Tübingen auf eigene Faust: Vom Schloss an den Neckar

Neun Stationen auf 2,8 km: hinauf zum Schloss, an Goethe und Hölderlin vorbei, hinunter unter die Platanen am Neckar. Mit kostenloser GPS-Route im Browser.

9 Stationen 2,8 km ~41 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Tübingen
Stopp 1 von 9
140 m·2 Min.
Marktplatz
Geh nach Norden in Richtung Kornhaus, den wuchtigen Fachwerkbau am oberen Rand des Marktplatzes.
Hallo und willkommen in Tübingen. Ich bin Alex, und hier erzählt das bemalte Rathaus von drei Jahrhunderten als württembergischer Gerichtshof.
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Dein Weg durch Tübingen auf einen Blick

Neun Stationen: vom Marktplatz über Kornhaus und Goethehäuschen hinauf zum Schloss Hohentübingen, dann über Alte Aula und Stiftskirche hinunter an den Fluss zu Platanenallee, Hölderlinturm und Neckarfront. 2,8 km, reine Gehzeit 41 Min.; nur mit Außenblicken rund zwei Stunden, mit Museen rund vier.

Fast alles ist frei, auch Stadtmuseum und Hölderlinturm. Eintritt kosten nur das Museum Alte Kulturen im Schloss und der Turm der Stiftskirche. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide erzählt auf Wunsch dazu.

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Blick auf Tübingen

Die Route

Karte zum Tübingen Stadtrundgang über Schlossberg und Neckar

9 Stopps 2,8 km 41 Min. Gehzeit
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Die 9 Stationen auf dieser Route

  1. Marktplatz in Tübingen, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Marktplatz
  2. Kornhaus in Tübingen, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Kornhaus
  3. Goethehäuschen in Tübingen, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Goethehäuschen
  4. Schloss Hohentübingen, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Schloss Hohentübingen
  5. Alte Aula in Tübingen, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Alte Aula
  6. Stiftskirche in Tübingen, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Stiftskirche
  7. Platanenallee in Tübingen, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Platanenallee
  8. Hölderlinturm in Tübingen, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Hölderlinturm
  9. Neckarfront in Tübingen, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Neckarfront
  10. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Tübingen Rundgang in neun Stationen

  1. 1

    Marktplatz

    Marktplatz in Tübingen, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier hat die Altstadt ihr Zentrum, und hier beginnt dein Rundgang. Der Marktplatz ist Fußgängerzone und jederzeit offen, du brauchst weder Ticket noch Vorbereitung. Er ist der Ort zum Ankommen und Orientieren, die großen Geschichten kommen danach.

    Merk dir den Verlauf, dann verstehst du unterwegs jede Kurve: erst kurz durch die Altstadt, dann hinauf auf den Schlossberg, hinunter durch die Gassen um Alte Aula und Stiftskirche und zum Schluss am Neckar entlang. Wenn du lieber woanders einsteigen willst, ist jetzt der Moment, es zu entscheiden.

    Wirf noch einen Blick auf das Rathaus am Platz, dann sind es nur 140 m, gut 2 Minuten, bis zum Kornhaus.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Kornhaus

    Kornhaus in Tübingen, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Name sagt, wofür dieses Haus gebaut wurde: als Speicher für Korn. 1453 richtete man am Ammerkanal einen überdachten Umschlagplatz ein, das war der Anfang. 1512 kam ein Querbau dazu, 1564 wurde das eine Haus aufgestockt, 1607 das zweite. Was du heute siehst, ist also über anderthalb Jahrhunderte gewachsen.

    Spannender als das Korn ist das Obergeschoss. Dort feierten die Tübinger Feste, tanzten und sahen Theater, gespielt von Studenten oder von angereisten Truppen. Der Gelehrte Martin Crusius notierte zwei Studentenaufführungen, darunter einen gereimten Doktor Faustus eines unbekannten Autors, der 1588 in Tübingen gedruckt und im selben Jahr hier gespielt wurde. 1596 kam sogar eine englische Truppe mit Liebeskomödien, und Herzog Friedrich saß im Publikum.

    Danach wechselte das Haus ständig die Rolle: Ab dem 18. Jahrhundert war es teils Schule für Knaben, dann für Mädchen, dann Realschule, während der Kornmarkt den Rest nutzte, bis er 1892 endgültig auszog. Später zog die Feuerwehr ins Erdgeschoss, danach das Rote Kreuz. Vor dem Umbau zum Museum wurde gründlich gegraben und untersucht; der Rottenburger Architekt Johannes Manderscheid baute behutsam um und verzichtete bewusst auf Rekonstruktionen.

    Seit 1991 sitzt hier das Stadtmuseum Tübingen, und der Eintritt ist frei. Wenn dich die Geschichte der Stadt interessiert, geh hinein, bevor es bergauf geht. Danach folgt das längste Stück der Route: 870 m, rund 14 Minuten, hinauf auf den Kamm des Schlossbergs zum Goethehäuschen.

    Öffnungszeiten
    Mi–So 11:00–17:00, Mo–Di geschlossen
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Goethehäuschen

    Goethehäuschen in Tübingen, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Oben auf dem Kamm des Schlossbergs, westlich von Altstadt und Schloss, steht ein kleines achteckiges Gartenhaus mit sichtbarem Fachwerk. Es ist unscheinbar, und gerade deshalb übersieht man es leicht.

    Seinen Namen verdankt es einem einzigen Spaziergang: Am 7. September 1797 kam Goethe hier vorbei. Er war in Tübingen, um seinen Verleger Johann Friedrich Cotta zu besuchen. Das Häuschen gehörte damals Christian Gottlieb Gmelin, Professor für Chemie und Pharmazie und zugleich Apotheker.

    Danach erlebte es einige Verwandlungen. 1870 kaufte es ein Gastwirt und setzte ihm Zinnen auf, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder verschwanden. 1957 erwarb die Stadt das Grundstück, um eine geplante Neubebauung zu verhindern, und ließ das Häuschen 1961 sanieren. Dabei legte man das Fachwerk frei, obwohl es nach allem, was überliefert ist, früher so nicht zu sehen war. Heute ist das Gebäude ein Baudenkmal.

    Hinein kommst du nur bei Lesungen und anderen Kulturveranstaltungen, eine neue kulturelle Nutzung ist geplant. Ein kurzer Halt genügt also. Von hier sind es 570 m, etwa 8 Minuten, bis zum Schloss Hohentübingen.

    Öffnungszeiten
    Außenansicht rund um die Uhr möglich (Innenraum nur für Kulturveranstaltungen/Lesungen zugänglich)
    Preis
    Kostenlos
  4. 4

    Schloss Hohentübingen

    Schloss Hohentübingen, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Schloss sitzt auf einem Bergsporn mitten in der Stadt, mit seiner evangelischen Schlosskirche. Der Schlosshof ist frei zugänglich, und schon ein Gang hindurch zeigt dir, was dieses Gebäude ist: halb Festung, halb neuzeitliches Schloss. So wurde es im 16. Jahrhundert gebaut, auf den alten Zwingermauern der mittelalterlichen Burg.

    Diese Burg ist viel älter. Vermutlich entstand sie um 1037, zunächst nur von Holzpalisaden umgeben; steinerne Wälle kamen erst im 12. und 13. Jahrhundert. Schriftlich erwähnt wird sie 1078, als König Heinrich IV. im Investiturstreit eine Burg namens Duwingen belagerte. Eine Trierer Handschrift berichtet, dass bei dieser Belagerung Erzbischof Udo von Trier starb.

    Die Grafen von Tübingen tauchen 1081 erstmals auf, 1149 erhob König Konrad III. sie zu Pfalzgrafen. Reich blieben sie nicht: 1342 verkauften die verschuldeten Pfalzgrafen Burg und Stadt an die Grafen von Württemberg, die Hohentübingen neben Stuttgart und Urach als Residenz nutzten. Wie die alte Pfalzgrafenburg aussah, weiß man nicht. Bekannt ist nur ihre Kapelle, 1178 geweiht und damit die älteste Kirche Tübingens, älter als der erste romanische Bau der Stiftskirche.

    Im Schloss liegt das Museum Alte Kulturen, das Eintritt kostet. Wenn du Museen magst und Zeit mitbringst, ist hier der Ort für einen längeren Halt; wenn nicht, reicht der Schlosshof. Danach geht es 380 m, rund 5 Minuten, bergab zur Alten Aula, deren Geschichte mit dem Schloss verbunden ist.

    Öffnungszeiten
    Schlosshof täglich 07:00–20:00; Museum Alte Kulturen Mi–So 10:00–17:00, Do 10:00–19:00, Mo–Di geschlossen
    Preis
    Schlossgelände kostenlos; Museum Alte Kulturen Erwachsene 5 EUR, ermäßigt 3 EUR, Familie 12 EUR, Tübinger Studierende kostenlos
  5. 5

    Alte Aula

    Alte Aula in Tübingen, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    In der Münzgasse 30 steht das Haus, das lange das Herz der Universität war. Schau auf die Seite zur Münzgasse: Sie ist repräsentativ gestaltet, und im Giebeldreieck vor dem Mansarddach prangen die herzoglichen Hoheitszeichen.

    Gebaut wurde die Alte Aula vermutlich 1547 auf den Resten zweier Vorgänger: Der ältere stammte von 1477, dem Gründungsjahr der Universität, der jüngere war 1534 abgebrannt. Bis die Neue Aula 1845 fertig war, diente das Gebäude als Hauptgebäude der Eberhard Karls Universität.

    Zum 300. Jubiläum der Universität 1777 ließ Herzog Carl Eugen von Württemberg das inzwischen 200 Jahre alte Haus von seinem Hofbaumeister Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer grundlegend umbauen und erweitern. Die neue Aula Nova war sein Geschenk zur Feier. In den unteren Stockwerken lag die Universitätsbibliothek, bis sie 1819 in Räume des Schlosses Hohentübingen umzog, also genau dorthin, woher du gerade kommst.

    Hinein kommst du nur bei Veranstaltungen der Universität, die das Haus heute vor allem für ihr Institut für Erziehungswissenschaft nutzt. Die Fassade ist der Grund für den Halt. Zur Stiftskirche sind es nur 70 m, eine Minute.

    Öffnungszeiten
    Außenansicht rund um die Uhr möglich; Innenzugang nur bei geplanten Universitätsveranstaltungen, akademischer Nutzung oder Führungen
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Stiftskirche

    Stiftskirche in Tübingen, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Stiftskirche St. Georg ist eine spätgotische Hallenkirche, und ihre heutige Form hat einen klaren Anlass: Graf Eberhard im Bart holte das Chorherrenstift aus Sindelfingen nach Tübingen und gründete die Universität. Zwischen 1470 und 1490 entstand der Bau, als Baumeister gelten Peter von Koblenz und Hans Augsteindreyer. Ihr ältester Teil ist der Glockenturm, begonnen 1411.

    Unter dem Boden liegt mehr Geschichte, als man sieht. Bei der Innenrenovierung 1962 und 1964 fanden Archäologen zwei romanische Vorgängerkirchen. Die ältere, wohl aus dem 11. Jahrhundert, war eine dreischiffige Basilika mit halbrundem Chor, leicht nach Norden versetzt. Genau unter ihrem Altar lag ein gemauerter Sarkophag mit einem scheinbar dreibeinigen Toten. Bald stellte sich heraus, dass das dritte Bein von einer älteren Bestattung stammte, doch da hatte der Volksmund schon seinen dreibeinigen Utz.

    1188 wird hier erstmals eine Kapelle erwähnt, 1191 wurde sie zur Pfarrkirche Tübingens. 1294 verkauften die Pfalzgrafen das Patronat an das Kloster Bebenhausen, das die Kirche 1325 übernahm und um Maria als zweite Patronin erweiterte. Heute ist sie Pfarrkirche der evangelischen Stiftskirchengemeinde und Dekanatskirche.

    Die Kirche selbst ist frei, für den Turm zahlst du Eintritt; Turm und Chor sind nicht immer zugänglich. Den Turm wirst du gleich wiedersehen, er überragt die Häuser am Fluss. Von hier sind es 350 m, rund 5 Minuten, hinunter zur Platanenallee.

    Öffnungszeiten
    Täglich 09:00–17:00 (Ostern bis Erntedankfest); restliches Jahr täglich 09:00–16:00. Turm und Chor meist Sa–So 13:00–17:00 (wetterabhängig)
    Preis
    Kirche kostenlos; Turm 2 EUR Vollpreis (Gruppen/Turmaufstieg), Chor/Sonderzugang kann variieren
  7. 7

    Platanenallee

    Platanenallee in Tübingen, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Platanenallee liegt auf der Neckarinsel und läuft parallel zur Altstadt am Wasser entlang, von der Eberhardsbrücke bis zum Silcher-Denkmal, wo der Weg ins sogenannte Seufzerwäldchen übergeht. Unter den riesigen alten Bäumen flanierst du, spielst Boules oder setzt dich im Sommer ins Gras und schaust den Stocherkähnen, Ruderern, Schwänen und Enten zu. Von hier hast du den Blick auf die Neckarfront, den du später von nahem nicht mehr bekommst.

    Achte auf zwei Details. An der Ostseite, beim Nadelöhr, steht ein Taubenturm; dort werden Eier aus den Gelegen genommen, um die Zahl der Tauben zu begrenzen. Und schau in die Kronen: Einige besonders ausladende Bäume halten sich gegenseitig mit unauffälligen Stahlseilen. Man wollte die Platanen einmal fällen und ersetzen, nach Protesten pflegt man sie heute, um sie zu erhalten.

    Mit fast 200 Jahren ist sie die älteste noch bestehende Platanenallee Deutschlands. Lange erzählte man, der letzte Scharfrichter der Stadt, Johann Georg Friedrich Belthle, habe sie gepflanzt. Doch er starb 1824, und eine Untersuchung der Jahresringe durch die Universität Hohenheim ergab, dass die Bäume zwischen 1822 und 1824 keimten und die Allee erst 1828 angelegt wurde. Das Schwäbische Tagblatt titelte 2013: „Die junge Altehrwürdige“. Auf einem Stich von 1832 sind die jungen Bäume schon zu sehen.

    Im östlichen Teil, Richtung Eberhardsbrücke, siehst du schon dein nächstes Ziel gegenüber: den Hölderlinturm. Bis dorthin sind es 330 m, rund 5 Minuten.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Hölderlinturm

    Hölderlinturm in Tübingen, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Turm steht direkt am Neckarufer, an der Anlegestelle der Stocherkähne. Sein steinerner Sockel stammt von der mittelalterlichen Stadtmauer, die einst am Nordufer des Flusses verlief, und die Baugeschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.

    Berühmt ist er wegen eines Bewohners. 1806 ließ die Familie den Dichter Friedrich Hölderlin gegen seinen Willen in die Klinik des Arztes Johann Autenrieth bringen. Im Mai 1807 wurde er entlassen, als unheilbar krank und mit höchstens noch drei Jahren Lebenszeit. Zur selben Zeit kaufte der 34 Jahre alte Schreinermeister Ernst Friedrich Zimmer das Haus, und Autenrieth schlug ihm vor, Hölderlin aufzunehmen. Zimmer schrieb später, er habe bedauert, dass „ein so schöner herrlicher Geist zu Grunde gehen soll“.

    Aus den drei Jahren wurden sechsunddreißig. Hölderlin lebte hier seit 1807 und starb 1843 in diesem Haus. In den Turmjahren schrieb er oft unter dem Namen Scardanelli und bekam Besuch von Studenten aus dem nahen Evangelischen Stift, wo er selbst einst gelernt hatte. Einen Besuch von Eduard Mörike und Wilhelm Waiblinger hat Hermann Hesse 1914 in seiner Erzählung „Im Presselschen Gartenhaus“ verarbeitet.

    Der Eintritt ist frei. Wenn du Hölderlin liest oder einfach wissen willst, wie ein Dichter hier seine zweite Lebenshälfte verbrachte, geh hinein. Zur Neckarfront sind es danach nur 80 m, eine Minute.

    Öffnungszeiten
    Do–Mo 11:00–17:00, Di–Mi geschlossen
    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    Neckarfront

    Neckarfront in Tübingen, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier schließt sich der Kreis deines Rundgangs. Die Neckarfront ist eine Reihe mehrstöckiger, giebelständiger Wohnhäuser, die sich von der Eberhardsbrücke flussaufwärts bis zum Hölderlinturm zieht. Auf der Flussseite sitzen die Häuser auf der zum Teil noch erhaltenen Stadtmauer.

    Schau nach oben: Über allem ragt der Turm der Stiftskirche, flussaufwärts thront das Schloss Hohentübingen über Alter Burse, Evangelischem Stift und der geschlossenen Häuserzeile an der Neckarhalde. Fast alles, was du heute gesehen hast, liegt jetzt in einem Bild vor dir. Hinter den Häusern verlaufen Neckargasse und Bursagasse; in der Bursagasse 16 spielt das Zimmertheater Tübingen.

    Zwischen Eberhardsbrücke und Hölderlinturm führt ein Fußweg an den Häusern entlang, zum Fluss hin abgeschlossen von einer mächtigen Mauer, auf deren Krone sich im Sommer gern Studenten treffen. Setz dich dazu, wenn Platz ist. Für den ganzen Blick auf die Fassaden geh auf die Eberhardsbrücke oder zurück auf die Platanenallee gegenüber; von dort sieht man die Neckarfront am besten.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Tübingen Route geladen
MarktplatzKornhausGoethehäuschenSchloss Hohentübingen+5
Alle 9 Stopps sind schon auf der Karte.
Du drückst nur auf Start.
AI Tour Guide

Du kennst jetzt den Weg. Geh ihn mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Tübingen entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 9 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

9Stopps 2,8km 41 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Wege für deinen Tübingen Rundgang

Nicht jeder hat einen halben Tag. Diese drei Ausschnitte der Route funktionieren für sich allein, und du kannst an jeder Station einsteigen.

Schlossberg und Stadtgeschichte

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die Geschichte von innen sehen wollen: vom Marktplatz durch das Kornhaus mit dem Stadtmuseum, über das Goethehäuschen hinauf zum Schloss Hohentübingen. Reine Gehzeit 24 Minuten. Frei ist das Stadtmuseum, Eintritt kostet nur das Museum Alte Kulturen im Schloss.

Vom Schloss hinunter an den Fluss

Stopps: 4, 5, 6, 7, 8, 9

Wenn du schon oben bist oder lieber bergab gehst: vom Schlosshof über Alte Aula und Stiftskirche zur Platanenallee, zum Hölderlinturm und an die Neckarfront. Reine Gehzeit 17 Minuten. Eintritt kosten nur das Museum Alte Kulturen und der Kirchturm, beides ist freiwillig.

Kurz am Wasser

Stopps: 6, 7, 8, 9

Für eine Stunde zwischendurch: Stiftskirche, Platanenallee, Hölderlinturm und Neckarfront. Reine Gehzeit 11 Minuten. Kirche, Allee und Hölderlinturm sind frei, Eintritt kostet nur der Turm der Stiftskirche.

Wie lange dauert der Tübingen Rundgang mit Schloss und Museen?

Die ganze Strecke misst 2,8 km, die reine Gehzeit liegt bei 41 Minuten. Das längste Stück ist der Aufstieg vom Kornhaus zum Goethehäuschen mit 870 m, danach liegen die Stationen dicht beieinander. Wer nur von außen schaut und durch den Schlosshof geht, ist in rund zwei Stunden durch.

Mit Stadtmuseum, Museum Alte Kulturen und Hölderlinturm von innen plane rund vier Stunden ein. Die Varianten brauchen deutlich weniger: Schlossberg und Stadtgeschichte 24 Minuten reine Gehzeit, vom Schloss hinunter an den Fluss 17 Minuten, kurz am Wasser 11 Minuten, jeweils plus die Zeit an den Stationen.

Bevor du am Marktplatz losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Marktplatz, du kannst aber an jeder Station einsteigen. Der Weg endet an der Neckarfront, nicht am Ausgangspunkt.
  • Tageszeit: Wenn du Stadtmuseum, Museum Alte Kulturen und Hölderlinturm von innen sehen willst, geh tagsüber und prüfe vorher die Öffnungstage, denn nicht alle haben täglich geöffnet.
  • Eintritt: Eintritt kosten nur das Museum Alte Kulturen im Schloss Hohentübingen und der Turm der Stiftskirche. Schlosshof, Kirche, Stadtmuseum und Hölderlinturm sind frei.
  • Nur von außen: Goethehäuschen und Alte Aula sind nur bei Veranstaltungen innen zugänglich. Plan dort einen kurzen Halt ein.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Tübingen
AI Tour Guide

Dein Guide wartet am Marktplatz, sobald du losgehen willst.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Tübingen, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

9Stopps 2,8km 41 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Mit dem AI Tour Guide durch Tübingen

Auf diesen 2,8 km liegen Grafen, Herzöge, Professoren und zwei Dichter dicht beieinander. Der AI Tour Guide begrüßt dich am Marktplatz, erzählt an jeder Station weiter, fragt, ob dich eher Burgen, Universität oder Literatur reizen, merkt es sich und lenkt das Gespräch danach. Frag ihn, was Hölderlin in den Turmjahren als Scardanelli schrieb oder wie der Investiturstreit eigentlich ausging, und unterbrich ihn, wann immer du willst; die Route bleibt dieselbe. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits, danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Tübingen

Wie komme ich von der Neckarfront zurück zum Marktplatz?

Die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch vom letzten Stopp zurück zum Start.

Kann ich den Rundgang auch abends gehen?

Marktplatz, Platanenallee und Neckarfront sind jederzeit zugänglich, Goethehäuschen und Alte Aula siehst du ohnehin von außen. Schlosshof, Kirche und Museen haben feste Öffnungszeiten, abends bleibt es also beim Blick von außen.

Lässt sich Tübingen mit einer Nachbarstadt am selben Tag verbinden?

Ja, Stuttgart liegt rund 30 km entfernt, Esslingen am Neckar rund 31 km. Für beide gibt es eine eigene kostenlose Route.

Welche Ziele passen für einen längeren Aufenthalt in der Region?

Gut kombinieren lassen sich Ulm, Schwäbisch Hall und Heidelberg, jeweils mit eigenem Rundgang.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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