Krakau auf eigene Faust: Vom Barbakan zu Schindler

Vom Barbakan über den Marktplatz und den Wawel bis nach Kazimierz und Podgórze: 14 Stopps, 5,9 km zu Fuß, mit Königen, einem Drachen und dem jüdischen Krakau.

14 Stationen 5,9 km ~1 Std. 21 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Krakau
Stopp 1 von 14
120 m·2 min
Barbakan
Geh nach Süden Richtung Florianstor.
Willkommen in Krakau! Ich bin Alex, und auf der Königsroute dieser Stadt wartet ein Leonardo, der Krieg, Raub und jahrelanges Verstecken überstand.
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Krakau zu Fuß: die Route auf einen Blick

14 Stopps führen dich vom Barbakan durch die Altstadt und über den Wawel bis zu Oskar Schindlers Fabrik in Zabłocie: 5,9 km, reine Gehzeit 1 Std. 21 Min. Mit Mittagspause und einigen Innenbesuchen füllt das einen Tag, mit allen Museen eher zwei.

Rynek Główny, der Platz der Ghetto-Helden, der Wawel-Drache und das Florianstor von außen kosten nichts, die meisten anderen Stopps verlangen Eintritt. Route, Karte und GPS-Navigation von Stopp zu Stopp laufen kostenlos im Browser; der AI Tour Guide ist optional.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 14 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Krakau Stadtrundgang Karte: alle 14 Stopps vom Barbakan bis Zabłocie

14 Stopps 5,9 km 1 Std. 21 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 14 Stationen auf dieser Route

  1. Barbakan in Krakau, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Barbakan
  2. Florianstor in Krakau, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Florianstor
  3. Czartoryski-Museum in Krakau, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Czartoryski-Museum
  4. Marienkirche in Krakau, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Marienkirche
  5. Krakauer Tuchhallen, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Krakauer Tuchhallen
  6. Rynek Główny in Krakau, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Rynek Główny
  7. Rathausturm von Krakau, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Rathausturm von Krakau
  8. Collegium Maius in Krakau, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Collegium Maius
  9. Wawel-Kathedrale in Krakau, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Wawel-Kathedrale
  10. Schloss Wawel in Krakau, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Schloss Wawel
  11. Wawel-Drache in Krakau, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Wawel-Drache
  12. Alte Synagoge in Krakau, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Alte Synagoge
  13. Platz der Ghetto-Helden in Krakau, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    13Platz der Ghetto-Helden
  14. Oskar Schindlers Fabrik in Krakau, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    14Oskar Schindlers Fabrik
  15. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Krakau Rundgang, Station für Station vom Stadttor zur Fabrik

  1. 1

    Barbakan

    Barbakan in Krakau, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du stehst vor einem runden Backsteinbollwerk mit Wassergraben, sieben Türmchen und Mauern, die drei Meter dick sind. In ihnen stecken 130 Schießscharten, und der Innenhof misst gut 24 Meter im Durchmesser. Der Barbakan ist einer von nur drei solchen Vorposten, die in Europa noch stehen, und der am besten erhaltene.

    Gebaut wurde er um 1498 aus Angst. König Johann I. Albrecht hatte im Buchenwald von Cosmin eine schwere Niederlage gegen die Osmanen erlitten, kurz darauf fielen Tataren und Osmanen in den Südosten Polens ein, plünderten Rotruthenien und Podolien und verschleppten bis zu hunderttausend Menschen. Krakau verstärkte seine Mauern, und vor dem Stadttor entstand dieses Bollwerk.

    Ein überdachter Gang verband den Barbakan mit dem Florianstor; wer in die Stadt wollte, musste hier durch die Kontrolle. Gebraucht wurde er tatsächlich: 1587 gegen Erzherzog Maximilian III., bei den Belagerungen 1655 und 1657 und 1792 gegen russische Truppen.

    Innen zeigt das Historische Museum der Stadt, wie sich Krakaus Befestigungen entwickelten. Für Fans von Burgen und Belagerungen lohnen der Eintritt und eine halbe Stunde; allen anderen reicht der Blick in den Graben. Vom Barbakan sind es nur 110 m bis zum Florianstor, genau die Linie des alten Verbindungsgangs.

    Öffnungszeiten
    Di–So 10:30–18:00, Mo geschlossen
    Preis
    22 PLN normal, 16 PLN ermäßigt
  2. 2

    Florianstor

    Florianstor in Krakau, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Florianstor ist ein rechteckiger gotischer Turm aus Bruchstein, 33,5 Meter hoch, dazu kommt ein weiterer Meter für den barocken Metallhelm von 1660. Erwähnt wird es zuerst 1307. Nachdem die Tataren 1241 den größten Teil der Stadt zerstört hatten, erlaubte Fürst Leszek II. der Schwarze 1285 neue Mauern mit Wachtürmen, Toren und Graben.

    Achte auf beide Seiten: Zur Stadt hin zeigt ein Relief aus dem 18. Jahrhundert den heiligen Florian, nach außen ein steinerner Adler, 1882 von Zygmunt Langman nach einem Entwurf von Jan Matejko gehauen. Im Durchgang steht ein Altar mit einer spätbarocken Kopie der Madonna von Piaskowa. Bewacht wurde das Tor von der Zunft der Kürschner.

    Zu ihrer besten Zeit hatte die Mauer 47 Wachtürme und acht Tore. Bei der Modernisierung im 19. Jahrhundert fielen alle anderen Tore, nur dieses blieb. An den erhaltenen Mauerstücken daneben hängen heute Bilder von Amateurmalern zum Verkauf.

    Hier beginnt der Königsweg. Durch dieses Tor zogen Könige, Gesandte und Krönungszüge die Floriańska hinauf zum Markt und weiter zum Wawel, und genau diesem Weg folgst du heute. Das Tor von außen anzusehen kostet nichts. Nach nur 90 m erreichst du das Czartoryski-Museum.

    Name vor Ort
    Brama Floriańska
    Öffnungszeiten
    Mo–Sa: 08:00–18:00 | So: Geschlossen
    Preis
    Kostenlos (Außenansicht)
  3. 3

    Czartoryski-Museum

    Czartoryski-Museum in Krakau, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hinter dieser Fassade hängt eines der bekanntesten Werke Leonardo da Vincis: die Dame mit dem Hermelin. Allein ihretwegen kommen viele Besucher, und das zu Recht. Dazu zeigt das Museum zwei Rembrandts, antike Skulpturen, Renaissance-Tapisserien und Gemälde unter anderem von Hans Holbein dem Jüngeren, Lucas Cranach dem Jüngeren, Andrea Mantegna und Pieter Brueghel dem Jüngeren.

    Die Sammlung begann 1796 in Puławy. Fürstin Izabela Czartoryska wollte das polnische Erbe bewahren, ihr Motto lautete „Die Vergangenheit der Zukunft“. Die ersten Stücke in ihrem „Tempel der Erinnerung“ waren Trophäen vom Sieg über die Türken vor Wien 1683, später kamen Schätze aus der Wawel-Kathedrale und dem Königsschloss hinzu.

    Nach dem Novemberaufstand 1830 wurden die Güter der Familie beschlagnahmt, die Sammlung teils zerstört. Das meiste rettete man nach Paris ins Hôtel Lambert. 1870 beschloss Fürst Władysław Czartoryski den Umzug nach Krakau, 1876 kamen die Stücke an, 1878 öffnete das Museum. Nach langer Restaurierung ist es seit Dezember 2019 wieder geöffnet und gehört heute zum Nationalmuseum.

    Wenn du auf dieser Route nur ein Kunstmuseum besuchst, dann dieses; plane gut eine Stunde ein. Auf den 450 m zur Marienkirche kommst du am Rynek Underground Museum vorbei, dann öffnet sich der Marktplatz.

    Name vor Ort
    Muzeum Książąt Czartoryskich
    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–18:00, Mo geschlossen
    Preis
    65 PLN normal, 50 PLN ermäßigt, dienstags kostenlos
    Website
    mnk.pl ↗
  4. 4

    Marienkirche

    Marienkirche in Krakau, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Marienkirche ist ein Backsteinbau der Gotik mit zwei ungleichen Türmen, der höhere misst 80 Meter. Jede volle Stunde, Tag und Nacht, spielt dort oben ein Trompeter den Hejnał, und die Melodie bricht mitten im Ton ab. Mittags überträgt das Polnische Radio sie im ganzen Land.

    Das Abbrechen soll an einen Trompeter erinnern, den im 13. Jahrhundert ein Pfeil in den Hals traf, als er vor den Mongolen warnte. Die erste Fassung dieser Legende steht allerdings erst in einem amerikanischen Roman von 1928, „The Trumpeter of Krakow“ von Eric P. Kelly.

    Laut dem Chronisten Jan Długosz gründete Bischof Iwo Odrowąż die Kirche um 1221. Die Mongolen zerstörten sie, zwischen 1290 und 1300 entstand auf den alten Fundamenten der Neubau, geweiht 1320. Die Kirche wurde zum Vorbild für viele Kirchen der polnischen Auswanderer, etwa in Chicago.

    Hinein lohnt sich vor allem wegen des geschnitzten Holzaltars von Veit Stoß und der farbigen Wandmalereien nach Entwürfen von Jan Matejko. Die Besichtigung kostet Eintritt und ist nur zu festen Besuchszeiten möglich. Zu den Krakauer Tuchhallen sind es dann 160 m über den Platz.

    Name vor Ort
    Kościół Mariacki
    Öffnungszeiten
    Mo–Sa 11:30–18:00, So/Feiertage 14:00–18:00 (Besichtigung); Ticketschalter schließt 15 Min. vor der Basilika
    Preis
    20 PLN Erwachsene; 10 PLN ermäßigt
  5. 5

    Krakauer Tuchhallen

    Krakauer Tuchhallen, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mitten auf dem Markt liegt der lange Renaissancebau der Krakauer Tuchhallen, einer der bekanntesten Anblicke der Stadt. Hier trafen sich reisende Kaufleute, verhandelten und tauschten. Im 15. Jahrhundert, der Blütezeit, kamen Gewürze, Seide, Leder und Wachs aus dem Osten herein, Krakau verkaufte Stoffe, Blei und Salz aus Wieliczka. Bis ins 19. Jahrhundert standen gleich daneben noch die Große und die Kleine Waage.

    Mit dem Umzug der Hauptstadt nach Warschau Ende des 16. Jahrhunderts begann Krakaus Abstieg, Kriege und die Teilungen Polens beschleunigten ihn. Als man 1870 unter österreichischer Herrschaft die Restaurierung plante, war ein Großteil der Altstadt verfallen.

    Der neue Landtag Galiziens brachte frisches Geld und Selbstbewusstsein. Die Erneuerung der Tuchhallen nach Plänen von Tomasz Pryliński, überwacht von Bürgermeister Mikołaj Zyblikiewicz, wurde zum Aushängeschild dieser Zeit. Bis heute empfängt die Stadt hier hohe Gäste, darunter den heutigen König Charles III. als Prinz von Wales und 2002 Kaiser Akihito.

    Die Galerie kostet 35 Złoty, Studierende zahlen nur 1 Złoty; montags ist sie zu. Wer sich vor allem für Stadtgeschichte interessiert, kommt auch mit einem Gang durch die Halle aus. Bevor du an den Ständen Bernstein kaufst, lohnt ein kritischer Blick. Nur 10 m weiter stehst du wieder mitten auf dem Rynek Główny.

    Name vor Ort
    Sukiennice
    Öffnungszeiten
    Di–So 10:00–18:00, Mo geschlossen (Galerie)
    Preis
    35 PLN Erwachsene; 25 PLN ermäßigt; 70 PLN Familie; 1 PLN Studierende
    Website
    mnk.pl ↗
  6. 6

    Rynek Główny

    Rynek Główny in Krakau, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Rynek Główny ist ein Quadrat von 200 mal 200 Metern, vier Hektar groß und einer der größten Marktplätze Europas. Abgesteckt wurde er 1257, als Krakau nach Magdeburger Recht neu gegründet wurde, im Schachbrettraster. Elf Hauptstraßen liefen hier zusammen, hier schlug das Herz des Handels.

    Früher war der Platz dicht bebaut. Geblieben sind nur drei Bauten: die Tuchhallen, der Rathausturm und die kleine Adalbertkirche, deren romanischer Ursprung älter ist als die Stadtgründung selbst. An der Ostseite schließt der Marienplatz um die Marienkirche an, und quer über den Markt verläuft der Königsweg vom Florianstor zum Wawel.

    Um 1300 taucht der Platz erstmals in den Quellen auf, auf Deutsch als „Ringe“. Bis 1900 hieß er einfach Rynek; erst als Krakau Nachbarorte mit eigenen Marktplätzen eingemeindete, brauchte er den Zusatz „Główny“, Haupt. Früher gab es hier vier Jahrmärkte im Jahr, heute steht jeden Winter ein Weihnachtsmarkt auf dem Platz, 2024 mit 105 Ständen und über 600 Christbäumen.

    Der Platz ist rund um die Uhr frei zugänglich. Setz dich lieber auf eine Bank als an einen Restauranttisch am Rand. Zum Rathausturm sind es nur 20 m.

    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    Rathausturm von Krakau

    Rathausturm von Krakau, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Rathausturm ist alles, was vom alten Rathaus übrig ist: 1820 riss man es ab, um den Platz zu öffnen. Der gotische Turm aus Stein und Ziegel stammt vom Ende des 14. Jahrhunderts, ist 70 Meter hoch und neigt sich um 55 Zentimeter, eine Folge des Sturms von 1703. In seinen Kellern lag einst das Stadtgefängnis mit Folterkammer; heute spielt dort das Teatr Ludowy auf seiner Bühne unter dem Rathaus.

    Den Eingang bewachen zwei Steinlöwen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Sie kamen erst bei der Renovierung in den 1960er Jahren aus dem Palast der Familie Morstin in Pławowice hierher. Bei derselben Renovierung baute der Architekt und Fernsehmann Wiktor Zin die Erker im zweiten Stock falsch nach. Über der Tür sitzt das originale gotische Portal mit Stadtwappen und polnischem Adler.

    Auch die Turmspitze hat eine Geschichte: Den gotischen Helm zerstörte 1680 ein Blitz. Der königliche Architekt Piotr Beber setzte einen prächtigen Barockhelm auf, der 1783 zu bröckeln begann und durch den kleineren heutigen ersetzt wurde, bezahlt von Erzbischof Kajetan Sołtyk.

    Oben wartet eine Aussichtsetage mit Rundblick über Krakau, dazu eine Fotoausstellung zum Marktplatz. Für 22 Złoty lohnt das vor allem, wenn du den Platz einmal von oben sehen willst. Danach ist Zeit fürs Mittagessen abseits des Rynek, bevor du 290 m weiter zum Collegium Maius gehst.

    Name vor Ort
    Wieża ratuszowa
    Öffnungszeiten
    Mo 11:00–16:00, Di–So 10:00–18:00
    Preis
    22 PLN normal, 16 PLN ermäßigt
  8. 8

    Collegium Maius

    Collegium Maius in Krakau, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Collegium Maius ist das älteste Gebäude der Jagiellonen-Universität, ein Backsteinbau der Gotik am Westrand der Altstadt. Kasimir der Große gründete die Universität 1364 als erste Polens, nach seinem Tod 1370 kam der Unterricht zum Erliegen. Um 1400 belebten Königin Hedwig und Władysław II. Jagiełło sie neu, und dank Hedwigs Einsatz beim Papst kam die Theologie hinzu, das angesehenste Fach.

    Im Jahr 1400 kaufte der König für die Universität das Stadthaus des Ratsherrn Piotr Gerhardsdorf; davon sind nur Mauerreste geblieben. Die Hochschule wuchs, man kaufte Nachbarhäuser dazu, und nach Bränden 1462 und 1492 wurde alles zu einem Bau vereint, der seit 1540 seine heutige Gestalt hat. Professoren und Baumeister kamen aus Prag, daher die Ähnlichkeit mit dem dortigen Collegium Carolinum.

    Achte auf den Innenhof mit Kreuzgang und dem Balkon darüber, über den man die oberen Räume erreicht. Im Erdgeschoss lagen die Hörsäle, niedrig, dunkel und oft feucht. Oben waren Bibliothek, Gemeinschaftsraum, Schatzkammer und der Theologiesaal, die heutige Aula. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist hier das Universitätsmuseum.

    Die Besichtigung kostet Eintritt, auf Wunsch auch mit Führung. Für Geschichtsinteressierte lohnt es sich. Danach folgen 1120 m und 16 Minuten auf dem Königsweg hinauf zur Wawel-Kathedrale.

    Öffnungszeiten
    Mo 9:00–17:00 (individuell, letzter Einlass 16:30); Di–Fr 13:30–17:00 (letzter Einlass 16:30, mittwochs kostenlos); Sa 10:00–16:00 (letzter Einlass 15:30)
    Preis
    Individuelle Besichtigung: 17 zl normal, 10 zl ermäßigt. Mit Führung: 26 zl normal, 14 zl ermäßigt. Mittwochs 13:30-17:00 individuelle Besichtigung kostenlos.
  9. 9

    Wawel-Kathedrale

    Wawel-Kathedrale in Krakau, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Auf dem Wawelhügel steht seit fast tausend Jahren eine Kirche, und die heutige Wawel-Kathedrale ist bereits die dritte. Die erste entstand und verschwand im 11. Jahrhundert, die zweite brannte 1305 nieder. Den gotischen Neubau ließ Bischof Nanker im 14. Jahrhundert beginnen, spätere Herrscher bauten immer weiter an. Deshalb findest du hier Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus und Neugotik an einem Bau.

    Außen fallen die Seitenkapellen auf, vor allem die Sigismundkapelle mit ihrer goldenen Kuppel. Hier wurden Polens Könige gekrönt und begraben, und die Kathedrale gilt bis heute als nationales Heiligtum. Die Anfänge reichen zurück bis kurz nach der Taufe Polens unter Mieszko I. 966; ältester Rest ist die Marienrotunde von etwa 970.

    Ein Name verbindet den Ort mit der Gegenwart: Karol Wojtyła, später Papst Johannes Paul II., feierte am 2. November 1946 seine erste Messe in der Wawel-Krypta und wurde 1958 hier zum Weihbischof geweiht.

    Das Ticket umfasst Kathedrale, Königsgräber und Erzdiözesanmuseum, der Audioguide kostet extra. Wer Polens Geschichte verstehen will, sollte hinein; plane eine Dreiviertelstunde. Nur 90 m weiter liegt der Eingang zum Schloss Wawel.

    Name vor Ort
    Katedra wawelska
    Öffnungszeiten
    Kathedrale/Glocke/Königsgräber: Mo–Sa 9:00–16:30, So 12:30–16:30. Erzdiözesanmuseum: Mo–Sa 9:00–17:00, So geschlossen.
    Preis
    26 PLN normal, 18 PLN ermäßigt (Kathedrale + Königsgräber + Erzdiözesanmuseum); mit Audioguide 41 PLN normal / 29 PLN ermäßigt
  10. 10

    Schloss Wawel

    Schloss Wawel in Krakau, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Schloss Wawel thront auf einem Kalkfelsen am linken Weichselufer, 228 Meter über dem Meer. Kasimir der Große ließ die befestigte Residenz anlegen, über die Jahrhunderte wuchs sie zu einer Gruppe von Bauten um einen Renaissance-Arkadenhof. Fast alle Stile von Mittelalter, Renaissance und Barock sind hier vertreten, und einige Steinbauten am Hügel reichen bis ins Jahr 970 zurück.

    Jahrhundertelang wohnten hier Polens Könige, das Schloss war Symbol des Staates. 1978 wurde der Wawel als Teil der Krakauer Altstadt zum ersten Welterbe überhaupt erklärt. Seit 1930 ist es Museum, mit 3,47 Millionen Besuchern im Jahr 2025 das meistbesuchte Kunstmuseum Polens.

    Zu sehen sind italienische Renaissancemalerei, die Wandteppiche Sigismunds II. August, Goldschmiedekunst, Waffen und Rüstungen, Meißner Porzellan und Möbel. Ein schöner Bogen zum Barbakan: Das Museum besitzt die größte Sammlung osmanischer Zelte in Europa.

    Für den Gesamteindruck nimm beide Schlossetagen mit Audioguide und rund anderthalb Stunden; Rüstkammer, Kronschatz und Untergrund haben je ein eigenes Ticket. Vom Schloss gehst du 290 m hinunter zum Wawel-Drachen.

    Name vor Ort
    Zamek Królewski na Wawelu
    Öffnungszeiten
    Oktober und Dezember: Di–So 09:00–17:00, Mo 10:00–16:00 (montags freier Eintritt zu ausgewählten Ausstellungen); letzter Einlass je nach Route 10 bis 120 Minuten vor Schließung
    Preis
    Schloss 1. und 2. Etage 95 PLN (ermäßigt 71 PLN, inkl. Audioguide); Schloss 1. oder 2. Etage je 57 PLN (ermäßigt 43 PLN); Schlossuntergrund, Kronschatz und Rüstkammer je 47 PLN (ermäßigt 35 PLN); montags freier Eintritt zu ausgewählten Ausstellungen (begrenzte Freikarten)
  11. 11

    Wawel-Drache

    Wawel-Drache in Krakau, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Fuß des Hügels, vor der Drachenhöhle, steht der Wawel-Drache: sechs Meter Bronze auf einem Kalkfelsen. Meist speit er etwa alle 15 Minuten Feuer, und seit einer Modernisierung lässt er sich sogar per SMS auslösen, höchstens alle 15 Sekunden. Kinder bleiben hier gern länger stehen.

    Die bekannteste Sage spielt unter König Krakus, dem mythischen Stadtgründer. Der Drache zerstört Häuser und frisst junge Mädchen, der König verspricht seine Tochter Wanda dem, der ihn besiegt. Der Schuster Skuba stopft ein Lamm mit Schwefel und legt es vor die Höhle. Der Drache frisst es, bekommt furchtbaren Durst, trinkt die Weichsel leer und platzt. Skuba heiratet Wanda.

    In der ältesten Fassung aus dem 12. Jahrhundert, aufgeschrieben von Wincenty Kadłubek, besiegen dagegen zwei Königssöhne, Krakus II. und Lech II., das Untier.

    Die Statue entwarf Bronisław Chromy, fertig war sie 1969, aufgestellt wurde sie 1972. Frühe Entwürfe sahen einen Brunnen vor, ein anderer wollte den Drachen halb in die Weichsel setzen. Die Statue ist frei, die Höhle kostet 5 Złoty. Jetzt kommt die längste Etappe: 1750 m und 24 Minuten nach Kazimierz zur Alten Synagoge.

    Name vor Ort
    Smok Wawelski
    Öffnungszeiten
    Statue: rund um die Uhr zugänglich
    Preis
    Statue: kostenlos; Drachenhöhle (Smocza Jama) 5 PLN
  12. 12

    Alte Synagoge

    Alte Synagoge in Krakau, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    In der Szeroka 24 im Viertel Kazimierz steht die Alte Synagoge, das älteste erhaltene Synagogengebäude Polens. Wann sie entstand, ist umstritten, genannt werden 1407 und 1492. Sicher ist der Umbau 1570 durch den italienischen Architekten Mateo Gucci.

    Schau dir die Mauern genau an: Attika mit Schießscharten, Fenster hoch über dem Boden, dicke Wände mit kräftigen Strebepfeilern. Das sind Elemente aus dem Festungsbau, die Synagoge sollte einer Belagerung standhalten. Solche Wehrsynagogen sind selten geworden. Jahrhundertelang war sie das religiöse und soziale Zentrum der jüdischen Gemeinde Krakaus.

    1794 sprach General Tadeusz Kościuszko hier, um die Juden für seinen Aufstand zu gewinnen; eine Tafel in der Vorhalle erinnert daran. Im Zweiten Weltkrieg verwüsteten und plünderten die Deutschen das Haus und nutzten es als Lager. 1943 wurden an seiner Mauer 30 polnische Geiseln erschossen.

    Seit 1958 ist die Synagoge eine Abteilung des Historischen Museums mit dem Schwerpunkt auf den Krakauer Juden. Der Eintritt lohnt sich, sie ist ein guter Einstieg in das jüdische Krakau. Auf den 830 m zum Platz der Ghetto-Helden passierst du das Galicia Jewish Museum und kommst nach Podgórze.

    Name vor Ort
    Synagoga Stara
    Öffnungszeiten
    Mo 10:00–15:00, Di–So 09:00–17:00
    Preis
    22 PLN normal, 16 PLN ermäßigt; montags kostenlos (nach Verfügbarkeit)
  13. 13

    Platz der Ghetto-Helden

    Platz der Ghetto-Helden in Krakau, Station 13 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Platz der Ghetto-Helden in Podgórze wirkt heute offen und ruhig. Zwischen 1941 und 1943 lag er mitten im Krakauer Ghetto. Hier sammelte man die jüdischen Bewohner, bevor sie in die Lager deportiert wurden.

    Am Haus Nummer 18 betrieb Tadeusz Pankiewicz die Apotheke „Pod Orłem“, „Unter dem Adler“. Er war der einzige nichtjüdische Bewohner des Ghettos.

    Davor hatte der Platz ein ganz anderes Leben. Im 19. Jahrhundert war er eine unbebaute Fläche an den Wegen zu den Salzlagern, mit einer Reitschule für die Ulanen. Ab den 1880er Jahren handelte man hier mit Schweinen, später auch mit Rindern, und nannte ihn den „Kleinen Markt“. Jakub Krieger gründete 1880 eine Zichorienfabrik, es folgten Läden, Schenken, eine Metzgerei und eine Wäscherei. Von 1917 an hieß er Platz der Eintracht.

    Der Platz ist jederzeit frei zugänglich. Nimm dir ein paar stille Minuten, bevor du die letzten 680 m nach Zabłocie gehst, vorbei am MOCAK, bis zu Oskar Schindlers Fabrik.

    Name vor Ort
    Plac Bohaterów Getta
    Öffnungszeiten
    Rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  14. 14

    Oskar Schindlers Fabrik

    Oskar Schindlers Fabrik in Krakau, Station 14 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    In der Lipowa 4 endet die Route an Oskar Schindlers Fabrik, bekannt aus dem Film „Schindlers Liste“ von 1993. Auf dem Gelände arbeiten heute zwei Museen: In den früheren Werkhallen das MOCAK, das Museum für zeitgenössische Kunst, im Verwaltungsgebäude eine Abteilung des Historischen Museums der Stadt.

    Die Geschichte des Ortes beginnt vor Schindler. Im März 1937 gründeten drei jüdische Unternehmer, Michał Gutman, Izrael Kahn und Wolf Luzer Glajtman, hier die Emaillewarenfabrik „Rekord“. Sie mieteten Hallen mit den typischen Sägezahndächern und bauten eine Stanzerei, ein Säurebad zum Entfetten der Gefäße und eine Emaillierwerkstatt, in der Schicht um Schicht aufgetragen wurde.

    Die Firma wechselte mehrmals den Besitzer und kam nie auf die Beine, im Juni 1939 meldete sie Insolvenz an. Am 1. September überfiel Deutschland Polen, am 6. September marschierten deutsche Truppen in Krakau ein. Etwa zu dieser Zeit kam auch Oskar Schindler in die Stadt, ein Sudetendeutscher, Mitglied der NSDAP und Agent der Abwehr.

    Die Ausstellung kostet Eintritt und ist ein Besuch für sich, plane rund anderthalb Stunden.

    Name vor Ort
    Fabryka Emalia Oskara Schindlera
    Öffnungszeiten
    Mo 10:00–15:00, Di–So 9:00–20:00; am ersten Dienstag im Monat geschlossen
    Preis
    60 PLN normal, 45 PLN ermäßigt
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Krakau Route geladen
BarbakanFlorianstorCzartoryski-MuseumMarienkirche+10
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Krakau entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 14 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

14Stopps 5,9km 1 Std. 21 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Krakau-Rundgang

Die ganze Strecke ist viel für einen Tag. Diese Teilstücke funktionieren auch allein und lassen sich auf zwei Tage verteilen.

Altstadt kompakt

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Für alle mit einem halben Tag: Stadtmauer, Königsweg, Marktplatz und Universität auf 1130 m, reine Gehzeit 17 Minuten. Eintritt kosten Barbakan, Czartoryski-Museum, Marienkirche, die Galerie der Tuchhallen, Rathausturm und Collegium Maius; Florianstor und Rynek Główny sind frei.

Auf dem Königsweg bis zum Wawel

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11

Für den klassischen Krakau-Tag: die Altstadt plus Wawel-Kathedrale, Schloss Wawel und Wawel-Drache, 2630 m mit 38 Minuten reiner Gehzeit. Zu den Altstadt-Eintritten kommen Kathedrale und Schloss; der Drache ist frei, nur die Höhle kostet einen kleinen Betrag.

Jüdisches Krakau und Podgórze

Stopps: 12, 13, 14

Für einen zweiten Tag oder einen Nachmittag: Alte Synagoge, Platz der Ghetto-Helden und Oskar Schindlers Fabrik, 1510 m und 21 Minuten zu Fuß. Eintritt kosten Synagoge und Fabrik, der Platz ist frei.

Wie lange dauert dieser Krakau Rundgang mit Wawel und Kazimierz?

Die Route folgt erst dem alten Königsweg vom Barbakan durch das Florianstor über den Markt bis hinauf zum Wawel, dann geht es hinüber nach Kazimierz und über die Weichsel ins einstige Ghetto in Podgórze. Die reine Gehzeit beträgt 1 Std. 21 Min., der längste Abschnitt sind die 1750 m vom Wawel-Drachen zur Alten Synagoge.

Willst du überall hinein, rechne mit gut zehn Stunden plus Mittagessen; die großen Brocken sind Schloss Wawel und Schindlers Fabrik mit je rund anderthalb Stunden und das Czartoryski-Museum mit gut einer Stunde. Wählst du draußen frei und innen nur drei oder vier Höhepunkte, schaffst du alles in etwa sechs Stunden. Für die Altstadt allein planst du mit Innenbesuchen rund vier Stunden, mit dem Wawel einen vollen Tag, für Kazimierz und Podgórze einen halben.

Bevor du am Barbakan losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Barbakan, du kannst aber an jedem Stopp einsteigen. Die Route endet an Oskar Schindlers Fabrik in Zabłocie.
  • Bester Tag: Plane den Tag nach den Innenräumen, die dir am wichtigsten sind, denn nicht alle sind an jedem Tag geöffnet.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag am Barbakan und lass dir in der Altstadt Zeit; ein Mittagessen vor dem Collegium Maius passt gut. Schindlers Fabrik bildet als letzter Stopp einen starken Abschluss.
  • Kosten: Alle Eintritte zum Normalpreis zusammen ergeben 389 Złoty, mit beiden Schlossetagen am Wawel. Kostenlos sind Rynek Główny, der Platz der Ghetto-Helden, der Wawel-Drache und das Florianstor von außen.

Essen und Pausen zwischen Rynek, Wawel und Kazimierz

Am Marktplatz zahlst du vor allem für die Aussicht. Gut und günstig isst du in den Milchbars und Gasthäusern der Altstadt, am Fuß des Wawels und in Kazimierz, wo die Route ohnehin hinführt.

Milkbar TomaszaEine klassische Milchbar, die Kantine aus kommunistischer Zeit, mit allen typischen Gerichten um 33 Złoty und touristenfreundlich, was die Sprache angeht. Ideal für das erste Mittagessen, danach kannst du Restaurantpreise besser einordnen. (Altstadt)
Kuchnia u Babci MalinyTraditionell polnisch, Selbstbedienung, gute Preise und ein Kellerraum voller gerahmter Fotos und schwerer Vorhänge. Bekannt für Pierogi; reservieren. (Altstadt)
Pod WawelemRiesige Portionen zu fairen Preisen, berühmt ist die Schweinshaxe. Vorab bekommst du Gurken und Kraut aufs Haus; im Sommer nach einem Tisch draußen mit Blick aufs Schloss fragen. (am Wawel)
HamsaIsraelische und nahöstliche Küche mit Hummus, Falafel, Shakshuka und Mezze, seit über zehn Jahren eine der gefragtesten Adressen der Stadt. Passt zur Pause nach der Synagoge. (Szeroka, bei der Alten Synagoge)
Krakowskie PaczkiPolnische Krapfen, prall und billig. Der schnelle Zuckerstopp zwischen Kirche und Tuchhallen. (bei der Marienkirche)
SmakolykiTagesmenü mit Suppe, Hauptgang und Getränk für 36 Złoty, ungefähr halb so teuer wie die meisten Lokale im Zentrum.

Touristenfallen in Krakau rund um Rynek und Tuchhallen

  • Restaurants am Rynek: Lokale mit Tischen zum Marktplatz verlangen das Zwei- bis Dreifache: Hauptgerichte für 80 bis 130 Złoty, die gleichen Gerichte auf der ul. Grodzka, der ul. Bracka oder in Kazimierz für 40 bis 65. Achte auf Speisekarten ohne Währungsangabe und auf versteckte Servicegebühren von 10 bis 15 Prozent; wer dich mit der Karte in der Hand anspricht, ist kein seriöses Restaurant. (Rynek Główny)
  • Bernstein und Volkskunst in den Tuchhallen: An den Ständen wird viel Kunstharz, Glas oder Plastik zum Bernsteinpreis verkauft, oft 80 bis 300 Złoty. Echter Bernstein schwimmt in Salzwasser, die meisten Fälschungen sinken. Viele angeblich handgemachte Schnitzereien und Schachteln kommen aus China; wie echte Volkskunst aussieht, zeigt das Ethnographische Museum in Kazimierz, ul. Wolnica 1. (Krakauer Tuchhallen)
  • Pferdekutschen: Die Preise hängen oft nicht aus, und wer nicht vorher fragt, zahlt mitunter 300 bis 600 Złoty für eine kurze Runde. Üblich sind etwa 150 bis 200 Złoty pro Kutsche für eine volle Runde. (Rynek Główny)
  • Armband als Geschenk: Jemand bindet dir ein Bändchen als Geschenk ums Handgelenk und verlangt danach Geld. Lass dir nichts umbinden.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Krakau
AI Tour Guide

Dein Guide ist bereit, wenn du am Barbakan losgehst.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Krakau, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

14Stopps 5,9km 1 Std. 21 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf dieser Krakauer Route anders macht

Der AI Tour Guide begleitet dich als Gespräch vom Barbakan bis nach Zabłocie: Er begrüßt dich, erzählt die Geschichten der Orte, fragt dich, was dich packt, und merkt es sich. Interessieren dich eher Könige und Belagerungen, geht er am Wawel tiefer hinein; zieht es dich zur jüdischen Geschichte, nimmt er sich in Kazimierz und Podgórze mehr Zeit. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa um zu fragen, wie Krakau unter österreichischer Herrschaft lebte oder was Studenten im mittelalterlichen Collegium lernten. Die Route bleibt dieselbe. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits, danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zum Krakau-Rundgang

Kannst du bei den Eintritten sparen?

Ja. Das Czartoryski-Museum, das Collegium Maius, die Alte Synagoge und das Schloss Wawel bieten an bestimmten Tagen freien Eintritt; an der Synagoge und am Wawel ist die Zahl der Freikarten begrenzt.

Lohnt sich ein Abstecher nach Wieliczka?

Das Salz aus Wieliczka war eines der großen Exportgüter, mit denen Krakau handelte, und der Ort liegt nur 12 km entfernt: Wieliczka auf eigene Faust. Salzsouvenirs aus der Altstadt stammen nicht unbedingt von dort; geprüfte Ware gibt es im Laden am Ausgang des Bergwerks.

Welche Städte passen zu einer Krakau-Reise?

Für einen Tag in die Berge bietet sich Zakopane an, für Pilger Tschenstochau. Wer weiterreist, findet Rundgänge für Breslau und Warschau, die Stadt, an die Krakau einst die Hauptstadtrolle verlor.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 10 der 14 Stopps: Barbakan, Czartoryski-Museum, Marienkirche, Krakauer Tuchhallen, Rathausturm von Krakau, Collegium Maius, Wawel-Kathedrale, Schloss Wawel, Alte Synagoge und Oskar Schindlers Fabrik verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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