Arena von Verona
Vor dir steht eines der am besten erhaltenen Amphitheater, die aus der Antike überlebt haben. Dass die Arena von Verona so vollständig dasteht, liegt vor allem an den Restaurierungen, mit denen man schon im 16. Jahrhundert begann. Schau dir die Bögen genau an: Hier saßen schon vor knapp zweitausend Jahren die Zuschauer.
Wann genau die Arena gebaut wurde, sagt keine schriftliche Quelle. Forscher vergleichen sie deshalb mit dem Amphitheater von Pula, das stilistisch und technisch sehr ähnlich ist; manche halten es sogar für möglich, dass derselbe Architekt und dieselben Bauleute an beiden arbeiteten. Ein weiteres Indiz ist ein lebensgroßer Gladiatorenkopf aus Tuff: Sein Helm mit zwei runden Augenöffnungen und dem in der Mitte geteilten Visier kam erst gegen Ende der Zeit des Augustus auf. So landet man beim Bau in der Zeit zwischen dem späten Augustus und dem frühen Claudius.
Leer ist die Arena selten. Im Sommer läuft hier das Opernfestival, das seit 1913 nur von Kriegen unterbrochen wurde, den Rest des Jahres finden Konzerte statt. 2026 war sie Schauplatz der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele und der Eröffnung der Paralympics.
Der Innenbesuch kostet Eintritt und lohnt sich für alle, die einmal in den Rängen stehen und das Oval von innen sehen wollen. Kauf das Ticket direkt an der Kasse der Arena. Danach gehst du 470 m, rund 6 Minuten, zu San Fermo Maggiore.


























