Altstadt
Die Altstadt ist klein, nur knapp einen halben Quadratkilometer groß, und trotzdem das Herz der Stadt: Hier stehen das Rathaus, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und die Kunstakademie. Weite Teile sind Fußgängerzone, und auf dieser kleinen Fläche drängen sich über 300 Kneipen, Clubs und Restaurants. Daher der Spitzname, den das „Altbierlied“ besingt: die „längste Theke der Welt“.
Schau beim Gehen auf die Enge der Gassen. Als Düsseldorf am 14. August 1288 nach der Schlacht von Worringen Stadtrechte bekam, gab es hier nur ein paar Straßen. Der Ort war damals schon ein Fähr- und Handelspunkt zwischen den beiden Rheinufern, und die Altstadt ist bis heute die Keimzelle der Stadt, auch wenn andere Ortsteile älter sind.
Wie Düsseldorf an die Grafen von Berg kam, ist eine kleine Geschichte über Schulden: Vor 1190 verpfändete der Ritter Arnold von Tyvern seinen Besitz rechts des Rheins, darunter „Dusseldorp“, für 100 Mark Silber an Graf Engelbert von Berg. Das Pfand wurde nie eingelöst. Wahrscheinlich gehörte dazu ein Hof dort, wo später die Burg stand.
Lass dir in den Gassen Zeit, abends wirst du ohnehin wiederkommen. Vom Altstadtkern sind es 620 m, rund 9 Minuten, bis an das Tonhallenufer zum Fischmarkt.
























