Kölner Dom
Leg den Kopf in den Nacken: 157 Meter ragen die beiden Türme auf, das macht den Kölner Dom zur höchsten Doppelturmkirche der Welt. In der ganzen Stadt ist nur der Fernmeldeturm höher. Die zwei Türme tragen auch die größte Kirchenfassade, die je gebaut wurde. Seit 1996 ist der Dom Weltkulturerbe, und mit durchschnittlich sechs Millionen Besuchern im Jahr ist er das meistbesuchte Wahrzeichen Deutschlands.
Seine Geschichte ist eine Geschichte des Wartens. 1248 legten die Kölner den Grundstein für einen Bau, der den Schrein der Heiligen Drei Könige aufnehmen und einem Kaiser würdig sein sollte. Um 1560 kamen die Arbeiten zum Erliegen, und jahrhundertelang stand ein Torso mit Baukran über der Stadt. Erst ab etwa 1814 wurde wieder geplant, richtig Geld floss ab den 1840er Jahren, und 1880 war der Dom fertig, genau nach dem mittelalterlichen Plan.
Der Ort ist viel älter als die Kathedrale. Schon um 313 war Maternus erster Bischof von Köln; die kleine Gemeinde traf sich damals in einem Wohnhaus auf dem Domhügel, vermutlich unter dem heutigen Chor. Im 6. Jahrhundert bauten merowingische Kleinkönige hier eine Bischofskirche von 40 bis 50 Metern Länge.
Hinein lohnt sich für jeden, der zum ersten Mal in Köln ist: Seit dem 1. Juli 2026 brauchst du für die Besichtigung ein Ticket, den Preis erfährst du an der Kasse. Danach sind es 440 Meter, sechs Minuten, hinein in die Altstadt-Nord.


























