Zürich auf eigene Faust: Altstadt, See und Kunst

Vom Landesmuseum über den Lindenhof und die beiden Münster an den See und weiter zur ETH: 14 Stationen, die zeigen, wie Zürich gewachsen ist.

14 Stationen 5,9 km ~1 Std. 26 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Zürich
Stopp 1 von 14
920 m·12 min
Landesmuseum Zürich
Geh nach Süden durch die Gassen in Richtung Lindenhof-Terrasse.
Willkommen in Zürich! Ich bin Alex, und hier steht ein Rathaus nicht nur am Fluss, sondern buchstäblich in ihm.
Diese Tour mit Alex ausprobieren
Diese Tour mit Alex ausprobieren

Der Rundgang auf einen Blick

Vierzehn Stationen, vom Landesmuseum Zürich durch die Altstadt an der Limmat zum See, dann zum Kunsthaus Zürich und zur ETH Zürich, Ende am Zürich Hauptbahnhof. Die Strecke misst 5,9 km, die reine Gehzeit beträgt 1 Std. 26 Min.; mit Pausen und ein paar Innenbesuchen rechnest du mit gut drei Stunden.

Plätze, der Lindenhof und St. Peter sind frei. Eintritt kosten das Landesmuseum, das Fraumünster, der Turm am Grossmünster, das Kunsthaus und das Opernhaus Zürich. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos und führt dich von Stopp zu Stopp; der AI Tour Guide erzählt optional dazu.

Kostenloses GPS & optionalen AI Tour Guide öffnen
Blick auf Zürich

Die Route

Zürich Stadtrundgang Karte vom Landesmuseum bis zum HB

14 Stopps 5,9 km 1 Std. 26 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 14 Stationen auf dieser Route

  1. Landesmuseum Zürich, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Landesmuseum Zürich
  2. Lindenhof in Zürich, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Lindenhof
  3. St. Peter in Zürich, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3St. Peter
  4. Rathaus Zürich, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Rathaus Zürich
  5. Grossmünster in Zürich, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Grossmünster
  6. Fraumünster in Zürich, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Fraumünster
  7. Münsterhof in Zürich, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Münsterhof
  8. Paradeplatz in Zürich, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Paradeplatz
  9. Bürkliplatz in Zürich, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Bürkliplatz
  10. Bellevue in Zürich, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Bellevue
  11. Opernhaus Zürich, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Opernhaus Zürich
  12. Kunsthaus Zürich, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Kunsthaus Zürich
  13. ETH Zürich, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13ETH Zürich
  14. Zürich Hauptbahnhof, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    14Zürich Hauptbahnhof
  15. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

    Kostenlos im Browser starten
    Geschafft

Dein Zürich Rundgang: die 14 Stationen im Einzelnen

  1. 1

    Landesmuseum Zürich

    Landesmuseum Zürich, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du beginnst an einem Haus, das bis 2009 Schweizerisches Landesmuseum hieß und 1898 eröffnet wurde. Heute ist das Landesmuseum Zürich das meistbesuchte historische Museum der Schweiz. Seit 2010 gehört es zum Schweizerischen Nationalmuseum, einem Verbund des Bundes aus drei kulturgeschichtlichen Museen und einem Sammlungszentrum, den die Kulturwissenschaftlerin Denise Tonella leitet.

    Spannend ist, wie mühsam der Weg zu diesem Museum war. Nach der Gründung des Bundesstaats 1848 gab es weder eine Sammlung zum jungen Staat noch eine große patriotische Bewegung. Der Nationalrat Friedrich Salomon Vögelin, Professor für Kunstgeschichte am Polytechnikum, scheiterte 1880 mit einer ersten Motion, weil es ja genug kantonale Sammlungen gebe. Manche meinten sogar, vor 1798 habe es gar keine Schweizer Geschichte gegeben, nur Kantonsgeschichten.

    Erst die Landesausstellung von 1883 drehte die Stimmung. Vögelins „Gruppe 38“ zeigte dort im Pavillon „Alte Kunst“ ein kleines Nationalmuseum, um vor dem Ausverkauf nationaler Kulturgüter zu warnen. 1884 erwarb der Bund die Pfahlbaufunde von Auvernier und erhielt Raumausstattungen wie eine spätgotische Ratsstube aus Mellingen und das Interieur der Rosenburg in Stans. Danach stritten Basel, Bern, Luzern und Zürich erbittert darum, wer das prestigeträchtige Haus bekommt.

    Lohnt sich der Eintritt? Wenn dich Schweizer Geschichte interessiert, ja, und dann plane eher eineinhalb Stunden ein als eine halbe. Wer heute vor allem die Altstadt sehen will, wirft einen Blick auf den Bau und geht weiter. Vom Landesmuseum sind es 800 m und 12 Minuten zum Lindenhof, dem Ort, an dem die Zürcher Geschichte tatsächlich beginnt.

    Öffnungszeiten
    Di–Mi 10:00–17:00, Do 10:00–19:00, Fr–So 10:00–17:00, Montag geschlossen
    Preis
    CHF 13 Erwachsene, CHF 10 ermässigt (AHV/IV/RAV, Schüler, Studierende)
  2. 2

    Lindenhof

    Lindenhof in Zürich, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Lindenhof ist ein öffentlicher Platz auf einem Moränenhügel, den der Linthgletscher zurückgelassen hat. Heute ist er weitgehend eingeebnet und liegt etwa 25 Meter über der Limmat; zum Fluss hin endet er am Schipfe-Quartier. Der Platz ist frei zugänglich, und die ganze Hügelkuppe mit ihren prähistorischen, römischen und mittelalterlichen Resten steht als Kulturgut von nationaler Bedeutung unter Schutz.

    Warum gerade hier? Früher war der Hügel fast ganz von Wasser umgeben. Der heutige Münsterhof war bis ins Frühmittelalter eine sumpfige Senke, die die Sihl überflutete. Ein idealer Ort für befestigte Siedlungen: An der Schipfe fanden sich Gegenstände aus der mittleren Bronzezeit, und bei Grabungen 1989, 1997, 2004 und 2007 kamen am Lindenhof und am Rennweg Reste eines keltischen Oppidums aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. zum Vorschein.

    15 v. Chr. gliederten die Stiefsöhne des Augustus, Drusus und Tiberius, das Gebiet ins Römische Reich ein. Auf und um den Hügel standen Steinbauten des kleinen Vicus Turicum, der zu beiden Seiten der Limmat lag; eine Römerbrücke querte den Fluss etwa dort, wo heute die Rathausbrücke liegt. Später stand hier die karolingische Kaiserpfalz, und um sie herum ist die Stadt gewachsen.

    Nimm dir einen Moment, schau zur Limmat hinunter und stell dir das Wasser rundum vor. Dann geht es 260 m und 4 Minuten weiter zu St. Peter, wo der Hügel endet.

    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    St. Peter

    St. Peter in Zürich, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schau zuerst nach oben: Das Zifferblatt am Turm von St. Peter misst 8,7 Meter im Durchmesser und galt 2023 als das größte Kirchenzifferblatt Europas. Die Glocken stammen von 1880. Seit 1340 hielt eine Feuerwache vom Turm aus Ausschau, bis 1911 war er besetzt. Kurios ist die Eigentumsfrage: Der Turm gehört seit 1803 der Stadt Zürich, davor der Stadtrepublik, das Kirchenschiff dagegen der reformierten Kirchgemeinde.

    Die Kirche steht neben dem Lindenhof auf dem Platz eines Jupitertempels. Archäologisch belegt ist ein kleiner Bau von 10 auf 7 Meter aus dem 8. oder 9. Jahrhundert. Um das Jahr 1000 folgte eine frühromanische Kirche, 1230 eine spätromanische, von der Teile erhalten sind, 1460 ein gotisches Schiff. Der heutige Bau wurde 1706 geweiht, als erste Kirche, die unter protestantischer Herrschaft entstand.

    Vor der Reformation war St. Peter die einzige Pfarrkirche der Stadt; alle anderen gehörten zu Klöstern. 1360 wurde hier Rudolf Brun beigesetzt, der erste unabhängige Bürgermeister Zürichs. Erster reformierter Pfarrer war Leo Jud, ein Freund Zwinglis, der an der ersten Zürcher Bibelübersetzung mitarbeitete. Ab 1778 predigte hier 23 Jahre lang Johann Kaspar Lavater, und sein Grabstein ist in der Kirchenwand eingelassen.

    Der Eintritt ist frei, und ein kurzer Blick hinein lohnt sich vor allem wegen Lavaters Grabstein. Danach gehst du 450 m und 6 Minuten zum Rathaus Zürich, das mitten in der Limmat steht.

    Öffnungszeiten
    Mo–Fr 9:00–18:00, Sa 9:00–15:00, So 9:00–16:00
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    Rathaus Zürich

    Rathaus Zürich, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Rathaus Zürich steht frei in der Limmat, mitten in der Altstadt, und genau das war gewollt: Repräsentation am sichtbarsten Platz. Gebaut wurde es zwischen 1694 und 1698. Die klassischen Formen der Fassade stammen aus der „Architectura recreationis“ des italienkundigen Joseph Furttenbach, erschienen 1640 in Augsburg; das Innere ist im Stil des Hochbarock gestaltet.

    An dieser Stelle stand schon um 1252 ein erstes „Richthus“. 1397 wich es einem größeren Rathaus, errichtet auf einem bestehenden Gewölbe über dem Fluss. Viel Arbeit wurde als Frondienst geleistet, und wer in der Stadt eine Buße bekam, musste sie auf der Baustelle abarbeiten. Die Fenster waren lange mit Tüchern verhängt und wurden erst hundert Jahre nach der Fertigstellung verglast. Der Bau war ein Zeichen der gewachsenen Autonomie seit Zürichs Eintritt in die Eidgenossenschaft 1351. Am 30. November 1693 beschloss der Kleine Rat schließlich den heutigen Neubau.

    Bis 1798 regierte von hier die Stadtrepublik, seit 1803 gehört das Haus dem Kanton. Kantonsrat, städtischer Gemeinderat und die Synoden der Landeskirchen tagten hier. Seit Februar 2023 sind die Räte allerdings provisorisch in die umgebaute Bullingerkirche ausgewichen. Die geplante Gesamtinstandsetzung verzögert sich auf unbestimmte Zeit, weil die Denkmalpflege 2024 das Projekt ablehnte, vor allem die Verlegung des Ratssaals ins Obergeschoss.

    Für die meisten reicht deshalb der Blick auf die Fassade. Vom Rathaus sind es nur 220 m und 3 Minuten zum Grossmünster.

  5. 5

    Grossmünster

    Grossmünster in Zürich, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir steht die romanische Kirche, von der aus die Reformation in der Deutschschweiz begann. Der heutige Bau wurde um 1100 begonnen und um 1220 eingeweiht, auf dem Platz einer karolingischen Kirche nahe am Ufer der Limmat. Ausgrabungen belegen hier ein römisches Gräberfeld.

    Die Legende macht daraus mehr: Karl der Große habe die Kirche gestiftet, nachdem sein Pferd über den Gräbern von Felix, Regula und Exuperantius, den Zürcher Stadtheiligen, in die Knie ging. Diese Geschichte hatte einen handfesten Zweck. Das Grossmünster rang das ganze Mittelalter mit dem Fraumünster um den Vorrang, und das Fraumünster war von Ludwig dem Deutschen gegründet worden, einem Enkel Karls. Wer sich auf den Großvater berief, war älter.

    Ab 1520 predigte hier Huldrych Zwingli. 1523 gewann er eine Reihe von Disputationen vor dem Rat, der daraufhin die Trennung vom Papsttum billigte. 1524 entfernten die Reformer Orgel und Heiligenfiguren; Fastenregeln, Messe und Zölibat fielen, Kirchenmusik wurde verboten. Zwinglis Nachfolger Heinrich Bullinger führte das weiter. Deshalb wirkt der Innenraum so schlicht: Was du siehst, ist das Ergebnis eines bewussten Verzichts.

    Wer sich für die Reformation interessiert, sollte hineingehen. Der Aufstieg auf den Karlsturm kostet Eintritt und lohnt sich für alle, die die Stadt von oben sehen wollen. Danach gehst du 240 m und 3 Minuten über die Limmat zum alten Rivalen, dem Fraumünster.

    Öffnungszeiten
    Kirche Sommer (1.3.-31.10.) 10:00–18:00, Winter (1.11.-28.2.) 10:00–17:00, DIENSTAGS GESCHLOSSEN. Turm Sommer Mo–Sa 10:00–17:00/So 12:00–17:00, Winter Mo–Sa 10:00–16:00/So 12:00–16:00, letzter Turmaufstieg 1h vor Kirchenschluss.
    Preis
    Turm (Karlsturm): CHF 5 Erwachsene, CHF 2 Jugendliche 6-16/Studierende, CHF 4 Gruppen ab 5 Pers., CHF 1 Schulklassen
  6. 6

    Fraumünster

    Fraumünster in Zürich, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Im Chor des Fraumünsters leuchten fünf große Glasfenster von Marc Chagall, eingesetzt 1970. Jedes hat eine dominierende Farbe und erzählt eine biblische Geschichte. Für sie kommen die meisten Besucher, und der Eintritt lohnt sich, wenn du Chagall oder Glaskunst magst.

    Die Geschichte dahinter ist mindestens so stark. 853 gründete Ludwig der Deutsche hier ein Benediktinerinnenkloster für adlige Frauen, für seine Tochter Hildegard, und stattete es mit Zürich, Uri und dem Albiswald aus. 1045 gab König Heinrich III. dem Kloster Markt, Zoll und Münzrecht, damit war die Äbtissin faktisch Herrin der Stadt. 1218 machte Friedrich II. die Abtei reichsunmittelbar, nur noch dem Kaiser unterstellt. Die Äbtissin setzte den Bürgermeister ein; eine der bekanntesten war Elisabeth von Wetzikon.

    Im 14. Jahrhundert schwand diese Macht. 1336 führte Rudolf Brun, dessen Grab du in St. Peter gesehen hast, die Zunftordnung ein und wurde erster Bürgermeister, den nicht die Äbtissin bestimmte. Am 30. November 1524 wurde die Abtei im Zuge der Reformation aufgehoben, unterstützt von der letzten Äbtissin, Katharina von Zimmern. Die Klostergebäude riss man 1898 für das neue Stadthaus ab.

    Heute ist das Fraumünster eine von 34 reformierten Kirchgemeinden der Stadt. Wenn du wieder herauskommst, bist du nach 40 m und einer Minute schon auf dem Münsterhof.

    Öffnungszeiten
    Sommer (1.3.-31.10.) 10:00–18:00, Winter (1.11.-28.2.) 10:00–17:00, letzter Einlass 15 Min. vor Schliessung
    Preis
    CHF 5 Erwachsene (CHF 4 Gruppen ab 5 Pers.)
  7. 7

    Münsterhof

    Münsterhof in Zürich, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Münsterhof ist der größte Platz innerhalb der alten Stadtmauern Zürichs, und sein Name verrät, wem er gehörte: dem Hof der Fraumünsterabtei. Im Mittelalter war er Hauptplatz und Marktplatz der Stadt. Kaum zu glauben, dass hier früher die sumpfige Senke lag, die die Sihl überflutete.

    Rund um den Platz stehen mittelalterliche Häuser, darunter mehrere Zunfthäuser: das Zunfthaus zur Waag, das frühere Haus der Kämbel-Zunft und das Zunfthaus zur Meisen. In der Meisen zeigt das Schweizerische Nationalmuseum seine Porzellan- und Fayencesammlung, ein kleiner Ableger des Hauses, an dem du gestartet bist. Die Zünfte sind die Brücke zum Fraumünster: Bruns Zunftordnung von 1336 nahm der Äbtissin die Macht, und hier, vor ihrer Kirche, saßen die Zünfte.

    Achte auf das Reiterdenkmal von Hermann Haller vor dem Fraumünster an der Münsterbrücke. Seit dem 25. September 2004 ist der Platz weitgehend autofrei; nur Lieferanten, Post, Ärzte und Rettungsdienste dürfen hinein. Das macht ihn zu einem ruhigen Ort, um die Fassaden in Ruhe anzuschauen.

    Vom Münsterhof gehst du 200 m und 3 Minuten zum Paradeplatz, wo aus Zünften Banken werden.

  8. 8

    Paradeplatz

    Paradeplatz in Zürich, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Paradeplatz an der Bahnhofstrasse gilt als der teuerste Platz der Stadt und ist seit Jahren ein Synonym für Banken und Schweizer Wohlstand. Direkt am Platz sitzen die Großbank UBS, das Hotel Mandarin Oriental, die Confiserie Sprüngli und die Galerie Gmurzynska; weitere Banken liegen gleich nebenan.

    Der feine Name ist jung. Im 17. Jahrhundert wurden hier Tiere gehandelt, vor allem Schweine, und der Platz hieß „Säumärt“. 1819 taufte man ihn in Neumarkt um, wohl auch wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs. Etwa 50 Jahre später kam der Name Paradeplatz, in Anspielung auf das nahe Zeughaus und Munitionslager. Bis die Stadtmauern fielen, prägten das Wollishofer Tor, der Katzenturm und die Tiefenhoflinde den Ort; davor lag offen der alte Stadtgraben, der Fröschengraben.

    1838 eröffnete der Österreicher Johannes Baur hier das „Hôtel Baur en Ville“, damals das vornehmste Fremdenhotel der Stadt. Daneben baute die Post nach Plänen von Hans Conrad Stadler den „Zentralhof“, ein Postkutschenzentrum, das Zeitgenossen für einzigartig in Europa hielten. Ab 1864 kam die Bahnhofstrasse dazu, der Fröschengraben wurde zugeschüttet.

    Darüber freute sich besonders der Zuckerbäcker David Sprüngli. Er war schon 1859 von der Marktgasse hierher gezogen, in der falschen Annahme, der neue Bahnhof werde direkt am Paradeplatz gebaut. Der Bahnhof kam nicht, die Kundschaft trotzdem. Weiter geht es 430 m und 6 Minuten zum Bürkliplatz am See.

    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    Bürkliplatz

    Bürkliplatz in Zürich, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Bürkliplatz bist du am See angekommen. Der Platz trägt den Namen von Arnold Bürkli und ist ein Knotenpunkt der Quaianlagen, der Seepromenaden, die zwischen 1881 und 1887 entstanden. Er liegt direkt westlich der Quaibrücke, die die Limmat am Ausfluss des Sees überquert. Der baumbeschattete Platz zwischen Bahnhofstrasse und Fraumünsterstrasse heißt Stadthausanlage.

    Schau dich in Ruhe um: An der Mündung des Schanzengrabens steht die Blumenuhr, an der Ostseite der Bürkliterrasse suchen Wasservögel in einer Ecke nach Futter, dazu kommen der monumentale Geiser-Brunnen, der historische Musikpavillon, in dem manchmal noch Konzerte stattfinden, das Gebäude der Nationalbank und das Bauschänzli am Stadthausquai. Freitags findet hier ein bekannter Markt statt, samstags der Flohmärt.

    Hier legen auch die Schiffe der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft nach Rapperswil ab, außerdem die Limmatschiffe Richtung Zürichhorn. Und die Geschichte reicht weit zurück: In der Gegend um das Bauschänzli und den Alpenquai lagen in der Jungsteinzeit und Bronzezeit Pfahlbausiedlungen, teils auf kleinen Inseln, die es heute nicht mehr gibt.

    Über die Quaibrücke gehst du 370 m und 5 Minuten zum Bellevue auf der anderen Seite.

    Preis
    Kostenlos
  10. 10

    Bellevue

    Bellevue in Zürich, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Name sagt es: Bellevue, französisch für „schöne Aussicht“. Der Platz wurde 1856 angelegt und nach dem früheren Grandhotel Bellevue an seiner Nordseite benannt. Heute ist er einer der großen Verkehrsknoten Zürichs, hier treffen sich zahlreiche Tramlinien, und er bildet die Verbindung zwischen Limmatquai im Norden und Utoquai am See.

    Gleich südlich öffnet sich der viel größere Sechseläutenplatz. Als Platz zum Verweilen wurde das Bellevue erst genutzt, als der Sechseläutenplatz 2013 für die Öffentlichkeit umgebaut wurde. Im historischen Tramhäuschen findest du zwei Imbissstände, einen Kiosk, eine öffentliche ZüriWC-Toilette und einen Ticketschalter des Verkehrsverbunds.

    Kulturgeschichtlich interessant ist das Café Odeon, in dem sich Schriftsteller und die Zürcher Bohème trafen; auch die Kronenhalle liegt hier. Unter dem Platz steckt noch ältere Geschichte: Das Gebiet war einst Sumpfland zwischen Limmat und See, und rund um den Zürichsee wurden Pfahlbauten aus Jungsteinzeit und Bronzezeit entdeckt, auf Pfählen errichtet zum Schutz vor Hochwasser von Linth und Jona.

    Vom Bellevue sind es 310 m und 4 Minuten zum Opernhaus Zürich am Sechseläutenplatz.

  11. 11

    Opernhaus Zürich

    Opernhaus Zürich, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Opernhaus Zürich am Sechseläutenplatz ist ein prächtiger Bau mit neoklassizistischer Fassade aus weißem und grauem Stein. Schau dir die Büsten an: Weber, Wagner und Mozart, dazu Schiller, Shakespeare und Goethe. Seit 1891 ist hier die Zürcher Oper zu Hause, später kamen das Ballett Zürich und das Bernhard-Theater dazu. 2014 wurde das Haus bei den International Opera Awards als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet.

    Der Vorgänger war das Aktientheater von 1834, das erste feste Theater der Stadt. Dort wirkte Richard Wagner während seines Exils aus Deutschland. 1890 brannte es ab. Die Wiener Architekten Fellner & Helmer bauten den Nachfolger nach einem kaum veränderten Entwurf für ihr Theater in Wiesbaden, in nur 16 Monaten. Bei der Eröffnung 1891 war es das erste Opernhaus Europas mit elektrischem Licht. 1964 erhielt das einstige Stadttheater seinen heutigen Namen.

    In den 1970er Jahren war das Haus so marode, dass manche einen Neubau forderten. Die Sanierung zwischen 1982 und 1984 wurde von den Opernhauskrawallen begleitet. Wiedereröffnet wurde mit Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ und der Uraufführung von Rudolf Kelterborns Tschechow-Oper „Der Kirschgarten“. Der Saal im Neurokoko-Stil fasst rund 1100 Personen.

    Hinein kommst du nur gegen Eintritt; wer abends Zeit hat, erlebt den Saal am besten bei einer Vorstellung. Von hier gehst du 780 m und 12 Minuten zum Kunsthaus Zürich.

  12. 12

    Kunsthaus Zürich

    Kunsthaus Zürich, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Kunsthaus Zürich ist mit 11 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche das größte Kunstmuseum der Schweiz. Es säumt den Heimplatz, ebenso wie das Schauspielhaus nebenan. Der Komplex besteht aus vier Teilen: dem älteren Moserbau, dem Bührlesaal und dem Müllerbau sowie dem Erweiterungsbau von Chipperfield Architects, der 2021 eröffnet wurde.

    Die Sammlung gehört zu den größten des Landes. Hier findest du die umfangreichste Sammlung von Werken Alberto Giacomettis, eine der bedeutendsten Dada-Sammlungen und den wichtigsten Bestand an Gemälden von Edvard Munch außerhalb Norwegens. Betrieben wird das Haus von der Zürcher Kunstgesellschaft, die 1896 aus zwei Künstlervereinen hervorging und auch Eigentümerin der Sammlung ist.

    Mit dem Erweiterungsbau zog im Oktober 2021 die seit Jahrzehnten umstrittene Privatsammlung des Rüstungsindustriellen Emil G. Bührle ein. Das löste eine weltweite Debatte aus; die Kunstgesellschaft musste den Leihvertrag von 2012 offenlegen und 2022 mit der Stiftung einen neuen aushandeln.

    Der Eintritt kostet, und es gibt verschiedene Tickets für Sammlung und Ausstellungen. Für Kunstliebhaber ist das Kunsthaus ein eigener Programmpunkt von zwei Stunden; wer wenig Zeit hat, nimmt nur Giacometti und Munch mit. Weiter geht es 790 m und 13 Minuten zur ETH Zürich.

    Öffnungszeiten
    Di–Mi, Fr–So 10:00–18:00, Do 10:00–20:00, Montag geschlossen
    Preis
    CHF 24 Erwachsene (Sammlung + kleine Ausstellungen), CHF 31 (mit grosser Sonderausstellung), CHF 36 (All-inclusive, alle Ausstellungen + Sammlung); ermässigt CHF 17 / 22 / 25
  13. 13

    ETH Zürich

    ETH Zürich, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die ETH Zürich wurde 1855 als Eidgenössisches Polytechnikum gegründet, an eben jenem Polytechnikum lehrte Friedrich Salomon Vögelin, der Vater der Idee vom Landesmuseum. Heute gehört sie zu den renommiertesten Hochschulen der Welt. Mit ihr verbunden sind 22 Nobelpreisträger, darunter Albert Einstein.

    Die ETH hat zwei Standorte: einen hier im Zentrum am Fuß des Zürichbergs und einen außerhalb auf dem Hönggerberg. Rund 23 000 Studierende und Doktorierende sind eingeschrieben, über 11 000 Menschen arbeiten hier. Anders als die meisten Schweizer Universitäten gehört die ETH dem Bund, nicht dem Kanton, wie ihre Schwester in Lausanne.

    Der Zutritt ist frei, du kannst also durch das Gebäude gehen und den Hochschulbetrieb auf dich wirken lassen. Danach führt dich der letzte Abschnitt 970 m und 13 Minuten zum Zürich Hauptbahnhof.

    Öffnungszeiten
    Mo–Fr: 06:00–22:00 | Sa–So: 08:00–17:00
    Website
    ethz.ch ↗
  14. 14

    Zürich Hauptbahnhof

    Zürich Hauptbahnhof, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Zürich Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof der Schweiz und einer der verkehrsreichsten Europas. An Werktagen nutzen ihn im Schnitt 405 300 Fahrgäste (Stand 2024), rund 3000 Züge fahren täglich. 26 Gleise verteilen sich auf vier Teilbahnhöfe, verbunden durch die unterirdische Einkaufspassage Shopville.

    Seine Geschichte beginnt 1847 als Endpunkt der ersten Bahnstrecke der Schweiz, von Zürich nach Baden. Die Bahnhofshalle im Stil der Neorenaissance entwarf Jakob Friedrich Wanner, fertig war sie 1871. Seit 1930 fahren die Züge in der angrenzenden Gleishalle ab, die alte Halle dient anderen Zwecken. Die oberirdischen Teile stehen als Kulturgut von nationaler Bedeutung unter Denkmalschutz.

    Unter der Erde kam viel dazu: der Tiefbahnhof Museumstrasse 1989, ein Jahr später S-Bahn und SZU-Bahnhof, 2014 der Tiefbahnhof Löwenstrasse. Hier schließt sich auch der Kreis zum Paradeplatz, denn die Bahnhofstrasse wurde gebaut, um beide zu verbinden.

    Damit endet dein Rundgang. Wer noch Energie hat, fährt von hier weiter, etwa nach Winterthur oder an den Vierwaldstättersee nach Luzern.

    Preis
    Kostenlos
    Website
    sbb.ch ↗
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Zürich Route geladen
Landesmuseum ZürichLindenhofSt. PeterRathaus Zürich+10
Alle 14 Stopps sind schon auf der Karte.
Du drückst nur auf Start.
AI Tour Guide

Route gelesen? Jetzt geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Zürich entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 14 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

14Stopps 5,9km 1 Std. 26 Min.Gehzeit 13Sprachen
▶Tour kostenlos starten

Kostenlos starten · Läuft im Browser · Keine App, kein Download

Drei Wege, die Tour zu kürzen

Nicht jeder hat einen ganzen Tag. Diese Ausschnitte folgen der empfohlenen Reihenfolge und funktionieren jeweils für sich.

Altstadtkern in einer Stunde

Stopps: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Für alle mit wenig Zeit, die Römer, Reformation und Zünfte auf engem Raum sehen wollen. Vom Lindenhof bis zum Paradeplatz sind es 1,4 km und 20 Minuten reine Gehzeit; mit kurzen Halten bist du in gut einer Stunde durch. Eintritt kosten nur das Fraumünster und, falls du hinaufwillst, der Turm am Grossmünster.

Vom Museum durch die Altstadt an den See

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Für Geschichtsinteressierte, die mit dem Landesmuseum beginnen und am Wasser aufhören möchten. Reine Gehzeit 43 Minuten; mit einem Museumsbesuch und den beiden Münstern solltest du rund vier Stunden einplanen. Eintritt kosten das Landesmuseum, das Fraumünster und der Turm am Grossmünster.

Kunst, Oper und Hochschule

Stopps: 10, 11, 12, 13, 14

Für Kunstliebhaber oder als zweiter Tag: vom Bellevue über das Opernhaus Zürich zum Kunsthaus, zur ETH und zum Hauptbahnhof. Reine Gehzeit 42 Minuten; mit einem ausführlichen Besuch im Kunsthaus kommst du auf etwa drei Stunden. Eintritt kostet das Kunsthaus, das Opernhaus nur, wenn du hineinwillst.

Wie lange dauert der Zürich Rundgang mit Museen und Pausen?

Die Reihenfolge erzählt die Stadt chronologisch und räumlich zugleich: Erst kommt das Landesmuseum mit dem Überblick über die Schweizer Geschichte, dann der Lindenhof, auf dem Zürich entstand, danach die Kirchen und das Rathaus beiderseits der Limmat, die Plätze der Zünfte und Banken und schließlich der See. Der letzte Abschnitt führt zu Kunst, Oper und Hochschule und endet am Bahnhof, sodass du direkt weiterfahren kannst.

Die Etappen in der Altstadt sind kurz, meist drei bis sechs Minuten; die längeren Wege liegen am Anfang und im letzten Drittel. Zu den 1 Std. 26 Min. reiner Gehzeit kommen die Aufenthalte: Ohne die großen Museen, aber mit Fraumünster und Grossmünster von innen, bist du gut drei Stunden unterwegs. Nimmst du dir Landesmuseum und Kunsthaus vor, wird daraus mit Pause ein ganzer Tag von rund sechs Stunden.

Vor dem Start in Zürich

  • Start: Empfohlen ist das Landesmuseum Zürich; du kannst aber an jedem Stopp einsteigen, die GPS-Route führt dich von dort weiter.
  • Ende: Der Rundgang endet am Zürich Hauptbahnhof, praktisch für die Weiterreise oder einen Ausflug am Nachmittag.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn du Landesmuseum oder Kunsthaus von innen sehen willst; für die Altstadt allein reicht auch ein Nachmittag.
  • Eintritt: Kostenpflichtig sind das Landesmuseum, das Fraumünster, der Turm am Grossmünster, das Kunsthaus und das Opernhaus. Lindenhof, St. Peter, die Plätze, die ETH und der Bahnhof sind frei.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Zürich
AI Tour Guide

Dein Guide für Zürich ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Zürich, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

14Stopps 5,9km 1 Std. 26 Min.Gehzeit 13Sprachen
▶Tour kostenlos starten

Kostenlos starten · Läuft im Browser · Keine App, kein Download

Was der AI Tour Guide an der Limmat anders macht

Auf dieser Route hängen viele Geschichten zusammen: Rudolf Brun liegt in St. Peter begraben und brach die Macht der Äbtissin im Fraumünster, Vögelin lehrte am Polytechnikum, aus dem die ETH wurde. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch durch diese Fäden, begrüßt dich am Start, stellt Fragen, merkt sich, ob dich eher Reformation oder Kunst packt, und vertieft das, etwa wie Zwinglis Disputationen abliefen oder was die Opernhauskrawalle auslöste. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
Tour kostenlos starten

Häufige Fragen zu Zürich zu Fuß

Landesmuseum oder Kunsthaus, wenn ich nur Zeit für ein Museum habe?

Für Schweizer Geschichte und Kulturgüter das Landesmuseum, für Malerei und Skulptur das Kunsthaus mit Giacometti, Munch und Dada. Beide brauchen mindestens eineinhalb Stunden, sonst lohnt der Eintritt kaum.

Funktioniert der Rundgang auch bei Regen?

Ja. Landesmuseum, St. Peter, Grossmünster, Fraumünster, Kunsthaus und Hauptbahnhof bieten dir ein Dach; die Plätze am See kannst du bei schlechtem Wetter kürzer halten.

Kann ich in die ETH einfach hineingehen?

Ja, der Zutritt ist frei. Es ist ein laufender Hochschulbetrieb, also bewege dich ruhig und respektvoll durch die Gebäude.

Welche Ausflüge passen nach dem Rundgang?

Da du am Hauptbahnhof endest, liegt ein Ausflug nahe: nach Baden, wohin 1847 die erste Bahnstrecke der Schweiz führte, nach Winterthur oder für einen längeren Tag nach Luzern.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 4 der 14 Stopps: Landesmuseum Zürich, Fraumünster, Opernhaus Zürich und Kunsthaus Zürich verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
▶ Tour kostenlos starten Läuft im Browser, ohne App, ohne Download