Florenz auf eigene Faust: 15 Stopps rund um den Arno

Vom Ponte Vecchio durch die Gärten der Medici, zum David und unter Brunelleschis Kuppel, dann hinauf zum Piazzale Michelangelo: Florenz an einem Tag, zu Fuß.

15 Stationen 9,8 km ~2 Std. 17 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Florenz
Stopp 1 von 15
430 m·5 Min.
Ponte Vecchio
Geh nach Südwesten Richtung Palazzo Pitti, die Via dei Guicciardini hinab.
Ciao, willkommen in Florenz! Ich bin Alex, und im politischen Zentrum dieser Stadt erinnert eine kleine Bodenplatte an ein flammendes Ende.
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So läuft der Rundgang durch Florenz

15 Stopps, ein Rundweg: Start und Ziel ist der Ponte Vecchio. Du gehst 9,8 km, die reine Gehzeit beträgt 2 Std. 17 Min.; mit Pausen und zwei Museen wird daraus ein voller Tag.

Brücke, Plätze, Loggia, Markt und der Dom von Florenz kosten nichts. Eintritt verlangen vor allem die Uffizien, die Galleria dell'Accademia und der Palazzo Pitti. Route, Karte und GPS-Navigation von Stopp zu Stopp sind kostenlos; der AI Tour Guide ist optional und führt dich im Gespräch durch die Tour.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 15 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte für deinen Florenz Stadtrundgang

15 Stopps 9,8 km 2 Std. 17 Min. Gehzeit
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Die 15 Stationen auf dieser Route

  1. Ponte Vecchio in Florenz, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Ponte Vecchio
  2. Palazzo Pitti in Florenz, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Palazzo Pitti
  3. Boboli-Gärten in Florenz, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Boboli-Gärten
  4. Palazzo Strozzi in Florenz, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Palazzo Strozzi
  5. Santa Maria Novella in Florenz, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Santa Maria Novella
  6. Mercato Centrale in Florenz, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Mercato Centrale
  7. Galleria dell'Accademia in Florenz, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Galleria dell'Accademia
  8. Dom von Florenz, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Dom von Florenz
  9. Piazza del Duomo in Florenz, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Piazza del Duomo
  10. Piazza della Signoria in Florenz, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Piazza della Signoria
  11. Palazzo Vecchio in Florenz, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Palazzo Vecchio
  12. Loggia dei Lanzi in Florenz, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Loggia dei Lanzi
  13. Uffizien in Florenz, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13Uffizien
  14. Basilika Santa Croce in Florenz, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    14Basilika Santa Croce
  15. Piazzale Michelangelo in Florenz, Station 15 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    15Piazzale Michelangelo
  16. Das ist die ganze Runde.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Florenz Rundgang: alle 15 Stationen der Reihe nach

  1. 1

    Ponte Vecchio

    Ponte Vecchio in Florenz, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du startest auf der Brücke, die Florenz seit Jahrhunderten zusammenhält. Der Ponte Vecchio überspannt den Arno an seiner engsten Stelle und verbindet die Via Por Santa Maria mit der Via de' Guicciardini. Schau dir die Läden an, die wie Schwalbennester an der Brücke kleben: Früher arbeiteten hier Metzger, Gerber und Bauern, heute sitzen Juweliere, Kunsthändler und Souvenirläden in den kleinen Häuschen.

    Schon die Römer überquerten den Fluss genau hier, als die Via Cassia durch Florentia führte; ihre Pfeiler waren aus Stein, der Aufbau aus Holz. Urkundlich taucht die Brücke 996 auf, 1117 riss eine Flut sie fort, danach wurde sie in Stein neu gebaut. Ihren Namen bekam sie erst durch die Konkurrenz: Als 1218 flussabwärts der hölzerne Ponte alla Carraia als ‚neue Brücke‘ entstand, wurde diese zur alten, zur Vecchio.

    Die vielleicht bewegendste Tatsache: Im Zweiten Weltkrieg war sie die einzige Brücke der Stadt, die nicht zerstört wurde. Für Autos ist sie gesperrt, Fußgänger strömen trotzdem in Massen hinüber, denn sie verbindet Dom und Signoria auf der einen Seite mit Pitti und Santo Spirito im Oltrarno auf der anderen. Eintritt kostet sie nie; sie ist rund um die Uhr offen.

    Du gehst nun ans Südufer. Nach 430 m, etwa 6 Minuten, steht der Palazzo Pitti vor dir.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos (öffentliche Brücke, kein Eintritt)
  2. 2

    Palazzo Pitti

    Palazzo Pitti in Florenz, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die wuchtige Fassade wirkt fast wie eine Festung, die man in die Breite gezogen hat. Der Kern des Palazzo Pitti stammt von 1458 und war das Stadthaus des Bankiers Luca Pitti, der damit wohl auch den Medici zeigen wollte, was er sich leisten konnte. Ausgerechnet diese Medici kauften den Palast 1549 und machten ihn zur Hauptresidenz der Großherzöge der Toskana; ab 1737 wohnten hier die Habsburg-Lothringer.

    Als Florenz von 1865 an fünf Jahre lang Hauptstadt Italiens war, diente der Palast dem Haus Savoyen als Königspalast. 1919 schenkte Vittorio Emanuele III. ihn dem Staat, seitdem ist er Museum. Drinnen wartet nicht ein Museum, sondern ein ganzes Bündel: die Galleria Palatina mit Werken von Raffael und Tizian, gehängt dicht an dicht wie im 18. Jahrhundert, die Galerie für moderne Kunst mit den Macchiaioli, die Schatzkammer der Großherzöge, das Modemuseum, dazu Porzellan und Kutschen.

    Lohnt sich der Eintritt? Wenn du Raffael und Tizian ohne das Gedränge der Uffizien sehen willst, ja. Planst du auch die Gärten, schau dir das Kombiticket an.

    Hinter dem Palast beginnt das grüne Gegenstück. Bis zu den Boboli-Gärten sind es 940 m, etwa 14 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Di–So 8:15–18:30 (letzter Einlass 17:30). Montags, 1. Jan., 25. Dez. geschlossen.
    Preis
    16 EUR Vollpreis (gleicher Tag, Walk-in); 19 EUR Vollpreis (online im Voraus); 2 EUR ermäßigt; kostenlos für anspruchsberechtigte Gruppen (EU-Bürger unter 18, Besucher mit Behinderung etc.)
  3. 3

    Boboli-Gärten

    Boboli-Gärten in Florenz, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Boboli-Gärten entstanden als Privatgarten der Großherzöge zum Palazzo Pitti und sind heute ein Freilichtmuseum auf rund 45.000 m². Medici, Habsburg-Lothringer und Savoyer bauten vom 16. bis ins 19. Jahrhundert daran, und das siehst du: Nahe am Palast ist die Anlage spät-renaissancehaft und voller rätselhafter, alchemistischer Anspielungen, weiter hinten öffnen sich neue Teile mit anderer Handschrift.

    Folge dem Viottolone, der langen Achse, von der Kieswege zu Teichen, Brunnen, Grotten und kleinen Tempeln abgehen. Statuen von der römischen Antike bis ins 20. Jahrhundert stehen überall. Zwei Bauten solltest du suchen: das Kaffeehaus aus dem 18. Jahrhundert, ein seltenes Rokoko-Stück in der Toskana mit Blick über die Stadt, und die Limonaia, die noch immer im originalen Lothringer Grün gestrichen ist. Ganz oben schließt sich der Forte di Belvedere an, einst Vorposten zum Schutz der Herrscherfamilie.

    Auch der Garten allein kostet Eintritt. Wer gern im Grünen läuft und Skulpturen mag, sollte sich hier Zeit lassen; wer nur die Stadt sehen will, kann ihn auslassen.

    Jetzt geht es über den Arno zurück ins Zentrum: 1340 m, etwa 18 Minuten bis zum Palazzo Strozzi, die längste Etappe des Vormittags.

    Öffnungszeiten
    Öffnet täglich 8:15; Schlusszeit je nach Saison, Jan./Feb./Nov./Dez.: 16:30; Mär./Okt. (Normalzeit): 17:30; Mär–Mai & Sep–Okt. (Sommerzeit): 18:30; Jun–Aug: 19:10. Letzter Einlass 1 Std. vor Schluss. Geschlossen am ersten und letzten Montag jedes Monats sowie 25. Dez.
    Preis
    10 EUR Vollpreis (gleicher Tag); 13 EUR Vollpreis (online im Voraus); 2 EUR ermäßigt; kostenlos für anspruchsberechtigte Gruppen
  4. 4

    Palazzo Strozzi

    Palazzo Strozzi in Florenz, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Palazzo Strozzi ist ein Statement aus Stein. Filippo Strozzi der Ältere, ein Rivale der Medici, kehrte 1466 aus dem Exil zurück und wollte den prächtigsten Palast der Stadt, um seiner Familie wieder Gewicht zu geben. Dafür kaufte er in den 1470er Jahren ganze Häuser auf und ließ sie abreißen. 1489 begann Benedetto da Maiano den Bau, Giuliano da Sangallo lieferte ein Holzmodell.

    Filippo starb schon 1491, fertig wurde der Palast erst 1538. Im selben Jahr beschlagnahmte ihn Herzog Cosimo I. de' Medici und gab ihn der Familie erst dreißig Jahre später zurück. Achte auf die Rustika-Quader, die Zwillingsfenster und die Bogensteine, die nach oben zum Schlussstein hin immer länger werden; dieses Detail wurde später vielfach kopiert. Der Palast steht frei, an allen vier Seiten von Straßen umgeben, und ist streng symmetrisch geplant. Das schwere Gesims oben und die schmiedeeisernen Halterungen an der Fassade sind typisch florentinisch, den Innenhof mit seinen Arkaden entwarf Cronaca.

    Heute zeigt der Palast wechselnde Ausstellungen. Was gerade läuft und was der Eintritt kostet, erfährst du an der Kasse; für einen Fassadenblick reicht ein kurzer Halt.

    Weiter geht es nach Nordwesten: 490 m, etwa 6 Minuten bis Santa Maria Novella.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–20:00, Donnerstag bis 23:00.
    Preis
    15 EUR Vollpreis, 12 EUR ermäßigt, 5 EUR 6-18 Jahre, 20 EUR Ticket mit offenem Datum (aktuelle Ausstellung „Rothko a Firenze“, 14. März-23. Aug. 2026)
  5. 5

    Santa Maria Novella

    Santa Maria Novella in Florenz, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir liegt eine der markantesten Fassaden der Stadt, gemustert in weißem und grünem Marmor. Der untere Teil ist gotisch, den oberen entwarf Leon Battista Alberti, fertig 1470; die rechte Volute bekam ihre Marmorverkleidung allerdings erst 1920. In den gotischen Arkaden der Fassade sollten Sarkophage stehen, in einer davon liegt der Maler Domenico Ghirlandaio.

    Die Geschichte beginnt bescheiden: 1221 bekamen die Dominikaner ein Oratorium ‚bei den Weinbergen‘, damals außerhalb der Stadtmauern. Ihre neue Kirche nannten sie Novella, die Neue. Gebaut wurde fast 200 Jahre lang, reiche Familien finanzierten den Bau und durften sich dafür Grabkapellen im Inneren einrichten. 1420 weihte Papst Eugen IV. die Kirche.

    Drinnen warten zwei Werke, die Kunstgeschichte geschrieben haben: Giottos Kruzifix, das für zwei Jahrhunderte veränderte, wie man Christus am Kreuz darstellte, und Masaccios Dreifaltigkeit, das erste monumentale Gemälde der Renaissance mit Zentralperspektive. Allein dafür lohnt sich der Eintritt.

    Zum Markt sind es 590 m, etwa 8 Minuten. Unterwegs kommst du an den Medici-Kapellen vorbei, der Grabstätte der Familie, die dir auf dieser Runde ständig begegnet.

    Öffnungszeiten
    Mo–Do 9:00–17:30, Fr 11:00–17:30, Sa 9:00–17:00, So 13:00–17:00 (Schließungen wegen Gottesdiensten möglich).
    Preis
    7.50 EUR voll, 5.00 EUR ermäßigt (Alter 11–18)
    Website
    smn.it ↗
  6. 6

    Mercato Centrale

    Mercato Centrale in Florenz, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Halle aus Eisen, Glas und Gusseisen ist ein Kind der Jahre, in denen Florenz Hauptstadt war und sich neu erfand. Als der alte Markt für die heutige Piazza della Repubblica abgerissen wurde, brauchte die Stadt Ersatz. Für den Mercato Centrale riss man ein ganzes Viertel enger, ungesunder Gassen ab, ohne großen Protest, denn hier standen einfache Häuschen.

    Architekt war Giuseppe Mengoni, der auch die Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand baute; Vorbild waren die Pariser Hallen. Ringsum läuft eine Loggia mit zehn Bögen je Seite auf schlanken Säulen aus Pietra serena. Eröffnet wurde 1874 mit einer internationalen Landwirtschaftsausstellung. Schau nach oben: Durch die hohen Fenster unter dem Dach fällt so viel Licht, dass es sich fast wie ein Markt unter freiem Himmel anfühlt. Selbst die Verteilung der Stände war geplant, Metzger, Bäcker und Fischhändler bekamen ihre Zonen auch nach der Luftzirkulation in den drei Schiffen.

    Der Eintritt ist frei. Unten liegt der traditionelle Markt, die Food-Halle oben ist der naheliegende Ort für dein Mittagessen.

    Zum David sind es 640 m, etwa 9 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Traditioneller Markt im Erdgeschoss: Mo–Fr 9:00–15:00, Sa 9:00–17:00, sonn- und feiertags geschlossen. Food-Halle im Obergeschoss: So–Do 9:00–23:00, Fr–Sa 9:00–24:00.
    Preis
    Kostenlos Eintritt
  7. 7

    Galleria dell'Accademia

    Galleria dell'Accademia in Florenz, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier steht er: der originale David von Michelangelo, seit 1873 in dieser Galerie. Vorher stand er im Freien auf der Piazza della Signoria; offiziell holte man ihn zum Schutz herein, im Hintergrund spielte auch der Plan eines Michelangelo-Museums zum 400. Geburtstag des Künstlers mit. Daraus wurde nichts, doch um den David herum siehst du weitere Werke Michelangelos: die vier unvollendeten Gefangenen für das Grab von Papst Julius II. und einen ebenfalls unfertigen Heiligen Matthäus. An ihnen erkennst du, wie Michelangelo die Figuren aus dem Block herausarbeitete.

    Gegründet hat die Galerie 1784 Großherzog Pietro Leopoldo. Mit der benachbarten Kunstakademie teilt sie nur den Namen. Neben der Skulptur zeigt sie florentinische Malerei vom 14. bis ins 16. Jahrhundert und seit 2001 eine Sammlung von Musikinstrumenten, darunter Stücke von Stradivari, Amati und Bartolomeo Cristofori. Die Pietà von Palestrina, 1939 hinzugekommen, gilt heute als zweifelhafte Zuschreibung.

    Die Galerie ist kleiner und spezieller als die Uffizien, und für viele ist sie trotzdem der wichtigste Innenbesuch des Tages. Buche online, die Gebühr spart dir Stunden in der Schlange.

    Zum Dom sind es 660 m, etwa 9 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Di–So 08:15–18:50, geschlossen Montag.
    Preis
    16 EUR + 4 EUR Buchungsgebühr = 20 EUR Standard-Online-Ticket; unter 18 kostenlos; EU-Bürger 18-25 ermäßigt
  8. 8

    Dom von Florenz

    Dom von Florenz, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Plötzlich steht die Kuppel vor dir, und sie ist größer, als jedes Foto ahnen lässt. Der Dom von Florenz, vor Ort Cattedrale di Santa Maria del Fiore, war bei seiner Fertigstellung im 15. Jahrhundert die größte Kirche der Welt, und Brunelleschis Kuppel ist bis heute die größte jemals gemauerte. Begonnen wurde 1296 unter Arnolfo di Cambio, später bauten Giotto, Francesco Talenti und Giovanni di Lapo Ghini weiter. Nach Vollendung der Kuppel weihte Papst Eugen IV. die Kirche am 24. März 1436.

    Die bunte Marmorfassade sieht mittelalterlich aus, ist aber von 1887: Emilio de Fabris schuf sie als Beispiel der Neugotik. Drinnen wirkt der Dom eher kahl, bis du nach oben schaust. Die Kuppel ist mit rund 3600 m² Fresken ausgemalt, der größten je freskierten Fläche, gemalt von Giorgio Vasari und Federico Zuccari zwischen 1572 und 1579. Am Fuß der Laterne liegt in 91 m Höhe eine Aussichtsterrasse; dafür brauchst du ein gesondertes, früh gebuchtes Ticket.

    Das Kirchenschiff selbst kostet keinen Eintritt, eine Reservierung brauchst du nicht. Denk an Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt. Die Kuppel lohnt sich für jeden, das Innere vor allem für ihren Blick nach oben.

    Du trittst hinaus und stehst schon auf der Piazza del Duomo, keine Minute entfernt.

    Name vor Ort
    Cattedrale di Santa Maria del Fiore
    Öffnungszeiten
    Basilika: Mo–Sa ca. 10:15–15:45. Sonntag/kirchliche Feiertage: allgemeiner Besichtigungseintritt geschlossen, aber die Basilika öffnet ca. 13:30–16:00 nur für Gebet/Gottesdienst. Geschlossen 1. Jan., 25. Dez. und während kirchlicher Feiertage (z. B. 23.-24. Jun. 2026).
    Preis
    Kostenloser Eintritt in die Kathedralbasilika selbst (kein Ticket und keine Reservierung erforderlich)
  9. 9

    Piazza del Duomo

    Piazza del Duomo in Florenz, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Jetzt hast du Raum, das Ensemble als Ganzes zu sehen: den Dom, den Campanile von Giotto und das Baptisterium San Giovanni. Streng genommen ist die Fläche zweigeteilt, eine gedachte Linie zwischen Via de' Martelli und Via dei Calzaiuoli trennt den Domplatz von der Piazza San Giovanni mit dem Baptisterium.

    Unter deinen Füßen liegt eine lange Geschichte. Bei Grabungen 1971 und 1972 zwischen Dom und Baptisterium fand man ein Stück der römischen Stadtmauer von Florentia, Pflaster einer römischen Straße und zwei Brennöfen aus dem 12. Jahrhundert. Vor dem Dom stand hier Santa Reparata, die erste Kathedrale der Stadt; der Überlieferung nach wurden 430 die Gebeine des heiligen Zanobi, des ersten Bischofs, dorthin gebracht.

    Der Platz war damals viel kleiner. Bischofspalast, Spital, Friedhof und Gassen drängten sich um das Baptisterium, eine Vorhalle vor Santa Reparata ließ im 11. Jahrhundert nur 17 Meter Luft. Erst als Ende des 13. Jahrhunderts die neue Kathedrale begonnen wurde, riss man zahlreiche Häuser ab. Der Platz ist frei zugänglich, bleib ein paar Minuten am Baptisterium stehen und schau zurück zur Fassade.

    Über die Via dei Calzaiuoli geht es 430 m, etwa 6 Minuten, zur Piazza della Signoria.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Platz)
  10. 10

    Piazza della Signoria

    Piazza della Signoria in Florenz, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Von der religiösen Mitte kommst du in die politische. Die Piazza della Signoria, ein Platz in W-Form, war Ursprung und Schauplatz der Florentiner Republik und ist bis heute Treffpunkt der Stadt. Beherrscht wird sie vom Palazzo Vecchio mit seinem Zinnenturm; davor steht eine Kopie von Michelangelos David, dort, wo das Original einst stand.

    Lass den Blick über die Ränder wandern. Der Palast des Handelsgerichts, der Tribunale della Mercanzia, stammt von 1359. Am Palazzo Uguccioni von 1550 wird die Fassade Raffael zugeschrieben, obwohl der schon dreißig Jahre vor dem Bau gestorben war. Gegenüber dem Palazzo Vecchio steht der Palast der Assicurazioni Generali von 1871, im Stil der Renaissance gebaut, aber deutlich jünger, als er aussieht.

    Seit 1982 gehört die Altstadt mit diesem Platz zum UNESCO-Welterbe. Der Platz kostet nichts und ist rund um die Uhr offen, abends wirkt er ruhiger als mittags. Hier kannst du auch deine Flasche am Trinkwasserspender neben dem Palazzo Vecchio auffüllen.

    Der nächste Stopp liegt direkt vor dir: 130 m, etwa 2 Minuten bis zum Eingang des Palazzo Vecchio.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Platz)
  11. 11

    Palazzo Vecchio

    Palazzo Vecchio in Florenz, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    1299 beschlossen Kommune und Volk von Florenz, einen Palast zu bauen, der der Bedeutung der Stadt gerecht würde und die Amtsträger in unruhigen Zeiten schützte. Arnolfo di Cambio, der auch den Dom und Santa Croce plante, errichtete ihn auf den Ruinen von Häusern der Familie Uberti. Der Chronist Giovanni Villani nannte die Uberti Rebellen und Ghibellinen und schrieb, der Palast solle verhindern, dass ihre Häuser je wieder an dieser Stelle stünden.

    Schau an der Fassade nach oben: Rustika-Mauerwerk, gotische Zwillingsfenster mit Kleeblattbögen, darüber vorkragende Zinnen auf kleinen Bögen. Unter den Bögen wiederholen sich neun gemalte Wappen der Republik, und einige der Öffnungen dienten dazu, heiße Flüssigkeiten oder Steine auf Angreifer fallen zu lassen. Der Name wechselte mit der Nutzung, Palazzo della Signoria, del Popolo, dei Priori, Ducale; ‚alter Palast‘ hieß er erst, als die Medici in den Palazzo Pitti umzogen.

    Der Palast ist bis heute das Rathaus der Stadt und zugleich Museum. Museum und Arnolfo-Turm haben jeweils ein eigenes Ticket, der Turm schließt bei Regen. Den Turm lohnt der Aufstieg vor allem, wenn du die Kuppel vom Dom aus der Nähe sehen willst und keinen Kuppeltermin bekommen hast.

    Die Loggia liegt gleich nebenan, 120 m, etwa 2 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo–Mi & Fr–So 9:00–19:00, Donnerstag 9:00–14:00 (gleicher Plan für Museum und Turm). Letztes Ticket 1 Std. vor Schluss; Turm schließt auch bei Regen.
    Preis
    Museum: 18 EUR Vollpreis, 12 EUR ermäßigt (18-25 Jahre/Studierende), 0-17 Jahre und weitere anspruchsberechtigte Gruppen kostenlos. Arnolfo-Turm (separates Ticket): 20 EUR Vollpreis, 13 EUR ermäßigt.
  12. 12

    Loggia dei Lanzi

    Loggia dei Lanzi in Florenz, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Drei hohe, weite Bögen, offen zum Platz: Die Loggia dei Lanzi wirkt neben dem strengen Palazzo Vecchio beinahe heiter. Gebaut wurde sie 1376 bis 1382 von Benci di Cione und Simone Talenti, damit hier Volksversammlungen und öffentliche Zeremonien stattfinden konnten, etwa die Amtseinführung des Gonfaloniere. Michelangelo gefielen die Bögen so sehr, dass er vorschlug, sie um den ganzen Platz herumzuführen.

    Ihren Namen hat sie von Cosimo I., der hier seine deutschen Landsknechte unterbrachte, auf Italienisch lanzichenecchi, kurz Lanzi. Nach dem Bau der Uffizien gestaltete Bernardo Buontalenti das Dach zur Terrasse um, von der die Medici-Prinzen die Zeremonien auf dem Platz verfolgten. Achte an der Fassade unter der Brüstung auf die vier Kardinaltugenden von Agnolo Gaddi, Tapferkeit, Mäßigung, Gerechtigkeit und Klugheit, auf blauem Email mit goldenen Sternen.

    Heute ist die Loggia eine Skulpturengalerie unter freiem Himmel mit antiken Werken und Stücken der Renaissance. Sie ist rund um die Uhr offen und kostet nichts, also der ideale Ort, um Statuen ohne Ticket aus nächster Nähe zu sehen.

    Zu den Uffizien sind es 300 m, etwa 4 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr (offene Loggia, Teil der Piazza della Signoria)
    Preis
    Kostenlos (Freiluft-Skulpturengalerie, kein Ticket nötig)
  13. 14

    Basilika Santa Croce

    Basilika Santa Croce in Florenz, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz und die größte Franziskanerkirche der Welt. Sie steht auf einstigem Sumpfland außerhalb der alten Mauern; der Legende nach gründete der heilige Franziskus sie selbst. Der heutige Bau begann am 12. Mai 1294, vielleicht nach Plänen von Arnolfo di Cambio, und wurde 1442 geweiht. Der Grundriss bildet ein Tau-Kreuz, das Zeichen des heiligen Franziskus, 115 Meter lang.

    Die Italiener nennen sie den Tempel der italienischen Ruhmes, denn hier liegen Michelangelo, Galileo und Machiavelli, der Dichter Foscolo und der Komponist Rossini. Sechzehn Kapellen, viele mit Fresken von Giotto und seinen Schülern, säumen das Innere. Nicht alles hat überdauert: 1560 ließ man im Zuge der Gegenreformation den Lettner entfernen, Vasari baute um, und die Bardi-Kapelle mit den Franziskus-Fresken wurde auf Wunsch Cosimos I. übertüncht.

    Im ersten Kreuzgang steht die Pazzi-Kapelle, an deren schlichtem Entwurf Brunelleschi beteiligt war. Santa Croce kostet Eintritt, doch wer sich für die Menschen hinter der Renaissance interessiert, sollte hineingehen.

    Jetzt kommt die längste Etappe: 1590 m, etwa 24 Minuten über den Arno und hinauf zum Piazzale Michelangelo. Unterwegs passierst du das Museo Horne.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 9:30–17:30 (kein Einlass nach 17:00). So & kirchliche Feiertage: 14:00–17:30. Geschlossen 25. Dez.
    Preis
    10 EUR Vollpreis, 6 EUR ermäßigt (12-17 Jahre, Universitätsstudierende, Gruppen ab 15); unter 12, Florentiner, Besucher mit Behinderung kostenlos
  14. 15

    Piazzale Michelangelo

    Piazzale Michelangelo in Florenz, Station 15 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier oben liegt dir die Stadt zu Füßen, der Blick, der auf unzähligen Postkarten steht. Der Platz entstand ab 1869 nach Plänen von Giuseppe Poggi, als Florenz Hauptstadt war und sich mit Boulevards und Uferstraßen neu ordnete. Auf der Südseite des Arno legte Poggi den Viale dei Colli an, eine 8 km lange baumgesäumte Panoramastraße, und setzte diese Terrasse an ihren höchsten Punkt. Nicht alle Florentiner waren begeistert; mancher ärgerte sich über die hohen Kosten.

    Der Platz ist Michelangelo gewidmet und zeigt Bronzekopien seiner Werke: den David und die vier Allegorien aus den Medici-Kapellen. Die Originale sind aus weißem Marmor. Am 25. Juni 1873 zogen neun Ochsenpaare das Denkmal hier herauf. Die klassizistische Loggia über der Terrasse sollte ein Michelangelo-Museum aufnehmen, das nie entstand; heute ist dort ein Restaurant. Von 1890 bis 1935 fuhr übrigens die Chianti-Straßenbahn über diesen Platz.

    Der Piazzale ist kostenlos und rund um die Uhr offen. Nimm dir Zeit, such von hier aus die Stopps des Tages, Dom, Palazzo Vecchio, Santa Croce, und lass die Runde ausklingen. Gleich am Platz liegt der Rosengarten, falls du noch etwas Ruhe suchst.

    Zurück zum Ponte Vecchio, wo du gestartet bist, sind es 1500 m, etwa 21 Minuten bergab.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Aussichtspunkt/Platz)
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Florenz Route geladen
Ponte VecchioPalazzo PittiBoboli-GärtenPalazzo Strozzi+11
Alle 15 Stopps sind schon auf der Karte.
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Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Florenz entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 15 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

15Stopps 9,8km 2 Std. 17 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für Florenz

Nicht jeder hat einen ganzen Tag oder Lust auf jedes Museum. Diese Ausschnitte der Route funktionieren für sich allein.

Der historische Kern in knapp einer Dreiviertelstunde Gehzeit

Stopps: 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13

Für alle, die nur einen halben Tag haben und Michelangelos David, den Dom und die Uffizien sehen wollen. Von Santa Maria Novella bis zu den Uffizien gehst du 41 Minuten. Eintritt kosten Santa Maria Novella, die Galleria dell'Accademia, die Uffizien und, falls du hineingehst, der Palazzo Vecchio; Dom, Markt, Plätze und Loggia sind frei.

Kunst und Kirchen zwischen Palazzo Strozzi und Santa Croce

Stopps: 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14

Für Kunstinteressierte ohne Abstecher über den Fluss. Vom Palazzo Strozzi bis zur Basilika Santa Croce sind es 55 Minuten Gehzeit. Zu den Eintritten des historischen Kerns kommen die Ausstellung im Palazzo Strozzi und Santa Croce.

Oltrarno und Aussicht am Nachmittag

Stopps: 13, 14, 15, 1, 2, 3

Für alle, die Florenz von oben und von der anderen Flussseite sehen wollen. Von den Uffizien über Santa Croce, den Piazzale Michelangelo und den Ponte Vecchio bis in die Boboli-Gärten gehst du 1 Std. 13 Min. Kostenlos sind Piazzale und Brücke; Eintritt kosten Uffizien, Santa Croce, Palazzo Pitti und Boboli. Achte auf die Schließzeit der Gärten, die sich nach der Jahreszeit richtet.

Wie viel Zeit braucht dieser Florenz Rundgang?

Reine Gehzeit für die ganze Runde: 2 Std. 17 Min. Rechnest du an jedem freien Stopp eine Viertelstunde zum Schauen, bist du mit einem halben Tag gut bedient. Mit zwei großen Innenbesuchen, etwa Uffizien und Galleria dell'Accademia, plus Mittagspause im Mercato Centrale brauchst du einen ganzen Tag. Alle Museen der Strecke an einem Tag zu schaffen, ist nicht realistisch: Wähle zwei oder drei aus und genieße den Rest von außen.

Die Reihenfolge zählt: Pitti und Boboli liegen am Anfang, darum lohnt der frühe Start am Ponte Vecchio. Plane die Innenbesuche im Dom von Florenz, in den Uffizien und in Santa Croce nicht zu spät am Tag. Wer die Uffizien erst am späten Nachmittag besucht, sieht Santa Croce an diesem Tag besser nur von außen. Die Varianten brauchen 41 Minuten, 55 Minuten oder 1 Std. 13 Min. reine Gehzeit, dazu deine Museumszeit.

Bevor du in Florenz losgehst

  • Start und Ziel: Empfohlener Start ist der Ponte Vecchio, wo die Runde auch endet. Du kannst aber an jedem Stopp einsteigen und der Reihenfolge von dort aus folgen.
  • Der richtige Tag: Wähle deinen Tag mit Bedacht: Palazzo Pitti, Galleria dell'Accademia, Uffizien, Boboli-Gärten, Dom und Palazzo Vecchio haben nicht alle dieselben Öffnungstage und Zeiten.
  • Vorab buchen: Für die Galleria dell'Accademia und die Uffizien lohnt die Online-Buchung: Sie kostet eine Gebühr, erspart dir aber lange Wartezeit. Für den Aufstieg auf die Domkuppel ist eine Buchung Pflicht, die Plätze sind oft Tage im Voraus weg.
  • Kosten: Die Runde selbst kostet nichts, ebenso Dom, Plätze, Loggia, Markt und Aussichtspunkt. Wer in die Museen und Kirchen mit Eintritt hineingeht, zahlt je Haus extra; am teuersten sind die Uffizien.

Essen und Pausen zwischen Markt und Arno

Für die Mittagspause liegt der Mercato Centrale genau in der Mitte der Runde, und rund um die Piazza della Signoria findest du Snacks, heiße Schokolade und kostenloses Trinkwasser.

Food-Halle im Mercato CentraleGünstig, abwechslungsreich, gegessen wird oft im Stehen. (Obergeschoss des Mercato Centrale)
All'Antico VinaioEine Adresse für einen schnellen Imbiss auf dem Weg zwischen der Piazza della Signoria und Santa Croce. (Via dei Neri, nahe der Piazza della Signoria)
Caffè RivoireDas Café am Platz ist im Winter für seine heiße Schokolade bekannt. Ein guter Ort, um vor dem Palazzo Vecchio kurz aufzuwärmen. (Piazza della Signoria)
TrinkwasserspenderNimm eine eigene Flasche mit und fülle sie hier kostenlos auf. So sparst du dir gekaufte Flaschen unterwegs. (Piazza della Signoria, neben dem Palazzo Vecchio)
Gelato bei La CarraiaZwei Sorten gibt es hier zum fairen Preis, oft handwerklich besser als an den Ständen im Zentrum. Ideal vor dem Aufstieg zum Piazzale Michelangelo. (Via de' Benci 24r, bei Santa Croce)

Touristenfallen in Florenz: Eis, Domtickets, Brunnen

  • Eis rund um Dom, Via de' Calzaiuoli und Ponte Vecchio: In den Touristengeschäften können zwei Kugeln teuer werden. Frag vor dem Bestellen nach Preis und Größe, und halte hohe Eisberge in der Theke nicht für ein Qualitätszeichen.
  • Kombiticket für den Domkomplex: Das kombinierte Domticket gilt nur 72 Stunden. Liegt dein Termin für die Kuppel später, kann man dich abweisen. Erst den Kuppeltermin sichern, dann das Ticket.
  • Neptunbrunnen: Der Brunnen ist Dekoration, kein Trinkwasser. Zum Auffüllen nimm den Spender neben dem Palazzo Vecchio. (Piazza della Signoria)
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Florenz
AI Tour Guide

Dein Guide wartet, bis du losgehst.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Florenz, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

15Stopps 9,8km 2 Std. 17 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Florenz anders macht

Auf dieser Runde stehst du vor Werken, über die man stundenlang reden könnte. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch durch Florenz: Er begrüßt dich am Ponte Vecchio, erzählt an jedem Ort, fragt, was dich packt, und merkt sich das. Willst du wissen, wie Brunnelleschi seine Kuppel überhaupt in die Höhe bekam oder was die Macchiaioli in der Galerie für moderne Kunst malten, geht er darauf ein; du kannst ihn jederzeit unterbrechen. Die ersten 100 Credits sind gratis, danach wählst du zwischen 19,99 € für diese Tour ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Florenz zu Fuß

Lohnt sich die Firenzecard für Dom, Uffizien und David?

Für genau diese drei Besuche nicht. Der Domkomplex ist in der Karte nicht enthalten, du bräuchtest also zusätzlich den Brunelleschi Pass. Einzeln gebucht kommen Brunelleschi Pass, Uffizien und Accademia deutlich günstiger. Die Karte rechnet sich erst, wenn du viele weitere Museen fest einplanst.

Welches Ticket nehme ich für Uffizien, Palazzo Pitti und Boboli?

Für alle drei ist der PassePartout für fünf Tage günstiger als einzeln vorab gebuchte Tickets. Besuche die Uffizien zuerst und alle drei innerhalb der Gültigkeit. Willst du nur Pitti und Boboli, ist das Kombiticket günstiger als zwei Einzeltickets.

Was ziehe ich für den Dom und die Kirchen an?

Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Im Dom sind außerdem Sandalen, Hüte und Sonnenbrillen nicht erwünscht, große Rucksäcke kommen nicht hinein. Ein leichtes Tuch im Tagesrucksack löst das Problem für Dom, Santa Maria Novella und Santa Croce.

Kann ich auf die Kuppel des Doms steigen?

Ja, aber nur mit fester Reservierung, und die Termine sind oft Tage oder Wochen im Voraus ausgebucht. Buche den Aufstieg, sobald dein Reisedatum feststeht, und plane die übrige Runde um diesen Termin herum.

Welche Städte passen als zweiter Tag zu Florenz?

Die nächsten Ziele mit eigenem Rundgang sind San Gimignano und Siena, etwas weiter liegen Lucca und Pisa. Wer Richtung Norden weiterreist, findet in Bologna die nächste große Stadt.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 8 der 15 Stopps: Palazzo Pitti, Boboli-Gärten, Palazzo Strozzi, Santa Maria Novella, Galleria dell'Accademia, Palazzo Vecchio, Uffizien und Basilika Santa Croce verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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