Dubrovnik auf eigene Faust: Altstadt-Rundgang mit Mauer

Von der Festung Lovrijenac über die Stadtmauer und den Stradun bis zum Franziskanerkloster: 2,1 km Altstadt, kostenlos per GPS von Stopp zu Stopp geführt.

12 Stationen 2,1 km ~30 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Dubrovnik
Stopp 1 von 12
250 m·3 Min.
Festung Lovrijenac
Geh nach Osten Richtung Pile-Tor
Willkommen in Dubrovnik! Ich bin Alex, und eine Festung dieser Stadt wurde mit eingebautem Misstrauen gegen mögliche Eroberer geplant.
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Zwölf Stationen in der Altstadt im Überblick

Zwölf Stationen auf 2,1 km: Du startest an der Festung Lovrijenac vor den Mauern und endest am Franziskanerkloster Dubrovnik am Stradun. Die reine Gehzeit beträgt 30 Min.; nur mit Schauen bist du in gut eineinhalb Stunden durch, mit Mauerrundgang und Innenbesuchen wird ein halber Tag daraus.

Die meisten Stationen sind frei. Eintritt kosten die Festung Lovrijenac, die Stadtmauern von Dubrovnik und der Rektorenpalast. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos; der AI Tour Guide ist optional und führt dich im Gespräch durch die Altstadt.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 12 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Dubrovnik Stadtrundgang: Karte von Lovrijenac bis zum Franziskanerkloster

12 Stopps 2,1 km 30 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 12 Stationen auf dieser Route

  1. Festung Lovrijenac in Dubrovnik, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Festung Lovrijenac
  2. Pile-Tor in Dubrovnik, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Pile-Tor
  3. Stadtmauern von Dubrovnik, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Stadtmauern von Dubrovnik
  4. Großer Onofrio-Brunnen in Dubrovnik, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Großer Onofrio-Brunnen
  5. Stradun in Dubrovnik, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Stradun
  6. Sankt-Blasius-Kirche in Dubrovnik, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Sankt-Blasius-Kirche
  7. Kathedrale von Dubrovnik, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Kathedrale von Dubrovnik
  8. 8Jesuitentreppe
  9. Alter Hafen in Dubrovnik, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Alter Hafen
  10. Rektorenpalast in Dubrovnik, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Rektorenpalast
  11. Sponza-Palast in Dubrovnik, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Sponza-Palast
  12. Franziskanerkloster Dubrovnik, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Franziskanerkloster Dubrovnik
  13. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Dubrovnik Rundgang: zwölf Stationen von der Festung zum Kloster

  1. 1

    Festung Lovrijenac

    Festung Lovrijenac in Dubrovnik, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor den Mauern, auf einem 37 Meter hohen Felsen im Westen der Altstadt, steht die Festung, die man in Dubrovnik das Gibraltar der Stadt nennt. Der Name kommt von ihrer dreieckigen, spitzen Form; der Grundriss folgt einfach dem Felsen. Achte auf die Mauerstärke: Zur See und zum Land hin sind die Wände bis zu zwölf Meter dick, auf der Seite zur Altstadt dagegen nur 60 Zentimeter. Fiel die Festung je in feindliche Hand, sollte die Stadt sie leicht zurückerobern können.

    Die Geschichte beginnt mit einem Wettlauf. Venedig wollte genau auf diesem Felsen eine eigene Festung errichten, um Ragusa zu bedrohen. Die Ragusaner kamen zuvor, und der Überlieferung nach stand ihre Anlage im 11. Jahrhundert schon nach drei Monaten. Belegt ist sie erst 1301, als ein Kommandant gewählt wurde. Ausgebaut wurde sie im 15. und 16. Jahrhundert, unter anderem vom Baumeister Zanchi aus Pesaro, und nach dem Erdbeben von 1667 repariert.

    Innen erwarten dich drei Terrassen mit Brustwehr und ein viereckiger Hof mit großen Gewölben. Zehn Kanonen und 25 Soldaten mit ihrem Kommandanten hielten hier Wache. Hinein lohnt sich vor allem wegen des Blicks auf die Westmauer, und weil das Mauerticket am selben Tag auch hier gilt: Zahl also nicht doppelt.

    Von hier sind es 250 m, vier Minuten, hinüber zum Pile-Tor, dem klassischen Eingang in die Altstadt.

    Öffnungszeiten
    Täglich 8:00–19:30
  2. 2

    Pile-Tor

    Pile-Tor in Dubrovnik, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Seit Jahrhunderten ist das Pile-Tor der erste Kontakt mit der Stadt. Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet schlicht Tor; so heißt heute das ganze westliche Vorstadtviertel. Du kommst über eine steinerne Brücke mit drei Bögen und Steinbänken an der Brüstung, gebaut 1471 von Paskoje Miličević, dem Stadtbaumeister, dessen Name dir auf diesem Rundgang noch öfter begegnet.

    Am Ende der Steinbrücke liegt eine hölzerne Zugbrücke. Zur Zeit der Republik wurde sie zu einer festen Nachtstunde hochgezogen und frühmorgens wieder heruntergelassen, damit Bauern und Händler aus dem Umland hereinkamen. Die Stadttore wurden verschlossen, den Schlüssel verwahrte die Wache im Rektorenpalast.

    Schau dir beide Tore an. Das äußere ist ein Renaissancebogen von 1573, darüber der heilige Blasius, Schutzpatron der Stadt. Zwischen äußerem und innerem Tor siehst du noch Reste der alten Festung von Pile, die schon 972 bestand und 1818 abgerissen wurde. Das innere Tor in der Hauptmauer ist ein gotischer Bogen von 1460; die Blasius-Figur darüber schuf Ivan Meštrović im 20. Jahrhundert. Das Tor ist frei und rund um die Uhr zugänglich.

    Gleich dahinter, 300 m und fünf Minuten weiter, erreichst du den Zugang zur Stadtmauer.

    Name vor Ort
    Vrata od Pila
    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Stadtmauern von Dubrovnik

    Stadtmauern von Dubrovnik, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Stadtmauern von Dubrovnik umschließen die ganze Altstadt: 1940 Meter lang, bis zu 25 Meter hoch, zur Landseite vier bis sechs Meter dick, zum Meer hin schmaler. Gebaut wurde vom 13. bis ins 17. Jahrhundert, und als die Ummauerung begann, war die Stadt schon so dicht besiedelt, dass sie nicht mehr wachsen konnte. Zur Zeit des Statuts von 1272 lebten rund 2000 Menschen innerhalb der Mauern, im 15. Jahrhundert waren es etwa 6000.

    Jede Bedrohung hat ihre Spuren hinterlassen. Im 14. Jahrhundert entstanden 15 viereckige Türme. Mit dem Schießpulver wurden die Wälle verstärkt, aus Angst vor Venedig mauerte man überflüssige Öffnungen zum Hafen zu. Nach dem Fall Konstantinopels 1453 kam der Minčeta-Turm hinzu, wegen der Kriege zwischen Osmanen und Venezianern die Türme Sveti Ivan, Revelin und die Bastion der heiligen Margarete. Gebaut wurde unter Zeitdruck und erstaunlich schnell. Ihre heutige Form bekam die Mauer im 15. und 16. Jahrhundert; 1921 wurde sie Kulturdenkmal, vor allem dank Lukša Beritić und Marko Murat.

    Lohnt sich der Rundgang oben? Für fast jeden, der zum ersten Mal hier ist, ja: Du gehst über Dächer, Gassen und Hafen hinweg und verstehst die Stadt danach als Ganzes. Nimm dir Zeit, Wasser und ein offizielles Ticket mit, am besten früh am Morgen.

    Wieder unten sind es 240 m, drei Minuten, bis zum großen Brunnen am Anfang des Stradun.

    Name vor Ort
    Dubrovačke gradske zidine
  4. 4

    Großer Onofrio-Brunnen

    Großer Onofrio-Brunnen in Dubrovnik, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der vieleckige Brunnen gleich hinter dem Pile-Tor war einst die Wasserstelle der Stadt. Zähl die steinernen Masken: Aus 16 Maskaronen fließt das Wasser. Der neapolitanische Baumeister Onofrio della Cava schuf ihn 1438 als Endpunkt einer Wasserleitung, die frisches Quellwasser über zwölf Kilometer in die Stadt brachte. Eine solche Anlage kannte man damals in Europa noch kaum.

    Ursprünglich war der Brunnen reich geschmückt. Seine heutige, schlichtere Form bekam er nach dem großen Erdbeben von 1667, das dir auf dieser Route immer wieder begegnet. Benutzt wurde er bis Ende des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum gab es zwei solcher Wasserstellen, diesen großen und den kleinen Onofrio-Brunnen am anderen Ende des Stradun, dazu einige kleinere.

    Literaturfreunde kennen den Ort aus der Renaissancekomödie Novela od Stanca von Marin Držić, die zum Teil hier am Brunnen spielt. Der Brunnen steht vor dem Kloster der Klarissinnen, ist frei und rund um die Uhr zugänglich, ein guter Platz, um die Flasche aufzufüllen.

    Von hier aus öffnet sich der Stradun, nur 100 m und eine Minute entfernt.

    Name vor Ort
    Velika Onofrijeva česma
    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Stradun

    Stradun in Dubrovnik, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Stradun ist die Hauptstraße der Altstadt und verläuft schnurgerade von Westen nach Osten zwischen Pile-Tor und Ploče-Tor. Die Einheimischen nennen ihn auch Placa, vom lateinischen platea für Straße. Stradun ist eigentlich ein venezianischer Spottname für eine große Straße. An beiden Enden stehen je ein Brunnen und ein Glockenturm, und das Pflaster ist so blank gelaufen, dass man ihn den Salon der Stadt nennt.

    Achte auf die Häuser: Sie sehen fast alle gleich aus, und das hat einen Grund. Vor 1667 hatten viele Bauten Arkaden wie der Sponza-Palast und reicheren Schmuck. Nach dem Erdbeben brach ein Feuer aus, und die Republik schrieb per Statut vor, wie neu gebaut wird: unten der Laden mit Tür und Verkaufsfenster, das Lager über die Seitengasse, im ersten Stock Wohnräume, darüber die Schlafzimmer, die Küche ganz oben unter dem Dach. So sollte sich ein Brand nicht mehr durch die Häuser fressen.

    Seine Funktion bekam der Stradun schon im 12. Jahrhundert. Er endet am Luža-Platz vor dem Stadtglockenturm, wo die wichtigsten Bauten der Altstadt beieinanderliegen. Am 3. Februar zieht hier die Prozession zum Fest des heiligen Blasius entlang. Die Straße selbst ist immer offen.

    Du gehst den Stradun 260 m entlang, drei Minuten, und kommst dabei an der Galerie War Photo Limited vorbei, bevor die Sankt-Blasius-Kirche vor dir steht.

    Öffnungszeiten
    Täglich: Geöffnet 24 Uhr (shops 09:00–22:00)
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Sankt-Blasius-Kirche

    Sankt-Blasius-Kirche in Dubrovnik, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die barocke Sankt-Blasius-Kirche gehört dem Mann, der über den Toren der Stadt wacht: Blasius, Patron von Dubrovnik und einst Beschützer der unabhängigen Republik Ragusa. Schau zuerst auf die Fassade mit vier korinthischen Säulen und dem halbrunden Giebel. Oben auf der Balustrade stehen drei Figuren von Marino Gropelli: in der Mitte Blasius, daneben Glaube und Hoffnung. Am Portal begrüßen dich Engel.

    Die Kirche hat eine düstere Vorgeschichte. Im Februar 1349, einen Monat nachdem der Schwarze Tod die Stadt erreicht hatte, beschloss der Große Rat einen Kirchenbau für den Stadtpatron. Weil die Pest so viele Erben dahingerafft hatte, fielen Besitztümer an den Staat, und mit diesem Geld wurde gebaut, in nur drei Jahren. Die mittelalterliche Kirche überstand das Erdbeben von 1667 recht gut, brannte aber 1706 ab. Der Venezianer Gropelli baute sie 1715 neu, nach dem Vorbild von San Maurizio in Venedig.

    Hinein lohnt sich auf jeden Fall, es kostet nichts. Der Innenraum mit Tonnengewölbe und Kuppel ist üppig barock. Auf dem Hauptaltar aus weißem und farbigem Marmor steht in einer hohen Nische die vergoldete Silberstatue des Blasius aus dem 15. Jahrhundert, das Werk eines unbekannten Meisters aus der Stadt. Schau am besten am Vormittag oder am späten Nachmittag vorbei.

    Nur 70 m und eine Minute weiter liegt die Kathedrale.

    Name vor Ort
    Crkva sv. Vlaha
    Öffnungszeiten
    Täglich: 08:00–12:00, 16:30–19:00
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Kathedrale von Dubrovnik

    Kathedrale von Dubrovnik, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Kathedrale Mariä Himmelfahrt ist der Sitz des Bistums Dubrovnik. Was du siehst, ist ein Barockbau von 1671 bis 1713, errichtet anstelle einer byzantinischen und einer romanischen Kathedrale, die das Erdbeben von 1667 völlig zerstörte. Bis dahin übernahm die Blasiuskirche nebenan ihre Rolle.

    Um den Vorgänger rankt sich eine Legende: Richard Löwenherz soll 1192 auf der Rückkehr vom Dritten Kreuzzug nahe der Insel Lokrum Schiffbruch erlitten und aus Dank 100.000 Dukaten gestiftet haben. Die romanische Basilika war die erste an der östlichen Adria und auffallend hoch, auf alten Stadtansichten ist sie gut zu erkennen. Den Neubau ermöglichte der Priester und Diplomat Stjepan Gradić, der Geld sammelte und den Architekten Andrea Buffalini aus Urbino fand. Der sparsame Senat nahm seine Pläne an und dankte ihm mit einer Marmortafel an der Fassade.

    Innen ist es prachtvoll: Über dem Hauptaltar hängt eine Himmelfahrt Mariens aus dem 16. Jahrhundert, signiert von Tizian, dazu ein Altar des heiligen Johannes Nepomuk aus violettem Marmor. Die Schatzkammer kostet eigenen Eintritt und lohnt sich für Kunstinteressierte: goldene und silberne Reliquiare, eine Madonna nach Raffael und das Kopfreliquiar des Blasius in Form einer byzantinischen Kaiserkrone.

    Von hier sind es 120 m, zwei Minuten, zur Jesuitentreppe.

    Name vor Ort
    Dubrovačka katedrala
  8. 8

    Jesuitentreppe

    Die barocke Jesuitentreppe entwarf Pietro Passalacqua 1738, und ihre geschwungenen Linien sind der Spanischen Treppe in Rom nachempfunden. Schau dir an, wie elegant sie sich zum Platz hinauf öffnet; sie ist ein Stück römisches Barock mitten in Dubrovnik.

    Weltbekannt wurde sie durch Game of Thrones: Hier beginnt der Walk of Shame, Cerseis Gang der Buße durch die Stadt. Seitdem kommen viele Fans gezielt hierher, und die Serie hat den Tourismus in Dubrovnik spürbar angekurbelt. Wer die Szene kennt, erkennt den Ort sofort wieder.

    Der Ort ist frei und rund um die Uhr zugänglich. Für ein Foto ohne Menschen kommst du am besten früh oder spät.

    Weiter geht es 270 m, vier Minuten, hinunter zum Alten Hafen; unterwegs passierst du das Maritime Museum.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    Alter Hafen

    Alter Hafen in Dubrovnik, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Stadthafen liegt direkt an der Mauer und ist Teil der Altstadt. Seine heutige Gestalt gab ihm im 15. Jahrhundert wieder Paskoje Miličević. Aus der Stadt kam man durch zwei Tore hierher: das Ponte-Tor von 1476 und das Fischmarkt-Tor von 1381.

    Achte auf die drei großen Gewölbebögen an der kleinen Promenade. Ursprünglich waren es vier, einer wurde später zugemauert. Diese Anlage hieß Arsenal: Hier wurden die Galeeren gebaut und repariert, die die Stadt verteidigten, und bis heute werden kleinere Boote ausgebessert. Heute sitzt dort auch ein beliebtes Café.

    Der Hafen war gut geschützt. Nachts sperrte eine Kette die Einfahrt, gespannt vom Turm Sv. Luka bis zur Festung Sveti Ivan. Draußen hielten der Wellenbrecher Kaše von 1485 und die Mole Porporela von 1873 Schiffe auf, die dann aus Revelin und vor allem aus Sveti Ivan beschossen werden konnten.

    Der Hafen ist frei und jederzeit offen. Vom Kai sind es nur 110 m, zwei Minuten, zurück in die Stadt zum Rektorenpalast.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  10. 10

    Rektorenpalast

    Rektorenpalast in Dubrovnik, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Bis 1808 regierte von hier aus die Republik Ragusa. Die Fassade mischt Spätgotik und Frührenaissance und geht auf Pläne von Onofrio della Cava zurück, demselben Baumeister wie beim Brunnen, sowie auf Giorgio da Sebenico und Salvi di Michele. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Palast immer wieder beschädigt und erneuert.

    Der Name sagt viel über die Republik. Das Staatsoberhaupt hieß auf Kroatisch Knez, deshalb liest du oft vom Fürstenpalast. Doch der Rektor erbte sein Amt nicht, er wurde gewählt und wechselte jeden Monat. Deshalb setzte sich die Bezeichnung Rektorenpalast durch.

    Der Vorgänger war eine Burg, 1272 als castellum erwähnt, und du siehst es noch heute: Der Palast ist in die Stadtmauer eingebunden. Erst im 14. Jahrhundert wurde aus der Festung ein palatium, und mit der Anlage des Stradun beschloss der Große Rat den Ausbau zum Regierungssitz, von 1388 bis um 1425.

    Hinein lohnt sich für alle, die verstehen wollen, wie diese kleine Republik funktionierte; der Palast kostet Eintritt. Danach sind es 160 m, zwei Minuten, zum Sponza-Palast.

    Name vor Ort
    Knežev dvor
    Öffnungszeiten
    Sommer (1.4.-31.10.): täglich 9:00–18:00 | Winter (1.11.-31.3.): 9:00–16:00, Montag geschlossen
    Preis
    15 EUR Erwachsene
  11. 11

    Sponza-Palast

    Sponza-Palast in Dubrovnik, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der gotisch-renaissancezeitliche Palast mit dem Arkadenhof entstand ab 1516; gebaut haben ihn Paskoje Miličević und die Brüder Andrijić aus Korčula. Die Einheimischen nennen ihn auch Divona. Er war zuerst Zollhaus, in dem die Waren der Händler aus aller Welt verzollt wurden, dann auch Staatskasse, Bank, Münze, Schule und Schatzkammer.

    Im Atrium schlug das Herz des Handels. Lies die lateinische Inschrift am Durchgang: Sinngemäß heißt es, Betrügen und falsches Wiegen sei verboten, und wenn hier Ware gewogen werde, wiege Gott selbst mit. Die Lagerräume waren nach Heiligen benannt. In einem Flügel prägte die 1377 gegründete Staatsmünze bis zum Ende der Republik Geld. Ende des 16. Jahrhunderts traf sich hier die Akademie der Einträchtigen, der erste literarische Kreis der Stadt.

    Heute beherbergt der Palast das Staatsarchiv mit den Urkunden der Republik. Der Hof ist frei, und auch der Lesesaal ist zugänglich. Schau dir auch das Relief von Bertrandus Gallicus mit dem Christusmonogramm und zwei Engeln an.

    Zum Schluss gehst du 240 m, drei Minuten, den Stradun zurück zum Franziskanerkloster.

    Name vor Ort
    Palača Sponza
    Öffnungszeiten
    Lesesaal des Staatsarchivs: Mo–Fr 8:15–15:00, Sa 8:15–13:00
    Preis
    Kostenlos
    Website
    dad.hr ↗
  12. 12

    Franziskanerkloster Dubrovnik

    Franziskanerkloster Dubrovnik, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Franziskanerkloster Dubrovnik mit Kirche, Bibliothek und Apotheke liegt am Stradun nahe dem Pile-Tor, also fast wieder am Ausgangspunkt. Das erste Kloster stand im 13. Jahrhundert außerhalb der Mauern, 1317 begann der Bau innerhalb, der sich über Jahrhunderte hinzog.

    Vom Erdbeben 1667 blieb von der Kirche nur das Portal am Anfang des Stradun. Schau es dir genau an: Es stammt von 1498 aus der Werkstatt der Brüder Petrović, in der Lünette eine fast lebensgroße Pietà, daneben Hieronymus mit einem Modell der Kirche vor dem Beben und Johannes der Täufer, darüber Gottvater. Innen ist die Kirche barock; die Marmorkanzel hat das Beben überstanden, und hier liegt der Dichter Ivan Gundulić begraben.

    Der eigentliche Schatz ist der untere Kreuzgang, 1360 von Mihoje Brajkov aus Bar im spätromanischen Stil angelegt: 120 Säulen, und kein Kapitell gleicht dem anderen, mit geometrischen Mustern, Pflanzen, Menschen und Tieren. Wer Architektur mag, sollte hineingehen; den Eintritt erfährst du an der Kasse.

    Hier endet der Rundgang. Die GPS-Navigation im Browser bringt dich auf Wunsch zurück zur Festung Lovrijenac.

    Name vor Ort
    Franjevački samostan i crkva
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Dubrovnik Route geladen
Festung LovrijenacPile-TorStadtmauern von DubrovnikGroßer Onofrio-Brunnen+8
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Dubrovnik entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 12 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

12Stopps 2,1km 30 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Drei Varianten für deinen Altstadtrundgang

Die volle Route passt zu einem Vormittag mit Mauerticket. Wer weniger Zeit oder kein Budget für Eintritte hat, nimmt eine der kürzeren Fassungen.

Der Klassiker mit Mauer und Palast

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12

Für alle, die Dubrovnik einmal richtig sehen wollen: alle zwölf Stationen, 30 Minuten reine Gehzeit. Eintritt zahlst du für die Festung Lovrijenac, die Stadtmauer und den Rektorenpalast; mit einem früh gekauften Mauerticket oder dem Dubrovnik Pass sind die ersten beiden schnell erledigt.

Ohne Eintritt durch die Altstadt

Stopps: 2, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11, 12

Für kleines Budget oder einen zweiten Spaziergang: Du beginnst am Pile-Tor und gehst an Mauerzugang und Rektorenpalast nur vorbei. Gut 26 Minuten Gehzeit, kein Pflichteintritt; nur Schatzkammer der Kathedrale und Klostermuseum kosten extra, wenn du hineinwillst.

Kompakt rund um Stradun und Hafen

Stopps: 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11

Für einen Nachmittag oder einen kurzen Landgang in der Altstadt: vom Großen Onofrio-Brunnen bis zum Sponza-Palast, nur 15 Minuten Gehzeit. Einziger Eintritt ist der Rektorenpalast, und der lohnt sich für Geschichtsinteressierte auch auf der Kurzfassung.

Wie lange dauert der Dubrovnik Rundgang mit Mauer und Palast?

Die Route ist eine Strecke ohne Rückweg: Sie beginnt vor den Mauern im Westen und schlängelt sich durch die Altstadt bis zum Franziskanerkloster, das wieder nahe am Pile-Tor liegt. Die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch vom letzten Stopp zurück zum Start. Die Etappen sind kurz, die längste misst 300 m.

Ein realistischer Tag mit allem: Du stehst um 8:00 an der Festung Lovrijenac, bist nach einer halben Stunde und vier Minuten Weg um 8:34 am Pile-Tor und gegen 8:50 am Mauerzugang. Nimmst du dir zwei Stunden für die Mauer, erreichst du die Sankt-Blasius-Kirche gegen 11:25, noch am Vormittag. Mit Kathedrale, Hafen und einer Dreiviertelstunde im Rektorenpalast bist du gegen 14:00 am Franziskanerkloster fertig, gut sechs Stunden insgesamt.

Die eintrittsfreie Variante schaffst du mit kurzen Blicken in die Kirchen in gut eineinhalb Stunden. Die Kompaktvariante rund um Stradun und Hafen dauert mit Rektorenpalast etwa zwei Stunden.

Bevor du an der Festung Lovrijenac startest

  • Start und Ende: Empfohlener Start ist die Festung Lovrijenac, Ende am Franziskanerkloster Dubrovnik nahe dem Pile-Tor. Du kannst an jedem Stopp einsteigen; die Reihenfolge der Route ist die empfohlene.
  • Tag und Tageszeit: Starte früh: An den Mauerkassen stehst du morgens kürzer an. Die Sankt-Blasius-Kirche besuchst du am besten am Vormittag oder am späten Nachmittag, den Lesesaal im Sponza-Palast eher vormittags.
  • Kosten: Stradun, Pile-Tor, Brunnen, Blasiuskirche, Jesuitentreppe, Alter Hafen und der Sponza-Palast kosten nichts. Eintritt zahlst du für die Stadtmauer (die Festung Lovrijenac ist im Mauerticket enthalten) und für den Rektorenpalast. Kauf Mauertickets nur an den offiziellen Kassen am Pile- oder Ploče-Tor, online oder als Dubrovnik Pass.
  • Anreise: Vom Flughafen fährt ein Shuttlebus bis zum Pile-Tor, deutlich günstiger als das Taxi. Vom Hafen Gruž kommst du günstig mit den Libertas-Bussen 1A oder 1B oder per Bolt und Uber mit Festpreis in die Altstadt; den Taxistand direkt am Hafen meidest du besser.

Essen und Pausen zwischen Pile-Tor und Hafen

Gegessen wird in Dubrovnik am besten abseits der großen Terrassen: in den Seitengassen der Altstadt oder draußen in Gruž und Lapad, wo es mittags günstige Marenda-Menüs gibt. Für unterwegs reichen Brunnenwasser und ein Eis.

Wasser am Onofrio-BrunnenStatt Flaschenwasser zu kaufen, füllst du am Brunnen auf; er läuft rund um die Uhr und ist gleich noch eine Sehenswürdigkeit. (Großer Onofrio-Brunnen)
Günstig essen in der AltstadtBuffet Škola, das günstige bosnische Taj Mahal, Lokanda Peškarija mit Fisch und das vegetarische Nishta sind gute Adressen, wenn du in der Altstadt bleiben willst.
Marenda in Gruž oder LapadZur Mittagszeit gibt es dort günstige Menüs, mit derselben dalmatinischen Küche und lokalem Publikum.
Gelateria DubrovnikHier bekommst du die kleinste Portion günstiger als in den Premiumläden am Ende des Stradun.

Touristenfallen in Dubrovnik, bei denen du zu viel zahlst

  • Terrassen mit Fotomenü: Direkt am Stradun und am Alten Hafen wird es abends schnell teuer, dazu kommt ein Brotgedeck. Geh lieber in die Seitengassen. (Stradun und Alter Hafen)
  • Espresso auf der Stradun-Terrasse: Für den Blick zahlst du dort deutlich mehr; eine Gasse weiter gibt es denselben Kaffee günstiger. (Stradun)
  • Mauertickets von Straßenhändlern: Ein offizielles Skip-the-line-Ticket gibt es nicht. Reseller verlangen deutlich mehr, und manche Tickets bekommst du erst am anderen Ende der Stadt ausgehändigt.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Dubrovnik
AI Tour Guide

Dein Guide für Dubrovnik ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Dubrovnik, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

12Stopps 2,1km 30 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Dubrovnik anders macht

Auf dieser Route steckt hinter fast jedem Stein die Republik Ragusa, und der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch: Er begrüßt dich an der Festung, erzählt die Geschichten der Orte, fragt nach, ob dich eher Verteidigung, Handel oder die Drehorte interessieren, und merkt sich deine Antworten für die nächsten Stationen. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa um zu erfahren, wie der Alltag einer Familie in den Häusern am Stradun aussah. Die Route selbst bleibt dabei kostenlos. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Dubrovnik

Lohnt sich der Dubrovnik Pass?

Ja, sobald du auf die Mauer willst: Der Tagespass kostet so viel wie das Mauerticket allein und enthält zusätzlich den Rektorenpalast, rund zehn Museen wie das Maritime Museum und 24 Stunden Libertas-Busse. Wer die Mauer auslässt, fährt mit dem Kombiticket für zehn Museen günstiger.

Ist die Stadtmauer im Winter günstiger?

Ja, von November bis Ende Februar kostet der Mauerrundgang deutlich weniger als in der Saison. Die Mauer ist dieselbe, und du teilst sie mit weniger Menschen.

Brauche ich eine bezahlte Game-of-Thrones-Tour?

Nicht unbedingt. Die bekannten Drehorte wie Jesuitentreppe, Pile-Tor und die Festung Lovrijenac als Kulisse des Red Keep liegen alle in oder an der Altstadt und sind frei oder im Mauerticket enthalten. Was dir fehlt, ist der Szenenbezug, und den liefert der AI Tour Guide im Gespräch.

Wo sehe ich Lovrijenac und die Westmauer ohne Eintritt?

Im Gradac-Park: Von dort hast du das Postkartenmotiv mit Festung und Mauer gratis, auch zum Sonnenuntergang eine gute Alternative zu teuren Drinks in der Buža Bar.

Welche Ausflüge passen zu einem Aufenthalt in Dubrovnik?

Das montenegrinische Kotor liegt 59 km entfernt, Mostar mit seiner Altstadt 81 km. Für beide gibt es eine eigene kostenlose Route, ebenso für Split weiter die Küste hinauf.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
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