Halberstadt auf eigene Faust: sieben Stationen, 2,9 km

Vom gotischen Dom und seinem Schatz zu Gleims Dichterhaus, weiter zum alten Nonnenkloster an der Holtemme und zurück auf den Domplatz.

7 Stationen 2,9 km ~40 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Halberstadt
Stopp 1 von 7
80 m·1 min
Dom zu Halberstadt
Halte dich östlich Richtung Gleimhaus, direkt hinter dem Chor des Doms
Willkommen in Halberstadt. Ich bin Alex, und Halberstadts langsamstes Konzert ist auf ganze 639 Jahre angelegt.
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Die Route auf einen Blick

Sieben Stationen vom Dom zu Halberstadt über das Gleimhaus, St. Martini, das Zisterzienserinnenkloster St. Jacobi-St. Burchardi, Halberstadt, das Berend-Lehmann-Museum und die Liebfrauenkirche Halberstadt bis zum Domplatz: 2,9 km, 40 Minuten reine Gehzeit, mit Innenbesuchen rund 4 Stunden 45 Minuten.

Dom, St. Martini, Kloster und Platz sind frei; Domschatz, Gleimhaus, Museum und Liebfrauenkirche kosten Eintritt. Die GPS-Route im Browser ist kostenlos, der AI Tour Guide ist optional.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 7 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Halberstadt Stadtrundgang Karte mit allen sieben Stationen

7 Stopps 2,9 km 40 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 7 Stationen auf dieser Route

  1. Dom zu Halberstadt, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Dom zu Halberstadt
  2. Gleimhaus in Halberstadt, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Gleimhaus
  3. St. Martini in Halberstadt, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3St. Martini
  4. Zisterzienserinnenkloster St. Jacobi-St. Burchardi, Halberstadt, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Zisterzienserinnenkloster St. Jacobi-St. Burchardi, Halberstadt
  5. Berend-Lehmann-Museum in Halberstadt, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Berend-Lehmann-Museum
  6. Liebfrauenkirche Halberstadt, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Liebfrauenkirche Halberstadt
  7. Domplatz in Halberstadt, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Domplatz
  8. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Halberstadt Rundgang: Kirchen, Kloster, Museen

  1. 1

    Dom zu Halberstadt

    Dom zu Halberstadt, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Dom zu Halberstadt ist ein Anfang, der es dir leicht macht: eine kreuzförmige Basilika, geweiht St. Stephanus und St. Sixtus, zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert im Stil der nordfranzösischen Gotik errichtet. In Deutschland gibt es nur wenige große Kirchen, die so klar dem französischen Kathedralschema folgen. Achte darauf, wenn du hineingehst: Hier wollte man bauen wie in Frankreich.

    Die Vorgeschichte reicht weit zurück. Das Bistum Halberstadt entstand im 9. Jahrhundert als Missions- und Verwaltungszentrum im eben eroberten Gebiet der Sachsen. Auf kleinere Steinbauten folgte eine karolingische Basilika, 859 geweiht, die 965 einstürzte. Man begann sofort neu, und der ottonische Dom, 992 geweiht, hatte schon fast die Ausmaße des heutigen Baus. Als Heinrich der Löwe 1179 die Stadt zerstören ließ, wurde die Kathedrale schwer beschädigt, rasch wiederhergestellt und 1220 erneut geweiht.

    Ein Nachbar spielt in dieser Geschichte immer mit: Magdeburg. Otto I. richtete dort 968 ein Erzbistum ein, auf Kosten der Diözesen Halberstadt und Merseburg, und 1209 begann man in Magdeburg einen Dom, der stark von der französischen Kathedralgotik geprägt war. Später kam die Reformation: 1591 wurde der Dom protestantisch, das Domkapitel blieb aber gemischt konfessionell. Nach der Aufhebung des Kapitels ist er seit 1810 evangelische Pfarrkirche.

    Der Kirchenraum kostet nichts, der Domschatz dagegen Eintritt, und er ist der Grund für einen längeren Halt: Altarretabel, Goldschmiedearbeiten und Reliquiare, kirchliches Gerät, Gewänder und Textilien, Möbel und liturgische Handschriften, alles aus dem Mittelalter und alles aus diesem Dom. Zusammen mit der Ausstattung der Kirche gilt das als größtes mittelalterliches Ensemble, das außerhalb des Vatikans noch am Ort seines Gebrauchs steht. Wer Kunsthandwerk oder alte Textilien mag, plant hier gut eine Stunde ein; wer vor allem Architektur sucht, kommt mit dem freien Kirchenraum aus.

    Gleich am Start liegt außerdem das Museum Heineanum. Zum Gleimhaus sind es nur 80 Meter, eine Minute: Es steht hinter dem Chor des Doms.

    Öffnungszeiten
    Dom: Apr–Okt Di–Sa 10:00–17:00, So/Feiertage 11:00–17:00, Mo geschlossen; Nov–Mär Di–Sa 10:00–16:00, So/Feiertage 11:00–16:00, Mo geschlossen. Domschatz: Apr–Okt Di–So/Feiertage 10:00–17:00, Mo geschlossen; Nov–Mär Di–So/Feiertage 10:00–16:00, Mo geschlossen. Geschlossen Dez 24 und Dez 31
    Preis
    Dom kostenlos; Domschatz und Kombiticket 9 EUR Vollpreis, 7 EUR ermäßigt, unter 18 kostenlos
  2. 2

    Gleimhaus

    Gleimhaus in Halberstadt, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Fachwerkhaus hinter dem Domchor war die Wohnung des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim, geboren 1719, gestorben 1803. 1862 wurde hier ein Museum eingerichtet, eines der ältesten Literaturmuseen Deutschlands; heute trägt es den Namen Museum der deutschen Aufklärung.

    Gleim kam 1747 nach Halberstadt, als Domsekretär, also als Verwalter des Domstifts. Daneben wurde er einer der beliebtesten Dichter seiner Zeit. Sein Versuch in Scherzhaften Liedern von 1744 oder 1745 zählt zu den wichtigsten frühen Zeugnissen der deutschen Anakreontik, seine Romanzen von 1756 wirkten auf die Balladendichtung der Sturm-und-Drang-Generation, und mit den preußischen Kriegsliedern von 1757 holte er den volkstümlichen Ton in die deutsche Dichtung. Seine Fabeln stehen bis heute in Schulbüchern.

    Ehrlich betrachtet überholten ihn ab den 1770er Jahren neuere literarische Entwicklungen, und heute gilt er eher als Übergangsfigur. Bedeutend bleibt er als Förderer, Sammler und Mittelpunkt des Freundschaftskults seiner Zeit. Getragen von einem Ideal der Freundschaft knüpfte er ein Netz literarischer Kommunikation und machte Halberstadt zu einem literarischen Zentrum in Deutschland.

    Genau das siehst du drinnen: Bilder, Bücher und Briefe, die zusammengehören. Gleim ließ Porträts malen, zuerst nur von engen Freunden, über die Jahrzehnte dann von immer mehr Schriftstellern und wichtigen Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts. Seine Sammlungen gingen an die Gleimsche Familienstiftung und waren für die Öffentlichkeit bestimmt. Der Eintritt lohnt sich für alle, die zu Namen aus dem Deutschunterricht endlich Gesichter sehen wollen; wer mit Literatur wenig anfangen kann, steckt Zeit und Geld lieber in den Domschatz.

    Von hier sind es 250 Meter, vier Minuten, hinüber nach St. Martini.

    Öffnungszeiten
    Mai–Okt Di–So und Feiertage 10:00–17:00, Mo geschlossen; Nov–Apr Di–So und Feiertage 10:00–16:00, Mo geschlossen. Geschlossen Dez 24-25 und Dez 31 – Jan 1
    Preis
    7 EUR Standard, 5 EUR ermäßigt, unter 16 kostenlos
  3. 3

    St. Martini

    St. Martini in Halberstadt, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schau zuerst nach oben. St. Martini, vor Ort meist Martinikirche genannt, trägt zwei achteckige Turmhelme von unterschiedlicher Höhe, und zwischen ihnen spannt sich eine gedeckte Brücke. Darunter steigt der schlichte Westbau als Querriegel auf und geht in zwei quadratische Turmgeschosse mit einem Glockenhaus dazwischen über; die Maßwerkfenster werden dabei nach oben immer reicher. Zusammen mit dem Dom und der Liebfrauenkirche prägt diese Silhouette das Stadtbild.

    Gegründet wurde die Kirche vermutlich im 10. Jahrhundert, urkundlich erwähnt ist sie 1186. Der Chor wird mit Ablässen der Jahre 1267, 1274 und 1285 in Verbindung gebracht, der Westbau wurde wohl vor 1311 begonnen, dem Jahr, in dem die Kirche dem Johannisstift unterstellt wurde. Das Langhaus als fünfjochige Halle entstand nach einer Planänderung im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts.

    Drinnen wirkt der Raum älter, als er ist: etwas gedrückte Proportionen, durchweg Kreuzgratgewölbe, und die Vierungspfeiler stammen noch aus dem 12. Jahrhundert. Der Eintritt in die Kirche ist frei. Der Turmaufstieg kostet extra und ist für den Blick aus der Höhe eine gute Wahl, wenn du ohnehin Zeit hast.

    Am 8. April 1945 fielen Brandbomben auf die Kirche. Halberstadt wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs zu 82 Prozent zerstört. Dom, St. Martini und Liebfrauenkirche entgingen zwar der völligen Zerstörung, doch den Schaden an St. Martini schätzte man auf 80 Prozent. 1954 war der Wiederaufbau abgeschlossen; denk daran, wenn du vor den alten Formen stehst.

    Jetzt kommt der längste Fußweg der Runde: 1280 Meter, 17 Minuten zum Burchardi-Kloster. Unterwegs passierst du das Schräubchen und den Halberstädter Wochenmarkt.

    Name vor Ort
    Martinikirche
    Öffnungszeiten
    Mai–Okt täglich 11:00–17:00; Nov–Apr unregelmäßig/geschlossen
    Preis
    Kirche kostenlos | Turmaufstieg: 4 EUR, Kinder 2 EUR
  4. 4

    Zisterzienserinnenkloster St. Jacobi-St. Burchardi, Halberstadt

    Zisterzienserinnenkloster St. Jacobi-St. Burchardi, Halberstadt, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Zisterzienserinnenkloster St. Jacobi-St. Burchardi, Halberstadt liegt an der Nordseite der Holtemme. Wenn heute vom Burchardi-Kloster die Rede ist, meint man meist nur seinen Kern: die stillgelegte Hofstelle und die Gebäude rund um die Kirche. Das ist ein kleiner Teil in der Südwestecke eines einst viel größeren Klostergeländes. Im Westen schlossen die Klostergebäude mit dem Torgebäude diesen Bereich ab, nach Norden und Osten eine feste Mauer aus Feldsteinen.

    Den Namen gab Bischof Burchard I. von Halberstadt. Er weihte 1036 die Kapelle St. Nikolai, und nachdem der Dom 1060 niedergebrannt war, wurde er in genau dieser Kapelle beerdigt, die erst viel später Teil des Klosters wurde. 1186 zogen Prämonstratenser ein, bald ersetzt durch Templer, die hier eine Kommende stifteten. 1206 wechselten die Templer ins Kloster St. Thomae am Breiten Tor, und 1208 übernahmen die Zisterzienserinnen.

    Zeitweise war das Kloster so voll, dass Mitte des 13. Jahrhunderts mehrere Nonnen ins Kloster Adersleben gingen. Später kamen die harten Jahre: 1631 und 1632 wurde es im Dreißigjährigen Krieg geplündert, einmal verschleppten die Schweden die Äbtissin und die Nonnen. Im 18. Jahrhundert setzte die Holtemme Gebäude, Hof und Klosterkirche dreimal unter Wasser, und es blieb nicht bei diesen Hochwassern; dazu kamen etliche Brände. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster aufgehoben und am 1. Oktober 1810 auf Beschluss der Behörden des Königreichs Westphalen verkauft.

    Der Zugang ist frei, Spenden sind willkommen. Für alle, die Klostergeschichte mögen, lohnt sich ein Gang über das Gelände, und weil er nichts kostet, passt er auch bei wenig Zeit in den Tag.

    Zum Berend-Lehmann-Museum sind es 670 Meter, neun Minuten.

    Öffnungszeiten
    Apr–Okt Di–So 11:00–17:00, Mo geschlossen; Nov–Mär Di–So 12:00–16:00, Mo geschlossen
    Preis
    Freier Zugang / Spenden willkommen; Führungen 16,50 EUR; Final-Ticket-Patenschaft 2.640 EUR
  5. 5

    Berend-Lehmann-Museum

    Berend-Lehmann-Museum in Halberstadt, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Berend-Lehmann-Museum an der Judenstraße widmet sich dem jüdischen Halberstadt. Schon sein Kalender sagt, worum es geht: An Jom Kippur bleibt das Haus geschlossen.

    Das Museum kostet Eintritt. Wenn dich jüdische Geschichte interessiert, plane hier eine Dreiviertelstunde ein. Wenn du nur einen der kostenpflichtigen Museumsbesuche machen willst, entscheide nach Interesse: Literatur und Porträts im Gleimhaus, jüdisches Leben der Stadt hier. Und wenn dich heute vor allem Kirchen tragen, darfst du ohne schlechtes Gewissen weitergehen.

    Zur Liebfrauenkirche sind es 380 Meter, sechs Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mai–Okt Di–So 10:00–17:00, Mo geschlossen; Nov–Apr Di–So 10:00–16:00, Mo geschlossen. Geschlossen an Yom Kippur (Sep 21, 2026)
    Preis
    7 EUR regulär, 5 EUR ermäßigt
  6. 6

    Liebfrauenkirche Halberstadt

    Liebfrauenkirche Halberstadt, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Liebfrauenkirche Halberstadt wirkt von außen fast wie eine Burg. Zusammen mit dem Petershof schließt sie den Domplatz im Westen ab, ihr gegenüber im Osten steht der Dom. Sie ist eine der drei evangelischen Hauptkirchen der Stadt und gehört, neben Beispielen in Merseburg und Naumburg, zu den wenigen erhaltenen viertürmigen Basiliken der Romanik in Mittel- und Norddeutschland. An der Straße der Romanik ist sie eine der Sehenswürdigkeiten.

    Vergleich die Türme: Die beiden Osttürme sind achteckig und tragen Zeltdächer, vollendet 1200. Die Westtürme haben hohe Rhombendächer, sogenannte Rheinische Helme, und stammen wie das Portal aus dem 13. Jahrhundert. Die ältesten erhaltenen Teile sind die Untergeschosse der Westfassade, nach neuerer Forschung aus der Zeit nach 1089.

    Gegründet hat das Stift zu Ehren Marias Bischof Arnulf im Jahr 1005, deshalb wurde 2005 das 1000-jährige Jubiläum gefeiert. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hatte das Stift überregionale Bedeutung. Fast das ganze 12. Jahrhundert wurde an der dreischiffigen Pfeilerbasilika gebaut. Ihr Gesamtbild prägte Bischof Rudolf, der die Arbeiten 1146 übernahm und bis zu seinem Tod 1147 Langhaus und Osttürme errichten ließ.

    Drinnen lohnt der Blick in die Taufkapelle von etwa 1170: Ihr Gewölbe ruht auf einer einzigen Mittelsäule mit ornamental geschmücktem Kapitell. Im 13. Jahrhundert wich das ursprüngliche Flachdach über Chor und Querhaus einem Kreuzgratgewölbe, und in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts wurden Wände und Gewölbe üppig mit Fresken ausgemalt. Der Eintritt ist günstig und für alle mit Sinn für Romanik gut angelegt.

    Zum Domplatz sind es 250 Meter, drei Minuten; unterwegs liegt das Städtische Museum Halberstadt.

    Öffnungszeiten
    Mai–Okt Di–Sa 10:00–17:00, So/Feiertage 11:00–17:00, Mo geschlossen; Nov–Apr Di–Sa 10:00–16:00, So/Feiertage 11:00–16:00, Mo geschlossen
    Preis
    3 EUR
  7. 7

    Domplatz

    Domplatz in Halberstadt, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Domplatz ist kein Gebäude, sondern der Raum, der alles zusammenhält. Hier lag die Domburg der Bischöfe von Halberstadt: nach Norden und Westen mit hohen Mauern über der Unterstadt, nach Süden und Osten mit Mauern und Toren von der Oberstadt getrennt. Rund um den Platz stehen Bauten aus Renaissance, Barock, Klassizismus und Moderne.

    Stell dich in die Mitte und dreh dich einmal: auf der einen Seite der gotische Dom, mit dem du begonnen hast, auf der anderen die romanischen Türme der Liebfrauenkirche. Zwei Bauepochen, ein Platz, und dazwischen die Geschichte, die du gerade gegangen bist.

    Der Platz ist frei zugänglich und jederzeit offen, auch wenn die Häuser der Runde geschlossen haben. Hier endet die Tour; wenn du zu deinem Ausgangspunkt zurückwillst, führt dich die GPS-Navigation im Browser dorthin.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
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Dom zu HalberstadtGleimhausSt. MartiniZisterzienserinnenkloster St. Jacobi-St. Burchardi, Halberstadt+3
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AI Tour Guide

Die Route kennst du jetzt. Geh sie mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Halberstadt entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 7 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

7Stopps 2,9km 40 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzer oder anders: drei Zuschnitte der Runde

Die volle Runde füllt einen halben Tag. Wenn du weniger Zeit hast oder andere Schwerpunkte setzt, passen diese Varianten.

Domschatz und Gleim

Stopps: 1, 2, 3

Für alle, die sich für mittelalterliche Kunst und Literatur interessieren und nur den Vormittag haben. 330 Meter, fünf Minuten zu Fuß. Eintritt für Domschatz und Gleimhaus, St. Martini ist frei, der Turm kostet extra.

Die ganze Runde ohne Eintritt

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Für ein kleines Budget: alle sieben Stationen, 40 Minuten reine Gehzeit. Du gehst in Dom, St. Martini und Burchardi-Kloster hinein und siehst Domschatz, Gleimhaus, Berend-Lehmann-Museum und Liebfrauenkirche nur von außen.

Kloster, jüdisches Halberstadt und Romanik

Stopps: 4, 5, 6, 7

Für den Nachmittag oder einen zweiten Anlauf: 1300 Meter, 18 Minuten zu Fuß. Das Kloster ist frei, Eintritt zahlst du im Berend-Lehmann-Museum und in der Liebfrauenkirche.

Wie lange dauert der Halberstadt Rundgang mit allen Innenbesuchen?

Die 2,9 km verteilen sich ungleich: Dom, Gleimhaus und St. Martini liegen dicht beieinander, danach folgt mit 17 Minuten der längste Fußweg zum Burchardi-Kloster, und die letzten drei Stationen liegen wieder nah zusammen. Zusammen sind es 40 Minuten reine Gehzeit.

Mit allen lohnenden Innenbesuchen rechne mit rund 4 Stunden 45 Minuten: eine Stunde und eine Viertelstunde für Dom und Domschatz, je eine Dreiviertelstunde für Gleimhaus und Berend-Lehmann-Museum, je 20 Minuten für St. Martini und die Liebfrauenkirche, eine halbe Stunde im Kloster und zehn Minuten auf dem Domplatz. Wer um 10 Uhr am Dom beginnt, steht gegen 14:35 Uhr auf dem Domplatz und ist um 14:45 Uhr fertig.

Die Variante mit Domschatz und Gleimhaus dauert etwa zweieinhalb Stunden, die Runde ohne Eintritt gut zwei Stunden, die zweite Hälfte ab dem Kloster rund zwei Stunden.

Bevor du am Dom losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Dom zu Halberstadt, einsteigen kannst du aber an jeder Station. Die Runde endet auf dem Domplatz, dem Dom gegenüber.
  • Bester Tag: Wähle einen Tag, an dem Dom, Domschatz, Gleimhaus, Kloster, Berend-Lehmann-Museum und Liebfrauenkirche geöffnet haben. Rund um Weihnachten und Neujahr bleiben Dom und Gleimhaus an einigen Tagen zu.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, wenn Dom und Domschatz geöffnet haben. In den Wintermonaten schließen die meisten Häuser früher.
  • Kosten: Dom, St. Martini, Burchardi-Kloster und Domplatz sind frei. Domschatz, Gleimhaus, Berend-Lehmann-Museum und Liebfrauenkirche kosten Eintritt, der Turm von St. Martini kommt bei Bedarf dazu.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Halberstadt
AI Tour Guide

Dein Guide wartet am Dom, wenn du bereit bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Halberstadt, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

7Stopps 2,9km 40 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide in Halberstadt anders macht

Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch durch Halberstadt: Er begrüßt dich am Dom, erzählt an jeder Station die Geschichten weiter, fragt, was dich packt, und merkt es sich. Fesselt dich der Wettstreit mit Magdeburg, kommt er später darauf zurück; willst du wissen, wer Berend Lehmann war, nach dem das Museum heißt, unterbrichst du ihn einfach. Die Route bleibt dieselbe. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits, danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Halberstadt

Lohnt sich die Runde auch im Winter?

Ja, mit Abstrichen. Im Winter ist St. Martini nur unregelmäßig oder gar nicht offen, das Burchardi-Kloster öffnet später, und die übrigen Häuser schließen früher. Mit einem Start am Vormittag schaffst du trotzdem alle Innenbesuche.

Zahlen Kinder und Jugendliche Eintritt?

Kinder und Jugendliche zahlen an mehreren Stationen weniger oder gar nichts, etwa im Domschatz, im Gleimhaus und am Turm von St. Martini.

Kann ich das Burchardi-Kloster mit Führung sehen?

Ja, es gibt kostenpflichtige Führungen. Die Termine erfährst du vor Ort.

Was passt als zweiter Tag in der Nähe?

Quedlinburg liegt 14 km entfernt, Wernigerode 19 km. Beide eignen sich als Tagesziel neben Halberstadt.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 3 der 7 Stopps: Gleimhaus, Berend-Lehmann-Museum und Liebfrauenkirche Halberstadt verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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