Affenwald von Ubud
Der Rundgang beginnt im Grünen. Der Affenwald von Ubud, vor Ort Mandala Wisata Wenara Wana genannt, ist Naturschutzgebiet und Tempelbezirk in einem: rund 12,5 Hektar Wald mit mindestens 186 verschiedenen Baumarten, und eine Erweiterung nach Süden ist geplant.
Die eigentlichen Hausherren sind etwa 1260 Langschwanzmakaken, vom Neugeborenen bis zum ausgewachsenen Männchen. Sie leben in sechs Gruppen, und jede hat ihr eigenes Revier. Die Namen verraten, wo: Es gibt die Tempelgruppe, die Gruppe vom neuen Wald, die vom Central Point, die Ostgruppe, die Friedhofsgruppe und eine, die schlicht Michelin heißt. Wenn du durch den Wald gehst, wechselst du also von einem Clan zum nächsten.
Zwischen den Bäumen stehen drei Tempel: Pura Dalem Agung Padangtegal, Pura Beji und Pura Prajapati. Der Wald gehört zum Dorf Padangtegal, und die Dorfbewohner verwalten ihn selbst, viele arbeiten direkt hier. Ihr erklärtes Ziel ist, die Heiligkeit des Ortes zu wahren und ihn zugleich für Gäste aus aller Welt offen zu halten, und das bei mehr als 120.000 Besuchern im Monat.
Der Affenwald kostet Eintritt und lohnt sich besonders für Familien und alle, die die Makaken aus der Nähe erleben wollen. Kinder jeden Alters sind willkommen, ab drei Jahren brauchen sie ein eigenes Ticket, und es gibt einen Raum für Eltern mit Babys. Kinderwagen sind erlaubt, du solltest ihn aber gut vor den Affen im Blick behalten.
Vom Affenwald zum Ubud Art Market sind es 1820 Meter, rund 27 Minuten. Das ist die längste Etappe des Tages; danach liegen die Stopps im Ortskern dicht beieinander.












