Denver auf eigene Faust: Goldrausch, Kunst, Kapitol

Vom Bahnhof an den Fluss, an dem die Goldsuche begann, vorbei am blauen Bären bis unter die Goldkuppel des Kapitols: 8,8 km Denver zu Fuß.

12 Stationen 8,8 km ~2 Std. 9 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Denver
Stopp 1 von 12
480 m·6 min
Union Station
Halte dich westlich Richtung Museum of Contemporary Art Denver.
Hi und willkommen in Denver. Ich bin Alex, und Denver gewann einen ungewöhnlichen Wettbewerb um das Lebenswerk eines eigenwilligen Malers.
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Die Route im Überblick: zwölf Stationen in Denver

Zwölf Stationen auf einem Rundweg von 8,8 km: von der Union Station über Museum of Contemporary Art Denver, Confluence Park, Larimer Square, I See What You Mean und 16th Street Mall zu Denver Art Museum, Clyfford Still Museum, History Colorado Center, Molly Brown House, Colorado State Capitol und American Museum of Western Art und zurück. Reine Gehzeit 2 Std. 9 Min., ohne Museumsbesuche gut vier Stunden.

Straßen, Plätze, Park, Bahnhofshalle und Kapitol sind frei, die sechs Museen kosten Eintritt. Route und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos, der AI Tour Guide ist optional.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 12 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum Denver Stadtrundgang: von LoDo bis Capitol Hill

12 Stopps 8,8 km 2 Std. 9 Min. Gehzeit
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Die 12 Stationen auf dieser Route

  1. Union Station in Denver, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Union Station
  2. Museum of Contemporary Art Denver, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Museum of Contemporary Art Denver
  3. Confluence Park in Denver, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Confluence Park
  4. Larimer Square in Denver, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Larimer Square
  5. 5I See What You Mean
  6. 16th Street Mall in Denver, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    616th Street Mall
  7. Denver Art Museum, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Denver Art Museum
  8. Clyfford Still Museum in Denver, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Clyfford Still Museum
  9. History Colorado Center in Denver, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9History Colorado Center
  10. Molly Brown House in Denver, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Molly Brown House
  11. Colorado State Capitol in Denver, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Colorado State Capitol
  12. 12American Museum of Western Art
  13. Das ist die ganze Runde.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station durch Denver: Bahnhof, Fluss, Museen, Goldkuppel

  1. 1

    Union Station

    Union Station in Denver, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Union Station ist Start und Ziel deiner Runde und weit mehr als ein Bahnhof: Zum Komplex gehören das historische Empfangsgebäude, eine moderne, offene Bahnsteighalle, ein unterirdischer Busbahnhof mit 22 Haltepositionen und die Stadtbahn. Die Große Halle ist frei zugänglich und kostet nichts. Geh hinein, auch wenn du keinen Zug nimmst.

    Dass es überhaupt einen gemeinsamen Bahnhof gibt, verdankt Denver einem Ärgernis: 1875 hatte die Stadt vier verschiedene Bahnhöfe, und wer umsteigen wollte, musste quer durch die Stadt. Die Union Pacific schlug deshalb eine zentrale Union Station vor, und im Februar 1880 einigten sich die vier Bahngesellschaften auf diesen Platz. Der Bau nach Plänen von A. Taylor aus Kansas City öffnete 1881.

    1894 brach in der Damentoilette ein Feuer aus und zerstörte den Mittelteil. Das Büro Van Brunt & Howe entwarf einen größeren Ersatz im neuromanischen Stil; beide Bauten trugen einen hohen Uhrturm mit vier Zifferblättern. Den heutigen, vergrößerten Mittelteil stellte man 1914 fertig. Schon 1906 hatte die Stadt vor dem Bahnhof einen Bogen als symbolische Schwelle eingeweiht: 70 Tonnen Stahl, über 2.000 Glühbirnen und auf beiden Seiten das Wort „Welcome“.

    Ab 2012 wurde der Bahnhof zum Mittelpunkt eines neuen Quartiers auf den alten Gleisanlagen umgebaut. Seit 2014 beherbergt das historische Gebäude das Crawford Hotel mit 112 Zimmern, dazu Restaurants und Läden. Von hier sind es 480 m, rund 7 Minuten, zum Museum of Contemporary Art Denver.

    Öffnungszeiten
    Täglich 05:30–24:00 (Große Halle); rund um die Uhr für Transitpassagiere & Crawford-Hotel-Gäste
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Museum of Contemporary Art Denver

    Museum of Contemporary Art Denver, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museum of Contemporary Art Denver, kurz MCA Denver, war bei seiner Gründung 1996 das erste eigene Haus für zeitgenössische Kunst in der Stadt. Angestoßen hat es die Mäzenin Sue Cannon mit einer Gruppe Freiwilliger, darunter der Bildhauer Lawrence Argent, dessen blauem Bären du später auf der Runde begegnest. Die ersten sieben Jahre zeigte das Museum seine Ausstellungen in einem umgebauten Fischmarkt am Sakura Square.

    2003 schenkten der Bauträger Mark Falcone und die Designerin Ellen Bruss, beide im Vorstand, dem Museum ein Grundstück. 47 Architekten bewarben sich, sechs kamen in die Endrunde und mussten ihre Ideen öffentlich in einem Vortrag vorstellen. Den Zuschlag bekam David Adjaye; der Bau, im Oktober 2007 eröffnet, war sein erster Museumsauftrag.

    Achte auf die Idee hinter dem Gebäude: Die Grenze zwischen Straße und Galerie soll verschwimmen. Große Fenster geben den Blick auf die Stadt frei, versteckte Oberlichter holen Tageslicht in die fünf Galerien, und auf dem Dach gibt es ein Café.

    Eine feste Sammlung hat das MCA nicht, du siehst also immer wechselnde Ausstellungen. Der Eintritt lohnt sich, wenn dich aktuelle Kunst interessiert und du Adjayes Räume von innen erleben willst. Weiter geht es 640 m, etwa 9 Minuten, hinunter zum Confluence Park.

    Öffnungszeiten
    Mi–Fr 12:00–19:00, Sa–So 10:00–17:00, Mo–Di geschlossen
    Preis
    18 USD Erwachsener ohne Wohnsitz / 15 USD mit Wohnsitz (kostenlos bis 18 Jahre)
  3. 3

    Confluence Park

    Confluence Park in Denver, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Im Confluence Park fließt der Cherry Creek in den South Platte River. Betonwege voller Spaziergänger, Läufer und Radfahrer führen am Wasser entlang, dazwischen liegen Rasenflächen, Aussichtspunkte über dem Fluss und Bänke. Zwei Fußgängerbrücken spannen sich über South Platte und Cherry Creek. Am Ostufer des South Platte wurde eine Kajakstrecke angelegt, direkt gegenüber dem großen Colorado-Laden von REI. Der Park ist frei zugänglich.

    Hier stehst du am Anfang der Stadt. Im Mai 1858 begann an diesem Zusammenfluss die Gruppe um William Greeneberry Russell ihre Suche nach Gold. Ausgerechnet hier fanden sie nichts, doch etwa vier Meilen weiter südlich, an der Mündung des Little Dry Creek, stießen sie auf ergiebige Stellen. Dieser Fund löste unmittelbar den Goldrausch in Colorado aus, und aus dem Lager der Goldsucher wurde Denver.

    Der Park ist gewachsen: Auf einem Teil der Fläche stand früher ein Umspannwerk von Xcel Energy, das verlegt wurde, um Platz zu schaffen. Außerdem startet hier die Platte Valley Trolley, die vom Memorial-Day-Wochenende bis zum Labor-Day-Wochenende und bei Heimspielen der Denver Broncos am Westufer des Flusses entlangfährt.

    Nimm dir ein paar Minuten auf einer der Brücken, bevor es zurück in die Stadt geht. Bis zum Larimer Square sind es 1290 m, rund 18 Minuten, die längste Etappe der ersten Hälfte. Passend dazu: Die Straße, zu der du gehst, wurde im selben Jahr 1858 angelegt.

    Öffnungszeiten
    Täglich 05:00–23:00
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    Larimer Square

    Larimer Square in Denver, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Larimer Square ist Denvers ältestes erhaltenes Geschäftsviertel und wurde 1971 der erste offizielle Denkmalbezirk der Stadt. William E. Larimer legte die Straße 1858 an, und im Goldrausch am Pikes Peak wurde sie zur wichtigsten Geschäftsstraße Denvers: Hotels, Saloons, Läden und Kanzleien reihten sich hier aneinander.

    Die meisten Häuser, die du heute siehst, entstanden im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, als Denver zum Handelszentrum der Region wuchs. Schau an den Fassaden nach oben: Das ist viktorianische Geschäftsarchitektur, wie sie typisch für die Boomstädte des Westens war.

    Der Glanz hielt nicht. Anfang des 20. Jahrhunderts zog das Geschäftsleben in andere Teile der Innenstadt, die Krise von 1893 und später der Wegzug in die Vororte taten ihr Übriges. Um die Jahrhundertmitte galt die Larimer Street als heruntergekommen, und in den 1950er und 1960er Jahren gab es mehrere Pläne, den ganzen Block abzureißen.

    Gerettet hat ihn vor allem die Denkmalschützerin Dana Hudkins Crawford. Sie kaufte in den 1960er Jahren ein Haus nach dem anderen und setzte auf neue Nutzung statt Abriss, zu einer Zeit, als Denkmalschutz in Denver kaum ein Thema war. 1965 begann die Sanierung, 1971 kam der gesetzliche Schutz. Heute findest du hier Restaurants, Läden, Büros und Unterhaltung, frei zugänglich und rund um die Uhr. Zum blauen Bären sind es 680 m, etwa 10 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    I See What You Mean

    Plötzlich steht er vor dir: ein rund zwölf Meter hoher blauer Bär, aufgerichtet auf den Hinterbeinen, die Nase an der Glasfront des Colorado Convention Center. Die Skulptur heißt I See What You Mean und stammt von Lawrence Argent, demselben Künstler, der beim Museum of Contemporary Art Denver zu den Gründern gehörte. Sie wurde 2005 für das Kunst-im-öffentlichen-Raum-Programm der Stadt aufgestellt, kostete 424.400 USD und war vom ersten Tag an beliebt, beim Publikum genauso wie in der Kunstszene.

    Warum ein Bär? Argent wollte ein Tier der Rocky Mountains zeigen, und der Schwarzbär ist die einzige Bärenart, die heute dort lebt; für viele ist er das Symbol der Region. Den Anstoß gab ein Zeitungsfoto, auf dem ein Bär durch das Fenster eines Hauses schaut. Genau diese Neugier siehst du hier: Der Bär späht in die Eingangshalle des Kongresszentrums, als wolle er wissen, was drinnen los ist.

    Das Blau war nie geplant. Ursprünglich sollte die mit Polymerbeton verkleidete Figur Naturfarben der Gegend tragen, etwa Sandstein. Dann wurde ein Entwurf versehentlich blau ausgedruckt, und Argent fand ihn so viel eindrucksvoller, dass er dabei blieb.

    Geh einmal um ihn herum und schau dir an, wie er sich an die Scheibe lehnt; der Besuch ist frei und jederzeit möglich. Zur 16th Street Mall sind es nur 470 m, rund 7 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    16th Street Mall

    16th Street Mall in Denver, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die 16th Street Mall, offiziell heute einfach 16th Street, ist eine 2,0 km lange Fußgänger- und Shuttlestraße mitten in der Innenstadt, eröffnet 1982. Zu Fuß gehört sie dir von der Wynkoop Street bis zur Civic Center Station am Broadway, dazwischen hält das kostenlose FreeRide-Shuttle an jeder Kreuzung und fährt bis zur Union Station. Hunderte Läden und Restaurants säumen die Straße, darunter das Einkaufszentrum Denver Pavilions.

    In den 1960er Jahren war die 16th Street eine Meile voller Kinos, Kaufhäuser und Banken. In den 1970ern ersticken 16th und 17th Street dann im Busverkehr: über 600 Fahrten am Tag, Abgase, Stau, kein Platz für Fußgänger. Geschäftsleute und der Verkehrsverbund RTD schlugen deshalb zwei Umsteigestationen an Market Street und Broadway vor, verbunden durch eine Fußgängerzone mit Gratis-Shuttle. Bezahlt wurde der Bau mit 75 Millionen USD aus Bundesmitteln.

    Das eigentliche Erlebnis liegt unter deinen Füßen. Den ursprünglichen Abschnitt entwarf I. M. Pei mit seinem Büro, gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten von OLIN. Die Granitplatten, 48 Zentimeter im Quadrat, in Anthrazit, Hellgrau und „Colorado-Rot“, bilden ein Rautenmuster, das an Navajo-Decken und an die Haut der Diamant-Klapperschlange erinnert. Die Straße gilt als Wahrzeichen des Designs aus dem späten 20. Jahrhundert.

    Folge der 16th Street ein Stück und biege dann ab ins Civic Center: Bis zum Denver Art Museum sind es 750 m, etwa 12 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Denver Art Museum

    Denver Art Museum, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mit mehr als 70.000 Werken aus allen Epochen und Weltgegenden gehört das Denver Art Museum zu den größten Kunstmuseen zwischen der Westküste und Chicago. Bekannt ist es vor allem für seine Kunst der amerikanischen Ureinwohner und für das Petrie Institute of Western American Art, das die Sammlung zur Kunst des amerikanischen Westens betreut.

    Schau dir zuerst die Gebäude an. Das Martin Building, früher Nordbau genannt, entwarf der italienische Architekt Gio Ponti 1971. Ab 2018 investierte das Museum 150 Millionen USD, um den Campus zu verbinden und Pontis Bau zu erneuern, mit neuen Ausstellungsflächen, zwei gastronomischen Angeboten und einem neuen Empfangszentrum. Daneben steht das Frederic C. Hamilton Building von Daniel Libeskind.

    Die Anfänge waren bescheiden: 1893 gründete sich der Denver Artists Club, der sich 1917 in Denver Art Association umbenannte und zwei Jahre später erste Galerien im City and County Building eröffnete. Ab 1922 stellte man in einem gestifteten Wohnhaus aus, 1923 kam der heutige Name. Als die Kress Foundation drei Sammlungen im Wert von über 2 Millionen USD anbot, unter der Bedingung eines Neubaus, lehnten die Wähler 1952 die Finanzierung ab. Das Museum sammelte trotzdem weiter und eröffnete 1954 den Südflügel, heute Bach Wing, und bekam die Sammlungen.

    Wenn du auf dieser Runde nur ein Museum besuchst, nimm dieses und plane etwa zwei Stunden ein. Das Clyfford Still Museum liegt gleich nebenan: 400 m, rund 5 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo 10:00–17:00, Di 10:00–20:00, Mi geschlossen, Do–So 10:00–17:00
    Preis
    27 USD Wochentage / 30 USD Wochenenden & Feiertage, Erwachsene ohne Wohnsitz (22 / 25 USD mit Wohnsitz CO; kostenlos bis 18 Jahre)
  8. 8

    Clyfford Still Museum

    Clyfford Still Museum in Denver, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Ein ganzes Museum für einen einzigen Maler: Das Clyfford Still Museum besitzt 3.125 Werke des abstrakten Expressionisten Clyfford Still, das sind 93 Prozent seines Lebenswerks, dazu sein komplettes Archiv. Der Bau des Büros Allied Works unter Brad Cloepfil öffnete am 18. November 2011 und hat neun Galerien, ein Atelier, zwei Terrassen und eine Besonderheit, auf die du achten solltest: Du kannst in das Gemäldedepot und in die Restaurierungswerkstatt hineinsehen.

    Hinter dem Museum steht ein eigenwilliges Testament. Als Still 1980 starb, verfügte er, dass seine gesamte Sammlung an eine amerikanische Stadt gehen sollte, die ein Museum ausschließlich für seine Kunst baut und betreibt. Rund 20 Städte bewarben sich. Im August 2004 entschied sich seine Witwe Patricia für Denver, nachdem der damalige Bürgermeister John Hickenlooper sie zu Hause besucht und den Bedingungen zugestimmt hatte.

    Zum Nachlass gehörten etwa 825 Gemälde auf Leinwand und rund 2.300 Arbeiten auf Papier, in Pastell, Kreide, Kohle, Gouache, Tempera, Grafit und Tusche, dazu Druckgrafik. So siehst du hier, wie sich ein Künstler über Jahrzehnte entwickelt, statt ein einzelnes Bild zwischen vielen anderen.

    Das lohnt sich vor allem, wenn dich abstrakte Malerei reizt oder du einmal einen Künstler wirklich in der Tiefe kennenlernen willst; eine Stunde reicht dafür gut. Zum History Colorado Center gehst du 530 m, etwa 8 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–17:00, Mo geschlossen
    Preis
    18 USD Erwachsener ohne Wohnsitz / 15 USD mit Wohnsitz (kostenlos bis 17 Jahre)
  9. 9

    History Colorado Center

    History Colorado Center in Denver, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das History Colorado Center erzählt die Geschichte des Bundesstaats. Der 111 Millionen USD teure Bau am Broadway 1200 öffnete am 28. April 2012, einen Block südlich des Vorgängers, des Colorado History Museum, das 2010 schloss. Der Besuch kostet Eintritt.

    Sechs Dauerausstellungen gibt es: Living West, Colorado Stories, Denver A-Z, Destination Colorado, Time Machine und Denver Diorama. Überall kannst du etwas anfassen und ausprobieren, Kinder kommen genauso auf ihre Kosten wie Erwachsene.

    Das Herzstück ist Living West, rund 650 Quadratmeter über das Zusammenleben der Menschen mit ihrer Umwelt, mit dem Wasser als rotem Faden. Der Bereich Mesa Verde zeigt mit Dioramen, Töpferwaren und Werkzeugen den Alltag der Ancestral Puebloans im Westen Colorados. In der Dust-Bowl-Abteilung erlebst du den Sturm des Black Sunday aus den 1930er Jahren und siehst, was er den Siedlern in den Ebenen abverlangte. Der Bergteil zeigt Tiere der Rockies, wie Straßen und Flüsse das Leben im ganzen Staat prägen, und an Bäumen, die der Bergkiefernkäfer befallen hat, warum Colorado seine Ressourcen schützen muss.

    Geh hinein, wenn du mit Kindern unterwegs bist oder die Geschichten vom Goldrausch und von der Larimer Street in einen größeren Zusammenhang stellen willst. Weiter zum Molly Brown House sind es 630 m, rund 10 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–17:00
    Preis
    20 USD Erwachsener (kostenlos für Kinder bis 18 & Mitglieder)
  10. 10

    Molly Brown House

    Molly Brown House in Denver, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Im Molly Brown House lebte Margaret Brown, Philanthropin, Aktivistin und Größe der Gesellschaft. Sie überlebte den Untergang der Titanic, wurde für ihren Einsatz für die anderen Überlebenden als „Heldin der Titanic“ gefeiert und später als „The Unsinkable Molly Brown“ bekannt. Das Museum zeigt ihr Leben, das viktorianische Denver und die Geschichte der Rettung des Hauses.

    Das Haus selbst, auch House of Lions genannt, entwarf William A. Lang 1889 für Isaac und Mary Large und mischte dabei mehrere Moden der Zeit, darunter Queen Anne und den neuromanischen Stil nach Richardson. Als 1893 das Gesetz zum Silberankauf fiel, mussten die Larges verkaufen. James Joseph Brown, Margarets Mann, erwarb es 1894 für 30.000 USD; 1898 ging es auf Margaret über. Die Familie reiste viel und vermietete oft, 1902 wohnte sogar der Gouverneur von Colorado hier, weil seine Residenz umgebaut wurde.

    Nach Margarets Tod 1932 wurde das Haus für 6.000 USD verkauft und verfiel, als Männerwohnheim, Sozialeinrichtung und Mietshaus. Um 1970 drohte der Abriss. Engagierte Bürger gründeten daraufhin Historic Denver, Inc., sammelten Geld und stellten das Haus anhand von Farbschichtanalysen und Fotos aus dem Jahr 1910 wieder her. Seit 1971 ist es Museum.

    Für Titanic-Interessierte und alle, die ein viktorianisches Wohnhaus von innen sehen wollen, lohnt sich der Besuch, auch auf eigene Faust. Danach sind es nur 440 m, etwa 6 Minuten, bis zum Colorado State Capitol.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–17:00 (Do bis 19:00), Mo geschlossen
    Preis
    17,63 USD Erwachsener ohne Wohnsitz / 15,43 USD Erwachsener mit Wohnsitz CO, Selbstführung (19,84–22,05 USD Führung)
  11. 11

    Colorado State Capitol

    Colorado State Capitol in Denver, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schon von Weitem leuchtet die Kuppel: Sie ist mit echtem Blattgold belegt, seit 1908, zur Erinnerung an den Goldrausch. Damit schließt sich der Kreis zum Confluence Park, wo die Goldsuche begann. Das Kapitol ist Sitz des Parlaments von Colorado und der Büros von Gouverneur, Vizegouverneur und Schatzmeister, und es erinnert nicht zufällig an das Kapitol in Washington.

    Entworfen hat es Elijah E. Myers; gebaut wurde es in den 1890er Jahren aus weißem Colorado-Granit aus dem Aberdeen-Steinbruch bei Gunnison. Im November 1894 wurde es in Betrieb genommen, am 2. Januar 1895 tagte das Parlament zum ersten Mal hier. Mit dem Kapitol beginnt das Viertel Capitol Hill, und es liegt ein wenig höher als der Rest der Innenstadt.

    Drinnen ist die Eingangshalle bis hinauf in die Kuppel offen, 55 Meter hoch, etwa so viel wie ein 18-stöckiges Haus. Draußen am Westeingang wird die offizielle Höhe Denvers gemessen; dort ist „One Mile Above Sea Level“ eingraviert. Als Studierende der Colorado State University 1969 nachmaßen, kam eine zweite Markierung dazu, und eine genauere Messung von 2003 ergab einen dritten Punkt. Such alle drei.

    Der Eintritt ist frei. Ist das Haus geschlossen, bleibt dir der Blick von außen. Zum American Museum of Western Art gehst du 990 m, rund 15 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo–Fr 07:30–17:00, Sa–So geschlossen
    Preis
    Kostenlos
  12. 12

    American Museum of Western Art

    Das American Museum of Western Art ist die feste Heimat der Anschutz Collection, einer einst privaten Sammlung, die 2010 als gemeinnütziges Museum öffentlich wurde. Sie zeigt die Malerei des amerikanischen Westens vom frühen 19. Jahrhundert bis heute.

    Die Bandbreite ist groß: frühe Expeditionsmalerei, Landschaften der Hudson River School und der Rocky Mountain School, erzählende Malerei des 19. Jahrhunderts, früher amerikanischer Modernismus, Kubismus, Regionalismus, Kunst aus dem New Deal und abstrakter Expressionismus. Gut vertreten sind unter anderem George Catlin, Albert Bierstadt, Frederic Remington, Georgia O'Keeffe, Marsden Hartley und Thomas Hart Benton.

    Zusammengetragen hat die Sammlung die Familie Anschutz über 50 Jahre, allen voran der Unternehmer Philip Anschutz, der mit Öl, Immobilien und Telekommunikation reich wurde. Statt Rennwagen oder Rennpferden wählte er die Kunst als Leidenschaft und zeigte seine Bilder auf Reisen in zehn Ländern, darunter die damalige Sowjetunion. Heute leitet seine Tochter Sarah Hunt das Museum.

    Ob auf eigene Faust oder mit Führung, hier zahlst du den günstigsten Eintritt der Runde, ideal, wenn du nach dem Denver Art Museum noch Lust auf Westernkunst hast. Das Museum hat nur an wenigen Tagen geöffnet, plane den Besuch also vorher ein. Zurück zur Union Station sind es 1520 m, etwa 22 Minuten, und dort, wo du losgegangen bist, endet dein Rundgang.

    Öffnungszeiten
    Montag, Mittwoch und Freitag: 10:00–16:30; letzter Einlass 16:00.
    Preis
    5 USD Selbstführung (10 USD Führung / 7 USD Senioren, Studierende, Veteranen)
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Denver Route geladen
Union StationMuseum of Contemporary Art DenverConfluence ParkLarimer Square+8
Alle 12 Stopps sind schon auf der Karte.
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Denver entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 12 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

12Stopps 8,8km 2 Std. 9 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten: LoDo am Fluss oder das Museumsviertel

Die Runde zerfällt fast von selbst in zwei Hälften: die alte Bahnhofs- und Goldgräberstadt am Fluss und das Viertel der Museen rund um das Kapitol. Jede Hälfte füllt bequem einen halben Tag.

LoDo, Fluss und Larimer Square

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6

Für den Ankunftstag oder alle, die Denver erst einmal draußen kennenlernen wollen. 51 Min. reine Gehzeit von der Union Station bis zur 16th Street Mall; Eintritt kostet nur das Museum of Contemporary Art Denver, alles andere ist frei. Zurück zur Union Station bringt dich das FreeRide-Shuttle, das auf der 16th Street an jeder Kreuzung hält.

Museumsviertel und Capitol Hill

Stopps: 7, 8, 9, 10, 11, 12

Für Kunst- und Geschichtsfans mit einem ganzen Tag: 44 Min. reine Gehzeit vom Denver Art Museum bis zum American Museum of Western Art. Eintritt kosten Denver Art Museum, Clyfford Still Museum, History Colorado Center, Molly Brown House und das American Museum of Western Art, das Kapitol ist frei. Wähl zwei Museen aus, mehr schafft kaum jemand mit Genuss. Am Wochenende oder dienstags und donnerstags endest du am Kapitol, nach 29 Min. Gehzeit.

Wie lange dauert dieser Denver Rundgang mit Museen?

Die Reihenfolge erzählt Denver chronologisch: Vom Bahnhof gehst du an den Fluss, an dem 1858 alles begann, dann in die älteste Geschäftsstraße und über die 16th Street ins Civic Center. Dort liegen Denver Art Museum, Clyfford Still Museum und History Colorado Center nur fünf bis acht Gehminuten auseinander. Danach folgen Molly Brown House und Kapitol, zum Schluss das American Museum of Western Art und der Rückweg. Die reine Gehzeit beträgt 2 Std. 9 Min.

Mit kurzen Halten an den freien Orten und einem Blick in die Kapitolshalle bist du gut vier Stunden unterwegs. Jedes Museum kommt obendrauf: Für das Denver Art Museum plane rund zwei Stunden, für das Clyfford Still Museum etwa eine, für das History Colorado Center anderthalb, für das Molly Brown House eine Dreiviertelstunde. Mit einem großen Museum wird daraus ein Tag von rund sechs Stunden. Die LoDo-Hälfte schaffst du mit Pausen in anderthalb Stunden, die Museumshälfte richtet sich ganz nach deiner Auswahl.

Bevor du an der Union Station losgehst

  • Start und Ziel: Empfohlen ist die Union Station, der Rundweg endet auch wieder dort. Du kannst aber an jedem Stopp einsteigen und der Reihenfolge von dort aus folgen.
  • Bester Tag: Nicht alle Museen haben an jedem Tag geöffnet, und das American Museum of Western Art öffnet nur an wenigen Tagen. Plane deshalb vorher, welche Häuser du an deinem Tag besuchen willst.
  • Tageszeit: Wer Museen einplant, startet am Vormittag, damit genug Zeit für die Innenbesuche bleibt. Kommst du am MCA vorbei, bevor es geöffnet hat, schaust du dir den Bau von außen an.
  • Kosten: Alles im Freien, die Große Halle der Union Station und das Kapitol kosten nichts, Eintritt zahlst du nur in den sechs Museen. Route und GPS-Navigation sind gratis; für den AI Tour Guide bekommst du 100 Gratis-Credits, danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Denver
AI Tour Guide

Dein Guide für Denver ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Denver, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

12Stopps 8,8km 2 Std. 9 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf diesem Weg durch Denver anders macht

Auf dieser Runde zieht sich ein roter Faden vom Goldfund am Fluss über die Saloons der Larimer Street bis zum Blattgold auf der Kuppel. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch an diesem Faden entlang: Er begrüßt dich an der Union Station, erzählt die Geschichten der Orte, fragt, ob dich eher Kunst oder Stadtgeschichte reizt, und merkt sich das für die Museen am Civic Center. Wenn du wissen willst, wie Margaret Brown nach der Titanic weiterlebte oder warum Clyfford Still seine Bilder nie verstreut sehen wollte, hakst du einfach ein; die Route bleibt dabei dieselbe.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zum Rundgang durch Denver

Zahlen Kinder in den Museen Eintritt?

Im Denver Art Museum, im Museum of Contemporary Art Denver und im History Colorado Center zahlt nichts, wer 18 oder jünger ist; im Clyfford Still Museum gilt das für 17-Jährige und Jüngere. Den Kinderpreis im Molly Brown House und im American Museum of Western Art erfährst du an der Kasse.

Was kann ich abends noch sehen?

Einige Museen haben an einzelnen Abenden länger geöffnet, darunter das Denver Art Museum, das MCA und das Molly Brown House. Die Große Halle der Union Station und Confluence Park sind auch abends noch zugänglich, Larimer Square, der blaue Bär und die 16th Street Mall sowieso.

Welches Museum lohnt sich, wenn ich nur Zeit für eines habe?

Für einen breiten Überblick das Denver Art Museum. Wer einen einzigen Künstler wirklich kennenlernen will, geht ins Clyfford Still Museum, mit Kindern ins History Colorado Center. Bist du montags, mittwochs oder freitags unterwegs und magst Westernmalerei, ist das American Museum of Western Art die günstige Wahl.

Lohnt sich die Führung im Molly Brown House?

Neben dem Besuch auf eigene Faust gibt es Führungen, die etwas mehr kosten. Wenn du lieber im eigenen Tempo durch die Zimmer gehst, reicht die Selbstführung; wer Zeit hat und die Familiengeschichte ausführlich hören will, nimmt die Führung.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 6 der 12 Stopps: Museum of Contemporary Art Denver, Denver Art Museum, Clyfford Still Museum, History Colorado Center, Molly Brown House und American Museum of Western Art verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
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