Bordeaux auf eigene Faust: Gotik, Garonne, Glocke

Gotische Türme, Napoleons Steinbrücke über die Garonne und der Platz, der die Stadt zum Fluss öffnete: Bordeaux auf 4,8 km, Stopp für Stopp.

8 Stationen 4,8 km ~1 Std. 7 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Bordeaux
Stopp 1 von 8
760 m·10 Min.
Basilika Saint-Michel
Geh vom Vorplatz nach Norden am Flussufer entlang zur Pont de Pierre
Salut und willkommen in Bordeaux. Ich bin Alex, und Bordeaux' erste feste Brücke trägt den Namen ihres Auftraggebers in Steinbögen.
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Die Route im Überblick: von Saint-Michel zur Grosse Cloche

Acht Stopps, 4,8 km, reine Gehzeit 1 Std. 7 Min.: Du startest an der Basilika Saint-Michel, gehst zum Pont de pierre, zur Porte Cailhau und zur Place de la Bourse, dann über die Place des Quinconces zum Grand-Théâtre de Bordeaux und zur Kathedrale Saint-André. Ziel ist die Grosse cloche de Bordeaux.

Mit Innenbesuchen rechne mit etwa viereinhalb Stunden. Plätze, Brücke und Basilika sind frei; Eintritt kosten die Porte Cailhau, der Turm Pey-Berland und die Grosse Cloche. Die GPS-Route ist kostenlos, der AI Tour Guide optional.

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Das Video zeigt Highlights der Route. Alle 8 Stationen findest du weiter unten.

Die Route

Karte zum Stadtrundgang durch Bordeaux

8 Stopps 4,8 km 1 Std. 7 Min. Gehzeit
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Die 8 Stationen auf dieser Route

  1. Basilika Saint-Michel in Bordeaux, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Basilika Saint-Michel
  2. Pont de pierre in Bordeaux, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Pont de pierre
  3. Porte Cailhau in Bordeaux, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Porte Cailhau
  4. Place de la Bourse in Bordeaux, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Place de la Bourse
  5. Place des Quinconces in Bordeaux, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Place des Quinconces
  6. Grand-Théâtre de Bordeaux, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Grand-Théâtre de Bordeaux
  7. Kathedrale Saint-André in Bordeaux, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Kathedrale Saint-André
  8. Grosse cloche de Bordeaux, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Grosse cloche de Bordeaux
  9. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Station für Station durch deinen Bordeaux Rundgang

  1. 1

    Basilika Saint-Michel

    Basilika Saint-Michel in Bordeaux, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zwei Bauwerke gehören hier zusammen: die Kirche im verspielten Flamboyant-Stil der Spätgotik und daneben, ganz frei stehend, ihr Glockenturm. Mit 114 Metern ist er der höchste Turm Südfrankreichs und der vierthöchste im ganzen Land, nur die Turmspitzen der Kathedralen von Rouen, Straßburg und Chartres ragen höher. Einen solchen eigenständigen Campanile hat in Bordeaux sonst nur die Kathedrale Saint-André, die dir später auf dem Weg begegnet.

    Die Vorgängerkirche stand außerhalb der Stadtmauern. Erst als im 14. Jahrhundert die dritte Mauer gebaut wurde und sie einschloss, wuchs hier ein Viertel der Händler und Handwerker, der Zimmerleute und der Fassbinder. Um 1330 begann der Neubau, doch Hundertjähriger Krieg, die Pest von 1348 und Überschwemmungen bremsten ihn über Jahrzehnte. Erst 1430 stand die Hallenkirche, und weil Flamboyant gerade in Mode war, ließ der Pfarrrat das Mittelschiff erhöhen. Ludwig XI., der sein Königreich unter den Schutz des Erzengels Michael gestellt hatte, spendete bei seinem Besuch 1462 großzügig.

    Unter dem Turm liegt eine Krypta mit einer makabren Vergangenheit: Sie diente lange als Beinhaus und später als Schauraum für „Mumien“, die man im 19. Jahrhundert ausgrub, als der alte Pfarrfriedhof zur Place Meynard umgestaltet wurde. Seit 1903 ist Saint-Michel Basilika, seit 1998 gehört sie als Station der Jakobswege in Frankreich zum UNESCO-Welterbe.

    Die Kirche kostet keinen Eintritt; eine halbe Stunde drinnen lohnt sich für alle, die gotische Gewölbe mögen. Danach sind es 760 m und 11 Minuten zum Pont de pierre an der Garonne.

    Öffnungszeiten
    Täglich: 09:00–19:00
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Pont de pierre

    Pont de pierre in Bordeaux, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Steinbrücke war lange die einzige Verbindung zwischen dem Zentrum und dem Viertel La Bastide am rechten Ufer der Garonne. Zähl die Brückenbögen: Es sind 17, getragen von 16 Pfeilern auf 487 Metern Länge. Was du nicht siehst: Aus Stein und Ziegel gebaut, ist die Brücke innen teilweise hohl.

    Begonnen wurde sie 1810 unter Napoleon, fertig war sie 1822 unter Ludwig XVIII. Die Ingenieure Claude Deschamps und Jean-Baptiste Basilide Billaudel planten sie, 4000 Arbeiter bauten daran. Hartnäckig hält sich die Geschichte, die 17 Bögen stünden für die 17 Buchstaben von „Napoléon Bonaparte“. Das stimmt nicht: Geplant waren 19, zwei wurden 1819 aus Kosten- und Baugründen gestrichen.

    Bezahlt wurde das Werk mit 6,5 Millionen Francs aus öffentlichen und privaten Mitteln. Der Bordelaiser Kaufmann Pierre Balguerie-Stuttenberg gründete 1818 eine Brückengesellschaft, die zwei Millionen privat aufbrachte und dafür Brückenzoll kassieren durfte. 1863 kaufte die Stadt dieses Recht zurück, und damit wurde La Bastide am 1. Januar 1865 Teil von Bordeaux. 1954 wurde die Brücke von 14,6 auf 19 Meter verbreitert, seit 2002 steht sie unter Denkmalschutz.

    Die Brücke ist jederzeit frei begehbar. Geh ein paar Schritte hinaus, bevor du dich zurück zur Altstadt wendest: 770 m und 10 Minuten sind es bis zur Porte Cailhau.

    Öffnungszeiten
    frei zugänglich, keine Öffnungszeiten (öffentliche Brücke)
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Porte Cailhau

    Porte Cailhau in Bordeaux, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Halb Festung, halb Triumphbogen: Die Porte Cailhau auf der Place du Palais war Wehrtor und Ehrenpforte zugleich. Schau nach der Nische mit der Figur des Königs. Karl VIII. steht dort aus weißem Marmor, mit Reichsapfel und Zepter, flankiert von Kardinal d'Espinay und Johannes dem Täufer.

    Gebaut wurde das heutige Tor zwischen 1493 und 1496, näher an der Garonne als sein Vorgänger in der Mauer des 14. Jahrhunderts. Kurz vor der Fertigstellung siegte Karl VIII. 1495 in der Schlacht von Fornovo gegen die Italiener, und ein Bordelaiser Kontingent unter Erzbischof André d'Espinay kämpfte mit. Die Stadtväter widmeten das Tor deshalb dem König. Es führte zum Palais de l'Ombrière, dem Sitz der Herzöge von Guyenne und ab 1462 des Parlaments von Bordeaux.

    Damals war dies der Haupteingang vom Hafen in die Stadt. Kaimauern gab es noch nicht, das Ufer fiel sanft zum Fluss ab, und kleine Boote holten die Waren von den Schiffen auf dem Strom. Der Name kommt vom gascognischen calhau, Kiesel: Der Kai davor war der erste, der mit Flusskieseln gepflastert wurde. Zugleich trug eine mächtige Bürgerfamilie, die Cailhau, diesen Namen und stellte im 13. und 14. Jahrhundert mehrere Bürgermeister.

    Für den Blick von innen zahlst du Eintritt. Wer Mittelalter gern von innen erlebt, plant eine halbe Stunde ein. Zur Place de la Bourse sind es nur 380 m und 5 Minuten.

    Öffnungszeiten
    Apr–Okt: täglich 10:00–13:00 & 14:00–18:00 | Nov–März: Mi–Fr 14:00–18:00, Sa–So 11:00–13:00 & 14:00–18:00 (geschlossen 25.12. und 01.01.); Mittagsschließung 13:00–14:00; letzter Einlass 30 Min vor Schließung
    Preis
    5 EUR (Erwachsene); Kinder unter 12 in Begleitung frei; 2 EUR mit Jugendkarte; kostenlos jeden 1. Sonntag im Monat (außer Juli/August)
  4. 4

    Place de la Bourse

    Place de la Bourse in Bordeaux, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier öffnete sich Bordeaux zum ersten Mal zum Fluss. Die Place de la Bourse gilt als erster offener Platz der französischen Stadtbaugeschichte: kein geschlossenes Geviert, sondern eine Bühne zur Garonne. Links und rechts rahmen zwei symmetrische Pavillons den Platz, im Norden der Palais de la Bourse, im Süden das Hôtel des Douanes. Beide dienen bis heute ihrem ursprünglichen Zweck als Handelskammer und Zollverwaltung.

    Die Idee stammt von Claude Boucher, den Ludwig XV. 1720 als Intendanten nach Bordeaux schickte. Er wollte die Stadt modernisieren und Ankömmlingen vom anderen Ufer ein einladendes Gesicht zeigen. Dafür wurden 21 Häuser und 10 Buden abgerissen und 150 Meter der maroden Stadtmauer geschleift. Zwischen 1730 und 1755 bauten die königlichen Architekten Jacques Gabriel und sein Sohn Ange-Jacques Gabriel den Platz, als Rahmen für ein Reiterstandbild Ludwigs XV.

    Die Terrasse zum Fluss war als Balkon gedacht, frei von den 400 Schiffen, die damals im Hafen lagen. Sie ruht auf Pfählen aus Kiefernholz mit 40 Zentimetern Durchmesser und ragt 150 Meter lang und 20 Meter breit vor. Auch der Name wechselte mit der Politik: Place Royale, in der Revolution Place de la Liberté, unter Napoleon Place Impériale, dann wieder Place Royale und seit dem Sturz Louis-Philippes 1848 Place de la Bourse.

    Der Platz ist frei und immer zugänglich. Weiter geht es 740 m und 10 Minuten zur Place des Quinconces.

    Öffnungszeiten
    frei zugänglich, keine Öffnungszeiten (öffentlicher Platz)
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Place des Quinconces

    Place des Quinconces in Bordeaux, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Rund 25,6 Hektar: Die Place des Quinconces zählt zu den größten Stadtplätzen Europas. Wo du stehst, lag einst das Château Trompette, eine Festung, deren Kanonen auf die eigene Stadt zielten, um Aufstände im Keim zu ersticken. Ab 1816 bekam das Gelände seine Form, ein langes Rechteck mit halbrundem Abschluss, 1818 wurden Bäume im Fünfeck-Muster gepflanzt, den Quincunx, der dem Platz den Namen gab.

    Der Blickfang ist das 54 Meter hohe Monument aux Girondins, errichtet zwischen 1894 und 1902 für die Girondisten, die in der Schreckensherrschaft der Revolution hingerichtet wurden. Auf der Säule zerbricht die Freiheit ihre Ketten und hält den Siegespalmzweig. Achte unter der Figur auf das „G“ für die Girondisten und die Mondsicheln für den „Port de la Lune“, den Mondhafen, benannt nach dem sichelförmigen Bogen des Flusses. Unten rahmen zwei Becken mit Bronzepferden das Denkmal; zum Fluss hin sitzt die Stadt Bordeaux auf einem Schiffsbug, mit Füllhorn und Zepter als Zeichen des Seehandels.

    Zur Garonne hin stehen zwei 21 Meter hohe Rostrasäulen von 1829, die eine für den Handel, die andere für die Seefahrt. Seit 1858 blicken außerdem Michel de Montaigne und Montesquieu als Marmorstatuen über den Platz. Heute ist die Quinconces auch der wichtigste Knoten für Tram und Busse der Region.

    Alles hier ist frei zugänglich. Zum Grand-Théâtre sind es 540 m und 8 Minuten.

    Öffnungszeiten
    frei zugänglich, keine Öffnungszeiten (öffentlicher Platz)
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Grand-Théâtre de Bordeaux

    Grand-Théâtre de Bordeaux, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zwölf korinthische Säulen tragen das Gesims, darauf stehen zwölf Statuen: die neun Musen und die Göttinnen Juno, Venus und Minerva. Vier davon schuf Pierre-François Berruer, die übrigen sein Gehilfe Van den Drix nach seinen Modellen. Architekt Victor Louis entwarf das Haus als klassizistischen Tempel der Künste und des Lichts, eröffnet am 17. April 1780.

    Die Bühne hat Ballettgeschichte geschrieben: 1789 wurde hier „La fille mal gardée“ uraufgeführt, und ein junger Marius Petipa inszenierte hier einige seiner ersten Ballette. 1871 tagte im Theater kurzzeitig sogar die französische Nationalversammlung. Heute ist es die Heimat der Opéra National und des Ballet National de Bordeaux.

    Drinnen wölbt sich ein großes Deckenfresko von Jean-Baptiste-Claude Robin. Es ehrt die Künste, die Handwerker des Baus und die Stadt: Eine Frauenfigur als Bordeaux, beschützt von Hermes und Athene, davor die drei Quellen ihres Reichtums, der Wein, der Seehandel und ein versklavter Mensch. Seit der Restaurierung von 1991 leuchtet der Saal wieder in Blau und Gold. Das Grand-Théâtre gehört zu den ältesten Opernhäusern Europas mit Holzkonstruktion, die nie abbrannten oder neu gebaut werden mussten.

    Ins Innere kommst du nur an einzelnen Tagen, sonst bleibt dir der Blick auf die Fassade. Weiter geht es 670 m und 9 Minuten zur Kathedrale Saint-André.

    Öffnungszeiten
    Erster Sonntag im Monat 14:00–18:00 (Tag der offenen Tür, Eintritt frei)
    Preis
    Thematische Führungen für Familien 5–8 EUR
  7. 7

    Kathedrale Saint-André

    Kathedrale Saint-André in Bordeaux, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Kathedrale Saint-André ist Sitz des Erzbischofs von Bordeaux, und wie bei Saint-Michel steht ihr Glockenturm für sich: die Tour Pey-Berland. Eine Kirche Saint-André wird schon 814 erwähnt, in karolingischer Zeit. 1096 weihte Papst Urban II. sie feierlich.

    Im 11. und 12. Jahrhundert buhlte sie mit der Nachbarkirche Saint-Seurin um die Pilger auf dem Weg nach Santiago. Saint-Seurin hatte, was hier fehlte: Reliquien von Gefährten des heiligen Jakobus und das Horn Rolands, angeblich von Karl dem Großen dorthin gebracht. Trotzdem stieg Saint-André zur führenden Kirche Aquitaniens auf und unterstand unter Papst Clemens IV. direkt Rom. Seit 1998 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes der Jakobswege.

    Am 25. Juli 1137 heiratete hier die 13-jährige Eleonore von Aquitanien den späteren Ludwig VII. Eine Woche danach starb der König, und Eleonore war Königin von Frankreich. 1152 wurde die Ehe aufgehoben, im selben Jahr heiratete sie den späteren Heinrich II. und wurde 1154 Königin von England. Ihre Söhne: Richard Löwenherz und Johann Ohneland.

    Ein Blick in die Kathedrale lohnt sich. Der Turm Pey-Berland kostet Eintritt und lohnt sich für alle, die Bordeaux von oben sehen wollen. Bis zur Grosse Cloche sind es 930 m und 13 Minuten, die längste Etappe der Route.

    Öffnungszeiten
    Mo: 14:00–19:00 | Di–Sa: 10:00–12:00, 14:00–19:00 | So: 09:30–12:00, 14:00–18:00
    Preis
    Tour Pey-Berland 9 EUR; ermäßigt 7,50 EUR; unter 18 Jahren sowie EU-Einwohner von 18–25 Jahren frei
  8. 8

    Grosse cloche de Bordeaux

    Grosse cloche de Bordeaux, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zwei runde Türme von 40 Metern, dazwischen ein Mittelbau, ganz oben der goldene Leopard: Die Grosse Cloche war Stadttor und Glockenturm des alten Rathauses zugleich. Mit der Porte Cailhau gehört sie zu den wenigen weltlichen Bauten, die Bordeaux aus dem Mittelalter geblieben sind.

    Sie heißt auch Porte Saint-Éloi, nach der angebauten Kirche aus dem 12. Jahrhundert, oder Porte Saint-James, denn unter ihr zogen die Pilger nach Santiago hindurch. Saint James ist die französisierte Form des gascognischen Sant Jacme, des heiligen Jakobus. Das heutige Bauwerk entstand im 15. Jahrhundert auf den Resten eines Tors aus dem 13. Jahrhundert; bis ins 17. Jahrhundert wurde es immer wieder umgebaut.

    Mit der Glocke gaben die Stadtväter das Signal zur Weinlese und warnten vor beginnenden Bränden. Bis heute ist sie Wahrzeichen der Stadt und steht im Wappen. Die Bordelaiser hängen so an ihr, dass Könige sie als Strafe einsetzten: Nach dem Aufstand der Pitauds 1548 ließ Heinrich II. die Glocke abnehmen und zerschlagen. Erst 1561 kehrte sie zurück, zur großen Freude der Stadt.

    Hinein kostet es Eintritt; ob gerade geöffnet ist, erfährst du am Tor. Hier endet der Rundgang. Die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch zurück zur Basilika Saint-Michel.

    Preis
    6 EUR (ab) pro Person
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Basilika Saint-MichelPont de pierrePorte CailhauPlace de la Bourse+4
Alle 8 Stopps sind schon auf der Karte.
Du drückst nur auf Start.
AI Tour Guide

Route gelesen? Dann geh sie jetzt mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Bordeaux entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 8 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

8Stopps 4,8km 1 Std. 7 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Bordeaux Rundgang

Nicht genug Zeit für alle acht Stopps? Die Route teilt sich an der Place de la Bourse natürlich in zwei Hälften: die mittelalterliche Flussseite und das Bordeaux der Plätze, der Oper und der Kathedrale.

Mittelalter und Garonne

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die Gotik, Stadttore und den Fluss sehen wollen. Gut 1,9 km und 26 Minuten reine Gehzeit von der Basilika Saint-Michel über den Pont de pierre und die Porte Cailhau zur Place de la Bourse. Eintritt kostet nur die Porte Cailhau, alles andere ist frei.

Plätze, Oper und Kathedrale

Stopps: 4, 5, 6, 7, 8

Für alle, die das prächtige 18. und 19. Jahrhundert und den Blick von oben suchen. Rund 2,9 km und 40 Minuten reine Gehzeit von der Place de la Bourse bis zur Grosse Cloche. Eintritt kosten der Turm Pey-Berland und die Grosse Cloche; ins Grand-Théâtre kommst du nur an einzelnen Tagen hinein.

Wie viel Zeit braucht der Rundgang durch Bordeaux?

Reine Gehzeit sind 1 Std. 7 Min., die längste Etappe führt mit 930 m von der Kathedrale zur Grosse Cloche. Gehst du nur außen herum und bleibst an jedem Stopp etwa zehn Minuten, bist du in rund zweieinhalb Stunden durch. Mit einer halben Stunde in der Basilika, einer halben Stunde in der Porte Cailhau und einer Stunde für Kathedrale und Turm Pey-Berland werden es etwa viereinhalb Stunden.

Ein Zeitplan, der aufgeht: Start um 10:30 Uhr an der Basilika Saint-Michel, um 11:36 Uhr bist du an der Porte Cailhau, um 12:41 Uhr auf der Place des Quinconces und kurz vor 14 Uhr an der Kathedrale. Gegen 15:05 Uhr erreichst du die Grosse Cloche.

Die Variante Mittelalter und Garonne dauert mit Innenbesuchen etwa zwei Stunden, die Variante Plätze, Oper und Kathedrale knapp drei Stunden, wenn du auf den Turm Pey-Berland gehst.

Bevor du in Bordeaux losgehst

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start an der Basilika Saint-Michel, einsteigen kannst du aber an jedem Stopp. Die Route endet an der Grosse Cloche; die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch von dort zurück zum Start.
  • Passender Tag: Die Porte Cailhau ist nicht an jedem Tag geöffnet. Prüf vor allem im Winter vorher, ob du hineinkommst, und plane den Rundgang danach.
  • Erster Sonntag im Monat: Das Grand-Théâtre ist nur an einzelnen Tagen von innen zugänglich; an den übrigen Tagen genießt du die Oper von außen.
  • Kosten: Die Route selbst kostet nichts, ebenso Basilika, Brücke und Plätze. Eintritt zahlst du nur an der Porte Cailhau, am Turm Pey-Berland und an der Grosse Cloche.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Bordeaux
AI Tour Guide

Dein Guide für Bordeaux ist bereit, wenn du es bist.

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Bordeaux, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide auf dieser Route anders macht

Die Geschichten stehen hier, der AI Tour Guide macht daraus ein Gespräch: Er begrüßt dich an der Basilika, erzählt unterwegs, fragt, ob dich eher Baukunst, Könige oder der Alltag der Kaufleute reizt, und merkt sich das für die nächsten Stopps. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa mit der Frage, wie ein Opernabend im Grand-Théâtre heute abläuft. Zum Start gibt es 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Bordeaux zu Fuß

Gibt es an der Porte Cailhau Ermäßigungen?

Ja. Kinder in Begleitung kommen frei hinein, mit Jugendkarte zahlst du weniger, und an einzelnen Tagen ist der Eintritt für alle frei.

Gibt es am Turm Pey-Berland Ermäßigungen?

Ja. Kinder und Jugendliche sowie junge EU-Einwohner kommen kostenlos hinauf, außerdem gibt es einen ermäßigten Preis.

Kann ich das Grand-Théâtre auch an anderen Tagen von innen sehen?

Frei zugänglich ist es nur an einzelnen Tagen. Daneben gibt es thematische Führungen für Familien; Termine und Preise erfährst du direkt an der Oper.

Welche Städte passen als nächstes Ziel nach Bordeaux?

Nach Süden ist San Sebastián mit 203 km am nächsten, nach Südosten Toulouse mit 211 km. Wer weiter ins Baskenland will, findet in Bilbao einen eigenen Rundgang.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 2 der 8 Stopps: Porte Cailhau und Grosse cloche de Bordeaux verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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