Lüttich auf eigene Faust: Von St. Martin zur Zitadelle

Romanische und gotische Stiftskirchen, der Säulenhof der Fürstbischöfe, die alte Maasbrücke und zum Schluss der Blick vom Zitadellenhügel: Lüttich in deinem Tempo.

12 Stationen 6,6 km ~1 Std. 34 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Lüttich
Stopp 1 von 12
1,2 km·15 min
Basilika St. Martin
Halte dich südöstlich hinunter zur Kathedrale Saint-Paul.
Willkommen in Lüttich. Ich bin Alex, und in einer Kirche dieser Stadt begann 1246 ein Fest, das später die katholische Welt erreichte.
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Lüttich zu Fuß: der Rundgang auf einen Blick

Zwölf Stationen auf 6,6 km, von der Basilika St. Martin quer durch die Altstadt und am Maasufer entlang bis hinauf zur Zitadelle von Lüttich. Die reine Gehzeit beträgt 1 Std. 34 Min.; mit Kirchen und kurzen Halten bist du rund viereinhalb Stunden unterwegs, mit beiden Museen gut sieben.

Kirchen, Plätze, Brücke und Aussicht kosten nichts. Eintritt verlangen das Museum des wallonischen Lebens, der Grand Curtius und die Collégiale Saint-Barthélemy de Liège. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide erzählt auf Wunsch unterwegs dazu.

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Blick auf Lüttich

Die Route

Lüttich Stadtrundgang Karte: zwölf Stationen von St. Martin zur Zitadelle

12 Stopps 6,6 km 1 Std. 34 Min. Gehzeit
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Die 12 Stationen auf dieser Route

  1. Basilika St. Martin in Lüttich, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Basilika St. Martin
  2. St.-Pauls-Kathedrale in Lüttich, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2St.-Pauls-Kathedrale
  3. St. Jakob in Lüttich, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3St. Jakob
  4. Pont des Arches in Lüttich, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Pont des Arches
  5. Fürstbischöflicher Palais Lüttich, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Fürstbischöflicher Palais Lüttich
  6. Place du Marché in Lüttich, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Place du Marché
  7. Museum des wallonischen Lebens in Lüttich, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Museum des wallonischen Lebens
  8. Grand Curtius in Lüttich, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Grand Curtius
  9. Marché de la Batte in Lüttich, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Marché de la Batte
  10. Collégiale Saint-Barthélemy de Liège in Lüttich, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Collégiale Saint-Barthélemy de Liège
  11. Montagne de Bueren in Lüttich, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Montagne de Bueren
  12. Zitadelle von Lüttich, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Zitadelle von Lüttich
  13. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Lüttich Rundgang: die zwölf Stationen im Einzelnen

  1. 1

    Basilika St. Martin

    Basilika St. Martin in Lüttich, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Basilika St. Martin steht auf dem Hügel Publémont, und eigentlich sollte hier die Kathedrale von Lüttich entstehen. Am 2. Juni 965 legte Bischof Ebrachar den Grundstein, gedacht für Maria und den heiligen Lambert. Sein Nachfolger Notger entschied anders: Er weihte die Kirche dem heiligen Martin von Tours und machte sie zum Sitz eines Kollegiatstifts. Notger wird dir auf diesem Rundgang noch oft begegnen.

    Weltweit bekannt ist St. Martin für ein Fest. Juliana von Lüttich war nach Visionen überzeugt, der Kirche fehle ein eigenes Fest zur Verehrung der Eucharistie. 1247 feierte Bischof Robert de Turotte hier zum ersten Mal Fronleichnam, und 1264 führte Papst Urban IV., früher Archidiakon in Lüttich, das Fest für die ganze Kirche ein. Deshalb erhob Leo XIII. die Kirche 1886 zur Basilica minor.

    Die Geschichte hat auch eine dunkle Seite. In der Nacht vom 3. auf den 4. August 1312 setzte das Volk, unterstützt vom Domkapitel, die Stiftskirche in Brand, in die sich Dutzende Adlige geflüchtet hatten. Die Lütticher sprechen von der St.-Martins-Katastrophe. Was du heute siehst, entstand unter Fürstbischof Erhard von der Mark zwischen 1506 und 1542: eine spätgotische, dreischiffige Kreuzbasilika.

    Geh hinein, wenn sie offen ist. Der Chor nimmt ein Drittel der ganzen Länge ein, typisch für eine Stiftskirche, in der die Kanoniker ihren Platz brauchten. Schau nach oben ins Sterngewölbe von Arnold van Mulken; denselben Baumeister triffst du später am Palast der Fürstbischöfe wieder. Der Eintritt ist frei, die Basilika ist allerdings nur zu wenigen Zeiten geöffnet.

    Von hier gehst du 1160 m, rund 15 Minuten, hinunter in die Stadt; unterwegs passierst du die Opéra Royal de Wallonie, bevor du die St.-Pauls-Kathedrale erreichst.

    Name vor Ort
    Basilique Saint-Martin de Liège
    Öffnungszeiten
    Di–Fr 12:30–15:00, Mi 10:00–12:30, Sa 10:00–12:30 und 15:00–17:30, So–Mo geschlossen
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    St.-Pauls-Kathedrale

    St.-Pauls-Kathedrale in Lüttich, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die St.-Pauls-Kathedrale ist erst seit dem 19. Jahrhundert Kathedrale. Die eigentliche Bischofskirche Lüttichs, St. Lambert, wurde in der Französischen Revolution 1795 zerstört. Danach rückte das ehemalige Stift St. Paul auf und ist bis heute Sitz des Bistums.

    Die Idee kam Bischof Eraclus auf dem Rückweg aus Köln, wo er an der Beerdigung Brunos des Großen teilgenommen hatte. 967 begann er den Bau, doch als er starb, standen die Mauern erst bis zu den Fenstern. Notger vollendete die Kirche und stockte das Kollegium von zwanzig auf dreißig Kanoniker auf. Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert wurde sie neu gebaut, Mitte des 19. Jahrhunderts restauriert.

    St. Paul war eine von sieben Stiftskirchen der Stadt, neben St. Peter, Heilig Kreuz, St. Johann, St. Dionysius, St. Martin und St. Bartholomäus. Gemeinsam bildeten ihre Kanoniker bis zur Lütticher Revolution von 1789 den niederen Klerus im ersten Stand des Fürstbistums. Drei dieser sieben siehst du auf diesem Weg.

    Die Kirche selbst ist frei zugänglich. Die Schatzkammer kostet extra und lohnt sich besonders, wenn dich die Geschichte von St. Jakob reizt: Dort liegt das Original eines Grabmals, dessen Kopie du gleich sehen wirst.

    Nach St. Jakob sind es nur 440 m, etwa 6 Minuten.

    Name vor Ort
    Cathédrale Saint-Paul de Liège
    Öffnungszeiten
    Mo–So 08:00–17:00
    Preis
    Kostenlos (Kathedrale); Schatzkammer mit separatrem Eintritt
  3. 3

    St. Jakob

    St. Jakob in Lüttich, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    St. Jakob war einst eine Abtei, gegründet 1015 von Fürstbischof Balderich II., dem Nachfolger Notgers. Ihre Klosterschule machte sich schnell einen Namen, und die Mönche gründeten selbst neue Häuser: das Kloster Lubin in Polen und das Priorat Saint-Léonard im Norden Lüttichs. Geweiht ist die Kirche Jakobus dem Jüngeren, auch wenn viele sie mit dem Apostel von Compostela verbinden.

    Von der Abtei ist wenig geblieben. Nachdem das Stift St. Peter zerstört war, wurde St. Jakob Stiftskirche, nach dem Konkordat von 1801 Pfarrkirche. Die Klostergebäude wurden abgerissen, aus dem großen Kreuzgang wurde ein öffentlicher Park.

    Such in der Kirche das Grabmal eines Bischofs namens Johannes: ein Sarkophag mit liegender Figur im Bischofsornat, den Kopf unter einem Baldachin. Was du siehst, ist eine Kopie des Bildhauers Paul Roemaet aus Löwen von 1906; das Original steht in der Schatzkammer der Kathedrale. Johannes war ein Italiener im Exil, ein Maler, den Otto III. holte, um die Kirche in Aachen auszumalen. Seine Grabschrift, um 1250 von Gilles d'Orval überliefert, spricht dich direkt an: Bleib stehen, das Grab sagt, was ich bin, die Inschrift, was ich war. Vertrieben von seinem Bischofssitz, fand er Asyl in der mitfühlenden Stadt Lüttich, und auf seinen Rat hin sei dieses Haus gebaut worden.

    Der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten wechseln allerdings mit der Jahreszeit. Für Kunstinteressierte ist St. Jakob ein Pflichthalt.

    Danach geht es 1200 m, rund 17 Minuten, hinunter an die Maas zum Pont des Arches.

    Name vor Ort
    Église Saint-Jacques-le-Mineur de Liège
    Öffnungszeiten
    Mär 15 – Okt 31: Di–Sa 10:00–17:00, So 10:00–13:00 und 14:00–16:00, Mo geschlossen; Nov 1 – Mär 14: Di–Fr 10:00–13:30, Sa 10:00–17:00, So 10:00–13:00, Mo geschlossen
    Preis
    Kostenlos
    Website
    upsl.be ↗
  4. 4

    Pont des Arches

    Pont des Arches in Lüttich, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Pont des Arches war lange die einzige Brücke Lüttichs über die Maas. Er verbindet das Zentrum mit dem Viertel Outremeuse, früher war das der Weg Richtung Aachen. Seit dem 9. Jahrhundert wurde er immer wieder neu gebaut, und er trug viele Namen: Souverain-Pont, nach der Revolution Pont de la Victoire.

    Der Legende nach baute Ogier der Däne schon 785 eine erste Holzbrücke, die das Wasser fortriss. 841 ließ Bischof Hircaire eine stabilere errichten, die das Eis im Fluss trotzdem immer wieder beschädigte. 1034 ließ Reginard eine Steinbrücke mit sieben Bögen bauen, die fast vier Jahrhunderte stand. Wahrscheinlich ist sie es, die Jan van Eyck in seiner Madonna des Kanzlers Rolin gemalt hat.

    Der Chronist Jean d'Outremeuse erzählt eine schöne Geschichte: Beim Bau fand man eine Quelle auf dem Grund der Maas und leitete ihr Wasser auf die Brücke, sehr zur Freude der armen Leute. Es floss so lange, bis die Lütticher anfingen, dort Bier zu verkaufen. Reste des zweiten Bogens der alten Brücke stecken heute noch in Kellern an der Rue de la Cité.

    Bleib einen Moment auf der Brücke stehen und schau über den Fluss; die Maas wird dich bis zum Ende des Rundgangs begleiten. Von hier sind es 460 m, etwa 6 Minuten, durch die Altstadt zum Fürstbischöflichen Palais Lüttich; unterwegs lohnt ein Blick in die Cour Saint-Antoine.

    Öffnungszeiten
    jederzeit zugänglich
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Raum)
  5. 5

    Fürstbischöflicher Palais Lüttich

    Fürstbischöflicher Palais Lüttich, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Fürstbischöfliche Palais Lüttich beherrscht die Place Saint-Lambert. Auf diesem Platz stand einst die Kathedrale St. Lambert, deren Zerstörung die St.-Pauls-Kathedrale zur Bischofskirche machte. Heute arbeiten im Palast das Gericht und die Provinzverwaltung.

    Schon um das Jahr 1000 baute Notger hier einen ersten Palast, eingebunden in die Stadtbefestigung; er brannte 1185 ab. Der Nachfolgebau unter Raoul von Zähringen wurde 1468 bei der Plünderung durch die Burgunder schwer beschädigt und 1505 erneut. Als Erhard von der Mark im selben Jahr Fürstbischof wurde, fand er eine Ruine vor. 1526 beauftragte er Arnold van Mulken, den Baumeister des Gewölbes von St. Martin, mit einem Neubau, der Ende des 16. Jahrhunderts fertig war.

    Die Fassade zum Platz stammt nicht aus dieser Zeit: Nach einem Brand 1734 ließ man sie im Stil Louis XIV-Régence neu errichten, Architekt war Jean-André Anneessens aus Brüssel. Der neugotische Westflügel kam 1849 für die Provinzregierung hinzu. In beiden Weltkriegen nutzte die deutsche Besatzung den Palast als Kommandantur.

    Das Herz ist der große Hof. Ihn umgeben Arkaden mit 60 bauchigen Säulen, und keine Säule gleicht der anderen: Nimm dir Zeit für die Kapitelle, die Vielfalt der Verzierungen ist erstaunlich. Den Hof kannst du kostenlos betreten, solange Gericht und Verwaltung geöffnet haben. Den intimeren zweiten Hof und die Innenräume siehst du nur bei den Führungen am ersten Sonntag im Monat.

    Zur Place du Marché sind es nur 150 m, rund 2 Minuten.

    Name vor Ort
    Palais des princes-évêques de Liège
    Öffnungszeiten
    Hof während Gerichts-/Geschäftszeiten geöffnet; Innen-Führungen am 1. Sonntag des Monats: 11:00–12:00, 13:00–14:00, 14:15–15:15, 15:30–16:30 (Vorabreservierung erforderlich)
    Preis
    Kostenlos (Hof und Führungen am ersten Sonntag)
  6. 6

    Place du Marché

    Place du Marché in Lüttich, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Place du Marché ist der älteste Platz der Stadt. Hier stehen die beiden Symbole Lüttichs: der Perron und das Rathaus, das die Lütticher La Violette nennen. Sie liegt gleich neben der Place Saint-Lambert, und ihre Entstehung hängt mit ihr zusammen: Im 8. Jahrhundert wuchs Lüttich durch die Verehrung des heiligen Lambert zu einer bedeutenden Siedlung.

    Schau dir die Form an. Der Platz ist kaum einen halben Hektar groß, ein unregelmäßiges Trapez, das wie eine Aufweitung der Rue Féronstrée wirkt, die von Osten einmündet. In der Mitte steht ein Brunnen. Früher flossen zwei Arme der Légia über den Platz, und nach Süden führte die Rue En Neuvice hinunter zur Maas und zum Pont des Arches, den du eben gesehen hast.

    Der Name sagt es: Hier wurde gehandelt. Mitte des 15. Jahrhunderts umgaben 51 Häuser den Platz, fast alle mit Läden. In den Hallen ringsum verkauften Metzger, Gerber, Kurzwarenhändler und Winzer ihre Waren, und in manchen Häusern tagten die Zünfte, die man in Lüttich métiers nannte.

    Der Platz ist frei zugänglich. Vom Markt gehst du 250 m, etwa 4 Minuten, zum Museum des wallonischen Lebens.

    Öffnungszeiten
    jederzeit zugänglich
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Raum)
  7. 7

    Museum des wallonischen Lebens

    Museum des wallonischen Lebens in Lüttich, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museum des wallonischen Lebens erzählt vom Alltag der Menschen in Wallonien, vom 19. Jahrhundert bis heute. Es gehört zu den reichsten volkskundlichen Museen der Region und liegt im ehemaligen Kloster der Minoriten.

    Den Anstoß gab ausgerechnet eine Ausstellung über den Kongo, 1891 im Konservatorium von Lüttich. Gelehrte wie Eugène Monseur merkten dort, wie dringend man auch das eigene, verschwindende Handwerk und Alltagsgerät sammeln müsste. Ein erster Versuch, das Musée du Vieux-Liège von 1894, scheiterte schnell an fehlendem Geld und Rückhalt. Erst 1913 gelang die Gründung, getragen vor allem von der Gesellschaft für wallonische Sprache und Literatur, die Gegenstände sammeln wollte, um Wörter genau erklären zu können.

    Für viele Besucher ist das Puppentheater der Höhepunkt. Dort treten Tchantchès, Karl der Große, Nanesse, Roland und die anderen Figuren des traditionellen Lütticher Repertoires auf. Wer mit Kindern unterwegs ist oder verstehen will, wie die Menschen hier gelebt haben, ist hier richtig.

    Das Museum kostet Eintritt; für den Besuch rechnest du mit gut einer Stunde.

    Weiter geht es 670 m, rund 9 Minuten, Richtung Maas; unterwegs kommst du am Musée Ansembourg vorbei, bevor du den Grand Curtius erreichst.

    Name vor Ort
    Musée de la vie wallonne
    Öffnungszeiten
    Di–So 09:30–18:00, Mo geschlossen; geschlossen am 1. Januar, 1. Mai, 1. November, 25. Dezember und in der Woche nach den Weihnachtsferien
    Preis
    7 EUR Erwachsene, 5 EUR Senioren (>65) & Studierende (>18), 5 EUR Kind (6-18), unter 3 und am ersten Sonntag des Monats kostenlos; 15 EUR Familienticket
  8. 8

    Grand Curtius

    Grand Curtius in Lüttich, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Grand Curtius ist ein Museumskomplex, 2009 eröffnet, der mehrere früher eigenständige Häuser vereint: Archäologie und angewandte Kunst, religiöse und maasländische Kunst, Waffen, Glas und die ehemalige ägyptologische Sammlung der Universität. Auf über 5000 m² siehst du rund 5000 Objekte, verteilt auf den Palais Curtius und benachbarte Stadthäuser.

    Den Namen gab Jean de Corte, genannt Curtius, ein Unternehmer des 17. Jahrhunderts. Er wurde reich, weil er die spanische Armee mit Waffen und Munition belieferte. Zwischen 1597 und 1610 baute er sich seinen Palast am Maasufer und zahlte dafür 140.000 Brabanter Gulden, für Möbel und Ausstattung noch einmal 200.000.

    Die Stadt übernahm den Palast 1901 und eröffnete nach langer Restaurierung am 1. August 1909 das Museum. Die Glassammlung geht auf die Familie Baar zurück, die Waffensammlung auf eine Schenkung von Pierre-Joseph Lemille, einem der führenden Waffenhersteller Lüttichs. Gerade die Waffen erzählen viel über die Stadt, denn die Tradition lebt in der nationalen Waffenfabrik in Herstal weiter.

    Wenn du nur ein Museum schaffst und dich Kunst und Kunsthandwerk mehr reizen als Alltagsgeschichte, nimm dieses. Es kostet Eintritt, plane anderthalb Stunden ein.

    Zum Marché de la Batte sind es nur 140 m, etwa 2 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo, Mi–So 10:00–18:00, Di geschlossen; geschlossen Jan 1, Mai 1, Nov 1-2, Nov 11, Dez 25
    Preis
    9 EUR Erwachsene, 5 EUR Senioren / Gruppen / Arbeitssuchende, unter 26 und am ersten Sonntag des Monats kostenlos; 1,25 EUR mit Article-27-Ticket
  9. 9

    Marché de la Batte

    Marché de la Batte in Lüttich, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Marché de la Batte ist ein Sonntagsmarkt am linken Maasufer, den die Lütticher einfach la Batte nennen. Er geht auf das Jahr 1561 zurück, gilt als ältester Markt Belgiens und zieht jedes Jahr mehrere Millionen Besucher an. An anderen Tagen stehst du auf einem ruhigen Kai.

    Batte bedeutete im Lütticher Wallonisch ursprünglich einen Fangdamm, später einen Deich oder Kai. Um 1549 ließ die Stadt hier eine Ufermauer bauen, an der Schiffe anlegen konnten. Daraus wurde der wichtigste Flusshafen der Stadt, mit Börse, Kornmarkt, einer großen Halle für Getreide und Wein, Fleischhalle und Stadtwaage.

    1561 zog der Viehmarkt hierher, wenig später folgten die Obst- und Gemüsehändler vom Großen Markt. Ab 1594 brachte eine jährliche Messe zu Ehren des heiligen Lambert Händler, Gaukler, Schauspieler, Quacksalber und Zahnreißer an den Kai; aus diesem Trubel sollen die ersten öffentlichen Theater Lüttichs hervorgegangen sein. Die Messe blieb bis 1859 an der Batte und lebt als Foire de Liège weiter.

    Bist du an einem Sonntag hier, lohnt es sich, am Fluss entlang durch die Stände zu schlendern. Danach sind es 210 m, rund 3 Minuten, zur Collégiale Saint-Barthélemy de Liège.

    Öffnungszeiten
    So 08:00–14:30
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Freiluftmarkt)
    Website
    liege.be ↗
  10. 10

    Collégiale Saint-Barthélemy de Liège

    Collégiale Saint-Barthélemy de Liège in Lüttich, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Collégiale Saint-Barthélemy de Liège wurde außerhalb der alten Stadtmauern gegründet und aus Kohlensandstein gebaut. Der Chor entstand Ende des 11. Jahrhunderts, das mächtige Westwerk mit seinen zwei Türmen Ende des 12. Jahrhunderts; die Türme wurden 1876 neu errichtet. Trotz aller Umbauten ist der maasländisch romanische Charakter deutlich geblieben.

    Das 18. Jahrhundert fügte zwei weitere Seitenschiffe, ein klassizistisches Portal im Westwerk und eine barocke Ausstattung im französischen Stil hinzu. 2006 endete eine Restaurierung von sieben Jahren, bei der rund 10.000 Steine ersetzt und die farbige Fassung der Wände wiederhergestellt wurden. Wie St. Paul und St. Martin gehörte sie zu den sieben Stiftskirchen der Stadt.

    Hineingehen solltest du vor allem wegen des Taufbeckens. Es gilt als eines der bekanntesten Werke der maasländischen Kirchenkunst und wird dem Goldschmied Renier de Huy zugeschrieben. Abt Hellin gab es 1107 oder 1108 für die Kirche Notre-Dame-aux-Fonts in Auftrag, wo die Lütticher getauft wurden. Diese Kirche gibt es nicht mehr; das Becken entging den französischen Revolutionstruppen und steht seit 1804 hier. Achte außerdem auf die Kreuzerhöhung von Bertholet Flemalle, die Kreuzigung von Englebert Fisen und den heiligen Rochus von Renier Panhay de Rendeux.

    Die Kirche kostet Eintritt. Von hier gehst du 510 m, etwa 8 Minuten, zur Montagne de Bueren.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 10:30–12:30 und 13:30–16:30, So 13:30–16:30; im September 2026 dienstags vormittags keine Besichtigung
    Preis
    3 EUR Erwachsene, 2,50 EUR Senioren / Gruppen (ab 10), 2 EUR Studierende (12-18), unter 12 kostenlos; 5 EUR Orgel/Glockenspiel + Taufstein-Führung
  11. 11

    Montagne de Bueren

    Montagne de Bueren in Lüttich, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Montagne de Bueren ist der berühmte Aufstieg von der Rue Hors-Château hinauf Richtung Zitadelle. Die ganze Gasse misst 260 m, davon geht es auf 194 m bergauf, mit einer mittleren Steigung von fast 28 Prozent. Unten lässt du rechts das Kloster der Ursulinen hinter dir.

    Der Name erinnert an Vincent de Bueren, einen Adligen aus Geldern, der um 1440 geboren wurde und 1505 starb. An der Spitze der Sechshundert Franchimontois gehörte er zu den hartnäckigsten Verteidigern Lüttichs gegen Karl den Kühnen von Burgund. Manche Lütticher verwechseln den Aufstieg deshalb mit den Sechshundert und geben ihm einen falschen Spitznamen.

    Lass dir Zeit. In regelmäßigen Abständen gibt es Absätze, auf denen früher Bänke standen, und mit jedem Absatz öffnet sich die Stadt ein Stück mehr: zuerst die Insel Saint-Georges und die Cité administrative, dann die Maas unter dem Pont des Arches.

    Zweimal im Jahr verwandelt sich der Ort. Seit 1994 leuchten am ersten Samstag im Oktober bei der Nocturne des Coteaux tausende Kerzen im Dunkeln, und seit 2010 legt die städtische Gärtnerei in Jahren mit gerader Zahl im Juni ein Blumenbild aus rund 25.000 Pflanzen aus.

    Der Aufstieg ist jederzeit frei zugänglich. Zur Zitadelle von Lüttich sind es noch 1440 m, rund 22 Minuten.

    Öffnungszeiten
    jederzeit zugänglich
    Preis
    Kostenlos (öffentlicher Raum)
  12. 12

    Zitadelle von Lüttich

    Zitadelle von Lüttich, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Zitadelle von Lüttich liegt im Viertel Sainte-Walburge, 111 m über dem Maastal. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war sie die zentrale Festung der Stadt. Zusammen mit den Festungen von Namur, Dinant und Huy zählt sie zu den Maaszitadellen.

    Die erste Burg auf der Anhöhe entstand 1255. Fürstbischof Maximilian Heinrich von Bayern ließ sie 1650 als Fünfeck neu bauen; Frankreich zerstörte sie bald darauf, 1684 wurde sie wieder aufgebaut. In den Napoleonischen Kriegen erhielt sie fünf Bastionen nach Art Vaubans. Ende des 19. Jahrhunderts war sie militärisch überholt, zwölf Forts rings um Lüttich übernahmen ihre Aufgabe. Die Zitadelle diente danach als Kaserne und Kommandoposten.

    In den 1970er Jahren wurde sie weitgehend abgerissen, um auf dem Gelände ein Krankenhaus zu bauen. Erhalten sind die Südmauern. Auf der Südseite findest du Bunker aus dem 20. Jahrhundert, auf der Nordseite eine Gedenkstätte für die Belgier, die die deutschen Besatzer in beiden Weltkriegen hier hinrichteten. Nimm dir dort einen ruhigen Moment.

    Das Gelände ist jederzeit frei zugänglich. Hier endet der Rundgang, mit der Stadt, durch die du gerade gegangen bist, zu deinen Füßen.

    Name vor Ort
    Citadelle de Liège
    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Lüttich Route geladen
Basilika St. MartinSt.-Pauls-KathedraleSt. JakobPont des Arches+8
Alle 12 Stopps sind schon auf der Karte.
Du drückst nur auf Start.
AI Tour Guide

Die Route durch Lüttich kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Lüttich entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 12 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

12Stopps 6,6km 1 Std. 34 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Wege durch Lüttich

Nicht jeder hat einen ganzen Tag oder Lust auf den Anstieg zur Zitadelle. Drei Ausschnitte der Route funktionieren auch für sich.

Altstadt ohne Anstieg

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Für alle, die bei den Kirchen und Museen bleiben wollen und den Hügel auslassen. Rund 4,7 km und 64 Minuten reine Gehzeit, Ende an der Collégiale Saint-Barthélemy de Liège. Eintritt kosten nur die beiden Museen und die Collégiale.

Kirchen, Brücke und Palast in kurz

Stopps: 2, 3, 4, 5, 6

Für einen halben Vormittag: von der St.-Pauls-Kathedrale über St. Jakob zur Maas und zurück zum Hof der Fürstbischöfe und auf die Place du Marché. Rund 2,3 km, 31 Minuten Gehzeit, alles frei bis auf die Schatzkammer der Kathedrale.

Maasufer und Zitadelle

Stopps: 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12

Für den Sonntag mit Markt oder für alle, die das Zentrum schon kennen: ab der Place du Marché durch das Viertel am Fluss und hinauf zur Zitadelle. Rund 3,2 km, 48 Minuten Gehzeit; Eintritt kosten die beiden Museen und die Collégiale.

Wie lange dauert der Lüttich Rundgang mit Kirchen und Museen?

Reine Gehzeit für alle zwölf Stationen: 1 Std. 34 Min. Die Etappen sind meist kurz; länger sind nur der Weg von der Basilika St. Martin zur Kathedrale, der von St. Jakob an die Maas und zum Schluss der Aufstieg zur Zitadelle mit 22 Minuten.

Planst du für jede Kirche eine knappe halbe Stunde, für Brücke, Palasthof, Markt und Aussicht je eine Viertelstunde ein, kommst du auf rund viereinhalb Stunden. Das Museum des wallonischen Lebens braucht gut eine Stunde, der Grand Curtius eher anderthalb. Startest du mit beiden Museen um 10 Uhr, bist du gegen 15:45 Uhr an der Collégiale Saint-Barthélemy de Liège und stehst gut sieben Stunden nach dem Start auf der Zitadelle.

Die Variante ohne Anstieg kostet 64 Minuten Gehzeit, die kurze Kirchenrunde 31 Minuten, die Strecke vom Markt zur Zitadelle 48 Minuten, jeweils zuzüglich deiner Besuche.

Bevor du in Lüttich losgehst

  • Start und Ziel: Empfohlen ist der Start an der Basilika St. Martin, das Ziel ist die Zitadelle von Lüttich. Du kannst an jeder Station einsteigen; die Reihenfolge hier ist die empfohlene.
  • Der passende Tag: Nicht alle Innenräume haben an denselben Tagen offen, wähl deinen Tag also mit Bedacht. Starte möglichst früh an St. Martin, denn die Basilika ist nur zu wenigen Zeiten geöffnet.
  • Sonntag: Nur sonntags gibt es den Markt an der Batte. Dafür ist St. Martin geschlossen und St. Jakob nur am Vormittag offen, im Sommerhalbjahr zusätzlich am frühen Nachmittag.
  • Kosten: Route, Karte und GPS-Navigation sind kostenlos. Eintritt zahlst du nur dort, wo du hineingehst: im Museum des wallonischen Lebens, im Grand Curtius und in der Collégiale. Der AI Tour Guide startet mit 100 Gratis-Credits; danach kostet diese Tour all-inclusive 19,99 € ohne Zeitlimit, alternativ zahlst du 5 € pro Stunde.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Lüttich
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12Stopps 6,6km 1 Std. 34 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf dieser Route anders macht

Zwischen St. Martin und der Zitadelle liegen tausend Jahre Fürstbischöfe, Aufstände und Belagerungen. Der AI Tour Guide verbindet diese Fäden im Gespräch: Er erzählt, warum Notger in so vielen Geschichten auftaucht, fragt, ob dich eher Kirchenkunst oder Stadtrevolten interessieren, und geht dann tiefer. Wenn du wissen willst, wofür der Perron auf dem Marktplatz steht oder wer Tchantchès eigentlich ist, unterbrichst du ihn einfach. Die Route bleibt dabei dieselbe.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Lüttich zu Fuß

Gibt es einen besonders lohnenden Tag für den Rundgang?

Am lohnendsten ist ein Sonntag, denn nur dann gibt es den Markt an der Batte. Das Innere des Fürstbischöflichen Palais siehst du nur bei gelegentlichen kostenlosen Führungen, für die du reservieren musst.

Kann ich den Rundgang machen, wenn einige Stationen geschlossen sind?

Ja: Brücke, Plätze und Zitadelle sind ohnehin frei zugänglich, und Kirchen wie Museen lassen sich auch von außen ansehen. Willst du in alle Innenräume, wählst du einen Tag, an dem überall geöffnet ist.

Gibt es Ermäßigungen für Kinder, Studierende und Senioren?

Ja. Im Museum des wallonischen Lebens gibt es ermäßigte Tickets für Kinder, Studierende und Senioren sowie ein Familienticket. Im Grand Curtius ist der Eintritt für junge Leute frei, Senioren zahlen weniger. Auch in der Collégiale gibt es Ermäßigungen für Kinder, Schüler und Senioren.

Lohnt sich die Führung in der Collégiale Saint-Barthélemy?

Ja, die Führung zeigt dir Taufbecken, Orgel und Glockenspiel. Wer sich für Goldschmiedekunst interessiert, hat damit mehr vom Hauptwerk der Kirche als beim Rundgang allein.

Welche Städte passen als zweites Ziel?

Am nächsten liegen Maastricht und Aachen. Wer die Maaszitadellen weiterverfolgen will, findet sie in Namur und Dinant.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 3 der 12 Stopps: Museum des wallonischen Lebens, Grand Curtius und Collégiale Saint-Barthélemy de Liège verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
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