Klagenfurt auf eigene Faust: Vom Lindwurm zum Rudolfinum

Vom Drachenbrunnen über den Bauernmarkt und den Dom bis zur modernen Kunst: 1,8 km Klagenfurter Altstadt, kurz genug, um dir überall Zeit zu lassen.

7 Stationen 1,8 km ~24 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Klagenfurt
Stopp 1 von 7
230 m·3 Min.
Lindwurmbrunnen
Geh nach Norden die Fußgängerzone hoch zum Alten Platz.
Willkommen in Klagenfurt! Ich bin Alex, und auf dem Neuen Platz dieser Stadt bekam ein fossiler Schädel die Hauptrolle in einer Drachengeschichte.
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Dein Weg durch die Altstadt im Überblick

Sieben Stationen, 1,8 km und 24 Minuten reine Gehzeit: Lindwurmbrunnen, Alter Platz, Landhaus Klagenfurt, Benediktinermarkt, Klagenfurter Dom, Museum Moderner Kunst Kärnten und zum Schluss das Landesmuseum für Kärnten: Rudolfinum.

Ohne Innenbesuche reichen gut eineinhalb Stunden, mit Landhaus, Dom und beiden Museen sind es rund fünf. Brunnen, Plätze, Markt und Dom sind frei, Landhaus und Museen kosten Eintritt. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide optional.

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Blick auf Klagenfurt

Die Route

Karte für deinen Klagenfurt Stadtrundgang

7 Stopps 1,8 km 24 Min. Gehzeit
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Die 7 Stationen auf dieser Route

  1. Lindwurmbrunnen in Klagenfurt, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Lindwurmbrunnen
  2. Alter Platz in Klagenfurt, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Alter Platz
  3. Landhaus Klagenfurt, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Landhaus Klagenfurt
  4. 4Benediktinermarkt
  5. Klagenfurter Dom, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Klagenfurter Dom
  6. Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Museum Moderner Kunst Kärnten
  7. Landesmuseum für Kärnten: Rudolfinum in Klagenfurt, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Landesmuseum für Kärnten: Rudolfinum
  8. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Klagenfurt Rundgang: die sieben Stationen im Detail

  1. 1

    Lindwurmbrunnen

    Lindwurmbrunnen in Klagenfurt, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Ein mächtiger Drache aus heimischem Schiefer, rund sechs Tonnen schwer, dazu eine Herkulesfigur, ein Wasserbecken und ein schmiedeeisernes Gitter rundherum: Das ist der Lindwurmbrunnen, das Wahrzeichen Klagenfurts. Einheimische nennen den Drachen schlicht „Lindi“, und du wirst ihm in der Stadt noch öfter begegnen, denn er steht auch im Stadtwappen.

    Dahinter steckt eine Gründungssage. Ein Lindwurm soll die Gegend heimgesucht haben, in der Klagenfurt entstand. Der Herzog ließ einen Turm bauen und einen Stier daran ketten. Als der Drache kam, um den Stier zu fressen, umringten ihn Ritter und erschlugen ihn. Drache und Turm wurden so zu den Symbolen der Stadt.

    Die Geschichte des Brunnens ist nüchterner. Den Anstoß gab der verheerende Stadtbrand von 1514: Eine Stadt, die gebrannt hat, will Wasser am Hauptplatz. 1590 begann die Arbeit, ganz fertig war das Denkmal erst 1636. Die Herkulesfigur, die manche den Drachentöter nennen, schuf Michael Hönel. Der Drache wird oft Ulrich Vogelsang zugeschrieben, gesichert ist das aber nicht.

    Schau dir den Kopf des Drachen genau an. 1335 fand man in einer Schottergrube vor Klagenfurt den Schädel eines Wollnashorns. Der Paläontologe Franz Unger vermutete 1840, dieser Fund habe den Bildhauer inspiriert, und so gilt der Lindwurm mitunter als früheste Rekonstruktion eines ausgestorbenen Tiers. Kritiker halten dagegen, dass es dafür keinen schlüssigen Beleg gibt. Ob du die Ähnlichkeit siehst, entscheidest du selbst.

    Über den Neuen Platz gehst du 230 Meter, rund drei Minuten, hinüber zum Alten Platz, dem älteren der beiden Hauptplätze.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Alter Platz

    Alter Platz in Klagenfurt, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier beginnt das eigentliche Klagenfurt. Als Bernhard von Spanheim die Siedlung Mitte des 13. Jahrhunderts aus der Glanau an ihren heutigen Ort verlegte und zur Stadt erhob, entstand dieser Platz als ihr Zentrum, an der Verbindung von Völkermarkt nach Villach. Damals hieß er einfach „der Platz“.

    Achte auf die Form: Im Osten endete der Platz am früheren Völkermarkter Tor, nach Westen weitet er sich trichterförmig bis zur Goldenen Gans, Alter Platz 31. Sie gilt als ältestes Gebäude der Altstadt und diente vermutlich einst als Rathaus. Später zog das Rathaus ins Palais Welzer am Alten Platz 1, wo es von 1737 an blieb, ehe es 1918 ins Palais Orsini-Rosenberg übersiedelte.

    Seinen Namen bekam der Platz erst durch die Konkurrenz. Mit der Stadterweiterung im 16. Jahrhundert entstand südlich der Kramergasse ein großer rechteckiger Repräsentationsplatz, damals der Untere Platz; dieser hier wurde zum Oberen. Alter und Neuer Platz sagte man erst später. Zwischen 1914 und 1925 trug er sogar den Namen Kaiser-Wilhelm-Platz, zu Ehren des deutschen Kaisers.

    Zwei Details lohnen den Blick: An der Südwestseite, auf Höhe von Nummer 28, steht seit 1965 die Pestsäule, die vorher am Heiligengeistplatz war. Und im Haus Supersberg, Alter Platz 4, kam 1832 der Schriftsteller und Politiker Karl Morré zur Welt.

    Ebenfalls an der Südwestseite fassten im 18. Jahrhundert zwei Häuser zum Palais Goëss zusammen; dort liegt der Durchgang zum Landhaus. Es sind nur 190 Meter, etwa drei Minuten.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Landhaus Klagenfurt

    Landhaus Klagenfurt, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Landhaus Klagenfurt steht am Rand der ältesten Altstadt, zwischen Heiligengeistplatz und Altem Platz. Gebaut wurde es 1574 begonnen und 1594 vollendet, im Auftrag der Kärntner Landstände, also des Adels und der hohen Geistlichkeit. Bis heute tagt hier der Kärntner Landtag, und das Haus ist ein Symbol für Kärntens Geschichte geblieben.

    Warum gerade hier? Im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert war Kärnten weitgehend auf sich gestellt. Die Habsburger saßen als Kaiser in Wien oder Prag, um Einfälle der Osmanen und Aufstände im Land mussten sich die Landstände kümmern. 1478 erhoben sich die Bauern gegen neue Steuern, 1515 kamen Aufstände aus Krain und der südlichen Steiermark dazu, Althofen und das damalige Hauptstadt St. Veit wurden besetzt.

    Danach wollten die Stände einen eigenen Machtsitz. Sie wählten Klagenfurt, das der Brand von 1514 schwer getroffen hatte, und baten Kaiser Maximilian I. um die Stadt. Weil weder Hof noch Stadt Geld für den Wiederaufbau hatten, schenkte er sie 1518 dem Kärntner Adel. Die Stände bauten wieder auf, befestigten Klagenfurt und machten es zur neuen Hauptstadt.

    Schon 1527 entstand dafür der 4,5 Kilometer lange Lendkanal. Er brachte Wasser aus dem Wörthersee in die Stadt, speiste ab 1534 den neu ausgehobenen Stadtgraben und diente als Transportweg für Baumaterial. Im selben Jahr 1534 begann die Stadterweiterung, die der Altstadt ihr heutiges Gesicht gab.

    Hinein lohnt es sich, wenn dich diese Geschichte der Landstände packt. Das Landhaus kostet Eintritt, für Kinder und Jugendliche ist er frei. Danach sind es 350 Meter, rund fünf Minuten, zum Benediktinermarkt.

    Öffnungszeiten
    Apr 1–Okt 26: Mo–Fr 10:00–16:00; Okt 27–Mär 31: Di–Fr 10:00–16:00; geschlossen Dez 24–Jan 6
    Preis
    7 EUR Erwachsene, 5 EUR ermäßigt, von 0-18 Jahren kostenlos, 12 EUR Familienticket
  4. 4

    Benediktinermarkt

    Der Platz trägt den Namen seiner geistlichen Nachbarn. Die Marienkirche am Benediktinerplatz wurde 1624 geweiht, zusammen mit einem Franziskanerkloster. Später übernahmen die Benediktiner das Kloster, und nach ihnen heißt der Platz bis heute. Kirche und Kloster stehen noch am Rand, das Treiben in der Mitte ist ganz weltlich.

    Der Markt hat seinen eigenen Rhythmus, und nach dem richtest du dich. Neben den Markthallen gibt es an bestimmten Wochentagen den großen Wochenmarkt und den Biomarkt. Am lebhaftesten ist es am Morgen.

    Wer erst am Nachmittag kommt, verpasst Bauern- und Biomarkt und das meiste Treiben in den Hallen. Genau deshalb steht der Markt früh auf dieser Route: Mit einem Start am Vormittag bist du rechtzeitig hier und kannst dir für einen Bummel zwischen den Ständen Zeit lassen.

    Vom Markt sind es 260 Meter, etwa vier Minuten, bis zum Klagenfurter Dom.

    Öffnungszeiten
    Wochenmarkt Do & Sa 06:00–13:00; Biomarkt Fr 06:00–13:00; Markthallen-Kernzeiten Mo–Sa 09:00–13:00 (Rahmenzeiten Mo–Fr 05:00–18:00, Sa 05:00–17:00)
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Klagenfurter Dom

    Klagenfurter Dom, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Von außen wirkt der Dom überraschend jung, und die Westfassade ist es auch: Bis 1960 war die Kirche von einem Gebäudekomplex umschlossen, der „Jesuitenkaserne“. Erst nach deren Abriss stand die Westseite frei und bekam eine eigene Fassade. Die Kirche selbst ist viel älter und hat eine erstaunliche Geschichte: Sie wurde ab 1581 als protestantisches Bethaus gebaut, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht, und ist die größte protestantische Kirche, die je in Österreich errichtet wurde.

    Klagenfurt war lange unbedeutend, bis Maximilian die Stadt 1518 den Landständen schenkte. Bis ins späte 16. Jahrhundert gab es nur zwei Kirchen, St. Egid und die Spitalskirche Heiligengeist vor den Mauern, ein Kloster gar keines. Die Reformation kam spät: 1563 las Pfarrer Martin Knorr in St. Egid die erste deutsche Messe nach Augsburger Bekenntnis, drei Jahre später unterschrieb er mit anderen Kärntner Pfarrern ein Bekenntnis, das den neuen Glauben praktisch zur Stadtreligion machte. Zuzügler aus Württemberg und Sachsen stärkten die Gemeinde.

    Dann kippte alles. Im Zuge der Gegenreformation wurde das Bethaus 1600 geschlossen, vier Jahre später übernahmen es die Jesuiten, weihten es Peter und Paul und blieben bis zur Auflösung ihres Ordens 1773. 1787 erhob Bischof Franz Xaver von Salm-Reifferscheidt die Kirche zur Kathedrale des Bistums Gurk; heute ist sie Domkirche der Diözese Gurk-Klagenfurt.

    Der Eintritt ist frei, also schau auf jeden Fall hinein, auch wenn du nur ein paar Minuten hast. Zum Museum Moderner Kunst Kärnten sind es nur 170 Meter, rund zwei Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 08:00–17:00, So 09:00–20:00
    Preis
    Eintritt kostenlos
  6. 6

    Museum Moderner Kunst Kärnten

    Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museum Moderner Kunst Kärnten, kurz MMKK, sitzt in der sogenannten Klagenfurter Burg, in den Räumen der ehemaligen Kärntner Landesgalerie. Nach umfassendem Umbau zog es 2003 hier ein und übernahm die Kunstsammlung des Landes Kärnten. Auf rund 1000 Quadratmetern zeigt es moderne und zeitgenössische Kunst in Einzel- und Themenausstellungen, mit regionalen, nationalen und internationalen Positionen.

    Der reizvollste Kontrast ist die Burgkapelle: ausgemalt mit Fresken des Kärntner Barockmalers Josef Ferdinand Fromiller, heute aber Projekt- und Installationsraum für zeitgenössische Künstler. Barocke Wände und aktuelle Kunst im selben Raum, das bekommst du selten so direkt zu sehen.

    Einen Schwerpunkt bilden die Landessammlungen mit Werken von Hans Bischoffshausen, Kiki Kogelnik, Maria Lassnig, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer und Hans Staudacher, dazu aus der jüngeren Generation Heimo Zobernig und Hans Schabus. Seit 2010 leitet Christine Wetzlinger-Grundnig das Haus.

    Für wen lohnt es sich? Für alle, die mit österreichischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts etwas anfangen können. Das Museum kostet Eintritt, Kinder und Jugendliche zahlen nichts. Danach folgt die längste Etappe: 560 Meter, rund acht Minuten, zum Rudolfinum.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–18:00, Do 10:00–20:00 (Feiertage bis 18:00), Mo geschlossen
    Preis
    8 EUR Erwachsene, 4 EUR ermäßigt, Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre kostenlos
  7. 7

    Landesmuseum für Kärnten: Rudolfinum

    Landesmuseum für Kärnten: Rudolfinum in Klagenfurt, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zum Schluss ein Palast, der nie einer war: Das Landesmuseum für Kärnten: Rudolfinum, vor Ort als Landesmuseum Kärnten oder kärnten.museum beschildert, wurde im Stil der Neorenaissance gebaut und sieht aus wie ein Adelssitz. Die Pläne stammten vom Klagenfurter Architekten Gustav Gugitz, der Grundstein wurde am 24. April 1879 gelegt, eröffnet hat das Haus am 10. Juli 1884. Bezahlt wurde es mit einem zinslosen Darlehen der Kärntner Sparkasse. Den Schlussstein setzte Kronprinz Rudolf, daher der Name Rudolfinum.

    Die Wurzeln reichen weiter zurück, und zwar ins Landhaus, an dem du vorhin standest. 1844 gründete sich der Geschichtsverein für Kärnten, das gilt als Gründungsjahr des Museums. Er forschte, baute eine Bibliothek auf und zeigte kulturgeschichtliche Stücke im Landhaus. Vier Jahre später folgte der Naturwissenschaftliche Verein mit einem Naturkundemuseum am Kardinalplatz, dessen Sammlung ab 1861 ebenfalls ins Landhaus kam. Bald wurde es zu eng, und 1877 begann eine Kommission mit der Planung des Neubaus.

    Nach 1922 kamen volkskundliche Sammlungen eines weiteren Kärntner Vereins dazu, 1925 lief das Haus nach einer Neugründung als Kärntner Heimatmuseum weiter. Im Zweiten Weltkrieg trafen Bomben das Gebäude schwer; das Land Kärnten baute es wieder auf, übernahm Haus und Personal und richtete die Schausammlungen neu ein. Zwischen 2014 und 2022 war das Haupthaus geschlossen, am 21. November 2022 öffnete es wieder.

    Hinein lohnt es sich vor allem, wenn du Kultur- und Naturgeschichte unter einem Dach magst; plane eher großzügig. Das Museum kostet Eintritt, für Kinder und Jugendliche ist er frei. Hier endet dein Rundgang.

    Name vor Ort
    Landesmuseum Kärnten
    Öffnungszeiten
    Di–Sa 10:00–17:00, Do 10:00–19:00, So 11:00–16:00, Mo geschlossen
    Preis
    12 EUR Erwachsene, 10 EUR ermäßigt, kostenlos von 0–18, 20 EUR Familienticket
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LindwurmbrunnenAlter PlatzLandhaus KlagenfurtKlagenfurter Dom+3
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Klagenfurt entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 7 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

7Stopps 1,8km 24 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Wege durch Klagenfurt

Nicht jeder hat fünf Stunden. Zwei Ausschnitte der Route funktionieren auch für sich allein.

Altstadt kompakt am Vormittag

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5

Für alle, die Stadtgeschichte, Markt und Dom an einem Vormittag erleben wollen. Die Gehzeit liegt bei 15 Minuten, Eintritt zahlst du höchstens im Landhaus, der Dom ist frei. Mit Landhausbesuch und einer Runde über den Markt bist du nach etwa zwei Stunden fertig.

Museumsrunde am Nachmittag

Stopps: 5, 6, 7

Für Kunst- und Geschichtsinteressierte, die den Markt nicht brauchen. Vom Dom aus gehst du nur 10 Minuten, Eintritt kosten das Museum Moderner Kunst Kärnten und das Rudolfinum. Mit beiden Museen solltest du gut drei Stunden einplanen; donnerstags haben beide länger offen.

Wie viel Zeit du für den Klagenfurt Rundgang einplanst

Die reine Gehzeit beträgt 24 Minuten, die Etappen sind kurz. Die längste kommt am Ende: 560 Meter vom Museum Moderner Kunst Kärnten zum Rudolfinum. Wer nur schaut und nirgends hineingeht, ist in gut eineinhalb Stunden durch.

Mit allem, was sich drinnen lohnt, sieht es anders aus: etwa eine Dreiviertelstunde im Landhaus, eine halbe Stunde auf dem Markt, ein kurzer Blick in den Dom, rund eine Stunde im Museum Moderner Kunst Kärnten und eineinhalb Stunden im Rudolfinum. So kommst du auf rund fünf Stunden. Startest du gegen 9:30 Uhr, stehst du am Vormittag vor dem Landhaus, wenn es geöffnet hat, und erreichst den Markt, solange dort noch Betrieb ist.

Bevor du am Lindwurmbrunnen losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Lindwurmbrunnen, das Ende liegt am Rudolfinum. Du kannst an jeder Station einsteigen, die Reihenfolge hier ist die empfohlene.
  • Bester Tag: Wähl einen Tag, an dem Markt, Landhaus und beide Museen geöffnet haben, denn nicht alle Stationen sind jeden Tag offen. Dann bekommst du die ganze Route mit allen Innenbesuchen.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, gegen 9:30 Uhr. Der Markt ist früh am Tag am lebhaftesten, und auch für das Landhaus solltest du nicht zu spät kommen.
  • Kosten: Lindwurmbrunnen, Alter Platz, Benediktinermarkt und Dom kosten nichts. Landhaus und beide Museen kosten Eintritt; Kinder und Jugendliche kommen überall kostenlos hinein.
  • AI Tour Guide: Route, Karte und GPS-Navigation sind kostenlos. Für den AI Tour Guide bekommst du zum Start 100 Gratis-Credits; danach wählst du zwischen 19,99 € all-inclusive für diese Tour ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Klagenfurt
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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Klagenfurt, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

7Stopps 1,8km 24 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Klagenfurt anders macht

Auf dieser Route liegen gut 400 Jahre Kärntner Machtgeschichte auf 1,8 km: Landstände, Reformation, Jesuiten, Museumsvereine. Der AI Tour Guide erzählt dir das im Gespräch, merkt sich, ob dich eher der Glaubensstreit oder die Kunst packt, und geht dort tiefer. Frag ihn etwa, wie der Alltag in der protestantischen Stadt vor 1600 aussah oder was Fromillers Fresken in der Burgkapelle zeigen.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Klagenfurt

Kann ich den Rundgang an jedem Wochentag machen?

Gehen kannst du die Route an jedem Tag. Markt, Landhaus und die beiden Museen haben aber nicht alle gleichzeitig geöffnet; wer alles von innen sehen will, wählt den Tag entsprechend.

Gibt es Familientickets?

Ja, im Landhaus und im Rudolfinum. Im Museum Moderner Kunst Kärnten brauchst du keins, Kinder und Jugendliche zahlen dort ohnehin nichts.

Kann ich den Rundgang auch nachmittags machen?

Ja, aber dann verpasst du den Bauern- und Biomarkt, und fürs Landhaus wird es eng. Am Donnerstagnachmittag lohnt sich die Museumsrunde, weil beide Häuser länger offen haben.

Lässt sich Klagenfurt mit einer zweiten Stadt verbinden?

Gut sogar: Villach liegt 35 km entfernt, Ljubljana 65 km. Beide eignen sich für den nächsten Tag.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 3 der 7 Stopps: Landhaus Klagenfurt, Museum Moderner Kunst Kärnten und Landesmuseum für Kärnten: Rudolfinum verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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