Cagliari auf eigene Faust: vom Hafen auf die Bastion

Römische Arena, eine Krypta aus punischer Zeit und die pisanische Oberstadt: 3,3 km von der Via Roma am Hafen bis auf den Bastione di Saint Remy.

8 Stationen 3,3 km ~51 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Cagliari
Stopp 1 von 8
640 m·8 min
Via Roma
Halte dich nach Nordosten hinauf zur Cripta di Santa Restituta
Ciao, willkommen in Cagliari! Ich bin Alex, und in dieser Stadt wurden zerbrochene steinerne Giganten wieder zum Leben erweckt.
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Was dich auf dem Rundgang erwartet

Acht Stopps auf 3,3 km, reine Gehzeit 51 Minuten, mit Besichtigungen gut vier Stunden: Via Roma, Chiesa di Santa Restituta, Anfiteatro romano di Cagliari, Nationales Archäologisches Museum Cagliari, Ghetto degli Ebrei, Castello, Kathedrale Santa Maria di Castello und Bastione di Saint Remy.

Via Roma, Castello, Bastion und Kathedrale sind frei; Krypta, Amphitheater und Museum kosten Eintritt, das Ghetto ist derzeit geschlossen. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos, der AI Tour Guide begleitet dich auf Wunsch.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 8 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum Stadtrundgang durch Cagliari

8 Stopps 3,3 km 51 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Via Roma in Cagliari, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Via Roma
  2. Chiesa di Santa Restituta in Cagliari, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Chiesa di Santa Restituta
  3. Anfiteatro romano di Cagliari, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Anfiteatro romano di Cagliari
  4. Nationales Archäologisches Museum Cagliari, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Nationales Archäologisches Museum Cagliari
  5. Ghetto degli Ebrei in Cagliari, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Ghetto degli Ebrei
  6. Castello in Cagliari, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Castello
  7. Kathedrale Santa Maria di Castello in Cagliari, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Kathedrale Santa Maria di Castello
  8. Bastione di Saint Remy in Cagliari, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Bastione di Saint Remy
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station durch Cagliari: Hafen, Stampace und Castello

  1. 1

    Via Roma

    Via Roma in Cagliari, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Abschnitt der Via Roma gegenüber dem Hafen gilt in Cagliari als einer der „Salotti“, der guten Stuben der Stadt: eine lange Reihe von Palazzi mit Arkaden, darunter Cafés und Geschäfte. Geh ein Stück unter den Bögen entlang und schau dann an den Fassaden hoch. Klassische Säulen, Renaissance-Motive und Liberty-Dekor stehen hier bewusst nebeneinander, ein eklektischer Stil, der die ganze Häuserfront prägt.

    Bis 1880 hättest du hier keine Promenade gefunden, sondern die Mauern und Bastionen des Marina-Viertels. Ein königliches Dekret vom 31. Dezember 1866 nahm Cagliari die Rolle als Festungsstadt, und ab 1880 fielen die Mauern, auch aus hygienischen Gründen. Die Vorgängerin der Via Roma hieß Via San Francesco al Molo, nach einer Kirche des heiligen Franz von Paola. An die Bastionen der Mole lehnten sich niedrige Häuschen mit einfachen Trattorien. Weiter westlich wurde die Gasse eng und krumm und hieß Via delle Conce, nach den Gerbereien, in denen Felle bearbeitet wurden.

    Eingeweiht wurde die neue Straße am 6. Januar 1883. Die Palazzata, die Häuserfront, wuchs danach Stück für Stück: Der erste Bau entstand 1893, fertig war die Reihe erst 1988 mit dem Palazzo del Consiglio regionale, dem Sitz des sardischen Regionalrats. Fast ein Jahrhundert Bauzeit erklärt, warum kaum ein Haus dem anderen gleicht. Aus dem Abriss der Mauern entstanden übrigens auch Largo Carlo Felice und Viale Regina Margherita, die beiden anderen großen Achsen am Rand der Marina.

    Westwärts läuft die Via Roma weiter ins Viertel Stampace, bis zur Piazza Matteotti mit Palazzo Civico und Bahnhof. Auch dein nächster Stopp liegt in Stampace: 660 Meter, rund zehn Minuten zur Chiesa di Santa Restituta.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Chiesa di Santa Restituta

    Chiesa di Santa Restituta in Cagliari, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    An der Chiesa di Santa Restituta interessiert vor allem, was neben der Kirche unter der Erde liegt: die Krypta, ein unterirdischer Raum, den du von der Via Sant'Efisio aus betrittst. Von der Straße aus ahnst du kaum, wie viel Geschichte hier im Fels steckt.

    Der Raum hat mehrere Leben hinter sich. In punischer Zeit holten Arbeiter hier Stein heraus, er war also zuerst ein Steinbruch. Später wurde er zum Kultort und diente zugleich als Lager für Amphoren. Im Zweiten Weltkrieg suchten die Menschen von Cagliari hier unten Schutz vor den Luftangriffen, derselbe Fels, der Jahrhunderte zuvor Baumaterial geliefert hatte.

    Lohnt sich der Besuch? Für einen günstigen Eintritt und etwa zwanzig Minuten ja, wenn dich die Schichten unter der Stadt reizen: punisch, christlich, Kriegszeit an einem Ort. Wer nur die großen Namen sehen will, kann hier vorbeigehen und Zeit für das Amphitheater sparen.

    Zum Anfiteatro romano di Cagliari sind es 890 Meter, rund 15 Minuten, die längste Etappe der Route. Du wechselst vom punischen Steinbruch zur römischen Arena, die ihrerseits zur Hälfte in den Fels gehauen ist.

    Öffnungszeiten
    28.04.-30.09.: 10:00–13:00, 15:00–19:00 | 01.10.-27.04.: 10:00–17:00 (Kasse schließt 30 Min früher)
    Preis
    3 EUR
  3. 3

    Anfiteatro romano di Cagliari

    Anfiteatro romano di Cagliari, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Anfiteatro romano di Cagliari ist zur Hälfte direkt in den Kalkfelsen geschlagen, der Rest war aus weißem Kalkstein gebaut. Die Südfassade, die heute verschwunden ist, muss über 20 Meter hoch gewesen sein. Wenn du in der Arena stehst, stell dir diese Wand dazu vor, dann bekommst du ein Gefühl für die Dimension.

    Entstanden ist der Bau im ersten oder zweiten Jahrhundert nach Christus, als Sardinien zusammen mit Korsika längst römische Provinz war. Rund 8000, vielleicht sogar 10000 Zuschauer fanden Platz, fast ein Drittel der Einwohner des römischen Carales. Gezeigt wurden Tierkämpfe, Gladiatorenkämpfe und Duelle spezialisierter Kämpfer, die teils außerhalb Sardiniens angeworben wurden, dazu Theater und öffentliche Hinrichtungen vor johlendem Publikum.

    Die Sitzordnung spiegelte die Gesellschaft: Direkt über der Arena lag das Podium für die Würdenträger. Freie Bürger saßen je nach Rang in der unteren, mittleren oder oberen Cavea. Frauen und Sklaven blieb die oberste, überdachte Sitzreihe.

    Mit dem Christentum verloren die Spiele ihr Publikum, 438 verbot Kaiser Valentinian III. die Gladiatorenkämpfe. Danach diente die Arena Byzantinern, Pisanern und Aragonesen als billiger Steinbruch für neue Festungen. Im 19. Jahrhundert kaufte die Stadt das Gelände, der Kanonikus Giovanni Spano leitete die Grabungen. Die Anlage lag damals vollständig unter der Erde; zum Vorschein kamen Münzen und viele dünne Marmorplatten, mit denen die Arena verkleidet war. In den frühen 2000ern wurde sie mit einer Konstruktion aus Eisen und Holz für Sommerkonzerte überbaut.

    Für den günstigen Eintritt ist das ein lohnender Halt von etwa einer halben Stunde, besonders wenn du Kinder dabeihast, die Gladiatoren lieben. Zum Museum sind es danach 600 Meter, rund neun Minuten.

    Öffnungszeiten
    28.04.-30.09.: 10:00–13:00, 15:00–19:00 | 01.10.-27.04.: 10:00–17:00 (Kasse schließt 30 Min früher)
    Preis
    3 EUR Erwachsene; 2 EUR ermäßigt; 1 EUR Studierende; Kombiticket 8 EUR; Besucher mit Behinderung kostenlos
  4. 4

    Nationales Archäologisches Museum Cagliari

    Nationales Archäologisches Museum Cagliari, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Nationales Archäologisches Museum Cagliari gilt als das wichtigste archäologische Museum Sardiniens. Seit 1993 sitzt es in der Cittadella dei Musei, in Räumen, die die Architekten Piero Gazzola und Libero Cecchini entworfen haben. In den Vitrinen liegen viele der bedeutendsten Funde der Insel, vor allem aus den Provinzen Cagliari und Oristano, aber auch Kostbarkeiten aus dem Rest Sardiniens, von der Vorgeschichte bis in die byzantinische Zeit.

    Die Sammlung ist älter als das Gebäude. Um 1800 ließ Vizekönig Carlo Felice auf Vorschlag des Cavaliere Lodovico Baylle im Vizekönigspalast ein Kabinett für Archäologie und Naturgeschichte einrichten, betreut vom Cavaliere De Prunner. Es war eine Wunderkammer nach dem Geschmack der Zeit: Antiken, Mineralien und Tiere nebeneinander, gesammelt ohne strenges wissenschaftliches Programm. Schon 1802 öffnete sie für das Publikum, damals eine Seltenheit.

    1805 schenkte der Vizekönig die Sammlung der Universität, die sie 1806 in den Palazzo Belgrano brachte. 1857 wurde erweitert, 1858 trennte man die Mineralien ab und gab den Altertümern eigene Räume. Aus dem bunten Kabinett wurde so nach und nach das archäologische Museum, das du heute siehst.

    Das Museum kostet Eintritt. Plane rund 75 Minuten ein, wenn dich Sardiniens Frühgeschichte interessiert; wer wenig Zeit hat, lässt das Museum aus und spart damit den größten Block der Tour.

    Danach sind es 380 Meter, rund fünf Minuten zum Ghetto degli Ebrei. Auf dem Weg kommst du am Museum of Anatomical Waxes vorbei.

    Name vor Ort
    Museo archeologico nazionale di Cagliari
    Preis
    10 EUR; ermäßigt 5 EUR; EU-Bürger von 18–25 Jahren 2 EUR; unter 18 Jahren frei; am ersten Sonntag im Monat Eintritt frei
  5. 5

    Ghetto degli Ebrei

    Ghetto degli Ebrei in Cagliari, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hinter dem Museum biegst du in die Via Santa Croce ab und stehst vor dem Ghetto degli Ebrei, dem Ghetto der Juden. Heute beherbergt der Bau, eine ehemalige Kaserne, das städtische Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto.

    Das Zentrum ist derzeit wegen Bauarbeiten geschlossen. Du siehst es also nur von außen; nimm dir ein paar Minuten für die Gasse und die Umgebung, mehr Zeit brauchst du hier nicht einzuplanen.

    Von hier sind es nur 230 Meter, rund drei Minuten, und du bist mitten im Castello.

    Status
    Derzeit geschlossen
  6. 6

    Castello

    Castello in Cagliari, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Castello ist das wichtigste der vier historischen Viertel Cagliaris. Es liegt auf einem Kalkhügel, etwa hundert Meter über dem Meer, und die Einheimischen nennen es einfach „Castello“, ohne Artikel. Auf Sardisch heißt es Castéddu 'e Súsu, das obere Castello. Achte beim Hineingehen auf die alten mittelalterlichen Tore: Noch heute betrittst du das Viertel durch Öffnungen in den Mauern, die einen großen Teil des Hügels umschließen und ihn vom Rest der Stadt abgrenzen.

    Gegründet haben es die Pisaner im 13. Jahrhundert. Sie befestigten den Hügel mit Mauern, Türmen und Bastionen und verlegten die weltliche, militärische und kirchliche Macht hierher, nachdem sie Santa Igia, die alte Hauptstadt des Judikats Càlari, zerstört hatten. Damit war auch das Judikat selbst am Ende.

    Danach wechselten die Herren mehrfach: auf Pisa folgte 1326 Aragon und Spanien, 1708 Österreich, kurz darauf wieder Spanien, ab 1720 das Haus Savoyen. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg standen hier die Paläste der Macht und die Adelshäuser, so sehr, dass das Viertel mit der ganzen Stadt gleichgesetzt wurde. Deshalb heißt Cagliari auf Sardisch bis heute Casteddu.

    Auch heute sitzen im Castello wichtige Institutionen: die Präfektur und der Ratssaal der Metropolitanstadt im Palazzo Reale an der Piazza Palazzo, die Universität mit ihrem Rektorat in einem Palazzo aus dem 18. Jahrhundert. Das Viertel ist frei zugänglich; lass dir Zeit für die Gassen.

    An derselben Piazza Palazzo steht auch dein nächster Stopp: 150 Meter, rund drei Minuten zur Kathedrale Santa Maria di Castello.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Kathedrale Santa Maria di Castello

    Kathedrale Santa Maria di Castello in Cagliari, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Fassade der Kathedrale Santa Maria di Castello sieht mittelalterlich aus, stammt aber aus den 1930er Jahren. Sie ist neuromanisch und am Dom von Pisa orientiert, gebaut nach dem Vorbild des ursprünglichen Entwurfs, nachdem die alte Fassade Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen worden war. Geweiht ist die Kirche der Jungfrau Maria und der heiligen Cäcilie; sie ist Sitz des Erzbischofs von Cagliari.

    Die Pisaner bauten sie im 13. Jahrhundert im pisanisch-romanischen Stil in ihrer Festung Castel di Castro. 1258, nach der Zerstörung von Santa Igia und deren Kathedrale, wurde sie Bischofskirche. Im 14. Jahrhundert kam das Querschiff dazu, das den Grundriss zum lateinischen Kreuz machte; die erste gotische Kapelle im linken Arm stammt aus dieser Zeit, den rechten vollendeten die Aragonesen. 1618 hob man den Chor an, um darunter ein Heiligtum für Reliquien von Märtyrern anzulegen, und zwischen 1669 und 1704 wurde der Innenraum barock umgestaltet, samt Kuppel über der Vierung.

    Drinnen solltest du nach der Kanzel des Meisters Guglielmo suchen. Er schuf sie im 12. Jahrhundert für den Dom von Pisa; 1312 kam sie nach Cagliari und stand im Mittelschiff. 1669 wurde sie in zwei Kanzeln geteilt, die heute getrennt stehen. Die vier Marmorlöwen, die sie einst trugen, liegen jetzt an der Chorschranke.

    Der Eintritt ist frei, ein Blick hinein lohnt sich für alle, schon wegen der Löwen. Zum Schluss sind es 420 Meter, rund sechs Minuten zum Bastione di Saint Remy.

    Name vor Ort
    Cattedrale di Cagliari
    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 09:00–20:00, So 08:00–13:00 und 16:00–20:30
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Bastione di Saint Remy

    Bastione di Saint Remy in Cagliari, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Bastione di Saint Remy ist ein monumentales Bollwerk der Festungsanlage um das Castello und gilt als eines der Symbole Cagliaris. Er liegt an der Grenze zum Viertel Villanova, zwischen Via Mario De Candia und Piazza Costituzione, und ist rund um die Uhr frei zugänglich.

    Seinen Namen trägt er nach Filippo Guglielmo Pallavicino, Baron von Saint-Rhémy-en-Bosses, dem ersten savoyischen Vizekönig des Königreichs Sardinien. Darunter stecken ältere spanische Festungswerke aus dem 16. Jahrhundert: die Bastionen dello Sperone, Santa Caterina und della Zecca. Den Erdwall am Fuß der Bollwerke nannten die Leute auf Sardisch muntonàrgiu, Müllhalde, weil dort Abfall abgeladen wurde.

    Das Sperone entstand zwischen 1530 und 1532 unter aragonesischer Herrschaft und machte wegen einer Quelle, der Fontana bona, immer wieder Probleme mit Absenkungen. Santa Caterina, benannt nach einem verschwundenen Kloster aus dem 17. Jahrhundert, erreichst du heute von der Terrazza Umberto I aus; auf ihrem Gelände liegen römische und mittelalterliche Reste von Kult, Friedhof und Militär. Die Zecca, früher Bastion der Löwin genannt, ließ Vizekönig Juan Dusay Anfang des 16. Jahrhunderts beginnen. Sie galt als schwach, 1549 bekam sie eine Brustwehr und Kanonen.

    Nimm dir eine Viertelstunde auf der Terrasse, bevor du gehst: Hier endet der Rundgang. Wenn du zurück zur Via Roma willst, führt dich die GPS-Navigation im Browser auf Wunsch zum Start.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Cagliari Route geladen
Via RomaChiesa di Santa RestitutaAnfiteatro romano di CagliariNationales Archäologisches Museum Cagliari+4
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Cagliari entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 3,3km 51 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Rundgang in Cagliari

Die Route teilt sich natürlich in zwei Hälften: unten die Antike, oben die pisanische Festungsstadt. Du kannst sie getrennt gehen oder die ganze Strecke ohne bezahlte Innenbesuche.

Antikes Cagliari

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die wegen Römern und Puniern gekommen sind. Von der Via Roma zur Krypta, ins Amphitheater und ins Archäologische Museum: 34 Minuten reine Gehzeit, an allen drei Stationen zahlst du Eintritt. Mit Besichtigungen knapp drei Stunden.

Castello kompakt

Stopps: 5, 6, 7, 8

Für einen freien Nachmittag oder müde Beine nach dem Museum: vom Ghetto durch das Castello zur Kathedrale und auf den Bastione di Saint Remy. Nur 12 Minuten reine Gehzeit, alles ohne Eintritt, mit Kathedrale und Ausblick gut eine Stunde.

Ganze Strecke ohne Eintritt

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Für knappe Budgets: Du gehst alle acht Stopps in 51 Minuten reiner Gehzeit, bleibst bei Krypta, Amphitheater und Museum draußen und gehst nur in die Kathedrale, die nichts kostet. So bist du in knapp zweieinhalb Stunden durch.

Wie lange dauert der Rundgang durch Cagliari?

Die reine Gehzeit liegt bei 51 Minuten, die längste Etappe führt mit 890 Metern von der Krypta zum Amphitheater. Realistisch planst du so: eine Viertelstunde auf der Via Roma, 20 Minuten in der Krypta, eine halbe Stunde im Amphitheater, rund 75 Minuten im Museum, je 20 Minuten für Castello und Kathedrale, eine Viertelstunde auf dem Bastion. Zusammen mit den Wegen sind das gut vier Stunden.

Lässt du das Museum aus, bist du in knapp drei Stunden am Bastion. Die antike Hälfte allein dauert ebenfalls knapp drei Stunden, die Castello-Hälfte gut eine Stunde, die ganze Strecke ohne bezahlte Innenbesuche knapp zweieinhalb Stunden.

Ein Beispiel: Startest du um 10:00 Uhr an der Via Roma, bist du um 10:25 Uhr an der Krypta, um 11:00 Uhr im Amphitheater und um 11:39 Uhr am Museum. Nach dem Museum geht es gegen 13:00 Uhr hinauf ins Castello, gegen 13:30 Uhr in die Kathedrale, und um kurz nach 14:00 Uhr stehst du am Ende auf dem Bastione di Saint Remy.

Bevor du in Cagliari losgehst

  • Start und Ende: Empfohlener Start ist die Via Roma am Hafen, Ende auf dem Bastione di Saint Remy. Du kannst an jedem Stopp einsteigen; die GPS-Navigation im Browser führt dich am Schluss auf Wunsch zurück zum Start.
  • Tageszeit: Krypta und Amphitheater haben dieselben Öffnungszeiten. Starte am Vormittag, wenn beide geöffnet haben, dann siehst du sie noch vor Mittag und hast danach Zeit für Museum und Castello.
  • Kosten: Krypta, Amphitheater und Archäologisches Museum kosten Eintritt; Via Roma, Castello, Kathedrale und Bastion kosten nichts. Route und GPS-Navigation sind kostenlos. Für den AI Tour Guide bekommst du zum Start 100 Gratis-Credits, danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.
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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Cagliari, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide zwischen Arena und Bastion anders macht

Auf dieser Route liegen gut zweitausend Jahre übereinander, und genau dort wird der AI Tour Guide zum Gesprächspartner. Er begrüßt dich an der Via Roma, erzählt die Geschichten von Gladiatoren, Pisanern und Vizekönigen und fragt nach, was dich mehr packt: die Antike oder die Festungsstadt. Willst du wissen, wie sich die Nächte im Luftschutzraum unter Santa Restituta angefühlt haben könnten oder warum die Pisaner ausgerechnet diesen Hügel befestigten, unterbrichst du ihn einfach. Er merkt sich deine Interessen und erzählt im Castello entsprechend weiter.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Cagliari

Gibt es in Cagliari Ermäßigungen für junge Leute?

Ja. Im Archäologischen Museum haben Kinder und Jugendliche freien Eintritt, junge EU-Bürger zahlen weniger, und es gibt weitere ermäßigte Tickets. Im Amphitheater gibt es ebenfalls Ermäßigungen, auch für Studierende; Besucher mit Behinderung kommen kostenlos hinein. Dort gibt es außerdem ein Kombiticket.

Kann ich den Rundgang an einem Sonntag machen?

Ja. Plan nur die Kathedrale so ein, dass du sie geöffnet antriffst. Geh am besten zuerst die Castello-Hälfte oder heb dir die Kathedrale für das Ende des Tages auf.

Gibt es ähnliche Rundgänge in anderen italienischen Städten?

Ja, nach demselben Prinzip mit kostenloser GPS-Route kannst du etwa Palermo, Rom oder Neapel zu Fuß erkunden.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 3 der 8 Stopps: Chiesa di Santa Restituta, Anfiteatro romano di Cagliari und Nationales Archäologisches Museum Cagliari verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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