Country Music Hall of Fame and Museum
Die Runde beginnt dort, wo Nashville sein musikalisches Gedächtnis aufbewahrt. Das Country Music Hall of Fame and Museum ist zugleich Museum und Forschungszentrum und besitzt die größte Sammlung von Country-Artefakten überhaupt: Instrumente und Bühnenstücke, dazu Tonträger, Bücher, Zeitschriften, Notenblätter, Liederbücher, Fotos und Geschäftsunterlagen der Branche.
Die Idee entstand Anfang der 1960er, als die Country Music Association ihre Kampagne für die Musik vorantrieb und merkte, dass ein Branchenverband allein kein Museum betreiben kann. 1964 gründete der Staat Tennessee dafür die gemeinnützige Country Music Foundation. Das Geld trieb vor allem CMA-Geschäftsführerin Jo Walker-Meador mit ein. Die Ausstellung entwarf Martin Jenter in seiner Werkstatt in Mount Vernon bei New York; die fertigen Teile kamen in Umzugswagen nach Nashville und wurden zur Eröffnung am 1. April 1967 aufgebaut.
Der erste Bau war bewusst als Scheune gestaltet und stand am Kopf der Music Row, auf dem Gelände eines kleinen Stadtparks. Vorbild war die Baseball Hall of Fame in Cooperstown. Die Bibliothek begann bescheiden auf einem Dachboden über einer der Galerien und wuchs in den 1970ern in den Keller hinein.
Lohnt sich der Eintritt? Wenn du nur ein Musikmuseum in Nashville von innen sehen willst, dann dieses. Gegen Aufpreis gibt es eine Audiotour, und hier buchst du auch die Führung zum RCA Studio B.
Vom Museum sind es 620 m und 9 Minuten bis zur Fußgängerbrücke über den Cumberland River.






















