Lüneburg auf eigene Faust: Salz, Kran und Backstein

Salz hat Lüneburg reich gemacht. Diese Route folgt ihm vom Kalkberg über die Saline und den Platz Am Sande bis zum Alten Kran am Hafen.

8 Stationen 4,3 km ~59 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Lüneburg
Stopp 1 von 8
830 m·10 min
Altes Rathaus Lüneburg
Verlasse den Markt Richtung Westen zum Kalkberg
Moin und willkommen in Lüneburg. Ich bin Alex, und Lüneburgs schöne Backsteinfassaden wurden mit Salz aus dem Boden bezahlt.
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Die Route auf einen Blick

Die acht Stopps: Altes Rathaus Lüneburg, Lüneburger Kalkberg, Deutsches Salzmuseum, Am Sande, St. Johannis, Am Stintmarkt 3-6, Alter Kran und Heinrich-Heine-Haus. 4,3 km, reine Gehzeit 59 Min., mit Salzmuseum und Kirche gut viereinhalb Stunden.

Eintritt kosten nur das Salzmuseum und die Rathausführung, alles andere ist frei. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos und führt dich von Stopp zu Stopp; der AI Tour Guide begleitet dich auf Wunsch als Gespräch.

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Blick auf Lüneburg

Die Route

Karte zum Lüneburg Stadtrundgang vom Rathaus zum Heine-Haus

8 Stopps 4,3 km 59 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Altes Rathaus Lüneburg, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Altes Rathaus Lüneburg
  2. Lüneburger Kalkberg, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Lüneburger Kalkberg
  3. Deutsches Salzmuseum in Lüneburg, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Deutsches Salzmuseum
  4. Am Sande in Lüneburg, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Am Sande
  5. St. Johannis in Lüneburg, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5St. Johannis
  6. Am Stintmarkt 3-6 in Lüneburg, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Am Stintmarkt 3-6
  7. Alter Kran in Lüneburg, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Alter Kran
  8. Heinrich-Heine-Haus in Lüneburg, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Heinrich-Heine-Haus
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Lüneburg Rundgang vom Salzberg bis ans Wasser, Station für Station

  1. 1

    Altes Rathaus Lüneburg

    Altes Rathaus Lüneburg, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Alte Rathaus Lüneburg ist der Auftakt und gleich die erste Entscheidung des Tages. Die Fassade siehst du jederzeit frei, ins Innere kommst du aber nur im Rahmen einer Führung. Wer die Räume sehen will, plant die Führung fest ein und klärt die genaue Uhrzeit vorab bei der Tourist-Information.

    Für den Rundgang selbst reicht der Blick von außen. Nimm dir ein paar Minuten, orientiere dich und entscheide, ob du die Führung heute, an einem anderen Tag oder gar nicht machst: Der Weg durch die Stadt hängt nicht davon ab. Montags stellt sich die Frage ohnehin nicht.

    Vom Rathaus sind es 830 m, rund 13 Minuten, zum Lüneburger Kalkberg. Dort beginnt die Geschichte, die in dieser Stadt fast alles erklärt: das Salz.

    Öffnungszeiten
    Führungen Di–So, Mo Ruhetag
    Preis
    8,00 EUR Erwachsene, 4,00 EUR ermäßigt, unter 17 Jahre frei
  2. 2

    Lüneburger Kalkberg

    Lüneburger Kalkberg, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Steile, zerklüftete Felswände mit nur spärlichem Bewuchs: Der Lüneburger Kalkberg im Westen der Stadt ist kein gewöhnlicher Hügel, sondern der Gipshut eines Salzstocks. Was du siehst, ist der Rest eines alten Steinbruchs. Schon im Mittelalter wurde hier Gips gebrochen, und über Jahrhunderte haben die Lüneburger den größten Teil des Bergs als Baumaterial abgetragen. 1923 war Schluss, weil die Salzvorkommen erschöpft waren und der Gips immer mehr Anhydrit enthielt.

    Die Geschichte darunter ist viel älter. Vor rund 250 Millionen Jahren lagerte das Zechsteinmeer hier Salze ab. Weil Salz leichter ist als das Gestein darüber, drückte es sich langsam nach oben, kippte und faltete die Schichten und zerbrach das Gestein ringsum. Nahe der Oberfläche spülte das Grundwasser das leicht lösliche Salz aus; zurück blieben Gips und Karbonate. Genau dieses Salz in der Tiefe ist der Grund, warum Lüneburg reich wurde.

    Oben auf dem Berg stand bis Februar 1371 eine Burg, von der aus das Fürstentum Lüneburg regiert wurde. Im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde sie zerstört, zusammen mit dem Kloster in der Nähe. Heute ist der Kalkberg Naturschutzgebiet und ein beliebter Treffpunkt der Lüneburger. Auf 3,6 Hektar wachsen über 180 Arten von Blütenpflanzen, darunter wärme- und kalkliebende, die sonst erst im südlichen Mitteleuropa vorkommen, und in kleinen Höhlen leben Fledermäuse.

    Der Zugang ist frei. Eine halbe Stunde reicht für Felswände und Ausblick. Danach geht es 1200 m, etwa 16 Minuten, zum Deutschen Salzmuseum: vom Salz im Berg zum Salz in der Pfanne.

    Öffnungszeiten
    Di–Fr: 11:00–18:00 | Sa–So: 10:00–18:00 | Mo: Geschlossen
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Deutsches Salzmuseum

    Deutsches Salzmuseum in Lüneburg, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Deutsche Salzmuseum steht dort, wo Lüneburg sein Salz tatsächlich gewonnen hat. Die Saline gilt als ältester und einst größter Industriebetrieb Mitteleuropas und lief bis 1980. Nach der Stilllegung wurde das Gelände zum Industriedenkmal, und das Museum zog in einen Teil des Siedehauses aus den 1920er Jahren, in dem bis zuletzt Salz gesotten wurde.

    Schau dich auf dem Gelände um, bevor du hineingehst. Das Brunnenhaus über dem Soleschacht hat Friedrich Heinrich Laves 1832 errichtet. Zwei Solebehälter aus dem frühen 19. Jahrhundert stehen auf einem Rest der alten Stadtumwallung. Der Eselstall, in seinem älteren Teil wohl von 1852, gehörte einst zur chemischen Fabrik der Saline, wurde von seinem früheren Standort hierher versetzt und zeigt heute die Sonderausstellungen.

    Die Dauerausstellung führt in vier Bereichen vom Salz allgemein über Mittelalter und frühe Neuzeit ins 19. und 20. Jahrhundert. Am anschaulichsten ist der nachgebaute Teil einer mittelalterlichen Siedehütte: Mitarbeiter in historischer Kleidung zeigen dort, wie in bleiernen Pfannen über Holzfeuer Salz gesotten wurde. 1991 erhielt das Haus den Museumspreis des Europarates.

    Lohnt sich der Eintritt? Wenn du verstehen willst, warum die Giebel Am Sande so prächtig sind und wozu der Kran am Hafen stand, ja: Plane etwa anderthalb Stunden ein. Wer wenig Zeit hat, nimmt das Gelände von außen mit und geht weiter.

    Zum Platz Am Sande sind es 890 m, rund 12 Minuten; unterwegs kommst du am Brauereimuseum Lüneburg vorbei.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–17:00, Mo geschlossen
    Preis
    10 EUR Erwachsene, 6 EUR ermäßigt, unter 18 Jahre frei
  4. 4

    Am Sande

    Am Sande in Lüneburg, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Sande ist ein langgestreckter Platz von rund 225 Metern, gesäumt von überwiegend mittelalterlichen Bürgerhäusern mit gotischen Giebeln und geschwungenen barocken Schneckengiebeln. Zum östlichen Ende hin fällt er leicht ab, dort beherrscht der Turm von St. Johannis die Ansicht.

    Der Name ist wörtlich gemeint: Der Platz war ursprünglich nicht befestigt, und als er 1229 erstmals erwähnt wird, heißt er „in harena“, im Sand. Er entstand als Verbindung zwischen der Siedlung Modestorpe, der Kalkbergsiedlung und der Saline. Zugleich liefen hier die Handelsstraßen nach Magdeburg und Braunschweig sowie nach Hamburg und Lübeck entlang.

    So wurde Am Sande zum Umschlagplatz für Waren. Eine Gebührenordnung aus dem Jahr 1500 zeigt, wie viel hier umging. Ab 1421 wurde Bier gehandelt, ab 1570 Korn, dazu Fisch und Bauholz. Das Salz wechselte im Haus Am Sande 45 den Besitzer, einer sogenannten Weißladerei.

    Am westlichen Ende fällt das Haus Schütting auf, ein einstiges Brauhaus aus schwarz und weiß glasierten Backsteinen, 1548 vollendet. Heute sitzt darin die Industrie- und Handelskammer, die Hausnummer 1 des Platzes. Lauf in Ruhe die Giebel entlang; dann sind es 400 m, etwa 5 Minuten, bis St. Johannis.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    St. Johannis

    St. Johannis in Lüneburg, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    St. Johannis ist die älteste lutherische Kirche Lüneburgs und ein bedeutendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik; die Stadt liegt an der Europäischen Route der Backsteingotik. Die fünfschiffige Hallenkirche entstand im 14. Jahrhundert und wurde 1420 instand gesetzt, ihr Äußeres prägt ein Umbau von 1765.

    Schau zuerst nach oben. Der 108 Meter hohe Turm wirkt, als neige er sich, und je nach Blickwinkel in eine andere Richtung: Der Dachstuhl im oberen Teil ist korkenzieherartig verdreht.

    Im frühen 15. Jahrhundert wollte Conrad von Soltau, als Conrad III. Fürstbischof von Verden, St. Johannis zu seiner neuen Kathedrale machen. Rat und Landesherr wehrten sich, weil sie den Einfluss einer weiteren Macht in der Stadt fürchteten, und der Plan scheiterte.

    Drinnen gehört die Aufmerksamkeit der Orgel: 1553 von Hendrik Niehoff und Jasper Johansen vollendet, 1714 von Matthias Dropa, einem Schüler Arp Schnitgers, umgebaut und im 20. Jahrhundert von Rudolf von Beckerath überarbeitet. Ab 1698 war Georg Böhm hier Organist. Der junge Johann Sebastian Bach lebte ab 1700 rund zwei Jahre an der Schule der nahen Michaeliskirche, und nach Einschätzung des Bach-Forschers Christoph Wolff spricht einiges dafür, dass Böhm ihm an dieser Orgel Unterricht gab. Achte auch auf die Fenster der Elisabethkapelle, die Charles Crodel 1969 gestaltet hat.

    Der Eintritt ist frei. Eine halbe Stunde lohnt sich für jeden, Orgelfreunde bleiben länger. Dann geht es 360 m, rund 5 Minuten, weiter zum Stintmarkt.

    Öffnungszeiten
    Di–So 11:00–17:00
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Am Stintmarkt 3-6

    Am Stintmarkt 3-6 in Lüneburg, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mit dem Stintmarkt wechselt die Tour in ein anderes Lüneburg. Er ist der Einstieg ins Wasserviertel, ein Gassenzug, der dich nach Rathaus, Saline und Backsteinkirche wieder auf ein normales Maß zurückholt. Große Geschichten oder Eintritt gibt es hier nicht, und das passt: Nimm den Ort als kurze Pause zwischen Kirche und Hafen.

    Bis zum Alten Kran sind es nur 110 m, eine Minute durchs Wasserviertel.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Alter Kran

    Alter Kran in Lüneburg, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Alte Kran am ehemaligen Ilmenau-Hafen gilt als eines der Wahrzeichen Lüneburgs und prägt bis heute das Bild des Wasserviertels. In seiner heutigen Form steht er fast unverändert seit 1797; damals zählte er zu den leistungsfähigsten Kränen in ganz Norddeutschland.

    Schau dir die Bauweise genau an: tragendes Holzfachwerk, zum Schutz vor dem Wetter mit Brettern verkleidet, das Dach mit Kupferplatten gedeckt. Der runde Unterteil mit acht Metern Durchmesser steht fest, der Oberteil mit dem Ausleger dreht sich wie bei einer Holländerwindmühle. Vier Sandsteinblöcke von je etwa 200 kg dienen als Gegengewicht. Die Kettenwinde oben wird über eine 9 m hohe Königswelle angetrieben, und die wiederum von einem doppelten Tretrad mit 5 m Durchmesser im Unterteil.

    Ein Kran an dieser Stelle wird schon 1330 erwähnt. Er arbeitete vor allem für die Saline: Das Salz ging von hier aufs Schiff, besonders über den Stecknitzkanal nach Lübeck, und in der Gegenrichtung kam das Brennholz an, das die Sudhäuser brauchten. Damit schließt sich der Kreis zum Salzmuseum. Die Arbeit teilte sich der Kran mit den kleineren Winden des benachbarten Lagerhauses, damals Heringshaus, heute Altes Kaufhaus genannt. Eine Verordnung des Rates legte fest, welche Ware an welchem Kran gehoben wurde und wie viel Krangeld dafür fällig war.

    Im Winter 1795 beschädigte ein Hochwasser mit Eisgang viele Bauten im Hafen, auch den Kran und die Brücke daneben; im Sommer 1797 wurde er neu errichtet. Zum Heinrich-Heine-Haus sind es dann 490 m, etwa 7 Minuten, vorbei am Wochenmarkt Lüneburg.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Heinrich-Heine-Haus

    Heinrich-Heine-Haus in Lüneburg, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Heinrich-Heine-Haus ist ein Patrizierhaus aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Seinen Namen trägt es, weil die Eltern des Dichters ab 1822 vier Jahre lang im Obergeschoss wohnten; seit 1901 erinnert eine Gedenktafel daran. Heines Vater Samson litt an Epilepsie, die hannoversche Regierung erteilte dem Paar im Juli 1822 eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis. Heinrich kam am 21. Mai 1823 zum ersten Mal, um seine Mutter Betty bei der Pflege zu unterstützen.

    Er nannte Lüneburg die „Residenz der Langeweile“ und kam während seines Studiums trotzdem immer wieder, teils für mehrere Monate. Nach einem Tag mit Salzstock, Backsteingotik und Hafenkran darfst du ihm in diesem Punkt gern widersprechen.

    Das Haus selbst ist viel älter als die Heine-Episode. Mauerreste im Keller deuten auf einen Vorgängerbau um 1300. 1484 kam ein Bau an der Ecke Am Ochsenmarkt und Burmeisterstraße als Mitgift von Ilsabe Lange, einer Enkelin des Bürgermeisters Hinrik Lange, an den Sodmeister Hans Witzendorff. Um 1500 errichtete die Patrizierfamilie Witzendorff hier ein neues Haus, um 1565 wurde die Fläche verdoppelt. Anfang der 1530er Jahre wohnte der Reformator Urbanus Rhegius hier.

    Später gehörte das Haus dem Celler Kanzler Friedrich von Weyhe, ab 1779 dem Ratschirurgen und Theatermäzen Christian Gotthard Niemeitz, der Wandertruppen im Rokoko-Medaillon-Saal im Obergeschoss spielen ließ. Die Eingangstür stammt vermutlich aus der Zeit des Bankiers Wolf Abraham Ahrons, der das Haus 1810 kaufte. Heute nutzen städtische Behörden und Kultureinrichtungen das Gebäude, und eine Stipendiatenwohnung bringt bis heute Schriftsteller ins Haus.

    Hier endet der Rundgang. Wenn du zurück zum Rathaus willst, führt dich die GPS-Navigation im Browser auf Wunsch dorthin.

    Preis
    Kostenlos
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Lüneburg Route geladen
Altes Rathaus LüneburgLüneburger KalkbergDeutsches SalzmuseumAm Sande+4
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Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Lüneburg entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 4,3km 59 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Rundgang

Nicht jeder hat einen halben Tag. Diese zwei Ausschnitte funktionieren jeweils für sich.

Altstadt und Wasserviertel

Stopps: 4, 5, 6, 7, 8

Für alle mit wenig Zeit oder ohne Lust auf Museum: Platz, Backsteinkirche, Hafen und Heine. 18 Minuten Gehzeit, kein Eintritt, auch St. Johannis ist frei.

Salzgeschichte von Grund auf

Stopps: 1, 2, 3

Für Geschichts- und Technikinteressierte: vom Rathaus über den Kalkberg zur Saline. 29 Minuten Gehzeit; Eintritt kostet das Salzmuseum, die Rathausführung kommt auf Wunsch dazu.

Wie lange dauert der Lüneburg Rundgang mit Salzmuseum?

Die 59 Minuten reine Gehzeit verteilen sich ungleich: Die langen Etappen liegen am Anfang, vom Rathaus zum Kalkberg und weiter zur Saline. Ab Am Sande sind die Wege kurz, keiner dauert länger als sieben Minuten.

Realistisch rechnest du mit etwa anderthalb Stunden im Salzmuseum, je einer halben Stunde am Kalkberg und in St. Johannis und kürzeren Halten an den übrigen Stopps. Ein Beispiel für einen Dienstag: Start um 10:45 Uhr am Rathaus, Kalkberg kurz nach 11 Uhr, Salzmuseum gegen 12 Uhr, Am Sande gegen 13:40 Uhr, St. Johannis kurz nach 14 Uhr, Ankunft am Heinrich-Heine-Haus gegen 15:15 Uhr. Ohne Innenbesuch im Museum bleibst du bei gut drei Stunden; eine Rathausführung kommt zusätzlich dazu.

Die Variante Altstadt und Wasserviertel dauert mit kurzen Halten knapp zwei Stunden, die Salzvariante mit Museum gut zweieinhalb Stunden.

Bevor du in Lüneburg losgehst

  • Start und Ende: Empfohlener Start ist das Alte Rathaus, Ende am Heinrich-Heine-Haus. Du kannst an jedem Stopp einsteigen; vom Ende führt dich die GPS-Navigation auf Wunsch zurück zum Start.
  • Bester Tag: Wähle einen Tag, an dem Kalkberg, Salzmuseum und St. Johannis geöffnet sind und Rathausführungen stattfinden; alle haben einen gemeinsamen Ruhetag.
  • Tageszeit: Starte am späten Vormittag, dann sind Kalkberg, Salzmuseum und Kirche offen, wenn du ankommst, und du schaffst das Museum, bevor es schließt.
  • Kosten: Route, Karte und GPS-Navigation sind kostenlos. Eintritt kosten nur das Deutsche Salzmuseum und die Rathausführung, alle anderen Stopps sind frei. Der AI Tour Guide ist optional: zum Start 100 Gratis-Credits, danach diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Lüneburg
AI Tour Guide

Dein Guide für Salzstadt und Hafen ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Lüneburg, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

8Stopps 4,3km 59 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Lüneburg anders macht

Auf dieser Route hängt alles am Salz: Salzstock, Saline, Handelsplatz, Hafenkran. Der AI Tour Guide erzählt diese Linie als Gespräch, begrüßt dich am Rathaus, fragt, ob dich eher Geologie, Orgelmusik oder Heine reizt, und vertieft dann genau das. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa mit der Frage, wie der junge Bach als Schüler in Lüneburg lebte oder wie der Alltag der Salzsieder aussah. Die Route bleibt dabei dieselbe.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Lüneburg

Lohnt sich Lüneburg als Tagesausflug aus Hamburg?

Ja. Hamburg liegt nur 43 km entfernt, und die komplette Route passt bequem in einen Tag. Wer erst nachmittags ankommt, nimmt die Variante Altstadt und Wasserviertel.

Gibt es Nachbauten des Alten Krans?

Ja, zwei. In Stade steht seit 1977 ein Nachbau am Hansehafen, heute ein Informationszentrum zur Stadtgeschichte. Ein zweiter, funktionstüchtiger Nachbau steht im Hebezeug-Museum in Witten.

Was mache ich, wenn das Wetter nicht mitspielt?

Leg den Schwerpunkt auf die Innenräume: Salzmuseum und St. Johannis tragen den Tag auch bei schlechtem Wetter, die übrigen Stopps sind Außenorte, die du kürzer hältst.

Ist die Tour etwas für Kinder?

Gut geeignet: Die Vorführungen in der nachgebauten Siedehütte machen die Saline anschaulich, und Kinder zahlen im Salzmuseum keinen Eintritt. Der Kalkberg mit seinen Felswänden ist das zweite gute Ziel für Familien.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 2 der 8 Stopps: Altes Rathaus Lüneburg und Deutsches Salzmuseum verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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