Paris auf eigene Faust: vom Eiffelturm zum Louvre

Elf Stationen, 9,8 km zu Fuß: vom Eiffelturm über die Seine und die Île de la Cité bis zum Louvre, mit kostenloser GPS-Route im Browser.

11 Stationen 9,8 km ~2 Std. 16 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Paris
Stopp 1 von 11
520 m·7 Min.
Eiffelturm
Geh südöstlich in den Park hinter dem Turm, zum Champ de Mars.
Willkommen in Paris! Ich bin Alex, und hier an der Seine verbirgt sich hinter einer märchenhaften Fassade eine ziemlich düstere Geschichte.
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Die Route auf einen Blick

Elf Stationen, 9,8 km, reine Gehzeit 2 Std. 16 Min.: Du startest am Eiffelturm und endest am Louvre. Nur draußen bist du gut vier Stunden unterwegs; mit zwei oder drei Innenbesuchen wird ein ganzer Tag daraus.

Frei sind Champ de Mars, Pont Alexandre-III, Abtei Saint-Germain-des-Prés, Place Dauphine und Notre-Dame de Paris. Eintritt kosten Hôtel des Invalides, Musée d'Orsay, Conciergerie, Sainte-Chapelle, Eiffelturm und Louvre. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide optional.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 11 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Paris Stadtrundgang Karte: vom Marsfeld zur Île de la Cité

11 Stopps 9,8 km 2 Std. 16 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 11 Stationen auf dieser Route

  1. Eiffelturm in Paris, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Eiffelturm
  2. Champ de Mars in Paris, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Champ de Mars
  3. Hôtel des Invalides in Paris, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Hôtel des Invalides
  4. Pont Alexandre-III in Paris, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Pont Alexandre-III
  5. Musée d'Orsay in Paris, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Musée d'Orsay
  6. Abtei Saint-Germain-des-Prés in Paris, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Abtei Saint-Germain-des-Prés
  7. Place Dauphine in Paris, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Place Dauphine
  8. Conciergerie in Paris, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Conciergerie
  9. Sainte-Chapelle in Paris, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Sainte-Chapelle
  10. Notre-Dame de Paris, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Notre-Dame de Paris
  11. Louvre in Paris, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Louvre
  12. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Paris Rundgang Station für Station, von der Eisernen Dame zur Mona Lisa

  1. 1

    Eiffelturm

    Eiffelturm in Paris, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir steht die „Eiserne Dame“, wie die Pariser ihren Turm nennen: 330 Meter Schmiedeeisen auf einer quadratischen Grundfläche von 125 Metern Seitenlänge. Benannt ist er nach dem Ingenieur Gustave Eiffel, dessen Firma ihn zwischen 1887 und 1889 entwarf und baute. Er war das Herzstück der Weltausstellung von 1889 und sollte zugleich den hundertsten Jahrestag der Französischen Revolution krönen.

    Heute ist er das Symbol Frankreichs schlechthin, doch zu Beginn hagelte es Kritik: Führende Künstler und Intellektuelle des Landes fanden den Entwurf scheußlich. Gebaut wurde trotzdem, und der Turm überholte das Washington Monument als höchstes Bauwerk der Welt. Diesen Titel hielt er 41 Jahre lang, bis 1930 das Chrysler Building in New York fertig war. Seit 1957 eine Sendeantenne auf die Spitze kam, ist er wieder elf Meter höher als sein New Yorker Rivale.

    Lohnt sich der Aufstieg? Wenn du einmal oben gewesen sein willst, ja: Der Eiffelturm ist das meistbesuchte kostenpflichtige Monument der Welt. Es gibt drei Besucherebenen, auf der ersten und zweiten Etage Restaurants, und die obere Plattform der Spitze liegt 276 Meter über dem Boden, die höchste öffentliche Aussichtsplattform der Europäischen Union. Geht es dir vor allem um den Stadtblick, reicht die zweite Etage und ist günstiger als die Spitze. Ein Zeitfenster vorab erspart dir Warten.

    Vom Fuß des Turms sind es nur 520 m, etwa 7 Minuten, auf die große Rasenfläche, die sich hinter ihm ausbreitet.

    Name vor Ort
    Tour Eiffel
    Öffnungszeiten
    Aktuell täglich 09:00–00:00 Uhr
    Preis
    Erwachsene: 14,80 EUR Treppe zur zweiten Etage, 23,50 EUR Aufzug zur zweiten Etage, 28,00 EUR Treppe plus Aufzug zur Spitze, 36,70 EUR Aufzug zur Spitze. Kinder unter 4: kostenlos.
  2. 2

    Champ de Mars

    Champ de Mars in Paris, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Champ de Mars, das Marsfeld, ist eine lange Grünfläche zwischen dem Eiffelturm und der École Militaire. Der Name erinnert an den Campus Martius im antiken Rom, der dem Kriegsgott Mars geweiht war, und das passt: Hier exerzierte und marschierte früher das französische Militär. Der Park ist frei zugänglich und kostet nichts.

    Ursprünglich gehörte das Gelände zur Ebene von Grenelle, wo Pariser auf kleinen Parzellen Obst, Gemüse und Blumen für den Markt zogen, auf nicht besonders fruchtbarem Boden. Alles änderte sich 1765 mit dem Bau der École Militaire nach Plänen von Ange-Jacques Gabriel. Man ebnete das Feld, zog einen Graben, pflanzte eine lange Ulmenallee und setzte einen Gitterzaun darum. Sogar eine kleine Seine-Insel, die Schwaneninsel am Fuß des heutigen Turms, wurde der Symmetrie zuliebe ans Ufer angeschlossen.

    Zwei Geschichten machen das Feld besonders: Am 27. August 1783 starteten Jacques Charles und die Brüder Robert hier den ersten Wasserstoffballon der Welt. Und das Marsfeld war Bühne für einige der berühmtesten Feste der Französischen Revolution. Dreh dich hier einmal um: Der Blick zurück auf den Eiffelturm ist das klassische Postkartenmotiv.

    Vom Marsfeld gehst du 1510 m, rund 22 Minuten, zum nächsten großen Militärbau, den Invalides.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr geöffnet (öffentlicher Park)
    Preis
    Kostenlos
    Website
    paris.fr ↗
  3. 3

    Hôtel des Invalides

    Hôtel des Invalides in Paris, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Hôtel des Invalides ist ein ganzer Komplex aus Gebäuden, der sich komplett um Frankreichs Militärgeschichte dreht. Ludwig XIV. gab ihn mit einer Verordnung vom 24. November 1670 in Auftrag: als Heim und Hospital für alte und versehrte Soldaten seiner vielen Feldzüge. Diesen Zweck erfüllt der Ort bis heute, denn neben den Museen gibt es noch ein Krankenhaus und ein Heim für Veteranen.

    Erster Architekt war Libéral Bruant. Als der erweiterte Bau 1676 fertig war, maß die Fassade zur Seine hin 196 Meter, und dahinter lagen fünfzehn Innenhöfe, der größte davon die Cour d'honneur für Militärparaden. Die Kirche und die Kapelle entwarf Jules Hardouin-Mansart, angeregt von einem Entwurf seines Großonkels François Mansart. Die goldene Kuppel des Dôme des Invalides ist mit 107 Metern das höchste Kirchengebäude von Paris.

    Unter dieser Kuppel liegt das Grab Napoleons, umgeben von Gedenkstätten für weitere große Feldherren Frankreichs. Dazu kommen das Musée de l'Armée, das Musée des Plans-Reliefs mit seinen Festungsmodellen und das Musée d'Histoire Contemporaine. Der Eintritt kostet; lohnend ist er vor allem für alle, die sich für Napoleon und Militärgeschichte interessieren. Wer nur schauen will, bekommt auch von außen einen starken Eindruck von Fassade und Kuppel.

    Von hier sind es 1570 m, etwa 22 Minuten, bis zur Seine und ihrer prächtigsten Brücke.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–18:00 Uhr, Kasse schließt 30 Min vor Schluss. Verlängert: 1. Freitag im Monat bis 22:00 Uhr, Sa 06.06.-11.07.2026 bis 20:00 Uhr. Geschlossen: 1. Jan, 1. Mai, 25. Dez.
    Preis
    17 EUR Erwachsene (Vollpreis)
  4. 4

    Pont Alexandre-III

    Pont Alexandre-III in Paris, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Pont Alexandre-III gilt als die prunkvollste Brücke von Paris, und wenn du auf ihr stehst, verstehst du warum: Jugendstil-Laternen, Putten, Nymphen und geflügelte Pferde schmücken sie an beiden Enden. Sie verbindet das Viertel der Champs-Élysées mit dem der Invalides und des Eiffelturms und ist seit 1975 als Monument historique geschützt. Begehen kannst du sie jederzeit und kostenlos.

    Benannt ist sie nach Zar Alexander III., der 1892 die französisch-russische Allianz geschlossen hatte; sein Sohn Nikolaus II. legte im Oktober 1896 den Grundstein. Eröffnet wurde sie zur Weltausstellung von 1900, gemeinsam mit dem Grand Palais und dem Petit Palais, deren Stil sie aufgreift. Technisch ist sie ein Meisterstück des 19. Jahrhunderts: ein einziger Stahlbogen, nur sechs Meter hoch, damit er den Blick auf die Champs-Élysées und die Invalides nicht verstellt.

    Achte auf die vier vergoldeten Bronzefiguren der Fama auf ihren 17 Meter hohen Steinsockeln. Sie halten jeweils einen Pegasus zurück und dienen zugleich als Gegengewicht für den Bogen. Am rechten Ufer stehen die Fama der Wissenschaften und die Fama der Künste von Emmanuel Frémiet, am linken die Fama des Handels von Pierre Granet und die Fama der Industrie von Clément Steiner. Die Löwengruppen stammen von Georges Gardet.

    Weiter geht es 1130 m, etwa 16 Minuten, zu einem Bahnhof, der für dieselbe Weltausstellung gebaut wurde.

    Öffnungszeiten
    Frei zugänglich, keine Öffnungszeiten (Brücke)
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Musée d'Orsay

    Musée d'Orsay in Paris, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Musée d'Orsay steckt in einem ehemaligen Bahnhof am linken Seineufer. Die Gare d'Orsay entstand zwischen 1898 und 1900 für die Bahngesellschaft Paris-Orléans, rechtzeitig zur Weltausstellung, nach Plänen von Lucien Magne, Émile Bénard und Victor Laloux. Schon damals fanden manche den Prunkbau einen Anachronismus: Beaux-Arts-Fassade außen, moderne Technik für Reisende innen.

    Seit 1986 ist hier Museum. Gezeigt wird vor allem französische Kunst aus den Jahren 1848 bis 1914 ... genauer: aus der Zeit zwischen 1848 und 1914, mit Gemälden, Skulpturen, Möbeln und Fotografie. Das Herz ist die weltweit größte Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Meisterwerke, mit Berthe Morisot, Monet, Manet, Degas, Renoir, Cézanne, Seurat, Sisley, Gauguin und van Gogh. Viele dieser Bilder hingen früher in der Galerie nationale du Jeu de Paume.

    Auch Architekturfans kommen auf ihre Kosten: Ein eigener Bereich widmet sich dem Paris Haussmanns und Napoleons III. und der Opéra Garnier von Charles Garnier. Lohnt sich der Eintritt? Für alle, die Impressionisten lieben, unbedingt; wer nur einen Museumsbesuch auf dieser Route schafft und lieber diese Epoche sieht als den Louvre, ist hier richtig. Unter 18-Jährige und EU-Bürger zwischen 18 und 25 kommen frei hinein.

    Vom Museum gehst du 1190 m, rund 17 Minuten, ins Viertel Saint-Germain-des-Prés zur ältesten Kirche der Stadt.

    Preis
    16 EUR online, 14 EUR an der Museumskasse; ermäßigt 11 EUR (vor Ort); Donnerstagabend ab 18:00 12 EUR online / 10 EUR vor Ort; frei für unter 18-Jährige, EU/EWR-Bürger von 18–25 Jahren und für alle am ersten Sonntag im Monat (Zeitfenster-Buchung nötig)
  6. 6

    Abtei Saint-Germain-des-Prés

    Abtei Saint-Germain-des-Prés in Paris, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Abtei Saint-Germain-des-Prés gilt als älteste erhaltene Kirche von Paris. Gegründet wurde die Benediktinerabtei 558 von Childebert I., einem Sohn Chlodwigs, des ersten Frankenkönigs. Er baute sie, um zwei kostbare Reliquien zu zeigen, die er bei der Belagerung von Zaragoza erbeutet hatte: ein Stück vom Kreuz Christi und ein Stück der Tunika des heiligen Vinzenz. Childebert starb im Jahr der Weihe und wurde hier begraben.

    Damals lag die Kirche weit draußen vor den Mauern, in den Wiesen des linken Ufers, den „Prés“, daher der Name. In der Nähe standen ein römischer Tempel und eine Römerstraße. Die Abtei wurde zur ersten Grablege der Merowingerkönige, bevor diese Rolle an Saint-Denis überging, und war berühmt für Gelehrsamkeit und ihre buchmalerischen Handschriften.

    Die Wikinger zerstörten sie, sie wurde wieder aufgebaut und nach dem Bischof Germain benannt, im 11. Jahrhundert mit gotischen Elementen erneuert und im 12. Jahrhundert mit den frühesten Strebebögen der Île-de-France versehen. In der Revolution ging fast die ganze Abtei verloren; übrig blieben die Kirche und der Bischofspalast. Der Eintritt ist frei, ein kurzer Blick hinein lohnt sich für jeden.

    Von hier sind es 870 m, etwa 13 Minuten, hinüber auf die Île de la Cité.

    Name vor Ort
    Abbaye Saint-Germain-des-Prés
    Öffnungszeiten
    Mo: 9:30–20:00 | Di–Fr: 7:30–20:00 | Sa: 8:30–20:00 | So: 9:30–20:00
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Place Dauphine

    Place Dauphine in Paris, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Place Dauphine ist ein stiller, frei zugänglicher Platz am Westende der Île de la Cité, und eigentlich gar kein Quadrat, sondern ein Dreieck. Heinrich IV. ließ ihn ab 1607 anlegen, als zweites seiner Platzprojekte nach der Place Royale, der heutigen Place des Vosges. Den Namen gab er zu Ehren seines Sohnes, des Dauphins und späteren Ludwig XIII., geboren 1601.

    Vorher lag hier der Obstgarten des Königs, ein Teil des Gartens am alten Palais de la Cité, wo die Kapetinger residierten, lange bevor es den Louvre gab. Für den Pont Neuf wurde eine der beiden kleinen Schlamminseln davor aufgeschüttet und an die Cité angeschlossen; dort steht seit 1614 das Reiterstandbild Heinrichs IV. Die andere Insel verschwand ganz.

    Achille de Harlay bekam das Gelände am 10. März 1607 mit der Auflage, alle Häuser mit einer einheitlichen, sich wiederholenden Fassade zu bauen. Über die nur vierzig Meter lange Rue Henri-Robert erreichst du von hier die Mitte des Pont Neuf, dort, wo die Place du Pont-Neuf und der Square du Vert-Galant liegen.

    Zur Conciergerie sind es nur 330 m, rund 4 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Frei zugänglich, keine Öffnungszeiten (öffentlicher Platz)
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Conciergerie

    Conciergerie in Paris, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Conciergerie war einmal Teil des königlichen Palais de la Cité, zu dem auch die Sainte-Chapelle gehörte. Schon die Römer hatten am Westende der Insel eine Festung des Statthalters, Chlodwig residierte hier zwischen 508 und seinem Tod 511, und Ende des 10. Jahrhunderts machte Hugo Capet Paris zur Hauptstadt und baute an dieser Stelle seinen befestigten Palast.

    Den Namen verdankt das Gebäude Philipp II.: Bevor er zum Dritten Kreuzzug aufbrach, übertrug er die Rechtsprechung an die Curia Regis, brachte die königlichen Archive hierher und setzte einen Concierge als Verwalter ein. Von ihm stammen auch die Turmfassade zur Seine und der große Saal mit seinen zwei nebeneinanderliegenden Schiffen. An einem Ende stand ein riesiger Tisch aus schwarzem Marmor mit Lilienwappen; ein Stück davon hängt heute an der Wand des unteren Saals.

    Berühmt und berüchtigt wurde die Conciergerie in der Revolution: 2781 Gefangene, darunter Marie-Antoinette, wurden hier eingesperrt, verurteilt und zur Guillotine geschickt. Heute ist sie Nationaldenkmal und Museum mit Eintritt. Der Besuch lohnt sich vor allem für die zwei mittelalterlichen Hallen und für alle, die sich für die Revolution interessieren.

    Die Sainte-Chapelle liegt nur 280 m entfernt, etwa 4 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Täglich 09:30–18:00 Uhr (ganzjährig), letzter Einlass 17:30 Uhr. Geschlossen 1. Mai und 25. Dez.
    Preis
    13 EUR Erwachsene
  9. 9

    Sainte-Chapelle

    Sainte-Chapelle in Paris, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Sainte-Chapelle ließ Ludwig der Heilige als Palastkapelle bauen, um die Dornenkrone, ein Stück des Kreuzes und weitere Passionsreliquien aufzunehmen, die er ab 1239 erworben hatte. Sie war die erste der „heiligen Kapellen“ und ist im Grunde ein riesiger, fast vollständig verglaster Reliquienschrein. Gebaut wurde sie in höchstens sieben Jahren, ohne dass man je Baufehler fand.

    Was dich drinnen erwartet, sind die gewaltigen, originalen Bildfenster der oberen Kapelle, in der die Mauern zwischen den Fenstern fast ganz verschwinden. Sie sind heute der eigentliche Schatz, denn die Reliquien gingen in der Revolution verloren. Das sogenannte Reliquienfenster gilt als Schlüssel zum ganzen Bildprogramm, nimm dir dafür Zeit.

    Die Geschichte hätte auch anders ausgehen können: Um 1790 wurde die Kapelle geschlossen, ausgeräumt und als Clublokal genutzt, ab 1797 diente sie als Archiv des Justizpalastes, dessen Ausbau sie fast verschlungen hätte. Erst 1836 setzte die öffentliche Meinung ihre Rettung durch; die Restaurierung dauerte 26 Jahre. Der Eintritt kostet, aber wenn du auf dieser Route nur einen Innenbesuch machst, ist das ein starker Kandidat.

    Von hier gehst du 570 m, rund 8 Minuten, zur Kathedrale am anderen Ende der Insel.

    Öffnungszeiten
    1. April–30. Sept.: 09:00–19:00 Uhr; 1. Okt.–31. März: 09:00–17:00 Uhr. Letzter Einlass 30 Min vor Schluss. Geschlossen 1. Jan, 1. Mai, 25. Dez.
    Preis
    22 EUR Erwachsene; 16 EUR Einwohner; Gruppe 130 EUR; Kombiticket 30 EUR / 23 EUR / 180 EUR; Besucher mit Behinderung kostenlos
  10. 10

    Notre-Dame de Paris

    Notre-Dame de Paris, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Notre-Dame de Paris ist die Kathedrale des Erzbistums Paris und eines der großen Beispiele französischer Gotik. Bischof Maurice de Sully ließ 1163 mit dem Bau beginnen, im Wesentlichen fertig war sie 1260. Achte auf das, was sie von der Romanik unterscheidet: Kreuzrippengewölbe, Strebebögen, die großen farbigen Fensterrosen und den Reichtum der Skulpturen.

    Ihre Geschichte ist die Geschichte Frankreichs: In der Revolution wurde vieles zerstört, 1804 krönte sich hier Napoleon zum Kaiser, später fanden hier Trauerfeiern für viele Präsidenten der Republik statt. Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ von 1831 weckte so viel Interesse, dass Eugène Viollet-le-Duc sie im 19. Jahrhundert umfassend restaurierte. Am 26. August 1944 feierte Paris hier mit dem Magnificat seine Befreiung.

    Im April 2019 richtete ein Brand schwere Schäden an; nach aufwendiger Instandsetzung ist die Kathedrale seit Dezember 2024 wieder geöffnet. Der Eintritt ist frei, und hinein solltest du unbedingt, auch für die drei Orgeln und die Fensterrosen von innen.

    Zum Louvre ist es die längste Etappe des Tages: 1770 m, etwa 24 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo–Mi: 07:50–19:00 | Do: 07:50–22:00 | Fr: 07:50–19:00 | Sa–So: 08:15–19:30
    Preis
    Kostenlos
  11. 11

    Louvre

    Louvre in Paris, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Ziel wartet der Louvre, über achthundert Jahre königliche Residenz am rechten Seineufer und heute mit 72.735 Quadratmetern Ausstellungsfläche das größte Kunstmuseum der Welt. Im 16. Jahrhundert machte Franz I. den Palast zum Wahrzeichen der Renaissance mitten in Paris. Als Ludwig XIV. nach Versailles zog, blieben hier Teile der königlichen Gemälde- und Skulpturensammlung zurück, und ein Jahrhundert lang wohnten Akademien und vom König untergebrachte Künstler im Palast.

    Die Idee, die Schätze der Krone dem Publikum zu zeigen, stammt aus der Aufklärung; verwirklicht hat sie die Revolution, die das Museum 1793 eröffnete, bereichert um Werke aus Kirchen und von emigrierten Adligen. Heute verwahrt der Louvre über 500.000 Werke in neun Abteilungen, mehr als 36.000 davon sind ausgestellt, von den antiken Kulturen bis zur Kunst des Jahres 1848.

    Zu den berühmtesten Stücken gehören die Mona Lisa, die Venus von Milo, der Sitzende Schreiber, die Nike von Samothrake und der Codex Hammurapi. Der Eintritt kostet, und nach einem langen Rundgang ist ein Komplettbesuch unrealistisch: Such dir zwei, drei Werke aus oder komm an einem anderen Tag ausgeruht wieder. Wer noch mehr Schlösser sehen will, findet in Versailles das passende Tagesziel.

    Öffnungszeiten
    Mo/Do/Sa/So 09:00–18:00, Mi/Fr 09:00–21:00. Geschlossen Di. Letzter Einlass 1 Std. vor Schluss.
    Preis
    22 EUR Erwachsene (EWR-Bürger), 32 EUR (Nicht-EWR)
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EiffelturmChamp de MarsHôtel des InvalidesPont Alexandre-III+7
Alle 11 Stopps sind schon auf der Karte.
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Paris entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 11 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

11Stopps 9,8km 2 Std. 16 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Tag in Paris

Nicht jeder hat einen ganzen Tag. Diese drei Ausschnitte funktionieren jeweils für sich.

Monumente am linken Ufer

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5

Für alle, die die großen Bilder von Paris wollen: Eiffelturm, Marsfeld, Invalides und die prächtigste Brücke der Stadt, Ziel ist das Musée d'Orsay. Reine Gehzeit 1 Std. 7 Min. Eintritt kosten Eiffelturm, Invalides und Orsay; wer nur von außen schaut, schafft das an einem Vormittag.

Kunst und Kirchen

Stopps: 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11

Für Kunstliebhaber: vom Musée d'Orsay über die älteste Kirche von Paris und die Île de la Cité bis zum Louvre. Reine Gehzeit 1 Std. 10 Min. Eintritt kosten Orsay, Conciergerie, Sainte-Chapelle und Louvre; zwei davon von innen reichen für einen vollen Tag.

Mittelalterliches Paris kompakt

Stopps: 6, 7, 8, 9, 10

Für einen halben Tag oder einen Nachmittag: Saint-Germain-des-Prés, Place Dauphine, Conciergerie, Sainte-Chapelle und Notre-Dame. Reine Gehzeit 29 Min. Eintritt kosten nur Conciergerie und Sainte-Chapelle, Kirche und Kathedrale sind frei.

Wie lange dauert der Paris Rundgang mit Museen und Pausen?

Die reine Gehzeit liegt bei 2 Std. 16 Min. für 9,8 km. Die längsten Etappen sind die vom Champ de Mars zu den Invalides, weiter zum Pont Alexandre-III und am Ende von Notre-Dame zum Louvre, jeweils gut zwanzig Minuten. Auf der Île de la Cité liegen Place Dauphine, Conciergerie, Sainte-Chapelle und Notre-Dame dagegen nur wenige Minuten auseinander.

Realistisch planst du mit Fotostopps und kurzen Blicken in die freien Kirchen gut vier Stunden. Jeder Innenbesuch verlängert den Tag deutlich: Ein Aufstieg auf den Eiffelturm, das Grab Napoleons, die Glasfenster der Sainte-Chapelle und ein Museum zusammen füllen einen langen Tag. Such dir zwei Innenbesuche aus, dann bleibt der Rundgang entspannt.

Die Variante am linken Ufer ist mit Außenblicken in einem Vormittag zu schaffen, die Kunst-und-Kirchen-Variante mit einem Museum in einem Nachmittag, und die kompakte Île-de-la-Cité-Runde passt auch in zwei, drei Stunden mit der Sainte-Chapelle.

Vor dem Start am Eiffelturm

  • Start und Ziel: Empfohlen ist der Start am Eiffelturm, Ziel ist der Louvre. Du kannst aber an jeder Station einsteigen, die GPS-Route führt dich von dort weiter.
  • Anreise: Am nächsten zum Start liegt die RER-Station Champ de Mars-Tour Eiffel, außerdem die Métro-Stationen École Militaire und La Motte-Picquet-Grenelle.
  • Tageszeit: Starte früh, wenn du mehrere Innenbesuche planst: Die Museen und die Sainte-Chapelle haben feste Einlasszeiten, und am Ende wartet mit dem Louvre der größte Brocken.
  • Eintritt: Eintritt kosten Eiffelturm, Hôtel des Invalides, Musée d'Orsay, Conciergerie, Sainte-Chapelle und Louvre. Für den Eiffelturm und die Museen lohnt sich ein Zeitfenster vorab.
  • Wasser: Nimm eine Mehrwegflasche mit und füll sie unterwegs auf; im Restaurant bestellst du einfach eine Karaffe Leitungswasser.

Essen und Pausen entlang der Seine-Route

Auf 9,8 km brauchst du mindestens eine richtige Pause. Für ein günstiges, klassisches Pariser Essen und fürs Trinken unterwegs helfen diese Tipps.

Bouillon ChartierEin klassisches Pariser Lokal mit historischen Räumen und einfacher Küche; die Hauptgerichte kosten deutlich weniger als im typischen Bistro. Rechne mit Wartezeit und erwarte keine raffinierte Küche.
Une carafe d'eauLeitungswasser in der Karaffe ist in Pariser Restaurants kostenlos, du musst es nur ausdrücklich bestellen. Es gibt sie still, nicht sprudelnd.

Touristenfallen in Paris, die dich nur Geld kosten

  • Flaschenwasser im Restaurant: Wer ohne nachzudenken eine Flasche Wasser bestellt, zahlt dafür spürbar mehr als für die kostenlose Karaffe, die genauso gut den Durst löscht.
  • Hop-on-Hop-off als reines Verkehrsmittel: Der Sightseeing-Bus lohnt sich nur, wenn du genau das offene Oberdeck und die kommentierte Rundfahrt willst. Nur um von A nach B zu kommen, ist ein Navigo Jour mit Métro und Linienbus viel günstiger.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Paris
AI Tour Guide

Dein Guide für Paris ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Paris, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

11Stopps 9,8km 2 Std. 16 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide zwischen Eiffelturm und Louvre anders macht

Auf dieser Route stapeln sich acht Jahrhunderte, von den Merowingerkönigen in Saint-Germain bis zur Weltausstellung von 1900. Der AI Tour Guide begrüßt dich am Eiffelturm, erzählt dir an jeder Station die Geschichten dahinter, stellt Fragen und merkt sich, was dich packt: Interessiert dich die Revolution, kommt er in der Conciergerie darauf zurück; magst du Malerei, spricht er mit dir darüber, welche Säle im Musée d'Orsay zu deinem Geschmack passen. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits, danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Paris zu Fuß

Muss ich auf den Eiffelturm hinauf, um den Blick über Paris zu bekommen?

Nein. Die Dachterrasse der Galeries Lafayette Paris Haussmann ist kostenlos und zeigt dir die Skyline mit dem Eiffelturm im Bild, allerdings von niedrigerem Standpunkt. Sie kann wetter- oder veranstaltungsbedingt geschlossen sein.

Lohnt sich der Paris Museum Pass für diese Route?

Nur, wenn du mehrere der enthaltenen Häuser wirklich besuchst. Für Louvre und Orsay allein sind zwei Einzeltickets online deutlich günstiger, und der Eiffelturm ist im Pass nicht enthalten.

Kann man Louvre und Orsay kostenlos besuchen?

Beide Museen kosten normalerweise Eintritt, bieten aber regelmäßig Gratistermine an. Dafür reservierst du vorab, und an diesen Tagen ist der Andrang größer.

Welches Ticket brauche ich für Métro und Bus an diesem Tag?

Für einen Stadttag reicht der Navigo Jour, ein Kalender-Tagespass; das teurere Paris Visite lohnt sich nur mit Flughafentransfer oder genutzten Rabatten. Fährst du nur zwei bis vier Mal, sind Einzeltickets günstiger, ab fünf Fahrten lohnt der Navigo Jour.

Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt?

Von Charles de Gaulle fährt der RER B, von Orly die Métro 14, beide mit dem Flughafenticket. Allein oder zu zweit ist das klar günstiger als das Taxi; zu dritt oder viert kann sich das Taxi zum Festpreis lohnen.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 6 der 11 Stopps: Eiffelturm, Hôtel des Invalides, Musée d'Orsay, Conciergerie, Sainte-Chapelle und Louvre verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
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