Basilika San Francesco
Hier beginnt der Rundgang, am Grab des Mannes, der Assisi in der ganzen Welt bekannt gemacht hat. Seit 1230 bewahrt die Basilika die sterblichen Überreste des heiligen Franziskus. Papst Gregor IX. wollte sie als besondere Kirche, als specialis ecclesia, erklärte sie zu Haupt und Mutter des Minoritenordens und vertraute sie für immer den Brüdern an. Neben der Kirche liegt der Sacro Convento, das Kloster jener Brüder, aus denen später die Minoriten-Konventualen wurden; sie haben die Basilika durch alle Wendungen der Ordensgeschichte gehütet.
Die Kirche gehört dem Heiligen Stuhl, genießt aber keine diplomatische Immunität. 1585 gründete der Franziskanerpapst Sixtus V. am Grab die Erzbruderschaft der Cordigeri, 1754 erhob Benedikt XIV. sie zur Patriarchalbasilika, seit 2006 heißt sie Päpstliche Basilika. Im Jahr 2000 kam sie zusammen mit weiteren franziskanischen Stätten der Umgebung auf die UNESCO-Welterbeliste.
Hinein solltest du unbedingt, der Eintritt ist frei. Unterkirche, Oberkirche und Grab füllen gut eine Stunde. Die Unterkirche öffnet schon früh am Morgen, die Oberkirche etwas später.
Zum Tempio di Minerva sind es 850 m, rund 15 Minuten, die längste Etappe des Rundgangs. Unterwegs passierst du das Museo del Tesoro della Basilica, die Piazza Inferiore di San Francesco, die Pinacoteca Comunale und das Museo Civico e Foro Romano.












