Gouda auf eigene Faust: Waage, Rathaus und Kirchenfenster

Sieben Stationen auf 1,2 km: vom dreieckigen Markt zu Klosterkapellen, Stadtmuseum und den Glasfenstern der längsten Kirche der Niederlande.

7 Stationen 1,2 km ~16 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Gouda
Stopp 1 von 7
210 m·3 Min.
Markt
Geh vom Markt nach Norden Richtung Agnietenkapel.
Willkommen in Gouda. Ich bin Alex, und Goudas versteckteste Kapelle begann mit einer langen Reise nach Jerusalem.
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Sieben Stationen in Goudas Altstadt auf einen Blick

Der Rundweg beginnt und endet am Markt und führt dich über die Agnietenkapel, die Waage von Gouda und das Rathaus von Gouda zum Museum Gouda, zur Jeruzalemkapel und zur Sint Janskerk. Strecke 1,2 km, reine Gehzeit 16 Min.; mit den drei Innenbesuchen rechne mit rund vier Stunden.

Markt, Agnietenkapel und Jeruzalemkapel kosten nichts, das Rathaus ist derzeit geschlossen. Eintritt verlangen Waage, Museum und Kirche. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide kommt auf Wunsch dazu.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 7 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Gouda Stadtrundgang Karte: der Rundweg ab dem Markt

7 Stopps 1,2 km 16 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 7 Stationen auf dieser Route

  1. Markt in Gouda, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Markt
  2. Agnietenkapel in Gouda, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Agnietenkapel
  3. Waage von Gouda, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Waage von Gouda
  4. Rathaus von Gouda, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Rathaus von Gouda
  5. Museum Gouda, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Museum Gouda
  6. Jeruzalemkapel in Gouda, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Jeruzalemkapel
  7. Sint Janskerk in Gouda, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Sint Janskerk
  8. Das ist die ganze Runde.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Gouda Rundgang vom Markt bis zur Sint Janskerk

  1. 1

    Markt

    Markt in Gouda, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du stehst auf dem Platz, um den sich Gouda seit dem Mittelalter dreht. Achte zuerst auf seine Form: Der Markt ist mehr oder weniger dreieckig, und die Nord- und Nordostseite verläuft nicht gerade, sondern im Bogen. Vermutlich deshalb hieß dieser Teil des Platzes früher Regenboog, Regenbogen. Die Westseite war die Koestraat, weil hier Kühe gehandelt wurden, die Südostseite der Botermarkt. Die Namen stammen aus dem 14. Jahrhundert und waren noch im 20. Jahrhundert in Gebrauch.

    Die Stadt kaufte das sumpfige Gelände einst den Herren Van der Goude ab, um hier ein neues Rathaus zu bauen. Bis zum Baubeginn 1448 vergingen allerdings Jahrzehnte. Gehandelt wurde auf dem Platz jahrhundertelang: Kühe, Pferde, Fleisch, Butter, Käse und andere Milchprodukte. Hier fanden die Jahrmärkte und die wöchentlichen Warenmärkte statt; der heutige Donnerstags- und Samstagsmarkt ist ein Überbleibsel davon. Der wichtigste Jahrmarkt war der Sint-Jacobsmarkt Ende Juli, aus dem die heutige Kirmes hervorging.

    In der Saison lebt diese Tradition donnerstags im Käsemarkt weiter. Wenn du an so einem Donnerstag in Gouda bist, beginne den Rundgang genau hier, solange der Markt läuft.

    Schau dich auch nach Arti Legi um, einem Bau des Architekten Willem Cornelis van Goor, zwischen 1853 und 1855 errichtet. Der Name verrät die einstige Doppelrolle: Arti für die städtische Zeichenschule, Legi für das Kantonsgericht. Heute dient das Haus unter anderem für Ausstellungen. Merk ihn dir, denn hier begann auch die Geschichte des Stadtmuseums.

    Rathaus und Waage, die den Platz beherrschen, kommen später an die Reihe. Zuerst gehst du 280 Meter, etwa vier Minuten, zur Agnietenkapel an der Nieuwe Markt.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet; Käsemarkt Do 10:00–12:30 (Apr–Aug)
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Agnietenkapel

    Agnietenkapel in Gouda, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die gotische Kapel vor dir ist alles, was von einem ganzen Frauenkloster übrig ist. Das Agnietenconvent entstand Ende des 14. Jahrhunderts, geweiht der heiligen Agnes; die Schwestern lebten nach der Regel des Augustinus. Die Kapelle selbst dürfte um die Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut worden sein. Gleich daneben lag ein zweites Frauenkloster, das Magdalenaconvent, ebenfalls auf dem Gebiet der heutigen Nieuwe Markt.

    Um einen Klosterhof gruppierten sich einst Kapelle und Sakristei, das Kloster, eine Brauerei, Wirtschaftsgebäude und Ställe. Reich wurden die Schwestern nie: 1515 nannte der eigene Pater sein Haus ein „arme ende miserabel, scamel convent“, ein armes, elendes, kümmerliches Kloster.

    Nach der Reformation arbeiteten hier die Teppichweber der Stadt. 1653 zog die Pfandleihe ein, und bis 1924 liehen sich Goudaer in diesen Mauern Geld gegen ein Pfand. Danach war das Gebäude Arbeitsamt, Lebensmittelausgabe, Notpostamt und Kunstzentrum. Die übrigen Klosterbauten wurden nach und nach abgerissen, und in den 1960er und 1970er Jahren stand die leere Kapelle selbst auf der Abrissliste. Erst die Restaurierung zwischen 1972 und 1975 rettete sie.

    Heute dient sie für Ausstellungen, Empfänge und andere kulturelle Veranstaltungen. Ob du hineinkommst, hängt davon ab, ob gerade etwas stattfindet; ist die Tür offen, kostet der Blick hinein nichts. Von außen lohnt sie sich vor allem als Gegenstück zu den prächtigen Bauten am Markt: so sah ein armes Kloster aus.

    Von hier sind es nur 110 Meter, gut eine Minute, zur Waage von Gouda.

    Preis
    Kostenlos (Kirche/historische Kapelle)
  3. 3

    Waage von Gouda

    Waage von Gouda, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Waage von Gouda ist ein Werk des Architekten Pieter Post und war 1670 fertig. Sie war nur für einen Zweck gebaut, das Wiegen, und gilt als Höhepunkt dieses Bautyps. Schau nach oben auf die Mittelachse des Obergeschosses: Dort zeigt ein Relief des Bildhauers Bartholomeus Eggers eine Wiegeszene, und zwischen den Figuren erkennst du die großen runden Käselaibe, für die Gouda steht.

    Ursprünglich wurde in Gouda wohl im Rathaus gewogen, und diese Verwandtschaft ist bis heute ablesbar. Waage und Rathaus stehen in einer Achse und sind gleich breit. Beide sind höher als die Wohnhäuser ringsum und mit Naturstein verkleidet. Während das Rathaus mitten auf dem Platz steht, nimmt die Vorderfront der Waage die Flucht der Platzwand auf und hält Abstand zu den Nachbarhäusern.

    Wie ernst die Stadt diese Rangordnung nahm, zeigt das Haus nebenan, die Herberge De Zalm, 1670 neu gebaut. Ihr Dachgesims musste auf Anordnung des Stadtrats mindestens sechs Ellen unter dem der Waage liegen. Such den Giebelstein mit dem Lachs: Darunter steht „Niet te hooch niet te laech van passe“, nicht zu hoch, nicht zu niedrig, gerade passend.

    Weitere Details lohnen den zweiten Blick. Vorn verzichtete Post auf ein Vordach, damit der turmartige Eindruck erhalten blieb, an den Seiten dagegen gibt es tonnenförmige Vordächer. Unter ihnen standen die verschiebbaren Balkenwaagen, wenn sie halb nach außen gefahren und beladen wurden. Sechs Wiegestellen hat das Gebäude, doch die hintere in der Torachse bekam nie eine Waage. Vorbild war Posts eigener Entwurf für die Waage in Leiden.

    Hinein kostet es Eintritt, eine Audiotour ist inbegriffen; das lohnt sich, wenn dich der Handel der Stadt interessiert. Reicht dir die Fassade, schau kostenlos in den Museumsshop im Erdgeschoss. Danach sind es 120 Meter, zwei Minuten, zum Rathaus.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–17:00 (1. Apr. – 1. Nov.); täglich 10:00–16:00 (1. Nov. – 1. Apr.); geschlossen am Königstag, 25. Dez., 1. Jan.
    Preis
    8,50 EUR Erwachsene (inkl. Audiotour); 3,50 EUR Kinder 6-14; unter 6, Rotterdampas kostenlos; Museumsshop im Erdgeschoss kostenlos
  4. 4

    Rathaus von Gouda

    Rathaus von Gouda, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Rathaus von Gouda ist derzeit geschlossen, doch das Wichtigste siehst du von außen. Frei mitten auf dem Markt steht eines der ältesten gotischen Rathäuser der Niederlande, gebaut aus belgischem Kalkstein. Unter dem Boden steckt eine Besonderheit: Statt auf Pfählen ruht es auf Flößen aus schweren Eichenbalken.

    Die Stadt kaufte den Marktgrund 1395, begann aber erst 1448 zu bauen. Der Stadthistoriker Ignatius Walvis machte die klamme Stadtkasse für das ständige Aufschieben verantwortlich. Schon 1450 zog die Verwaltung ein, vollendet war der Bau 1459 mit dem kleinen Turm. Unter den Steinmetzen war Jan III Keldermans aus einer brabantischen Architektenfamilie aus Mecheln, auch sein Sohn Andries arbeitete mit.

    1497 wurde das Rathaus für den Besuch Philipps des Schönen herausgeputzt, 1517 und 1518 umgebaut. Laut Walvis war es bis 1603 von Wasser umgeben und nur über eine Zugbrücke erreichbar. In jenem Jahr schuf der Stadtbildhauer Gregorius Cool das Renaissance-Bordes vor dem Eingang, das du heute siehst.

    Geh einmal um das Gebäude herum. An der Rückseite hängt das Schafott, gebaut beim großen Umbau zwischen 1692 und 1697; ein Vorgänger wird schon 1525 erwähnt. Gefangene durften nicht durch das Rathaus gehen, sie wurden bis 1897 über einen hölzernen Aufgang an der Außenwand hinaufgeführt. Im selben Jahr, am 24. April 1897, besuchte Königin Wilhelmina die Stadt. Die Werkzeuge, mit denen hier einst bestraft wurde, begegnen dir gleich wieder.

    Vom Rathaus gehst du 210 Meter, etwa drei Minuten, zum Museum Gouda.

    Name vor Ort
    Stadhuis van Gouda
    Status
    Derzeit geschlossen
  5. 5

    Museum Gouda

    Museum Gouda, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museum Gouda entstand 1874 als Städtisches Museum, angestoßen unter anderem vom Stadtzeichner J.J. Bertelman und dem Prediger J.N. Scheltema. Anlass war das 600-jährige Bestehen der Stadt, und die Einwohner wurden gebeten, Gegenstände aus Goudas Geschichte abzugeben. Die erste Bleibe war Arti Legi am Markt, seit 1947 ist die Sammlung im Catharina Gasthuis untergebracht.

    Das Gasthaus erzählt seine eigene Geschichte gleich mit. Es gibt die Kammer der Chirurgengilde, in der die Wundärzte seit 1699 tagten, und eine komplette Apothekeneinrichtung an dem Ort, an dem die städtische Apotheke tatsächlich war. Im Keller der Gasthauskapelle liegen die Straf- und Folterwerkzeuge, die früher im Rathaus benutzt wurden, und dort ist auch eine sogenannte dolcel zu sehen, eine Zelle, in der psychisch Kranke eingesperrt wurden.

    Oben wartet die Kunst: Altarbilder aus dem 16. Jahrhundert und Gemälde des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Arntzenius mit Werken der Haager Schule und der Schule von Barbizon. Zu den Namen gehören Pieter Pourbus, Isaac Israëls, Willem Tholen, Odilon Redon und Charles-François Daubigny.

    Eine Gouda-Spezialität ist die große Sammlung Plateel, Keramik, die wie Porzellan aussieht. 1898 wurde in Gouda die Plateelbakkerij Zuid-Holland gegründet. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Nachfrage nach Tonpfeifen sank, folgten die Pfeifenmacher ihrem Beispiel und stellten erfolgreich Zier- und Gebrauchskeramik her. Besonders gefragt sind die handbemalten Stücke mit Blumendekor aus der Zeit vor 1930.

    Das Museum kostet Eintritt. Wenn du nur einen Eintritt bezahlen willst und dich Stadtgeschichte mehr reizt als Kirchenfenster, nimm diesen und plane anderthalb Stunden ein. Danach geht es 190 Meter, zwei Minuten, zur Jeruzalemkapel.

    Öffnungszeiten
    Di–So 11:00–17:00, Mo geschlossen; Museumcafé Di–Sa 10:00–17:00, So 11:00–17:00; geschlossen 25 Dez, 1 Jan
    Preis
    16,00 EUR Erwachsene (18+); 8,00 EUR CJP/Studierende; unter 18 und Passinhaber (Museumkaart, Rotterdampas etc.) kostenlos
  6. 6

    Jeruzalemkapel

    Jeruzalemkapel in Gouda, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    In der Jeruzalemstraat, nahe dem früheren Waisenhaus und dem jüdischen Friedhof, steht ein ungewöhnlicher Bau: eine zwölfeckige Kapelle nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem. Sie ist die am besten erhaltene Kapelle dieses Typs in den Niederlanden.

    Dahinter steht ein Mann und seine Reise. Gijsbert Raet, Priester und Vikar der Sint Janskerk, pilgerte zwischen 1478 und 1487 nach Jerusalem. Zurück in Gouda ließ er um 1500 diese Kapelle bauen, 1504 wurde sie geweiht. Drinnen gab es einen Altar mit gemaltem Triptychon, ein goldenes Messgewand und ein Denkmal zur Erinnerung an das Heilige Grab. Schon 1497 hatte Raet mit den Collatiebroeders vereinbart, dass sie den Altar pflegen und jede Woche zwölf Messen lesen. Er starb am 28. Mai 1511 und wurde, wie gewünscht, in seiner Kapelle begraben.

    1572 ging die Kapelle an die Stadt. Ab Ende des 16. Jahrhunderts tagten hier die Almosenpfleger, die sich um die Armen kümmerten, die nicht zur Bürgerschaft gehörten. Als sie das Gelände gegenüber als Waisenhaus nutzten, blieb die Kapelle ihr Büro, und das bis 1812. Um 1860 wurde sie neugotisch restauriert, im 20. Jahrhundert war sie Atelier eines Glasmalers und Ausstellungsraum.

    Der Besuch kostet nichts und dauert nur ein paar Minuten, die Form des Raums ist der Grund herzukommen. Zur Sint Janskerk sind es dann nur 110 Meter, gut eine Minute.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 9:00–17:00 | So geschlossen (Sint-Jan-Komplex)
    Preis
    Kostenlos (Kirche)
  7. 7

    Sint Janskerk

    Sint Janskerk in Gouda, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Sint Janskerk ist eine große gotische Kirche, geweiht Johannes dem Täufer, dem Schutzpatron der Stadt, gebaut im 15. und 16. Jahrhundert. Mit dem 1485 begonnenen Chor wurde sie 123 Meter lang und damit die längste Kirche der Niederlande. Vom Turm, um 1350 errichtet, steht nur noch der untere Teil. 1552 brannte ein großer Teil der Kirche, samt Archiv; was man über die frühe Zeit weiß, stammt größtenteils aus den Aufzeichnungen von Ignatius Walvis.

    Berühmt ist sie für ihre Glasfenster, wegen derer sie zu den Top 100 der niederländischen Baudenkmäler zählt. Die meisten schufen die Brüder Dirk und Wouter Crabeth zwischen 1555 und 1571. Nach einer kurzen Pause durch die Reformation kamen bis 1603 weitere Fenster anderer Künstler hinzu.

    Dass die Fenster überhaupt noch da sind, grenzt an Glück. Zunächst hielt die Stadt zu König Philipp II. von Spanien statt zu Wilhelm dem Schweiger, und die Kirche blieb verschont. 1572 wechselte Gouda auf die Seite Oraniens, drei Wochen später stürmte eine aufgebrachte Menge die Kirche und plünderte sie, ließ die Fenster aber unversehrt. 1573 verbot der Rat den katholischen Gottesdienst, im Sommer öffnete die Kirche für die reformierte Gemeinde, der sie bis heute gehört.

    Die Fenster aus der Zeit vor 1573 zeigen Szenen aus der Bibel und den Apokryphen. Such die Königin von Saba bei Salomo, Judith und Holofernes, die Bestrafung des Heliodor, die Geburt Johannes des Täufers sowie Geburt und Taufe Jesu. Im Chor zeigen zwei Fenster Jesus auf dem Berg.

    Die Kirche kostet Eintritt, und er lohnt sich für jeden, der sich auch nur ein wenig für Glasmalerei interessiert; nimm dir eine Dreiviertelstunde. Danach führen dich 150 Meter, zwei Minuten, zurück zum Markt, wo sich der Kreis schließt.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 09:00–17:00 (2. März – 2. Nov. 2026); Mo–Sa 10:00–16:00 (3. Nov. 2026 – 1. März 2027); So nur Gottesdienste (10:00 & 17:00); geschlossen 25.-26. Dez., 1. Jan.
    Preis
    11,00 EUR Erwachsene; 6,50 EUR Studierende / CJP; unter 18, Museumkaart, Rotterdampas, Vriendenloterij VIP kostenlos; 10,00 EUR Gruppen (ab 15)
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MarktAgnietenkapelWaage von GoudaRathaus von Gouda+3
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Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Gouda entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 7 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

7Stopps 1,2km 16 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzer, kunstvoller oder gratis: drei Wege durch Gouda

Nicht jeder hat vier Stunden oder Lust auf drei Eintritte. Diese Varianten nutzen dieselbe Strecke und lassen weg, was dich weniger interessiert.

Rund um den Markt

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle mit wenig Zeit oder an einem Käsemarkt-Donnerstag: Markt, Agnietenkapel, Waage und Rathaus, zusammen sieben Minuten Gehzeit. Eintritt kostet nur die Waage, und auch den kannst du dir sparen, wenn dir Fassade und Museumsshop reichen. In gut einer Stunde bist du durch, mit Waage-Besuch in knapp zwei.

Kunst, Kapelle und Kirchenfenster

Stopps: 5, 6, 7

Für Kunst- und Geschichtsinteressierte, die den Tag drinnen verbringen wollen: Museum Gouda, Jeruzalemkapel und Sint Janskerk liegen drei Gehminuten auseinander, zurück zum Markt sind es noch einmal zwei. Eintritt zahlst du im Museum und in der Kirche, die Kapelle ist frei. Plane zweieinhalb Stunden ein.

Die ganze Runde ohne Eintritt

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Für kleines Budget: alle sieben Stationen in 16 Minuten Gehzeit, aber Museum und Kirche nur von außen. Frei sind der Markt, die Agnietenkapel, wenn sie geöffnet hat, der Museumsshop im Erdgeschoss der Waage und die Jeruzalemkapel. Mit kurzen Halten bist du in anderthalb Stunden zurück am Markt.

Wie lange dauert dieser Gouda Rundgang mit Waage und Museum?

Reine Gehzeit sind nur 16 Minuten, die Etappen sind höchstens 280 Meter lang. Die Zeit verbringst du an den Stationen: Ohne Innenbesuche reichen anderthalb Stunden, mit Waage, Museum Gouda und Sint Janskerk sind es rund vier.

Ein Zeitplan, der aufgeht: Start um 10:00 am Markt, eine Viertelstunde dort, kurzer Halt an der Agnietenkapel, gegen 10:30 in die Waage. Nach 45 Minuten und einem Blick auf das Rathaus bist du gegen 11:30 im Museum Gouda. Nach anderthalb Stunden dort erreichst du um 13:00 die Jeruzalemkapel, kurz nach 13:10 die Sint Janskerk und gegen 14:00 wieder den Markt. Die Runde um den Markt allein schaffst du mit Waage-Besuch in knapp zwei Stunden, die Kunstvariante in zweieinhalb.

Bevor du in Gouda losgehst

  • Start und Ziel: Empfohlen ist der Markt, dort schließt sich auch der Kreis. Einsteigen kannst du an jeder Station, die Reihenfolge hier ist die empfohlene.
  • Der passende Tag: Am besten unter der Woche, denn nicht jede Station hat an jedem Tag geöffnet. An einem Käsemarkt-Donnerstag erlebst du den Markt dazu. Starte am Vormittag, wenn die Waage geöffnet hat.
  • Feiertage und Winter: Rund um die Feiertage und im Winter haben Waage, Museum und Kirche teils geschlossen oder kürzer geöffnet.
  • Kosten: Eintritt zahlst du in Waage, Museum und Kirche. Mit Museumkaart sind Museum und Kirche frei; der Rotterdampas gilt in Waage, Museum und Kirche. Route und GPS-Navigation sind kostenlos. Für den AI Tour Guide bekommst du zum Start 100 Gratis-Credits, danach wählst du frei: diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.
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Dein Guide für Gouda ist bereit, wenn du es bist

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Gouda, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide in Gouda anders macht

Auf so kurzen Wegen bleibt viel Zeit zum Erzählen. Der AI Tour Guide begrüßt dich am Markt, erzählt an jeder Station die Geschichten weiter, fragt, ob dich eher Handel, Klöster oder Kunst packen, und richtet das Gespräch danach aus. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa um zu erfahren, wer die Collatiebroeders waren, wie eine Balkenwaage mit schweren Lasten umging oder warum die Pfeifenmacher ausgerechnet auf Blumendekor setzten. Die Route bleibt dabei dieselbe.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Gouda

Lohnt sich die Museumkaart oder der Rotterdampas für diesen Rundgang?

Mit der Museumkaart sind Museum Gouda und Sint Janskerk frei, das spart dir zwei Eintritte. Der Rotterdampas deckt zusätzlich die Waage ab, also alle drei Eintritte.

Ist der Rundgang für Kinder geeignet?

Die Wege sind kurz, und Kinder zahlen in Museum, Kirche und Waage weniger oder gar nichts. Bedenke, dass im Museumskeller Folter- und Strafwerkzeuge ausgestellt sind.

Kann ich Gouda mit einer anderen Stadt an einem Tag verbinden?

Der Rundgang ohne Innenbesuche dauert nur anderthalb Stunden, das lässt Raum für eine zweite Stadt. Nah liegen Rotterdam mit 19 km und Utrecht mit 29 km.

Kann ich ins Rathaus hinein?

Nein, das Rathaus von Gouda ist derzeit geschlossen. Die Fassade, das Bordes vor dem Eingang und das Schafott an der Rückseite siehst du aber frei vom Markt aus.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 3 der 7 Stopps: Waage von Gouda, Museum Gouda und Sint Janskerk verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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