Forsyth Park
Der Rundgang beginnt im Grünen. Der Forsyth Park nimmt rund zwölf Hektar im historischen Zentrum von Savannah ein, eingefasst von Gaston Street, Drayton Street, Park Avenue und Whitaker Street. Lass dir Zeit am großen Brunnen und such den Duftgarten, der für blinde Menschen angelegt wurde: Hier zählt, was du riechst, nicht was du siehst.
Schon James Oglethorpe hatte in seinem Stadtplan Platz für einen solchen Park vorgesehen. Angelegt wurde er in den 1840er-Jahren auf gut vier Hektar, die William Brown Hodgson der Stadt schenkte. 1851 kam weiteres Land dazu, und der Park erhielt den Namen von Georgias Gouverneur John Forsyth.
Der südliche Teil hat eine eigene Geschichte. 1853 widmete die Stadt das Gelände als Exerzierplatz für die freiwilligen Kompanien Savannahs, deren Hauptleute allein darüber bestimmten. 1859 ging der Platz offiziell an die Military Captains Association. Die Eigentümer überließen ihn der Stadt zur öffentlichen Nutzung, im Gegenzug für Steuerfreiheit und dafür, dass die Stadt ihn auf Dauer pflegt und sichert.
Heute findest du hier Spazierwege, einen Spielplatz, Tennis- und Basketballplätze, Wiesen für Fußball und Frisbee, und der Rugbyclub Savannah Shamrocks hat hier sein Heimfeld. Ab und zu gibt es Konzerte für alle. Der Park ist frei zugänglich, rund um die Uhr.
Vom Park sind es 470 m, etwa 7 Minuten, zum Mercer House am Monterey Square, dem Haus, das ein Buch weltberühmt gemacht hat.


















