Bregenz auf eigene Faust: vom Seeufer auf den Pfänder

Kunst am Wasser, ein Zwiebelturm in der Oberstadt und zum Schluss der Hausberg mit Blick über den Bodensee: eine Route, die unten am Ufer beginnt und oben endet.

8 Stationen 10,2 km ~2 Std. 58 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Bregenz
Stopp 1 von 8
770 m·10 min
Festspielhaus Bregenz
Halte dich am Ufer Richtung Osten, der Seepromenade entgegen.
Grüß dich und willkommen in Bregenz. Ich bin Alex, und in Bregenz leuchtet ein Museum bei Dämmerung wie eine riesige Lampe.
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Die Route auf einen Blick

Acht Stopps führen dich vom Festspielhaus Bregenz am Bodensee hinauf auf den Pfänder: 10,2 km, reine Gehzeit 2 Std. 58 Min. Fast alles davon ist der Aufstieg auf den Hausberg; der Stadtteil ist in rund einer halben Stunde gegangen. Mit Museen und Gipfel brauchst du einen ganzen Tag.

Frei sind Bregenzer Seepromenade, Kornmarkt sowie Kapuzinerstiege und Gebhard-Statue. Eintritt kosten Kunsthaus Bregenz, Vorarlberg Museum und Martinsturm, die Pfänderbahn ist ein eigenes Ticket. Route und GPS-Navigation sind kostenlos, der AI Tour Guide kommt auf Wunsch dazu.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 8 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte für deinen Bregenz Stadtrundgang vom See zum Gipfel

8 Stopps 10,2 km 2 Std. 58 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Festspielhaus Bregenz, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Festspielhaus Bregenz
  2. Bregenzer Seepromenade, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Bregenzer Seepromenade
  3. Kunsthaus Bregenz, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Kunsthaus Bregenz
  4. Vorarlberg Museum in Bregenz, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Vorarlberg Museum
  5. Kornmarkt in Bregenz, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Kornmarkt
  6. Martinsturm in Bregenz, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Martinsturm
  7. Kapuzinerstiege und Gebhard-Statue in Bregenz, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Kapuzinerstiege und Gebhard-Statue
  8. Pfänder in Bregenz, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Pfänder
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Bregenz Station für Station: vom Ufer in die Oberstadt

  1. 1

    Festspielhaus Bregenz

    Festspielhaus Bregenz, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Rundgang beginnt am Festspielhaus Bregenz direkt am Bodensee. Seit seiner Eröffnung im Juli 1980 ist der Bau die Heimat der Bregenzer Festspiele, dazwischen finden hier Tagungen, Kongresse und kulturelle Veranstaltungen statt. Betrieben wird das Haus von einer Gesellschaft, die vollständig der Stadt Bregenz gehört.

    Was du heute siehst, ist in Etappen gewachsen. 1990 gewannen die Architekten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller den Wettbewerb für die Erweiterung. 1996/1997 kamen Werkstattbühne, Seestudio und Seefoyer dazu, 2005/2006 wurde der Altbau von 1980 generalsaniert und um 10.000 Kubikmeter vergrößert.

    Schau vor allem auf die Kunst im Freien. Auf dem Platz der Wiener Symphoniker steht „Ready Maid“ von Gottfried Bechtold, ein etwa sieben Meter hoher, auf den Kopf gestellter Baum aus polierter Bronze. Der Vorarlberger Künstler sieht darin eine schreitende Baumfrau, ein Gegenstück zu dem, was drinnen auf der Bühne passiert. Auf dem Dach leuchtet in weißem Neon „299.792.458 m/s“, die Lichtgeschwindigkeit, eine Arbeit von Cerith Wyn Evans. Achte darauf, wie sich der Schriftzug in den Fenstern und im Wasser spiegelt. Der Platz selbst ist umstritten: Greenpeace Österreich nahm ihn 2025 in seinen Negativpreis „Neun Plätze, neun Betonschätze“ auf.

    Hinein kommst du außerhalb einer Vorstellung mit einer Führung; Kinder und Studierende sind kostenlos dabei. Die Festspiele finden im Sommer statt, die Karten reichen von moderat bis sehr teuer. Für den Rundgang reicht der Blick von außen, danach sind es 770 m und rund 10 Minuten zur Seepromenade.

    Öffnungszeiten
    Saison Jul–Aug; Vorstellungszeiten variieren; telefonische Bestellung Mo–Fr 9:00–17:00
    Preis
    8,00-9,50 EUR Führungen (kostenlos für Kinder/Studierende bis 26); Vorstellungen variieren (ca. 30 EUR bis 300+ EUR)
  2. 2

    Bregenzer Seepromenade

    Bregenzer Seepromenade, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Bregenzer Seepromenade ist der öffentliche Uferweg der Stadt, jederzeit offen und kostenlos. Hier musst du nichts besichtigen: Geh langsam, setz dich, schau aufs Wasser. Ein fester Punkt am Weg ist der Molo, und die Seebühne der Festspiele bleibt lange in Sichtweite.

    Nutze diesen Abschnitt bewusst als Pause, denn danach kommen zwei Museen dicht hintereinander. Nach 250 m und etwa 4 Minuten biegt die Route vom Ufer ab, und vor dir steht ein Kubus aus Glas: das Kunsthaus Bregenz.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Kunsthaus Bregenz

    Kunsthaus Bregenz, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Von außen wirkt das Kunsthaus Bregenz wie eine Lampe am See. Die Glashülle nimmt das wechselnde Licht des Himmels und den Dunst über dem Bodensee auf und verrät je nach Blickwinkel, Tageslicht und Wetter etwas vom Innenleben. Hineinschauen kannst du trotzdem nicht, der Kubus bleibt nach außen verschlossen. Geh einmal um das Haus herum und vergleiche die Seiten.

    Entworfen hat das KUB der Schweizer Architekt Peter Zumthor im Auftrag des Landes Vorarlberg, gebaut wurde zwischen 1990 und 1997. Hinter der Glashaut stecken Stahl und eine Masse aus gegossenem Beton, die den Räumen ihre Struktur gibt. Zumthor plante ein Tageslichtmuseum, einen Ort, an dem man Kunst in Ruhe begegnen kann. 1998 bekam der Bau den Mies-van-der-Rohe-Preis für europäische Architektur, 2009 erhielt Zumthor den Pritzker-Preis.

    Eröffnet wurde das Haus im Juli 1997 mit einer Ausstellung des Amerikaners James Turrell. Seither zeigt das KUB wechselnde Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst. Gründungsdirektor war Edelbert Köb, seit 2015 leitet Thomas D. Trummer das Haus, und Kurator Rudolf Sagmeister prägte es 30 Jahre lang. Zum 25. Geburtstag war das KUB 2022 mit einer Ausstellung auf der Biennale in Venedig vertreten.

    Lohnt sich der Eintritt? Wenn dich Gegenwartskunst oder Architektur interessiert, ja, denn das Licht in den Räumen erlebst du nur drinnen. Es gibt Ermäßigungen, junge Erwachsene zahlen weniger, Kinder und Jugendliche kommen kostenlos hinein. Zum Vorarlberg Museum sind es nur 140 m, rund 2 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–18:00, Do 10:00–20:00, Mo geschlossen
    Preis
    14,00 EUR regulär, 12,00 EUR ermäßigt (Senioren 60+, Menschen mit Behinderung), 8,00 EUR junge Erwachsene (20-27), Kinder und Jugendliche bis 19 kostenlos
  4. 4

    Vorarlberg Museum

    Vorarlberg Museum in Bregenz, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Vorarlberg Museum ist das Landesmuseum für Kunst und Kultur, früher hieß es Vorarlberger Landesmuseum. In seiner Sammlung liegen rund 150.000 Objekte aus Archäologie, Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde. Der Blick bleibt dabei nicht an der Landesgrenze stehen: Das Museum stellt Vorarlberg in einen größeren Zusammenhang.

    Gegründet wurde es 1857 von einem privaten Verein. Die Gründer wollten das kulturelle Erbe des Landes sichern, die Ausfuhr bedeutender Stücke verhindern und schon abgewanderte Objekte zurückholen. Das erste Museumsgebäude öffnete 1860 und war bald zu klein. Trotz Spenden der heimischen Industrie und der Stadt reichte das Geld erst 1902 für einen Neubau. Der Entwurf von Georg Baumeister öffnete 1905, mit Heizung sowie Schutz gegen Feuer und Hochwasser.

    Auch dieses Haus lief bald wieder über. Schon in den 1930er Jahren klagte man über Platzmangel, umgebaut wurde aber erst in den 1950ern: Ein Stockwerk kam dazu, die verzierte Fassade verschwand, 1960 öffnete das Museum neu. Bereits 1947/48 waren Sammlung und Gebäude an das Land Vorarlberg übergegangen.

    Direkt nach dem KUB noch ein Museum? Wenn du nach der Gegenwartskunst Lust auf Geschichte hast, ja. Hast du nur für ein Haus Zeit, entscheide nach Interesse: Architektur und zeitgenössische Kunst im KUB, Land und Leute hier. Auch hier gibt es Ermäßigungen, junge Erwachsene zahlen weniger, Kinder und Jugendliche kommen kostenlos hinein. Zum Kornmarkt sind es nur 90 m, eine Minute.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–18:00, Mo geschlossen (außer an Feiertagen und täglich Jul–Aug), 1. Do des Monats 10:00–20:00
    Preis
    12,00 EUR regulär, 10,00 EUR ermäßigt (Senioren 60+, Menschen mit Behinderung), 8,00 EUR junge Erwachsene (20-27), Kinder und Jugendliche bis 19 kostenlos
  5. 5

    Kornmarkt

    Kornmarkt in Bregenz, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Nach zwei Museen tut ein Platz gut, der nichts von dir will. Der Kornmarkt ist offen, kostenlos und jederzeit zugänglich, ein guter Ort, um kurz durchzuatmen.

    Am lebendigsten ist er an Markttagen am Vormittag, wenn hier der Bauernmarkt steht. Im Advent übernimmt der Weihnachtsmarkt, die Bregenzer Weihnacht. Sonst bleibt es ein kurzer Halt.

    Ab hier ändert die Route ihren Charakter: Du verlässt die Ebene am See und gehst hinauf in die Oberstadt. Zum Martinsturm sind es 480 m, etwa 8 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Martinsturm

    Martinsturm in Bregenz, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Martinsturm mit seiner mächtigen Zwiebelhaube gilt als eines der Wahrzeichen von Bregenz. Achte auf zwei Dinge: Die Haube ist mit Holzschindeln gedeckt und hat einen quadratischen Grundriss, das unterscheidet sie von den meisten anderen Zwiebeltürmen. Darunter öffnet sich eine Loggia mit je drei Bogenarkaden auf Säulen und einer Steinbrüstung.

    Der Turm steht in der Martinsgasse 3b und besetzt die Nordostecke der Oberstadtmauer, die zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert entstand und größtenteils erhalten ist. Angefangen hat er bescheiden: Gleich nach dem Mauerbau, in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, entstand ein niedriger Getreidespeicher mit Keller, zwei Obergeschossen und Pyramidendach, kaum höher als die Mauer. Er gehörte zum ersten Hof der Grafen von Bregenz.

    Bald zog eine Kapelle ein. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde im Obergeschoss ein kleiner Andachtsraum mit Fresken ausgemalt, 1362 stiftete Wilhelm VII. von Montfort die Martinskapelle, die dem Turm seinen Namen gab. Die Sakramentsnische trägt die Jahreszahl 1497. Den großen Sprung brachte der Umbau zwischen 1599 und 1601: Der Graubündner Baumeister Benedetto Prato setzte im Auftrag der Stadt drei Geschosse und die Zwiebelhaube auf, die eine militärische Nutzung weitgehend ausschließt. Anfang des 18. Jahrhunderts kam westlich die heutige Martinskapelle hinzu, die sich zum Erdgeschoss des Turms öffnet.

    Hinauf lohnt sich, wenn du Bregenz einmal im Ganzen sehen willst: Vom obersten Geschoss hast du einen Rundblick über die Stadt. Der Turm kostet Eintritt, es gibt Ermäßigungen, Kindertickets und eine Familienkarte; geöffnet ist er nicht das ganze Jahr. Weiter geht es 400 m, rund 6 Minuten, zur Kapuzinerstiege.

    Öffnungszeiten
    Mai bis Oktober: Di–So 10:00–18:00, Mo geschlossen; Nov bis Apr: geschlossen
    Preis
    5,00 EUR Erwachsene, 3,50 EUR ermäßigt (Studierende, Senioren, Militär-/Zivildienst), 2,00 EUR Kinder bis 15, 8,00 Familienkarte
  7. 7

    Kapuzinerstiege und Gebhard-Statue

    Kapuzinerstiege und Gebhard-Statue in Bregenz, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Kapuzinerstiege verbindet Oberstadt und Unterstadt. Ihren Namen hat sie vom ehemaligen Kapuzinerkloster St. Antonius, am Weg steht die Statue des Heiligen Gebhard.

    Mehr braucht dieser Ort nicht: Er ist Übergang und letzte kurze Pause vor dem Finale. Jetzt entscheidest du, wie du auf den Pfänder kommst. Zu Fuß sind es 8040 m und rund 146 Minuten, fast zweieinhalb Stunden, also eher eine Wanderung als ein Spaziergang. Bequemer bringt dich die Pfänderbahn von Bregenz auf den Gipfelkamm.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Pfänder

    Pfänder in Bregenz, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Oben siehst du, warum die Bregenzer den Pfänder ihren Hausberg nennen: Unter dir liegt der Bodensee, dahinter reihen sich die Alpen, man spricht von 240 Gipfeln. Der Pfänder ist 1062 m hoch, ein Nebengipfel des Hochbergs in den Allgäuer Alpen, und liegt größtenteils gar nicht in Bregenz, sondern auf dem Gemeindegebiet von Lochau. Im Pfänderstock, der sich über etwa 5 Kilometer zieht, ist er nur der dritthöchste Punkt, nach Hirschberg (1095 m) und Hochberg (1069 m).

    Der Berg besteht aus Molasse, Schutt aus der Zeit der Alpenauffaltung. Die gröberen Teile wurden zu Nagelfluh und Sandstein, gut zu sehen in den Wandabstürzen des Känzele unter dem Gebhardsberg. Am Hang oberhalb von Lochau liegt die Wellensteinhöhle, deren Funde auf Menschen in der Spätbronzezeit hinweisen.

    Am 4. Jänner 1647 wurde der Pfänder zum Einfallstor. Im Dreißigjährigen Krieg griffen die Schweden unter Reichsfeldmarschall Carl Gustav Wrangel Bregenz überraschend von hier oben an. Die kaiserlichen Stellungen am Haggen und auf dem Pfänder wurden überrannt, und die 8000 Mann sollen den Spuren der fliehenden Verteidiger im Schnee gefolgt sein. Die Flanke heißt bis heute Schwedenhang; seit 2007 erzählt der Themenweg „Schwedenweg anno 1647“ der Gemeinde Lochau die Geschichte auf Tafeln.

    Pläne für eine Zahnradbahn zu Beginn des 20. Jahrhunderts blieben auf dem Papier. Stattdessen baute die Firma Adolf Bleichert & Co. 1927 eine Luftseilbahn, die seither mehrfach erneuert wurde; ihre Talstation liegt auf 419 m. Es gibt einfache Fahrten sowie Berg- und Talfahrten, mit Ermäßigungen für Senioren, Jugendliche und Kinder. Bist du zu Fuß hinauf, nimm für den Rückweg die Bahn und schau beim Hinunterfahren noch einmal auf den See.

    Öffnungszeiten
    Täglich 8:00–19:00 (Seilbahn fährt zur vollen und halben Stunde)
    Preis
    19,00 EUR Hin- und Rückfahrt Erwachsene (12,70 EUR einfach), 18,00 EUR Senioren (12,00 EUR einfach), 16,30 EUR Jugendliche (10,90 EUR einfach), 9,50 EUR Kinder (6,30 EUR einfach)
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Festspielhaus BregenzBregenzer SeepromenadeKunsthaus BregenzVorarlberg Museum+4
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Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Bregenz entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 10,2km 2 Std. 58 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzer oder mit Gipfel: drei Varianten

Die Stadt ist kompakt, Zeit kostet erst der Weg auf den Pfänder. Deshalb lässt sich die Route gut teilen.

Kunst am Ufer

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5

Für alle, die wenig Zeit haben oder vor allem Kunst und Architektur sehen wollen. Vom Festspielhaus bis zum Kornmarkt gehst du nur 1250 m in 17 Minuten. Eintritt zahlst du im Kunsthaus Bregenz und im Vorarlberg Museum; plane den Tag so, dass beide geöffnet haben.

Stadt und See ohne Gipfel

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Der ganze Stadtteil bis zur Kapuzinerstiege: 2130 m, 31 Minuten reine Gehzeit. Eintritte fallen im Kunsthaus, im Vorarlberg Museum und im Martinsturm an. Wer danach noch Lust auf Aussicht hat, fährt mit der Pfänderbahn hinauf.

Die ganze Strecke, hinunter mit der Bahn

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Für alle mit festem Schuhwerk und einem freien Tag: 10,2 km, reine Gehzeit 2 Std. 58 Min., davon der lange Aufstieg zum Gipfel. Zu den drei Eintritten in der Stadt kommt die einfache Talfahrt mit der Pfänderbahn.

Wie lange dauert der Rundgang durch Bregenz mit Pfänder?

Die reine Gehzeit von 2 Std. 58 Min. verteilt sich sehr ungleich: Vom Festspielhaus bis zur Kapuzinerstiege sind es nur 2130 m in 31 Minuten, der Rest ist der Aufstieg auf den Pfänder.

Realistisch rechnest du für den Stadtteil mit knapp vier Stunden, wenn du je etwa eine Stunde im Kunsthaus Bregenz und im Vorarlberg Museum verbringst, eine halbe Stunde im Martinsturm und dir am See und am Kornmarkt Pausen gönnst. Mit Aufstieg, Zeit auf dem Gipfel und der Bahn hinunter wird daraus ein Tag von gut sieben Stunden. Startest du am Vormittag, wenn die Museen geöffnet haben, stehst du gegen halb fünf oben und hast genug Zeit für die Aussicht, bevor die Bahn ihren Betrieb beendet.

Die Variante Kunst am Ufer schaffst du mit beiden Museen in rund drei Stunden, Stadt und See ohne Gipfel in knapp vier.

Bevor du am Festspielhaus losgehst

  • Start: Am Festspielhaus Bregenz. Die Reihenfolge ist empfohlen, du kannst aber an jedem Stopp einsteigen; die GPS-Navigation führt dich von dort von Stopp zu Stopp.
  • Ende: Auf dem Pfänder. Hinunter nach Bregenz bringt dich die Pfänderbahn mit eigenem Ticket.
  • Passender Tag: Kunsthaus, Vorarlberg Museum und Martinsturm haben nicht jeden Tag geöffnet, der Martinsturm auch nicht das ganze Jahr. Plane den Tag so, dass deine Wunschstopps offen sind.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn Kunsthaus und Museum geöffnet haben, damit dir am Nachmittag genug Zeit für den Aufstieg bleibt.
  • Kosten: Route, Karte und GPS-Navigation im Browser kosten nichts. Kunsthaus, Vorarlberg Museum und Martinsturm kosten Eintritt, dazu kommt die Pfänderbahn. Der AI Tour Guide ist optional: 100 Gratis-Credits zum Start, danach diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Bregenz
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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Bregenz, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide zwischen Ufer und Gipfel anders macht

Auf dieser Route wechselt das Thema ständig: Gegenwartskunst bei Zumthor, Sammlerstolz im Landesmuseum, Grafen und Kapellen im Martinsturm, Schweden im Schnee am Pfänder. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch, erzählt, fragt nach, merkt sich, wo du hängen bleibst, und vertieft genau das. Fesseln dich am Martinsturm die Grafen von Montfort mehr als die Zwiebelhaube, bleibt das Gespräch bei ihnen, und auf dem langen Aufstieg zum Pfänder hast du jemanden an deiner Seite, den du jederzeit unterbrechen kannst.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Bregenz

Lohnt sich Bregenz außerhalb der Festspielzeit?

Ja. Die Kunst rund um das Festspielhaus siehst du jederzeit von außen, Kunsthaus und Vorarlberg Museum haben das ganze Jahr geöffnet, und die Pfänderbahn fährt täglich. Nur der Martinsturm bleibt im Winterhalbjahr zu.

Was zahlen Jugendliche und Studierende?

Im Kunsthaus Bregenz und im Vorarlberg Museum ist der Eintritt bis 19 Jahre frei, junge Erwachsene zahlen dort einen eigenen, günstigen Tarif. Führungen im Festspielhaus sind für Studierende bis 26 kostenlos.

Was mache ich an einem Montag in Bregenz?

Halte dich an die freien Stopps: Festspielhaus von außen, Seepromenade, Kornmarkt und Kapuzinerstiege. Dann fahr oder wandere auf den Pfänder, die Bahn fährt auch montags. Im Juli und August ist zusätzlich das Vorarlberg Museum offen.

Kann ich spät am Tag noch starten?

Ja, dann lass den Fußweg auf den Pfänder weg und nimm die Bahn hinauf und hinunter. Für die Museen solltest du nicht zu spät dort sein, damit dir vor der Schließung genug Zeit bleibt.

Was lässt sich mit Bregenz gut verbinden?

Lindau liegt nur 7 km entfernt und eignet sich für einen zweiten Tag am Bodensee. Etwas weiter sind St. Gallen und Meersburg.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 3 der 8 Stopps: Kunsthaus Bregenz, Vorarlberg Museum und Martinsturm verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
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