Nürnberg auf eigene Faust: 14 Stationen ab der Burg

Von der Burg hinunter zum Hauptmarkt, über die Pegnitz und zurück zur Burgstraße: 5,2 km Reichsstadt mit Dürer, Kirchenschätzen und Deutschlands größtem Fachwerkbau.

14 Stationen 5,2 km ~1 Std. 11 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Nürnberg
Stopp 1 von 14
1.070 m·13 min
Nürnberger Burg
Folge dem Grat ostwärts entlang der Burgmauer bis zur historischen Stadtmauer.
Servus und willkommen in Nürnberg! Ich bin Alex, und in Nürnbergs Altstadt ist vieles, was mittelalterlich wirkt, das Ergebnis eines Wiederaufbaus nach 1945.
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Die Tour auf einen Blick: 14 Stationen durch Nürnbergs Altstadt

Der Rundgang führt in 14 Stationen von der Nürnberger Burg über Kirchen, Plätze und die Pegnitz bis ins Stadtmuseum Fembohaus: 5,2 km, reine Gehzeit 1 Std. 11 Min. Mit den wichtigsten Innenbesuchen bist du einen halben Tag unterwegs, mit allen Museen einen ganzen.

Fünf Stationen kosten Eintritt; Plätze, Brücken, die Stadtmauer Nürnberg, die Frauenkirche und St. Lorenz sind frei. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos, der AI Tour Guide ist optional und erzählt unterwegs die Geschichten dazu.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 14 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Nürnberg Stadtrundgang Karte: alle 14 Stationen im Überblick

14 Stopps 5,2 km 1 Std. 11 Min. Gehzeit
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Die 14 Stationen auf dieser Route

  1. Nürnberger Burg, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Nürnberger Burg
  2. Stadtmauer Nürnberg, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Stadtmauer Nürnberg
  3. St. Sebald in Nürnberg, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3St. Sebald
  4. Hauptmarkt in Nürnberg, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Hauptmarkt
  5. Schöner Brunnen in Nürnberg, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Schöner Brunnen
  6. Frauenkirche in Nürnberg, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Frauenkirche
  7. St. Lorenz in Nürnberg, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7St. Lorenz
  8. Königstraße in Nürnberg, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Königstraße
  9. Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Germanisches Nationalmuseum
  10. Henkersteg in Nürnberg, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Henkersteg
  11. Weinstadel in Nürnberg, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Weinstadel
  12. Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Albrecht-Dürer-Haus
  13. Tiergärtnertor in Nürnberg, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13Tiergärtnertor
  14. Stadtmuseum Fembohaus in Nürnberg, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    14Stadtmuseum Fembohaus
  15. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Nürnberg Rundgang von der Burg bis ins Fembohaus

  1. 1

    Nürnberger Burg

    Nürnberger Burg, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Nürnberger Burg ist kein einzelnes Schloss, sondern eine ganze Gruppe mittelalterlicher Wehrbauten auf einem Sandsteinfelsen, der die Altstadt beherrscht. Der übliche Zugang führt über die Burgstraße, die vor dem Felsen endet. Von dort bringt dich ein breiter Fußweg durch das Himmelstor in den äußeren Hof; gleich daneben steht der Turm, der nach der böhmischen Familie Hasenburg benannt ist.

    Warum hier so viel Aufwand? Die deutschen Könige des Mittelalters hatten keine Hauptstadt. Sie reisten von Pfalz zu Pfalz, und Nürnberg wurde eine der wichtigsten. In den folgenden Jahrhunderten wohnten alle deutschen Könige und Kaiser hier, die meisten mehrmals. Achte auf die drei Teile der Anlage: die Kaiserburg, die frühere Burggrafenburg und im Osten die Bauten, die die Reichsstadt selbst errichten ließ.

    Die ersten Befestigungen entstanden um das Jahr 1000. Unter den Saliern wurde gebaut, unter den Staufern ab 1138 eine neue Burg errichtet, im Spätmittelalter der Palas neu aufgebaut. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die Burg ihre Bedeutung. Für den Reichsparteitag 1936 ließen die Nationalsozialisten sie in einen angeblichen Urzustand zurückversetzen, wenige Jahre später lag ein großer Teil nach den Luftangriffen 1944 und 1945 in Trümmern. Rund dreißig Jahre dauerte der Wiederaufbau.

    Hinein lohnt sich, wenn dich Kaiser und Reich interessieren: Das Ticket umfasst den Palas mit der Doppelkapelle und das Kaiserburg-Museum. Wer wenig Zeit hat, nimmt den Blick von außen mit und spart sich die Stunde für später.

    Burg und Stadtmauer gehören zusammen, im Norden ist die Burg ganz in die Befestigung eingebunden. Zur Stadtmauer Nürnberg gehst du 1070 Meter, rund 14 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Sommer (April–September) täglich 9:00–18:00 Uhr; Winter (Oktober–März) täglich 10:00–16:00 Uhr; letzter Einlass ca. 60 Min. vor Schließung; geschlossen 1. Januar, Faschingsdienstag, 24./25./31. Dezember
    Preis
    7 EUR (Palas mit Doppelkapelle + Kaiserburg-Museum; ermäßigt 6 EUR; unter 18 kostenlos)
  2. 2

    Stadtmauer Nürnberg

    Stadtmauer Nürnberg, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir liegt ein Stück der Befestigung, die zusammen mit der Burg zu den bedeutendsten mittelalterlichen Verteidigungsanlagen Europas gezählt wird. Fünf Kilometer lang lief sie um die Altstadt, rund vier Kilometer stehen noch. Begonnen wurde sie im 12. Jahrhundert, offiziell fertig war sie erst im 16.

    Schau genau hin, denn die Mauer war mehr als eine Wand. Hinter der eigentlichen, hohen Stadtmauer lag ein ebenerdiger, 15 Meter breiter Zwinger, davor die Zwingermauer, die aus dem Graben aufstieg, und dann der Graben selbst. Den hob man nach den Hussitenkriegen ab etwa 1430 aus: im Schnitt 12 Meter tief, maximal 20 Meter breit, und nie mit Wasser gefüllt. 1452 war er fertig. Auf alten Darstellungen lassen sich rund 130 Mauer- und Grabentürme zählen.

    Die Geschichte erklärt auch die Stadt, durch die du gleich gehst. Im 13. Jahrhundert wurden die beiden Siedlungen beiderseits der Pegnitz, Sebald und Lorenz, getrennt befestigt. Erst zwischen 1320 und 1325 verband man sie mit Mauern über den Fluss. Um 1400 war der heutige Ring geschlossen, ein schiefes Parallelogramm mit einem Torturm an jeder Ecke. Laufer Tor, Frauentor, Spittlertor und Neutor gehörten dazu, außerdem zwei Durchgänge für Fußgänger, das Hallertürlein und das Wöhrder Türlein.

    Die Mauer ist frei zugänglich, rund um die Uhr. Später auf der Route begegnet sie dir wieder, am Germanischen Nationalmuseum und am Tiergärtnertor. Jetzt geht es 1000 Meter, rund 13 Minuten, zu St. Sebald.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    St. Sebald

    St. Sebald in Nürnberg, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    St. Sebald steht am Albrecht-Dürer-Platz, vor dem alten Rathaus, und ist eine der ältesten und wichtigsten Kirchen der Stadt. Ihren Namen hat sie von Sebaldus, einem Einsiedler und Missionar des 8. Jahrhunderts, der Nürnbergs Schutzpatron ist. Seit der Reformation ist sie evangelisch-lutherische Pfarrkirche.

    Gebaut wurde ab 1225, und ursprünglich war sie eine romanische Basilika mit zwei Chören. Im 14. Jahrhundert wuchs sie: Die Seitenschiffe wurden verbreitert, zwischen 1358 und 1379 entstand der spätgotische Hallenchor. Mitte des 17. Jahrhunderts kamen Emporen und eine barocke Ausstattung dazu. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt und danach wiederhergestellt.

    Drinnen lohnt sich der Blick auf das, was den Krieg überstanden hat: das Grabmal des heiligen Sebaldus, Werke von Veit Stoß, die Glasfenster und das bekannte Epitaph der Familie Tucher. Auch die Musik hat hier Gewicht. Die Stelle des Organisten von St. Sebald war die wichtigste ihrer Art in Nürnberg, mehrere bedeutende Komponisten hatten sie inne. Die große Orgel von Heinrich Traxdorf aus den 1440er Jahren verbrannte bei einem Luftangriff am 2. Januar 1945; die heutige Orgel mit 84 Registern stammt von 1975.

    Der Besuch kostet Eintritt. Für Kunstinteressierte lohnt er sich wegen Sebaldusgrab und Veit Stoß, wer nur wenig Zeit hat, schaut zumindest von außen auf den Bau. Zum Hauptmarkt sind es 180 Meter, rund 2 Minuten.

    Öffnungszeiten
    März–Dez.: täglich 09:30–18:00; Jan.–Feb.: täglich 09:30–16:00
    Preis
    5 EUR Erwachsene; 2,50 EUR ermäßigt; Kinder kostenlos
  4. 4

    Hauptmarkt

    Hauptmarkt in Nürnberg, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Hauptmarkt ist der zentrale Platz der Altstadt, rund 5000 Quadratmeter groß und annähernd trapezförmig. Werktags findet hier der Wochenmarkt statt; wenn der Christkindlesmarkt oder andere Märkte den Platz belegen, ziehen die Stände in die Fußgängerzone ringsum. Im Westen begrenzt ihn die Achse zwischen Fleischbrücke und Rathaus.

    Vor dem Zweiten Weltkrieg galt der Platz als architektonisch sehr bedeutend. Nach der Zerstörung baute man ihn nur einfach wieder auf. Die Wahrzeichen dagegen sind geblieben: die Frauenkirche und der Schöne Brunnen.

    Die Geschichte unter deinen Füßen ist eine dunkle. Im 12. Jahrhundert war hier Sumpf am Ufer der Pegnitz. Jüdische Familien, vermutlich aus dem Rheinland vertrieben, bekamen dieses Gelände zum Siedeln. Als um 1320 die beiden Mauerringe zusammenwuchsen, lag ihr Viertel plötzlich mitten in der Stadt. 1349 kam es mit Zustimmung Kaiser Karls IV. zu einem Pogrom, bei dem fast 600 Juden getötet und das Viertel zerstört wurde. Auf den Flächen der abgerissenen Häuser legte man zwei Märkte an, den Obstmarkt und den späteren Hauptmarkt, der zuerst Grüner Markt oder Großer Markt hieß.

    Der Platz ist frei und immer zugänglich. Der Schöne Brunnen steht nur 40 Meter entfernt, keine Minute zu Fuß.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Schöner Brunnen

    Schöner Brunnen in Nürnberg, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Rund 19 Meter ragt der Schöne Brunnen am Rand des Hauptmarkts neben dem Rathaus auf, geformt wie eine gotische Kirchturmspitze mit Fialen. Errichtet wurde er zwischen 1385 und 1396, meist wird Heinrich Beheim als Erbauer genannt, andere Überlieferungen nennen die Brüder Georg und Fritz Rupprecht zusammen mit Sebald Schonhofer.

    Was du siehst, ist allerdings nicht das Original. Der Brunnen wurde mehrfach restauriert und neu aufgebaut; heute steht hier eine farbig bemalte Kopie aus Muschelkalk vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Reste des steinernen Originals liegen im Germanischen Nationalmuseum, das du später auf der Route erreichst.

    Der Brunnen hat einiges erlebt. Von 1902 an stand ihm der barocke Neptunbrunnen als Gegenstück gegenüber, bis die NS-Stadtverwaltung diesen 1934 abbauen ließ. Im Zweiten Weltkrieg hüllte man den Schönen Brunnen in einen Betonmantel, so überstand er die Luftangriffe unversehrt. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 verpackte ihn der Künstler Olaf Metzel in eine Skulptur aus gestapelten Stadionsitzen mit dem Titel Auf Wiedersehen, was heftigen Streit auslöste.

    Such am eisernen Gitter nach dem Messingring, der nahtlos hineingeschmiedet ist. Eine Sage erklärt, wie er dorthin kam: Meister Kuhn, der das Gitter schuf, hatte eine Tochter namens Margret, um die sein Lehrling warb. Einem armen Burschen wollte er sein Kind nicht geben, also verbot er die Werbung und warf ihn hinaus.

    Zur Frauenkirche sind es 130 Meter, rund 2 Minuten; auf diesem kurzen Stück liegen auch der Trempelmarkt und der Christkindlesmarkt Nürnberg an deinem Weg.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Frauenkirche

    Frauenkirche in Nürnberg, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Frauenkirche steht an der Ostseite des Hauptmarkts, und ihre Entstehung hängt direkt mit dem Pogrom von 1349 zusammen: Kaiser Karl IV. ließ die Synagoge zerstören, auf ihren Trümmern sollte eine Kirche entstehen. Gebaut wurde sie auf seine Initiative zwischen 1352 und 1362, als Baumeister gilt wahrscheinlich Peter Parler.

    Karl IV. wollte die Kirche für kaiserliche Zeremonien nutzen. Darauf weisen die Vorhalle mit dem Balkon hin und die Wappen am sonst eher schlichten Bau: das Reich, die sieben Kurfürsten, die Stadt Nürnberg und Rom, wo die Kaiser gekrönt wurden. 1361 wurde hier Karls Sohn Wenzel getauft, und zu diesem Anlass zeigte man dem Volk die Reichskleinodien. Ab 1423 wurden sie dauerhaft in Nürnberg aufbewahrt und einmal im Jahr auf einem eigens gebauten Holzgerüst öffentlich gezeigt.

    Den heutigen Westgiebel entwarf Adam Kraft, er entstand zwischen 1506 und 1508. Früher drängten sich Marktstände und mittelalterliche Häuser um die Kirche, die später entfernt wurden.

    Hinein kommst du frei, und ein kurzer Besuch lohnt sich: Der Tucher-Altar von etwa 1440, ursprünglich Hochaltar der Augustinerkirche St. Veit, und zwei Denkmäler von Adam Kraft gehören zu den mittelalterlichen Kunstwerken im Inneren. Seit 1810 ist die Frauenkirche katholische Pfarrkirche.

    Weiter geht es über die Pegnitz auf die Lorenzer Seite, 350 Meter, rund 5 Minuten bis St. Lorenz.

    Öffnungszeiten
    Mo–Di: 10:00–17:00 | Mi–Do: 09:00–18:00 | Fr–Sa: 10:00–18:00 | So: 12:00–18:00
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    St. Lorenz

    St. Lorenz in Nürnberg, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mit St. Lorenz bist du auf der Lorenzer Seite angekommen, jener Siedlung südlich der Pegnitz, die im 13. Jahrhundert noch ihre eigene Mauer hatte. Die mittelalterliche Kirche der früheren freien Reichsstadt ist dem heiligen Laurentius geweiht und bildet mit St. Sebald und der Frauenkirche das Dreigestirn der großen Nürnberger Kirchen.

    Im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt und danach wiederhergestellt. Heute gehört sie zu den bekanntesten Kirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Der Eintritt ist frei, ein Blick hinein kostet dich also nur ein paar Minuten.

    Von St. Lorenz gehst du 330 Meter, rund 4 Minuten, zur Königstraße.

    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 9:00–17:30 Uhr; So 13:00–15:30 Uhr; an Feiertagen bis 15:30 Uhr
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Königstraße

    Königstraße in Nürnberg, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Königstraße ist kein Monument, sondern dein Weg: Über sie gehst du von St. Lorenz weiter Richtung Kartäuserviertel. Manche Abschnitte einer Tour sind einfach Strecke, und das tut gut. Nimm das Tempo raus und lass sacken, was du seit der Burg gesehen hast.

    Nutz die Minuten für eine Entscheidung. In 400 Metern, rund 6 Minuten, wartet das Germanische Nationalmuseum, und das ist kein Haus für eine Viertelstunde. Überleg dir hier, ob du heute hineingehst oder es dir für einen eigenen Tag aufhebst.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    Germanisches Nationalmuseum

    Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Germanische Nationalmuseum ist das größte kulturgeschichtliche Museum Deutschlands. Es liegt im Süden der Altstadt zwischen Kornmarkt und Frauentormauer, direkt an der mittelalterlichen Stadtmauer. Achte schon auf den Zugang: Die Kartäusergasse, an der die Eingangshalle liegt, hat der israelische Bildhauer Dani Karavan zur Straße der Menschenrechte umgestaltet.

    Gegründet wurde das Museum 1852 von einer Gruppe um den fränkischen Freiherrn Hans von und zu Aufseß. Sein Ziel war eine wohlgeordnete Sammlung aller Quellen zur deutschen Geschichte, Literatur und Kunst. Die ersten Stücke lagerten übrigens im Turm des Tiergärtnertors, an dem du später vorbeikommst.

    Der Name klingt heute anders, als er gemeint war. 1846 hatten sich Sprachforscher und Historiker, darunter die Brüder Grimm, Leopold Ranke und Jacob Burckhardt, in Frankfurt getroffen und den Begriff Germanistik für alle Fächer rund um die Kultur des deutschen Sprachraums gewählt. Nach der gescheiterten Revolution von 1848 und 1849 hielt das Museum die Idee einer kulturellen Einheit über die gemeinsame Sprache wach, damals ein fortschrittlicher Gedanke ohne Chauvinismus. Erst 1871, mit der Gründung des Kaiserreichs, kam das Wort national in den Namen.

    Rund 1,3 Millionen Objekte besitzt das Haus, etwa 25.000 davon sind ausgestellt, von der Vorgeschichte bis heute. Der Eintritt kostet, und für einen schnellen Rundgang ist das Museum zu groß. Wer sich für deutsche Kulturgeschichte begeistert, plant mindestens einen halben Tag ein; wer heute noch die Pegnitz und Dürer sehen will, kommt besser an einem anderen Tag wieder.

    Zum Henkersteg sind es 730 Meter, rund 10 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mo: Geschlossen | Di: 10:00–18:00 | Mi: 10:00–20:30 | Do–So: 10:00–18:00
    Preis
    10 EUR (ermäßigt 6 EUR; unter 18 frei; mittwochs ab 17:30 Uhr frei)
    Website
    gnm.de ↗
  10. 10

    Henkersteg

    Henkersteg in Nürnberg, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Henkersteg, auch Langer Steg genannt, ist ein überdachter Holzsteg über die Pegnitz. Er beginnt am Henkerturm, führt über die Flussinsel Trödelmarkt und die erst seit 2021 so benannte Bratwurstgasse hinüber nach St. Lorenz und mündet neben dem Unschlitthaus auf den Unschlittplatz.

    Den Namen verdankt er dem Henkerturm: Dort wohnte früher der Henker der Reichsstadt, am damaligen Säumarkt, dem heutigen Trödelmarkt. Ein erster Holzsteg für Fußgänger entstand 1457 an der vorletzten Stadtmauer.

    Dann kam der Winter 1595. Bei einem Hochwasser beschädigten Eisgang und Eisstau die Brücken über die Pegnitz, und Ende Januar stürzte der Henkersteg ein. Acht Schaulustige, die auf der Brücke standen, wurden von den Fluten mitgerissen und starben. Danach riss man drei Bögen der Stadtmauer ab und baute den Steg weiter westlich neu, diesmal überdacht. 1657, 1671, 1761 und 1776 wurde er erneuert oder umgebaut, nach schweren Kriegsschäden 1954 rekonstruiert.

    Der Steg ist frei und jederzeit begehbar. Bleib kurz unter dem Dach stehen und schau auf das Wasser. Der Weinstadel liegt nur 20 Meter weiter, keine Minute entfernt.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  11. 11

    Weinstadel

    Weinstadel in Nürnberg, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Weinstadel steht am Maxplatz, nördlich der Pegnitz an der Maxbrücke, gegenüber der Trödelmarktinsel. Mit 48 Metern Länge ist er der größte Fachwerkbau Deutschlands. Schau dir den Aufbau an: unten ein Erdgeschoss aus Sandstein, darüber zwei Fachwerkgeschosse und obendrauf ein Satteldach mit drei Geschossen. Zur Pegnitz hin hängen Holzgalerien mit metallenen Wasserspeiern, und an der Ostseite sitzt ein auffälliger Dacherker von 1448 mit Spitzbogenfenster.

    Gebaut wurde er zwischen 1446 und 1448 außerhalb der vorletzten Stadtbefestigung, und zwar für einen besonderen Zweck: In der Karwoche wurden hier drei Tage lang Leprakranke untergebracht und verpflegt, bezahlt aus einer Stiftung von 1394. Weil das Haus den Rest des Jahres leer stand, fanden in Kriegszeiten Klosterfrauen aus Pillenreuth hier Zuflucht.

    Als die Speisung der Kranken 1575 nach St. Johannis verlegt wurde, zog Leben ein: Handwerker, arme Familien, ein Frauenspinnhaus und eine Krankenunterkunft. Schon ab etwa 1571 diente das Erdgeschoss als Weinlager der Reichsstadt, daher der Name. Beim Bombenangriff am 3. Oktober 1944 wurde das Gebäude schwer getroffen.

    Seit 1950 ist der Weinstadel zusammen mit dem angebauten Wasserturm ein Studentenwohnheim mit 74 Plätzen. Hinein kommst du deshalb nicht; die Fassade ist der Grund zum Stehenbleiben.

    Zum Albrecht-Dürer-Haus gehst du 630 Meter, rund 10 Minuten, und kommst dabei am Spielzeugmuseum Nürnberg vorbei.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr (Außenansicht jederzeit; heute Studentenwohnheim, kein Innenzugang)
    Preis
    Eintritt frei (Außenansicht; nicht öffentlich zugänglich)
  12. 12

    Albrecht-Dürer-Haus

    Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Albrecht-Dürer-Haus steht an der Ecke der früheren Zistelgasse zum Platz vor dem Tiergärtnertor. Achte auf die Bauweise: Die beiden unteren Geschosse sind aus Sandstein gemauert, die beiden oberen aus Fachwerk. Das Zwerchhaus auf der Straßenseite des Krüppelwalmdachs wurde im 19. Jahrhundert rekonstruiert, weil man dort Dürers Werkstatt vermutete, sehr wahrscheinlich zu Unrecht. Die ältesten Balken stammen von 1418, das Haus entstand also um 1420.

    Bevor Dürer kam, wohnte hier ein Astronom. Der Kaufmann Bernhard Walther kaufte das Haus 1501 und ließ im Südgiebel mehrere kleine Fenster für seine Himmelsbeobachtungen einbauen. Im Stadtarchiv liegt noch ein Vertrag mit den Nachbarn, der ihm verbot, aus diesen Fenstern irgendetwas auf das Nachbardach zu kippen.

    1509 verkaufte die Familie Walther das Haus für 275 Gulden an Albrecht Dürer. Er lebte und arbeitete hier bis zu seinem Tod 1528, zusammen mit seiner Frau Agnes, seiner Mutter Barbara und einer ungewissen Zahl von Lehrlingen, Gesellen und Hausangestellten. Danach wechselte das Haus mindestens 24 Mal den Besitzer, 1791 wohnte ein Tischler darin, und doch blieb es für alle das Dürerhaus.

    Seit 1949 ist es Museum, die Graphische Sammlung zeigt hier außerdem Sonderausstellungen aus ihrem Bestand. Der Eintritt kostet, und er lohnt sich vor allem, wenn dich Dürer als Mensch interessiert und nicht nur als Name. Zum Tiergärtnertor sind es nur 50 Meter, eine Minute, vorbei am Pilatushaus.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–18:00 Uhr; Mo geschlossen (außer Juli–September und während des Christkindlesmarkts: dann auch Mo 10:00–18:00 Uhr)
    Preis
    7,50 EUR Erwachsene; 2,50 EUR ermäßigt; 8 EUR Familie; Gruppe 7 EUR
  13. 13

    Tiergärtnertor

    Tiergärtnertor in Nürnberg, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Tiergärtnertor ist Teil der Stadtmauer und liegt südlich der Kaiserburg, am Rand des Tiergärtnertorplatzes. Von diesem Platz laufen vier Gassen strahlenförmig den Berg hinunter, ringsum stehen Fachwerkhäuser und Sandsteinbauten, darunter das Albrecht-Dürer-Haus und das Pilatushaus. Der Name erinnert an ein Wildgehege, das der Burggraf einst im nahen Stadtgraben hielt.

    Der Torturm mit quadratischem Grundriss stammt wohl aus dem späten 13. Jahrhundert und hatte eine Barbakane als Vorwerk. Er war das Haupttor Nürnbergs nach Nordwesten: Hier begannen die Wege nach Erlangen, Bamberg, Thüringen und Sachsen. 1516 setzte man zwei Obergeschosse mit vieleckigen Erkern auf.

    Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Burgbastei neu gebaut, das Vorwerk verschwand, das ursprüngliche Tor wurde zugemauert. Seither führt die Zufahrt westlich durch einen gekrümmten Tunnel. 1894 vergrößerte man das äußere Tor stark. Ab 1852 diente der Turm dem jungen Germanischen Museum als erstes Depot.

    Das Tor ist frei und jederzeit zugänglich. Zum Stadtmuseum Fembohaus sind es 240 Meter, rund 3 Minuten; unterwegs liegen die Historischen Felsengänge Nürnberg.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  14. 14

    Stadtmuseum Fembohaus

    Stadtmuseum Fembohaus in Nürnberg, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Stadtmuseum Fembohaus in der Burgstraße 15 ist Nürnbergs einziges erhaltenes großes Kaufmannshaus der Spätrenaissance. Damit schließt sich der Kreis beinahe, denn die Burgstraße ist der übliche Weg hinauf zur Burg, an der du begonnen hast.

    Gebaut wurde das Haus zwischen 1591 und 1596, vermutlich nach Plänen von Jakob Wolff dem Älteren, für den niederländischen Kaufmann Philipp van Oyrl. Er hatte das Grundstück 1590 gekauft, das alte Gebäude abreißen lassen und bekam 1592 das Bürgerrecht. Das neue Haus wurde Stammsitz seiner Familie und Sitz seiner Handelsfirma.

    Prunkvoll wurde es durch eine Heirat. Der Patrizier Christof Jakob Behaim heiratete 1668 Maria Sabina Pellerin, die Urenkelin des Erbauers, und baute das Haus standesgemäß um. Der italienische Stuckateur Carlo Moretti Brentano schuf die große Barockdecke im zweiten Obergeschoss, ein unbekannter Meister die Deckengemälde im Tanzsaal darüber, mit Motiven aus Ovids Metamorphosen. 1735 kauften die Erben des Kartografen Johann Baptist Homann das Haus und führten hier unter dem Namen Homännische Erben die damals bedeutendste Landkartendruckerei Deutschlands weiter.

    Heute erzählt das Museum 950 Jahre Stadtgeschichte. Der Eintritt kostet, und als letzter Stopp lohnt er sich besonders: Hier fügt sich zusammen, was du unterwegs an Burg, Mauer, Kirchen und Pegnitz gesehen hast. Willst du danach zurück zum Start, führt dich die GPS-Navigation dorthin.

    Öffnungszeiten
    Di–Fr 10:00–17:00 Uhr; Sa–So 10:00–18:00 Uhr; Mo geschlossen (außer während des Christkindlesmarkts: dann Mo 10:00–17:00 Uhr)
    Preis
    7,50 EUR Erwachsene; 2,50 EUR ermäßigt; 2 EUR Einwohner; 8 EUR Familie; Gruppe 2 EUR / 7 EUR; Kombiticket 15 EUR / 13 EUR
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Nürnberger BurgStadtmauer NürnbergSt. SebaldHauptmarkt+10
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Nürnberg entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 14 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

14Stopps 5,2km 1 Std. 11 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für Nürnberg

Nicht jeder hat einen ganzen Tag. Diese drei Abschnitte der Route funktionieren auch für sich.

Burg, Mauer und St. Sebald

Stopps: 1, 2, 3

Für alle, die das mittelalterliche Reich und die Befestigung sehen wollen. Reine Gehzeit 27 Minuten; Eintritt kosten die Nürnberger Burg und St. Sebald, die Stadtmauer ist frei.

Kirchen und Plätze im Zentrum

Stopps: 3, 4, 5, 6, 7

Für einen kurzen Aufenthalt: drei große Kirchen, der Hauptmarkt und der Schöne Brunnen dicht beieinander. Reine Gehzeit 10 Minuten; Eintritt kostet nur St. Sebald, Frauenkirche und St. Lorenz sind frei.

Pegnitz und Dürer-Viertel

Stopps: 10, 11, 12, 13, 14

Für Fachwerkfreunde und Dürer-Fans: vom Henkersteg über den Weinstadel hinauf zum Tiergärtnertor. Reine Gehzeit 15 Minuten; Eintritt kosten das Albrecht-Dürer-Haus und das Stadtmuseum Fembohaus.

Wie lange dauert der Nürnberg Rundgang mit Burg und Museen?

Die reine Gehzeit liegt bei 1 Std. 11 Min. Wenn du nur von außen schaust und an jedem Ort ein paar Minuten stehen bleibst, bist du gut zweieinhalb Stunden unterwegs.

Realistisch planst du mit Innenbesuch der Burg, einem Blick in St. Sebald, Frauenkirche und St. Lorenz sowie dem Albrecht-Dürer-Haus rund fünf Stunden. Kommen das Germanische Nationalmuseum und das Fembohaus dazu, wird ein ganzer Tag daraus; das Nationalmuseum allein verdient eigentlich einen halben.

Die Varianten brauchen weniger: Burg, Mauer und St. Sebald mit Burgbesuch rund zwei Stunden, die Kirchen im Zentrum gut eine Stunde, Pegnitz und Dürer-Viertel mit beiden Museen gut zwei Stunden.

Bevor du an der Burg losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start an der Nürnberger Burg, einsteigen kannst du aber an jeder Station. Die Tour endet im Stadtmuseum Fembohaus; die GPS-Navigation führt dich auf Wunsch zurück zum Start.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn du Burg und Museen von innen sehen willst, und prüf vorher, ob die Museen an deinem Tag geöffnet haben.
  • Eintritt: Eintritt kosten die Nürnberger Burg, St. Sebald, das Germanische Nationalmuseum, das Albrecht-Dürer-Haus und das Fembohaus. Der Weinstadel ist nur von außen zu sehen.
  • Navigation: Route, Karte und GPS-Navigation laufen kostenlos im Browser und führen dich von Station zu Station.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Nürnberg
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14Stopps 5,2km 1 Std. 11 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide zwischen Burg und Pegnitz erzählt

Auf dieser Route stecken viele Geschichten in Kleinigkeiten, vom Messingring im Brunnengitter bis zum Fensterstreit des Astronomen Walther. Der AI Tour Guide begrüßt dich an der Burg, erzählt an jedem Ort weiter, fragt nach und merkt sich, was dich packt: Bleibst du an der Frauenkirche bei den Reichskleinodien hängen, geht es später mehr um Kaiser und Reich. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa mit der Frage, welche Komponisten an der Orgel von St. Sebald saßen. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits; danach nimmst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Nürnberg zu Fuß

Kann ich die Route auch zur Zeit des Christkindlesmarkts gehen?

Ja. Der Christkindlesmarkt belegt dann den Hauptmarkt, die Stände des Wochenmarkts ziehen in die umliegende Fußgängerzone. Die Route bleibt dieselbe.

Was ist die Historische Meile Nürnbergs?

Eine Reihe von Stationen in der Altstadt, entstanden im Jahr 2000 zum 950. Stadtgeburtstag. Schöner Brunnen, Henkersteg, Weinstadel und Tiergärtnertor gehören dazu, du kommst auf diesem Rundgang also an mehreren vorbei.

Welches Museum nehme ich, wenn ich nur für eins Zeit habe?

Für die Geschichte der Stadt das Stadtmuseum Fembohaus, für Dürer das Albrecht-Dürer-Haus. Das Germanische Nationalmuseum ist für einen schnellen Besuch zu groß; heb es dir für einen eigenen halben Tag auf.

Welche Städte in der Nähe lohnen einen eigenen Tag?

Bamberg liegt 51 km entfernt, an einem der alten Wege, die am Tiergärtnertor begannen. Ebenfalls gut zu erreichen sind Rothenburg ob der Tauber und Regensburg.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 5 der 14 Stopps: Nürnberger Burg, St. Sebald, Germanisches Nationalmuseum, Albrecht-Dürer-Haus und Stadtmuseum Fembohaus verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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