Hiroshima auf eigene Faust: Garten, Burg, Friedenspark

Vom Wandelgarten der Asano-Fürsten über die wiederaufgebaute Burg zur Atombombenkuppel: 3,4 km durch vier Jahrhunderte Hiroshima, zu Fuß und in deinem Tempo.

8 Stationen 3,4 km ~47 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Hiroshima
Stopp 1 von 8
250 m·3 Min.
Shukkei-en
Geh nach Nordwesten zum Hiroshima Prefectural Art Museum, gleich neben dem Garten.
Willkommen in Hiroshima! Ich bin Alex, und zwischen Gartenwegen und Friedensdenkmalen erzählt diese Stadt nicht nur von Zerstörung, sondern auch vom Wiederaufbau.
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Dein Weg durch Hiroshima in Kürze

Acht Stopps auf 3,4 km: vom Shukkei-en über das Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima, die Burg Hiroshima und das Hiroshima Museum of Art zur Atombombenkuppel, zum Children's Peace Monument, zum Ehrenmal für die Atombombenopfer und ins Friedensmuseum Hiroshima. Reine Gehzeit 47 Min., mit allen Innenbesuchen gut sechs Stunden.

Burg, Kuppel und die Denkmäler im Friedenspark sind frei; Garten, Friedensmuseum und die beiden Kunstmuseen kosten Eintritt. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide optional.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 8 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum Hiroshima Stadtrundgang vom Garten zum Friedenspark

8 Stopps 3,4 km 47 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Shukkei-en in Hiroshima, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Shukkei-en
  2. Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima
  3. Burg Hiroshima, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Burg Hiroshima
  4. Hiroshima Museum of Art, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Hiroshima Museum of Art
  5. Atombombenkuppel in Hiroshima, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Atombombenkuppel
  6. Children's Peace Monument in Hiroshima, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Children's Peace Monument
  7. Ehrenmal für die Atombombenopfer in Hiroshima, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Ehrenmal für die Atombombenopfer
  8. Friedensmuseum Hiroshima, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Friedensmuseum Hiroshima
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Hiroshima Rundgang, vom Shukkei-en zum Friedensmuseum

  1. 1

    Shukkei-en

    Shukkei-en in Hiroshima, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Name verrät das Programm: Shukkei heißt „komprimierte Landschaft“. Auf etwa 40.000 m² sind hier typische Landschaften Japans im Kleinen nachgebaut, alle angeordnet um den Teich Takuei. Auf seinen Inseln wachsen kleine Kiefern, in der Mitte spannt sich die Brücke Kokō-kyō über das Wasser, darin leben Karpfen und Schildkröten. Die Schildkröten siehst du am besten vom Ufer am Seifū-kan, einem Bau im Sukiya-Teehausstil gleich hinter dem Eingang im Südwesten.

    Der Shukkei-en ist ein Wandelgarten, gedacht für einen Rundgang. Geh im Uhrzeigersinn um den Teich: Im Westen kommst du in eine Waldregion mit dem Chōzen-kyo, im Norden in eine Berglandschaft mit zerklüfteter Küste, wo kleine Flussläufe in Buchten münden und das Teehaus Meigetsu-tei steht. Im Osten markiert der Berg Kifuku ein Gebirge, an seinem Fuß endet die Brücke. Im Südosten folgen ein Teegarten, Reisfelder und ganz in der Ecke ein Kräutergarten.

    Angelegt hat ihn ein Teemeister. 1619 machte der Daimyō Asano Nagaakira die Burg von Hiroshima zu seiner Residenz, im Jahr darauf begann sein Gefolgsmann Ueda Sōko mit dem Garten, damals Teil der Villa. Zwischen 1783 und 1788 ließ Asano Shigeakira ihn vom Kyotoer Gartenarchitekten Shimizu Shichirouemon umgestalten. Seit 1940 gehört er der Präfektur Hiroshima.

    Für einen günstigen Eintritt bekommst du einen ruhigen Auftakt, der dich in die Stadt der Fürsten versetzt, bevor die Route ins 20. Jahrhundert führt. Plane 45 Minuten ein, wer Gärten liebt, gern mehr. Vom Garten aus gibt es einen Eingang ins benachbarte Kunstmuseum, nur 230 m und 3 Minuten entfernt.

    Öffnungszeiten
    16. März – 15. Sep.: täglich 09:00–18:00 (letzter Einlass 17:30); 16. Sep. – 15. März: täglich 09:00–17:00 (letzter Einlass 16:30); geschlossen 29.-31. Dez.
    Preis
    Garteneintritt: Erwachsene 350 ¥; Universitätsstudierende 150 ¥; Oberschulalter und jünger kostenlos.
  2. 2

    Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima

    Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima öffnete im September 1968 und bekam bei der Renovierung 1996 sein heutiges offenes Gesicht, das dem Nachbargarten einen Ehrenplatz einräumt. Aus der Haupthalle blickst du direkt ins Grün des Shukkei-en, zur Hanami-Zeit auf die Kirschblüte.

    Die ständige Sammlung umfasst mehr als 4.500 Werke auf fast 20.000 m² und vier Etagen, gezeigt in einem vierjährigen thematischen Wechsel. Vier Schwerpunkte prägen sie: traditionelle japanische Malerei (Nihonga), asiatisches Kunsthandwerk sowie Kunst der 1920er und der 1930er Jahre. Bekannt ist das Haus auch für Wechselausstellungen zu aktuellen Themen.

    Achte auf die Künstler aus der Region. Hirayama Ikuo war am 6. August 1945 in Hiroshima, er ist ein Hibakusha, ein Überlebender des Atombombenabwurfs. Berühmt wurde er mit Bildern der Seidenstraße und des Buddhismus, er malte aber auch die Folgen der Bombe. Dazu kommen Okuda Gensō, Kibo Kodama und Ai Mitsu, außerdem Salvador Dalí und Isamu Noguchi, dessen Name dir im Friedenspark noch einmal begegnet. Bekannt ist das Museum zudem für große bemalte Leinwände mit den Schreinen von Miyajima und Itsukushima.

    Lohnt sich der Besuch? Ja, wenn du Hiroshima durch die Augen seiner eigenen Maler sehen willst; das Museum kostet Eintritt, eine Stunde reicht. Danach gehst du 840 m und 12 Minuten zur Burg, wo die Familie Asano residierte, die den Garten anlegen ließ.

    Öffnungszeiten
    Di–So 09:00–17:00 (letzter Einlass 16:30), Fr 09:00–19:00 (Apr–Sep bis 20:00 geöffnet), Mo geschlossen
    Preis
    510 JPY Erwachsene, 310 JPY Studierende, Oberschüler und jüngere & Senioren 65+ kostenlos
    Website
    hpam.jp ↗
  3. 3

    Burg Hiroshima

    Burg Hiroshima, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Burg Hiroshima, auch Karpfenburg (Rijō) genannt, war Sitz der Daimyō der Domäne Hiroshima. Der Hauptturm, den du heute siehst, wurde 1958 als Nachbildung des Originals errichtet und dient als Museum zur Geschichte Hiroshimas vor dem Zweiten Weltkrieg. Weitere Burggebäude sind seither rekonstruiert worden.

    Ohne die Burg gäbe es den Namen der Stadt nicht. Mōri Terumoto, einer der Fünf Ältesten im Rat von Toyotomi Hideyoshi, ließ sie zwischen 1589 und 1599 im Delta des Ōta bauen. Eine Stadt gab es damals nicht, die Gegend hieß Gokamura, „fünf Dörfer“. Für die Burg wollte man einen eindrucksvolleren Namen: „Hiro“ von Ōe no Hiromoto, einem Ahnen der Mōri, „Shima“ von Fukushima Motonaga, der den Bauplatz mit aussuchte. Andere deuten Hiroshima als „weite Insel“, nach den großen Inseln im Delta. Ab 1591 regierte Mōri von hier aus neun Provinzen.

    Nach der Schlacht von Sekigahara 1600 musste Mōri nach Hagi abziehen, Fukushima Masanori übernahm. Als er die Burg nach einem Hochwasser 1619 ohne Erlaubnis aus Edo reparierte, schickte ihn das Shogunat nach Kawanakajima. Neuer Burgherr wurde Asano Nagaakira, derselbe, der den Shukkei-en anlegen ließ.

    In der Meiji-Zeit wurde vieles abgetragen, der Rest ging am 6. August 1945 fast vollständig verloren. Der Eintritt ist frei, 45 Minuten reichen für den Turm und das Gelände. Von hier sind es 740 m und 10 Minuten zum Hiroshima Museum of Art im Park südlich der Burg.

    Öffnungszeiten
    Apr–Sep: täglich 09:00–17:30 (letzter Einlass 17:00); Okt–Mär: täglich 09:00–16:30 (letzter Einlass 16:00)
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    Hiroshima Museum of Art

    Hiroshima Museum of Art, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Hiroshima Museum of Art ist ein Friedensgeschenk einer Bank. Zum hundertjährigen Bestehen der Hiroshima Bank, 30 Jahre nach dem Atombombenabwurf, wollte sie mit einem Kunstmuseum ein Symbol für den Frieden stiften und bezahlte Gebäude und Sammlung. Am 3. November 1978 öffnete das Haus.

    Schau dir zuerst den Bau an: ein einstöckiger Rundbau mit zentraler Rotunde, um die sich vier Ausstellungsräume legen, mitten in einer rechteckigen Gartenanlage. An der Nordseite liegen weitere Säle, unterirdisch mit dem Hauptbau verbunden, an der Südseite Café, Museumsladen und Auditorium.

    Die Sammlung zeigt Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt Frankreich, viele der Maler waren selbst vom Japonismus beeinflusst. Die frühesten Gemälde stammen von Eugène Delacroix, darunter die Orientszene L'Arabe au tombeau von 1838 und Soldat à l'épée. Jean-François Millet und Camille Corot vertreten die Schule von Barbizon. Ein zweiter Bereich zeigt japanische Künstler, die westliche Kunst aufgenommen haben.

    Es ist der teuerste Eintritt der Route. Er lohnt sich für Liebhaber französischer Malerei, die eine Stunde mitbringen. Danach gehst du 740 m und 10 Minuten zur Atombombenkuppel.

    Öffnungszeiten
    Täglich 09:00–17:00 (letzter Einlass 16:30); montags geschlossen (außer während Sonderausstellungen/nationaler Feiertage), Neujahr und bei Ausstellungswechsel
    Preis
    2.500 JPY Erwachsene, 1.000 JPY Ober-/Universitätsstudierende, 500 JPY Grund-/Mittel-schüler
  5. 5

    Atombombenkuppel

    Atombombenkuppel in Hiroshima, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Atombombenkuppel ist die Ruine, die zum Bild Hiroshimas geworden ist. Sie wird dauerhaft im Zustand der Zerstörung erhalten, als Mahnung an die Wirkung von Atomwaffen und als Denkmal für die mehr als 140.000 Menschen, die durch die Bombe starben. Seit 1996 ist sie UNESCO-Welterbe und Teil des Friedensparks; du siehst sie rund um die Uhr und kostenlos von außen.

    Gebaut hat sie der tschechische Architekt Jan Letzel, samt der markanten Kuppel. Im April 1915 fertig, öffnete das Gebäude im August als Ausstellungshalle für Produkte der Präfektur, 1933 hieß es Industrieförderungshalle. Es stand im Geschäftsviertel an der Aioi-Brücke und diente vor allem Kunst- und Bildungsausstellungen.

    Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr fiel hier die erste im Krieg eingesetzte Atombombe, mit einer Sprengkraft von 15.000 Tonnen TNT. Zielpunkt war die gut erkennbare Aioi-Brücke. Die Bombe verfehlte sie um 240 m und explodierte direkt über dem Shima-Krankenhaus, 150 m seitlich und 600 m über der Kuppel. Drei Tage später traf es Nagasaki, neun Tage später kapitulierte Japan.

    Nimm dir hier eine Viertelstunde und geh einmal um die Ruine. Dann sind es 310 m und 4 Minuten zum Children's Peace Monument.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Children's Peace Monument

    Children's Peace Monument in Hiroshima, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Oben auf dem Children's Peace Monument steht ein Mädchen, das einen Kranich aus Draht über den Kopf hebt. Es ist Sadako Sasaki, die am 25. Oktober 1955 an Leukämie starb, verursacht durch die Strahlung der Bombe von 1945. Das Denkmal erinnert an sie und an die Tausenden Kinder unter den Opfern.

    Entworfen haben es die Künstler Kazuo Kikuchi und Kiyoshi Ikebe, bezahlt wurde es aus einer Spendenaktion japanischer Schulkinder, darunter Sadakos Klassenkameraden. Am 5. Mai 1958, dem japanischen Kindertag, wurde die Hauptfigur mit dem Titel „Atombombenkinder“ enthüllt.

    Kurz vor ihrem Tod wollte Sadako tausend Kraniche falten; nach japanischer Überlieferung erfüllt sich dann ein Wunsch. Ihr Wunsch war eine Welt ohne Atomwaffen. Oft heißt es, sie sei knapp vor dem tausendsten Kranich gestorben. Eine Ausstellung im Friedensmuseum zeigte dagegen, dass sie ihr Ziel bis Ende August 1955 erreicht hatte und weiterfaltete. Deshalb liegen rund um das Denkmal Kraniche aus aller Welt.

    Dass die Botschaft weiterlebt, zeigt der 11. Oktober 2024: An diesem Tag erhielt Nihon Hidankyo den Friedensnobelpreis für den Einsatz für eine Welt ohne Atomwaffen und das Zeugnis der Überlebenden. Zum Ehrenmal gehst du 150 m und 2 Minuten, vorbei an der Flame of Peace.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Ehrenmal für die Atombombenopfer

    Ehrenmal für die Atombombenopfer in Hiroshima, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Ehrenmal für die Atombombenopfer entwarf Kenzō Tange. Es steht auf einer geraden Linie zwischen dem Friedensmuseum und der Atombombenkuppel; stell dich davor und schau durch den Bogen auf die Ruine. Das Dach hat die Form eines Hauses aus Haniwa-Tonfiguren und soll die Seelen der Opfer vor Regen und Tau schützen. In der steinernen Kammer liegt das Register aller verstorbenen Atombombenopfer, gleich welcher Herkunft: 353.639 Namen, Stand 6. August 2026, jedes Jahr ergänzt.

    Fast wäre es ein anderes Denkmal geworden. Tange hatte den Bildhauer Isamu Noguchi empfohlen, dessen Entwurf eines riesigen Bogens mit großem unterirdischem Raum schon ausgewählt war. Wegen Noguchis japanisch-amerikanischer Herkunft setzten sich Gegner durch, und Tange gestaltete den Entwurf unter Verwendung von Noguchis Idee neu.

    Enthüllt wurde das Ehrenmal am 6. August 1952, damals aus Beton, 1985 durch Granit ersetzt. Seit 1970 stehen auch der amerikanische Kriegsgefangene John Long und der Russe Paul Bolzenski im Register. 2016 legte Barack Obama als erster amtierender US-Präsident hier Blumen nieder, 2023 kamen die G7-Staatschefs gemeinsam.

    Vorn steht die Inschrift: „Ruht in Frieden, denn wir werden den Fehler nicht wiederholen“, verfasst vom Professor Saika Tadayoshi, selbst ein Überlebender. Nach einem stillen Moment gehst du 370 m und 5 Minuten zum Friedensmuseum.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Friedensmuseum Hiroshima

    Friedensmuseum Hiroshima, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Friedensmuseum Hiroshima wurde im August 1955 gegründet, sein Hauptgebäude stammt wie das Ehrenmal von Kenzō Tange. Zwischen 1955 und 2005 kamen 53 Millionen Menschen, im Schnitt über eine Million im Jahr; Schulklassen aus ganz Japan und Reisende aus aller Welt zieht es hierher wie an keinen anderen Ort der Stadt.

    Gezeigt werden Gegenstände der Opfer, Fotos und Zeugnisse des Schreckens, dazu Hiroshima vor und nach der Bombe und die Lage im Atomzeitalter. Jedes Stück steht für die Trauer, Wut oder den Schmerz eines echten Menschen. Bei der Renovierung 1994 wurde das Museum in zwei Teile gegliedert: einer erzählte die Stadtgeschichte, die Entwicklung der Bombe und die Entscheidung für den Abwurf, mit einem Modell der zerstörten Stadt und Briefen zwischen Wissenschaftlern und Staatsführung; der andere zeigte die Schäden.

    Geh hinein, auch wenn es schwer wird. Für einen kleinen Eintritt siehst du, was hinter Kuppel, Kranichen und Namensregister steht. Plane anderthalb Stunden und lass dir danach Zeit. Hier endet dein Rundgang.

    Öffnungszeiten
    Mär–Nov: täglich 07:30–19:00 (Aug. bis 20:00 / 5.-6. Aug. bis 21:00); Dez–Feb: täglich 07:30–18:00 (letzter Einlass 30 Min. vor Schluss); geschlossen 30.-31. Dez. und Mitte Feb.
    Preis
    200 JPY Erwachsene, 100 JPY Oberschüler / Senioren (65+), kostenlos für Mittelschüler und jünger
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Shukkei-enKunstmuseum der Präfektur HiroshimaBurg HiroshimaHiroshima Museum of Art+4
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Hiroshima entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 3,4km 47 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Rundgang

Nicht jeder hat sechs Stunden. Diese drei Varianten schneiden die Route nach Interesse zu, die Reihenfolge bleibt dieselbe.

Nur der Friedenspark

Stopps: 5, 6, 7, 8

Für alle, die wenig Zeit haben und nur das Gedenken sehen wollen. Von der Atombombenkuppel gehst du in 11 Minuten über das Children's Peace Monument und das Ehrenmal zum Friedensmuseum. Eintritt kostet nur das Museum; mit Museumsbesuch brauchst du rund zwei Stunden.

Geschichte ohne Kunstmuseen

Stopps: 1, 3, 5, 6, 7, 8

Für Geschichtsinteressierte: Garten, Burg und Friedenspark, die beiden Kunstmuseen nur im Vorbeigehen. Die Gehzeit bleibt bei 47 Minuten, weil der Weg an ihnen vorbeiführt. Eintritt zahlst du für den Shukkei-en und das Friedensmuseum; rechne mit etwa viereinhalb Stunden.

Garten, Burg und Kunst

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für Kunstfreunde, die den Friedenspark an einem anderen Tag besuchen. Vom Shukkei-en bis zum Hiroshima Museum of Art gehst du 25 Minuten. Eintritt kosten der Garten und beide Kunstmuseen, die Burg ist frei; mit Besuchen sind es knapp vier Stunden.

Wie lange dauert der Hiroshima Rundgang mit Museen?

Die reine Gehzeit liegt bei 47 Minuten, die längste Etappe führt mit 840 m vom Kunstmuseum der Präfektur zur Burg. Die Zeit verbringst du in Gärten und Museen: 45 Minuten im Shukkei-en, je eine Stunde in den beiden Kunstmuseen, 45 Minuten in der Burg, eine halbe Stunde für Kuppel und Denkmäler und anderthalb Stunden im Friedensmuseum.

Startest du um 9:00 im Shukkei-en, bist du um 9:48 im Kunstmuseum der Präfektur, um 11:00 an der Burg und um 11:55 im Hiroshima Museum of Art. Um 13:05 stehst du vor der Atombombenkuppel, um 13:51 betrittst du das Friedensmuseum und kommst gegen 15:20 wieder heraus. Das sind ohne Mittagspause rund sechs Stunden und 20 Minuten; eine Pause verschiebt alles entsprechend. Die Varianten brauchen etwa zwei, viereinhalb oder knapp vier Stunden.

Bevor du in Hiroshima losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Shukkei-en, das Ende im Friedensmuseum Hiroshima. Du kannst aber an jedem Stopp einsteigen.
  • Bester Tag: Wähle einen Tag, an dem beide Kunstmuseen geöffnet haben, wenn sie dir wichtig sind. Auch der Garten und das Friedensmuseum schließen an einzelnen Tagen im Jahr.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn der Garten geöffnet hat. So erreichst du die Burg rechtzeitig vor dem letzten Einlass.
  • Kosten: Mit allen Innenbesuchen zahlst du als Erwachsener 3.560 Yen; Burg, Kuppel und die Denkmäler im Friedenspark kosten nichts.
  • Guide: Die GPS-Route ist kostenlos. Für den AI Tour Guide bekommst du zum Start 100 Gratis-Credits, danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Hiroshima
AI Tour Guide

Dein Guide für Hiroshima ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Hiroshima, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide zwischen Burg und Friedenspark erzählt

Auf dieser Route liegen Fürstengärten und Gedenkorte nur Minuten auseinander, und der Ton wechselt mit jedem Schritt. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch: Er erzählt, fragt nach, merkt sich, ob dich eher die Mōri und Asano, die Malerei oder die Zeugnisse von 1945 bewegen, und vertieft genau das. Du kannst ihn fragen, wer die anderen vier Mitglieder im Rat der Fünf Ältesten waren oder wie Jan Letzel nach Japan kam, und ihn jederzeit unterbrechen.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu deinem Tag in Hiroshima

Kann ich am Children's Peace Monument selbst einen Kranich niederlegen?

Ja. Rund um das Denkmal liegen Papierkraniche, die Menschen aus aller Welt dort darbringen. Ein selbst gefalteter Kranich ist ein stilles Zeichen für den Wunsch nach einer Welt ohne Atomwaffen.

Wer ist mit „wir“ in der Inschrift am Ehrenmal gemeint?

Darüber wurde schon vor der Errichtung gestritten. Ein Leserbrief forderte 1952, die Schuld klar den USA zuzuweisen; Bürgermeister Hamai Shinzō sah im „Fehler“ dagegen den Krieg als Zerstörung von Menschheit und Zivilisation. Die Stadt Hiroshima versteht heute die ganze Menschheit als Subjekt des Satzes.

Welches Kunstmuseum nehme ich, wenn ich nur Zeit für eins habe?

Für Malerei aus der Region und Werke des Überlebenden Hirayama Ikuo das Kunstmuseum der Präfektur, das auch deutlich günstiger ist. Für französische Malerei von Delacroix bis zur Schule von Barbizon das Hiroshima Museum of Art.

Gibt es ähnliche Rundgänge in anderen Städten Japans?

Ja, wenn du weiterreist: etwa in Kyoto, Osaka, Nara oder Tokio, jeweils mit kostenloser GPS-Route.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 4 der 8 Stopps: Shukkei-en, Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima, Hiroshima Museum of Art und Friedensmuseum Hiroshima verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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