Kathedrale zu Zagreb
Du beginnst am höchsten Sakralbau Kroatiens. Die Kathedrale zu Zagreb, offiziell der Mariä Himmelfahrt und den heiligen Königen Stephan und Ladislaus geweiht, steht in Kaptol, und ihre beiden Türme mit gut 108 Metern sieht man aus den meisten Teilen der Stadt. Sie gelten als das Wahrzeichen Zagrebs schlechthin. Beim Erdbeben 2020 wurde einer der Türme beschädigt; seitdem wird die Kathedrale wiederaufgebaut, und auch 2026 laufen die Arbeiten noch. Rechne also damit, dass Teile eingerüstet sind.
Die schriftliche Geschichte Zagrebs beginnt 1094, doch Funde wie ein römischer Grabstein und Schmuck aus altkroatischen Gräbern zeigen, dass hier schon viel früher Menschen lebten. Die erste Kathedrale wurde 1217 im romanischen Stil fertig und schon 1242 beim Mongolensturm der Tataren schwer beschädigt. In den folgenden Jahrhunderten wuchs sie gotisch weiter; die Sakristei gilt bis heute als architektonisch besonders wertvoll.
Das heutige Bild verdankt die Kirche einer Katastrophe: Das Erdbeben von 1880 zerstörte große Teile, und der Architekt Hermann Bollé baute sie neugotisch wieder auf, samt der beiden markanten Türme. Seit 2013 steht sie im Register der Kulturgüter Kroatiens.
Der Eintritt ist frei. Ob gerade alle Bereiche zugänglich sind, siehst du am Eingang; ein Blick hinein lohnt sich für jeden, der gotische Räume mag. Danach sind es nur 200 Meter, etwa drei Minuten, hinüber zum Markt.


















