Basler Münster
Am Basler Münster beginnt die Runde, und als Erstes lohnt es sich, stehen zu bleiben und hochzuschauen. Fassaden aus rotem Sandstein, bunte Dachziegel, zwei schlanke Türme und zwei Hauptdächer, die sich kreuzweise durchdringen: Dieses Bild prägt das Stadtbild von Basel wie kein anderes Gebäude auf der Runde.
Gebaut wurde zwischen 1019 und 1500, also fast fünf Jahrhunderte lang, und das sieht man dem Bau an: Romanische und gotische Formen stehen hier nebeneinander. Das Münster war einst die Kirche des Bischofs, heute ist es evangelisch-reformiert. Dreh dich auf dem Münsterplatz einmal um: Viele der Häuser, die ihn säumen, waren früher Domherrenhäuser, also Wohnsitze der Geistlichen am Bischofssitz.
Hinein kostet nichts, und eine halbe Stunde drinnen passt gut an den Anfang, solange die Beine noch frisch sind.
Vom Münster sind es 500 Meter, sechs Minuten zu Fuß, bis zur Wettsteinbrücke. Dort kommt zum ersten Mal der Rhein ins Spiel.


























