Potsdam auf eigene Faust: Schlösser, Parks und Altstadt

Vom Neuen Palais quer durch die Stadt bis in den Park Sanssouci: 14 Stopps mit Schlössern, einer russischen Kolonie, holländischen Backsteinhäusern und Preußens Geschichten.

14 Stationen 12,5 km ~2 Std. 53 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Potsdam
Stopp 1 von 14
1.520 m·19 Min.
Neues Palais
Geh nach Osten über die breite Kiesallee durch den Park Sanssouci zum Orangerieschloss.
Willkommen in Potsdam! Ich bin Alex, und am Rand dieser preußischen Residenzstadt ließ ein König für zwölf Sänger ein russisches Dorf bauen.
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Potsdam zu Fuß: der Rundgang auf einen Blick

Startpunkt Neues Palais, Ziel Park Sanssouci: 14 Stopps auf 12,5 km, reine Gehzeit 2 Std. 53 Min. Dazwischen liegen die Nordstadt, der Neuer Garten Potsdam und die Altstadt. Mit ein paar Innenbesuchen wird daraus ein voller Tag.

Frei zugänglich sind unter anderem die Russische Kolonie Alexandrowka, das Holländische Viertel und der Platz Alter Markt; Eintritt kosten etwa Schloss Sanssouci und das Museum Barberini. Orangerieschloss und Cecilienhof sind derzeit geschlossen. Route und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos, der AI Tour Guide ist optional.

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Blick auf Potsdam

Die Route

Karte zum Potsdam Stadtrundgang mit allen 14 Stopps

14 Stopps 12,5 km 2 Std. 53 Min. Gehzeit
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Die 14 Stationen auf dieser Route

  1. Neues Palais in Potsdam, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Neues Palais
  2. Orangerieschloss in Potsdam, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Orangerieschloss
  3. Historische Mühle von Sanssouci in Potsdam, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Historische Mühle von Sanssouci
  4. Russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Russische Kolonie Alexandrowka
  5. Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Belvedere auf dem Pfingstberg
  6. Neuer Garten Potsdam, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Neuer Garten Potsdam
  7. Cecilienhof in Potsdam, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Cecilienhof
  8. Holländisches Viertel in Potsdam, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Holländisches Viertel
  9. St. Nikolaikirche in Potsdam, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9St. Nikolaikirche
  10. Museum Barberini in Potsdam, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Museum Barberini
  11. Alter Markt in Potsdam, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Alter Markt
  12. Brandenburger Tor in Potsdam, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Brandenburger Tor
  13. Schloss Sanssouci in Potsdam, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13Schloss Sanssouci
  14. Park Sanssouci in Potsdam, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    14Park Sanssouci
  15. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station: dein Potsdam Rundgang vom Palais zum Park

  1. 1

    Neues Palais

    Neues Palais in Potsdam, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du beginnst am westlichen Ende des Parks Sanssouci, und zwar gleich mit einem Paukenschlag. Die dreigeschossigen Fassaden des Neuen Palais ziehen sich über 220 Meter, voller Marmor, Stein und Gold. Friedrich der Große wollte hier die Macht und den Ruhm Preußens in Architektur gießen und nannte das Ergebnis selbst eine Fanfaronade, ein Übermaß an Glanz.

    Der Anlass war ein Sieg. Direkt nach dem Siebenjährigen Krieg, den man wegen des Streits um Schlesien auch den Dritten Schlesischen Krieg nennt, ließ der König 1763 mit dem Bau beginnen, 1769 war er fertig. Das Palais gilt als letzter großer Barockpalast Preußens. Während ringsum in Europa viele Monarchen schon den Klassizismus bevorzugten, blieb Friedrich bei Barock und Rokoko.

    Wohnen wollte er hier eigentlich nicht. Das Neue Palais war eine Bühne für königliche Gäste und hohe Würdenträger: Von über 200 Räumen standen vier große Festsäle und ein Theater für Bälle und Staatsanlässe bereit. Bei seinen gelegentlichen Aufenthalten bewohnte Friedrich eine Zimmerflucht am Südende, mit zwei Vorzimmern, Arbeitszimmer, Konzertzimmer, Speisesaal und Schlafzimmer.

    Geplant hat zunächst Johann Gottfried Büring mit Heinrich Ludwig Manger, die im Park schon das Chinesische Teehaus und die Bildergalerie gebaut hatten. Nach Streit um den Entwurf übernahm 1764 Carl von Gontard, während die Fassaden bereits um unfertige Innenräume wuchsen. Merk dir den Namen Gontard, er begegnet dir heute noch zweimal.

    Hinein lohnt sich, wenn du preußischen Prunk in voller Größe erleben willst; der Besuch kostet Eintritt, plane rund eine Stunde ein. Dann geht es 1200 m, etwa 18 Minuten, weiter zum Orangerieschloss.

    Öffnungszeiten
    Apr–Okt: Mi–Mo 10:00–17:30, Di geschlossen; Nov–Mär: Mi–Mo 10:00–16:30 (Jan–Mär: Di–So 10:00–16:30, Mo geschlossen). Letzter Einlass 30 min vor Schluss
    Preis
    14 EUR voll, 10 EUR ermäßigt
    Website
    spsg.de ↗
  2. 2

    Orangerieschloss

    Orangerieschloss in Potsdam, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Orangerieschloss, auch Neue Orangerie auf dem Klausberg genannt, ist derzeit geschlossen. Von außen beeindruckt es trotzdem: Die Front ist rund 300 Meter lang und im Stil der italienischen Renaissance gehalten, nach dem Vorbild der Villa Medici in Rom und der Uffizien in Florenz. Das Mittelgebäude mit den beiden Türmen ist das eigentliche Schloss.

    Daran schließt die Pflanzenhalle an, 103 Meter lang und 16 Meter breit, mit fast raumhohen Fenstern an der Südseite. In den Nischen auf der Gartenseite stehen allegorische Figuren der Monate und Jahreszeiten. Vor dem Säulengang ließ Elisabeth, die Frau Friedrich Wilhelms IV., nach dessen Tod 1861 eine Statue des Königs aufstellen.

    Gebaut wurde zwischen 1851 und 1864 für Friedrich Wilhelm IV., den „Romantiker auf dem Thron“, nach Entwürfen von Friedrich August Stüler, Ludwig Persius und Ludwig Ferdinand Hesse. Eigentlich sollte das Schloss nur ein Baustein sein: Der König skizzierte eine zwei Kilometer lange Via Triumphalis vom Triumphtor östlich des Parks bis zum Belvedere auf dem Klausberg, mit Viadukten über die Höhenunterschiede.

    Die Märzrevolution und fehlendes Geld beendeten den Traum. Verwirklicht wurden nur dieses Schloss und das Triumphtor. Hinter dem Portikus liegt der über zwei Geschosse hohe Raffaelsaal nach dem Vorbild der Sala Regia im Vatikan, den du derzeit nicht besichtigen kannst.

    Nur 500 m, etwa 7 Minuten, sind es zur Historischen Mühle, die der König ebenfalls in seinen Triumphweg einbinden wollte.

    Status
    Derzeit geschlossen
    Website
    spsg.de ↗
  3. 3

    Historische Mühle von Sanssouci

    Historische Mühle von Sanssouci in Potsdam, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Diese Windmühle ist älter als ihr berühmter Nachbar. 1736 erlaubte der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. den Bau, 1738 drehte sich die erste Mühle: eine Bockwindmühle, deren ganzer Aufbau auf einem Holzpfosten saß und je nach Wind gedreht wurde. Das Sommerschloss Sanssouci entstand erst zwischen 1745 und 1747.

    Ein halbes Jahrhundert später war die alte Bockmühle so marode, dass sie abgerissen werden musste. Weil sie inzwischen durch eine Legende weit über Potsdam hinaus berühmt war, bezahlte Friedrich Wilhelm II. einen Neubau. Baumeister Cornelius Wilhelm van der Bosch errichtete zwischen 1787 und 1791 eine größere Galerieholländermühle nach niederländischem Vorbild.

    Unter Friedrich Wilhelm IV. verschönerte Peter Joseph Lenné die Umgebung, die Mühle sollte am geplanten Triumphweg liegen. 1858 gab der letzte Müller seine Pacht auf. Der König wollte keinen Nachfolger zulassen, und so wurde die Mühle 1861 für Besucher geöffnet.

    Am 27. April 1945 traf eine Panzerfaust einen sowjetischen Panzer zwischen der Mühle und der Auffahrt zum Schloss Sanssouci. Im folgenden Gefecht brannten die Mühle und das Schweizerhaus an ihrem Fuß.

    Der Innenbesuch kostet Eintritt und lohnt sich, wenn dich Technik und die Geschichte dieses Orts interessieren. Danach verlässt du den Park: 1770 m, etwa 24 Minuten, zur Russischen Kolonie Alexandrowka nördlich der Innenstadt.

    Öffnungszeiten
    Apr–Okt: täglich 10:00–18:00 (letzter Einlass 17:30); Nov. & Jan–Mär: Sa–So 10:00–16:00 (letzter Einlass 15:30); Dez.: geschlossen
    Preis
    5 EUR voll, 3 EUR ermäßigt
  4. 4

    Russische Kolonie Alexandrowka

    Russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier stehst du in einer Siedlung, die aus einem Chor entstand. Friedrich Wilhelm III. ließ die Kolonie 1826 und 1827 für die letzten zwölf russischen Sänger eines Chors bauen, der einmal 62 Mitglieder gehabt hatte. Den Namen gab er ihr nach Zar Alexander I., der 1825 gestorben war, als Zeichen der engen Bande zwischen Hohenzollern und Romanows.

    Die Geschichte beginnt mit einer Niederlage. 1806 schlug Napoleon die preußisch-sächsische Armee bei Jena und Auerstedt, 1812 musste Preußen an Frankreichs Seite gegen Russland ziehen. Von den gefangenen russischen Soldaten waren im Oktober 1812 noch 62 in Potsdam. Aus ihnen wurde ein Chor, offiziell dem 1. Garderegiment des Königs zugeordnet.

    Dann wendete sich das Blatt. Nach der Konvention von Tauroggen am 30. Dezember 1812 wurden Preußen und Russland im Frühjahr 1813 Verbündete gegen Frankreich. Zar Alexander I. erlaubte dem Chor, in Preußen zu bleiben, und schickte sogar sieben Grenadiere aus einem seiner Regimenter dazu. 1815 füllten weitere russische Grenadiere die Lücken. Als der Zar starb, lebten nur noch zwölf der Sänger in Potsdam.

    Heute gehört Alexandrowka zum UNESCO-Welterbe der Potsdamer Schlösser und Parks. Sie ist frei zugänglich, du kannst also in Ruhe hindurchschlendern. Weiter geht es 1000 m, etwa 15 Minuten, zum Belvedere auf dem Pfingstberg.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Belvedere auf dem Pfingstberg

    Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Oben auf dem Pfingstberg wartet ein Bau, der nur einen Zweck hatte: Aussicht. Friedrich Wilhelm IV. gab das Belvedere in Auftrag, nach seinen eigenen Skizzen zeichneten Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse die Pläne, dieselben Namen wie beim Orangerieschloss. Gebaut wurde ab 1847, mit einer Pause zwischen 1852 und 1860, fertig war es 1863. Und auch das ist nur ein Teil eines viel größeren Plans für den Gipfel.

    Schau dir die Mischung an: Die beiden Türme folgen der italienischen Renaissance, die Flügel sind römisch, manches Detail griechisch inspiriert. Die Doppeltürme, von denen man über Potsdam blickt, erheben sich über einem sehr hohen Sockel. In jedem oberen Turm liegt ein kleiner Raum für Gesellschaften, einer römisch-etruskisch, einer maurisch ausgemalt; von diesen Wandbildern ist das meiste verloren.

    Lenné legte den Park als englischen Landschaftsgarten an, mit geschwungenen Wegen und dichten Laubbaumgruppen. Dass diese Bäume das Belvedere heute vom Park und fast der ganzen Stadt aus verdecken, war offenbar genau so gewollt.

    Im Zweiten Weltkrieg verfiel der Bau, in der DDR blieb er sich selbst überlassen. Zwischen 1988 und 2005 retteten ihn Potsdamer Bürger in einem eigenen Verein, dem Förderverein Pfingstberg, der bis heute das Haus betreibt; große Unterstützung kam von der Hermann Reemtsma Stiftung und Werner Otto.

    Der Eintritt lohnt sich vor allem für den Blick von den Türmen. Danach geht es vom Gipfel 1030 m, etwa 13 Minuten, in den Neuen Garten.

    Öffnungszeiten
    Apr–Jun: Di–Fr 10:00–17:00, Sa–So 10:00–18:00; Jul–Sep: Di–Fr 10:00–17:00, Sa–So 10:00–19:00; Okt: Di–Fr 10:00–17:00, Sa–So 10:00–18:00; März: Sa–So 10:00–16:00; Mo geschlossen (an Feiertagen wie sonntags geöffnet); Nov–Feb: geschlossen
    Preis
    8 EUR voll, 6 EUR ermäßigt
  6. 6

    Neuer Garten Potsdam

    Neuer Garten Potsdam, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Neue Garten ist ein Gegenentwurf. Auf 102,5 Hektar am Heiligen See und am Jungfernsee ließ Friedrich Wilhelm II. ab 1787 einen Park anlegen, der bewusst modern sein sollte, ganz anders als die damals schon altmodischen barocken Zier- und Nutzgärten seines Onkels Friedrich in Sanssouci, die du am Morgen gesehen hast. Der Eintritt ist frei.

    Sein Vorbild fand der König im kleinen Fürstentum Anhalt-Dessau: das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, der früheste und größte englische Landschaftspark auf dem Kontinent. Er holte sich gleich dessen Gärtner, Johann August Eyserbeck. Wenn dich das Thema packt, lohnt später ein Ausflug nach Dessau. Schon als Kronprinz hatte Friedrich Wilhelm Grund am Heiligen See gekauft und Obstgärten und Weinberge dazuerworben.

    Gleichzeitig entstand das Marmorpalais nach Plänen von Carl von Gontard, hier ist er wieder, und Carl Gotthard Langhans, der vor allem die Innenräume gestaltete. Es war ein Werk des frühen Klassizismus und brachte einen Stil nach Berlin und Brandenburg, der im übrigen Europa längst verbreitet war.

    Ab 1816 formte Lenné den Park weiter zum englischen Landschaftsgarten, mit Sichtachsen zur Pfaueninsel, zu den Schlössern Glienicke und Babelsberg und zur Heilandskirche in Sacrow. Im Park verstreut liegen außerdem eine Orangerie, die Muschelgrotte, die Gotische Bibliothek und die Meierei. Seit 1990 gehört der Garten zum UNESCO-Welterbe.

    Zum Cecilienhof im nördlichen Teil des Gartens sind es nur 420 m, etwa 6 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Täglich 08:00 bis Sonnenuntergang
    Preis
    Eintritt kostenlos
    Website
    spsg.de ↗
  7. 7

    Cecilienhof

    Cecilienhof in Potsdam, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Plötzlich stehst du vor einem englischen Landsitz. Der Cecilienhof wurde zwischen 1914 und 1917 im Stil eines Tudor-Herrenhauses gebaut, nahe am Ufer des Jungfernsees. Er ist das letzte Schloss, das die Hohenzollern errichten ließen, bevor ihre Herrschaft mit dem Ersten Weltkrieg endete.

    Den Anstoß gab eine Frage des Geschmacks. Das Marmorpalais war traditionell die Potsdamer Residenz des Kronprinzen, galt aber inzwischen als nicht mehr zeitgemäß. Am 19. Dezember 1912 ordnete Kaiser Wilhelm II. einen Fonds für ein neues Schloss an, für seinen ältesten Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Frau Cecilie von Mecklenburg-Schwerin, nach der das Haus benannt ist.

    Weltbekannt wurde der Cecilienhof 1945: Hier fand die Potsdamer Konferenz statt, auf der die Führer der Sowjetunion, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten Entscheidungen trafen, die Europa und Asien nach dem Zweiten Weltkrieg prägten. Seit 1990 gehört das Schloss zum UNESCO-Welterbe.

    Seit dem 1. November 2024 ist der Cecilienhof wegen Renovierung geschlossen, ein Innenbesuch ist derzeit nicht möglich. Die Fassaden kannst du von außen anschauen. Dann folgt die längste Etappe des Tages: 2120 m, etwa 29 Minuten, ins Holländische Viertel.

    Status
    Derzeit geschlossen
    Website
    spsg.de ↗
  8. 8

    Holländisches Viertel

    Holländisches Viertel in Potsdam, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Rote Backsteinhäuser mitten in Potsdam: 134 davon stehen hier, aufgeteilt durch Mittel- und Benkertstraße in vier Karrees. Erbaut wurde das Viertel zwischen 1733 und 1742 im Zuge der zweiten Stadterweiterung, geleitet vom Amsterdamer Baumeister Jan Bouman. Es ist frei zugänglich, du kannst einfach durch die Straßen spazieren.

    Dahinter steckt die Leidenschaft eines Königs. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig, war schon als Kronprinz 1704 und 1705 nach Amsterdam und Den Haag gereist. Die Niederlande blieben für ihn das Vorbild eines wirtschaftlich fortschrittlichen Staates und einer zweckmäßigen Architektur; auch alle Kirchen, die er in Potsdam bauen ließ, tragen niederländische Züge. Er plante das Viertel und baute die beiden westlichen Karrees, nach seinem Tod 1740 vollendete sein Sohn Friedrich II. die östlichen weitgehend nach den Plänen des Vaters.

    Leicht war das nicht, denn der Boden war Sumpf. Man legte ihn trocken, indem man ein Bassin aushob, das Wasser sammelte und in den Heiligen See leitete; daher hat der Bassinplatz südlich des Viertels mit der katholischen Kirche St. Peter und Paul seinen Namen. Darunter tragen unzählige Baumstämme einen Pfahlrost, darauf ruhen Fundamente aus Rüdersdorfer Kalkstein, Blöcke von etwa 1,30 Meter Höhe und 1,25 Meter Breite. Das Gelände wurde zudem um einen Meter aufgeschüttet.

    Jan Bouman wird dir heute noch zweimal begegnen. Weiter geht es 940 m, etwa 13 Minuten, zur Nikolaikirche.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    St. Nikolaikirche

    St. Nikolaikirche in Potsdam, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Kuppel der Nikolaikirche siehst du schon von weitem: 77 Meter hoch ragt sie über die Dächer am Alten Markt. Den klassizistischen Zentralbau entwarf Karl Friedrich Schinkel, gebaut wurde zwischen 1830 und 1837. Der Tambour, auf dem die Kuppel sitzt, kam erst zwischen 1843 und 1850 dazu, zuerst unter Ludwig Persius und ab 1845 unter Friedrich August Stüler.

    An dieser Stelle stand schon im 13. Jahrhundert eine Kirche, über die nichts bekannt ist. Das Landbuch Karls IV. erwähnt 1375 eine Pfarrkirche und zeigt sie als romanische Basilika mit Westwerk, später zur dreischiffigen gotischen Hallenkirche umgebaut. Nach der Reformation wurde sie zum Predigtsaal, 1563 bekam der romanische Turm eine Renaissancekuppel. Als „St. Katharinenkirche“ taucht sie 1602 erstmals mit Namen auf.

    Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs traf sie der britische Luftangriff auf Potsdam, danach beschädigte sowjetisches Artilleriefeuer sie schwer. Nach vielen Jahren des Wiederaufbaus wurde sie 1981 neu geweiht.

    Die Kirche selbst betrittst du kostenlos, neben Gottesdiensten finden hier auch Konzerte statt. Der Turm kostet Eintritt und lohnt sich für alle, die die Stadt von oben sehen wollen. Zum Museum Barberini sind es 430 m, etwa 6 Minuten; unterwegs kommst du am Potsdam Museum vorbei.

    Öffnungszeiten
    Täglich 09:30–19:00 (Turmbesteigung: Mo–Sa 09:30–18:30, So 12:00–18:30)
    Preis
    Freier Eintritt in die Kirche; Turmaufstieg: 7 EUR Erwachsene, 3 EUR Kinder
  10. 10

    Museum Barberini

    Museum Barberini in Potsdam, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museum Barberini steckt in einem rekonstruierten Palast: Der Palast Barberini war im Krieg zerstört und als Ruine abgerissen worden, 2017 eröffnete hier das Kunstmuseum. Gründer und Mäzen ist Hasso Plattner, um dessen Sammlung sich das Programm dreht.

    Der Schwerpunkt liegt auf dem Impressionismus, mit Werken etwa von Monet, Rodin und Edvard Munch. Daneben zeigt das Haus Plattners Sammlung von Kunst aus der DDR, die in der deutschen Kunstgeschichte bis heute eher am Rand steht. Schon im Eröffnungsjahr versammelte die Schau „Hinter der Maske“ über 100 Werke von rund 80 Künstlern aus Malerei, Fotografie, Collage, Skulptur und Arbeiten auf Papier.

    Drei Wechselausstellungen im Jahr bringen Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen nach Potsdam; 2017 kamen sie unter anderem aus der Eremitage in St. Petersburg, dem Musée d’Orsay und der National Gallery of Art in Washington. 2018 untersuchte eine Beckmann-Retrospektive erstmals, wie sehr den Maler die Welt als Bühne faszinierte. Zwischendurch stellen kleinere Präsentationen Werke der Sammlung immer wieder in neue Zusammenhänge.

    Ein Besuch kostet Eintritt und lohnt sich für alle, die Kunst lieben; plane gut anderthalb Stunden ein. Danach sind es 480 m, etwa 7 Minuten, zum Alten Markt.

    Öffnungszeiten
    Mo & Mi–So 10:00–19:00, Di geschlossen. Ticket counter schließt 18:15
    Preis
    16 EUR Mo/Mi-Fr, 18 EUR Sa-So/Feiertage (10 EUR Abendticket ab 17:30)
  11. 11

    Alter Markt

    Alter Markt in Potsdam, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier liegt das historische Herz Potsdams. Der Alte Markt umfasst das Gebiet rund um die Nikolaikirche, heute meint man damit vor allem den Platz direkt vor ihr. Ringsum stehen repräsentative historische Bauten, und in den letzten Jahren wurde viel wieder aufgebaut, was im Zweiten Weltkrieg verloren ging. Der Platz ist frei zugänglich.

    Das Stadtschloss entstand 1666 auf Befehl des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, damals war der Ort Teil einer Burganlage. Das Alte Rathaus bauten zwischen 1753 und 1755 Jan Bouman, der Baumeister des Holländischen Viertels, und Carl Ludwig Hildebrant.

    Schau dir den Marmorobelisken vor der Kirche genauer an. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff entwarf ihn 1753, um den römischen Charakter des Platzes zu betonen. Ursprünglich zeigte er Herrscher aus dem Haus Hohenzollern: den Großen Kurfürsten und die Könige Friedrich I., Friedrich Wilhelm I. und Friedrich den Großen. Bei der Restaurierung 1979 ersetzte man sie durch Porträts von Potsdamer Architekten: Knobelsdorff selbst, Carl von Gontard, Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius, fast alle sind dir heute schon begegnet.

    Im April 1945 zerstörten Luftangriffe der Royal Air Force den Platz weitgehend. Kirche und Altes Rathaus wurden gleich nach dem Krieg wieder aufgebaut, die Ruinen von Stadtschloss und Palast Barberini dagegen abgerissen, sodass der Platz im Süden offen blieb. Zwischen 1971 und 1977 kam an der Westseite ein moderner Bau der Fachhochschule hinzu.

    Zum Brandenburger Tor sind es 1160 m, etwa 16 Minuten; unterwegs passierst du das Naturkundemuseum Potsdam.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  12. 12

    Brandenburger Tor

    Brandenburger Tor in Potsdam, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Brandenburger Tor am Luisenplatz ist ein Siegesdenkmal. Friedrich II. ließ es 1770 und 1771 errichten, um seine Siege im Siebenjährigen Krieg zu feiern, also aus demselben Anlass wie das Neue Palais vom Morgen. Vorbild war der Konstantinsbogen in Rom, darum wirkt es wie ein römischer Triumphbogen.

    Geh einmal um das Tor herum, denn seine beiden Seiten sehen ganz verschieden aus. Die Stadtseite stammt von Carl von Gontard: verputzt, nur mit Pilastern und Trophäen. Die Feldseite entwarf sein Schüler Georg Christian Unger, viel prächtiger, mit vorgezogenen korinthischen Doppelsäulen und mehr Skulpturenschmuck. Beide nutzen die korinthische Ordnung.

    Vorher stand hier seit 1733 ein schlichteres Tor, das an ein Burgtor erinnerte. Zusammen mit der Stadtmauer, einer Art Zollgrenze, sollte es Desertion und Schmuggel verhindern. Die beiden Seitendurchgänge für Fußgänger kamen erst 1843 unter Friedrich Wilhelm IV. hinzu, weil immer mehr Menschen hindurch wollten. Seit die Stadtmauer um 1900 abgerissen wurde, steht das Tor frei.

    Den Namen trägt es, weil hier der Weg in die Stadt Brandenburg begann. Nach Osten führt die Brandenburger Straße schnurgerade bis zur Kirche St. Peter und Paul. Das Tor ist frei zugänglich. Du gehst nun 980 m, etwa 14 Minuten, zum Schloss Sanssouci.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  13. 13

    Schloss Sanssouci

    Schloss Sanssouci in Potsdam, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Name ist Programm: „sans souci“ heißt auf Französisch „ohne Sorge“. Friedrich der Große wollte einen privaten Rückzugsort, fern von Pomp und Zeremoniell des Hofs, keinen Sitz der Macht. Das Ergebnis ist kaum mehr als eine große, eingeschossige Villa mit nur zehn Haupträumen, gebaut auf der Kuppe eines terrassierten Hügels in der Mitte des Parks.

    Man zählt Sanssouci gern zu den deutschen Rivalen von Versailles, doch es ist viel kleiner und intimer, im Stil des Rokoko. Friedrichs persönlicher Geschmack prägte Bau und Ausstattung so stark, dass man vom „Friderizianischen Rokoko“ spricht. Er hing so sehr an dem Haus, dass er es als einen Ort dachte, der mit ihm sterben würde.

    Entworfen und gebaut hat es Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff zwischen 1745 und 1747. Wegen eines Streits über den Standort im Park wurde er 1746 entlassen, und Jan Bouman vollendete das Schloss, zum dritten Mal begegnet dir heute sein Name. Im 19. Jahrhundert wohnte Friedrich Wilhelm IV. hier, ließ das Schloss von Ludwig Persius restaurieren und erweitern und von Ferdinand von Arnim die Umgebung samt Aussicht verbessern.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss in der DDR zur Sehenswürdigkeit. Nach der Wiedervereinigung 1990 kehrte Friedrichs Leichnam hierher zurück und ruht nun in einem neuen Grab mit Blick über die Gärten, die er geschaffen hat.

    Der Innenbesuch kostet Eintritt und lohnt sich vor allem, wenn dich der Mensch Friedrich interessiert; rechne mit etwa einer Stunde. Zum Abschluss sind es 460 m, etwa 6 Minuten, in den Park Sanssouci.

    Öffnungszeiten
    Apr–Okt: Di–So 10:00–17:30, Mo geschlossen; Nov–Mär: Di–So 10:00–16:30, Mo geschlossen. Letzter Einlass 30 min vor Schluss
    Preis
    14 EUR voll, 10 EUR ermäßigt
    Website
    spsg.de ↗
  14. 14

    Park Sanssouci

    Park Sanssouci in Potsdam, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zum Schluss schließt sich der Kreis. Die schnurgerade Hauptallee des Parks Sanssouci ist 2,5 km lang: Sie beginnt im Osten am Obelisken von 1748 und endet im Westen am Neuen Palais, wo du heute Morgen losgegangen bist. Der Park ist frei zugänglich.

    Nachdem der Weinberg terrassiert und das Schloss fertig war, entstand ringsum ein barocker Blumengarten mit Rasen, Beeten, Hecken und Bäumen. Im Heckenquartier wuchsen 3000 Obstbäume, in den Gewächshäusern Orangen, Melonen, Pfirsiche und Bananen. Die Göttinnen Flora und Pomona am Eingangsobelisken am östlichen Parkausgang stehen genau für diese Verbindung von Blumen, Obst und Gemüse.

    Mit den Jahren kamen Bauten hinzu: 1764 die Bildergalerie, 1774 die Neuen Kammern. Sie rahmen das Schloss und öffnen die Allee zu Rondellen mit Fontänen und Marmorstatuen, von denen Wege sternförmig zwischen hohen Hecken in weitere Gartenteile führen.

    Dahinter steht eine Idee, die Friedrich schon früh verfolgte. Als Kronprinz in Neuruppin, wo er von 1732 an drei Jahre ein Regiment führte, und später in Rheinsberg ließ er Blumen-, Obst- und Gemüsegärten anlegen und verband so das Schöne mit dem Nützlichen, statt nur Versailles zu kopieren. Seit 1990 gehört der Park zum UNESCO-Welterbe.

    Hier endet dein Rundgang. Wenn du möchtest, führt dich die GPS-Navigation im Browser zurück zum Start.

    Öffnungszeiten
    Täglich 08:00 bis Sonnenuntergang
    Preis
    Eintritt kostenlos
    Website
    spsg.de ↗
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Potsdam Route geladen
Neues PalaisOrangerieschlossHistorische Mühle von SanssouciRussische Kolonie Alexandrowka+10
Alle 14 Stopps sind schon auf der Karte.
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Potsdam entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 14 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

14Stopps 12,5km 2 Std. 53 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Wege durch Potsdam

Die ganze Strecke ist ein Tagesprogramm. Wer weniger Zeit hat oder den Rundgang auf zwei Tage verteilen will, teilt ihn an der längsten Etappe zwischen Cecilienhof und Holländischem Viertel.

Schlösser und Gärten im Norden

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Für alle, die Parks, Aussicht und preußische Schlossgeschichte suchen. Rund 5,9 km mit 83 Minuten reiner Gehzeit vom Neuen Palais bis zum Cecilienhof. Eintritt kosten das Neue Palais, die Historische Mühle und das Belvedere; Orangerieschloss und Cecilienhof siehst du von außen.

Altstadt und Sanssouci

Stopps: 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14

Für Kunst, Stadtgeschichte und das berühmte Sommerschloss. Rund 4,5 km mit 62 Minuten reiner Gehzeit vom Holländischen Viertel bis in den Park Sanssouci. Eintritt kosten der Turm der Nikolaikirche, das Museum Barberini und Schloss Sanssouci; Kirche, Plätze, Tor und Park sind frei.

Kompakte Innenstadt

Stopps: 8, 9, 10, 11, 12

Für einen Nachmittag in der Stadt. Rund 3 km mit 42 Minuten reiner Gehzeit vom Holländischen Viertel bis zum Brandenburger Tor. Frei bis auf das Museum Barberini und den Turm der Nikolaikirche.

Wie lange dauert der Potsdam Rundgang mit Schlössern und Altstadt?

Für die 12,5 km brauchst du reine Gehzeit 2 Std. 53 Min. Die längsten Etappen führen vom Cecilienhof ins Holländische Viertel (2120 m, 29 Minuten) und von der Historischen Mühle zur Russischen Kolonie Alexandrowka (1770 m, 24 Minuten). Schaust du dir alles nur von außen an, bist du mit kurzen Halten rund fünf Stunden unterwegs.

Nimmst du dir Zeit für die drei großen Innenbesuche, also Neues Palais, Museum Barberini und Schloss Sanssouci, rechne mit gut acht Stunden; kommen Mühle und Belvedere dazu, wird es fast neun. Die nördliche Hälfte schaffst du mit Neuem Palais und Belvedere in knapp vier Stunden, die Hälfte durch Altstadt und Sanssouci mit Barberini und Schloss in gut vier Stunden. Die kompakte Innenstadtrunde dauert ohne Museum etwa anderthalb Stunden, mit Barberini rund drei.

Vor dem Start in Potsdam

  • Start und Ziel: Empfohlen ist der Start am Neuen Palais, einsteigen kannst du aber an jedem Stopp. Der Rundgang endet im Park Sanssouci; auf Wunsch führt dich die GPS-Navigation im Browser von dort zurück zum Start.
  • Tageszeit: Für die ganze Strecke mit Innenbesuchen lohnt ein früher Start. Die Schlösser und das Barberini haben feste Ruhetage, schau vor dem Losgehen nach, ob deine Wunschhäuser an diesem Tag geöffnet sind.
  • Eintritt: Eintritt kosten das Neue Palais, die Historische Mühle von Sanssouci, das Belvedere auf dem Pfingstberg, der Turm der Nikolaikirche, das Museum Barberini und Schloss Sanssouci. Frei sind Alexandrowka, Neuer Garten, Holländisches Viertel, Nikolaikirche, Alter Markt, Brandenburger Tor und Park Sanssouci. Orangerieschloss und Cecilienhof sind derzeit geschlossen.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Potsdam
AI Tour Guide

Dein Guide für Potsdam ist bereit, wenn du es bist

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Potsdam, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

14Stopps 12,5km 2 Std. 53 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf dieser Route anders macht

Auf dieser Strecke hängen viele Geschichten zusammen: dieselben Baumeister, dieselben Könige, ein Triumphweg, der nie fertig wurde. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch durch den Tag, erzählt an jedem Ort, fragt, was dich packt, und merkt sich das. Willst du wissen, wie die Legende vom Müller genau geht, was die zwölf russischen Sänger in Potsdam erlebten oder worüber man 1945 im Cecilienhof stritt, unterbrich ihn einfach. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Potsdam zu Fuß

Kann ich Orangerieschloss und Cecilienhof trotzdem sehen?

Ja, von außen. Beide sind derzeit geschlossen, der Cecilienhof wird seit November 2024 renoviert. Die Fassaden und die Gärten ringsum kannst du auf dem Rundgang ganz normal anschauen.

Neues Palais oder Schloss Sanssouci: Welches Schloss lohnt sich, wenn ich nur eines besichtige?

Willst du Pracht und Repräsentation, nimm das Neue Palais mit seinen über 200 Räumen für königliche Gäste. Interessiert dich der Mensch Friedrich, passt Schloss Sanssouci besser: eine Sommervilla mit zehn Haupträumen, ganz nach seinem Geschmack eingerichtet.

Hat das Potsdamer Brandenburger Tor etwas mit dem Berliner zu tun?

Nur den Namen. Das Potsdamer Tor heißt so, weil hier die Straße in die Stadt Brandenburg begann. Das Berliner Tor kannst du auf dem Rundgang in Berlin erkunden.

Kann ich den Rundgang auf zwei Tage verteilen?

Gut sogar. Der natürliche Schnitt liegt zwischen Cecilienhof und Holländischem Viertel: Am ersten Tag Park und Norden, am zweiten Altstadt und Sanssouci.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 5 der 14 Stopps: Neues Palais, Historische Mühle von Sanssouci, Belvedere auf dem Pfingstberg, Museum Barberini und Schloss Sanssouci verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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