Lagerplatz
Eine Stadttour in einem Industrieareal zu beginnen, ist eine Ansage, und in Winterthur ist es die richtige. Der Lagerplatz ist das ehemalige Sulzer-Gelände, heute ein öffentlicher Stadtteil. Der Hof gehört allen, rund um die Uhr, und auf den alten Werksflächen haben sich Betriebe, Museen und Gastronomie eingerichtet, jede mit ihren eigenen Zeiten.
Tagsüber ist der Platz vor allem ein Durchgang. Nimm dir trotzdem ein paar Minuten und nimm vor allem den Namen Sulzer mit auf den Weg: Er begegnet dir auf dieser Route wieder, im Stadtgarten, wo die Stadt einst die Gärten der Familie Sulzer kaufte, und am Römerholz, dessen Villa für einen Sulzer-Industriellen gebaut wurde. Industrieerbe zuerst, danach Parks, Villen und Museen, am Ende der Blick von oben: so ist der Tag aufgebaut.
An Sommerabenden, donnerstags, freitags und samstags, verwandelt sich der Hof: Dann bespielen Foodtrucks und Pop-up-Bars den Platz. Fällt deine Tour auf so einen Abend, halte dir den Lagerplatz als Finale offen. Er ist der Startpunkt der Route und abends ihr lebendigster Punkt.
Zum Stadtgarten sind es 1210 m, etwa 17 Minuten zu Fuß, aus dem Werksgelände hinüber in den grünen Ring um die Altstadt.






















