Plaza Islas Malvinas
Du startest an der Uferpromenade, auf einem Platz, der ganz der Erinnerung gehört. Im Mittelpunkt steht das Mural escultórico Héroes de Malvinas, ein Bronzerelief zu Ehren der Gefallenen des Kriegs um die Malvinas von 1982. Seit 2001 ist es per Gesetz ein Nationaldenkmal, angestoßen von Senator Gerardo Luis Palacios.
Die Entstehung ist eine kleine Geschichte für sich: 1988 begann eine Gruppe junger Leute unter der Künstlerin Vilma Natero mit der Arbeit. Gegossen wurde das Relief dann weit im Norden, in der Kunstgießerei von Humberto Colatruglio in Quilmes bei Buenos Aires, bevor es zurück nach Ushuaia kam. Eingeweiht wurden Denkmal und Platz am 2. April 1994, dem Jahrestag des Kriegsbeginns.
Seit der Erweiterung ab 2012 gehört ein Kenotaph mit ewiger Flamme dazu und eine 20 Meter lange Mauer mit den Namen der 649 Argentinier, die im Krieg fielen. Nimm dir einen Moment, die Namen entlang der Wand zu lesen; entworfen haben die Anlage Micaela Barroca und Alberto Santos. Achte auch auf den Fahnenmast mit dem Namen Puerto Argentino: Seine Flagge wird jedes Jahr in der Nacht zum 2. April ausgetauscht, bei einer Mahnwache, zu der Veteranen und Nachbarn kommen.
Wie viel der Platz dem Land bedeutet, zeigen zwei Ereignisse: 2012 fand hier der offizielle Staatsakt zum 30. Jahrestag statt, angeführt von der damaligen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner. 2015 kam eine kleine Kapelle hinzu, mit einem von Papst Franziskus gesegneten Marienbild, das zuvor durch ganz Argentinien, zum Friedhof von Darwin und bis in die argentinische Antarktis gereist war.
Von hier sind es 1080 Meter und etwa 15 Minuten bis zum Museo del Fin del Mundo, die längste Etappe des Rundgangs.










