Madrid auf eigene Faust: 14 Stationen zu Fuß

Vom Kilometer null an der Puerta del Sol zum Palast, durch die Altstadt und den Kunstboulevard bis in den Retiro: 10,0 km Madrid an einem Tag.

14 Stationen 10,0 km ~2 Std. 19 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Madrid
Stopp 1 von 14
440 m·5 Min.
Puerta del Sol
Geh nach Norden die Calle de Montera hoch zur Gran Vía
Hola und willkommen in Madrid. Ich bin Alex, und Madrids ägyptischer Tempel verdankt seinen Umzug einem bedrohten Heiligtum am Nil.
Diese Tour mit Alex ausprobieren
Diese Tour mit Alex ausprobieren

Die Route im Überblick: 14 Stationen durch Madrid

Du gehst in 14 Stationen von der Puerta del Sol über den Königspalast Madrid und die Plaza Mayor de Madrid bis zum Museo Nacional Thyssen-Bornemisza. Die Strecke misst 10,0 km, die reine Gehzeit beträgt 2 Std. 19 Min.; mit Palast, Mittagspause und einem Museum wird daraus ein voller Tag.

Plätze und Straßen, der Retiro-Park, der Tempel von Debod und die Almudena-Kathedrale kosten nichts, Eintritt verlangen der Palast und die drei Kunstmuseen. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos, der AI Tour Guide begleitet dich auf Wunsch.

Kostenloses GPS & optionalen AI Tour Guide öffnen
Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 14 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte: dein Madrid Stadtrundgang auf einen Blick

14 Stopps 10,0 km 2 Std. 19 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 14 Stationen auf dieser Route

  1. Puerta del Sol in Madrid, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Puerta del Sol
  2. Gran Vía in Madrid, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Gran Vía
  3. Plaza de España in Madrid, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Plaza de España
  4. Tempel von Debod in Madrid, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Tempel von Debod
  5. Königspalast Madrid, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Königspalast Madrid
  6. Almudena-Kathedrale in Madrid, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Almudena-Kathedrale
  7. Markt San Miguel in Madrid, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Markt San Miguel
  8. Plaza Mayor de Madrid, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Plaza Mayor de Madrid
  9. Centro Reina Sofía in Madrid, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Centro Reina Sofía
  10. Prado-Museum in Madrid, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Prado-Museum
  11. Retiro-Park in Madrid, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Retiro-Park
  12. Puerta de Alcalá in Madrid, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Puerta de Alcalá
  13. Plaza de Cibeles in Madrid, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13Plaza de Cibeles
  14. Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    14Museo Nacional Thyssen-Bornemisza
  15. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

    Kostenlos im Browser starten
    Geschafft

Dein Madrid Rundgang von Sol bis Thyssen, Station für Station

  1. 1

    Puerta del Sol

    Puerta del Sol in Madrid, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du startest am Kilometer null Spaniens. Von der Puerta del Sol aus zählt das strahlenförmige Netz der spanischen Landstraßen seine Kilometer, und das passt zu einem Platz, der bis heute zu den belebtesten der Stadt gehört. Achte auf die berühmte Uhr: Zu ihren Glockenschlägen essen die Spanier in der Silvesternacht zwölf Trauben, eine pro Schlag, und seit dem 31. Dezember 1962 überträgt das Fernsehen diesen Moment live.

    Der Name ist älter als der Platz. Im 15. Jahrhundert stand hier eines der Tore in der Mauer, die Madrid umschloss. Das Tor war nach Osten ausgerichtet und mit einer aufgehenden Sonne geschmückt, daher „Tor der Sonne“.

    Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert war Sol die Nachrichtenbörse der Stadt. Kuriere aus dem Ausland und aus ganz Spanien kamen zur Post, und wer Neuigkeiten wollte, wartete hier. Die Gradas de San Felipe vor der Kirche San Felipe galten als einer der eifrigsten „mentideros de la Corte“. Das klingt nach Lügenbörse, kommt aber von „mentar“, über jemanden reden: Hier wurde getratscht, nicht unbedingt gelogen.

    Das Postgebäude baute der Franzose Jacques Marquet zwischen 1766 und 1768. Unter Franco saß darin das Innenministerium samt Staatssicherheit, heute regiert von hier die Präsidentin der Comunidad de Madrid. Der Platz blieb politisch: Nach den Anschlägen auf die Pendlerzüge 2004 und gegen den Irakkrieg wurde hier demonstriert, und ab dem 15. Mai 2011 campierten Tausende mitten auf dem Platz gegen die Sparpolitik.

    Zur Gran Vía sind es nur 400 Meter, gut 6 Minuten zu Fuß.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Gran Vía

    Gran Vía in Madrid, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Gran Vía ist Madrids Bühne des frühen 20. Jahrhunderts. Schau an den Fassaden hoch: Wiener Secession, Plateresk, Neomudéjar und Art déco stehen hier nebeneinander, ein ganzer Katalog der Neostile dieser Zeit. Man nennt die Straße auch den „spanischen Broadway“, wegen der vielen großen Kinos und Hotels. Seit den späten 2000er Jahren sind allerdings viele der Kinosäle Einkaufszentren gewichen.

    Die Idee stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Nach dem Vorbild von Haussmanns Umbau in Paris sollte eine neue Achse die Calle de Alcalá mit der Plaza de España verbinden. Dafür mussten ganze Häuserblöcke weichen, und das Projekt bekam den Spitznamen „Axthieb auf den Stadtplan“. Weil sich der Baubeginn Jahrzehnte hinzog, spotteten die Zeitungen und tauften das nie fertige Vorhaben ironisch „Große Straße“. Der Name blieb. 1904 kam die Genehmigung, 1910 der erste Spatenstich, 1929 war der letzte Abschnitt fertig.

    Gebaut wurde in drei Etappen, jede mit eigenem Namen: Calle del Conde de Peñalver, Calle de Pi y Margall und Calle Eduardo Dato, benannt nach dem Ministerpräsidenten, dessen Schicksal dir an der Puerta de Alcalá wieder begegnet.

    Seit 2018 ist in jeder Richtung eine Fahrspur zum Gehweg geworden, du hast also Platz zum Schauen. Die Plaza de España liegt am westlichen Ende der Gran Vía, 940 Meter und 12 Minuten entfernt.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Plaza de España

    Plaza de España in Madrid, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Plaza de España ist ein großer Platz zum Durchatmen, nach zweieinhalb Jahren Umbau seit dem 22. November 2021 wieder ganz für Fußgänger offen. Rund um das Denkmal in der Mitte liegen Grünflächen zum Ausruhen. Stell dich vor das rechteckige Wasserbecken: Don Quijote und Sancho Panza vorn, dahinter die Torre de Madrid und das Edificio España, das ist eines der bekanntesten Bilder der Hauptstadt.

    Das Denkmal gilt Miguel de Cervantes. Oben sitzt der Dichter, unter seinen Füßen reiten seine beiden Helden. Später kamen Dulcinea und Aldonza Lorenzo dazu, ebenfalls Figuren aus dem Roman. Ein schönes Detail: Die fünf Kontinente sind dargestellt, wie sie alle den Quijote lesen. Ursprünglich standen Ritter und Knappe etwa dort, wo heute die Mitte des Beckens ist; das Wasser kam erst später.

    Den Anlass gaben zwei Jubiläen: 1915 der dreihundertste Jahrestag des zweiten Quijote-Bandes, 1916 der dreihundertste Todestag von Cervantes. Entworfen haben es der Architekt und Bildhauer Rafael Martínez Zapatero mit Pedro Muguruza Otaño, die Figuren stammen von Lorenzo Coullaut Valera. Der Sockel ist aus Granit, die Skulptur aus rotem Stein aus Sepúlveda mit Ergänzungen in Bronze.

    Zum Tempel von Debod sind es 560 Meter, rund 8 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    Tempel von Debod

    Tempel von Debod in Madrid, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mitten in Madrid steht ein echter ägyptischer Tempel, über 2000 Jahre alt. Der Tempel von Debod, vor Ort Templo de Debod, wurde zwischen 1970 und 1972 im Parque de la Montaña Stein für Stein wieder aufgebaut. Er ist eines der wenigen Bauwerke des alten Ägypten, die außerhalb des Landes stehen, und in Spanien das einzige seiner Art.

    Ursprünglich stand er 15 Kilometer südlich von Assuan, nahe dem ersten Nilkatarakt und dem großen Isis-Heiligtum von Philae. Im frühen 2. Jahrhundert vor Christus ließ Adikhalamani, König von Meroë, eine kleine Kapelle für den Gott Amun bauen; er liegt in Pyramide Nummer 9 in Meroë im heutigen Sudan begraben. Die Ptolemäer erweiterten die Kapelle zu einem Tempel von 12 mal 15 Metern für Isis von Philae, die römischen Kaiser Augustus und Tiberius vollendeten ihn. Die Vorhalle mit vier Säulen stürzte 1868 ein und ist verloren.

    Nach Madrid kam er durch den Assuan-Staudamm. Dessen Stausee bedrohte zahlreiche Monumente, und 1960 rief die UNESCO weltweit zur Rettung auf. Spanien half mit, und Ägypten schenkte den Tempel 1968 als Dank.

    Hinein lohnt sich auch für Eilige: Der Eintritt ist frei, eine Viertelstunde reicht für die alten Räume. Danach folgt die längste Etappe bisher, 1350 Meter und 18 Minuten zum Königspalast Madrid.

    Name vor Ort
    Templo de Debod
    Öffnungszeiten
    Winter (bis 14. Juni / ab 16. Sept): Di–So + Feiertage 10:00–20:00 (letzter Einlass 19:30); Sommer (15. Juni–15. Sept): Di–So + Feiertage 10:00–19:00 (letzter Einlass 18:30); Mo geschlossen
    Preis
    0 EUR (frei)
  5. 5

    Königspalast Madrid

    Königspalast Madrid, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Königspalast Madrid, vor Ort Palacio Real de Madrid, ist offizielle Residenz der spanischen Königsfamilie und dient heute vor allem Staatszeremonien. Mit über 135.000 Quadratmetern und 3418 Räumen ist er der größte Palast Westeuropas. Schau dir die Hauptfassade zur Plaza de la Armería an: über einem rustizierten Sockel riesige Säulen und Pilaster, grauer Granit im Wechsel mit weißem Kalkstein, später Barock mit klassischer Strenge.

    An dieser Stelle stand schon im 9. Jahrhundert eine Festung aus muslimischer Zeit. Daraus wurde der Alcázar, Schatzkammer und Wohnsitz der Könige, bis er am 24. Dezember 1734 niederbrannte. Die Bourbonen bauten zwischen 1738 und 1755 einen neuen, größeren Palast nach Plänen von Filippo Juvarra, mitgewirkt haben unter anderem Ventura Rodríguez und Francesco Sabatini. In der Zweiten Republik hieß er schlicht Palacio Nacional.

    Ringsum liegen die Plaza de Oriente, die Sabatini-Gärten an der Nordseite und die Gärten des Campo del Moro im Westen. Wer nur außen herumgeht, bekommt schon viel zu sehen.

    Hinein lohnt sich, wenn dich Prunk und Kunst interessieren: Die Säle sind reich ausgestattet, mit edlen Materialien in jedem Raum. Plane etwa anderthalb Stunden ein. EU-Bürger, Menschen mit Wohnsitz oder Arbeitserlaubnis in der EU und Bürger Lateinamerikas kommen zu festen Gratiszeiten kostenlos hinein. Das geht nur an der Kasse, also früh da sein und den Ausweis mitnehmen.

    Zur Almudena-Kathedrale sind es 880 Meter, 12 Minuten.

    Name vor Ort
    Palacio Real de Madrid
    Öffnungszeiten
    Winter (Okt–März): Mo–Sa 10:00–18:00, So/Feiertage 10:00–16:00; Sommer (Apr–Sept): Mo–Sa 10:00–19:00, So/Feiertage 10:00–16:00; letzter Einlass 1 Std. vor Schließung
    Preis
    14 EUR
  6. 6

    Almudena-Kathedrale

    Almudena-Kathedrale in Madrid, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Almudena-Kathedrale wirkt alt, ist aber eine der jüngsten Kathedralen Europas: Baubeginn 1883, geweiht erst 1993 von Papst Johannes Paul II. Achte auf die grau-weiße Fassade, sie wurde bewusst dem Palast angepasst.

    Warum so spät? Als die Hauptstadt 1561 von Toledo nach Madrid zog, blieb der Sitz der Kirche in Toledo, und Madrid hatte keine Kathedrale. Pläne gab es schon im 16. Jahrhundert, doch das Weltreich kostete Geld, und der Bau wurde immer wieder verschoben. Francisco de Cubas plante zunächst nur eine Pfarrkirche. Erst als Papst Leo XIII. 1885 das Bistum Madrid-Alcalá schuf, wurde daraus eine neugotische Kathedrale. Vermutlich steht sie dort, wo eine mittelalterliche Moschee war, die 1083 nach der Rückeroberung durch Alfons VI. zerstört wurde.

    Der Bürgerkrieg unterbrach die Arbeiten, bis 1950 lag die Baustelle brach. Dann passte Fernando Chueca Goitia die Pläne an und gab dem Äußeren ein barockes Gewand passend zum Palast. Am 22. Mai 2004 heirateten hier der damalige Kronprinz Felipe und Letizia Ortiz.

    Ein kurzer Blick hinein lohnt sich: Der Eintritt ist frei, während der Gottesdienste aber nicht möglich. Innen ist die Neugotik überraschend modern, mit Kapellen und Figuren zeitgenössischer Künstler bis hin zu poppiger Farbigkeit. Das Museum der Kathedrale ist vormittags geöffnet und kostet extra.

    Zum Markt San Miguel sind es 500 Meter, 8 Minuten; unterwegs passierst du die Arabische Mauer Madrids und die Plaza de la Villa.

    Öffnungszeiten
    Kathedrale: Sept–Juni 10:00–20:30 täglich, Juli–Aug 10:00–21:00 täglich (kein Zutritt während Gottesdiensten); Museum: Mo–Sa 10:00–14:30
    Preis
    Kathedrale: 0 EUR (1 EUR Spende erbeten); Museum: 7 EUR Erwachsene, 5 EUR ermäßigt, 3 EUR Schüler
  7. 7

    Markt San Miguel

    Markt San Miguel in Madrid, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Unter Eisen und Glas riecht es nach Schinken, Oliven und frisch Gebackenem. Der Markt San Miguel ist kein klassischer Lebensmittelmarkt mehr, sondern eine Feinkost-Tapashalle mit über 30 Ständen, dazu Bier, Wein und Champagner. Der Eintritt ist frei, du zahlst nur, was du isst.

    Auf dem Platz stand im 13. Jahrhundert die Kirche San Miguel de los Octoes. Sie wurde 1809 abgerissen, danach entstand ein Fischmarkt unter freiem Himmel, der so verwahrlost war, dass die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts eingriff. Der Architekt Alfonso Dubé nahm sich die Pariser Markthallen Les Halles zum Vorbild, am 13. Mai 1916 wurde eröffnet. Die Halle besteht aus Schmiedeeisen und Glas, dazu Marmor und Granit aus zwei Steinbrüchen bei Madrid.

    2003 kauften private Investoren den Markt, renovierten das Eisengerüst und öffneten 2009 neu. Seit 2018 ist er bewusst als gehobene Adresse aufgestellt.

    Für dich heißt das: ideal für ein Mittagessen im Stehen aus mehreren kleinen Portionen, weniger für den schnellen günstigen Snack. Die Halle hat bis Mitternacht offen, freitags und samstags noch länger, also auch eine gute Adresse für den Abend. Zur Plaza Mayor de Madrid sind es nur 190 Meter, 3 Minuten.

    Öffnungszeiten
    So–Do 10:00–24:00; Fr, Sa und Vorabende von Feiertagen 10:00–01:00
    Preis
    0 EUR (Markthalle, kein Ticket)
  8. 8

    Plaza Mayor de Madrid

    Plaza Mayor de Madrid, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Tritt durch einen der Torbögen, und die Stadt verschwindet: Die Plaza Mayor de Madrid ist ein geschlossenes Rechteck von 129 mal 94 Metern, ringsum einheitliche Wohnhäuser mit 237 Balkonen. Zehn Zugänge führen hinein, neun davon durch Tore, jedes mit eigenem Namen, etwa Cuchilleros und Toledo im Süden oder Arco de Triunfo im Norden.

    Schon im 15. Jahrhundert war hier, damals noch als Plaza del Arrabal vor der Stadt, der wichtigste Markt Madrids. Unter Philipp II. sollte Juan de Herrera den Platz klassisch umgestalten, gebaut wurde aber erst ab 1617 unter Philipp III. nach Plänen von Juan Gómez de Mora; 1619 war er fertig.

    Die Namen des Platzes erzählen Spaniens Geschichte. Nach der Verfassung von 1812 hieß er wie alle großen Plätze Plaza de la Constitución, mit der Rückkehr des Königs 1814 Plaza Real, 1873 Plaza de la República. Je nach politischer Lage wechselte er mehrmals zurück zur Verfassung, zuletzt bis 1922. Seinen heutigen Namen bekam er erst am Ende des Bürgerkriegs.

    Nimm dir ein paar Minuten, geh einmal ganz herum und schau auf die Balkone. Dann folgt eine längere Etappe: 1480 Meter, 19 Minuten zum Centro Reina Sofía. Unterwegs kommst du am Markt Antón Martín vorbei.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    Centro Reina Sofía

    Centro Reina Sofía in Madrid, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Centro Reina Sofía ist Spaniens Nationalmuseum für die Kunst des 20. Jahrhunderts, eröffnet am 10. September 1992 und benannt nach Königin Sofía. Es bildet das südliche Ende des Goldenen Kunstdreiecks, zu dem auch Prado und Thyssen gehören.

    Der Grund, warum die meisten kommen, ist Picassos Guernica von 1937. Daneben zeigt das Museum Werke von Salvador Dalí, Joan Miró, Juan Gris, Antoni Tàpies, Eduardo Chillida, Julio González und vielen anderen, dazu wechselnde nationale und internationale Ausstellungen. 2025 kamen über 1,6 Millionen Besucher. Wer gern liest: Die frei zugängliche Kunstbibliothek hat über 100.000 Bücher.

    Lohnt sich hinein? Wenn du moderne Kunst magst, unbedingt. Willst du gezielt nur Guernica sehen, nutze die Gratiszeit. Das Gratisticket reservierst du online; zu Beginn ist es voll, und vor Schließung werden die Säle geräumt. Für die ganze Sammlung ist das zu knapp.

    Zum Prado-Museum sind es 770 Meter, 11 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo, Mi–Sa 10:00–21:00; Di geschlossen; So 10:00–14:30
    Preis
    12 EUR
  10. 10

    Prado-Museum

    Prado-Museum in Madrid, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Prado-Museum ist Spaniens wichtigstes Kunstmuseum und beherbergt die bedeutendste Sammlung spanischer Malerei. Grundlage ist die alte königliche Sammlung mit europäischer Kunst vom 12. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Kein Künstler ist so stark vertreten wie Francisco Goya, dazu kommen Velázquez, El Greco, Hieronymus Bosch, Rubens und Tizian. Velázquez selbst brachte mit seinem Kennerblick viele italienische Meister nach Spanien.

    Die Zahlen sind gewaltig: rund 7600 Gemälde, 8200 Zeichnungen, 4800 Drucke und 1000 Skulpturen, von denen nur ein kleiner Teil ausgestellt ist. Seit 2021 gehört der Paseo del Prado mit Retiro zum UNESCO-Welterbe.

    Das Gebäude entwarf Juan de Villanueva 1785 im Auftrag Karls III. eigentlich für ein Naturalienkabinett. Erst sein Enkel Ferdinand VII., angeregt von Königin María Isabel de Braganza, machte daraus ein königliches Museum für Gemälde und Skulpturen. Im November 1819 öffnete es zum ersten Mal für das Publikum.

    Wer wenig Zeit hat, nutzt die Gratiszeit. Es sind dieselben Meisterwerke, aber stell dich früh an und wähle vorher, was du sehen willst, sonst frisst die Schlange die Zeit. Für einen langen Kunsttag kauf lieber ein Ticket.

    Zum Retiro-Park sind es 950 Meter, 15 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 10:00–20:00; sonn- und feiertags 10:00–19:00; geschlossen am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember; am 6. Januar, 24. und 31. Dezember 10:00–14:00
    Preis
    15 EUR; ermäßigt 7,50 EUR; mit offiziellem Museumsführer 24 EUR; Audioguide +5 EUR; Eintritt frei für alle Mo-Sa 18:00-20:00 sowie sonn- und feiertags 17:00-19:00
  11. 11

    Retiro-Park

    Retiro-Park in Madrid, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Nach Palast und Museen tut der Retiro-Park gut. Auf 1,4 Quadratkilometern verteilen sich Gärten, Denkmäler, Galerien, Veranstaltungsorte und ein künstlicher See. Seit 2021 gehört der Park zusammen mit dem Paseo del Prado zum UNESCO-Welterbe.

    Bis 1868 gehörte der „Park des guten Rückzugs“ der Krone. Begonnen hat alles mit einem königlichen Rückzugsort am Kloster der Hieronymiten. Philipp II., der den Hof 1561 nach Madrid holte, ließ das Gelände erweitern und Alleen anlegen. In den 1620er Jahren schenkte der Graf-Herzog von Olivares dem König weiteres Land und plante eine Residenz, die alles Bisherige übertreffen sollte.

    In den 1630er Jahren entstanden die Palastbauten. Zwei davon stehen noch: das Casón del Buen Retiro, einst Ballsaal, und der Saal der Reiche. Die Gärten gestaltete Cosimo Lotti, der zuvor an den Boboli-Gärten in Florenz gearbeitet hatte. Wasser gab den Plan vor: der große Teich, der große Kanal, ein schmaler Kanal und der abgeschrägte Glockenblumenteich.

    Erst nach der Revolution von 1868 wurde der Park öffentlich. Er ist früh am Morgen und abends lange geöffnet, nimm dir mindestens eine halbe Stunde. Zur Puerta de Alcalá sind es 820 Meter, 11 Minuten; das Tor steht nur wenige Meter vom Haupteingang des Parks.

    Öffnungszeiten
    Frühling/Sommer (Apr–Sept): 06:00–00:00; Herbst/Winter (Okt–März): 06:00–22:00
    Preis
    0 EUR (frei)
  12. 12

    Puerta de Alcalá

    Puerta de Alcalá in Madrid, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Puerta de Alcalá steht auf der Plaza de la Independencia, ein klassizistisches Tor aus weißem Stein aus Colmenar und Granit aus Segovia. Die Calle de Alcalá teilt den Platz, führt aber nicht durch das Monument hindurch. Lies die Inschrift: REGE CAROLO III ANNO MDCCLXXVIII, unter König Karl III., im Jahr 1778.

    Madrid war Ende des 18. Jahrhunderts noch eine eher graue Stadt hinter alten Mauern. Um 1774 beauftragte Karl III. Francesco Sabatini, ein prächtiges Tor in der Mauer Philipps IV. zu bauen, durch das eine breitere Straße nach Alcalá de Henares führen sollte. Es ersetzte ein kleineres Tor in der Nähe. Die Bildhauerarbeiten stammen von Francisco Gutiérrez und Roberto Michel.

    Schau genau hin: Spuren von Kanonensplittern sind bis heute zu sehen. Am 8. März 1921 um 20:20 Uhr erschossen drei katalanische Anarchisten von einem Motorrad mit Beiwagen aus Ministerpräsident Eduardo Dato, als er hier auf dem Heimweg vom Parlament durchfuhr; er war tot, als er im Krankenhaus ankam.

    Die Calle de Alcalá war eine alte Viehtriebroute, und Schafherden zogen regelmäßig durch das Tor. Heute ist dieser Brauch Vergangenheit. Zur Plaza de Cibeles sind es 500 Meter, 7 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  13. 13

    Plaza de Cibeles

    Plaza de Cibeles in Madrid, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Plaza de Cibeles ist einer der symbolträchtigsten Orte Madrids. Hier kreuzt die Calle de Alcalá den Paseo de Recoletos und den Paseo del Prado, und hier stoßen die Bezirke Centro, Retiro und Salamanca aneinander. In der Mitte steht der Brunnen der Kybele, der phrygischen Göttin, gemeißelt 1782 nach einem Entwurf von Ventura Rodríguez, demselben Architekten, der am Königspalast mitarbeitete.

    Jede Ecke besetzt ein Prachtbau. Der älteste ist der Palacio de Buenavista von 1777, heute Hauptquartier des Heeres. Gegenüber steht der Palacio de Linares, heute Casa de América. Der Palacio de Cibeles ist seit 2007 Sitz des Rathauses, dazu kommt die Banco de España. Palacio de Cibeles und Brunnen gelten zusammen als Wahrzeichen der Stadt.

    Zuerst hieß der Ort Plaza de Madrid, 1900 benannte ihn die Stadt nach Castelar, bis sich der Name des Brunnens durchsetzte. Schon in der Renaissance verlief hier eine Baumachse, die die Stadt von Klöstern und Palästen trennte; Philipp II. ließ sie 1570 umgestalten, Karl III. im 18. Jahrhundert erneut.

    Zum Museo Nacional Thyssen-Bornemisza sind es 660 Meter, 9 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  14. 14

    Museo Nacional Thyssen-Bornemisza

    Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, kurz das Thyssen, ergänzt Prado und Reina Sofía genau dort, wo diese Lücken haben: italienische Frühmeister, holländische, deutsche und englische Malerei, dazu Impressionisten, Expressionisten und europäische wie amerikanische Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit über 1600 Gemälden war es einst nach der britischen Royal Collection die zweitgrößte Privatsammlung der Welt.

    Begonnen hat Baron Heinrich Thyssen-Bornemisza in den 1920er Jahren. Gegen den Trend kaufte er Bilder aus Amerika zurück, von Millionären, die Weltwirtschaftskrise und Erbschaftssteuer drückten. So kamen Ghirlandaios Bildnis der Giovanna Tornabuoni und Carpaccios Ritter in die Sammlung. Sein Sohn Hans Heinrich (1921 und 2002 als Lebensdaten) führte die Bestände der Familie zusammen und kaufte von gotischer Kunst bis Lucian Freud.

    Zunächst hing alles in der Villa Favorita in Lugano. Als die Stadt dort einen Erweiterungsbau ablehnte, suchte der Baron einen neuen Ort in Europa, und Madrid bekam den Zuschlag.

    Hinein lohnt sich besonders, wenn du einen Überblick durch die europäische Malerei willst. Zu festen Zeiten ist die Dauerausstellung kostenlos, Sonderausstellungen gehören nicht dazu. Hier endet der Rundgang; zurück zur Puerta del Sol führt dich auf Wunsch die GPS-Navigation.

    Öffnungszeiten
    Regulär 10:00–19:00
    Preis
    14 EUR (Sammlung + Sonderausstellungen)
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Madrid Route geladen
Puerta del SolGran VíaPlaza de EspañaTempel von Debod+10
Alle 14 Stopps sind schon auf der Karte.
Du drückst nur auf Start.
AI Tour Guide

Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Madrid entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 14 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

14Stopps 10,0km 2 Std. 19 Min.Gehzeit 13Sprachen
▶Tour kostenlos starten

Kostenlos starten · Läuft im Browser · Keine App, kein Download

Kürzere Varianten: königliches Madrid oder Kunst und Park

Nicht jeder hat einen ganzen Tag. Die Route teilt sich an der Plaza Mayor de Madrid fast von selbst in zwei Hälften, und wer nur draußen bleiben will, geht die ganze Strecke ohne Museen.

Königliches Madrid und Altstadt

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Für alle, die Geschichte und Plätze wollen und nachmittags frei sein möchten. Von der Puerta del Sol über Gran Vía, Tempel und Palast bis zur Plaza Mayor: 4,8 km, reine Gehzeit 1 Std. 7 Min. Eintritt kostet nur der Königspalast, Tempel, Kathedrale und Markthalle sind frei.

Kunst und Park

Stopps: 9, 10, 11, 12, 13, 14

Für Kunstfreunde und einen ruhigeren zweiten Tag. Vom Centro Reina Sofía über Prado-Museum und Retiro-Park bis zum Thyssen: 3,7 km, reine Gehzeit 53 Min. Eintritt verlangen die drei Museen, wer die Gratiszeiten klug legt, zahlt weniger.

Ganz Madrid ohne Eintritt

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14

Für knappe Budgets: die volle Strecke von 10,0 km mit 2 Std. 19 Min. Gehzeit, Palast und Museen nur von außen. Hinein gehst du in den Tempel von Debod, die Almudena-Kathedrale, den Markt San Miguel und den Retiro-Park, alles ohne Ticket.

Wie lange dauert der Madrid Rundgang mit Palast und Museen?

Die reine Gehzeit liegt bei 2 Std. 19 Min. Wer um 9:30 an der Puerta del Sol startet, an Sol, Gran Vía und Plaza de España je zehn Minuten innehält, sich im Tempel von Debod und in der Almudena-Kathedrale je 20 Minuten und im Königspalast anderthalb Stunden nimmt, steht gegen 13:15 im Markt San Miguel. Mit Mittagspause, einer halben Stunde im Retiro und zwei Stunden in einem Museum kommst du auf knapp neun Stunden; wählst du das Thyssen am Ende, bist du gegen 16:15 dort und hast vor der Schließung genug Zeit.

Alle drei Kunstmuseen an einem Tag sind zu viel. Teile die Route lieber: Das königliche Madrid mit Palastbesuch füllt einen Vormittag von rund vier Stunden, Kunst und Park mit zwei Museen einen weiteren Tag. Ohne jeden Eintritt schaffst du die ganze Strecke in rund fünf Stunden.

Bevor du an der Puerta del Sol losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start an der Puerta del Sol, einsteigen kannst du aber an jeder Station. Die Route endet am Museo Nacional Thyssen-Bornemisza; die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch zurück zum Start.
  • Der passende Tag: Wähle einen Tag, an dem Tempel von Debod, Königspalast und Centro Reina Sofía ganztägig geöffnet haben. Am Tempel startest du am besten erst, wenn er geöffnet hat.
  • Kosten: Plätze, Straßen, Park, Tempel, Kathedrale und Markthalle sind frei, in der Kathedrale wird um eine kleine Spende gebeten. Eintritt kosten Königspalast, Centro Reina Sofía, Prado-Museum (mit Ermäßigung) und Thyssen.
  • Wasser: Nimm eine wiederbefüllbare Flasche mit und nutze Brunnen, die als Trinkwasser ausgewiesen sind. Im Restaurant bestellst du ausdrücklich „agua del grifo“, sonst kommt oft eine bezahlte Flasche.

Essen und Pausen zwischen Palast und Plaza Mayor

Gegessen wird in Madrid spät, das Mittagessen läuft werktags meist zwischen etwa 13:30 und 16 Uhr. Rund um Palast und Plaza Mayor findest du ehrliche Klassiker, wenn du ein paar Schritte vom Hauptplatz weggehst.

Bocadillo de calamares bei La CampanaDas Brötchen mit frittierten Tintenfischringen ist der Madrider Imbissklassiker. Hier ist es günstig, traditionell und ohne Schnörkel; rechne mit einer Schlange und halte Bargeld bereit. (Calle Botoneras 6, an der Plaza Mayor)
Menú del día bei El Anciano Rey de los VinosEin vollständiger Mittagstisch mit zwei Gängen, Dessert und Getränk zu einem fairen Preis. Lies vorher die Tageskarte mit dem Endpreis. (Calle Bailén, gegenüber dem Königspalast)
Café con leche in einer SeitenstraßenbarAuf der Terrasse am Hauptplatz zahlst du für den Milchkaffee deutlich mehr als in einer Nachbarschaftsbar. Derselbe Kaffee, nur ohne Platzaufschlag; ein Blick auf die Preistafel lohnt. (von der Plaza Mayor Richtung Calle Toledo und La Latina)

Touristenfallen in Madrid rund um Sol und Plaza Mayor

  • Touristenmenü an der Puerta del Sol und unter den Arkaden der Plaza Mayor: Menüs mit Anwerbern sind hier oft teuer, in den Seitenstraßen Richtung La Latina bekommst du einen vollwertigen Mittagstisch günstiger, oft mit besserer Hausmannskost. Bestell nicht bei jemandem, der dich auf der Straße anspricht.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Madrid
AI Tour Guide

Dein Guide für Madrid ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Madrid, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

14Stopps 10,0km 2 Std. 19 Min.Gehzeit 13Sprachen
▶Tour kostenlos starten

Kostenlos starten · Läuft im Browser · Keine App, kein Download

Was der AI Tour Guide zwischen Palast und Prado anders macht

Auf 10,0 km sammelt sich viel Geschichte, und nicht jede Frage beantwortet ein Text. Der AI Tour Guide führt dich im Gespräch durch Madrid, erzählt an jedem Ort und merkt sich, ob dich eher Könige, Kunst oder Alltag interessieren. Frag ihn, welche Bilder im Prado du in knapp zwei Stunden nicht verpassen solltest oder wie Picasso zu Guernica kam, und unterbrich ihn, wann immer du willst. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach nimmst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder zahlst 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
Tour kostenlos starten

Häufige Fragen zum Rundgang durch Madrid

Lohnt sich der Paseo-del-Arte-Pass für Prado, Reina Sofía und Thyssen?

Nur wenn du alle drei zu bezahlten Zeiten besuchst, dann ist der Pass günstiger als drei Einzeltickets. Nutzt du die Gratiszeit im Thyssen und zahlst nur die anderen beiden, kommst du mit Einzeltickets günstiger weg.

Sind Sonderausstellungen in den Gratiszeiten der Museen enthalten?

Darauf solltest du dich nicht verlassen. Die Gratiszeiten gelten verlässlich für die Sammlungen; für Sonderausstellungen frag an der Kasse.

Wie komme ich vom Thyssen zurück zur Puerta del Sol?

Die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch vom Museo Nacional Thyssen-Bornemisza zurück zum Startpunkt.

Eignet sich Madrid als Basis für Tagesausflüge?

Ja. Toledo liegt 68 km entfernt, Segovia 69 km und Ávila 88 km; für alle drei gibt es eigene Rundgänge.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 4 der 14 Stopps: Königspalast Madrid, Centro Reina Sofía, Prado-Museum und Museo Nacional Thyssen-Bornemisza verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
▶ Tour kostenlos starten Läuft im Browser, ohne App, ohne Download