Sigulda Schloss
Am Sigulda Schloss stehen zwei Epochen nebeneinander: die Ruine der mittelalterlichen Burg des Livländischen Ordens und das Neue Schloss, ein neugotischer Bau von 1878. Zusammen sind sie der Ausgangspunkt für alles, was heute folgt.
Das Neue Schloss ließ die Familie Kropotkin errichten, damals Besitzerin des Gutes Sigulda, als Wohnhaus mitten im Gutskomplex. Mehrere Gebäude dieses Komplexes sind bis heute erhalten, schau dich also auch rund um das Hauptgebäude um. Seit 1993 sitzt im Schloss die Verwaltung des Bezirks Sigulda, das Haus ist also bis heute in Gebrauch und kein reines Museumsstück.
Für Neues Schloss und Burgruine gibt es eigene Tickets und ein Kombiticket. Wenn dich Mittelalter reizt, nimm dir die Ruine vor; wenn du die Gutsherrenzeit verstehen willst, das Neue Schloss. Merk dir diesen Ort auch für später: In der Legende der Rose von Turaida arbeitete ihr Verlobter Victor als Gärtner am Schloss Sigulda, und die Geschichte holt dich an der Gutmannshöhle wieder ein.
Von hier sind es 2310 m, etwa 32 Minuten, bis zur ersten Sandsteinhöhle im Tal der Vējupīte.
















