Stade auf eigene Faust: Hansehafen bis Cosmae-Kirche

Fachwerk am Wasser, eine Prunkfassade von 1621 und ein barocker Turm, den man weithin sieht: sieben Stationen, jede nur ein paar Schritte von der nächsten entfernt.

7 Stationen 0,6 km ~9 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Stade
Stopp 1 von 7
130 m·2 Min.
Alter Hansehafen
Geh nach Südwesten zum Fischmarkt mit Holzkran.
Hallo und willkommen in Stade. Ich bin Alex, und hier ist selbst eine prachtvolle Kaufmannsfassade nur zur Hälfte das, was sie scheint.
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So läuft der Rundgang durch die Stader Altstadt

Sieben Stationen vom Hafen bis zur Kirche: Alter Hansehafen, Fischmarkt, Kunsthaus Stade, Bürgermeister-Hintze-Haus, Hökerhus, Altes Rathaus und St. Cosmae et Damiani. Die Strecke misst 0,6 km, die reine Gehzeit liegt bei 9 Minuten; mit Kunsthaus, Kaffeepause und Kirche bist du gut zwei Stunden unterwegs.

Eintritt kostet nur das Kunsthaus, alles andere ist frei. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos; der AI Tour Guide ist optional und erzählt dir unterwegs im Gespräch die Geschichten der Orte.

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Blick auf Stade

Die Route

Stade Stadtrundgang Karte: sieben Stationen auf 0,6 km

7 Stopps 0,6 km 9 Min. Gehzeit
Tippen, um die interaktive Karte zu laden

Die 7 Stationen auf dieser Route

  1. Alter Hansehafen in Stade, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Alter Hansehafen
  2. Fischmarkt in Stade, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Fischmarkt
  3. Kunsthaus Stade, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Kunsthaus Stade
  4. Bürgermeister-Hintze-Haus in Stade, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Bürgermeister-Hintze-Haus
  5. Hökerhus in Stade, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Hökerhus
  6. Altes Rathaus in Stade, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Altes Rathaus
  7. St. Cosmae et Damiani in Stade, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7St. Cosmae et Damiani
  8. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Stade Rundgang vom Wasser in die Altstadt, Station für Station

  1. 1

    Alter Hansehafen

    Alter Hansehafen in Stade, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Du stehst am Wasser, und zu beiden Seiten ziehen sich Fachwerkhäuser die ganze Länge des Beckens entlang. Das ist der Alte Hansehafen, ein Binnenhafen an der Schwinge mitten in der Altstadt. Schau dir die beiden Uferzeilen getrennt an: Die Häuser am Wasser West reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die am Wasser Ost sind jünger, weil die ursprüngliche Bebauung dort dem Stadtbrand von 1659 zum Opfer fiel. Diesem Brand begegnest du auf dem Rundgang noch mehrmals.

    Angelegt wurde der Hafen um das Jahr 1000. Vorher machten die Schiffe an einer natürlichen Schiffslände fest. Um 1300 wurde das Hafenbecken verschwenkt, und seitdem liegt es genau dort, wo du jetzt stehst. Wie viel Geschichte im Schlamm steckt, zeigte eine große Grabung der Stadtarchäologie: Die Funde decken rund tausend Jahre Hafenleben ab.

    Lange war das hier ein Tidehafen, über den Unterlauf der Schwinge mit der Elbe und ihren Gezeiten verbunden. Dann kam die große Sturmflut im Februar 1962 und setzte den Norden der Altstadt unter Wasser. Seit 1968 trennen ein Wehr und eine darüber geführte Straße den Hafen vom Tidegewässer. Schiffbar ist er seitdem nicht mehr, aber sein Charme hat ihn zum Anziehungspunkt gemacht: Auf den alten Kaimauern sitzt man heute vor allem in der Gastronomie, besonders im Sommerhalbjahr.

    Am nordöstlichen Ende liegt seit 1792 das Schwingesiel, daneben der 1705 fertiggestellte Schwedenspeicher mit dem Museum zur Stadtgeschichte. Dein Weg führt in die andere Richtung: 130 Meter, etwa zwei Minuten am Ufer entlang zum Fischmarkt am südwestlichen Ende des Hafens.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  2. 2

    Fischmarkt

    Fischmarkt in Stade, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Am Fischmarkt endet der Hafen an der Hudebrücke. Schau sie dir genauer an: eine aus Backstein gemauerte Brücke mit Tonnengewölbe, die 2014/15 grundlegend erneuert wurde. Sie schließt das Becken ab, und von hier aus hast du die beiden Fachwerkzeilen im Blick.

    Der Blickfang ist der hölzerne Alte Kran. Bevor du das Foto machst: Er ist eine Rekonstruktion von 1977, gebaut nach Lüneburger Vorbild, aber ohne die Mechanik im Innern. Der echte Tretkran stand hier, bis man ihn 1898 abriss. Mit ihm wurden die Ewer be- und entladen, die im Hafen festmachten. Der Nachbau zeigt dir also, wie es aussah, nicht, wie es funktionierte.

    Der Platz ist frei zugänglich, und für Kran und Brücke reichen ein paar Minuten. Das Schwergewicht der Route liegt in den Häusern am Wasser. Zum Kunsthaus Stade sind es nur 80 Meter, rund eine Minute zurück ans Ufer.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  3. 3

    Kunsthaus Stade

    Kunsthaus Stade, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Bevor du hineingehst, schau nach oben. Das Fachwerkhaus von 1667 ist das höchste Haus in der Zeile und ein Musterbeispiel für ein Kaufmannshaus der Hansezeit. Am Giebel sitzt noch der Kranbalken, darunter die Speichertore. Mit einem Flaschenzug zog man die Waren direkt vom Wasser in die Speicherluke. Das Lager verteilte sich über mehrere Stockwerke, und der Kaufmann selbst wohnte im repräsentativen Obergeschoss zur Straße hin. Wohnen, Lagern und Handeln unter einem Dach: So funktionierte der Hafen.

    Seine heutige Rolle hat das Haus über Umwege gefunden. Zuerst richtete der Landkreis Stade hier eine museale Stube zur Geschichte des Partnerkreises Goldap in Ostpreußen ein. 1987 übernahm der Museumsverein Stade das Gebäude, und seit 2009 zeigt er hier wechselnde Ausstellungen mit namhaften Künstlern der klassischen Moderne und der Gegenwart: August Macke, Hannah Höch, Pablo Picasso, Jörg Immendorff, Jonathan Meese oder Daniel Richter waren schon zu sehen. Dazu kommen Themenausstellungen wie „Der naive Krieg“.

    Lohnt sich der Eintritt? Wenn dich Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts reizt, ja; schau vorher, was gerade gezeigt wird, und plane etwa 45 Minuten ein. Nebenbei erlebst du so ein Speicherhaus von innen. Wenn dich eher die Stadt interessiert, erzählt dir die Fassade die wichtigere Geschichte, und du gehst direkt weiter.

    Zum Bürgermeister-Hintze-Haus sind es nur 40 Meter, eine Minute. Dort siehst du, wie ein Kaufmann zeigte, dass er es zu etwas gebracht hatte.

    Öffnungszeiten
    Di, Do, Fr 10:00–17:00, Mi 10:00–19:00, Sa–So 10:00–18:00, Mo geschlossen
    Preis
    9 EUR Tages-Ticket (Museen Stade Ticket), 4,50 EUR Sozialtarif; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei (3-Tage-Ticket: 12 EUR / 6 EUR)
  4. 4

    Bürgermeister-Hintze-Haus

    Bürgermeister-Hintze-Haus in Stade, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Zwischen Fachwerk plötzlich Stein: Das Bürgermeister-Hintze-Haus trägt eine reich verzierte Fassade der Weserrenaissance. Zähl die Türmchen auf dem Prunkgiebel, es sind sieben. Die Werksteinfassade ist aus grauweißem Sandstein mit Flächen aus verputztem Backstein, dazu kommen tropfende Goldbuchstaben und manieristischer Stuck. Nimm dir einen Moment für die Details, die Fassade ist das ganze Programm.

    Der Name geht auf Heino Hintze zurück: Reeder, Kaufmann und ab 1617 fast drei Jahrzehnte lang Bürgermeister von Stade. 1621 ließ er seinem Haus diese prachtvolle Front vorblenden. Dahinter stand ursprünglich ein ganz gewöhnliches spätmittelalterliches Kaufmannshaus; der Stein war Aussage, kein Bauzwang.

    Was du siehst, ist allerdings nicht ganz so alt, wie es wirkt. Überschwemmungen und ein schlechtes Fundament machten das Haus baufällig, 1930 wurde es abgerissen. Die Fassade baute man 1932/33 mit dem gesicherten alten Material wieder auf, dahinter entstand ein verkürzter Neubau. Heute wird darin gewohnt und gearbeitet, besichtigen kannst du nur die Front.

    Wer schon in Bremen war, dem kommt der Stil bekannt vor: Das Haus ähnelt stark dem Bremer Gewerbehaus, das Johann Nacke kurz zuvor errichtet hatte. Bis zum Hökerhus sind es 230 Meter, die längste Etappe der Runde mit etwa drei Minuten; unterwegs kommst du am Alt-Stade im Baumhaus vorbei.

    Öffnungszeiten
    Außenbesichtigung rund um die Uhr
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Hökerhus

    Hökerhus in Stade, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Um 1495 erbaut, ist das Hökerhus das älteste bürgerliche Fachwerkhaus Stades, rund 126 Jahre älter als Hintzes Steinfassade. Genau dieser Kontrast macht den Stopp aus: Hintze verkleidete sein Haus mit Steinprunk, hier blieb das handwerkliche Gerüst sichtbar. Mehr als ein Jahrhundert Baugeschichte liegt nur ein paar Minuten auseinander.

    Heute sitzt das Altstadtcafé Stade im Baudenkmal, ohne Museumseintritt. Nimm dir hier die Pause, denn danach folgen nur noch Rathaus und Kirche. Ein Kaffee in einem Haus von 1495 taugt übrigens auch als Startpunkt, wenn du die Runde von hier aus beginnst.

    Zum Alten Rathaus sind es 80 Meter, rund eine Minute.

    Öffnungszeiten
    Täglich 09:00–17:00
    Preis
    Kostenlos
  6. 6

    Altes Rathaus

    Altes Rathaus in Stade, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Bleib vor dem Portal stehen, es ist der Höhepunkt der Fassade. Der Bremer Bildhauer Wilhelm Bokeloh schuf es 1667: In der Mitte halten zwei Löwen das Staatswappen des Königreichs Schweden, seitlich stehen die Statuen der Wahrheit und der Gerechtigkeit, ganz oben thront der Gott Merkur. Lies die Inschrift darüber: „JUSTITIA ET PIETAS PAX ET CONCORDIA VERNENT“, also Gerechtigkeit und Frömmigkeit, Friede und Eintracht mögen blühen. Als Vorbild diente vermutlich das Hauptportal des Bremer Gewerbehauses, desselben Baus, dem auch die Hintze-Fassade ähnelt.

    Das Gebäude selbst ist frühbarock: ein Winkelbau an der Ecke Hökerstraße und Cosmaekirchhof, zwei Geschosse, Walmdach und ein Dachreiter mit offener Laterne nach einem Entwurf von Andreas Henne. Alle gliedernden und schmückenden Teile sind aus Sandstein. Die lange Front zur Hökerstraße ist die Hauptfassade, gegliedert durch Gesimse, mit Sandsteinquadern an den Ecken und über den Fenstern im Erdgeschoss, die Mitte betont durch Portal und kleinen Dreiecksgiebel.

    Die Geschichte reicht viel weiter zurück, als die Fassade verrät. 1279 wird das Rathaus erstmals urkundlich erwähnt. Der Stadtbrand von 1659 zerstörte es, ab 1667 baute man es über den alten Kellern neu auf, teils mit den Backsteinen des Vorgängers. Aus dem Mittelalter erhalten sind ein kleiner Gewölbekeller im Nordteil sowie Pfeiler und zwei Gurtbögen im großen Weinkeller. In den 1980er Jahren kam hinten ein Neubau dazu.

    Innen öffnet sich das Haus über eine große Erdgeschosshalle, in der auch Konzerte und Veranstaltungen stattfinden. Der Zutritt ist frei, die Halle ist aber nicht zu jeder Tageszeit offen; ist die Tür zu, lohnt das Portal allein den Halt. Die Kirche, nach der der Cosmaekirchhof benannt ist, liegt 80 Meter weiter, rund eine Minute.

    Öffnungszeiten
    Mo 08:30–12:00, Di 08:30–12:00 und 14:00–15:30, Mi 08:30–12:00, Do 08:30–18:00, Fr 08:30–12:00, Sa–So geschlossen
    Preis
    Kostenlos
  7. 7

    St. Cosmae et Damiani

    St. Cosmae et Damiani in Stade, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Leg den Kopf in den Nacken: Die achteckige barocke Haube auf dem Vierungsturm ist das weithin sichtbare Wahrzeichen Stades. Ohne Wetterfahne misst der Turm 62,45 Meter. Der Bau darunter ist aus Backstein auf kreuzförmigem Grundriss und das Ergebnis mehrerer Neu- und Umbauten, die im 13. Jahrhundert beginnen und erst im 17. enden. Die ältesten Teile stecken im Langhaus, in den Kreuzarmen und in der gewölbten Vierung; im 15. Jahrhundert ersetzte ein dreischiffiger Chor die ursprünglichen Ostteile.

    Korrekt heißt die Kirche eigentlich Ss. Cosmae et Damiani, denn sie hat zwei Namenspatrone, die heiligen Ärzte Cosmas und Damian. In Stade sagt man meist einfach Cosmae-Kirche oder St. Cosmae. Das Patrozinium geht vermutlich auf eine Kapelle der Grafen von Stade aus den 1130er Jahren zurück, die dem Bremer Erzbischof unterstand; der Bremer Dom besaß bedeutende Reliquien der beiden. Von dieser Kapelle ist außen nichts mehr zu erkennen. Heute ist St. Cosmae die Hauptkirche des Kirchenkreises Stade.

    Auch hier hat der Stadtbrand von 1659 seine Spur hinterlassen. Schon um 1550 zeigt die Stadtansicht von Martin Weigel den Turm mit einer durchbrochenen, zwiebelförmigen Haube. Das Feuer zerstörte Turmhelm, Dachstühle und die gesamte Innenausstattung. Der Wiederaufbau zog sich bis 1684, dann wurde die barocke Haube aufgesetzt, die du heute siehst.

    Hinein lohnt sich für jeden, der Eintritt ist frei. Der barocke Hochaltar stammt aus den 1670er Jahren von Christian Precht aus Hamburg. Lies ihn von unten nach oben: das Abendmahl in der Predella, in der Mitte eine figurenreiche Kreuzigungsgruppe mit den vier Evangelisten, darüber die Grablegung, ganz oben der auferstandene Christus. Geh nah heran: Was wie Marmor oder Alabaster aussieht, ist geschnitztes Holz mit weißer Fassung. Sehenswert ist auch der Flügelaltar von etwa 1500. Hier endet dein Rundgang.

    Öffnungszeiten
    April bis Oktober: Mo, Di, Do, Fr, So 13:00–17:00, Mi und Sa 11:00–17:00 (sowie nachmittags in der Advents- und Weihnachtszeit)
    Preis
    Eintritt kostenlos
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Alter HansehafenFischmarktKunsthaus StadeBürgermeister-Hintze-Haus+3
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AI Tour Guide

Route gelesen? Dann geh sie jetzt mit einem Guide im Ohr.

Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Stade entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 7 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

7Stopps 0,6km 9 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzer oder ohne Museum: drei Varianten

Die Wege sind so kurz, dass du die Runde leicht an deinen Tag anpasst. Drei Möglichkeiten, die sich bewährt haben:

Hafen kompakt

Stopps: 1, 2, 3, 4

Für alle, die nur wenig Zeit haben oder vor allem das Wasser und die Fachwerkzeilen sehen wollen. Rund 250 m und 4 Minuten Gehzeit. Eintritt fällt nur an, wenn du ins Kunsthaus gehst; Hafen, Fischmarkt und die Hintze-Fassade sind frei.

Altstadt ohne Museum

Stopps: 1, 2, 4, 5, 6, 7

Für alle, die lieber draußen bleiben und Häuser, Portale und Kirche sehen wollen. Du läufst am Kunsthaus vorbei, die Gehzeit bleibt bei 9 Minuten. Komplett ohne Eintritt; die Kirche und die Rathaushalle sind frei.

Nur der Kern um Rathaus und Kirche

Stopps: 5, 6, 7

Für einen Kaffee mit Geschichte und einen Blick auf den Hochaltar. Rund 160 m und 2 Minuten Gehzeit vom Hökerhus über das Alte Rathaus zur Kirche, ohne Eintritt.

Stade Rundgang: so viel Zeit solltest du einplanen

Für die 0,6 km brauchst du reine 9 Minuten Gehzeit, die längste Etappe misst 230 m. Die Zeit verbringst du also an den Stationen, nicht auf dem Weg. Mit dem Kunsthaus (rechne etwa 45 Minuten), einem Kaffee im Hökerhus und einem Blick in die Kirche kommst du auf gut zwei Stunden.

Ohne Museum und Pause schaffst du die ganze Runde in gut einer Stunde. Hafen kompakt dauert mit Kunsthaus gut eine Stunde, ohne Innenbesuch etwa eine halbe. Der Kern um Rathaus und Kirche braucht gut eine halbe Stunde, mit Kaffee knapp eine Stunde.

Vor dem Start in der Altstadt

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Alten Hansehafen, Ende an St. Cosmae et Damiani. Du kannst an jeder Station einsteigen; die GPS-Navigation im Browser führt dich am Schluss auf Wunsch zurück zum Start.
  • Eintritt: Nur das Kunsthaus Stade kostet Eintritt. Hafen, Fischmarkt, die Fassaden, das Hökerhus, die Rathaushalle und die Kirche sind frei.
  • Tageszeit: Wenn du Kunsthaus, Rathaushalle und Kirche von innen sehen willst, vergleiche vorher die Öffnungszeiten der drei Häuser. Sie decken sich nicht an jedem Tag, und die Rathaushalle ist nicht zu jeder Tageszeit offen.
  • AI Tour Guide: Route und Karte bleiben kostenlos. Für den optionalen AI Tour Guide bekommst du zum Start 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder 5 € pro Stunde.
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AI Tour Guide

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Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Stade, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

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Was der AI Tour Guide in Stade anders macht

Der AI Tour Guide begrüßt dich am Hansehafen und führt die Runde als Gespräch: Er erzählt die Geschichten der Häuser, fragt, ob dich eher Fachwerk, Kunst oder Kirchen reizen, merkt sich das und geht dort tiefer. So kommt zur Sprache, was hier offen bleibt: warum über dem Rathausportal ausgerechnet das schwedische Staatswappen prangt, was die Ewer am Kran geladen hatten oder wie Goldap in Ostpreußen in ein Stader Speicherhaus kam. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen; die Route bleibt, wie sie ist.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
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Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
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Häufige Fragen zu Stade

Ist der Rundgang mit Kindern machbar?

Ja. Die Wege sind kurz, und im Kunsthaus Stade haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt.

Gibt es ein Ticket für mehrere Museen in Stade?

Ja, der Eintritt ins Kunsthaus läuft über das Museen Stade Ticket. Es gibt ein Tages-Ticket und ein 3-Tage-Ticket; welche Häuser genau dazugehören, erfährst du an der Kasse.

Kann man das Bürgermeister-Hintze-Haus innen besichtigen?

Nein. Hinter der Fassade wird heute gewohnt und gearbeitet, das Haus ist kein Museum. Die Fassade selbst siehst du jederzeit frei von der Straße.

Lässt sich Stade mit Hamburg an einem Tag verbinden?

Gut sogar. Stade liegt rund 34 km von Hamburg entfernt, und der Rundgang ist kurz genug, um ihn mit einem Tag in Hamburg zu kombinieren.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei einem der 7 Stopps: Kunsthaus Stade verlangt eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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