San Francisco auf eigene Faust: Hügel, Hafen, Chinatown

Von den Fischerbooten über die Kurven der Lombard Street und den Telegraph Hill bis zur Uhr am Ferry Building: 6,2 km Stadtgeschichte zu Fuß.

8 Stationen 6,2 km ~1 Std. 36 Min. Gehzeit
Route der Tour durch San Francisco
Stopp 1 von 8
900 m·11 Min.
Fisherman's Wharf
Geh nach Süden in Richtung Lombard Street
Hallo und willkommen in San Francisco. Ich bin Alex, und hier kamen die berühmtesten Bewohner von Pier 39 erst nach einem Erdbeben an:
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Der Rundgang auf einen Blick

Acht Stationen auf 6,2 km: Du startest an der Fisherman's Wharf, gehst über die Lombard Street und den Coit Tower zu den San Francisco Cable Cars, durch Chinatown zum Union Square und an der Transamerica Pyramid vorbei bis zum Ferry Building. Reine Gehzeit 1 Std. 36 Min., mit Besichtigungen rund fünf Stunden.

Fast alles ist frei zugänglich; Eintritt kostet nur der Coit Tower, und eine Fahrt mit der Cable Car ist kostenpflichtig. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos, der AI Tour Guide begleitet dich auf Wunsch.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 8 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum San Francisco Stadtrundgang

8 Stopps 6,2 km 1 Std. 36 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Fisherman's Wharf in San Francisco, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Fisherman's Wharf
  2. Lombard Street in San Francisco, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Lombard Street
  3. Coit Tower in San Francisco, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Coit Tower
  4. San Francisco Cable Cars, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4San Francisco Cable Cars
  5. Chinatown in San Francisco, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Chinatown
  6. Union Square in San Francisco, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Union Square
  7. Transamerica Pyramid in San Francisco, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Transamerica Pyramid
  8. Ferry Building in San Francisco, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Ferry Building
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Der San Francisco Rundgang von Station zu Station

  1. 1

    Fisherman's Wharf

    Fisherman's Wharf in San Francisco, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Rundgang beginnt dort, wo San Francisco als Hafen groß wurde. Im engen Sinn meint Fisherman's Wharf das Gedränge aus Lokalen und Souvenirläden an der Jefferson Street und rund um Pier 39, genau der Teil, der oft als Touristenfalle bezeichnet wird. Im weiteren Sinn reicht das Viertel vom Pier 35 an der Embarcadero bis zum Aquatic Park, mit einem Streifen an der Beach Street, an dem der Ghirardelli Square liegt.

    Die Geschichte dahinter ist handfester als die Souvenirs. 1884 baute der Staat Kalifornien am Ende der Union Street den ersten staatlichen Fischersteg, ein schmales Rechteck von rund 450 Fuß Länge, das schräg ins Wasser ragte. 1900 reservierte der Staat das Ufer zwischen Taylor Street und Leavenworth Street für die kommerziellen Fischerboote. Schon damals zogen die Fischrestaurants Besucher von außerhalb an.

    In den 1960er und 1970er Jahren gingen die Fischerei-Docks zurück, und in den 1970er und 1980er Jahren wurde das Viertel zur Touristenattraktion umgebaut. Ganz verschwunden sind die Fischer aber nie: Auch danach lagen hier noch viele aktive Fischer mit ihren Flotten. Achte zwischen den Restaurantfassaden auf die Boote, sie sind der Rest des Arbeitshafens.

    Fisherman's Wharf ist frei zugänglich und rund um die Uhr offen. Für den Rundgang reicht ein kurzer Blick ans Wasser; Zeit zum Bummeln hast du am Ende besser im Ferry Building. Von hier gehst du 860 m, etwa 15 Minuten, hinauf nach Russian Hill zur Lombard Street.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr geöffnet (öffentliches Viertel)
    Preis
    Kostenlos (öffentliches Uferviertel / Promenade)
  2. 2

    Lombard Street

    Lombard Street in San Francisco, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir liegt ein einziger Häuserblock auf Russian Hill, zwischen Hyde Street und Leavenworth Street, mit acht scharfen Haarnadelkurven. Die Fahrbahn ist mit roten Ziegeln gepflastert, Autos dürfen nur bergab fahren, und das Schild oben empfiehlt 5 mph, also 8 km/h. Auf rund 180 m Straße überwindet der Block eine Luftlinie von gerade einmal 125,7 m.

    Die Kurven haben einen praktischen Grund. Der Hang hat von Natur aus 27 Prozent Steigung, zu steil für die meisten Fahrzeuge. Der Grundstücksbesitzer Carl Henry schlug deshalb die Serpentinen vor, gebaut wurden sie 1922. Seitdem gilt der Abschnitt als „krummste Straße der Welt“, ein Titel, den die Stadt gern für sich beansprucht.

    Den Namen gab der Landvermesser Jasper O'Farrell, nach der Lombard Street in Philadelphia. Die Straße ist übrigens viel länger als der berühmte Block: Sie beginnt im Presidio, ist im Westen eine große Durchgangsstraße und Teil der U.S. Route 101 und zieht sich dann über Russian Hill bis zum Telegraph Hill.

    Der Andrang ist enorm: Schon 2015 kamen rund zwei Millionen Besucher im Jahr, an vollen Sommerwochenenden bis zu 17.000 am Tag. Die Straße ist frei zugänglich; eine Viertelstunde für Fotos von oben und unten reicht. Oben an der Hyde Street hält übrigens die Powell-Hyde-Cable-Car.

    Am Telegraph Hill biegt die Lombard Street nach Süden ab und wird zum Telegraph Hill Boulevard, der zum Pioneer Park und zum Coit Tower führt. Dein Weg dorthin ist 1210 m lang, rund 22 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr geöffnet (öffentliche Straße)
    Preis
    Kostenlos (öffentliche Straße)
  3. 3

    Coit Tower

    Coit Tower in San Francisco, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der 64 m hohe Turm steht im Pioneer Park auf dem Telegraph Hill und überblickt Stadt und Bucht. Er ist aus unbemaltem Stahlbeton im Art-déco-Stil gebaut, entworfen von Arthur Brown Jr. und Henry Temple Howard, errichtet zwischen 1932 und 1933. Schau über den Haupteingang: Dort sitzt ein Phönix als Betonrelief von Robert Boardman Howard, gleich mit dem Gebäude gegossen.

    Bezahlt hat den Turm Lillie Hitchcock Coit. Ihr Testament enthielt zwei Vermächtnisse: eines für ein Denkmal der freiwilligen Feuerwehrleute der Stadt, das als Figurengruppe am Washington Square umgesetzt wurde, und eines, um San Francisco zu verschönern. Aus dem zweiten wurde der Coit Tower.

    Deshalb halten sich zwei Legenden hartnäckig, die beide nicht stimmen: Der Turm ist nicht den Feuerwehrleuten gewidmet, die bei den fünf großen Bränden der Stadt starben, und er soll auch nicht wie eine Feuerwehrschlauchdüse aussehen. Die Ähnlichkeit ist reiner Zufall.

    Innen wartet der eigentliche Schatz: Wandbilder im Stil des amerikanischen Sozialrealismus, gemalt von 22 Künstlern und ihren vielen Helfern direkt vor Ort als Fresko. Drei Künstler arbeiteten lieber mit Öl auf Leinwand in ihren Ateliers, einer wählte Eitempera statt Fresko. Der Innenbesuch kostet Eintritt und lohnt sich vor allem, wenn dich Kunst und Zeitgeschichte interessieren; bist du knapp dran, reichen Phönix und Außenansicht. Seit 2008 steht der Turm im National Register of Historic Places.

    Vom Telegraph Hill gehst du 1090 m, etwa 16 Minuten, zu den San Francisco Cable Cars.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–18:00 (Apr–Okt), 10:00–17:00 (Nov–Mär); Ticketverkauf endet 1 Stunde vor Schluss. Geschlossen am Erntedankfest, Weihnachtstag, Neujahr.
    Preis
    11 USD Erwachsene ohne Wohnsitz, 8 USD SF-Bewohner, 8 USD Senioren (62+) & Jugendliche (12-17), 3 USD Kinder (5-11), unter 5 kostenlos
  4. 4

    San Francisco Cable Cars

    San Francisco Cable Cars, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Cable Cars sind das letzte handbetriebene Seilbahnsystem dieser Art auf der Welt und gehören heute zum städtischen Verkehrsnetz der San Francisco Municipal Railway. Zwischen 1873 und 1890 entstanden 23 Linien, nur drei sind geblieben: zwei verbinden Downtown nahe dem Union Square mit der Fisherman's Wharf, die dritte fährt entlang der California Street.

    Die Idee hatte Andrew Smith Hallidie 1869, angeblich nach einem Unfall: Ein Pferdewagen rutschte auf nassem Kopfsteinpflaster rückwärts den Hang hinunter, die Pferde kamen dabei ums Leben. 1871 und 1872 sammelte Hallidie Geld, vor allem von Henry L. Davis, Joseph Britton und James Moffit.

    Am 2. August 1873 fuhr die Clay Street Hill Railroad zum ersten Mal, die erste erfolgreiche Seilbahn auf den Straßen der Stadt. Hallidie war der Initiator, William Eppelsheimer der Ingenieur, beide meldeten Patente an. Das Prinzip: Ein Greifwagen klemmt sich mit dem „Grip“ an das laufende Kabel und zieht Anhänger mit. Es war das erste System, das mit solchen Greifern arbeitete.

    Heute fahren vor allem Besucher mit, und die Wartezeit kann zwei Stunden und mehr erreichen. Die Fahrt kostet; steig ein, wenn die Schlange kurz ist, sonst reicht der Blick auf die Wagen. Die Cable Cars sind eine von nur zwei Straßenbahnen in den USA mit dem Rang einer National Historic Landmark, die andere ist die St. Charles Line in New Orleans.

    Nur 120 m, etwa 2 Minuten, und du stehst in Chinatown.

    Öffnungszeiten
    Nicht rund um die Uhr: Die Powell/Hyde-Seilbahn fährt täglich 07:00–23:00; andere Linien haben routenspezifische Zeiten.
    Preis
    USD 9 Erwachsener; USD 4 ermäßigt
  5. 5

    Chinatown

    Chinatown in San Francisco, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du betrittst die älteste Chinatown Nordamerikas und eine der größten chinesischen Enklaven außerhalb Asiens. Ihr Rückgrat bilden zwei große Nord-Süd-Achsen, die Grant Avenue und die Stockton Street. Offiziell umfasst das Viertel 24 Blocks, etwa einen halben Kilometer breit und knapp einen Kilometer lang, grob begrenzt von Kearny Street, Broadway, Powell Street und Bush Street.

    Seit den frühen 1850er Jahren ist Chinatown ein Zentrum für die chinesischen Einwanderer in Nordamerika. Das Viertel hat eigene Bräuche, Sprachen, Gotteshäuser, Vereine und eine eigene Identität bewahrt. Hör auf der Straße hin: Gesprochen wird vor allem Kantonesisch und Taishanesisch, beide aus Südchina. Die meisten Bewohner stammen aus der Provinz Guangdong und aus Hongkong, einige sprechen Mandarin und kommen aus Taiwan oder aus Zentral- und Nordchina.

    Chinatown ist kein Museum, sondern ein Wohnviertel mit zwei Krankenhäusern, mehreren Parks und Plätzen, vielen Kirchen und einer Post. Gerade ältere Neuankömmlinge ziehen hierher, weil der Wohnraum bezahlbar ist und die Kultur vertraut. Zugleich zieht das Viertel mehr Besucher an als die Golden Gate Bridge, so ein Stand von 2013.

    Chinatown ist frei zugänglich, und hier lohnt es sich, Zeit zu lassen: Geh die Grant Avenue entlang und kehr über die Stockton Street zurück, dann siehst du beide Gesichter des Viertels. Danach führt dich der Weg 860 m, rund 11 Minuten, zum Union Square.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr geöffnet (öffentliches Viertel)
    Preis
    Kostenlos (öffentliches Quartier)
  6. 6

    Union Square

    Union Square in San Francisco, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Platz ist 1,1 Hektar groß und von Geary Street, Powell Street, Post Street und Stockton Street eingerahmt. In der Mitte steht das Dewey Monument, eine 30 m hohe Säule, oben die Siegesgöttin Nike. Union Square heißt auch das ganze Einkaufs-, Hotel- und Theaterviertel ringsum.

    Ursprünglich war hier eine große Sanddüne. 1850 wurde die Fläche als öffentlicher Park bestimmt, eingeweiht von John Geary, dem ersten amerikanischen Bürgermeister der Stadt. Ihren Namen hat sie von den Kundgebungen für die Union, die Thomas Starr King hier vor und während des Amerikanischen Bürgerkriegs abhielt. Dafür ist der Platz heute California Historical Landmark.

    Das Denkmal kam 1903 dazu. Es feiert den Sieg von Admiral George Dewey in der Schlacht in der Bucht von Manila im Spanisch-Amerikanischen Krieg, erinnert an den kurz zuvor ermordeten Präsidenten William McKinley und ehrt die Matrosen der US Navy. Die Figur „Victory“ schuf Robert Aitken. Modell stand Alma de Bretteville, eine dänischstämmige Stenografin und Künstlermodell, die später einen der reichsten Männer San Franciscos heiratete.

    Rund um den Platz lag lange eine der größten Ansammlungen von Kaufhäusern, Boutiquen und Galerien des Landes. Die Corona-Pandemie hat das Viertel hart getroffen, viele Firmen verließen Downtown. Der Platz ist frei zugänglich; eine Viertelstunde reicht. Weiter geht es 1220 m, rund 17 Minuten, zur Transamerica Pyramid.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr geöffnet (öffentlicher Raum)
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Platz)
  7. 7

    Transamerica Pyramid

    Transamerica Pyramid in San Francisco, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Pyramide an der 600 Montgomery Street, zwischen Clay Street und Washington Street im Financial District, ist 260 m hoch und hat 48 Stockwerke. Entworfen haben sie William Pereira und Harry D. Som. Bei ihrer Fertigstellung 1972 war sie das achthöchste Gebäude der Welt und blieb 45 Jahre lang das höchste der Stadt, erst 2017 wurde sie übertroffen. Manche Einheimische nennen sie „Big Pointy“.

    Spannender als der Turm ist der Boden darunter. Hier verlief einst das Ufer der Yerba Buena Cove, an der 1834 der mexikanische Pueblo Yerba Buena gegründet wurde. 1846, im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg, ging ein Trupp der USS Portsmouth an diesem Ufer an Land und hisste die amerikanische Flagge am heutigen Portsmouth Square. Damit wurde die Stadt amerikanisch.

    Die Bucht wurde schnell aufgeschüttet, und 1853 entstand an dieser Stelle der Montgomery Block. Über hundert Jahre lang hatten dort bekannte Finanziers, Anwälte und Künstler ihre Büros und Wohnungen, bis das Haus 1959 abgerissen und durch einen Parkplatz ersetzt wurde.

    Transamerica selbst sitzt längst nicht mehr hier, die US-Zentrale ist nach Baltimore gezogen; die Pyramide prangt aber weiter im Firmenlogo. 2020 kaufte der New Yorker Investor Michael Shvo das Gebäude und holte 2022 Norman Foster für die Neugestaltung der Innenräume, im April 2026 ging es an die zyprische Yoda PLC. Außenbereich und Redwood Park sind frei zugänglich.

    Gleich zu Beginn der letzten Etappe passierst du den Redwood Grove At Transamerica Pyramid. Bis zum Ferry Building sind es 840 m, etwa 12 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Außenbereich: rund um die Uhr; Transamerica Redwood Park: täglich Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
    Preis
    Kostenlos (Außenbereich und Redwood Park)
  8. 8

    Ferry Building

    Ferry Building in San Francisco, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Ende stehst du an der Embarcadero vor dem Ferry Building. Sein Uhrturm ist 75 m hoch, jedes der vier Zifferblätter misst 6,7 m im Durchmesser, und du siehst ihn bis weit die Market Street hinauf. Beide Längsseiten ruhen auf einer Arkade aus Bögen. Entworfen hat das Gebäude A. Page Brown 1892 im Beaux-Arts-Stil, fertig war es 1898, damals das größte Bauprojekt der Stadt. Als Vorbild für den Turm gilt vermutlich die Giralda in Sevilla.

    Nach den 1950er Jahren verlor das Haus seine Bedeutung: Brücken übernahmen den Verkehr über die Bucht, die meisten Straßenbahnen wurden durch Busse ersetzt. Das Gebäude wurde zu Büros umgebaut, die öffentlichen Räume zerstückelt.

    2002 begann die große Restaurierung. Das 200 m lange Great Nave erhielt seine Höhe und seine Materialien zurück, und im Erdgeschoss, wo früher das Gepäck abgefertigt wurde, entstand eine Markthalle. Die oberen Etagen nutzen Büros und die Hafenbehörde. Das Ferry Building ist städtisches Denkmal und steht im National Register of Historic Places.

    Hör zur vollen Stunde hin: Tagsüber spielt die Glocke Teile des Westminster-Schlags. Der Eintritt ist frei, und die Markthalle ist der richtige Ort, um nach 6,2 km etwas zu essen und den Rundgang am Wasser ausklingen zu lassen.

    Öffnungszeiten
    Täglich 06:00–22:00 (Markthallen-Gebäude); Bauernmarkt: Di & Do 10:00–14:00, Sa 08:00–14:00. Geschlossen am Erntedankfest und Weihnachtstag.
    Preis
    Kostenlos (öffentliches Gebäude / Markteintritt)
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Fisherman's WharfLombard StreetCoit TowerSan Francisco Cable Cars+4
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AI Tour Guide

Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von San Francisco entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 6,2km 1 Std. 36 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten: nur die Hügel oder nur Downtown

Die ganze Strecke ist ein voller Tag. Wenn du weniger Zeit hast, teilt sich die Route gut in zwei Hälften.

Hafen und Hügel

Stopps: 1, 2, 3

Für alle, die das Wasser, die Kurven und den Blick vom Telegraph Hill wollen. Von der Fisherman's Wharf über die Lombard Street zum Coit Tower gehst du 37 Minuten reine Gehzeit. Eintritt kostet nur der Coit Tower; mit Innenbesuch rechnest du rund zwei Stunden.

Downtown und Ufer

Stopps: 4, 5, 6, 7, 8

Für alle, die Stadtgeschichte, Chinatown und den Markt am Wasser suchen und die Hügel auslassen wollen. Von den San Francisco Cable Cars bis zum Ferry Building sind es 42 Minuten reine Gehzeit. Eintrittsfrei; zahlen musst du nur, wenn du mit der Cable Car fährst. Mit Pausen in Chinatown und im Ferry Building rechnest du gut zweieinhalb Stunden.

Wie viel Zeit braucht dieser San Francisco Rundgang?

Reine Gehzeit 1 Std. 36 Min. auf 6,2 km. Die längsten Etappen führen hinauf nach Russian Hill und weiter zum Telegraph Hill; danach geht es durch Downtown zum Wasser.

Realistisch sind rund fünf Stunden: etwa eine Dreiviertelstunde für die Wandbilder im Coit Tower, ebenso viel für Chinatown, eine halbe Stunde im Ferry Building und jeweils eine Viertelstunde an den übrigen Orten. Willst du mit der Cable Car fahren, plane Wartezeit zusätzlich ein. Die Variante Hafen und Hügel dauert rund zwei Stunden, Downtown und Ufer gut zweieinhalb.

Vor dem Start in San Francisco

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start an der Fisherman's Wharf, Ende am Ferry Building. Du kannst an jeder Station einsteigen; Start und Ende liegen an verschiedenen Orten.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, dann erreichst du den Coit Tower und das Ferry Building, solange beide offen haben. Wer den Bauernmarkt am Ferry Building erleben will, prüft vorher die Markttage.
  • Eintritt: Eintritt kostet nur der Coit Tower. Die Fahrt mit der Cable Car ist kostenpflichtig, alle anderen Stationen sind frei zugänglich.
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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch San Francisco, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide auf dieser Strecke anders macht

Auf dieser Route hängen die Geschichten zusammen: das alte Ufer von Yerba Buena, die Erfindung der Cable Car, das Erbe von Lillie Hitchcock Coit. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch, erzählt an jedem Ort, fragt, was dich interessiert, und geht dort tiefer, etwa bei einzelnen Künstlern der Wandbilder oder den Bewohnern des alten Montgomery Block. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach wählst du zwischen 19,99 € für diese Tour ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu San Francisco zu Fuß

Kann ich die Lombard Street auch mit dem Auto hinunterfahren?

Ja, der kurvige Abschnitt ist eine Einbahnstraße bergab. Zu Spitzenzeiten wartest du allerdings bis zu 20 Minuten, bis du einfahren kannst, und die Schlange reicht dann bis zur Van Ness Avenue. Zu Fuß bist du schneller.

Kann ich vom Ferry Building mit der Fähre weiterfahren?

Ja. Das Ferry Building ist bis heute Fährterminal für Verbindungen über die Bucht, bedient von Golden Gate Ferry und San Francisco Bay Ferry.

Kann ich einen Teil der Strecke mit der Cable Car zurücklegen?

Zwei der drei Linien verbinden die Gegend um den Union Square mit der Fisherman's Wharf, die Powell-Hyde-Linie hält oben an der Lombard Street an der Hyde Street. Damit kommst du nach dem Rundgang bequem zurück ans Wasser. Die Fahrt kostet, und die Wartezeit kann lang sein.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 2 der 8 Stopps: Coit Tower und San Francisco Cable Cars verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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