Zehn Stopps vom Hafen Konstanz durch die Altstadt bis zur Imperia an der Hafeneinfahrt: 3,2 km, reine Gehzeit 45 Min., mit allen lohnenden Innenbesuchen rund fünf Stunden.
Dein Konstanz Rundgang: alle zehn Stationen im Detail
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Hafen Konstanz
Der Hafen ist dein Startpunkt und zugleich der offene Vorplatz der Stadt: öffentlich, jederzeit zugänglich und weit genug, um dich erst einmal zu sortieren. Nimm dir eine Minute für die Groborientierung, bevor du losgehst.
Schau zur Hafeneinfahrt: Auf dem Molensteg steht bereits das Ziel dieser Runde, die Imperia, neun Meter Beton. Mit ihr schließt sich der Kreis, ihre Geschichte hebst du dir für den Schluss auf. Dazwischen liegt die ganze Stadt.
Dass Konstanz im Mittelalter reich wurde, hat viel mit dem Wasser zu tun. Was hier über Jahrhunderte umgeschlagen wurde und wer davon profitierte, erzählt dir später das Konzilgebäude Konstanz.
Von der Promenade zieht die Route hinein in die Altstadt: 240 Meter, vier Minuten bis zur Marktstätte. Ab dort läuft alles Weitere zu Fuß.
Die Marktstätte ist der zentrale Platz der Altstadt und zugleich ihre Fußgängerzone. Für deinen Rundgang ist sie der Verteiler: Hier kommst du vom Hafen an, von hier zweigt alles Weitere ab.
Der Name verrät die alte Rolle. Im Mittelalter war die Marktstätte einer der wichtigen Marktplätze der Stadt, ganz in der Nähe des großen Kaufhauses am Ufer, in dem die Händler ihre Waren lagerten. Wenn du später vor dem Konzilgebäude Konstanz stehst, weißt du, wie eng Hafen, Lager und Markt zusammengehörten.
Mehr muss der Platz an diesem Punkt nicht hergeben, und das ist keine Kritik, sondern Zeitersparnis. Das Rosgartenmuseum liegt nur 140 Meter weiter, zwei Minuten zu Fuß.
Bevor du hineingehst, schau auf das Portal: Dort hängen die Wappen zweier Häuser, „Zum Rosgarten“ und „Zum Schwarzen Widder“. Das Haus zum Rosgarten wurde 1324 erstmals erwähnt und war im Mittelalter das Zunfthaus der Metzger, Krämer, Apotheker, Hafner und Seiler. 1454 wurde es mit dem Nachbarhaus vereinigt.
Ein Apotheker war es auch, der hier 1870 das Museum gründete: Ludwig Leiner, Konstanzer Stadtrat und Sammler. Seine Sammlung und weitere private Bestände wurden damals als städtisches Museum zusammengeführt, und das Haus gehört zu den ältesten kunst- und kulturgeschichtlichen Museen der Region. Heute umfasst die Sammlung rund 50.000 Objekte zur Geschichte von Konstanz und dem Bodenseeraum.
Die Spannweite ist groß: archäologische Funde aus der Jungsteinzeit, mittelalterliche Altargemälde und Holzschnitzereien, Bilder Konstanzer Künstler, Alltagsdinge des 19. und 20. Jahrhunderts, private Briefe und Fotografien. Das Herzstück ist der Leinersaal, ein Museum im Museum. Geologie, Fossilien des Jura, späteiszeitliche Funde und zahlreiche Pfahlbaufunde aus Jungstein- und Bronzezeit erzählen dort die Geschichte bis zu den ersten Menschen am See.
Lohnt sich das? Wenn du verstehen willst, wie diese Stadt geworden ist, was sie ist, unbedingt; plane gut eine Stunde ein. Das Museum kostet Eintritt, und der ist hier gut angelegt.
Weiter geht es 420 Meter, sechs Minuten, zum Hus-Museum Konstanz. Dort beginnt der Faden, der dich bis zum Konzil und zur Imperia begleitet.
Öffnungszeiten
Dienstag–Freitag 10:00–18:00 Uhr, Samstag–Sonntag und Feiertage 10:00–17:00 Uhr, Montag geschlossen
Ein schmales Fachwerkhaus aus dem 15. oder 16. Jahrhundert in der Hussenstraße, nahe am Schnetztor: Hier erinnert Konstanz an Jan Hus, der in dieser Stadt starb. Die Straße trägt seinen Namen seit 1873, nach 1945 wurde sie erneut so benannt. Vorher hieß sie Paulsgasse.
Hus kam am 3. November 1414 nach Konstanz und blieb bis zu seiner Verhaftung am 28. November in Freiheit, also gerade einmal dreieinhalb Wochen. In dieser Zeit wohnte er mit seinen Begleitern bei der Witwe Pfister in der Paulsgasse, die Richental-Chronik nennt es „in der Pfistrinen hus an sant Paulsgassen“. Ob es genau dieses Haus war, ließ sich nie zweifelsfrei nachweisen.
Die Geschichte des Hauses selbst ist bemerkenswert: 1922 kaufte es der tschechoslowakische Staat und übertrug es 1923 der Hus-Museum-Gesellschaft in Prag. Heute gehört das Museum zu den städtischen Museen, unterhalten vom tschechischen Kulturministerium und der Stadt Konstanz. 2014 wurde die Ausstellung zusammen mit dem Hussitenmuseum Tábor neu gestaltet.
Drinnen folgst du Hus von seinen Wirkungsstätten als Dekan über den Weg nach Konstanz bis zum Prozess, mit Faksimiles, Fotos und einem Ketzer-Test zum Mitmachen. Der Eintritt ist frei, eine halbe Stunde reicht.
Jetzt kommt die längste Etappe der Runde: 650 Meter, neun Minuten, zum Konstanzer Münster, wo das Konzil tagte, das über Hus entschied.
Das Münster ist das höchste Gebäude der weitgehend mittelalterlichen Altstadt, und sein Umriss prägt das Stadtbild bis heute. Schau dir die Fassade genau an: Der breite Westturmblock mit dem Westportal entstand zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert, die neugotische Turmspitze kam erst im 19. Jahrhundert dazu.
Die Geschichte reicht weit zurück. Die Kirche geht auf die Anfänge des Bischofssitzes um das Jahr 600 zurück und wird 780 erstmals erwähnt. Gut zwölf Jahrhunderte lang war sie die Kathedrale der Bischöfe von Konstanz, von 1414 bis 1418 der Sitzungssaal des Konzils. Seit das Bistum 1821 aufgehoben wurde, ist sie Pfarrkirche. Der offizielle Name lautet Münster Unserer Lieben Frau, das Wort Münster kommt vom lateinischen monasterium.
Der heutige Bau wurde 1089 geweiht: eine dreischiffige Säulenbasilika mit kreuzförmigem Grundriss und eine der größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands. Innen überlagern sich Barock, Klassizismus und Neugotik, von der romanischen und gotischen Ausstattung ist nur wenig erhalten.
Such unbedingt die Mauritiusrotunde. Die romanische Rundkapelle mit ihrem frühgotischen Heilig-Grab-Aufbau ist ein Pilgerziel am Schwabenweg, einem Abschnitt des Jakobswegs, und kunsthistorisch das Glanzstück des Hauses.
Die Kirche ist frei zugänglich, ein Besuch lohnt sich für jeden. Den Turm kannst du gegen Eintritt besteigen. Danach sind es nur 70 Meter, eine Minute, zur Städtischen Wessenberg-Galerie im Kulturzentrum am Münster.
Öffnungszeiten
Täglich 10:00–18:00
Preis
Kirche frei; Turmbesteigung 4 EUR (ermäßigt 2,50 EUR, 8–17 Jahre 1 EUR, unter 8 Jahren frei)
Die Galerie sitzt im Wohn- und Sterbehaus ihres Stifters Ignaz Heinrich von Wessenberg, des letzten Verwesers des Bistums Konstanz. Heute ist sie Teil des Kulturzentrums am Münster und eines der vier Städtischen Museen Konstanz.
Hinter ihr steckt eine kleine Erbschaftsgeschichte. Als Wessenberg am 9. August 1860 starb, hinterließ er der Stadt 357 Kupferstiche, 77 Lithographien und seine Bibliothek, „zum Behuf des Unterrichts der Zeichnungsschüler“. Seine Gemälde aber vermachte er dem badischen Großherzog Friedrich I., unter der Bedingung, dass dieser 20 000 Gulden für wohltätige Einrichtungen zahle. Der Großherzog stimmte zu, bestimmte aber, dass die Bilder in Konstanz bleiben sollten, „zu Volksbildungszwecken“. So entstand das erste Museum der Stadt.
Wessenberg hatte seine Sammlung vor allem auf Reisen zusammengetragen: viele italienische und niederländische Meister, überwiegend religiöse Themen, dazu Landschaften, Genrebilder und Porträts. Die Kupferstiche zeigen vor allem Nachstiche berühmter italienischer Gemälde.
Heute stehen Wechselausstellungen im Vordergrund, mit Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts aus Südwestdeutschland und dem Bodenseeraum, dazu eine kleine Auswahl aus Wessenbergs Sammlung und das jährlich neu bestückte Hans Meid Kabinett. Für Kunstinteressierte lohnen sich rund 45 Minuten; welche Ausstellung gerade läuft, siehst du am Eingang. Die Galerie kostet Eintritt.
Vom Kulturzentrum gehst du 450 Meter, sechs Minuten, zum Rheintorturm.
Öffnungszeiten
Dienstag–Freitag 10:00–18:00 Uhr, Samstag–Sonntag und Feiertage 10:00–17:00 Uhr, Montag geschlossen
Preis
5 EUR Erwachsene, 3 EUR ermäßigt (kostenlos am 1. Sonntag des Monats)
Am Rheintorturm hält ein Verein den Betrieb am Leben: Die Initiative Rheintorturm e.V. öffnet den Turm, der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Im Obergeschoss wartet ein Fasnachtsmuseum. Dass Konstanz seiner Fasnacht ein eigenes Museum in einem Turm widmet, sagt viel über ihren Stellenwert.
Der Haken ist das Zeitfenster, das engste der ganzen Runde: Der Turm ist nur an wenigen Tagen und zu wenigen Stunden geöffnet, im Winter bleibt er ganz geschlossen.
Trifft es sich, geh hinein: Das Museum erzählt von den Tagen, an denen die Altstadt den Narren gehört, und eine Viertelstunde reicht für einen guten Eindruck. Trifft es sich nicht, bleibt ein kurzer Blick von außen auf dem Weg zum See.
Von hier sind es 600 Meter, acht Minuten, bis zum Konzilgebäude Konstanz am Ufer.
Vor dir steht ein dreigeschossiger, massiver Steinbau mit Walmdach, eigentlich ein Kaufhaus. Achte auf die Erker: Dort waren einst Kräne angebracht, mit denen die Händler ihre Waren direkt von den Schiffen in die oberen Stockwerke hievten. Fast 500 Jahre lang war das Haus Umschlagplatz für Handelsgüter am Konstanzer Hafen.
Den Anstoß gaben Kaufleute aus Mailand, die 1387 nach Konstanz kamen. Kriege der Schweizer hatten die Handelsroute über die Alpen verschoben, und über Konstanz lief damals ein großer Teil der Waren zwischen Norditalien und dem Oberrhein. Der Rat beschloss, ein Haus zu bauen, in dem die Güter der Mailänder und anderer Fremder sicher lagern konnten, und zwar dauerhaft. Unter Meister Arnold wurde von März 1388 bis 1391 gebaut, Stockwerk für Stockwerk ging das Lager in Betrieb.
Das Fundament besteht aus Hunderten Eichenpfählen im feuchten Seeboden. Damals stand das Haus direkt am Ufer und war Teil der Stadtmauer, nah an den Märkten auf der Marktstätte und dem Fischmarkt.
Seinen heutigen Namen verdankt es dem Konzil: 1417 trat hier das Konklave zusammen und wählte Papst Martin V. Den Namen solltest du dir merken, er begegnet dir gleich noch einmal. Das Gebäude gilt als größter erhaltener mittelalterlicher Profanbau in Süddeutschland und dient seit 1912 als Restaurant, Festsaal und Kongresszentrum.
Außenbereich und Hafenmole sind jederzeit zugänglich. Von innen siehst du das Haus als Gast im Restaurant. Danach gehst du 200 Meter, drei Minuten, in den Stadtgarten.
Öffnungszeiten
Restaurant: täglich 09:30–22:00 Uhr (Küche bis 21:30 Uhr); Außenbereich und Hafenmole durchgehend zugänglich
Nach all dem Mittelalter holst du dir hier den See zurück. Der Stadtgarten ist ein öffentlicher Park direkt am Bodenseeufer, jederzeit offen, und genau richtig für eine Verschnaufpause vor dem Finale. Setz dich ans Ufer und lass das Konzil sacken.
Im Sommer wird der Park zum Festgelände: Beim Konstanzer Weinfest stehen hier Stände mit Baden- und Bodenseeweinen, und das Seenachtfest im August beginnt mit seinem Familienteil genau hier. Fällt dein Besuch auf eines dieser Wochenenden, plane die Pause entsprechend ein.
Zur letzten Station sind es 380 Meter, sieben Minuten. Dort wartet die Imperia, und mit ihr ein ganz anderer Blick auf Kaiser, Papst und Konzil.
Da steht sie, auf dem Molensteg an der Hafeneinfahrt: neun Meter hoch, aus Beton gegossen, 18 Tonnen schwer. Bleib eine Weile, denn tagsüber dreht sich die Imperia auf einem Drehtisch gegen den Uhrzeigersinn einmal um sich selbst, in etwa vier Minuten. Der Bildhauer Peter Lenk hat sie entworfen, aufgestellt wurde sie am 24. April 1993.
Die Figur ist eine üppige Kurtisane mit tiefem Dekolleté, ihr Umhang wird nur von einem Gürtel notdürftig zusammengehalten. Auf ihren erhobenen Händen trägt sie zwei kleine nackte Männer: rechts einen mit Königskrone und Reichsapfel, links einen mit päpstlicher Tiara und übereinandergeschlagenen Beinen. Ob damit Kaiser Sigismund und Papst Martin V. gemeint sind, bleibt offen. Lenk selbst sieht in ihnen nackte Gaukler, die sich die Zeichen der Macht widerrechtlich aufgesetzt haben, und lässt durchblicken, dass er die beiden genau so sieht.
Die Idee geht auf eine frivole Erzählung aus Honoré de Balzacs Tolldreisten Geschichten zurück. Als Satire auf das Konzil nimmt die Statue gleich mehreres aufs Korn: den alten Vorwurf der Mätressenherrschaft an die Kirche und das Patriarchat in Politik und Kirche. Kaiser und Papst sind Spielball ihrer eigenen Triebe, die eigentlich Mächtige ist Imperia.
Schau auch auf den Sockel: Darin steckt eine ältere Pegelmessstation, umgeben von einem begehbaren Steg. Und die einstige Provokation ist längst angekommen: Seit August 2024 steht die Imperia als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.
Hier endet die Runde, mit Blick zurück auf den Hafen, an dem sie begonnen hat. Auf Wunsch führt dich die GPS-Navigation im Browser zurück zum Start.
Alle 10 Stopps sind schon auf der Karte. Du drückst nur auf Start.
AI Tour Guide
Route gelesen? Jetzt geh sie mit einem Guide im Ohr
Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Konstanz entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 10 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.
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Kürzere Varianten für deinen Weg durch Konstanz
Die Runde lässt sich gut teilen, je nachdem, ob dich eher Museen und Münster oder das Seeufer locken.
Altstadt, Münster und Museen
Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6
Für alle, die Geschichte und Kunst wollen und das Seeufer weglassen. Vom Hafen Konstanz bis zur Städtischen Wessenberg-Galerie gehst du 22 Minuten; Eintritt kosten Rosgartenmuseum, Galerie und Münsterturm, das Hus-Museum Konstanz ist frei.
Vom Münster an den See
Stopps: 5, 6, 7, 8, 9, 10
Für einen Nachmittag mit Konzil und Imperia. Vom Konstanzer Münster bis zur Imperia sind es 25 Minuten Gehzeit; zahlen musst du nur in der Galerie und für den Münsterturm, der Rheintorturm ist frei.
Nur das Seeufer
Stopps: 8, 9, 10
Wenn du wenig Zeit hast oder abends noch einmal raus willst: Konzilgebäude Konstanz, Stadtgarten und Imperia in 10 Minuten Gehzeit, ganz ohne Eintritt.
Wie viel Zeit du für den Konstanz Rundgang brauchst
Die 45 Minuten reine Gehzeit verteilen sich auf kurze Etappen, die längste misst 650 Meter. Schaust du dir alles nur von außen an und bleibst an jedem Ort ein paar Minuten, bist du in gut anderthalb Stunden durch.
Mit den Innenbesuchen sieht es anders aus: Rosgartenmuseum gut eine Stunde, Hus-Museum Konstanz eine halbe Stunde, Münster mit Turm etwa 45 Minuten, Wessenberg-Galerie ebenso lange, Rheintorturm eine Viertelstunde, dazu die Pause im Stadtgarten. So kommst du auf rund fünf Stunden.
Die Altstadtvariante vom Hafen bis zur Galerie braucht mit Museen und Münster etwa dreieinhalb Stunden. Vom Münster an den See planst du rund zwei Stunden ein, das Seeufer allein schaffst du in einer halben Stunde plus Pause.
Bevor du am Hafen losgehst
Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Hafen Konstanz, das Ende liegt an der Imperia. Du kannst aber an jedem Stopp einsteigen; die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch vom letzten Stopp zurück zum Start.
Passender Tag: Leg den Rundgang auf einen Tag, an dem Rosgartenmuseum, Hus-Museum Konstanz und Wessenberg-Galerie geöffnet haben. Der Rheintorturm hat das engste Zeitfenster der Runde und ist im Winter ganz geschlossen.
Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn du in die Museen willst, dann bleibt dir in allen Häusern genug Zeit. Passt es nicht direkt, leg eine Pause ein, damit du am Rheintorturm ankommst, während er geöffnet hat.
Kosten: Eintritt zahlst du im Rosgartenmuseum, in der Wessenberg-Galerie und für den Münsterturm. Wer nur die freien Häuser besucht und den Rest von außen anschaut, zahlt nichts.
AI Tour Guide
Dein Guide wartet am Hafen, sobald du bereit bist
Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Konstanz, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.
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Was der AI Tour Guide auf dieser Runde anders macht
Auf dieser Runde liegen Pfahlbauten, Konzil, ein Kunstsammler und die Fasnacht dicht beieinander. Der AI Tour Guide begrüßt dich am Hafen, erzählt an jedem Ort die Geschichten, stellt dir Fragen und merkt sich, was dich packt: Interessiert dich das Konzil, spinnt er den Faden von Hus über das Konklave bis zur Imperia weiter; bist du eher wegen der Kunst da, bleibt er länger bei Wessenberg. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa mit der Frage, wie der Alltag eines Konstanzer Händlers um 1400 aussah. Die Route bleibt dieselbe, nur das Gespräch wird deins.
Ein echtes Gespräch
Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation
Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach
Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen
Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
Ja. Hafen, Marktstätte, Münster, Stadtgarten und Imperia sind auch dann zugänglich. Der Rheintorturm bleibt im Winter zu, und das Hus-Museum Konstanz schließt in dieser Zeit früher.
Ist der Rundgang mit Kindern machbar?
Die Etappen sind kurz. Für Kinder eignen sich der Ketzer-Test im Hus-Museum Konstanz, die Fossilien und Pfahlbaufunde im Leinersaal des Rosgartenmuseums und die Imperia, die sich langsam dreht; für den Münsterturm gibt es Kinderpreise.
Was kostet der AI Tour Guide?
Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits. Danach wählst du frei: diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.
Was lässt sich mit Konstanz gut verbinden?
Meersburg liegt nur 8 km entfernt, Stein am Rhein 24 km und Lindau 40 km. Für alle drei gibt es eigene Rundgänge mit GPS-Route.
Ist der Rundgang wirklich kostenlos?
Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 2 der 10 Stopps: Rosgartenmuseum und Städtische Wessenberg-Galerie verlangen eigenen Eintritt.
Muss ich eine App herunterladen?
Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.
Muss ich den Rundgang vorab buchen?
Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.
In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?
Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.
Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?
Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.