Genf auf eigene Faust: Altstadt, Uhren und Seeufer

Von Calvins Kathedrale über Uhrenschätze und ein altes Wasserkraftwerk bis zur Fontäne im See: zwölf Stationen, die Genf als Ganzes erzählen.

12 Stationen 8,6 km ~1 Std. 59 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Genf
Stopp 1 von 12
40 m·1 Min.
Kathedrale Sankt Peter
Tritt aus der Kathedrale und geh nach Norden zum Reformationsmuseum nebenan
Bonjour, willkommen in Genf! Ich bin Alex, und vor der Genfer UNO konfrontiert ein zerbrochener Riese täglich die Diplomatie.
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Genf zu Fuß: die Route im Überblick

Zwölf Stationen, 8,6 km, reine Gehzeit 1 Std. 59 Min.: Du startest an der Kathedrale Sankt Peter in der Altstadt, gehst über die Plaine de Plainpalais an die Rhône und zum See und endest am Broken Chair vor dem Palast der Nationen. Mit Museumsbesuchen füllt die Route einen ganzen Tag.

Parks, Ufer, Brücke, Denkmäler und das Kirchenschiff sind frei; Eintritt kosten drei Museen, der Kathedralturm und die Bains des Pâquis. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos, der AI Tour Guide begleitet dich auf Wunsch.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 12 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Genf Stadtrundgang Karte: von der Altstadt bis zur Place des Nations

12 Stopps 8,6 km 1 Std. 59 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 12 Stationen auf dieser Route

  1. Kathedrale Sankt Peter in Genf, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Kathedrale Sankt Peter
  2. Internationales Museum der Reformation in Genf, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Internationales Museum der Reformation
  3. Museum Barbier-Mueller in Genf, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Museum Barbier-Mueller
  4. Parc des Bastions in Genf, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Parc des Bastions
  5. Plaine de Plainpalais in Genf, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Plaine de Plainpalais
  6. Patek Philippe Museum in Genf, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Patek Philippe Museum
  7. Bâtiment des Forces motrices in Genf, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Bâtiment des Forces motrices
  8. Jet d'Eau in Genf, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Jet d'Eau
  9. Mont Blanc Brücke in Genf, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Mont Blanc Brücke
  10. Brunswick-Denkmal in Genf, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Brunswick-Denkmal
  11. Bains des Pâquis in Genf, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Bains des Pâquis
  12. Broken Chair in Genf, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Broken Chair
  13. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Genf Rundgang: zwölf Stationen von Calvin bis zum Broken Chair

  1. 1

    Kathedrale Sankt Peter

    Kathedrale Sankt Peter in Genf, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Kathedrale Sankt Peter steht auf dem Hügel Saint-Pierre, und an genau dieser Stelle beginnt die Geschichte der Stadt. Schon die Allobroger hatten hier eine befestigte Siedlung, von der aus sie die Schifffahrt auf der Rhône kontrollierten. Von außen fällt dir zuerst die klassizistische Hauptfassade auf; sie kam erst im 18. Jahrhundert dazu. Dahinter steht eine gotische Kirche, die um 1160 unter dem Fürstbischof Arducius de Faucigny begonnen wurde.

    Darunter liegen noch ältere Schichten. Zwischen 350 und 375 entstand auf den Ruinen eines römischen Heiligtums der erste christliche Bau, Genf war da schon Bischofssitz. Nach einem Brand im Jahr 500 ließ König Sigismund von Burgund die Kirche neu errichten und bat Papst Symmachus um Reliquien des heiligen Petrus; daher der Name. Unter der Kathedrale liegt heute eine archäologische Stätte, in der unter anderem das Grab eines allobrogischen Stammesfürsten aus dem 1. Jahrhundert vor Christus zu sehen ist.

    Seit 1535 ist Sankt Peter die Hauptkirche der Protestantischen Kirche Genfs, Johannes Calvin hat hier gepredigt. Mit der Reformation verschwanden Lettner, Seitenkapellen und alle Kunstwerke, nur die Glasfenster blieben. Auch der Petrusaltar, den Konrad Witz 1444 malte, ging fort. Sein wunderbarer Fischzug zeigt eine echte Ansicht des Genfersees und gilt als früheste bekannte ortsgetreue Landschaft der westlichen Malerei.

    Geh unbedingt hinein: Das Kirchenschiff ist frei, und erst drinnen spürst du, wie radikal diese weite, schlichte Halle sich von katholisch gebliebenen mittelalterlichen Kirchen unterscheidet. Den Turmbesuch, der Eintritt kostet, nimm mit, wenn du Zeit hast. Danach sind es nur 20 Meter bis zum Museum der Reformation, das genau dort steht, wo die Genfer sich für den neuen Glauben entschieden.

    Name vor Ort
    Cathédrale Saint-Pierre de Genève
    Öffnungszeiten
    Sommer (1. Jun.–30. Sep.): Kathedrale Mo–Fr 09:30–18:30, Sa 09:30–16:30, So 12:00–18:30; Winter (1. Okt.–30. Mai): Mo–Sa 10:00–17:30, So 12:00–17:30; Turmzugang schließt 30 Min. vor dem Gebäude
    Preis
    Freier Eintritt ins Kirchenschiff; Turmbesuch: CHF 7 Erwachsene, CHF 5 ermäßigt, CHF 4 Jugendliche (7-16 Jahre)
  2. 2

    Internationales Museum der Reformation

    Internationales Museum der Reformation in Genf, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Internationale Museum der Reformation sitzt in der Maison Mallet, einem Patrizierhaus von 1723. Gebaut hat es der französische Bankier Gédéon Mallet, Nachfahre einer Hugenottenfamilie, die nach dem Massaker der Bartholomäusnacht in Genf Zuflucht gefunden hatte. Das Haus steht auf dem Grund des alten Kreuzgangs der Domherren von Sankt Peter. Hier nahmen die Genfer am 21. Mai 1536 die Reformation an.

    Das Museum erzählt die ganze Geschichte: vom Protest Martin Luthers 1517 über Calvin, der 1536 nach Genf kam, bis zu einer Bewegung, die heute in allen Teilen der Welt lebt. Neun Säle gehören der Dauerausstellung, fünf weitere den Wechselausstellungen, verteilt auf Erdgeschoss und Untergeschoss. Zu sehen sind Handschriften, Stiche, Porträts und Karikaturen, Bibeln und alte Bücher.

    Eröffnet wurde das Haus am 15. April 2005, zwei Jahre später erhielt es den Museumspreis des Europarats. Nach 21 Monaten Umbau ist es seit dem 27. April 2023 wieder offen. Es versteht sich auch als Ort für das Gespräch zwischen Konfessionen und Traditionen und lädt dafür zu Ausstellungen und Vorträgen ein.

    Lohnt sich das? Ja, wenn dich die leere Kathedrale neugierig gemacht hat: Hier erfährst du, warum sie so aussieht. Plane etwa eine Stunde ein; das Museum kostet Eintritt. Danach gehst du 160 Meter, keine zwei Minuten, in die Rue Jean-Calvin zum Museum Barbier-Mueller.

    Name vor Ort
    Musée international de la Réforme
    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–17:00, Mo geschlossen
    Preis
    CHF 13 Vollpreis, CHF 8 ermäßigt (Senioren/AHV/IV/Arbeitslose/Studierende/Lernende 17-25), CHF 6 Jugendliche (7-16), Kinder unter 7 kostenlos
  3. 3

    Museum Barbier-Mueller

    Museum Barbier-Mueller in Genf, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mitten in Calvins Altstadt, in der Rue Jean-Calvin 10, öffnet sich mit dem Museum Barbier-Mueller eine ganz andere Welt. Das 1977 gegründete Haus bewahrt mehrere tausend Stücke: Werke aus der Stammes- und der klassischen Antike, dazu Skulpturen, Textilien und Schmuck aus Kulturen der ganzen Welt, die man früher abfällig „primitiv“ nannte.

    Dahinter steht Josef Mueller, 1887 in Solothurn in eine wohlhabende Familie geboren; sein Vater führte eine Fabrik für Uhrenteile. Mit sechs Jahren war er Vollwaise, wuchs bei einer Gouvernante auf, studierte Ingenieurwesen am Polytechnikum in Zürich und machte ein Praktikum in den USA. 1906 stand er bei den Eltern eines Schulfreunds vor einem Porträt aus Picassos Rosa Periode und war wie elektrisiert; später kaufte er das Bild. Mit zwanzig gab er ein ganzes Jahreseinkommen für einen großen Akt von Ferdinand Hodler aus.

    In Paris lernte er den Kunsthändler Ambroise Vollard kennen und erwarb auf dessen Rat Cézannes Porträt des Gärtners Vallier, 1905 vollendet. 1918 besaß Mueller bereits sieben Cézanne, fünf Matisse und fünf Renoir. Nach seinem Umzug nach Paris 1922 begriff er, wie Derain, Vlaminck oder Tzara, dass die damals oft verspotteten afrikanischen Figuren neben die berühmtesten Kunstwerke gehören. Diesen Blick spürst du in der Sammlung bis heute.

    Für wen? Für alle, die gern lange vor einem einzelnen Objekt stehen; 40 Minuten reichen für einen guten Eindruck. Das Museum kostet Eintritt. Von hier gehst du 680 Meter, etwa 9 Minuten, hinunter in den Parc des Bastions.

    Öffnungszeiten
    Mo–So 11:00–17:00 (365 Tage im Jahr geöffnet)
    Preis
    CHF 8 Vollpreis, CHF 5 ermäßigt (Senioren/AHV, Studierende, Kinder 12-17, Stellensuchende, Gruppen >10), Kinder unter 12 kostenlos
  4. 4

    Parc des Bastions

    Parc des Bastions in Genf, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Parc des Bastions liegt am Fuß der Altstadt, unterhalb der Promenade de la Treille, auf dem Gelände zwischen den Befestigungen des 16. und des 17. Jahrhunderts. Ursprünglich rahmten ihn die Bastionen Bourgeois und Yvoi ein, daher der Name. Er ist rund um die Uhr offen und kostet nichts.

    Angelegt wurde er von 1720 an als „Belle promenade“: Weil die Pest in Marseille wütete, schloss Genf seine Tore und schränkte das Reisen ein, und die Bewohner sollten wenigstens innerhalb der Mauern spazieren können. Zuerst wuchs hier teils Gemüse, später verwilderte die Anlage. Als Genf von 1798 an fünfzehn Jahre zu Frankreich gehörte, hieß der Park „Lycée de la patrie“ und beherbergte die Ställe der französischen Garnison; man feierte hier Gedenkfeste für Rousseau, vollstreckte aber auch Hinrichtungen.

    In den Hungerjahren 1816 und 1817, ausgelöst auch durch den Ausbruch des Vulkans Tambora, wurden hier Kartoffeln gepflanzt. 1817 gründete Augustin Pyrame de Candolle in der Mitte den botanischen Garten, Guillaume-Henri Dufour entwarf Orangerie und Gewächshäuser. Das Rousseau-Denkmal musste weichen und wurde durch eine Büste zwischen Genfer Botanikern ersetzt. 1904 zog der Garten auf das andere Rhôneufer.

    Für dich als Besucher ist vor allem die Reformatorenmauer wichtig, das Monument international de la Réformation, eingeweiht am 7. Juli 1917. Nach Kathedrale und Museum siehst du hier die Männer der Reformation in Stein. Gönn dir eine Viertelstunde, dann geht es 460 Meter, rund 6 Minuten, zur Plaine de Plainpalais.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Plaine de Plainpalais

    Plaine de Plainpalais in Genf, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Plaine de Plainpalais ist ein riesiger offener Platz von 78.135 Quadratmetern, ein Rhombus von 640 mal 200 Metern, von Nord nach Süd ausgerichtet. Am Nordende liegt die Place du Cirque, am Südende die Place des Vingt-Trois-Cantons, in der Mitte der Ostseite der Rond-point de Plainpalais.

    Früher war das hier eine Insel im Delta der Arve, kurz bevor sie in die Rhône mündet. Im Mittelalter legte man die Sümpfe trocken und machte Weideland daraus. Seit 1637 säumen Bäume die Fläche, ihre heutige Form erhielt sie 1662, als die Befestigungen verschwanden. 1848 ging sie an die Gemeinde Plainpalais, 1896 fand hier die Landesausstellung statt, und seither finden auf der Plaine regelmäßig Märkte mit Obst und Gemüse aus der Region statt.

    Rund um die Place du Cirque amüsierten sich die Genfer im 19. Jahrhundert. Fast hundert Jahre lang stand hier der einzige feste Zirkusbau der Schweiz, betrieben von der Familie Rancy und eröffnet 1857; später wurde er Kino und 1955 abgerissen. An seiner Stelle steht heute das Auditorium Arditi.

    Am Südende erinnert ein Denkmal an den 9. November 1932: Vom heutigen Eingang der Uni Mail aus schossen um 21:34 Uhr drei Sektionen einer Rekrutenschule, zur Verstärkung der Polizei gerufen und in die Enge getrieben, vor dem alten Ausstellungspalast in die Menge. Nimm dir die Zeit, diesen Ort anzusehen. Zum Patek Philippe Museum am Rand der Plaine sind es dann nur 220 Meter, 3 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Patek Philippe Museum

    Patek Philippe Museum in Genf, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schon das Gebäude des Patek Philippe Museum gehört zur Geschichte der Genfer Uhrmacherei. William Henssler errichtete den Industriebau 1919 und 1920 am Rand der Plaine de Plainpalais für Heller & Son als Werkstatt für Uhren und Goldschmiedearbeiten. Später gehörte er Ponti & Gennari, von 1967 an nutzte Piaget ihn zehn Jahre lang, danach fertigte hier die Ateliers Réunis SA, eine Fabrik von Patek Philippe, Uhrengehäuse, Armbänder und Halsketten. Nach dem Umzug der Werkstätten nach Plan-les-Ouates 1996 stand das Haus leer.

    Philippe Stern, 1938 in Genf geboren und von 1977 an Präsident der Manufaktur, beschloss, seine Sammlung hier zu zeigen. Das Gebäude wurde vollständig restauriert und um eine Etage erweitert, die Einrichtung gestaltete seine Frau Gerdi Stern. Im November 2001 öffnete das Museum.

    Drinnen erwarten dich rund 3000 Exponate aus fünf Jahrhunderten Genfer, Schweizer und europäischer Uhrmacherkunst: Uhren, Automaten, kostbare Kunstgegenstände und Miniaturporträts in Email. Die Sammlung alter Uhren zeigt mehr als nur die eigene Marke, die Patek-Philippe-Sammlung die Produktion seit 1839. Achte auf die Handwerke, die zur Uhr gehören: Gravur, Email, Edelsteinbesatz und Guillochierung. Eine Bibliothek mit über 8000 Werken zur Zeitmessung ergänzt das Haus.

    Für Technik und Handwerk ist das ein Muss; plane mindestens 75 Minuten. Das Museum kostet Eintritt, Kinder und Jugendliche kommen gratis hinein. Danach gehst du 800 Meter, etwa 11 Minuten, an die Rhône zum Bâtiment des Forces motrices.

    Öffnungszeiten
    Di–Fr 14:00–18:00, Sa 10:00–18:00, So 14:00–18:00, Mo geschlossen
    Preis
    CHF 10 Vollpreis, CHF 7 ermäßigt (Senioren/AHV, IV, Arbeitslose, Studierende 18-25), CHF 5 Gruppen (ab 10 Personen), Kinder unter 18 kostenlos
  7. 7

    Bâtiment des Forces motrices

    Bâtiment des Forces motrices in Genf, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Bâtiment des Forces motrices steht in der Rhône, nahe der Stelle, an der der Fluss den Genfersee in Richtung Lyon verlässt. Es ist das Maschinenhaus eines ehemaligen Wasserkraft- und Wasserwerks, zwischen 1883 und 1892 gebaut. Die Strömung sollte Wasserdruck erzeugen, um die Stadt mit Trinkwasser zu versorgen und ein hydraulisches Kraftnetz zu speisen; das Wehr regelte zugleich den Pegel des Sees.

    Spannend ist die Idee von 1882: Strom aus der Steckdose war damals nicht gemeint. Das Werk lieferte Druckwasser an Genfer Handwerksbetriebe, die damit ihre eigenen Maschinen antrieben. 1887 begann in einem Nachbargebäude die Stromerzeugung, auch dort mit Druckwasser von hier. Neben dem Gebäude saß ein Überdruckventil, um das Netz vor Schäden zu schützen. Aus genau diesem Ventil wurde später der Jet d'Eau.

    1963 verlor das Haus seine Aufgabe als Kraftquelle, Pumpen für das Trinkwasser liefen noch bis 1988. Das Wehr übernahm 1995 der Barrage du Seujet, etwa fünfzig Meter flussabwärts. 1997 eröffnete das Gebäude neu als Opern- und Konzertsaal, gestaltet vom Architekten Bernard Picenni mit dem Akustikbüro Peutz und den Szenografen von dUCKS scéno.

    Hinein kommst du nur bei Vorstellungen; wenn dich ein Abend hier reizt, schau in den Spielplan. Für den Rundgang reicht der Blick von außen. Dann folgt eine längere Etappe: 1950 Meter, etwa 27 Minuten, zum Jet d'Eau.

    Öffnungszeiten
    Nur bei Veranstaltungen und Vorstellungen geöffnet; Spielplan beachten
    Preis
    Variiert je Veranstaltung/Vorstellung
    Website
    bfm.ch ↗
  8. 8

    Jet d'Eau

    Jet d'Eau in Genf, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Jet d'Eau schießt 140 Meter senkrecht aus der Genfer Bucht und ist seit 1891 das Wahrzeichen der Stadt. Was heute nach reiner Schau aussieht, begann als technisches Problem.

    Genf wuchs im 19. Jahrhundert rasant, von 64.000 Einwohnern 1850 auf über 100.000 im Jahr 1890. Am 17. Mai 1886 ging das Wasserwerk an der Coulouvrenière in Betrieb und verteilte die Kraft der Rhône an die Handwerker. Abends, wenn alle ihre Maschinen abstellten, stieg der Druck schlagartig, und die Maschinisten mussten losrennen, um die Pumpen zu stoppen. Die Lösung war ein Sicherheitsventil, das das überschüssige Wasser in den Himmel ließ: Der erste Strahl, 30 Meter hoch, stand am Ende des Werks, das du gerade gesehen hast. Schon 1889 übernahm ein Reservoir in Bessinge bei Cologny diese Aufgabe.

    Im Juli 1891, zum 600. Geburtstag der Eidgenossenschaft, entschied die Stadt, die Fontäne wegen ihres Reizes neu zu bauen, am Ende der Jetée des Eaux-Vives. Der neue Strahl erreichte 90 Meter, hatte anfangs vier kleine Nebenstrahlen im Fächer und lief nur sonntags. Vom 2. August an wurde er von einem Floß aus beleuchtet; nach Gelb, Grün, Violett und Rot blieb man bei Weiß, das am eindrucksvollsten wirkte.

    Der Besuch ist kostenlos, aber die Fontäne läuft nicht immer: Im Winter nur wenige Stunden am Tag, und im Spätherbst pausiert sie für die Wartung. Von hier sind es 1150 Meter, etwa 16 Minuten, zur Mont Blanc Brücke.

    Öffnungszeiten
    4. Mai – 13. Sep.: täglich 09:00–23:15; 14. Sep. – 1. Nov.: Mo–Do 10:00 bis Sonnenuntergang, Fr–So 10:00–22:30; 2. Nov. – 3. Dez.: wegen Wartung geschlossen; 4. Dez. – 1. März: täglich 10:00–16:00; 2. März – 3. Mai: Mo–Do 10:00 bis Sonnenuntergang, Fr–So 10:00–22:30
    Preis
    Kostenlos
  9. 9

    Mont Blanc Brücke

    Mont Blanc Brücke in Genf, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Mont Blanc Brücke ist die erste Brücke über die Rhône: Sie liegt direkt am Ausfluss aus dem Genfersee und markiert sein Ende. Sie verbindet die großen Straßenachsen beider Ufer, in der Hauptverkehrszeit staut es sich hier oft. Eine weitere Querung weiter seeaufwärts lehnten die Genfer am 9. Juni 1996 ab.

    Die erste Brücke von 1862 war aus Blech, 250 Meter lang, 16 Meter breit, mit 12 Feldern, und schlecht gebaut: Unter zu schweren Fahrzeugen brachen einzelne Platten. Als die Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts die Tram elektrifizierte, schrieb sie einen Wettbewerb aus. Von sechs Entwürfen gewann eine Betonvariante für pauschal 766.180 Franken.

    Die Arbeiten begannen am 5. Januar 1903, ohne dass der Verkehr ganz ruhte. Die Brücke wurde zwei Meter länger und drei Meter breiter, damit in der Mitte zwei Tramgleise Platz fanden, und am 31. Oktober 1903 freigegeben, zwei Monate vor Plan. 1965 verbreiterte man sie auf 26,8 Meter mit 20 Metern Fahrbahn und zwei Gehwegen von je drei Metern.

    Praktisch für dich: Seit Dezember 2001 führt unter dem ersten Bogen auf der rechten Uferseite ein Fußgängerdurchgang vom Quai des Bergues zum Quai du Mont-Blanc, so umgehst du die Kreuzung. Am Quai du Mont-Blanc wartet nach 370 Metern, etwa 5 Minuten, das Brunswick-Denkmal.

    Öffnungszeiten
    Immer geöffnet
    Preis
    Kostenlos
  10. 10

    Brunswick-Denkmal

    Brunswick-Denkmal in Genf, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Brunswick-Denkmal im Jardin des Alpes am Quai du Mont-Blanc ist ein Grabmal, und zwar das eines Mannes, der hier nur seine letzten Jahre verbrachte. Die Stadt Genf errichtete es 1879 für Herzog Karl II. von Braunschweig; heute steht es als Kulturgut von nationaler Bedeutung im Schweizer Inventar.

    Karl wurde 1815 mit zehn Jahren Herzog von Braunschweig und lebte als Junge zwei Jahre mit seinem Bruder in Lausanne. Mit seinem verschwenderischen Lebensstil und Streit mit den Landständen machte er sich unbeliebt; nach einem Aufstand musste er 1830 fliehen, 1831 ersetzte ihn sein Bruder Wilhelm. Karl ging nach London, versuchte vergeblich, den Thron zurückzuholen, und zog nach Paris. Bekannt war er vor allem für Skandale und Extravaganz.

    1870 kam er wegen des Deutsch-Französischen Krieges nach Genf und starb hier am 18. August 1873 ohne direkte Nachkommen. Sein Testament machte die Stadt zur Alleinerbin, unter einer Bedingung: ein Grabmal nach seinen eigenen Plänen an prominenter Stelle. Nach einer Einigung mit Wilhelm am 6. März 1874 blieben Genf 24 Millionen Franken, heute rund eine Milliarde. Am 14. Oktober 1879 wurde das Grabmal eingeweiht.

    Zehn Minuten reichen, um das Bauwerk zu umrunden und zu staunen, was ein abgesetzter Herzog einer Stadt hinterlassen kann. Weiter geht es 640 Meter, etwa 9 Minuten, zu den Bains des Pâquis.

    Name vor Ort
    Monument Brunswick
    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  11. 11

    Bains des Pâquis

    Bains des Pâquis in Genf, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Bains des Pâquis sind öffentliches Seebad und Baudenkmal zugleich, benannt nach dem Viertel Les Pâquis. Die ersten Bäder entstanden 1872 aus Holz zwischen der Hafenmole von 1857 und dem Ufer und wurden 1890 städtisch. An Sonn- und Feiertagen badete man gratis, einige Stunden waren allein den Frauen vorbehalten. Am Ende der Mole steht seit 1893/94 der Leuchtturm Phare des Pâquis.

    1931 riss man die alten „bains Henri“ ab und baute im Jahr darauf neu, im Bauhausstil aus Stahlbeton und Glas, nach Plänen von Ingenieur Louis Arnichard und Architekt Henry Roche. Ende der 1980er Jahre rostete die Bewehrung, und ein moderner Neubau war geplant. Nutzer und Anwohner wehrten sich, gründeten im Februar 1987 einen Verein und gewannen am 25. September 1988 die Abstimmung: 72 Prozent lehnten das Projekt ab.

    Ein Gegengutachten zeigte, dass sich die Pfeiler einzeln reparieren ließen. Bezahlt wurde die Sanierung mit Veranstaltungen von Künstlern, Musikern und Designern, und in den Neunzigerjahren übernahm der Verein die Leitung. Er öffnete das Bad ganzjährig und richtete Bewirtung bis in den Abend ein; dazu kamen Sauna, türkisches Bad, Hammam und Massagekabinen, wo seit 1994 rund 15 Masseure arbeiten.

    Der Eintritt ist günstig; ob Strand und Bäder offen sind, hängt vom Wetter ab, die Buvette lädt aber immer zu einer Pause ein. Bleib eine halbe Stunde, länger, wenn du schwimmen willst. Dann kommt die längste Etappe: 2100 Meter, etwa 31 Minuten, zum Broken Chair.

    Öffnungszeiten
    Täglich 07:00–23:00 (Strand/Bäder je nach Wetter geöffnet, Buvette täglich 07:00–23:00 geöffnet)
    Preis
    CHF 2 Erwachsene (16+), CHF 1 Kinder (6-15) und AHV/IV, Kinder unter 6 kostenlos
  12. 12

    Broken Chair

    Broken Chair in Genf, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zum Schluss stehst du vor einem Stuhl, zwölf Meter hoch und aus 5,5 Tonnen Holz, dem ein Bein abgerissen ist. Der Broken Chair steht gegenüber dem Palast der Nationen, entworfen vom Schweizer Künstler Daniel Berset und gebaut vom Zimmermann Louis Genève. Er steht gegen Landminen und Streubomben und soll Politiker und Diplomaten erinnern, die nach Genf kommen.

    Die Idee stammt von Paul Vermeulen, Mitgründer und Direktor von Handicap International Schweiz. Er gab den Stuhl im Oktober 1996 in Auftrag, um möglichst viele Staaten zur Unterschrift unter den Ottawa-Vertrag zu bewegen. Am 18. August 1997 wurde er vor dem Haupteingang aufgestellt, eigentlich nur für drei Monate bis zur Unterzeichnung im Dezember 1997. Nach 40 Ratifizierungen trat der Vertrag am 1. März 1999 in Kraft.

    Weil viele Länder nicht unterschrieben und die Öffentlichkeit am Stuhl hing, blieb er bis 2005 und musste dann dem Umbau der Place des Nations weichen. Am 26. Februar 2007 kam er zurück, nun dem Vertrag gegen Streumunition gewidmet, der im Dezember 2008 in Oslo unterzeichnet wurde. 2004 hatte der Künstler das Werk Handicap International übereignet.

    Schau dir die Beine genau an: Am 13. Dezember 2024 sägten Aktivistinnen der Gruppe Femen mit einer Kettensäge in eines davon, aus Protest gegen Russlands Krieg in der Ukraine und gegen das, was sie als Versagen der UNO sehen. Der Stuhl ist frei zugänglich und ein stiller, eindringlicher Endpunkt für einen Tag, der in einer Kirche der Reformation begann.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos (öffentliche Skulptur)
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Genf Route geladen
Kathedrale Sankt PeterInternationales Museum der ReformationMuseum Barbier-MuellerParc des Bastions+8
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Genf entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 12 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

12Stopps 8,6km 1 Std. 59 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Wege durch Genf: drei Teilstrecken

Nicht jeder hat einen ganzen Tag. Diese Abschnitte funktionieren auch allein und haben jeweils einen klaren Schwerpunkt.

Altstadt und Reformation

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die Calvins Genf verstehen wollen: Kathedrale, Reformationsmuseum, die Sammlung Barbier-Mueller und die Bastionen mit der Reformatorenmauer. Nur 12 Minuten reine Gehzeit, dafür viel Zeit in den Häusern. Eintritt kosten der Turm, das Museum der Reformation und das Museum Barbier-Mueller.

Uhren und Wasserkraft

Stopps: 5, 6, 7, 8

Für Technikfreunde: von der Plaine de Plainpalais ins Uhrenmuseum, dann zum alten Kraftwerk an der Rhône und zur Fontäne, die daraus entstand. 41 Minuten reine Gehzeit; Eintritt nur im Patek Philippe Museum. Plane diese Variante am besten für den Nachmittag, wenn das Uhrenmuseum geöffnet hat.

Seeufer bis zur Place des Nations

Stopps: 8, 9, 10, 11, 12

Für einen entspannten Nachmittag am Wasser: Jet d'Eau, Mont Blanc Brücke, das Grabmal eines verjagten Herzogs, ein Bad im See und zum Schluss der Broken Chair. Eine Stunde und eine Minute reine Gehzeit, die letzte Etappe allein dauert 31 Minuten. Bezahlen musst du nur die Bains des Pâquis.

Wie lange dauert dieser Genf Rundgang mit Museen und Seeufer?

Für die ganze Strecke brauchst du ohne Halt 1 Std. 59 Min. Realistisch sind gut acht Stunden, wenn du in der Kathedrale und auf dem Turm, in den drei Museen und in den Bains des Pâquis Zeit verbringst. Das Gewicht liegt am Anfang: Kathedrale, Reformationsmuseum und Museum Barbier-Mueller liegen nur Schritte auseinander, ab dem Bâtiment des Forces motrices werden die Etappen länger.

Ein Beispiel: Start um 10 Uhr an der Kathedrale Sankt Peter, um 10:46 Uhr ins Museum der Reformation, um 11:48 Uhr ins Museum Barbier-Mueller, um 12:37 Uhr in den Parc des Bastions. Um 13:08 Uhr erreichst du die Plaine de Plainpalais und hast dort Zeit für eine Pause, bevor du ins Patek Philippe Museum gehst. Nach 75 Minuten dort geht es um 15:15 Uhr weiter, um 16:03 Uhr stehst du am Jet d'Eau, um 17:13 Uhr an den Bains des Pâquis und gegen 18:15 Uhr am Broken Chair.

Die Teilstrecken sind deutlich kürzer: Altstadt und Reformation mit Museen etwa drei Stunden, Uhren und Wasserkraft rund zweieinhalb Stunden, das Seeufer bis zur Place des Nations etwa zwei Stunden.

Vor dem Start in Genf: Tag, Uhrzeit, Kosten

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start an der Kathedrale Sankt Peter, das Ende liegt am Broken Chair gegenüber dem Palast der Nationen. Du kannst an jeder Station einsteigen; die Reihenfolge hier ist die empfohlene.
  • Bester Tag: Wähle den Tag mit Blick auf die Museen: Nicht jedes Haus an der Route hat an jedem Wochentag geöffnet, und auch die Kathedrale öffnet nicht an allen Tagen gleich früh.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn die Kathedrale geöffnet hat. Im Winter läuft der Jet d'Eau nur wenige Stunden am Tag; geh dann früher los oder zieh den Seeteil vor.
  • Kosten: Die Route selbst ist kostenlos, das Kirchenschiff ebenfalls. Eintritt zahlst du nur für den Turm, die drei Museen und das Seebad.
  • Zwischeneinstieg: An der Plaine de Plainpalais halten die Tramlinien 12, 15, 17 und 18; praktisch, wenn du nur die zweite Hälfte gehen willst.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Genf
AI Tour Guide

Dein Guide ist bereit, wenn du es bist: Start an der Kathedrale

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Genf, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

12Stopps 8,6km 1 Std. 59 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf dieser Genfer Route anders macht

Auf dieser Route wechseln die Themen schnell: Reformation, Kunstsammler, Uhrmacher, Wasserkraft, Diplomatie. Der AI Tour Guide begrüßt dich an der Kathedrale, erzählt unterwegs die Geschichten der Orte, fragt nach, was dich packt, und vertieft dann eher Calvin oder eher die Mechanik. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa mit der Frage, wie Calvin in Genf eigentlich an die Macht kam oder was eine Guillochierung von einer Gravur unterscheidet. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits; danach wählst du zwischen 19,99 € für diese Tour ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zum Rundgang durch Genf

Ist der Rundgang mit Kindern gut zu planen?

Ja, die Eintritte sind familienfreundlich: Im Patek Philippe Museum, im Museum Barbier-Mueller, im Museum der Reformation und in den Bains des Pâquis kommen Kinder gratis hinein, und für den Kathedralturm gibt es günstigere Jugendtickets.

Gibt es ermäßigte Eintritte für Studierende und Senioren?

Ja. Der Turm und alle drei Museen bieten ermäßigte Eintritte. Die genauen Berechtigungen unterscheiden sich je Haus, also Ausweis mitnehmen.

Wo sehe ich das Altarbild von Konrad Witz?

Nicht in der Kathedrale: Der Petrusaltar mit dem wunderbaren Fischzug hängt heute im Musée d'Art et d'Histoire in Genf, das nicht an der Route liegt.

Welche Tagesausflüge passen zu ein paar Tagen in Genf?

Am nächsten liegt Annecy mit 34 km, am See entlang Lausanne mit 51 km und Montreux mit 64 km. Ins Hochgebirge geht es nach Chamonix, 65 km entfernt.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 4 der 12 Stopps: Internationales Museum der Reformation, Museum Barbier-Mueller, Patek Philippe Museum und Bains des Pâquis verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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