Gedenkstätte Berliner Mauer
An der Bernauer Straße wird die Teilung der Stadt greifbar wie kaum anderswo. Hier steht ein 60 Meter langer Abschnitt der Grenzanlagen so, wie er beim Mauerfall aussah: von Westen her die Mauer aus L-Elementen, dahinter der Sandstreifen, der beleuchtete Kolonnenweg, der Signalzaun und die Hinterlandmauer, dazu ein Wachturm. Betreten kannst du den Streifen nicht, beide Enden sind mit Edelstahlwänden geschlossen. Wo die Originalteile fehlen, zeichnen Stahlmarkierungen im Boden den Verlauf nach.
Die Gedenkstätte entstand 1998 im Auftrag von Bund und Land Berlin nach Plänen der Architekten Kohlhoff & Kohlhoff. Später wurde sie zu einer ganzen Erinnerungslandschaft erweitert, mit Themenbereichen zur Zerstörung der Stadt, zum Bau der Mauer und zu dem, was an der Mauer geschah. Achte auf die Kapelle der Versöhnung und das Fenster des Gedenkens, das an die Menschen erinnert, die hier ums Leben kamen.
Die Außenanlagen sind frei zugänglich. Lohnend ist auch das Dokumentationszentrum, dort ist der Eintritt ebenfalls frei. Wer die Mauer nur aus Bildern kennt, versteht hier in einer Stunde mehr als anderswo an einem Tag.
Danach folgt die längste Etappe der Tour: 2610 m und rund 36 Minuten hinunter ins Regierungsviertel.


























