Museum der Schönen Künste von Bilbao
Der Rundgang beginnt im Grünen: Das Museum der Schönen Künste von Bilbao steht vollständig im Doña-Casilda-Iturrizar-Park. Vor dir liegt ein großer neoklassizistischer Bau von 1945, der 1970 und 2001 erweitert wurde, weil die Sammlung immer weiter wuchs. Das Museum ist derzeit geschlossen; du erlebst es also von außen, mit Blick auf die Fassade und den Park ringsum.
Gegründet wurde das Museum 1908, und bis zum endgültigen Haus zog es durch mehrere Gebäude. Die heutige Sammlung entstand, als die Bestände des ersten Museo de Bellas Artes, eröffnet 1914, mit denen des 1924 gegründeten Museums für Moderne Kunst zusammengelegt wurden. Zum hundertsten Geburtstag 2008 lautete das Motto „100 Jahre Geschichte, 10 Jahrhunderte Kunst“.
Was hinter diesen Mauern hängt, erklärt den Ruf des Hauses: Nach dem Guggenheim ist es das zweitgrößte Museum im Baskenland und eines der großen Museen Spaniens außerhalb Madrids. Die Sammlung reicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart, mit El Greco, Murillo, Goya, Van Dyck und Bellotto, später Gauguin, Mary Cassatt, Sorolla, Francis Bacon und Richard Serra. Zusammengekommen ist sie vor allem durch Vermächtnisse und Schenkungen von Mäzenen, getragen von Bürgern, Künstlern der Stadt und öffentlichen Stellen.
Damit spannst du gleich am Anfang den Bogen, den die Route nimmt: von alter Kunst im Park bis zu Gehrys Museum am Ende. Zum AZKUNA Zentroa gehst du 850 m, etwa 12 Minuten, vorbei am Chavarri-Palast und am Gebäude des Hotel Carlton.
















