Celle auf eigene Faust: vom Schloss zum Französischen Garten

Sechs Stationen auf 1,5 km: vom Herzogsschloss über die Fachwerksynagoge und einen Kräuterlikör aus der Ratsapotheke in den Französischen Garten.

6 Stationen 1,5 km ~21 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Celle
Stopp 1 von 6
270 m·3 Min.
Schloss Celle
Geh nach Osten über den Platz zum Bomann-Museum
Moin, willkommen in Celle! Ich bin Alex, und in dieser Stadt rettete ausgerechnet eine unauffällige Fassade ein Gotteshaus.
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So läuft der Rundgang durch Celle

Sechs Stationen: Schloss Celle, Bomann-Museum, Stadtkirche St. Marien, Alter Provisor, Synagoge Celle und Französischer Garten. Die Strecke misst 1,5 km, die reine Gehzeit beträgt 21 Minuten. Mit Innenbesuch in Schloss und Museum brauchst du realistisch rund vier Stunden.

Kirche, Synagoge, Likörladen und Park kosten nichts, Eintritt zahlst du nur im Schloss und im Bomann-Museum. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide kommt auf Wunsch dazu.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 6 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Celle Stadtrundgang Karte: vom Schloss zum Park

6 Stopps 1,5 km 21 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 6 Stationen auf dieser Route

  1. Schloss Celle, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Schloss Celle
  2. Bomann-Museum in Celle, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Bomann-Museum
  3. Stadtkirche St. Marien in Celle, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Stadtkirche St. Marien
  4. Alter Provisor in Celle, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Alter Provisor
  5. Synagoge Celle, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Synagoge Celle
  6. Französischer Garten in Celle, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Französischer Garten
  7. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station: dein Rundgang durch Celle

  1. 1

    Schloss Celle

    Schloss Celle, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Vor dir steht ein vierflügeliger Bau um einen rechteckigen Innenhof, mit mächtigen Ecktürmen und einem Kranz aus Giebeln, der die Dächer umläuft. Achte auf die eigenwillig geformten Kuppeln der Türme: Sie geben Schloss Celle seine unverwechselbare Silhouette. Es ist das größte Schloss im Süden der Lüneburger Heide und war eine der Residenzen des Hauses Braunschweig-Lüneburg.

    Die Geschichte beginnt mit einem Wehrturm, der um 980 eine Furt über die Aller bewachte. Ein Graf aus dem Geschlecht der Brunonen ließ diese erste Befestigung namens Kellu errichten. 1292 kam unter Otto dem Strengen ein weiterer Bau hinzu; sein Kellergewölbe und die unteren Geschosse des Wachturms sind erhalten und liegen heute unter dem Schlosstheater. Um 1315 taucht erstmals der Name Castrum Celle auf.

    Den großen Sprung brachte das Jahr 1378: Nach dem Lüneburger Erbfolgekrieg verlegten die Herzöge ihre Residenz von Lüneburg hierher und machten aus der von Gräben und Wällen umgebenen Burg ein Schloss. Friedrich der Fromme baute zwischen 1471 und 1478 aus, 1485 wurde die Schlosskapelle geweiht. Ab 1530 ließ Ernst der Bekenner den Bau im Stil der Renaissance schmücken, während die Befestigung mit Wällen und Bastionen weiter nach außen rückte.

    Das Gesicht, das du heute siehst, verdankst du Herzog Georg Wilhelm. Ab 1670 ließ der baufreudige Fürst den Renaissancesitz zur zeitgemäßen Residenz umgestalten und die Fassaden nach venezianischen Vorbildern neu gestalten, als Erinnerung an seine Jahre in Italien. Hinein lohnt es sich, wenn dich Hofgeschichte interessiert; plane dann eine Stunde ein.

    Zum Bomann-Museum sind es nur 270 m, gut 4 Minuten. Es steht direkt gegenüber am Schlossplatz, auf dem Gelände der einstigen Vorburg; auf dem Weg passierst du das Kunstmuseum Celle.

    Öffnungszeiten
    Mai–Oktober: Di–So 10:00–17:00; November–April: Di–So 11:00–16:00; an den Adventswochenenden (1.-3. Advent): 10:00–17:00; Mo geschlossen
    Preis
    10,00 EUR regulär, 7,00 EUR ermäßigt, kostenlos für Kinder und Schüler; mit Führung: 12,00 EUR regulär, 10,00 EUR ermäßigt; Kombiticket (Residenzmuseum + Bomann-Museum + Kunstmuseum Celle): 15,00 EUR regulär, 10,00 EUR ermäßigt
  2. 2

    Bomann-Museum

    Bomann-Museum in Celle, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schau dir das Gebäude erst von außen an, denn es ist selbst ein Ausstellungsstück. Burg trifft Wohnhaus, Massivbau trifft Fachwerk, Gotik trifft Renaissance, dazwischen ältere Bauteile, die hier wiederverwendet wurden. Die Fassaden sollten historische Baustile anschaulich zeigen und zu einer malerischen Einheit verschmelzen. Hermann Löns fand das weniger gelungen und spottete über einen „veritablen Architekturpudding“. An der Nordseite fällt dir eine schlichte Plattform auf: Dort stand ein markanter Turmhelm, der 1929 wegen Baufälligkeit abgetragen wurde.

    Gegründet wurde das Haus 1892 als „Vaterländisches Museum“, zunächst in der Bergstraße. Nach einem Architektenwettbewerb entstand zwischen 1903 und 1907 der Neubau nach Plänen des Hannoveraners Alfred Sasse, an dem Museumsgründer Wilhelm Bomann kräftig mitplante. Dafür musste die Neue Hauptwache weichen. Seit 1928 trägt das Museum den Namen seines Gründers und ersten Direktors.

    Kaiser Wilhelm II. besichtigte den Neubau 1908 und 1911 und stiftete für die Ehrenhalle der Hannoverschen Armee ein monumentales Wandgemälde des Berliner Malers Carl Röchling. Es zeigt die Schlacht an der Göhrde vom 16. September 1813, in der Preußen und Kurhannover Seite an Seite kämpften. Später wuchs das Museum um Fachwerkhäuser an der Stechbahn und in der Kalandgasse.

    Drinnen geht es um niedersächsische Volkskunde, Landes- und Stadtgeschichte; das Bomann-Museum zählt zu den größten Stadtmuseen Niedersachsens. Lohnend ist es für alle, die wissen wollen, wie die Menschen hier außerhalb des Hofes lebten.

    Zur Stadtkirche St. Marien sind es nur 20 m, eine Minute.

    Öffnungszeiten
    Di–So 11:00–17:00, Mo geschlossen
    Preis
    8,00 EUR regulär, 5,00 EUR ermäßigt; Kombiticket (Bomann-Museum + Kunstmuseum Celle + Residenzmuseum): 15,00 EUR regulär, 10,00 EUR ermäßigt; Kinder und Schüler kostenlos; freier Eintritt am letzten Samstag jedes Monats
  3. 3

    Stadtkirche St. Marien

    Stadtkirche St. Marien in Celle, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Von außen wirkt die dreischiffige Hallenkirche aus Backstein und Feldstein schlicht, ohne Querschiff. Drinnen erwartet dich Barock: Über dem Mittelschiff spannt sich eine hölzerne Tonnendecke mit Stuckfeldern, die Tornielli und andere Handwerker vom Schloss gestaltet haben. Auf den achteckigen Pfeilern mit Stuckkapitellen stehen zehn Apostel aus Sandstein, Petrus und Paulus setzen die Reihe am Chorbogen fort. In den Seitenschiffen ziehen sich zwei Emporengeschosse entlang.

    Die Kirche ist so alt wie die Stadt selbst. Herzog Otto der Strenge gab Altencelle auf und gründete vier Kilometer nordwestlich eine neue Siedlung; bald nach 1300 begann man mit dem Chor, 1308 wurde geweiht. Ernst der Bekenner führte mit seinem Generalsuperintendenten Urbanus Rhegius die Reformation ein, und aus der Marienkirche wurde eine evangelische Predigtkirche. Zwischen 1676 und 1698 bekam sie ihr barockes Inneres.

    Such unter dem Chorbogen den Querbalken mit der Triumphkreuzgruppe aus der Zeit um 1500, dem ältesten Bildwerk der Kirche: Unter dem Kreuz stehen Maria und Johannes. Im Chor erkennst du unter dem Stuck die ursprünglich gotischen Formen des Rippengewölbes noch am besten.

    Unter dem Chorraum liegt seit 1576 die Gruft der herzoglichen Familie. Hier ruhen unter anderem Herzogin Eleonore, Prinzessin Sophie Dorothea und die dänische Königin Caroline Mathilde. Der Kirchenbesuch ist frei; wer auf den Turm will, zahlt extra.

    Zum Alter Provisor gehst du 420 m, etwa 6 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Di–Sa 11:00–17:00, So after morgens service, Mo geschlossen
    Preis
    Kostenlos (Kircheneintritt frei; optionaler Turmaufstieg 2,00 EUR Erwachsene, 1,00 EUR Kinder)
  4. 4

    Alter Provisor

    Alter Provisor in Celle, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier wartet eine kleine Celler Spezialität: ein Fachgeschäft in einem restaurierten Fachwerkbau, das im November 2014 eröffnet hat und den gleichnamigen Kräuterlikör verkauft. Der Alte Provisor hat 50 Prozent Alkohol und 10 Prozent Zucker; Auszüge aus asiatischen Gewürzpflanzen und heimischen Heilpflanzen machen ihn bitter.

    Der Name erklärt die Herkunft. Ein Provisor war ein Apotheker oder erster Gehilfe, der in einer Apotheke die Aufsicht führte. Das Rezept geht auf ein Lebenswasser, ein aqua vitae, aus dem Rezeptbuch von Otto Kaiser zurück, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Rottmannsche Apotheke leitete. 1910 wurde sie zur Ratsapotheke, und Carl Greve stellte den Likör erstmals in größeren Mengen her.

    Seinen heutigen Namen bekam der Likör erst 1980 von Jost Greve, der ihn auch als Marke schützen ließ und ihn zwischen 1973 und 2013 herstellte. Im Januar 2014 schloss die Ratsapotheke in ihrem 165. Jahr. Die Marke ging an eine neue Firma, produziert wurde zunächst in Reutlingen, seit August 2014 wieder in Norddeutschland.

    Der Besuch kostet nichts und dauert kaum länger als ein paar Minuten. Er lohnt sich für alle, die ein Mitbringsplatz mit Geschichte suchen oder einfach in einen alten Fachwerkbau hineinschauen möchten.

    Zur Synagoge Celle sind es 200 m, rund 3 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Di–Fr 10:00–18:00, Sa 10:00–16:00, So–Mo geschlossen
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Synagoge Celle

    Synagoge Celle, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Von der Straße aus siehst du zunächst die Vorderhäuser; dahinter steht die älteste erhaltene Fachwerksynagoge Niedersachsens. Die jüdische Gemeinde errichtete sie um 1740 in der für Celle typischen Fachwerkbauweise, nachdem Juden im Herzogtum 1737 Synagogen bauen durften und die Gemeinde 1738 zwei Grundstücke erworben hatte. Die Bleiverglasung stammt von einer umfassenden Sanierung im Jahr 1883.

    In der Pogromnacht 1938 wurden die Innenräume zerstört, Kultgegenstände auf die Straße geworfen und verbrannt. Angezündet wurde das Gebäude nicht, weil man fürchtete, die Flammen könnten auf die Nachbarhäuser und die eng stehenden Fachwerkhäuser der Altstadt übergreifen. Danach diente die Synagoge als Lager. Ab 1942 mussten die verbliebenen jüdischen Gemeindemitglieder bis zu ihrer Deportation in den Vorderhäusern leben.

    1945 wurde die Synagoge wieder für Gottesdienste hergerichtet. Die Stadt kaufte die Gebäude 1969, setzte sie zwischen 1972 und 1974 umfassend instand, und am 20. Juni 1974 weihte der Heidelberger Rabbiner Nathan Peter Levinson sie neu ein. Seit 1996 zeigen die Vorderhäuser wechselnde Ausstellungen und eine Dokumentation jüdischen Lebens in Celle, seit 1997 feiert die wiedergegründete jüdische Gemeinde hier ihre Gottesdienste.

    Bevor du hineingehst, schau auf den Bürgersteig vor den Häusern Im Kreise 23 und 24. Dort liegen seit 2004 Stolpersteine, darunter zwei für die russischen Kriegsgefangenen Jakob Gerschez und David Klatschko, die zuletzt in Oldau Zwangsarbeit leisten mussten. Der Eintritt ist frei, und eine halbe Stunde hier lohnt sich für jeden.

    Zum Französischen Garten gehst du 630 m, etwa 8 Minuten, die längste Etappe der Route.

    Öffnungszeiten
    Di–Fr 11:00–16:00, So 11:00–16:00, Mo & Sa geschlossen
    Preis
    Kostenlos (allgemeiner Museumseintritt frei; gebuchte Gruppenführungen über das Stadtarchiv 65,00 EUR, Schulklassen kostenlos)
    Website
    celle.de ↗
  6. 6

    Französischer Garten

    Französischer Garten in Celle, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Französische Garten ist ein historischer, öffentlicher Park im Süden der Altstadt und steht unter Denkmalschutz. Im Norden begrenzt ihn die Herzogin-Eleonore-Allee, eine etwa 330 m lange, vierreihige Lindenallee, im Süden eine Allee aus Maulbeerbäumen. Am Ost- und Südrand fließt der Magnusgraben, 1370 als Teil der Stadtbefestigung angelegt. Er speist den großen Teich im Park und über den Stadtgraben auch den Schlossgraben, an dem du heute gestartet bist.

    Im Westen liegt der kreisrunde Teich: 95 m im Durchmesser, rund 300 m Umfang, 7.000 m² Wasserfläche. Bis ins 18. Jahrhundert lagen hier vier rechteckige Teiche, die runde Form ist erstmals 1770 abgebildet. Auf einer kleinen Insel stehen zwei alte Trauerweiden, in der Mitte steigt eine Fontäne auf. Davor liegt der Rosengarten, dessen Form noch an den einstigen Barockgarten erinnert.

    Im Ostteil findest du das Renaissance-Schlösschen von 1611, eine Freilichtbühne und das Denkmal für Caroline Mathilde, die nach Celle verbannte Königin von Dänemark. Adam Friedrich Oeser schuf es 1784 aus Crottendorfer Marmor; ihr Grab liegt in der Gruft der Stadtkirche.

    Der Park ist frei zugänglich und rund um die Uhr offen, ein ruhiger Ort, um den Rundgang auf einer Bank am Teich ausklingen zu lassen. Wenn du zurück zum Schloss willst, führt dich die GPS-Navigation im Browser auf Wunsch dorthin.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Celle Route geladen
Schloss CelleBomann-MuseumStadtkirche St. MarienAlter Provisor+2
Alle 6 Stopps sind schon auf der Karte.
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AI Tour Guide

Du kennst jetzt die Route durch Celle. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Celle entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 6 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

6Stopps 1,5km 21 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzer oder ganz ohne Eintritt: zwei Varianten für Celle

Die Route lässt sich gut teilen: Das Schlossviertel mit den beiden Museen liegt dicht beieinander, die Altstadtstationen danach kosten keinen Cent.

Schlossviertel mit Hofgeschichte

Stopps: 1, 2, 3

Für alle, die sich für Herzöge, Hofleben und Landesgeschichte interessieren. Du gehst nur 5 Minuten, verbringst aber die meiste Zeit drinnen: Eintritt zahlst du für Schloss und Bomann-Museum, die Stadtkirche ist frei. Mit dem Kombiticket fährst du hier günstiger.

Kostenlos durch die Altstadt

Stopps: 3, 4, 5, 6

Für einen entspannten Nachmittag ohne Kasse: Du startest an der Stadtkirche, gehst 17 Minuten und zahlst nirgends Eintritt. Plane diese Variante am besten für die Wochenmitte, dann haben Likörladen und Synagoge beide geöffnet.

Wie lange dauert der Rundgang durch Celle mit Schloss und Museum?

Die reine Gehzeit liegt bei 21 Minuten, kein Abschnitt ist lang: Die weiteste Etappe führt mit 630 m von der Synagoge in den Französischen Garten. Die Zeit verbringst du an den Stationen. Rechne für das Schloss und das Bomann-Museum je etwa eine Stunde, für die Stadtkirche zwanzig Minuten, für den Alter Provisor eine Viertelstunde, für die Synagoge und den Park je eine halbe Stunde. So kommst du auf rund vier Stunden.

Ein Ablauf, der das ganze Jahr funktioniert: Start um 11 Uhr am Schloss, gegen 12 Uhr ins Bomann-Museum, kurz nach 13 Uhr in die Stadtkirche. Um etwa halb zwei bist du am Alter Provisor, vor 14 Uhr an der Synagoge und gegen halb drei im Französischen Garten.

Das Schlossviertel allein füllt gut zweieinhalb Stunden. Die kostenlose Altstadtvariante schaffst du in knapp zwei Stunden.

Bevor du in Celle losgehst

  • Start und Ende: Empfohlener Start ist Schloss Celle, das Ende liegt im Französischen Garten. Du kannst an jeder Station einsteigen; die GPS-Navigation im Browser führt dich vom Garten auf Wunsch zurück zum Schloss.
  • Der passende Tag: Am besten planst du die Runde für die Wochenmitte, dann sind alle Stationen geöffnet.
  • Tageszeit: Starte am späten Vormittag, dann haben Schloss, Museen, Kirche und Synagoge geöffnet.
  • Eintritt: Schloss Celle und das Bomann-Museum kosten Eintritt, in beiden gibt es Ermäßigungen. Das Kombiticket gilt für Residenzmuseum, Bomann-Museum und Kunstmuseum Celle und rechnet sich, sobald du Schloss und Bomann-Museum besuchst. Kinder und Schüler zahlen in beiden Häusern nichts.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Celle
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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Celle, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

6Stopps 1,5km 21 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Celle anders macht

Auf dieser Route hängen viele Geschichten zusammen: dieselben Herzöge, dieselben Handwerker, dieselbe Königin an mehreren Orten. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch, begrüßt dich am Schloss, erzählt, fragt, ob dich eher das Hofleben oder der Alltag der Celler Bürger reizt, und merkt sich deine Antwort für die nächsten Stationen. Du startest mit 100 Gratis-Credits; danach gibt es diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zum Rundgang in Celle

Kann man die Herzogsgruft unter der Stadtkirche besichtigen?

Nein. Die Gruft unter dem Chorraum ist nicht öffentlich zugänglich. Den Kirchenraum darüber kannst du frei besuchen.

Gibt es im Schloss Celle Führungen?

Ja. Mit Führung kostet der Eintritt etwas mehr als das normale Ticket, ermäßigt gibt es sie auch. Das lohnt sich, wenn du mehr über die Umbauten der Herzöge erfahren willst.

Lohnt sich der Französische Garten auch am Abend?

Ja. Der Park ist rund um die Uhr offen, und die Fontäne in der Mitte des runden Teichs wird abends beleuchtet.

Welche Städte lassen sich gut mit Celle verbinden?

Hannover liegt 37 km entfernt, Braunschweig 50 km. Wer der Herzogsgeschichte folgen will, fährt nach Lüneburg, von wo die Herzöge 1378 nach Celle umzogen.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 2 der 6 Stopps: Schloss Celle und Bomann-Museum verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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