Nara auf eigene Faust: Tempel, Gärten und Hirschpark

Vom Großen Buddha durch die Gärten und Tempel der Fujiwara bis zu den Steinlaternen des Kasuga-Taisha: 6,4 km durch das alte Nara, in deinem Tempo.

8 Stationen 6,4 km ~1 Std. 30 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Nara
Stopp 1 von 8
1.200 m·15 Min.
Tōdai-ji
Geh südwestlich in Richtung des Isuien-Gartens.
Konnichiwa und willkommen in Nara! Ich bin Alex, und unter dem Lack einer Tempelfigur dieser alten Kaiserstadt entdeckte moderne Technik ein zweites Gesicht.
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Was dich auf dieser Route durch Nara erwartet

Acht Stopps auf 6,4 km, reine Gehzeit 1 Std. 30 Min.: Du startest am Tōdai-ji, gehst über den Isuien-Garten zur Schatzkammer des Kofuku-ji und zum Kōfuku-ji, dann ins Nationalmuseum Nara, zum Shin-Yakushi-ji, zum Kasuga-Taisha und endest an der Nigatsu-do.

Mit Innenbesuchen brauchst du knapp sieben Stunden. Frei sind die Gelände von Kōfuku-ji und Kasuga-Taisha sowie die Nigatsu-do, die übrigen Stopps kosten Eintritt. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide erzählt auf Wunsch dazu.

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Blick auf Nara

Die Route

Nara Stadtrundgang Karte mit allen acht Stopps

8 Stopps 6,4 km 1 Std. 30 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Tōdai-ji in Nara, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Tōdai-ji
  2. Isuien-Garten in Nara, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Isuien-Garten
  3. Schatzkammer des Kofuku-ji in Nara, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Schatzkammer des Kofuku-ji
  4. Kōfuku-ji in Nara, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Kōfuku-ji
  5. Nationalmuseum Nara, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Nationalmuseum Nara
  6. Shin-Yakushi-ji in Nara, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Shin-Yakushi-ji
  7. Kasuga-Taisha in Nara, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Kasuga-Taisha
  8. Nigatsu-do in Nara, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Nigatsu-do
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Nara Rundgang vom Großen Buddha bis zur Nigatsu-do

  1. 1

    Tōdai-ji

    Tōdai-ji in Nara, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Tōdai-ji, der „Große Östliche Tempel“, ist der Auftakt mit dem größten Gewicht. In der Großen Buddhahalle, dem Daibutsuden, sitzt der Daibutsu, eine Bronzestatue des Buddha Vairocana und die größte ihrer Art auf der Welt. Der Tempel ist bis heute der japanische Hauptsitz der Kegon-Schule und gehört zum Welterbe „Historische Monumente des alten Nara“.

    Die Geschichte beginnt mit einer Krise. In der Tenpyō-Zeit trafen Japan Katastrophen und Seuchen, und Kaiser Shōmu antwortete mit Glauben: 741 ordnete er Tempel in allen Provinzen an, 743 gab er den Großen Buddha in Auftrag. Gegründet wurde der Tempel 738, eröffnet erst 752. Als Vorbild dienten die bewunderten Tempel des chinesischen Tang-Reichs.

    Was du heute siehst, ist das Ergebnis vieler Wiederaufbauten. Ab 1181 ließ Minamoto Yoritomo den Tempel durch den Mönch Chōgen erneuern, im Stil der chinesischen Südlichen Song. Der Buddha selbst wurde nach schweren Schäden 1692 repariert, die Halle 1709 neu errichtet. Ende des 19. Jahrhunderts drohte sie unter dem Gewicht ihres riesigen Dachs einzustürzen; eine Restaurierung zwischen 1904 und 1913 rettete sie, und ihr heutiges Aussehen bekam sie mit einem Stahlgerüst zwischen 1974 und 1980.

    Hinein lohnt sich für jeden, der Nara zum ersten Mal sieht: Der Tempel kostet Eintritt, und am frühen Morgen hast du die Halle am ruhigsten. Achte beim Hinausgehen auf das große Südtor, das Nandaimon: Sein Dach begegnet dir gleich wieder. Zum Isuien-Garten sind es 1190 m, etwa 16 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Apr–Okt täglich 07:30–17:30, Nov–Mär täglich 08:00–17:00
    Preis
    800 JPY Erwachsene / Mittel- & Oberschule, 400 JPY Grundschule
  2. 2

    Isuien-Garten

    Isuien-Garten in Nara, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Isuien-Garten ist der einzige Wandelgarten Naras, ein kaiyushiki teien, durch den du auf Pfaden um den Teich gehst und dabei ständig neue Bilder siehst. Eigentlich sind es zwei Gärten, jeder mit einer eigenen Pagode, zusammen etwa 13.500 m² groß. Auf zwei Inseln im zentralen Teich stehen Skulpturen von Kranich und Schildkröte, in Japan Sinnbilder für ein langes Leben.

    Der westliche Teil gehörte einst zum Manishu-in, einem kleinen Nebentempel des Kōfuku-ji. 1670 kaufte ihn der wohlhabende Gerber Kiyosumi Michikiyo, gestaltete ihn zwischen 1673 und 1681 um und baute zwei strohgedeckte Wohnhäuser. Eines heißt Sanshu-tei, „Haus der drei Wunder“; den Namen gab ihm Mokuan, Priester des Zen-Tempels Manpuku-ji in Uji.

    Der größere Ostgarten entstand 1899 für den Geschäftsmann Seki Tojiro, der dafür den Gartenarchitekten Horitoku aus der Urasenke-Schule holte. 1939 kaufte der Kaufmann Jyunsaku Nakamura beide Gärten, verband sie und errichtete das Neiraku-Museum mit traditioneller japanischer Keramik.

    Das eigentliche Kunststück ist die geliehene Landschaft, shakkei: Der Garten holt das Dach des Nandaimon vom Tōdai-ji und die drei Hügel Wakakusa, Kasuga und Mikasa ins Bild, sodass die Grenze zwischen Garten und Hintergrund verschwindet. Er ist der teuerste Eintritt der Route, lohnt sich aber für alle, die Gartenkunst mögen. Zur Schatzkammer des Kofuku-ji gehst du 820 m, rund 12 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mi–Mo 09:30–16:30 (letzter Einlass 16:00), Di geschlossen
    Preis
    1.200 JPY Erwachsene, 500 JPY College/Oberschule, 300 JPY Mittel-/Grundschule
  3. 3

    Schatzkammer des Kofuku-ji

    Schatzkammer des Kofuku-ji in Nara, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Schatzkammer, auf Japanisch Kokuhōkan, ist die kompakte Bestandsaufnahme eines Tempels, der über Jahrhunderte Politik und Glauben in Japan mitbestimmt hat. Das Kōfuku-ji war der Familientempel der Fujiwara und einer der Sieben Großen Tempel von Nara, und hier siehst du, was diese Macht an Kunst hinterlassen hat.

    Wenn du nur einen Innenraum des Kōfuku-ji besuchen willst, ist es dieser: Hier bekommst du den Kontext, mit dem du das Tempelgelände nebenan mit anderen Augen siehst. Der Eintritt lohnt sich vor allem, wenn dich alte Skulpturen interessieren.

    Wer die Hallen des Kōfuku-ji ebenfalls von innen sehen möchte, fragt am besten gleich an der Kasse nach den Möglichkeiten. Vom Ausgang bis zum Tempelgelände sind es nur 70 m, eine Minute: Die beiden Orte gehören zusammen.

    Öffnungszeiten
    Täglich 9:00–17:00 (letzter Einlass 16:45)
    Preis
    900 JPY Erwachsene / College, 800 JPY Mittel- & Oberschule, 500 JPY Grundschule
  4. 4

    Kōfuku-ji

    Kōfuku-ji in Nara, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Kōfuku-ji ist älter als Nara selbst. 669 gründete ihn Kagami-no-Ōkimi, die Frau des Fujiwara no Kamatari, in Yamashina im heutigen Kyoto, um für die Genesung ihres kranken Mannes zu beten. 672 zog der Tempel nach Fujiwara-kyō um, 710 wurde er erneut abgebaut und an seinem heutigen Platz am Ostrand der neuen Hauptstadt Heijō-kyō wieder errichtet.

    Seinen Namen, „Tempel, der Segen hervorbringt“, gab ihm Kamataris Sohn Fujiwara no Fuhito nach dem Vimalakirti-Sutra. Solange die Fujiwara mächtig waren, blühte auch ihr Tempel, und er nahm Einfluss auf die kaiserliche Regierung, mitunter auch mit harten Mitteln. Der Schlüssel war Fuhitos Tochter: Sie heiratete Kaiser Shōmu und wurde Kaiserin Kōmyō.

    Kōmyō ließ 730 die fünfstöckige Pagode bauen, heute ein Nationalschatz, und 734 die Saikondō zum Gedenken an ihre Mutter. Unter ihrer Aufsicht entstand hier nach alter Überlieferung die erste Armenapotheke und Wohlfahrtseinrichtung Japans. Als die Hauptstadt nach Heian-kyō zog und viele große Tempel wie der Tōdai-ji an Bedeutung verloren, blieb der Kōfuku-ji dank der Fujiwara wichtig. Heute ist er Hauptsitz der ostasiatischen Yogācāra-Schule.

    Das Gelände ist frei zugänglich, die Hallen kosten Eintritt. Zum Nationalmuseum Nara sind es 540 m, gut sieben Minuten; auf dem Weg passierst du die Fünfstöckige Pagode.

    Öffnungszeiten
    Gelände rund um die Uhr geöffnet; Hallen täglich 9:00–17:00 (letzter Einlass 16:45)
    Preis
    Kostenlos (Gelände)
  5. 5

    Nationalmuseum Nara

    Nationalmuseum Nara, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Nationalmuseum Nara zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen Japans und ist auf buddhistische Kunst spezialisiert: Statuen, Bildwerke, Altargerät. Viele Stücke gehören Tempeln und Schreinen der Region und werden hier gezeigt und bewahrt. Für den Rundgang ist das ideal, denn du siehst aus der Nähe, was in den Tempelhallen oft im Halbdunkel steht.

    Schon das Haus ist sehenswert. Der ursprüngliche Bau von Katayama Tōkuma ist ein typisches westliches Gebäude der Meiji-Zeit und seit 1969 Wichtiges Kulturgut; Junzō Yoshimura ergänzte später einen Neubau. Gegründet wurde das Museum 1889 als Kaiserliches Museum Nara, die erste Ausstellung öffnete 1895, seinen heutigen Namen trägt es seit 1952. Nara selbst war zwischen 710 und 784 Hauptstadt Japans.

    Zur Sammlung gehören die Höllenrolle aus dem 12. Jahrhundert, ein Mandala des Reinen Landes aus dem 11. oder 12. Jahrhundert und eine sitzende Yakushi-Figur aus dem 9. Jahrhundert. Jeden Herbst zeigt das Museum außerdem Schätze aus dem Shōsōin, dem kaiserlichen Schatzhaus.

    Das Museum kostet Eintritt, Studierende bekommen eine Ermäßigung. Danach kommt die längste Etappe: 1720 m, rund 25 Minuten zum Shin-Yakushi-ji.

    Öffnungszeiten
    Di–So 9:30–17:00 (letzter Einlass 16:30), Mo geschlossen
    Preis
    700 JPY Erwachsene, 350 JPY Studierende
  6. 6

    Shin-Yakushi-ji

    Shin-Yakushi-ji in Nara, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Shin-Yakushi-ji ist der stille Gegenpol zu den großen Namen des Vormittags. Gegründet wurde er im März 747 von Kaiserin Kōmyō, damals unter dem Namen Kōyaku-ji, als Gebet für ihren Mann, Kaiser Shōmu, der an einem Augenleiden litt. Das „Shin“ im Namen heißt hier nicht „neu“, sondern „wundertätig“; mit dem bekannten Yakushi-ji in Nara hat der Tempel außer der Verehrung des Heilungsbuddhas nichts zu tun.

    Am Anfang war er riesig: eine vollständige Anlage mit sieben Bauten auf rund 200.000 m², einer Haupthalle mit neun Jochen, einer Ost- und einer Westpagode und über hundert Mönchen. Die Statuen der Sieben Heilungsbuddhas sollten gegen die bösen Geister verstorbener Politiker helfen. 780, nur 33 Jahre nach der Gründung, zerstörte ein Blitzschlag viele Gebäude, in der Heian-Zeit verfiel der Tempel, erst in der Kamakura-Zeit lebte er wieder auf.

    Von all dem ist ein einziger Bau aus dem 8. Jahrhundert geblieben: die heutige Haupthalle, die Hon-dō. Darin sitzt der Heilungsbuddha Yakushi Nyorai, umringt von den Zwölf Himmlischen Generälen, von denen elf Nationalschätze sind, ebenso wie die Halle selbst und die Hauptfigur.

    Hier bekommst du einen der eindrücklichsten Innenräume der Route, und das ohne große Kulisse. Wer Skulpturen mag, sollte ihn nicht auslassen. Zum Kasuga-Taisha gehst du 910 m, etwa 13 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Täglich 09:00–17:00
    Preis
    600 JPY Erwachsene / College, 350 JPY Mittel- & Oberschule, 150 JPY Grundschule
  7. 7

    Kasuga-Taisha

    Kasuga-Taisha in Nara, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Kasuga-Taisha ist der Shintō-Schrein der Fujiwara, gegründet 768 und seither mehrfach neu gebaut. Schon der Weg ist das Erlebnis: Er führt durch einen Hirschpark, und über dreitausend Steinlaternen säumen ihn. Im Inneren hängen zahlreiche Bronzelaternen. Der Schrein und der benachbarte Urwald am Kasugayama gehören zum Welterbe.

    Die Hirsche haben hier eine besondere Rolle. Der Legende nach kam die erste Gottheit des Schreins, Takemikazuchi, 768 auf dem Rücken eines weißen Hirsches vom Kashima-Jingu-Schrein auf den Berg Mikasa, um Nara zu beschützen. Deshalb gelten die frei laufenden Tiere als heilige Boten der Götter.

    Verehrt werden vier Gottheiten: Ame-no-Koyane, Himegami, Futsunushi und Takemikazuchi, oft zusammengefasst als Kasuga Daimyōjin. Achte auf die Architektur: Der Kasuga-zukuri-Stil ist nach der Haupthalle dieses Schreins benannt, und sein Torii zählt zu den ältesten des Shintō und prägte viele andere in Japan. Zwischen 1871 und 1946 stand der Schrein im höchsten Rang der staatlich geförderten Schreine. Gleich nebenan liegt der Man'yō-Botanische Garten.

    Das Gelände ist frei. Für den Sonderbesuch im inneren Bereich erfährst du den Eintritt vor Ort. Zur Nigatsu-do sind es 1180 m, rund 16 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mär–Okt täglich 6:30–17:30, Nov–Feb täglich 7:00–17:00 (Gelände); Sonderbesuch 9:00–16:00
    Preis
    Kostenlos (Gelände)
  8. 8

    Nigatsu-do

    Nigatsu-do in Nara, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mit der Nigatsu-do kehrst du zum Tōdai-ji zurück, aber an einen ganz anderen Ort: Die Halle liegt östlich der Großen Buddhahalle auf einem Hügel am Ende eines ansteigenden Wegs. Gleich südlich steht die Hokke-dō, auch Sangatsu-dō genannt. Dieses Viertel heißt Jōin; hier standen schon vor der Weihe des Großen Buddha die Vorgängertempel des Tōdai-ji.

    Die Halle ist untrennbar mit dem Omizutori verbunden, offiziell Shuni-e, einem Ritual, das seit dem 8. Jahrhundert ohne Unterbrechung gefeiert wird, heute in den ersten vierzehn Tagen des März. Elf ausgewählte Mönche bekennen dabei vor der elfköpfigen Kannon, der Hauptfigur der Halle, ihre Verfehlungen und beten für das Land. Der Überlieferung nach fanden Ritual und Halle 752 ihren Anfang, im selben Jahr wie die Weihe des Großen Buddha.

    Die Legende erzählt vom Mönch Jitchū, der 751 in eine Drachenhöhle bei Kasagi stieg und dort Himmelswesen beim Bußritual vor einer lebendigen Kannon fand. Um es auf die Erde zu bringen, opferte er am Ufer von Naniwa Blumen und Weihrauch, und nach etwa hundert Tagen kam die Kannon über das Meer: eine kleine Bronzefigur, warm wie menschliche Haut.

    Die heutige Halle ist ein Nationalschatz. Sie entstand 1669, nachdem die alte 1667 ausgerechnet am 13. Februar, kurz vor Ende des Rituals, abgebrannt war, und wurde mit Hilfe des Shogunats in Größe und Form genau wie zuvor errichtet. Der Besuch ist kostenlos und rund um die Uhr möglich, ein ruhiger Schlusspunkt. Wenn du willst, führt dich die GPS-Navigation von hier zurück zum Start.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
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Tōdai-jiIsuien-GartenSchatzkammer des Kofuku-jiKōfuku-ji+4
Alle 8 Stopps sind schon auf der Karte.
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AI Tour Guide

Du kennst die Route jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Nara entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 6,4km 1 Std. 30 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Tag in Nara

Nicht jeder hat sieben Stunden. Diese Teilstrecken folgen der empfohlenen Reihenfolge und lassen sich gut allein gehen.

Vormittag: Großer Buddha, Garten und Fujiwara-Tempel

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5

Für alle, die Kunst und Gärten mögen und den Nachmittag frei halten wollen. Reine Gehzeit 36 Minuten. Eintritt zahlst du am Tōdai-ji, im Isuien-Garten, in der Schatzkammer des Kofuku-ji und im Nationalmuseum Nara; das Gelände des Kōfuku-ji ist frei.

Nachmittag: Museum, Heilungstempel und Schreinwald

Stopps: 5, 6, 7, 8

Für alle, die später ankommen und mit Buddhas Kunst einsteigen wollen. Reine Gehzeit 54 Minuten. Eintritt kosten nur das Nationalmuseum Nara und der Shin-Yakushi-ji; Kasuga-Taisha und Nigatsu-do sind frei zugänglich.

Kurz und ruhig: die östlichen Tempel

Stopps: 6, 7, 8

Für einen entspannten Spätnachmittag ohne Museen. Reine Gehzeit 29 Minuten, Eintritt nur am Shin-Yakushi-ji.

Wie lange dauert dieser Nara Rundgang mit Tempeln und Museen?

Die Etappen summieren sich auf 1 Std. 30 Min. Gehzeit. Rechnest du eine Stunde für Tōdai-ji und Nationalmuseum Nara, je 45 Minuten für Isuien-Garten und Schatzkammer, je eine halbe Stunde für Shin-Yakushi-ji und Kasuga-Taisha und je 20 Minuten für Kōfuku-ji und Nigatsu-do, kommst du auf knapp sieben Stunden.

Ein Beispieltag: Um 08:30 am Tōdai-ji, um 09:46 im Isuien-Garten, kurz nach 10:30 in der Schatzkammer, um 11:29 am Kōfuku-ji, um 11:56 im Museum, um 13:21 am Shin-Yakushi-ji, um 14:04 am Kasuga-Taisha und um 14:50 an der Nigatsu-do. Gegen 15:10 bist du fertig. Eine Essenspause verlängert den Tag entsprechend.

Die Vormittagsvariante füllt mit Innenbesuchen gut vier Stunden, die Nachmittagsvariante knapp drei Stunden, die kurze Strecke durch den Osten rund eineinhalb Stunden.

Bevor du in Nara losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Tōdai-ji, Ende an der Nigatsu-do. Du kannst an jedem Stopp einsteigen; auf Wunsch führt dich die GPS-Navigation vom letzten Stopp zurück zum Start.
  • Bester Tag: Wähl einen Tag, an dem Isuien-Garten und Nationalmuseum Nara beide geöffnet haben, denn jeder der beiden hat einen eigenen wöchentlichen Ruhetag.
  • Tageszeit: Früh beginnen. Der Tōdai-ji hat schon am frühen Morgen geöffnet, der Isuien-Garten erst später am Vormittag.
  • Eintritte: Eintritt kosten Tōdai-ji, Isuien-Garten, Schatzkammer des Kofuku-ji, Nationalmuseum Nara und Shin-Yakushi-ji; am teuersten ist der Isuien-Garten. Für die Hallen des Kōfuku-ji und den Sonderbesuch am Kasuga-Taisha erfährst du den Preis an der Kasse.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Nara
AI Tour Guide

Dein Guide für Nara ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Nara, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

8Stopps 6,4km 1 Std. 30 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf dieser Route anders macht

Auf dieser Route zieht sich ein Faden durch: die Fujiwara, Kaiser Shōmu und Kaiserin Kōmyō, deren Gebete und Stiftungen fast jeden Stopp geprägt haben. Der AI Tour Guide begleitet dich als Gesprächspartner, erzählt diese Familiengeschichte weiter, merkt sich, ob dich eher Statuen, Gärten oder Politik fesseln, und vertieft genau das. Fragen, die hier offenbleiben, etwa was die Kegon-Lehre vom Yogācāra des Kōfuku-ji unterscheidet oder was hinter der Vorstellung des honji suijaku steckt, klärt er unterwegs mit dir.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Nara zu Fuß

Lohnt sich Nara als Tagesausflug aus Kyoto oder Osaka?

Ja, diese Route füllt mit Innenbesuchen knapp sieben Stunden und passt damit gut in einen Tag. Für die Nachbarstädte gibt es eigene Touren: Kyoto zu Fuß und Osaka zu Fuß.

Was kann ich in Nara noch am späten Nachmittag oder Abend sehen?

Das Gelände des Kōfuku-ji und die Nigatsu-do sind frei zugänglich, auch am Abend. Das Gelände des Kasuga-Taisha schließt dagegen am späten Nachmittag, plane es also früher am Tag ein.

Zahlen Kinder auf dieser Route weniger?

Ja, Grundschulkinder zahlen am Tōdai-ji, im Isuien-Garten, in der Schatzkammer des Kofuku-ji und am Shin-Yakushi-ji weniger als Erwachsene. Mittel- und Oberschüler zahlen am Tōdai-ji den Erwachsenenpreis.

Kann ich Nara auch ganz ohne Eintritt erleben?

Ja. Das Gelände des Kōfuku-ji, der Weg mit den Steinlaternen zum Kasuga-Taisha und die Nigatsu-do kosten nichts, und auch die Außenanlagen des Tōdai-ji kannst du dir auf dem Weg ansehen.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 5 der 8 Stopps: Tōdai-ji, Isuien-Garten, Schatzkammer des Kofuku-ji, Nationalmuseum Nara und Shin-Yakushi-ji verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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