de San Lorenzo de Carangas

    Iglesia de San Lorenzo de Carangas in Potosí, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Bleib vor dem Portal stehen, denn das ist der Grund für diesen Halt. Die Portada retablo, wie ein Altaraufsatz in Stein gearbeitet, wurde zwischen 1728 und 1744 aus Diorit gehauen und ist von überbordendem Schmuck, barock und mestizisch zugleich. Zugeschrieben wird sie dem Maler und Bildhauer Luis Niño aus Charcas, in dessen Werken ähnliche Motive auftauchen: Stützen in Menschengestalt, musizierende Engel, doppelköpfige Adler. Ein Dokument, das seine Urheberschaft belegt, gibt es nicht.

    Die Kirche selbst ist viel älter. Zusammen mit Santa Bárbara gehört sie zu den ersten Kirchen Potosís und hieß ursprünglich La Anunciación. 1548 begonnen, war sie als Pfarrkirche der Spanier gedacht; fertig wurde sie erst 1552, weil Zedernholz für das Dach fehlte. Zehn Jahre nach Baubeginn ließ ein heftiger Schneefall den Bau einstürzen, er musste repariert werden.

    Mit Vizekönig Toledo kam 1572 der neue Name: San Lorenzo de Carangas, weil die Kirche nun dem indigenen Volk der Carangas diente. Diese Bindung hielt. Noch 1809 wehrten sich Carangas dagegen, einer anderen Pfarrei in Tarapaya zugeteilt zu werden, und beriefen sich auf ihren „uralten“ Besitz. Ein Kruzifix zog große Verehrung auf sich, mit Prozessionen etwa 1719 wegen einer Epidemie und 1729 wegen einer Dürre. Kuppel und Portal kamen erst bei der großen Umgestaltung im 18. Jahrhundert hinzu.

    Das Museum kostet Eintritt; für die meisten reicht der Blick auf das Portal. Weiter sind es 400 Meter, etwa fünf Minuten, zum Museo Santa Teresa.

    Öffnungszeiten
    09:00–16:00
    Preis
    Bs 10 Inländer / ca. Bs 40 Ausländer (Museum; übliche Kombiticket-Rate in Potosí)
  6. 6

    Museo Santa Teresa

    Museo Santa Teresa in Potosí, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hinter diesen Mauern lebten Karmelitinnen in strenger Klausur. Eine königliche Urkunde aus Madrid vom 26. Juli 1684 erlaubte den Bau, das Land schenkte der Geistliche José Fernández Lozano, ein reicher Minenbesitzer, und Ehepaare des kolonialen Adels bezahlten Ausstattung und Bau. Am 24. Dezember 1685 zogen die ersten vier Unbeschuhten Karmelitinnen ein.

    Die Kirche hat eine barocke Fassade und nur ein Schiff, wie es sich für ein Nonnenkloster gehörte; vollendet 1691, wurde sie am 26. April 1692 eröffnet. Schau nach oben: Die Holzdecke im Mudéjar-Stil zählt 1943 Kassetten, vorherrschend in Rot, mit blauen Blüten und Rändern aus Blattgold. Dazu kommen ein oberer Chor, eine Musikergalerie unter dem Chor und ein unterer Chor auf der Klosterseite.

    Einst hatte das Kloster sieben Höfe und Einsiedeleien, die heute verschwunden sind. Zwei Kreuzgänge sind erhalten und gehören zum Museum; im ersten Hof tragen 32 Holzsäulen mit ionischen Kapitellen die Galerien um einen Brunnen. Ein schönes Detail für Neugierige: Die Dachbalken sind mit einem Geflecht aus Rohr verbunden, festgezurrt mit nassem Rindsleder.

    Seit 1930 ist das Ensemble Nationaldenkmal, 1976 begann man mit dem Aufbau des Museums, zwei Jahre später öffnete es mit 15 Sälen rund um den ersten Hof. Der Eintritt lohnt sich für alle, die Klosterleben und Kunst der Kolonialzeit sehen wollen; plane hier genug Zeit ein. Zur Torre de la Compañía sind es dann nur 220 Meter, etwa vier Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 09:00–12:30, 15:00–18:00; So & Feiertage 09:00–12:00, 15:00–18:00 (Di vormittags & So vormittags geschlossen)
    Preis
    Bs 15
  7. 7

    Torre de la Compañía

    Torre de la Compañía in Potosí, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir steht eine Fassade, die wie ein Triumphbogen gedacht ist: fünf Öffnungen, 32 Säulen und drei Halbkugelkuppeln. Die Torre de la Compañía gilt als das wichtigste religiöse Bauwerk des 18. Jahrhunderts in Bolivien und zeigt, wie selbstbewusst sich die katholische Kirche jener Zeit inszenierte.

    Die Jesuiten kamen 1577 nach Potosí, gegründet wurde ihr Haus von José de Acosta. 1581 begannen sie ihre Kirche, einen Häuserblock von der Plaza entfernt, und vollendeten sie 1590. Sie war aus Lehm und Ziegeln und schlecht gebaut: Sie stürzte ein, drei Jesuiten kamen ums Leben.

    Den Neubau finanzierte ein Minenbesitzer, José de Quiroz. Gebaut wurde von 1700 an, sieben Jahre lang, für 40.000 Pesos fuertes. Wieder ist es das Silber des Berges, das hier Stein geworden ist.

    Für den Zugang zahlst du Eintritt; die Fassade allein lohnt den Halt schon. Die Casa de la Moneda liegt ganz nah, nur 130 Meter, etwa zwei Minuten entfernt.

    Öffnungszeiten
    08:30–16:30
    Preis
    Bs 10 Ausländer, Bs 5 Inländer
  8. 8

    Casa de la Moneda de Bolivia

    Casa de la Moneda de Bolivia in Potosí, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zum Schluss kommst du dorthin, wo aus Silber Geld wurde. Aus der Münze von Potosí stammte der größte Teil des Silbers, das über die spanischen Flotten verschifft wurde, geprägt als spanischer Dollar, der zur wichtigsten Weltwährung seiner Zeit aufstieg. Ihr Ruf war so groß, dass eine Redensart entstand, die Cervantes verewigte: „valer un potosí“, ein Potosí wert sein, also ein Vermögen.

    Die erste Münze ließ Vizekönig Francisco de Toledo 1572 an der Plaza del Regocijo errichten, der heutigen Plaza 10 de Noviembre, neben den Casas Reales. Architekt Jerónimo Leto brauchte drei Jahre, die Kosten lagen über 8.000 Pesos. Karl III. von Spanien soll beim Hören der Kosten gesagt haben, das ganze Gebäude müsse aus reinem Silber sein. Geprägt wurde lange mit einfacher Technik, bis 1767.

    Skandale begleiteten die Münze. Beim großen Münzbetrug von 1649 manipulierten Beamte Gewicht und Silbergehalt der Stücke, was die spanische Verwaltung zu strengeren Kontrollen zwang. Nach einem weiteren Skandal gab man den Umbau der alten Werkstatt auf und errichtete einen Neubau an der benachbarten Plaza del Gato. In diesem Gebäude stehst du: Es prägte von 1773 an und blieb in Betrieb bis 1951, heute ist es ein Museum.

    Die Besichtigung läuft über Führungen und kostet Eintritt, und sie lohnt sich für alle, denn hier laufen die Fäden des ganzen Tages zusammen: der Berg, die Plaza, die Stifter der Kirchen. Hier endet der Rundgang; die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch zurück zur Plaza 10 de Noviembre.

    Öffnungszeiten
    Mo–Fr Führungen 09:00–15:00 (Kasse schließt 15:15); Sa–So Führungen 09:15–11:30 (Kasse schließt 11:45)
    Preis
    Bs 70 Ausländer, Bs 20 Inländer
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Potosí Route geladen
Plaza 10 de NoviembreIglesia – Convento de San FranciscoCerro RicoKathedrale von Potosí+4
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AI Tour Guide

Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Potosí entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 10,9km 2 Std. 52 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Tag

Die große Schleife zum Berg ist der längste Teil des Tages. Wer sie abtrennt, bekommt zwei gut machbare Halbtage.

Altstadt kompakt: Kirchen, Kloster und Münze

Stopps: 1, 4, 5, 6, 7, 8

Für alle, die den Weg zum Berg auslassen und sich ganz auf die Kunst und das Silbergeld der Kolonialzeit konzentrieren wollen. Die Kathedrale steht direkt an der Plaza, von dort sind es bis zur Casa de la Moneda nur 16 Minuten Gehzeit. Eintritt zahlst du in der Kathedrale, in San Lorenzo, in Santa Teresa, an der Torre de la Compañía und in der Casa de la Moneda.

Der Silberberg und die Plaza

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die den Cerro Rico aus der Nähe sehen und gut zu Fuß sind. Plaza, San Francisco, der Berg und zurück zur Kathedrale ergeben 2 Std. 36 Min. reine Gehzeit. Eintritt kosten nur San Francisco und die Kathedrale; Plaza und Berg sind frei.

Wie lange dauert der Potosí Rundgang mit dem Cerro Rico?

Die reine Gehzeit von 2 Std. 52 Min. steckt fast ganz in den beiden Etappen zum Cerro Rico und zurück; in der Altstadt liegen die Stopps nur wenige Minuten auseinander. Mit den lohnenden Innenbesuchen, also dem Kreuzgang von San Francisco, der Kathedrale, Santa Teresa und einer ausführlichen Führung durch die Casa de la Moneda, kommst du auf rund achteinhalb Stunden.

Die kompakte Altstadtrunde schaffst du mit Santa Teresa und der Casa de la Moneda in knapp fünf Stunden. Die Variante zum Silberberg dauert mit San Francisco und der Kathedrale gut viereinhalb Stunden. Beide zusammen lassen sich auch bequem auf zwei Tage verteilen.

Bevor du an der Plaza losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start an der Plaza 10 de Noviembre, einsteigen kannst du aber an jedem Stopp. Der Rundgang endet an der Casa de la Moneda; die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch zurück zum Start.
  • Führungszeiten: San Francisco und die Casa de la Moneda besichtigst du nur mit Führung zu festen Zeiten. Die passen nicht unbedingt zur Reihenfolge des Rundgangs, also schau sie dir vor dem Start an und plane diese beiden Innenbesuche danach.
  • Eintritt: Plaza 10 de Noviembre und Cerro Rico sind frei. Eintritt kosten San Francisco, die Kathedrale, das Museum von San Lorenzo, Santa Teresa, die Torre de la Compañía und die Casa de la Moneda; mehrere Häuser haben getrennte Preise für Einheimische und ausländische Gäste.
  • Tageszeit: Brich früh auf, wenn du die ganze Route an einem Tag gehen willst. Potosí liegt hoch, und die lange Etappe zum Berg verlangt Reserven.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Potosí
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Dein Guide für Potosí ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Potosí, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

8Stopps 10,9km 2 Std. 52 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Potosí anders macht

Auf dieser Route stecken hinter jeder Fassade Bergleute, Mönche und Münzmeister. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch: Er begrüßt dich, erzählt die Geschichten der Orte, fragt nach und merkt sich, ob dich eher die Silberwirtschaft, die Klosterkunst oder die Unabhängigkeit packt. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa um zu erfahren, wer Simón I. Patiño war, der der Kathedrale ihre Orgel schenkte. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Potosí

Kann ich die Casa de la Moneda ohne Führung besichtigen?

Nein, der Besuch läuft über Führungen zu festen Zeiten. Plane genug Zeit ein und komm rechtzeitig vor der letzten Führung an die Kasse.

Warum zahle ich als ausländischer Gast mehr Eintritt?

In mehreren Kirchen und Museen von Potosí gibt es getrennte Tarife für Einheimische und für Besucher aus dem Ausland. Das betrifft etwa die Casa de la Moneda, die Torre de la Compañía und das Museum von San Lorenzo.

Lohnt es sich, den Rundgang auf zwei Tage aufzuteilen?

Ja, wenn du alle Innenbesuche machen willst. An einem Tag gehst du zum Cerro Rico, am anderen die Altstadt mit Santa Teresa und der Casa de la Moneda, ohne gegen die Führungszeiten anzulaufen.

Gibt es solche Routen auch für andere Städte in der Nähe?

Ja. Wenn du weiterreist, findest du Rundgänge für Sucre, Uyuni und La Paz.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 5 der 8 Stopps: Iglesia – Convento de San Francisco, Kathedrale von Potosí, Museo Santa Teresa, Torre de la Compañía und Casa de la Moneda de Bolivia verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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