Marktplatz
Du stehst auf einem der größten Marktplätze Deutschlands, und fast alles, was Halle ausmacht, ist von hier zu sehen: der freistehende Rote Turm, die vier Türme der Marktkirche, das Stadthaus, der Ratshof, das Kaufhaus Lewin, das Marktschlößchen und das Händel-Denkmal. Die fünf Türme zusammen geben Halle seinen Beinamen „Stadt der fünf Türme“.
Neben dem Hallmarkt ist der Platz einer der beiden mittelalterlichen Kerne der Stadt. Achte auf die Südostseite: Sie ist seit 1945 unvollständig. Zwischen Stadthaus, Händel-Denkmal und Ratshof standen einst die Ratswaage und das Alte Rathaus, und die Lücke erzählt bis heute vom Krieg.
Nahe der Marktkirche findest du das Geoskop, einen Guckkasten, durch den du auf die Hallesche Marktplatzverwerfung blickst, die unter dem Platz verläuft. Das ist mehr als eine geologische Kuriosität: An dieser Bruchzone traten die Solequellen zutage, auf denen Halles Salzreichtum gründete. Den Faden nimmst du später am Salinemuseum wieder auf.
Kirche und Turm hebst du dir für das Finale auf. Jetzt geht es 690 m, rund 11 Minuten, zum Stadtgottesacker; läuft gerade der Wochenmarkt auf dem Marktplatz, kommst du dabei an seinen Ständen vorbei.






















