Córdoba auf eigene Faust: vom Fluss durch die Judería

Vom Wehrturm am Guadalquivir durch die Gassen der Judería zur Moschee-Kathedrale und zurück auf die Römische Brücke: 2,5 km, zwei Jahrtausende Geschichte.

8 Stationen 2,5 km ~34 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Córdoba
Stopp 1 von 8
730 m·9 Min.
Torre de la Calahorra
Geh nach Westen über die Römische Brücke zum Alcázar de los Reyes Cristianos
Hola und willkommen in Córdoba. Ich bin Alex, und in Córdobas Königspalast legte Kolumbus seinen Plan für die Reise nach Westen vor.
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Dein Rundgang durch Córdoba im Überblick

Acht Stopps auf 2,5 km, reine Gehzeit 34 Min.: von der Torre de la Calahorra über den Alcázar de los Reyes Cristianos, die Synagoge von Córdoba, die Capilla de San Bartolomé und die Calleja de las Flores zur Moschee-Kathedrale von Córdoba, dann zur Puerta del Puente und auf die Römische Brücke von Córdoba. Mit Innenbesuchen rechnest du mit gut fünf Stunden.

Brücke, Gasse und Synagoge kosten nichts, Eintritt verlangen Calahorra, Alcázar, Kapelle und Moschee-Kathedrale. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide erzählt auf Wunsch dazu.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 8 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum Córdoba Stadtrundgang: acht Stopps zwischen Fluss und Judería

8 Stopps 2,5 km 34 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Torre de la Calahorra in Córdoba, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Torre de la Calahorra
  2. Alcázar de los Reyes Cristianos in Córdoba, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Alcázar de los Reyes Cristianos
  3. Synagoge von Córdoba, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Synagoge von Córdoba
  4. Capilla de San Bartolomé in Córdoba, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Capilla de San Bartolomé
  5. Calleja de las Flores in Córdoba, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Calleja de las Flores
  6. Moschee-Kathedrale von Córdoba, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Moschee-Kathedrale von Córdoba
  7. Puerta del Puente in Córdoba, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Puerta del Puente
  8. Römische Brücke von Córdoba, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Römische Brücke von Córdoba
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station durch Córdoba: von der Calahorra zur Römischen Brücke

  1. 1

    Torre de la Calahorra

    Torre de la Calahorra in Córdoba, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du startest am Südufer des Guadalquivir, vor einer Festung, die von Anfang an eine Aufgabe hatte: die Brücke zu bewachen. Die Torre de la Calahorra ist islamischen Ursprungs und wurde als Eingang und Schutz der Römischen Brücke angelegt. Schau dir die Außenmauern genau an: Das Wappen von Kastilien und León stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist bis heute zu sehen, ebenso die Schießscharten, die man nach dem Aufkommen des Schießpulvers in die Mauern setzte.

    Zum ersten Mal erwähnt wird der Turm 1236, als Ferdinand III. Córdoba für Kastilien eroberte und ihm die Festung den Weg erschwerte. Im 14. Jahrhundert stritten die Brüder Peter I. und Heinrich II. um den kastilischen Thron. Heinrich gewann und ließ einen Graben ausheben und einen zweiten Turm bauen, über eine Zugbrücke mit dem ersten verbunden. Ein dritter Turm kam hinzu, alle verbunden durch zwei Zylinder in derselben Höhe. 1514 ließ Johanna I. von Kastilien eine Vormauer um die Anlage ziehen; seitdem sieht sie aus wie heute.

    Danach war die Calahorra vieles: Gefängnis für Adlige, ab 1863 eine Schule für Mädchen, später Kaserne der Guardia Civil. 1952 holte Bürgermeister Antonio Cruz-Conde das Gebäude für die Stadt. Nach der Restaurierung öffnete es am 29. April 1953 mit einer Ausstellung zum 500. Geburtstag des Gran Capitán, unter den Ehrengästen saß Franco. Den Namen Cruz-Conde hörst du in der Calleja de las Flores wieder.

    Seit 1987 beherbergt der Turm das Museo Vivo de al-Ándalus, für das du Eintritt zahlst. Wer sich für al-Andalus interessiert, holt sich hier den Hintergrund für alles, was danach kommt; wer vor allem die Stadt sehen will, nimmt die Festung von außen mit. Zum Alcázar sind es 730 m, 10 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Okt. und März–Mai: täglich 10:00–19:00; Nov.–Feb.: täglich 10:00–18:00; Juni–Sept.: täglich 10:00–14:00 und 16:30–20:30
    Preis
    4,50 EUR, ermäßigt 3 EUR, Einwohner von Córdoba 2 EUR
  2. 2

    Alcázar de los Reyes Cristianos

    Alcázar de los Reyes Cristianos in Córdoba, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Alcázar de los Reyes Cristianos, die Burg der christlichen Könige, gibt sich von außen nüchtern und militärisch. Drinnen sieht es anders aus: Die Gärten und Innenhöfe im Geist der Mudéjar-Kunst sind der eigentliche Grund für einen Besuch.

    Den heutigen Bau ließ Alfons XI. von Kastilien 1328 errichten, auf deutlich älteren Fundamenten. Hier residierten schon der römische Statthalter und der Zoll, später stand an derselben Stelle eine westgotische Festung. Nach der Eroberung durch die Umayyaden ließen sich deren Statthalter hier nieder. Als die Umayyaden in Damaskus gestürzt wurden, floh Abd ar-Rahman I., der Überlebende der Dynastie, nach Córdoba und gründete ein eigenes Emirat.

    Er und seine Nachfolger, die später das unabhängige Kalifat von Córdoba ausriefen, machten den Alcázar zum Machtzentrum von al-Andalus: mit Bädern, Gärten und einer Bibliothek, die als größte des Abendlandes galt. Wassermühlen am Guadalquivir hoben das Wasser für die weiten Gärten. Jahrhunderte später war die Burg eine der wichtigsten Residenzen von Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón. Seit 1931 steht sie unter Denkmalschutz.

    Lohnt sich der Eintritt? Wenn du Gärten und Höfe magst, ja; plane gut eine Stunde ein. Den Preis erfährst du an der Kasse. Danach gehst du 600 m, 9 Minuten, zur Synagoge und kommst dabei an den Baños del Alcázar Califal und der Casa de Sefarad vorbei.

  3. 3

    Synagoge von Córdoba

    Synagoge von Córdoba, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    In der Calle de los Judíos 20 liegt ein Raum, den du beim Vorbeigehen fast übersehen könntest. Die Synagoge von Córdoba wurde 1315 fertiggestellt, ihre Mudéjar-Gestaltung wird Isaac Makheb zugeschrieben. Wegen ihrer geringen Größe vermutet man, dass sie einem wohlhabenden Bewohner als private Synagoge diente. Vielleicht war sie auch ein Lehrhaus oder anfangs die Werkstatt einer Zunft.

    Gebetet wurde hier bis 1492. Nach der Vertreibung der Juden beschlagnahmten die Behörden das Gebäude und richteten ein Hospital für Tollwutkranke ein, das Hospital Santa Quiteria. 1588 kaufte es die Zunft der Schuhmacher, nutzte es als Treffpunkt und kleine Kapelle und weihte es ihren Schutzheiligen Crispinus und Crispinianus.

    1885 wurde der Bau Nationaldenkmal, 1929 restaurierte ihn Félix Hernández. 1935, zum 800. Geburtstag des Maimonides, benannte die Stadt den Platz davor nach Tiberias, wo der in Córdoba geborene Philosoph begraben liegt. Beim Festakt fand das erste offen abgehaltene jüdische Gebet seit 443 Jahren statt. Eine weitere Restaurierung ab 1977 führte 1985, zum 850. Geburtstag des Maimonides, zur Wiedereröffnung. Es ist die einzige Synagoge Córdobas, die die Zeit der Verfolgung überstanden hat.

    Der Eintritt ist frei. Eine Viertelstunde reicht, und diese Viertelstunde solltest du dir nehmen. Zur Capilla de San Bartolomé sind es nur 120 m, 2 Minuten, vorbei am Zoco Municipal de Artesanía.

    Name vor Ort
    Sinagoga de Córdoba
    Öffnungszeiten
    Di–So 09:00–15:00; Mo geschlossen (außer Feiertage/pre-Feiertage, then 09:00–15:00); geschlossen 1+6 Jan, 1 Mai, 24/25/31 Dez
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    Capilla de San Bartolomé

    Capilla de San Bartolomé in Córdoba, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Capilla de San Bartolomé liegt heute fast versteckt im Gebäude der Philosophischen Fakultät der Universität Córdoba. Der Grund: 1724 entstand hier das Hospital des Kardinals Salazar, und die Kapelle wurde an den Neubau angeschlossen. Sie gilt neben der Capilla Real in der Moschee-Kathedrale und der Synagoge als eines der besten Beispiele der Mudéjar-Kunst in Córdoba.

    Gebaut wurde sie zwischen 1399 und 1410, nach dem antijüdischen Aufstand von 1391, als die Judería neu besiedelt wurde. Sie war Pfarrkirche eines neuen Stadtbezirks und blieb es bis ins 17. Jahrhundert. Als Stifter gilt möglicherweise Diego Fernández Abencaçin, ein konvertierter Jude, Stadtrat und Gesandter des späteren Ferdinand I. von Aragón. Seine Reisen ins Nasridenreich von Granada könnten ihn beim Bau beeinflusst haben.

    Achte auf den Vorraum: Die Kirche davor wurde nie fertig, vermutlich fehlte das Geld. Es gibt kein Dach, und nur eines der beiden Seitenschiffe wurde gebaut. Verbaut sind auch ältere Stücke, römische und islamische Kapitelle und Säulenschäfte. Eine arabische Inschrift, die es 1766 noch gab, sprach von einer Moschee, die Almansor und seine Frau Fátima im Jahr 976 errichtet hätten; ob vor der Kapelle wirklich ein Bau hier stand, weiß man nicht.

    Nach einer Restaurierung ist die Kapelle seit dem 20. März 2010 zugänglich, der Eintritt ist günstig. Für alle, die Mudéjar einmal aus der Nähe sehen wollen, ein kurzer und lohnender Halt. Zur Calleja de las Flores gehst du 380 m, 5 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa: 10:30–13:30, 15:30–18:30 | So: 10:30–13:30
    Preis
    Einzelbesuch 1,50 EUR Mo-Fr, 2 EUR Sa/So/Feiertage; Gruppen 1 EUR Mo-Fr oder 1,50 EUR Wochenenden/Feiertage; unter 8 und Studierende der Universität Córdoba kostenlos
  5. 5

    Calleja de las Flores

    Calleja de las Flores in Córdoba, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Calleja de las Flores zweigt von der Calle Velázquez Bosco ab: eine schmale Sackgasse für Fußgänger, die in einem kleinen Platz endet. Dieser Platz war früher ein typischer Nachbarschaftshof Córdobas, der sich mit den Jahren in eine Straße verwandelte.

    Die Blumentöpfe hat eine Frau mitgebracht. Im September 1939 zog Felisa, die Mutter von Rafaela Tena, aus La Carlota in die Hausnummer 2 der damaligen Calle de los Jazmines, mit Hunderten von Töpfen. Auf ihrer Terrasse war nicht genug Platz, also stellte sie den Rest in die Gasse. Ihr Nachbar Rafael Bernier Soldevilla, Bauleiter bei der Stadt, staunte und tat es ihr nach.

    Ihr heutiges Aussehen verdankt die Gasse Bürgermeister Alfonso Cruz-Conde, der einige Orte der Stadt verschönern wollte. Umgesetzt hat es sein Bruder Antonio, als er selbst Bürgermeister wurde, derselbe, der die Calahorra für die Stadt gewann. 2018 kürte ein spanisches Magazin die Calleja zur schönsten Straße Spaniens, 2024 zählte ein Reisemagazin sie zu den schönsten der Welt.

    Die Gasse ist rund um die Uhr offen und kostet nichts; zehn Minuten reichen für einen Blick bis zum Platz. Zur Moschee-Kathedrale sind es dann nur 180 m, 2 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Moschee-Kathedrale von Córdoba

    Moschee-Kathedrale von Córdoba, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Moschee-Kathedrale von Córdoba ist der wichtigste Bau der Stadt und ein Hauptwerk der Kunst aus der Zeit der Emire und Kalifen. Unter einem Dach findest du eine Moschee und eine Kathedrale, die mitten hineingebaut wurde.

    Schon vor der Moschee stand hier ein christlicher Bau: Islamische Quellen sprechen von einer Basilika des heiligen Vinzenz, Ausgrabungen belegen einen Bischofssitz aus dem 5. Jahrhundert. Abd ar-Rahman I., der Gründer des Emirats, ließ am Ende seines Lebens, 786, die Hauptmoschee errichten. Abd ar-Rahman III., der erste Kalif, fügte 958 ein neues Minarett hinzu. Sein Sohn al-Hakam II. schuf 971 den prächtigsten Teil, den neuen Mihrab und die Maqsura. Am Ende bedeckte die Moschee 23.400 Quadratmeter und war lange die zweitgrößte der Welt nach der in Mekka.

    Achte auf die Qibla-Wand: Sie zeigt nicht nach Mekka, sondern nach Süden, wie es in al-Andalus üblich war. 1236, nach der Eroberung durch Ferdinand III., wurde der Bau christlich geweiht, zur Kathedrale wurde er zwei Jahre später mit dem ersten Bischof Lope de Fitero. Große Umbauten kamen erst mit der kreuzförmigen Hauptkapelle, die zwischen 1523 und 1607 unter Hernán Ruiz I., Hernán Ruiz II. und Juan de Ochoa entstand. Seit 1984 ist die Moschee-Kathedrale Unesco-Welterbe.

    Hinein solltest du auf jeden Fall, auch wenn du sonst alles von außen siehst. Der Eintritt kostet, ermäßigt zahlen Ältere, Studierende, Inhaber der Jugendkarte und Kinder, die Kleinsten kommen gratis hinein. Nimm dir anderthalb Stunden. Danach gehst du 330 m, 4 Minuten, zur Puerta del Puente.

    Preis
    15 EUR; ab 65 Jahren, Studierende von 15–26 Jahren und Inhaber der Jugendkarte 12 EUR; Kinder von 10–14 Jahren 8 EUR; Kinder unter 10 Jahren frei
  7. 7

    Puerta del Puente

    Puerta del Puente in Córdoba, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Puerta del Puente ist derzeit geschlossen; du siehst das Tor von außen, und das lohnt sich trotzdem. Der heutige Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist im Stil der Renaissance gehalten.

    Die Stadt wollte damals ein besseres Tor. Das alte war nach Jahrhunderten in schlechtem Zustand, und kaum ein anderes Tor sah so viele Menschen und Waren. Dazu kam ein Anlass: 1570 hielt Philipp II. die Cortes in Córdoba ab, und das neue, größere Tor sollte daran erinnern.

    Die Stelle selbst ist viel älter. Mitte des 1. Jahrhunderts, zwischen den Regierungen der Kaiser Tiberius und Claudius, stand hier ein römisches Tor mit drei Durchgängen, direkt an Fluss und Brücke, über die die Via Augusta lief. In islamischer Zeit schützte das Tor Moschee und Alcázar und trug viele Namen: Bab al-Yazira, Tor von Algeciras, Bab al-Wadi, Tor des Flusses, oder Bab al-Sura, Tor der Statue. Durchgesetzt hat sich Bab al-Qantara, Tor der Brücke. Seit 1931 steht es gemeinsam mit Brücke und Calahorra unter Denkmalschutz.

    Von hier sind es 150 m, 2 Minuten, auf die Römische Brücke von Córdoba.

    Status
    Derzeit geschlossen
  8. 8

    Römische Brücke von Córdoba

    Römische Brücke von Córdoba, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Römische Brücke von Córdoba nennen die Einheimischen einfach die Alte Brücke: Zweitausend Jahre lang war sie die einzige Brücke der Stadt über den Guadalquivir, bis Mitte des 20. Jahrhunderts die Brücke San Rafael dazukam. Seit dem 1. Mai 2004 gehört sie ganz den Fußgängern, nachdem 2003 die Miraflores-Brücke fertig geworden war.

    Gebaut haben sie die Römer im 1. Jahrhundert, vielleicht als Ersatz für eine Holzbrücke; vermutlich lief die Via Augusta von Rom nach Cádiz darüber. Was du heute siehst, stammt aber großteils aus dem 8. Jahrhundert: Der umayyadische Statthalter Al-Samh ließ auf den Resten der römischen Brücke eine neue errichten. Seitdem hat sie 16 Bögen, einen weniger als ursprünglich, ist 247 m lang und rund 9 m breit.

    Zähl die Bögen von der Puerta del Puente aus: Nur der 14. und der 15. sind noch original, alles andere wurde im Lauf der Jahrhunderte erneuert, besonders im 10. Jahrhundert. In der Mitte steht seit dem 17. Jahrhundert eine Figur des heiligen Raphael von Bernabé Gómez del Río. Am anderen Ende wartet die Calahorra, mit der dein Rundgang begann.

    Die Brücke ist rund um die Uhr frei zugänglich. Nimm dir eine Viertelstunde für den Weg hinüber und lass die Altstadt mit der Moschee-Kathedrale hinter dir noch einmal auf dich wirken.

    Name vor Ort
    Puente romano de Córdoba
    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Córdoba Route geladen
Torre de la CalahorraAlcázar de los Reyes CristianosSynagoge von CórdobaCapilla de San Bartolomé+4
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Córdoba entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 2,5km 34 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Zwei kürzere Wege durch Córdoba

Nicht jeder hat einen ganzen Tag. Diese beiden Varianten nehmen die Route auseinander, je nachdem, ob dir Zeit oder Eintritte wichtiger sind.

Alle Stopps, nur ein Blick hinein

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Für alle, die Córdoba in kurzer Zeit erleben wollen: die ganze Strecke mit 34 Minuten Gehzeit, die großen Bauten von außen und dazu die Synagoge, die nichts kostet. In rund anderthalb Stunden bist du durch, ohne einen Euro Eintritt.

Judería und Moschee-Kathedrale

Stopps: 3, 4, 5, 6

Für alle, die das Herz der Altstadt sehen wollen: Synagoge, Kapelle, Blumengasse und Moschee-Kathedrale liegen nur 9 Minuten Fußweg auseinander. Eintritt zahlst du in der Kapelle und in der Moschee-Kathedrale, die Synagoge ist frei. Mit allen Innenbesuchen sind es gut zweieinhalb Stunden.

Wie lange dauert der Córdoba Rundgang mit Moschee und Alcázar?

Die reine Gehzeit beträgt 34 Minuten, die längste Etappe misst 730 m. Die Zeit verbringst du in den Bauten: rund 45 Minuten in der Calahorra, gut eine Stunde im Alcázar, je eine Viertelstunde in Synagoge und Kapelle, zehn Minuten in der Calleja de las Flores und anderthalb Stunden in der Moschee-Kathedrale. So bist du gut fünf Stunden unterwegs.

Startest du um 10:00 an der Calahorra, stehst du gegen 12:20 vor der Synagoge, erreichst kurz danach die Kapelle und bist gegen 14:50 auf der Römischen Brücke. Die Runde ohne große Innenbesuche dauert rund anderthalb Stunden, die Variante durch Judería und Moschee-Kathedrale gut zweieinhalb. Wer danach Lust auf mehr Andalusien hat: Sevilla liegt rund 120 km entfernt, Granada rund 130 km.

Bevor du in Córdoba losgehst

  • Start: Empfohlen an der Torre de la Calahorra. Du kannst aber an jedem Stopp einsteigen; die vorgeschlagene Reihenfolge ist die empfohlene.
  • Ende: Auf der Römischen Brücke von Córdoba. Am anderen Ende der Brücke steht wieder die Calahorra; die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch zurück zum Start.
  • Passender Tag: Starte am Vormittag an der Calahorra, dann bleibt genug Zeit für Synagoge und Kapelle. Schau vorher nach, ob beide an deinem Tag geöffnet haben.
  • Kosten: Eintritt zahlst du in der Calahorra, der Kapelle, dem Alcázar und der Moschee-Kathedrale. Route, Karte und GPS-Navigation sind kostenlos. Für den AI Tour Guide bekommst du 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Córdoba
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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Córdoba, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide in Córdoba anders macht

In Córdoba liegen Römer, Umayyaden, Juden und kastilische Könige auf wenigen hundert Metern übereinander. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch durch diese Schichten: Er begrüßt dich an der Calahorra, erzählt an jedem Ort die Geschichte, fragt, was dich interessiert, und merkt es sich. Packt dich Maimonides, erfährst du mehr über sein Denken; willst du wissen, wie die Mudéjar-Baumeister für christliche Auftraggeber arbeiteten, geht das Gespräch dorthin. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Córdoba

Welchen Innenbesuch sollte ich wählen, wenn ich nur für einen Zeit habe?

Die Moschee-Kathedrale. Sie ist der wichtigste Bau der Stadt, und kein anderer Ort auf der Route erzählt so viel Geschichte unter einem Dach. Alcázar und Calahorra kannst du dann von außen sehen.

Ist der Rundgang mit Kindern machbar?

Ja. Die längste Etappe misst 730 m, die meisten sind deutlich kürzer. Kinder unter 10 Jahren kommen gratis in die Moschee-Kathedrale, Kinder unter 8 gratis in die Kapelle, und Synagoge, Blumengasse und Brücke sind ohnehin frei.

Welche historischen Stadttore sind in Córdoba noch erhalten?

Drei: die Puerta del Puente an der Römischen Brücke, die Puerta de Almodóvar und die Puerta de Sevilla. Nur die Puerta del Puente liegt direkt an dieser Route.

Gibt es solche Rundgänge auch in anderen Städten Andalusiens?

Ja, zum Beispiel in Sevilla, Granada, Ronda und Málaga, jeweils mit kostenloser GPS-Route.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 4 der 8 Stopps: Torre de la Calahorra, Alcázar de los Reyes Cristianos, Capilla de San Bartolomé und Moschee-Kathedrale von Córdoba verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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