Ronda auf eigene Faust: Rundgang über den Tajo

Über den Puente Nuevo, durch maurische Bäder und tief in den Fels der Casa del Rey Moro: 2,2 km, die Ronda von beiden Seiten der Schlucht zeigen.

7 Stationen 2,2 km ~35 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Ronda
Stopp 1 von 7
430 m·5 Min.
Alameda del Tajo
Geh in Richtung Südosten zur Puente Nuevo.
Hallo und willkommen in Ronda. Ich bin Alex, und hier verbindet eine berühmte Brücke zwei Stadtteile, nachdem ihr erster Anlauf tödlich scheiterte:
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Ronda zu Fuß: die Route auf einen Blick

Sieben Stopps auf 2,2 km, reine Gehzeit 35 Minuten: von der Alameda del Tajo über den Puente Nuevo, den Palacio de Mondragón, die Iglesia de Santa María La Mayor, die Baños árabes de Ronda und die Casa del Rey Moro bis zur Plaza de toros de Ronda. Mit den Innenbesuchen sind es knapp fünf Stunden.

Park und Brücke sind frei, die übrigen fünf Stopps kosten Eintritt. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos; der AI Tour Guide begleitet dich auf Wunsch als Gesprächspartner.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 7 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Ronda Stadtrundgang Karte: sieben Stopps rund um den Tajo

7 Stopps 2,2 km 35 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 7 Stationen auf dieser Route

  1. Alameda del Tajo in Ronda, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Alameda del Tajo
  2. Puente Nuevo in Ronda, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Puente Nuevo
  3. Palacio de Mondragón in Ronda, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Palacio de Mondragón
  4. Iglesia de Santa María La Mayor in Ronda, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Iglesia de Santa María La Mayor
  5. Baños árabes de Ronda, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Baños árabes de Ronda
  6. Casa del Rey Moro in Ronda, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Casa del Rey Moro
  7. Plaza de toros de Ronda, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Plaza de toros de Ronda
  8. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station: dein Ronda Rundgang über die Schlucht

  1. 1

    Alameda del Tajo

    Alameda del Tajo in Ronda, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier beginnst du, im Grünen und direkt an der Kante des Tajo. Die Alameda, früher Alameda de San Carlos genannt, ist ein baumbestandener Paseo und botanischer Garten aus dem frühen 19. Jahrhundert, gleich neben der Stierkampfarena. Fünf begrünte Alleen laufen auf einen Paseo mit Balkonen zu, und von dort schaust du hinunter in die Senke und hinüber zur Serranía de Ronda. Unter den Aussichtsbalkonen liegt eine Felsformation, die man „Asa de la Caldera“ nennt, den Henkel des Kessels.

    Nimm dir einen Moment für die Bäume. Einige sind über 200 Jahre alt und stehen im Verzeichnis bemerkenswerter Bäume der Provinz Málaga: eine Himalaya-Zeder, eine riesige Pinie und eine Gleditschie mit ihren dreifachen Dornen. Zwischen den Alleen findest du eine Statue des Torero Pedro Romero, eine Goyesca-Figur und einen Säulengang. Merk dir Pedro Romero, er begegnet dir am Ende der Tour wieder.

    Vom westlichen Teil des Parks führt der Paseo de los Ingleses an der Schluchtkante entlang bis zu den Gärten des Hotel Victoria. Er entstand zur selben Zeit wie das Hotel und die Eisenbahn nach Ronda, ausdrücklich, um Reisende anzulocken. Parallel verläuft der Camino de los Tilos bis zum Parador: Jede Linde trug ursprünglich ein Schild mit dem Namen eines Kindes, das am Tag der Pflanzung in Ronda geboren wurde. Der Weg quert die Jardines de Blas Infante mit dem Mausoleum des japanischen Künstlers Miki Haruta, einer Freilichtbühne und einem Touristenbüro.

    Die Alameda ist frei zugänglich und kostet nichts. Von hier sind es 440 m und 6 Minuten bis zum Puente Nuevo.

    Öffnungszeiten
    frei zugänglich, keine festen Öffnungszeiten
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Puente Nuevo

    Puente Nuevo in Ronda, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir steht das Wahrzeichen Rondas. Der Puente Nuevo verbindet die historische und die moderne Stadt über den Tajo, die Schlucht, die der Río Guadalevín in den Fels gegraben hat. Er ist 98 m hoch und 70 m lang, und am besten verstehst du seine Wucht, wenn du von der Brüstung hinunterschaust.

    Dass er „neu“ heißt, hat einen bitteren Grund. 1735 baute man hier eine erste Brücke; sechs Jahre später stürzte sie ein und riss 50 Menschen in den Tod. Fehlende Stützen, ein schlecht geschlossener Bogen und eine schlampige Ausführung gelten als Ursachen. Für den Neubau sammelte man 15.000 Reales bei der Real Maestranza und erhob eine Abgabe auf der Feria de Mayo. Mehrere Baumeister arbeiteten daran, vollendet hat ihn José Martín de Aldehuela. Nach 34 Jahren Bauzeit wurde die Brücke im Mai 1793 eingeweiht, und bis 1839 hatte keine Brücke der Welt einen höheren Bogen; erst der Pont de la Caille in Frankreich übertraf sie.

    Auch später forderte die Schlucht Opfer. 1917 löste sich mitten in der Nacht ein Felssturz und begrub 15 Menschen, zehn davon aus einer Familie. Sie schliefen in den Mühlen am Grund des Tajo, die die Strömung des Flusses nutzten.

    Im Inneren der Brücke liegt über dem Mittelbogen eine Kammer, die vieles war, unter anderem ein Gefängnis. Du betrittst sie über ein quadratisches Gebäude, die frühere Wachstube; heute zeigt eine Ausstellung Geschichte und Bau der Brücke. Für Technikinteressierte lohnt sich der Blick hinein, die Bedingungen erfährst du am Eingang. Die Brücke selbst ist frei.

    Auf der anderen Seite geht es 390 m und 6 Minuten weiter zum Palacio de Mondragón, vorbei an der Plaza de María Auxiliadora.

    Öffnungszeiten
    frei zugänglich, keine festen Öffnungszeiten
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Palacio de Mondragón

    Palacio de Mondragón in Ronda, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Jetzt bist du in der Altstadt. Der Palacio de Mondragón verbindet Mudéjar und Renaissance und beherbergt heute das Museo Municipal de Ronda. Die Fassade stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert; achte auf die beiden quadratischen Backsteintürme an den Ecken mit ihren vierseitigen Dächern und auf das barocke Portal aus Quadersteinen mit Säulen, das im 18. Jahrhundert hinzukam. Das Wappen darüber gehört dem Mann, der dem Palast seinen Namen gab.

    Die Legende macht ihn zur Residenz der Taifa-Könige von Ronda. Belegt ist ein andalusischer Ursprung: Im 14. Jahrhundert wohnte hier der Merinidenkönig Abd al Malik, Sohn des marokkanischen Sultans Abu al-Hasan Ali. Nach seinem Tod fiel Ronda an das Königreich Granada, und der Palast wurde Sitz des nasridischen Statthalters, zuletzt Hamed el Zegrí. Aus muslimischer Zeit sind nur Grundriss, Fundamente und unterirdische Gänge geblieben, die den Garten mit dem alten Alcázar verbanden.

    Am 24. Mai 1485 eroberten die Katholischen Könige Ronda und wohnten während ihres Aufenthalts hier. Danach ging der Palast an den Hauptmann Melchor de Mondragón, später an Fernando de Valenzuela, Marqués de Villasierra. 1975 kaufte die Stadt das Gebäude, in den 1980er und 1990er Jahren restaurierte es die Escuela Taller de Ronda.

    Innen lohnt sich der Eintritt vor allem wegen der drei Höfe. Der Eingangshof, auch Brunnenhof genannt, stammt aus dem 18. Jahrhundert und hat auf zwei Seiten eine Galerie. Der Mudéjar-Hof aus dem 16. Jahrhundert mischt Gotik, Renaissance und Mudéjar; durch einen Hufeisenbogen mit Mudéjar-Tür trittst du in den Garten. Der dritte Hof ist spätgotisch, und im Prunksaal hängt eine Mudéjar-Holzdecke. Wer Architektur mag, sollte hinein.

    Von hier sind es nur 200 m und 3 Minuten durch die Altstadt zur Iglesia de Santa María La Mayor.

    Öffnungszeiten
    Mo: 10:00–14:00 und 15:00–18:00 (letzter Einlass 17:30) | Di–Fr: 10:00–19:00 (letzter Einlass 18:30) | Sa: 10:00–14:00 und 15:00–18:00 (letzter Einlass 17:30) | So und Feiertage: 10:00–15:00 (letzter Einlass 14:30)
    Preis
    5 EUR Erwachsene (Einzeleintritt)
  4. 4

    Iglesia de Santa María La Mayor

    Iglesia de Santa María La Mayor in Ronda, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Diese Kirche steht auf der früheren Hauptmoschee der Stadt, einem Bau des 13. Jahrhunderts, von dessen Mihrab noch Reste erhalten sind. Ferdinand der Katholische erhob sie zur Stiftskirche, und gebaut wurde bald nach der christlichen Eroberung. Weil die Arbeiten sich über mehr als zwei Jahrhunderte hinzogen, siehst du zwei Stile in einem Raum.

    Der ältere, gotische Teil liegt am Fuß der Kirche und gab ihr die Form: drei Schiffe, getrennt von weit gespannten Spitzbögen auf Bündelpfeilern. Der Raum wirkt offen, unterbrochen nur vom Chor in der Mitte. Schau dir dort das geschnitzte Chorgestühl mit Heiligenfiguren in den Rückenlehnen und das große Lesepult an. Statt der ursprünglichen Holzdecke tragen heute Kuppelgewölbe auf verzierten Pendentifs aus dem 17. Jahrhundert das Dach.

    Der jüngere Teil, das Kopfende, entstand nach einem Erdbeben 1580, das den Vorgängerbau zerstörte. Man baute ihn manieristisch und monumentaler neu und höher als den gotischen Teil; fertig war er erst um 1720. Am Übergang siehst du, wie an die letzten gotischen Pfeiler kannelierte Säulen gesetzt wurden. Sie tragen einen schlichten Triumphbogen mit dem kaiserlichen Wappen im Scheitel und laufen oben in korinthische Kapitelle aus.

    Der Eintritt kostet etwas, ein Audioguide ist inbegriffen. Für alle, die Baugeschichte lesen wollen, lohnt sich das. Danach gehst du 420 m und 7 Minuten hinunter zu den Baños árabes de Ronda.

    Öffnungszeiten
    Nov–Feb: 10:00–18:00 | Mär und Okt: 10:00–19:00 | Apr–Sep: 10:00–20:00 | Geschlossen am 25.12., 1.1. und Karfreitag
    Preis
    4,50 EUR Erwachsene mit Audioguide
  5. 5

    Baños árabes de Ronda

    Baños árabes de Ronda, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Baños árabes de Ronda, auch Baños árabes de San Miguel genannt, sind die muslimische Antwort auf die römischen Thermen. Der Aufbau ist derselbe: kalter, warmer und heißer Raum, Hypokaustum, Heizkessel und Empfangsraum. Der Unterschied: Die Römer badeten in großen Becken, hier badete man im Dampf, höchstens mit einem kleinen Becken daneben.

    Das Bad war in der islamischen Kultur Teil des religiösen Rituals und zugleich ein Treffpunkt. Für Fremde war es oft die erste Station in einer Stadt, fast wie eine Vorhalle, und deshalb lagen viele Bäder an den Stadttoren. So auch dieses: Es stand am Fuß der heute verschwundenen Puerta de la Puente.

    Heute wirkt das Bad, als läge es außerhalb der Stadt. Im Mittelalter war das ganz anders. Das Barrio de San Miguel war ein blühendes Vorstadtviertel voller Handwerk und Landwirtschaft, mit Töpfereien und Gerbereien. Die Ortsnamen erinnern noch daran: Puente de las Curtidurías, die Brücke der Gerbereien, Puerta de los Esparteros, das Tor der Espartoflechter, Camino de las Ollerías, der Weg der Töpfer. Stell dir hier enge Gassen, kleine Häuser und Werkstätten vor, von Mauern umgeben, und das Bad als ganz normalen Teil davon.

    Die Bäder kosten Eintritt und lohnen sich besonders, wenn dich der Alltag der maurischen Stadt interessiert. Weiter geht es 280 m und 6 Minuten zur Casa del Rey Moro.

    Öffnungszeiten
    Mo und Sa: 10:00–14:00 und 15:00–18:00 (letzter Einlass 17:30) | Di–Fr: 10:00–19:00 (letzter Einlass 18:30) | So und Feiertage: 10:00–15:00 (letzter Einlass 14:30)
    Preis
    4,50 EUR Erwachsene
  6. 6

    Casa del Rey Moro

    Casa del Rey Moro in Ronda, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Casa del Rey Moro entstand im 14. Jahrhundert und ist seit 1943 als Kulturgut eingetragen. Oben siehst du einen stark gegliederten Bau mit hängenden Gärten und zwei Türmen. Das eigentliche Ziel liegt aber im Fels: eine ausgedehnte Brunnenanlage, die durch den Berg bis hinunter zum Fluss reicht.

    Die Überlieferung schreibt dieses geheime militärische Bauwerk dem maurischen König Abomelic zu, aus der Zeit, als Ronda im Kampf des Königreichs Granada gegen Kastilien strategisch wichtig war. Im Volk erzählte man von verborgenen Palästen und Königinnenbädern im Inneren. Belegt ist der Brunnen seit der Eroberung 1485: Der Markgraf von Cádiz nahm ihn vom Fluss aus ein, und kurz darauf ergab sich die verdurstende Stadt.

    Der Weg führt rund 60 Höhenmeter durch den Fels, unter Gewölben und mit einem ausgeklügelten Lichtsystem. In der Sala del Manantial, der Quellkammer, lag eine heute verdeckte Wasserstelle; Wasser wurde mit einem Wasserrad geschöpft, und eine Kette von Sklaven trug es in Ledergefäßen, den „zaques“, hinauf. In der Sala de Armas lagerten Waffen, und man erhitzte Wasser oder Öl in Kesseln, um das untere Tor vom Fenster darüber zu verteidigen. In der Sala de los Secretos, einst ein weiterer Brunnen für die Soldaten, wandert der Schall von einer Ecke in die gegenüberliegende; probier es mit einer Begleitung aus.

    Ganz unten steht ein mächtiger Turm, vom Fluss aus gebaut, der den Wasservorrat schützte und als geheimer Ausgang zur Flucht diente. Darüber liegt die Terraza de la Reconquista. Der Eintritt kostet etwas, und du solltest Zeit und Kraft für den Weg hinab und zurück mitbringen. Wer beides hat, erlebt hier die greifbarste Geschichte der Tour.

    Zur Plaza de toros de Ronda sind es 440 m und 7 Minuten; unterwegs passierst du den Mirador de Aldehuela.

    Öffnungszeiten
    Winter (Okt–Apr): täglich 10:00–20:00 | Sommer (Mai–Sep): täglich 10:00–21:30
    Preis
    10 EUR Standard
  7. 7

    Plaza de toros de Ronda

    Plaza de toros de Ronda, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zum Schluss stehst du wieder auf der Seite der Alameda, an der Plaza de toros de Ronda. Der Bau begann 1779 und war 1785 fertig, der Entwurf wird Martín de Aldehuela zugeschrieben, demselben Namen, der dir schon am Puente Nuevo begegnet ist. Schau dir das Hauptportal an: zwei toskanische Säulen, das spanische Königswappen in barockem Rahmen und darüber ein schmiedeeiserner Balkon. Das Tor ist so groß, dass Pferde und Kutschen hindurchpassen.

    Innen misst der Ring 66 m im Durchmesser, umgeben von einem Gang zwischen zwei Steinringen. Zwei Ränge mit je fünf Sitzreihen ruhen auf 136 Säulen, die 68 Bögen bilden, und alle Plätze sind überdacht. Die Königsloge trägt ein schräges Dach mit arabischen Ziegeln. Die Arena gehört zu den ersten in Spanien, die ganz aus Stein statt aus Stein und Backstein gebaut wurden. Mit nur fünftausend Plätzen ist sie eher klein, der Ring selbst aber ist der größte in Spanien.

    Hinter der Arena steht die Real Maestranza de Caballería, die älteste Reitergilde Spaniens, gegründet 1485, im Jahr, in dem die Katholischen Könige Ronda eroberten. Die erste Corrida im Mai 1784 endete mit einem teilweisen Einsturz der Ränge; die Arena musste schließen. Bei der zweiten Eröffnung im Mai 1785 trafen die Rivalen Pedro Romero und Pepe Hillo vor Rondas Adelsfamilien aufeinander, ein Kampf, der zu den großen der Stadtgeschichte zählt.

    1923 entstand neben dem Haupteingang das erste Teatro Espinel, und der Eingang wurde in die Calle Virgen de la Paz verlegt. Dort liegt er bis heute, gegenüber einem Restaurant, das nach Pedro Romero benannt ist. Der Besuch kostet Eintritt und lohnt sich für alle, die Architektur oder Stierkampfgeschichte interessiert. Hier endet der Rundgang; die GPS-Navigation führt dich auf Wunsch zurück zum Start.

    Öffnungszeiten
    Nov–Feb: 10:00–18:00 | März und Okt: 10:00–19:00 | Apr–Sep: 10:00–20:00 | täglich geöffnet
    Preis
    10 EUR Erwachsene; Gruppe 8 EUR
    Website
    rmcr.org ↗
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Ronda Route geladen
Alameda del TajoPuente NuevoPalacio de MondragónIglesia de Santa María La Mayor+3
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Ronda entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 7 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

7Stopps 2,2km 35 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Tag in Ronda

Nicht jeder hat einen ganzen Tag oder Lust auf fünf Eintritte. Diese drei Varianten folgen der empfohlenen Reihenfolge und lassen sich gut abgrenzen.

Brücke und Altstadtpaläste

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die den Puente Nuevo und das Herz der Altstadt sehen wollen und nachmittags anderes vorhaben. Gehzeit 15 Minuten. Eintritt kosten der Palacio de Mondragón und die Iglesia de Santa María La Mayor; Park und Brücke sind frei.

Wasser, Mauren und Arena

Stopps: 5, 6, 7

Für alle, die die maurische Seite Rondas und die Stierkampfarena erleben wollen. Gehzeit 13 Minuten. Alle drei Stopps kosten Eintritt; die Casa del Rey Moro braucht die meiste Zeit und etwas Kraft.

Ganze Strecke, nur von außen

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Für einen schmalen Geldbeutel oder einen späten Start: Du gehst die volle Route, schaust dir Fassaden, Portale und die Schlucht an und gehst nirgends hinein. Gehzeit 35 Minuten, Eintritt fällt keiner an.

Wie lange dauert der Ronda Rundgang mit allen Innenbesuchen?

Die reine Gehzeit liegt bei 35 Minuten, die Etappen sind kurz und keine länger als 440 m. Die Zeit verbringst du an den Orten selbst: Rechne für die Alameda del Tajo eine Viertelstunde, für den Puente Nuevo zwanzig Minuten, für den Palacio de Mondragón und die Plaza de toros de Ronda je eine Dreiviertelstunde, für die Iglesia de Santa María La Mayor und die Baños árabes de Ronda je eine halbe Stunde und für die Casa del Rey Moro eine Stunde. Zusammen mit den Wegen ergibt das knapp fünf Stunden, ohne Pausen.

Die Variante Brücke und Altstadtpaläste dauert gut zwei Stunden, die Variante Wasser, Mauren und Arena etwa zweieinhalb Stunden. Gehst du die ganze Strecke nur von außen, reichen rund anderthalb Stunden.

Bevor du in Ronda losgehst

  • Start und Ende: Empfohlener Start ist die Alameda del Tajo, das Ende liegt an der Plaza de toros de Ronda. Du kannst an jedem Stopp einsteigen; die GPS-Navigation im Browser führt dich vom letzten Stopp auf Wunsch zurück zum Start.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn du die Innenbesuche machen willst. Alameda und Puente Nuevo sind frei zugänglich und haben keine festen Öffnungszeiten, sie gehen also auch noch am Abend.
  • Eintritt: Eintritt kosten der Palacio de Mondragón, die Iglesia de Santa María La Mayor (mit Audioguide), die Baños árabes de Ronda, die Casa del Rey Moro und die Plaza de toros de Ronda. Die aktuellen Zeiten prüfst du am besten vor dem Losgehen.
  • Kraft einteilen: Der Weg durch den Fels der Casa del Rey Moro führt rund 60 Höhenmeter hinab und wieder hinauf. Plane ihn nicht als schnellen Abstecher ein.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Ronda
AI Tour Guide

Dein Guide ist bereit, sobald du an der Alameda stehst.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Ronda, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide zwischen Brücke und Arena erzählt

Auf dieser Route hängen die Geschichten zusammen: der Baumeister der Brücke und der Arena, die Eroberung von 1485, die durch den Palast, den Wasserweg und die Reitergilde zieht. Der AI Tour Guide begrüßt dich an der Alameda, erzählt an jedem Ort weiter, stellt dir Fragen und merkt sich, ob dich eher Pedro Romeros Leben in der Arena, der Alltag der Gerber und Töpfer im Barrio de San Miguel oder die Herrscher im Palacio de Mondragón interessieren. Danach richtet er das Gespräch aus, und du kannst ihn jederzeit unterbrechen. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach wählst du zwischen dieser Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zum Rundgang durch Ronda

Welchen Innenbesuch sollte ich wählen, wenn ich nur einen schaffe?

Wer Geschichte zum Anfassen will, nimmt die Casa del Rey Moro mit ihrem Wasserweg durch den Fels. Wer Architektur und Stierkampfkultur sucht, geht in die Plaza de toros de Ronda. Für Höfe und Deckenschnitzereien ist der Palacio de Mondragón die richtige Wahl.

Kann ich den Rundgang auch abends machen?

Ja, aber nur von außen. Alameda del Tajo und Puente Nuevo sind jederzeit frei zugänglich; für die Innenbesuche brauchst du den Tag.

Wie passt Ronda in eine Reise durch Andalusien?

Ronda liegt 67 km von Málaga und 103 km von Sevilla entfernt. Wer die maurische Spur weiterverfolgen will, findet sie in Granada und Córdoba.

Gibt es in der Stierkampfarena einen Gruppentarif?

Ja, die Plaza de toros de Ronda hat neben dem Preis für Erwachsene einen ermäßigten Gruppentarif.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 4 der 7 Stopps: Palacio de Mondragón, Baños árabes de Ronda, Casa del Rey Moro und Plaza de toros de Ronda verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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