Plaza de los Ponchos
Du startest mitten im Betrieb. Die Plaza de los Ponchos ist ein offener Marktplatz, und der Name hält, was er verspricht: Tagsüber reihen sich hier die Stände mit Kunsthandwerk aneinander. Es gibt keinen Eingang und keine Kasse, du gehst einfach zwischen den Ständen hindurch und schaust, was dich anzieht.
Auf Karten taucht der Platz auch als Plaza Centenario auf. Es ist derselbe Ort, und wer beide Namen kennt, spart sich später Rätselraten beim Orientieren.
Wann du kommst, bestimmt das Bild. Samstags erreicht der Markt seinen Höhepunkt, das ist der Tag mit dem meisten Betrieb und für eine erste Begegnung mit Otavalo genau richtig. Wenn dir Gedränge zu viel ist, nimm einen Wochentag, die Route funktioniert an jedem Tag. Nach Feierabend bleibt allerdings nur ein leerer Platz zurück: zugänglich rund um die Uhr, aber ohne Stände. Wer den Markt erleben will, startet also tagsüber.
Hast du genug gesehen, sind es nur 80 m, rund eine Minute, bis zum Santuario de San Luis. Vom Handel geht es direkt in den Glauben, und dieser Wechsel prägt die Route von Anfang an.








