Basilika St. Willibrord
Die Runde beginnt an der Basilika St. Willibrord, vor Ort Basilique Saint-Willibrord genannt. Sie hat eine Doppelrolle, die du im Kopf behalten solltest: Sie ist die Klosterkirche der Abtei, deren Höfe du später betrittst, und zugleich die Pfarrkirche der Pfarrei Region Echternach St. Willibrord. Mönchserbe und heutige Gemeinde teilen sich also denselben Raum.
Geweiht ist sie dem Mann, ohne den es Echternach in dieser Form nicht gäbe. Willibrord kam aus Northumbria, war Bischof von Utrecht und hieß wegen seines Missionserfolgs der Apostel der Friesen. Heute ist er der Schutzpatron Luxemburgs. Er hielt sich viel in Echternach auf und starb hier im Jahr 739. Beigesetzt wurde er im Oratorium der Abtei, und sein Grab wurde rasch zum Ziel von Pilgern, erst recht nach seiner Heiligsprechung.
Der Innenbesuch ist frei und lohnt sich für alle, die die Runde mit dem Ort beginnen wollen, um den sich hier alles dreht. Plane eine knappe halbe Stunde ein, bevor du zum Scriptorium weitergehst.
Der Weg dorthin ist kurz: 200 Meter, drei Minuten zum Abteipalast, unter dem das Museum liegt.










